Gyros-Rösti-Auflauf mit Feta – das Rezept
20.04.2013 17:29 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Inspiriert von dem leckeren Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise, den ich vor einigen Wochen zubereitet hatte, entschied ich mich heute einmal dazu, einen Auflauf aus Gyros, Röstis, Feta, Gemüse und Tzatziki zuzubereiten. Um ein wenig Gemüse dabei zu haben, ergänzte ich das Ganze noch mit einer Dose Erbsen und Möhren. Dennoch kein leichtes Gericht, soviel sei gleich zu Beginn erwähnt, aber trotzdem (oder gerade deshalb?) erwies sich diese Zubereitung als überaus schmackhaft. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.
Was brauchen wir also für eine Auflaufform (4-5 Portionen)?
250g Tzatziki (gern auch etwas mehr)

200ml Sahne (am besten fettreduziert)

1 große oder 2 mittlere Zwiebeln

2 Dosen Erbsen & Möhren (400g – 265g Abtropfgewicht)

ca. 120g Streukäse nach Wahl, z.B. Edamer

Beginnen wir nun mit der Zubereitung, indem wir die Zwiebel(n) schälen und in halbe Ringe schneiden.

Dann erhitzen wir 1-2 EL Olivenöl in einer Pfanne bis sie Betriebstemperatur erreicht hat

und braten unser Gyrosfleisch darin scharf rundherum an.

Ist das Fleisch durchgebraten, reduzieren wir die Hitze und dünsten die Zwiebelringe mit dem Fleisch einige Minuten mit an, bis sie weich werden. Dann nehmen wir die Pfanne von der Platte und stellen sie bei Seite.

Tzatziki und Sahne geben wir dann in eine Schüssel

und verrühren es so lange miteinander, bis sich beides zu einer dickflüssigen Masse verbunden hat.

Außerdem lassen wir die Erbsen und Möhren in einem Sieb abtropfen.

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen, geben wir das angebratene Gyros samt Zwiebeln in eine Auflaufform – vorheriges ausfetten ist hier wohl nicht notwendig –

und bestreuen es dann mit dem zerbröselten Feta-Käse.

Dann schichten wir die inzwischen abgetropften Erbsen und Möhren darüber

und legen die noch gefrorenen Röstis darauf

um diese dann mit unserer Tzatziki-Sahne-Mischung zu übergießen

und mit dem Käse zu bestreuen.

Die Auflaufform schieben wir dann aus der mittleren Schiene für ca. 45 Minuten in den Backofen.

Danach brauchen wir die Auflaufform nur noch zu entnehmen

und den Inhalt so zerteilen, dass die ihn servieren und genießen können.

Eine etwas andere, aber geschmacklich sehr gelungene Variante, traditionell zusammengehörige Zutaten wie Gyros, Zwiebeln, Tzatziki und Feta zu einem sehr leckeren Gericht zu kombinieren wie ich fand. Gemeinsam mit den Erbsen und Möhren als Gemüse- sowie den Röstis als Sättigungs”beilage” ließ das Ganze eigentlich kaum wünsche offen.
Was die Nährwerte angeht, war ich zugegebenermaßen selbst überrascht was da alles so zusammengekommen war. Laut meiner Berechnung liegt der Wert für die gesamt Auflaufform bei stolzen 3600kcal, das entspricht 900kcal pro Portion bei vier Portionen und selbst wenn man es auf 5 Portionen aufteilt sind das immer noch 720kcal pro Portion. Wer hier sparen will, könnte auf Putengyros umsteigen und eine leichtere Variante des Feta wählen oder ihn ganz weglassen. Inwieweit sich das allerdings auf den Geschmack auswirkt, kann ich aufgrund fehlender Erfahrungswerte natürlich nicht sagen. Mit persönlich war es diesen kleinen kalorientechnischen Ausreißer einfach mal wert gewesen.
Guten Appetit

