Kartoffel-Zucchini-Moussaka mit Feta – das Rezept
19.05.2013 22:03 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute wollte ich mich mal an ein Gericht heranwagen, das in verschiedenen Variationen im kompletten Balkanraum, Griechenland und der Türkei bis nach Arabien in verschiedenen Variationen bekannt ist: Das Moussaka. Nachdem ich zahllose Rezepte gelesen und geprüft hatte, entschied ich mich schließlich eine Kombination aus einigen dieser Rezepte zu versuchen und entschied mich – da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin – für eine Variante aus Kartoffeln und Zucchini, die ich mit ein wenig Feta kombinierte. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnte sich alle Mal, denn das Ergebnis war ein unglaublich leckeres Moussaka, wie ich es soweit ich mich entsinne noch nie zuvor gekostet hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das so entstandene Rezept in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorzustellen.
Was brauch man also für 4-5 Portionen?
900g Kartoffeln – festkochende Sorte

750 – 800g Zucchini (grün und/oder gelb)

1 Dose gehackte Tomaten (400g)

50 – 60g Streukäse nach Wahl (z.B. Emmentaler)

Außerdem benötigen wir Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen,
etwas Olivenöl zum braten und backen
sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
Wir beginnen nun damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen, die Kartoffeln zu schälen

und in gleichmässig große Scheiben zu schneiden. Damit die Scheiben nicht braun werden, legen wir sie in eine Schale mit kaltem Wasser.

und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.

Die so entstandenen Scheiben legen wir auf etwas Küchenpapier aus und bestreuen sie mit etwas Salz, um sie ein wenig zu entwässern.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen wir nun die vorher abgetrockneten Kartoffelscheiben und bestreichen sie mit etwas Olivenöl

um sie dann für 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens vorzubacken.

Nach etwa acht bis zehn Minuten wenden wir die Zucchini und salzen sie auch von der anderen Seite, um sie weitere acht bis zehn Minuten ruhen zu lassen.

Außerdem schälen und würfeln wie die Zwiebel

und schälen und hacken die Knoblauchzehen.

Dann ist es auch schon an der Zeit, das Backblech zu entnehmen und die Kartoffelscheiben bis zur Verwendung bei Seite zu stellen. Den Ofen können wir erst einmal wieder ausschalten.

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl

und braten die Zucchinischeiben darin scharf an, wobei wir sie noch einmal mit etwas Pfeffer würzen.

Die angebratenen Zucchinischeiben legen wir ebenfalls bei Seite.

Unter Zugabe von einem zusätzlichen Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann in der selben Pfanne zuerst die Zwiebeln und dann das Knoblauch an,

Ist beides glasig angedünstet, geben wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne, um es krümelig anzubraten

und dabei mit Salz und Pfeffer

sowie einer kräftigen Menge edelsüßen Paprikapulvers zu würzen.

Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten ist, geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark mit hinzu,

verrühren es mit dem Hackfleisch und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an.

Dann löschen wir alles mit der Dose gehackter Tomaten ab

und lassen es kurz aufkochen und weitere sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit den Gewürzen geschmacklich abstimmen

und schließlich noch den halben Teelöffel Zimt einrühren. Danach schalten wir die Kochplatte ab.

Wenden wir uns nun dem Guss zu. Dazu waschen wir das Schnittlauch

Dann schlagen wir die drei Eier in eine Schüssel,

Nun verrühren wir alles gut miteinander – sollte das Mehl etwas klumpen, kann der Mixeraufsatz eines Pürierstabs Abhilfe schaffen –
würzen es gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,

und streuen die Hälfte des Schnittlauchs hinein.

Nachdem wir dann den Backofen erneut auf 200 Grad vorgeheizt und die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben,

legen wir den Boden mit den vorgebackenen Kartoffelscheiben aus

und bedecken diese dünn mit der Hackfleisch-Tomaten-Masse.

Auf die Hackfleischmasse bröseln wir dann die Hälfte des Feta

und legen eine Schicht aus den angebratenen Zucchini ein

und bedecken diese wiederum mit dem Rest der Hackfleisch-Tomatenmasse,

auf die wir den verbleibende Feta auftragen.

