Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat & Tomatencreme-Suppe [10.04.2013]

Wie für Mittwoch üblich, griff ich auch heute mal wieder zum Fischgericht bei Vitality. Heute bestand dies aus einem Gedünsteten Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln. Nicht das es nicht verlockende Alternativen wie gegeben hätte, denn sowohl die Allgäuer Käsespätzle mir Röstzwiebeln bei Tradition der Region also auch die Gebratene Hähnchenbrust “Milanese” mit Tomaten und Käse gratiniert, dazu Penne Rigate bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Angebote in Form von Praw Wan Plah – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce und Chang Pao Yuk – Schweinefleisch gebraten mit grünem Pfeffer und Gemüsesorten in Hoi Sin Sauce waren nicht von der Hand zu weisen. Aber bei gerade mal 331kcal für den gedünsteten Seelachs war immerhin auch noch ein kleine Schüssel Tomatencremesuppe aus dem Vorsuppen-Angebot also auch der kleine Becher Aprikosenpudding von der Dessert-Theke noch vertretbar.

Seelachsfilet im Tomatenbett mit Blattspinat & Tomatencremesuppe / Coalfish on tomatoes with leaf spinach & tomato cream soup

Die fruchtig-würzige, mit zahlreichen Tomatenstückchen und einigen Kräutern versehene Tomatencremesuppe, die ich mir noch mit etwas Petersilie garniert hatte, erwies sich schon mal als gute Wahl. Dass beim Hauptgericht schon wieder Tomaten eine wichtige Komponente bildeten, störte mich dabei nicht, denn das ebenfalls fruchtig-würzige Tomatenbett harmonierte geschmacklich sehr gut mit dem ausreichend großen, saftigen und grätenfreien Stück gedünsteter Seelachs, das wiederum mit einer Haube aus gewürzten, mit Zwiebeln versehenen Blattspinats garniert war. Dazu gab es eine kleine, aber ausreichende Portion Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage. Einfach, aber ausgewogen und sättigend – hier gab es wirklich nichts zu meckern. Und auch der weiche, fruchtige Pudding mit Aprikosengeschmack gab keinen Grund, Kritik anzubringen.
Mir erschien es heute so, als wären die Allgäuer Käsespätzle bei den anderen Gästen noch etwas beliebter als die Hähnchenbrust “Milanese” und somit auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landen. Auf Platz drei folgten dann die Asia-Gerichte und auf einem guten Platz vier schließlich der Seelachs im Tomatenbett. Bis auf die kleine Verschiebung an der Spitze somit eine übliche Platzierung, der ich glaube ich nichts hinzuzfügen brauche.

Mein Abschlußwertung:
Tomatencremesuppe: ++
Gedünsteter Seelachs: ++
Tomatenbett: ++
Blattspinat: ++
Salzkartoffeln: ++
Aprikosenpudding: ++

Thunfisch-Cannelloni mit Spinat & Ricotta – das Rezept

Irgendwie war mir mal wieder nach einem Gericht mit Cannelloni, zumal ich bei der Durchsicht meiner Vorräte entdeckte, dass ich dort gleich zwei angebrochene Päckchen dieser leckeren Nudelröhren hatte. Also entschied ich mich dazu, diese Mal mit einer Füllung aus Thunfisch, Blattspinat und Ricotta zu versehen und sie dann in einer Béchamelsauce und mit einigen Tomatenstreifen und Käse zu überbacken. Kein sonderlich leichtes, aber sehr leckeres Gericht, dessen Rezept ich hier nun einmal kurz in der üblichen Form vorstellen möchte.

Was benötigt man also für 3-4 Portionen?

Für die Füllung

200g Blattspinat (TK)
01 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft (á 183g)
02 - Zutat Thunfisch / Ingredient tuna

3 Schalotten
03 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

2-3 kleine Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

200g Ricotta
05 - Zutat Ricotta / Ingredient ricotta

3-4 TL italienische Kräuter (TK)
06 - Zutat Italienische Kräuter / Ingredient italien herbs

1 EL Olivenöl
13 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Für die Bechamel-Sauce

40g Butter
08 - Zutat Butter / Ingredient butter

2 EL (40g) Weizenmehl
09 - Zutat Mehl / Ingredient flour

750ml fettarme Milch
10 - Zutat fettarme Milch / Ingredient milk

Außerdem brauchen wir:

12-14 Cannelloni
07 - Zutat Cannelloni / Ingredient cannelloni

60g getrocknete Tomaten in Öl
11 - Zutat getrockenete Tomaten in Öl / Ingredient dried tomatoes in oil