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Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise – das Rezept
17.03.2013 18:43 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Auch wenn die Sauce Hollandaise (Holländische Sauce) eigentlich zu den Grundsaucen der französischen Küche gehört, kennt man sie hier in Deutschland doch vor allem zu Spargel und eventuell noch zu Fischgerichten. Auf den Gedanken sie gemeinsam mit Gyros in einem Nudelauflauf zu verwenden war ich bisher nicht gekommen. Daher war ich auch etwas skeptisch, als ich auf dieses Rezept hier stieß, aber meine Neugier und der Drang immer mal etwas neues auszuprobieren bewegte mich schließlich dazu, das Ganze mal auszuprobieren. Und ich war von dem Ergebnis wirklich begeistert, auch wenn es sich hierbei um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, zumal die Zubereitung erfreulich einfach und schnell zu bewerkstelligen ist. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Ganze hier einmal in üblicher Form vorzustellen.
Was braucht man also für 3-4 Portionen?
410g fertig mariniertes Gyros vom Schwein

250g Fusilli (Spiralnudeln) - ich wählte dieses Mal eine Vollkorn-Sorte

1 Dose feine Erbsen (400g – 280g Abtropfgewicht)

1 Päckchen Sauce Hollandaise (250g) (wer mag kann sie aber gerne auch selbst machen)

100 – 120g geriebenen Emmentaler

Fangen wir damit an, einen Topf mit Wasser aufzusetzen und ihn zum kochen zu bringen.

Während das Wasser aufheizt, wenden wir uns den Zwiebeln zu und schälen sie, um sie dann in Spalten zu schneiden.

Außerdem schälen und zerkleinern wir die Knoblauchzehe.

Sobald das Wasser kocht, salzen wir es etwas

und kochen darin dann unsere Nudeln gemäß Packungsbeschreibung bissfest.

Parallel erhitzen wir ein bis zwei Esslöffel Olivenöl in einer größeren Pfanne,

dünsten die zerkleinerte Knoblauchzehe darin an

und geben dann das Gyrosfleisch hinzu, das wir scharf von allen Seiten abraten.

Ist das Fleisch gut durchgebraten, reduzieren wir die Hitze wieder etwas und geben die Zwiebelspalten hinzu,

die wir für einige Minuten mit anbraten bis sie weich und glasig geworden sind. Anschließend nehmen wir die Pfanne vom Herd.

Inzwischen müssten auch unsere Nudeln gut sein, so dass wir sie in ein Sieb abgießen und dort abtropfen lassen können.

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, die Erbsen abtropfen zu lassen.

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 210 Grad vorzuheizen.
In eine passende Auflaufform, die wir übrigens nicht auszufetten brauchen, füllen wir nun die Nudeln ein. Ich nutzte die Gelegenheit, endlich mal meine kürzlich ererbte Jenaer Glasform zu testen.

Die Nudeln bestreuen wir mit etwas Käse

und verteilen dann gleichmäßig die Erbsen darauf.

Es folgen nun Fleisch und Zwiebeln

die wir großzügig mit geriebenem Emmentaler bestreuen

und schließlich gleichmäßig mit der Sauce Hollandaise übergießen.

Abschließend können wir noch etwas mehr Käse aufstreuen.

Der Platz in der Jenaer Glasform war recht knapp gewesen, aber letztlich hatte dann glücklicherweise doch alles hineingepasst.

Der Backofen müsste inzwischen die gewünschte Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der mittleren Scheine hinein geben und dort 20 bis 25 Minuten überbacken können. Die oberste Schicht sollte dabei stellenweise eine leichte Bräune erreichen.

Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, können wir Auflaufform wieder entnehmen und den Ofen ausschalten.

Wie man sehen kann, hat sich während das Backprozesses die Sauce Hollandaise schön zwischen den anderen Zutaten verteilt. Außerdem war etwas von der Marinade des Gyros ebenfalls nach unten gelaufen und hatte die Nudeln etwas mit gewürzt.

Nun brauchen wir das Gericht nur noch servieren und genießen.