Es folgt eine weitere Schicht Zuchinischeiben

sowie eine Schicht Kartoffelscheiben,

die wir dann mit er Ei-Milch-Mischung übergießen

und mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Inzwischen sollte auch der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein schieben können und für ca. 35 bis 40 Minuten überbacken.

Sobald der Oberfläche dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir sie wieder entnehmen und lassen sie für fünf Minuten ruhen

bevor wir das Moussaka dann zerteilen und mit dem Rest des frischen Schnittlauch garniert servieren.

Alleine die Hackfleisch-Tomaten-Masse mit ihrer wirklich gelungenen Gewürz-Mischung aus Oregano und Zimt fand ich schon sehr gelungen. Aber in Kombination mit den leicht angebackenen Kartoffeln, dem Feta und den gebratenen Zucchinischeiben ergab sich ein geschmacklich wirklich vorzügliches Moussaka. Ich hatte ja befürchtet, dass durch den Feta das Ganze etwas zu salzig wird, aber das wurde glücklicherweise schon nach den ersten Bissen entkräftet. Ein durchweg gelungenes Gericht, dass den Mehraufwand bei der Zubereitung absolut wert war.
Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen. Und das bestätigte sich, als ich die Kalorienwerte im Anschluß berechnete. So komme ich auf 3100kcal für die ganze Auflaufform. Bei vier Portionen kommen wir so auf 775kcal pro Portion, bei einer Aufteilung auf fünf Portionen wären es noch 620kcal. Aber solche Werte nehme ich da gerne mal in Kauf, wenn das Ergebnis so lecker wie dieses ist.
Guten Appetit

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Hähnchen-Ananas-Curry mit Basmatireis – das Rezept
18.05.2013 18:06 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Inspiriert vom Limettencurry welches ich am Freitag in unserem Betriebsrestaurant verzehrt hatte, entschied ich mich heute dazu, mich auch mal an einem Curry zu versuchen. Und bei der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf dieses Hähnchen-Ananas-Curry, das ich mit etwas Basmatireis als Sättigungsbeilage ergänzte.
Was brauch man also für 2 Portionen?
1 kleine Dose Ananas in Stücken

100g Schmelzkäse-Ecken (28% Fett)

sowie Salz, Pfeffer und Chilipulver nach Belieben zum würzen
Beginnen wir damit die Ananasstücke abtropfen zu lassen, wobei wir den Saft natürlich auffangen.

Außerdem weichen wir den Basmati-Reis für ca. 30 Minuten in kaltem Wasser ein. So stand es zumindest bei mir auf der Packung – im Zweifelsfall einfach noch mal auf dem eigenen Reis nachschauen, was die Zubereitungsbeschreibung vorgibt.

Anschließend waschen wir die Frühlingszwiebeln

und schneiden sie in dünne Ringe.

Außerdem schälen und hacken wir die Knoblauchzehen

und entkernen die Thai-Chilis, um sie dann ebenfalls in Ringe zu schneiden.

Dann waschen wir die Hähnchenbrust gründlich, tupfen sie trochen

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel.

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun den Esslöffel Pflanzenöl

und braten die Hähnchenbrust darin rundherum an.

Sobald sie durch sind, geben wir den Esslöffel Honig hinzu und lassen ihn ein wenig karamellisieren.

sowie die Frühlingszwiebeln hinzu

und dünsten alles für ca. drei Minuten an.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, einen Topf mit Wasser – die doppelte Menge vom Reis – aufzusetzen und damit zu beginnen, es zum kochen zu bringen.

Nun können wir die abgetropften Ananas-Stücke mit in die Pfanne geben

und braten sie ebenfalls kurz mit an.

Das Ganze bestreuen wir dann mit den drei Teelöffeln Currypulver, das wir kurz anrösten lassen

und dann mit der Kokosmilch aufgießen.

Während alles kurz aufkocht, zerkleinern wir den Schmelzkäse etwas

und geben ihn dann ebenfalls in die Pfanne,

wo wir ihn schmelzen lassen und mit den anderen Zutaten gut verrühren.

