Posts Tagged ‘möhren’

Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Bratensauce & Röstkartoffeln [07.05.2018]

Monday, May 7th, 2018

Der Montag bot mal wieder wenig wirklich interessantes auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality waren nichts für mich, denn ich mag ja keinen Meerrettich. Und auf Asia-Gerichte wie Gebackene Frühlingsröllchen oder Schweinefleisch gebraten in Austernsauce und Thaigemüse hatte ich auch keine große Lust. Blieben also noch das Holzfällersteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region oder die Spinat-Ricottatortellini in Carbonarasauce bei Globetrotter. Kurz neigte ich zwar zu den Tortellini, griff letztlich aber dann doch zum Holzfällersteak, weil ich ja erst am Wochenende Nudeln satt hatte. An der Gemüsetheke ergänzte ich mir das Gericht schließlich noch mit ein einem Schälchen Erbsen und Pariser Möhren mit Spargel.

Lumberjack steak with fried onions, gravy & roast potatoes / Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Bratensauce & Röstkartoffeln

Das Holzfällersteak war, wie üblich, recht durchwachsen, aber geschmacklich in Ordnung und mit genügend verwertbaren Fleisch, das man gut mit den knusprigen Röstzwiebeln und der leider etwas dünnen, aber doch würzigen Bratensauce kombinieren konnte. Und auch an den Röstkartoffeln gab es nichts auszusetzen, bis auf zwei kleine, matschige Ausnahmen waren sie bissfest und eine geeignete Sättigungsbeilage, so wie bereits am Freitag wo ich die gleiche Beilage zu meinem Seelachs hatte. Und obwohl sie bestimmt bereits einige Zeit unter den Wärmelampen der Gemüsetheke geruht hatten, erwies sich auch die Kombination aus Erbsen, Möhren und einigen Spargelstückchen noch als heiß, recht frisch und knackig. Ein altbekannter Klassiker unseres Betriebsrestaurants, aber immer wieder eine gute Wahl.
Und auch der Gros der anderen Gäste hatte heute natürlich beim Holzfällersteak zugeschlagen, womit ihm der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf Platz zwei sah die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den ebenfalls gern gewählten Spinat-Ricotta-Tortellini besaßen, welche somit den dritten Platz belegten. Auf einem guten Platz vier kamen schließlich die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Röstzwiebeln: ++
Bratensauce: +
Röstkartoffeln: ++
Gemüsemix: ++

Gebratenes Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce mit Möhren & Röstis [27.04.2018]

Friday, April 27th, 2018

Zwar stand am heutigen Freitag mit einem Saltim Bocca com Kabeljau mit Peperonata und Butternudeln im Abschnitt Globetrotter auch diesen Freitag ein Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, aber das Stückchen Fisch sah mir einfach zu mickerig aus als dass ich mich dafür begeistern konnte. Und da mich auch weder der Quarkstrudel mit Vanillesauce und Mohn bei Tradition der Region noch die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse in grüner Kokossauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und Thaicurry in Kokosmilchsauce sonderlich begeistern konnten, fiel meine Wahl schließlich auf das Gebratene Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce, dazu Pariser Karotten und Herzoginkartoffeln bei Vitality, wobei ich jedoch schnell erkannte dass man die Herzoginkartoffeln offensichtlich durch Röstis ersetzt hatte.