Und ich muss zugeben, dass ich von dem Ergebnis wirklich begeistert war. Entgegen meiner Befürchtung harmonierten die Sauce Hollandaise und das marinierte Gyros geschmacklich wunderbar miteinander und gaben dem Gericht genügend Würze und Aroma, dass man auf jegliche andere Würz-Zutaten gänzlich verzichten konnte. Die Erbsen als Gemüsekomponente, die im ursprünglichen Rezept übrigens nicht enthalten gewesen waren, sondern die ich auf einiges Gutdünken addiert hatte, rundeten die Mahlzeit schließlich sehr gelungen ab. Hier wären aber auch andere Gemüsesorten wie vorgekochter Spinat oder vielleicht Erbsen und Möhren denkbar.
Werfen wir abschließend wie gewohnt einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Ich komme in meiner Kalkulation auf 2600kcal für die gesamte Zubereitung, bei vier Portionen wären das 650kcal pro Portion, bei drei (zugegebenermaßen recht großen) Portionen sogar 867kcal. Aber ich hatte ja einleitend schon erwähnt, dass es sich hier um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Hier kann man aber durch den Einsatz einer leichten Sauce Hollandaise und Putengyros nach meiner Berechnung auf das gesamte Gericht gesehen gut 500kcal einsparen. Aber darum ging es mir heute nicht, einmal in der Woche kann man auch mal über die Stränge schlagen. Mir jedenfalls hat die Zubereitung so wie sie war wunderbar geschmeckt und ich kann das Gericht trotz der recht hohen Nährwerte vorbehaltlos weiter empfehlen.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Ricotta-Tomatenauflauf mit Ziegenfrischkäse – das Rezept
27.05.2012 18:43 kochexperimente, kulinarisches2 Kommentare
Heute entschied ich mich dazu, ein Rezept für Ricotta-Tomatenauflauf auszuprobieren, wobei ich den ursprünglich vorgesehenen normalen Frischkäse allerdings durch Ziegenfrischkäse ersetzte, da ich mir dadurch ein besseres Aroma erhoffte – eine Hoffnung die sich übrigens vollends erfüllte. Im Grunde genommen handelt es sich bei diesem Gericht um die herzhafte Variante der in Frankreich bekannten Süßspeise Clafoutis, einem Mittelding zwischen Kuchen und Auflauf. Und ich obwohl es sich bei dieser Variante um ein rein vegetarisches Gericht handelt, war das Ergebnis absolut lecker und empfehlenswert, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte die Zubereitung hier in gewohnter Form einmal kurz vorzustellen.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
Eine Hand voll Kirschtomaten - (ich habe 16 Stück verwendet, man kann aber auch gerne mehr oder weniger rein tun)

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
Beginnen wir wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu waschen wir die Frühlingszwiebeln erst einmal gründlich und schneiden sie dann in ca. 1cm lange Stücke.

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen – ich verwendete übrigens drei – und schneiden sie in schmale Scheibchen. Zu große Stücke zerteilen wir noch einmal.

In einer kleinen Pfanne erhitzen wir dann drei Esslöffel Olivenöl auf Betriebstemperatur und dünsten die Knoblauchstücke und die Frühlingszwiebeln darin für zwei bis drei Minuten an.

Wenn man TK-Erbsen verwendet wie ich es tat, kann man sie ebenfalls mit in die Pfanne geben und somit auch gleich auftauen.

Anschließend geben wir alles in eine Schüssel und lassen es etwas abkühlen.

Ricotta und Ziegenfrischkäse geben wir dann in eine Schüssel

fügen die drei Eier und den gehäuften Esslöffel Mehl hinzu

und verrühren alles zu einer cremigen Masse (was mit dem Handmixer am besten geht, alles andere ist meiner Erfahrung nach zu mühselig)

wobei wir diese kräftig mit Salz, Pfeffer und einigen Spritzern Tabasco würzen.

Nun können wir uns dem Basilikum zuwenden, das wir waschen, trocken schütteln und dann die Blätter abzupfen,

die wir dann bis auf einige Reste, die zum garnieren benötigt werden, mit dem Messer oder einer entsprechenden Küchenmaschine zerkleinern,

zu der Ricotta-Ziegenfrischkäse-Masse hinzufügen

und gut miteinander verrühren.

Zuletzt geben wir noch das angedünstete Gemüse hinzu

und heben es gut unter, wobei wir hier auf die manuelle Methode zurückgreifen sollten.

Mit dem verbleibenden Löffel Olivenöl pinseln wir dann eine Auflaufform aus,

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.
füllen unsere Ricotta-Mischung hinein

und geben dann die Kirschtomaten hinein, die wir vorher natürlich gründlich gewaschen und abgetrocknet haben.

Ist der Backofen dann aufgeheizt schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und backen alles für 25 bis 30 Minuten.

Nach dieser Frist, wobei wir uns natürlich auch auf das Auge und nicht nur auf die Uhr verlassen sollten, entnehmen wir die Auflaufform, lassen sie für 2 bis 3 Minuten ruhen

und garnieren unser Gericht dann mit den verbliebenen Basilikumblättern.