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem gestrichenen Teelöffel Salz versehen können

und dann den vorher abgegossenen Reis hinzufügen, den wir auf kleiner Flamme über ca. 10 Minuten gar kochen lassen.

Wenden wir uns nun wieder dem Curry zu, in welches wir zuerst die Instant-Geflügelbrühe einrühren

um es dann mit einer kräftigen Prise Chilipulver

sowie drei bis vier Esslöffeln Ananassaft abschmecken.

Dann lassen wir es, bei gelegentlichem umrühren, auf niedriger Flamme vor sich hin köcheln bis der Reis gar ist. Anschließend können wir das fertige Gericht servieren und genießen.

Das Gericht erwies sich als eine überaus gelungene Kombination aus der würzigen Schärfe von Curry und Chilis sowie der fruchtigen Süße von Ananas und Kokosmilch. Dazu die Frühlingszwiebeln und die zarten, saftigen Hähnchenbrust-Stücke in der dickflüssigen Kokos-Schmelzkäse-Sauce – ein wahrer Genuss kann ich da nur sagen. Vermengt mit dem Reis überaus sättigend und wohlschmeckend – ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.
Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamt Zubereitung bei etwa 1100kcal, das entspricht 550kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert. Ich hatte ja befürchtet, der Schmelzkäse würde die Werte in die Höhe treiben, aber da ich hier zu einer leichteren Variante gegriffen hatte hielt er sich glücklicherweise mit unter 200kcal in Grenzen. Viel mehr nahm die Hähnchenbrust mit etwas über 400kcal den größten Einzelposten ein.
Auch wenn es sich hier, aufgrund der Verwendung von Schmelzkäse, wohl nicht um ein original asiatisches Rezept handelte, kann ich das Hähnchen-Ananas-Curry dennoch jedem Liebhaber von exotischen Genüssen wirklich ans Herz legen. Mit hat es auf jeden Fall mal wieder vorzüglich gemundet.
Guten Appetit
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Ajvar-Blätterteigschnecken – das Rezept
28.04.2013 18:19 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Da ich von meiner gestrigen Spargel-Pizza noch einiges an Ajvar übrig hatte entschied ich mich heute dazu, damit ein Blech Blätterteigschnecken mit Ajvar anzufertigen.
Was brauchen wir also für ein Blech (ca. 16 Stück)?
Beginnen wir also damit, den Feta in eine Schüssel zu bröseln

und zerkleinern die Knoblauchzehe.

Das Knoblauch fügen wir zum Feta hinzu

und verrühren alles gut miteinander.

Da sich der Feta nicht so gut auflöst, gehen wir außerdem noch mal mit dem Pürierstab durch die Mischung.

Außerdem zerkleinern wir den Kochschinken, indem wir ihn mit einem Messer zerschneiden.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen.
Anschließend breiten wir den Blätterteig aus,

bestreichen ihn mit der Ajvar-Mischung

und bestreuen ihn mit dem zerkleinerten Kochschinken.

Dann rollen wir den Blätterteig gleichmäßig von beiden Seiten auf

und wickeln alles in Frischhaltefolie ein. Den so verpackten Blätterteig legen wir für ca. 45 Minuten in das Gefrierach des Kühlschranks.

Durch den Aufenthalt im Kalten die Teigrolle fest genug, dass wir sie anschließend problemlos in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden können.

Die Scheiben geben wir auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblechs

und bestreichen sie dort von allen Seiten mit dem verquirlten Eigelb.

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir das Backblech auf der mittleren Schiene hinein und backen dort die Blätterteig-Rohlinge für 20 bis 25 Minuten.

Danach entnehmen wir das Backblech wieder

und können die Ajvar-Blätterteigschnecken am besten noch heiß servieren und genießen.