Turkey steak in honey pepper sauce with carrots & hash browns / Putensteak in Honig-Pfeffersauce mit Möhren & Röstis

Da ich wohl nur ein kleines Steak erwischt hatte, war man so gnädig gewesen mir noch ein halbes zweites Steak mit auf den Teller zu geben, so dass ich mich zumindest was die Menge des Fleischs anging keinesfalls beschweren konnte. Zum Glück war auch die Qualität soweit in Ordnung und nur ganz leicht trocken, was durch die würzige, aber leider etwas dünne Sauce jedoch kompensiert wurde. Den Möhren merkte man leider an dass sie scheinbar schon etwas länger in der Warmehalteschale geruht hatten, denn sie waren nicht mehr ganz heiß, ebenso die kleinen Röstis, die sich leider als nicht mehr ganz so knusprig erwiesen. Insgesamt also zwar in Ordnung, aber leider nicht mehr in perfekter Qualität.
Die Gästen schienen die Größe des Kabeljau als akzeptabel empfunden zu haben, denn mit einem kleinen Vorsprung gelang es dem Fischgericht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich einzunehmen. Auf dem zweiten Platz folgte das Putenschnitzel, den dritten Platz belegte heute der Quarkstrudel, der aber nur ganz knapp vor den Asia-Gerichten auf Platz vier lag.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel: ++
Honig-Pfeffersauce: +
Pariser Möhren: +
Röstis: +

Mongolisches Rindfleisch im Slow Cooker – das Rezept

Saturday, April 21st, 2018

Dieses Wochenende kam ich nun endlich dazu, wieder einmal für mich selbst zu kochen. Und für diese Gelegenheit hatte ich mir etwas ganz besonderes herausgesucht: Mongolisches Rindfleisch, das ich in meinem Slow Cooker zubereiten wollte – gefunden hatte ich das Rezept bei The chunky chef. Zugegebenermaßen ist es ein sehr einfaches Rezept und ob es wirklich original mongolisch ist, sei auch mal so dahin gestellt, aber das Ergebnis war ein überaus schmackhaftes Rinfleisch-Curry, das mir sehr gut gemundet hat. Das letzte Mal hatte ich vor 12 Jahren mongolisch gegessen, damal im Garden of Tranquility in San Francisco. Geschmacklich kam mein mongolisches Rindfleisch hier zumindest ran. Doch damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, dass ich natürlich in der gewohnten Form vorstellen werde.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

650g Rindfleisch zum schmoren
(Eigentlich wollte ich Flankensteak nehmen wie um ursprünglichen Rezept vorgeschlagen, doch das hatte ich nirgendwo bekommen, daher griff ich auf Roastbeef zurück)
01 - Zutat Roastbeef / Ingredient roast beef

100g Maisstärke
02 - Zutat Maisstärke / Ingredient corn starch

2-3 Möhren
03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

3-4 Knoblauchzehen
04 - Zutat Knoblauchzehen / Ingredient garlic

1 1/2 Daumen großes Stück Ingwer (Sollte gerieben etwa 2 Teelöffel ergeben)
05 - Zutat frischer Ingwer / Ingredient fresh ginger

150ml helle Sojasauce
07 - Zutat helle Sojasauce / Ingredient light soy sauce

100g brauner Zucker
06 - Zutat brauner Zucker / ingredient brown sugar

2-3 Esslöffel Srirache-Sauce
08 - Zutat Sriracha-Sauce / Ingredient sriracha sauce

180-200g Basmati-Reis
09 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

sowie evtl. etwas Frühlingszwiebeln und Sesam zum garnieren
und bei Bedarf etwas Butter zum verfeinern des Reis

Beginnen wir damit, die Möhren zu schälen
10 - Möhren schälen / Peel carrots

und sie in Stifte zu schneiden.
11 - Möhren in Stifte schneiden / Cut carrots into strips

Anschließend waschen wir das Roastbeef, tupfen es trocken und schneiden es in kurze, etwas breitere Streifen,
12 - Roastbeef in Streifen schneiden / Cut beef in stripes

die wir in einen Gefrierbeutel legen, die Maisstärke dazu geben
13 - Fleisch & Maisstärke in Beutel geben / Put beef & cornstarch in bag

und alles dann bei verschlossenen Beutel gründlich durchschütteln, so dass alle Fleischstücke rundherum mit der Maisstärke benetzt sind.
14 - Beutel kräftig schütteln / Shake bag well