Anschließend können wir das Gericht servieren und genießen.

Die Fusion aus Ricotta und Ziegenfrischkäse, die ich mit frischem Basilikum, Erbsen und Frühlingszwiebeln versehen und kräftig gewürzt hatte, war durch das Backen in eine lockere Teigmasse mit einem angenehm würzigen, aber milden Geschmack verwandelt worden. Darin fanden sich die zahlreichen, durch das backen komplett gegarten Kirschtomaten (bei denen man zu Beginn des Verzehr etwas vorsichtig sein musste da sie innen noch sehr heiß waren) die beim zerbeißen aber eine angenehm fruchtige Geschmacksnote abgaben, die meiner Meinung nach wunderbar mit dem Aroma der Ricotta-Ziegenfrischkäsemasse harmonierte. Ich hatte zu Beginn befürchtet das ganze würde geschmacklich zu lasch werden, doch ich wurde nach den ersten Bissen sofort eines besseren belehrt.
Und auch was die Kalorienwerte angeht kann sich das Gericht durchaus sehen lassen. Auch dank der sparsamen Verwendung von Öl kommen wir auf gerade mal 1100kcal für den kompletten Inhalt, das entspricht 550kcal bei zwei Portionen und bei drei Portionen gerade mal auf 367kcal. Angenehm leicht und außerdem auch noch sehr schmackhaft, was will man mehr? Dafür verzichte ich gerne auch mal auf Fleisch.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Griechischer Kritharaki-Auflauf mit Schafskäse – das Rezept
28.01.2012 18:55 kochexperimente, kulinarisches6 Kommentare
Schon seit längerem geisterte der Gedanke in meinem Kopf herum mal etwas mit Kirtharaki, jener aus Hartweizengrieß hergestellten, reisförmigen Nudelsorte die vor allem in der Küche des östlichen Mittelmeerraumes findet, besonders in Griechenland und Teilen der Türkei. Und mit diesem Auflaufrezept schien ich nun die passende Gelegenheit entdeckt zu haben diese Pläne in die Tat umzusetzen.
Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?
1 mittlgroße Paprika (Hatte ich noch übrig, daher wurde sie einfach in das Rezept mit einbezogen)

150ml Sahne – ich wählte die fettreduzierte Variante

50-60g Edamer oder einen anderen Streukäse nach Wahl

sowie 1-2 EL Olivenöl zum anbraten
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen
Fangen wir wir üblich damit an die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in feine Würfel,

schälen die Knoblauchzehen und hacken sie fein

und entkernen schließlich die Paprika um sie ebenfalls in feine Würfelchen zu schneiden.

In etwas Olivenöl dünsten wir nun die Zwiebel glasig an und geben wenig später auch das gehackte Knoblauch hinzu.

Haben die Zwiebeln etwas Farbe angenommen, bröseln wir dann auch das Hackfleisch in die Pfanne

und würzen es dabei gleich kräftig mit Gyroswürzer während wir es krümelig anbraten.

Dann fügen wir auch das Tomatenmark hinzu

und verrühren es gut um es mit dem Hackfleisch zusammen etwas anzurösten.

Sobald das Hackfleisch einigermaßen durchgebraten ist, geben wir auch die Paprikawürfel hinzu und braten sie einige Minuten mit an,

wobei wir alles gleich ein wenig mit Salz und Pfeffer abschmecken können.

Etwa fünf Minuten später können wir dann zuerst die Sahne

und dann die Rinderbrühe aufgießen, rühren es gut unter

und lassen es dann kurz aufkochen, wobei wir alles auch gleich mit einem kräftigen Schuss Oregano würzen.

Jetzt fügen wir die trockenen Kritharaki hinzu

heben sie gut unter und lassen dann alles für 25 bis 20 Minuten aus niedrigerer Stufe vor sich hin köcheln bis die Nudeln gar sind. Dabei sollten wir nicht vergessen regelmässig umzurühren da die Kritharaki dazu neigen anzupappen wie ich schnell merkte.

In der Zwischenzeit können wir uns aber dennoch auch daran machen den Schafskäse in grobe, aber mundgerechte Würfel zu schneiden.

Sollte die Flüssigkeit zu sehr einreduzieren, können wir gerne auch noch etwas Wasser aufgießen – die Mischung sollte nicht zu trocken werden.