Obwohl ich das pikantere Ajvar verwendet hatte, erwiesen sich die Gebäckstückchen zwar als angenehm fruchtig und würzig, aber nicht als besonders scharf. Hier hatte wohl auch die Saure Sahne etwas von der Schärfe genommen. In Kombination mit dem zerkleinerten Feta und dem gekochten Schinken ein einfaches, aber überaus schmackhaftes Fingerfood, dessen Rezept ich überaus weiter empfehlen kann.
Eventuell hätte man noch etwas Käse aufstreuen können, ansonsten gab es aber nichts, was noch verbesserungswürdig an diese Rezept wäre. Sowohl in heißer als auch in kalter Form ein wahrer Genuss – was will man mehr?
Guten Appetit

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Spargel-Pizza mit Ajvar & Ziegenfrischkäse – das Rezept
27.04.2013 18:59 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auf meiner immer währenden Suche nach neuen geschmacklichen Erlebnissen stieß ich dieses Mal auf eine Pizza, die das aktuelle Saison-Gemüse Spargel mit dem Paprikamus Ajvar und Ziegenfrischkäse kombinierte. Traditionell kombiniert man Spargel ja eher mit Sauce Hollandaise oder Bernaise, aber irgendwie gefiel mir die Idee auf Anhieb, daher musste das Ganze heute unbedingt mal ausprobiert werden. Dabei sei noch erwähnt, dass die Menge des Spargels im ursprünglichen Rezept etwas zu groß angesetzt war, weswegen ich etwas zu viel gekauft hatte, aber die Mengenangaben in meinem Rezept sind angepasst und stimmen nun. Aber damit genug der Vorrede, kommen wir nun zum Rezept.
Was brauchen wir also für 1 Blech (4 – 6 Stücke)?
200g grüner Spargel (dünne Stangen)

150g weißer Spargel (dünne Stangen)

120g Ajvar (ich hatte die scharfe Variante gewählt – es gibt sie aber auch in milder Form)

100g Kochschinken (ca. 4 Scheiben)

1 Rolle Pizzateig (TK – 400g) - wer mag kann ihn aber auch gerne selbst machen

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder besser noch Butter zum braten
Beginnen wir nun damit, den weißen Spargel zu waschen

seine trockenen Enden großzügig abzutrennen und ihn komplett zu schälen – nur den Kopf lassen wir unangetastet –

und ihn dann in mundgerechte Stücke zu schneiden.

Dann waschen wir den grünen Spargel,

trennen auch hier die trockenen Stilenden ab,

schälen sein unterstes Drittel

und schneiden ihn ebenfalls in kleinere Stücke.

Nun zerlassen wir etwas Butter in einer Pfanne

und braten sowohl den weißen Spargel

als auch den grünen Spargel für jeweils ein bis zwei Minuten kurz auf mittlerer Stufe an.

Jetzt schälen wir unsere Knoblauchzehe, zerkleinern sie sehr fein

und geben sie gemeinsam mit dem Frischkäse und dem Ajvar in eine Schüssel

wo wir alles gründlich miteinander verrühren.

Außerdem waschen wir die Kirschtomaten,

und schneiden den Kochschinken in Rechtecke.

Jetzt ist es an der Zeit den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, den fertigen Pizzateig aus dem Kühlschrank zu nehmen und ihn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aufzurollen, wo wir ihn großzügig mit unserer Mischung aus Ajvar, Frischkäse und Knoblauch bestreichen.

Dann belegen wir ihn mit dem Kochschinken,

fügen den angebratenen Spargel hinzu

und legen dazwischen die halbierten Kirschtomaten auf

um alles kräftig mit Salz und Pfeffer zu würzen

und schließlich mit dem zerbröselten Ziegenfrischkäse zu bestreuen.

Ist der Ofen den vorgeheizt, schieben wir das Backblech auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten backen.

Sobald das Ganze dann fertig gebacken ist, brauchen wir das Blech nur noch zu entnehmen

und die Pizzastücke mit etwas frischem Basilikum garniert zu servieren und zu genießen.

Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Ich hatte befürchtet, dass das scharfe Ajvar zu dominant werden würde und den Geschmack des Spargels überdecken würde, doch da hatte ich mich glücklicherweise geirrt. Viel mehr harmonierte der Geschmack des Spargels wunderbar mit dem fruchtig-scharfen Ajvar-Aroma mit seiner leichten Knoblauch-Note und wurde schließlich durch den würzigen Geschmack des Ziegenfrischkäses und das frische Basilikum, auf das man übrigens keinesfalls verzichten sollte, geschmacklich abgerundet. Und selbst der Fertig-Pizzateig erwies sich als in Ordnung. Vielleicht wäre das Ganze mit einer selbst gemachten, dünnen Ölteig oder einem leckeren Dinkel-Vollkornteig sogar noch einen Deut besser geworden, aber da hatte heute bei mir leider die Faulheit gesiegt.
Werfen wir wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt das ganze Blech bei ca. 2100kcal, aufgeteilt auf 6 Stücke kommen wir also auf einen Wert von gerade mal 350kcal. Teilt man die Pizza in vier große Teile auf, kämen wir auch nur auf einen Wert von gerade mal 525kcal pro Portion. Für eine Pizza also ein ungewöhnlich leichter Genuss wie ich positiv überrascht feststellen musste. Und lässt man den Kochschinken weg, hat man auch noch ein sehr schmackhaftes vegetarisches Pizzagericht. So bleibt mir nur noch, allen Lesern dieses Rezept wärmstens ans Herz zu legen, denn die Kombination aus Spargel und Ajvar ist ein geschmackliches Erlebnis, das man nicht versäumen sollte.
Guten Appetit

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Hähnchen-Tortilla-Auflauf – das Rezept
13.04.2013 21:08 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Nachdem ich lange nichts mehr mit Tortillas gekocht hatte, entschloss ich mich heute mal dazu mit einem Hähnchen-Tortilla-Auflauf mal etwas neues in dieser Richtung auszuprobieren. Um den Gericht einen noch etwas mehr mexikanischen “Anstrich” zu geben, fügte ich zu den ursprünglichen Zutaten unter anderem noch Kidneybohnen und natürlich Mais hinzu. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen, daher möchte ich es nicht versäumen das Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.
Was brauchen wir für eine Auflaufform (ca. 4 Portionen):
3 kleinere Paprika (insg. ca. 400g)

150g geriebener Gouda (oder ein anderer Käse nach Wahl)
Zum würzen Salz, Pfeffer, Chilipulver, Kreuzkümmel & edelsüßes Paprikapulver

Außerdem benötigen wir noch etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Auflaufform.
Beginnen wir nun damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten – wobei die Reihenfolge eigentlich egal ist. ![]()
Ich begann damit, die Frühlingszwiebeln zu waschen

die rote Zwiebel zu schälen und in Spalten zu schneiden,

um dann die Paprikas unter fließendem Wasser zu reinigen – man weiß ja nie wer sie im Supermarkt alles angefasst hat und was er vorher angefasst hat –

sie zu entkernen und dann in schmale Streifen zu schneiden.

Außerdem reinigen wir die Champignons

entfernen die holzigen Stielenden und schneiden sie dann in Scheibchen.

Während Kidneybohnen und Mais abtropfen

schälen und zerkleinern wir außerdem noch die beiden Knoblauchzehen.

Nun wenden wir uns der Hähnchenbrust zu, die wir ebenfalls gründlich waschen

und sie dann in kleinere Würfel zu zerteilen. Um dabei eine potentielle Übertragung von irgendwelchen Bakterien oder Salmonellen zu verhindern, verwendet man hier am besten eine separate Unterlage und ein anderes Messer.

Nun erhitzen wir in einer größeren Pfanne ein bis zwei Esslöffel Olivenöl

und braten die Hähnchenbrust-Würfel damit rundherum scharf an.

Sind sie gut durchgebraten, entnehmen wir sie und stellen sie erst einmal bei Seite.

Unter Hinzugabe eines weiteren Esslöffels Olivenöl dünsten wir nun zuerst die Zwiebeln und dann den Knoblauch in der Pfanne an

und fügen dann die Paprikastreifen hinzu, um sie ebenfalls mit anzubraten.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, die Milch in einen Topf zu geben und langsam zu erhitzen.

Dann können wir die Frühlingszwiebeln mit in die Pfanne geben

Ist die Milch dann heiß, rühren wir die beiden Becher Schmand vorsichtig in sie ein.

Während die Champignons anschließend in der Pfanne mit anbraten

geben wir die Hälfte des Käses in die Milch-Schmand-Sauce und lassen ihn dort schmelzen.