Außerdem schälen wir den Ingwer,
15 - Ingwer schälen / Peel ginger

zerreiben ihn
16 - Ingwer reiben / Grate ginger

und schälen schließlich noch die Knoblauchzehen.
17 - Knoblauch schälen / Peel garlic

Nun geben wir die Sojasauce und ca. 100ml Wasser in unseren Slow Cooker,
18 - Sojasauce & Wasser in Slow Cooker geben / Put soy sauce & water in slow cooker

addieren den geriebenen Ingwer,
19 - Ingwer hinzufügen / Add ginger

geben den braunen Zucker hinzu,
20 - Zucker addieren / Add sugar

schreddern die Knoblauchzehen hinein – wer keinen Knoblauch-Zerkleinerer wie ich meinen Garlic Master besitzt, kann sie auch vorher manuell zerschneiden –
21 - Knoblauch dazu schreddern / Mince garlic

fügen noch zwei bis drei Esslöffel Sriracha-Sauce dazu
22 - Sriracha-Sauce hinzufügen / Add sriracha sauce

und verrühren alles gründlich miteinander.
23 - Gründlich verrühren / Stir well

In diese Mischung geben wir zuerst die panierten Rindfleisch-Streifen,
24 - Rindfleisch dazu geben / Add beef

addieren die in Stifte zerkleinerten Möhren,
25 - Möhrenstifte addieren / Add carrots

vermischen alles gründlich miteinander, so dass alles mit der Sauce bedeckt ist
26 - Vermischen / Mix

und lassen es dann geschlossen auf HIGH für 2 1/2 – 3 Stunden garen
27 - Geschlossen schmoren / Braise closed

wobei wir es hin und wieder natürlich auch mal umrühren – obwohl die Gefahr dass etwas anbrennt beim Slow Cooker eher gering ist.
28 - Zwischendurch umrühren / Stir in between

Etwa eine Viertelstunde bevor unser mongolisches Rindfleisch fertig gegart ist, setzten wir einen Topf mit 360 – 400 ml Wasser (je nach verwendeter Reismenge – es gilt doppelte Menge Wasser wie Reis) auf, bringen dieses zum kochen,
29 - Wasser in Topf erhitzen / Heat up water in pot

salzen das kochende Wasser mit einem Teelöffel Salz
30 - Wasser salzen / Salt water

und geben dann den Reis hinein, um ihn gemäß Packungsbeschreibung geschlossen und auf niedriger Flamme gar ziehen zu lassen. Bei Basamati dauert das in der Regel sieben bis acht Minuten.
31 - Reis kochen / Cook rice

Wer mag, kann den fertig gekochten Reis nach dem Auflockern mit einer Gabel noch mit einem Stück Butter verfeinern, indem man sie man unter Verwendung der Resthitze der Platte im heißen Reis zergehen lässt und mit ihm verrührt.
32 - Gekochten Reis mit Butter verfeinern / Refine cooked rice with butter

Anschließend können wir den Reis gemeinsam mit dem Rindfleisch servieren, wobei wir das Rindfleisch am besten noch mit etwas Sesam und einigen Ringen Frühlingszwiebeln garnieren.
33 - Mongolian beef / Mongolisches Rindfleisch - Served / Serviert

Wie es beim schonenden schmoren im Slow Cooker nicht anders erwartet, war das Rindfleisch wunderbar mürbe und zart geworden, wobei es beim Verzehr regelrecht auf der Zunge zerfiel. Dabei hatte es neben seinem Eigengeschmack auch viel von der pikanten, aber auch süßlichen Sauce angenommen. Erinnerte stark an die Beschreibung des Gerichtes, dass ich damals im einleitend erwähnten mongolischen Restaurant in San Francisco verzehrt hatte, also ließe sich die These es handele sich um ein mongolisches Gericht auch durchaus aufrecht erhalten. Vielleicht hätte ich noch eine in Halbringe geschnittene Gemüsezwiebel hinzu geben können, außerdem würde ich beim nächsten Mal die Möhren erst etwas später unterheben, damit sie nicht ganz so weich gekocht werden, aber prinzipiell durfte ich mit Genugtuung feststellen, dass mein erstes mongolisches Gericht wirklich gut gelungen war. Außerdem wäre noch zu überlegen, den zum garnieren verwendeten Sesam vorher noch etwas ohne Öl in einer Pfanne anzurösten, damit sein Aroma noch deutlicher zur Geltung kommt – aber das ist dann wirklich schon der Feinschliff.