Abschließend probieren wir das ganze und würzen es ggf. noch etwas nach.

Zuerst heizen wir nun den Backofen auf 200 Grad vor, dann mischen wir unsere Kritharaki-Kreation mit dem gewürfelten Schafskäse und geben alles in eine Auflaufform, die wir übrigens nicht vorher auszufetten brauchen

und bestreuen dann alles mit dem geriebenen Käse.

Sobald der Backofen dann aufgeheizt ist, schieben wir die Form auf mittlerer Schiene hinein und lassen sie für 15 bis 20 Minuten darin bis der Käse geschmolzen ist und beginnt leicht braun zu werden.

Danach brauchen wir nur noch die Auflaufform zu entnehmen

Das Überbacken mit Käse wäre hier zwar nicht zwingend notwendig gewesen wie ich feststellte, aber die knusprige Käsekruste die dadurch entstanden war bot dennoch eine geschmackliche recht gute Addition zu der Kritharaki-Zubereitung, die sich als sehr gelungen erwies. Vor allem die Kombination aus dem leicht angerösteten Tomatenmark und dem Hackfleisch mit dem Gyros-Gewürz und den leicht salzigen Fetawürfeln, die sich überall in der Zubereitung fanden stellte sich als geschmacklich wirklich sehr gelungen heraus. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, den Schafskäse einfach zu der Zubereitung hinzu zu geben und hätte dann ein ebenfalls sehr leckeres Pfannengericht. Das hinzufügen von Paprikawürfeln bereute ich aber auf jeden Fall nicht, sie boten eine gelungene Ergänzung zu den anderen Zutaten.
Mit (laut meiner groben Kalkulation) insgesamt ca. 1800kcal, also 900kcal pro Portion, erwies sich die Zubereitung aber entgegen meiner Erwartungen als doch etwas kalorienreicher geraten. Wen das aber nicht abschreckt denn kann ich das Rezept wirklich sehr ans Herz legen. Als zusätzliches Gemüse wäre hier übrigens auch noch Zucchini oder Oliven denkbar, allerdings sollte man die Kritharaki- und Hackfleisch-Menge dann etwas reduzieren. Mir hat es auf jeden Fall mal wieder sehr gut geschmeckt und wenn ich mit diesem Rezept dem einen oder anderen Hobbykoch eine kleine Anregung geben konnte hat sich für mich die Mühe dieses Blogposts auch wieder mehr als gelohnt.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Spitzkohlauflauf mit Lachs – das Rezept
22.01.2012 20:47 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Da ich diese Woche noch keinen Fisch gegessen hatte, wollte ich das heute endlich nachholen. Angeregt durch ein Rezept das mich per Mail erreicht hatte, entschied ich mich dazu diesen mit etwas Spitzkohl zu kombinieren. Zwar hat dieser gerade keine Saison, sondern ist eher ein Frühlingsgemüse da Spitzkohl die erste Kohlsorte ist, die im Jahr geerntet wird – aber das soll ja nicht heißen dass man es nicht trotzdem kaufen kann. Da der kleinste Spitzkohl den ich bekam noch immer etwa ein Kilo wog, sah ich mich des weiteren gezwungen gleich eine größere Portion zuzubereiten. Gemeinsam mit ein paar Kartoffeln und etwas frischen Dill war das Ergebnis ein wirklich leckeres Gericht, das ich hier mit diesem Beitrag in üblicher Form mal kurz vorzustellen.
Was brauchen wir also für 3-4 Portionen:
500g Kartoffeln – festkochende Sorte

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen,
ein Esslöffel Mehl zum binden
und etwas Butter zum Anschwitzen und zum ausfetten der Auflaufform
Beginnen wir damit die Kartoffeln als Pellkartoffen zuzubereiten indem wir sie einfach mit Schale kochen.

Dann wenden wir uns dem Spitzkohl zu. Nachdem wir ihn gewaschen und ggf.unschöne Blätter entfernt haben, vierteln wir den Kopf

und schneiden ihn dann in Streifen.

Außerdem schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in feinere Würfel.

Sobald die Kartoffeln durchgekocht sind – ich prüfe das indem ich sie mit einer Gabel ansteche und ihre Festigkeit prüfe – gießen wir sie ab und lassen sie etwas abkühlen.

In einem großen Topf zerlassen wir dann etwas Butter und dünsten die Zwiebeln darin glasig an.