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, Mais und Kidneybohnen zum restlichen Gemüse in die Pfanne zu geben

und ein bis zwei Minuten später dann auch die Hähnchenbrust-Würfel wieder hinzuzugeben.

Dann schmecken wir unsere Sauce mit Salz, Pfeffer, Chili- und Paprikapulver sowie Kreuzkümmel ab

und würzen auch das Fleisch und Gemüse in der Pfanne etwas damit.

Anschließend geben wir etwa die Hälfte der so entstandenen Sauce zum Gemüse

und lassen alles für weitere fünf bis sechs Minuten leise köcheln, wobei wir es ggf. noch einmal mit den Gewürzen abstimmen

bis alles unsere Geschmack entspricht, was wir durch einfaches probieren leicht herausfinden können. Hat alles den richtigen Geschmack und eine nicht allzu dünnflüssige Konsistenz erreicht, nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.

Nachdem wir nun begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, erwärmen wir die Tortillas etwas. Dazu können wir eine Pfanne ohne Öl oder aber – wie ich es getan habe – die Mikrowelle bei 50-60 Sekunden auf höchster Stufe verwenden. Aber lieber mehrfach zwei bis drei Stück erwärmen als alle auf einmal, da sie dazu neigen beim abkühlen hart zu werden. Außerdem fetten wir eine Auflaufform mit Öl oder Butter aus.

Dann befüllen wir die Tortillas mit unserer Fleisch-Gemüse-Mischung, rollen sie auf

und geben sie in die Auflaufform bis diese gefüllt ist.

Über die Tortillas geben wir dann den Rest der gewürzten Milch-Schmand-Sauce

und bestreuen abschließend alles mit dem verblieben Gouda-Käse.

Inzwischen müsste auch der Backofen vorgeheizt sein, so dass wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein schieben können und das Gericht dort für 15 bis 20 Minuten gratinieren lassen.

Beginnt der Käse braun zu werden, ist es dann an der Zeit die Auflaufform wieder zu entnehmen

Wie ich bereits beim probieren während der Zubereitung hatte feststellen dürfen, war die Kombination von Gemüse und Hühnchenbrustfilet in ihrer Würzigen Sauce aus Schmand und Milch alleine schon eine sehr schmackhafte Angelegenheit – angenehm würzig und durch das Chili auch von kräftiger Schärfe. Aber eingewickelt in leckere Weizentortillas, mit Sauce garniert und Käse überbacken ergaben sie ein wunderbar abgerundetes Gericht, das aus meiner Sicht keine Wünsche offen ließ. Ich hatte ja zu Beginn leichte Bedenken, ob die Champignons so gut ins Gusto des Rezeptes passen würde, aber ich durfte feststellen dass sie sich wunderbar ins geschmackliche Gesamtbild passten. Dennoch sind die Gemüsezutaten natürlich variabel – ich könnte mir zum Beispiel auch gut noch ein paar fruchtige Tomatenwürfel und vielleicht noch eine zerkleinerte Jalapeno für noch etwas mehr Schärfe darin vorstellen. Eventuell könnte man es sogar mit etwas selbst gemachter Salsa kombinieren. Die Möglichkeiten sind auf jeden Fall breit gefächert.
Natürlich möchte ich auf heute nicht versäumen, einen Blick auf die Nährwerte zu werfen. Ich komme bei meiner Berechnung auf 2700kcal für den Inhalt der gesamten Auflaufform. Aufgeteilt auf vier Portionen kommen wir so auf 675kcal pro Portion. Das ist zwar nicht gerade wenig, bewegt sich meiner Meinung nach noch innerhalb akzeptabler Werte für ein Hauptgericht. Einen großen Faktor machen dabei der Schmand mit ca. 1000kcal und der Käse mit ca. 400kcal aus, wer also die Werte etwas reduzieren möchte, sollte hier ansetzen. Bei dem Käse könnte man zu z.B. zu einer Light-Version greifen, leider habe ich aktuell aber noch keine Idee, was man als Ersatz für den Schmand verwenden könnte. Für den Geschmack kann ich bei solchen Variationen natürlich dann nicht mehr garantieren.
Guten Appetit

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