34 - Mongolian beef / Mongolisches Rindfleisch - Seitenansicht

Wie meine Recherche außerdem ergeben hat, isst man in der Mongolei eher fettreich und mit viel Fleisch und wenig Gemüse – das Land ist eben kein typischer Agrarstaat, sondern eher die Heimat von Nomaden, die mit und von ihren Tieren leben. Verbreitet sind was Gemüse angeht vor allem Zwiebeln, Möhren und Kohl, der sich auch über den Winter gut lagern lässt. Außerdem gibt es viele verschiedene Käsesorten und sogar alkoholische Getränke wie Airag (auch Kumys genannt) aus vergorener Stutenmilch. Das hier vorgestellte Rezept ist also vielleicht doch gar nicht so unauthentisch, was die mongolische Herkunft angeht – auch wenn man in einer Jurte mitten in der mongolischen Steppe bestimmt keine Zeit mit einem Slow Cooker vergeuden würde. Das Rezept ist aus meiner Sicht aber auf jeden Fall empfehlenswert und schmeckt mit Sicherheit auch mit Lamm, Pferd, Kamel oder dem in der Mongolei ebenfalls sehr beliebten Murmeltier sehr gut. Für den westlichen Magen sollte Rind oder vielleicht noch Lamm aber erst einmal ausreichen, um einen Erstkontakt mit der mongolischen Küche herzustellen.

Guten Appetit

Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout & Sauce Bernaise [18.04.2018]

Wednesday, April 18th, 2018

Eigentlich fanden sich am heutigen Mittwoch mit Klasssikern wie Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln im Abschnitt Tradition der Region und vor allem der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Globetrotter genügend Alternativen auf der Speisekarte, doch ich hatte mir irgendwie in den Kopf gesetzt beim Hausgemachten Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout und Sauce Bernaise aus der Sektion Vitality zuzugreifen. Dabei hätte mich eigentlich schon das Bild auf dem Bildschirm am Eingang etwas vorwarnen müssen, doch ich ignorierte alle Hinweise. Irgendwie war mir heute nach Fisch und die Grundidee dieses Gerichtes schien mir recht verlockend. Und an Gebackener Tofu mit Gemüse in Koriandersauce oder Gebratenes Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke hatte ich ebenfalls kein Interesse.

Homemade hash brown with wild salmon dices vegetables & sauce bernaise / Hausgemachter Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout & Sauce Bernaise

Ob der Rösti nun hausgemacht war oder aus dem TK-Fach stammte, war erst einmal zweitrangig, denn obwohl er in der Mitte leider nicht ganz knusprig gebraten war, bestand der Problem viel mehr aus dem Belag. Die sehr grob gewürfelten Möhren schienen mir so, als wären sie bereits einige Tage in der Gemüsetheke gelegen bevor man sie letztlich mit etwas Dill versetzte und auf dem Rösti servierte – gemeinsam mit recht kleinteiligen und teilweise trockenen Wildlachsstückchen, Stangensellerie und Paprika, die auch bereits ihre besten Zeiten hinter sich zu haben schienen. Die geschmacklich gut gelungene, helle Sauce Bernaise verdeckte diese kulinarische Fast-Katastrophe dabei größtenteils, weswegen ich mich wohl auch letztlich dazu hatte hinreißen lassen bei diesem Angebot zuzugreifen. Es war zwar essbar, aber nah an einem vollkommenen Fail. Eine der wirklich seltenen Situationen, in der ich meine Wahl mal bereute.
Bei den anderen Gästen lag natürlich die Currywurst mit großen Abstand vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgten, wie nicht anders erwartet, die Käsespätzle, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und erst auf einem guten vierten Platz folgte des Rösti mit Wildlachs. Vielleicht hatte ich auch einfach nur einen besonders schlecht gelungenen Rösti erwischt, aber ich werde auf jeden Fall genau hinsehen, bevor ich noch einmal bei diesem Gericht zufreifen werde.