Dann geben wir den geschnittenen Kohl hinzu und braten ihn unter regelmäßigem rühren rundherum an.

Dabei fällt er recht schnell zusammen wie ich feststellen durfte. Nach etwa fünf Minuten anbraten gießen wir die Gemüsebrühe auf und lassen es für weitere 10 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln

wobei wir es kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Nach zehn Minuten wenn der Kohl gut durchgekocht ist gießen wir ihn schließlich in ein Sieb ab und fangen dabei die Brühflüssigkeit auf.

Sind die Kartoffeln so weit abgekühlt dass wir sie gefahrlos anfassen können, schälen wir diese

und schneiden sie in Scheiben.

Außerdem schälen wir natürlich die Knoblauchzehen

und waschen den Dill, schütteln ihn trocken und schneiden ihn klein.

Von der aufgefangenen Gemüsebrühe in der wir den Spitzkohl gekocht hatten messen wir etwa 180ml ab,

und gießen sie dann mit der Sahne auf.

Dann rühren wir die zwei Esslöffel Dijon-Senf ein,

würzen alles kräftig mit Pfeffer und Salz

und heben schließlich noch den Dill unter. Dann streuen wir einen bis eineinhalb Esslöffel Mehl ein um die Sauce etwas einzudicken – dabei müssen wir aber vorsichtig sein damit das Mehl nicht klumpt.

Außerdem können wir jetzt auch den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Sobald der Lachs weit genug aufgetaut ist, ich nahm schließlich die Defroster-Stufe der Mikrowelle zur Hilfe, waschen wir ihn kurz ab, tupfen ihn trocken und garnieren ihn dann mit Salz und Pfeffer.
Nun fetten wir eine Auflaufform mit etwas Butter aus und bedecken den Boden mit etwas von dem gekochten Spitzkohl.

Darauf belegen wir diesen mit einigen der Kartoffelscheiben. Im Ursprungsrezept stand dass man die Kartoffeln mit dem Kohl vermischen sollte, aber ich entschied mich dazu alles doch zu schichten.

den wir dann mit dem Rest der Kartoffeln belegen

und dann mit geriebenen Knoblauch garnieren.

Schließlich legen wir die Lachsfilets oben auf

und übergießen alles mit der Brühe-Sahne-Dill-Mischung.

Ist der Backofen aufgeheizt, schieben wir den Auflauf auf mittlerer Stufe hinein und überbacken es für 25 bis 30 Minuten.

Ich verließ mich dabei natürlich wie immer mehr auf meine Augen als auf die Uhr. Nach etwas mehr als 30 Minuten entnahm ich schließlich das fertige Gericht, wobei sich beim Öffnen der Ofentür der angenehme Geruch von erhitzten Dill in meiner Küche verbreitet.

Also machte ich mich gleich daran mir eine Portion aufzumachen und zu genießen.

Ich hatte ja zuerst befürchtet dass ich mit dem Dill etwas übertrieben hatte, doch die verwendete Menge harmonierte geschmacklich wie ich fand wunderbar mit der der Menge der Spitzkohl-Kartoffel-Mischung und natürlich vor allem mit dem Fisch. Der Senf und der anderen Gewürze, die mit gemeinsam mit der Sahne in das Gericht eingebracht worden waren rundeten das Ganz geschmacklich schließlich ab. Spitzkohl gehört ja zu den wenigen nicht blähenden Arten, wobei sich der Geschmack aber dennoch als angenehm kräftig und wohlschmeckend herausstellte. In Kombination mit dem gut durchgebratenen Fischfilet erwies sich alles als ein sowohl sättigendes als auch sehr leckeres Gericht.
Insgesamt liegt der Nährwert des gesamten Zubereitung bei 2100kcal, das heißt also dass man pro Portion mit 700kcal rechnen muss. Nicht gerade wenig, aber für ein Hauptgericht noch absolut im Rahmen wie ich finde. Ersetzt man die Sahne durch eine leichtere, 10%tige Sorte kann man noch einmal 100kcal pro Portion sparen, doch da hatte ich beim Einkauf einfach nicht aufgepasst. Aber das tat dem guten Geschmack natürlich keinerlei Abbruch, ich fand das Ergebnis dieses Rezeptes als geschmacklich sehr gelungen und kann es nicht nur den Fans von Kohlgerichten wärmstens ans Herz legen.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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