Mein Abschlußurteil:
Rösti: +
Wildlachswürfel & Gemüseragout: +/-
Sauce Bernaise: +

Curryreis mit Huhn und Gemüse – das Rezept

Saturday, February 17th, 2018

Es war schon längere Zeit her, dass ich ein Gericht mit Reis zubereitet habe. Das wollte ich an diesem Wochenende mal wieder ändern und hatte mir daher ein passendes Rezept für Curryreis mit Huhn herausgesucht, dass ich noch mit einer Auswahl an verschiedenem Gemüse zu einem leckeren Gericht kombinierte. Ein großer Vorteil dieses Rezeptes war dabei auch, dass sich auch wunderbar schnell und unkompliziert zubereiten ließ, denn der Reis wurde einfach mit dem Gemüse im selben Topf gegart und musste nicht separat gekocht werden. So hatte ich in weniger als einer Stunde einen überaus leckeren Reistopf auf dem Tisch, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

300g Langkornreis
01 - Zutat Langkornreis / Ingredient long grain rice

1 größere Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 große Möhre (ca. 120g)
04 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

1 rote Chili
05 - Zutat Chili / Ingredient chili

3 Frühlingszwiebeln
06 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions

150g Erbsen (TK)
07 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

400g Hähnchenbrust
08 - Zutat Hähnchenbrustfilet / Ingredient chicken breast filet

4 Teelöffel Curry
09 - Zutat Curry / Ingredient curry

600ml Hühnerbrühe
10 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken broth

4 Esslöffel Creme double, Sauerrahm oder Joghurt
11 - Zutat Creme double / Ingredient creme double

etwas Butter oder Butterschmalz zum braten
sowie etwas Salz, Pfeffer und Chiliflocken zum würzen

Die Zubereitung beginnt, wie üblich, mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten – lästige Routine. Wir schälen und würfeln also die Zwiebel,
12 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,
13 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

schälen die Möhre
14 - Möhre schälen / Peel carrot

und schneiden sie in Würfel,
15 - Möhre würfeln / Dice carrot

waschen die Chili
16 - Chili waschen / Wash chili

und schneiden sie in Ringe
17 - Chili in Ringe schneiden / Cut chili in rings

und waschen die Frühlingszwiebeln,
18 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash scallions

um sie dann ebenfalls in Ringe zu schneiden.
19 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

Außerdem waschen wir die Hähnchenbrust, trocknen sie,
20 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

schneiden sie in mundgerechte Streifen, wobei wir auch gleich Fett und eventuelle Knochenreste entfernen,
21 - Hähnchenbrust in Streifen schneiden / Cut chicken breast in stripes

und würzen die Streifen rundherum mit etwas Salz, Pfeffer und Curry.
22 - Hähnchenbruststreifen mit Salz, Pfeffer & Curry würzen / Season chicken stripes with salt, pepper & curry

Dann können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen und erhitzen etwas Butter oder Butterschmalz in einem größeren Topf
23 - Butterschmalz in Topf erhitzen / Heat up ghee in pot

und dünsten zuerst einmal Zwiebel und Knoblauch darin an.
24 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic

Anschließend geben wir Chili-Ringe, Frühlingszwiebeln
25 - Chili & Frühlingszwiebeln addieren / Add chili & scallions

sowie die Möhrenwürfeln dazu
26 - Möhrenwürfel hinzufügen / Add carrot dices

und garen alles für einige weitere Minuten.
27 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

Das Ganze bestreuen wir dann mit 3-4 Teelöffeln Curry
28 - Mit Curry bestreuen / Dredge with curry

und dünsten dieses wiederum etwas an
29 - Curry ebenfalls andünsten / Braise vegetables too

bevor wir auch den Reis mit in den Topf geben,
30 - Reis in Topf geben / Put rice in pot

ihn mit dem Gemüse und dem Curry gründlich vermischen, kurz weiter andünsten
31 - Alles gründlich vermengen / Mix well

und schließlich alles mit der Hühnerbrühe ablöschen.
32 - Mit Hühnerbrühe ablöschen / Deglaze with chicken broth

Den Topfinhalt lassen wir nun kurz aufkochen
33 - Kurz aufkochen lassen / Bring to a boil

und den Reis dann auf niedriger Stufe geschlossen über 12-13 Minuten gar ziehen.
34 - Reis geschlossen auf niedriger Stufe garen / Cook rice closed on low level

In der Zwischenzeit erhitzen wir etwas mehr Butterschmalz in einer Pfanne,
35 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat up ghee in pan

geben die gewürzten Hähnchenbruststreifen hinein
36 - Hähnchenbruststreifen in Pfanne geben / Put chicken stripes in pan

und braten sie über 5-6 Minuten rundherum an.
37 - Hähnchenbruststreifen rundherum anbraten / Fry chicken stripes all around

Sind zwölf bis dreizehn Minuten vergangen, geben wir auch die TK-Erbsen
38 - Erbsen zum Reis geben / Add peas to rice

als auch die angebratenen Hähnchenbruststreifen mit in den Reistopf,
39 - Hähnchenbruststreifen in Topf geben / Add chicken stripes

vermischen wiederum alles gründlich miteinander und lassen es für weitere 5 bis 6 Minuten garen,
40 - Gründlich vermischen / Mix well

wobei wir auch gleich die Creme double – Alternativ kann man hier auch Saure Sahne oder Joghurt verwenden – unterheben
41 - Creme double unterheben / Fold in creme double

und das Gericht noch einmal final mit Salz, Pfeffer und ein paar Chiliflocken abschmecken.
42 - Mit Salz, Pfeffer & Chiliflocken abschmecken / Taste with salt, pepper & chili flakes

Anschließend können wir es, vielleicht garniert mit einigen frischen Frühlingszwiebel-Ringen, unmittelbar servieren und genießen.
43 - Curry rice with chicken - Served / Curryreis mit Huhn - Serviert

Mit relativ wenig Aufwand war es mir mal wieder gelungen, ein überaus leckeres Gericht zu kochen. Die Gewürzmischung Curry macht es einem aber auch wirklich einfach und Reis ist, beachtet man einige einfache Grundregeln, auch wunderbar simpel zuzubereiten. Die Kombination mit einer bunten Zusammenstellung von verschiedenen Gemüsesorten, die jeder natürlich nach eigenem Gutdünken auch etwas variieren kann, sowie zarten und saftigem Hähnchenbrustfilet machten diesen Reistopf zu einem wirklichen Genuss, wobei ich besonders hervorheben möchte dass die Erbsen dank des späten hinzugeben auch noch wunderbar knackig und fast auf den Punkt gegart waren. Die Chili und die Chiliflocken schließlich gaben dem Gericht eine milde und angenehme Schärfe. Ein sehr leckeres Gericht, dass man auch in der Woche mal schnell zubereiten kann und das sowohl frisch als auch aufgewärmt sowohl Groß als auch Klein schmecken dürfte.

44 - Curry rice with chicken - Side view / Curryreis mit Huhn - Seitenansicht

Guten Appetit