100 – 120g geriebenen Käse nach Wahl – z.B. Mozzarella oder Gouda
12 - Zutat Käse / Ingredient cheese

sowie zum würzen Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Beginnen wir nun damit, den Thunfisch
14 - Thunfisch abtropfen lassen / Drain tuna

und die Tomaten in Öl abtropfen zu lassen.
15 - Tomaten abtropfen lassen / Drain tomatoes

Anschließend schälen und würfeln wie die Schalotten
16 - Schalotte würfeln / Dice shallot

und schälen die Knoblauchzehen.
17 - Knoblauch schälen / Peel garlic

Dann erhitzen wir den Esslöffel Olivenöl in einer kleinen Pfanne
18 - Öl erhitzen / Heat up oil

und dünsten die gewürfelten Schalotten darin für einige Minuten an.
19 - Schalotten andünsten / Braise shallots lightly

Parallel tauen wir den Blattspinat auf der Auftaustufe der Mikrowelle auf
20 - Spinat auftauen / Defrost spinach

lassen ihn abtropfen
21 - Spinat abtropfen lassen / Drain spinach

und quetschen ihn noch einmal kräftig mit der Hand aus, um möglichst viel der Flüssigkeit zu entfernen,
22 - Spinat ausquetschen / Squeeze spinach

um ihn dann etwas mit dem Messer zu zerkleinern.
23 - Spinat zerkleinern / Mince spinach

Ricotta, Thunfisch und die angedünsteten Schalotten geben wir dann in eine größere Schüssel,
24 - Ricotta, Thunfisch, Schalotten in Schüssel geben / Put ricotta, tuna, and shallots in bowl

fügen den Spinat hinzu
25 - Spinat addieren / Add spinach

und pressen dann die Knoblauchzehen hinein.
26 - Knoblauch pressen / Add garlic

Dann vermengen wir alles gut miteinander
27 - Vermengen / Mix

fügen die italienischen Kräuter in die Schüssel
28 - Kräuter hinzufügen / Add herbs

und schmecken dann alles kräftig mit Salz und Pfeffer ab.
29 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Nun können wir uns der Bechamelsauce zuwenden und schmelzen die Butter in einem kleineren Topf,
30 - Butter schmelzen / Melt butter

rühren dann vorsichtig und unter Vermeidung von Klümpchen das Mehl ein
31 - Mehl einrühren / Fold in flour

und gießen dann alles mit der Milch auf.
32 - Milch aufgießen / Add milk

Während wir alles dann aufkochen lassen, würzen wir es kräftig mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss
33 - Aufkochen und würzen / Boil up & taste

und vergessen dabei nicht, es immer wieder gut umzurühren damit nichts anbrennt. Danach drehen wir die Platte herunter und halten die Sauce warm.
34 - rühren / stir

Nun ist es an der Zeit, die Thunfisch-Spinat-Ricotta-Mischung in einen Einweg-Spritzbeutel zu füllen,
35 - Spritzbeutel befüllen / Fill piping bag

fetten eine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl aus
36 - Form ausfetten / Grease casserole

und befüllen dann die Cannelloni, die wir danach gleich in die Auflaufform legen.
37 - Cannelloni befüllen / Fill cannelloni

Ist die Auflaufform dann komplett gefüllt – ich musste zum Schluss auf eine zweite Sorte Cannelloni zurückgreifen, was aber geschmacklich keinen Unterschied macht – heizen wir den Backofen auf 200 Grad vor,
38 - Form bestückt / Filled casserole

dann übergießen wir alles mit der Bechamelsauce
39 - Mit Sauce übergießen / Douse with bechamel sauce

und schneiden dann noch die Tomaten in Streifen
40 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

um sie auf die Bechamelsauce aufzulegen
41 - Mit Tomaten belegen / Cover with tomatoes

und abschließend alles mit Käse zu bestreuen.
42 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Ist der Backofen dann aufgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für 40 bis 45 Minuten backen.
43 - Backen / Bake

Danach können wir die Auflaufform entnehmen
44 - Thunfisch-Cannelloni mit Spinat & Ricotta / Tuna cannelloni with spinach & ricotta - Fertig gebacken

um das Gericht dann zu servieren und zu genießen.
45 - Thunfisch-Cannelloni mit Spinat & Ricotta / Tuna cannelloni with spinach & ricotta - Serviert

Die Kombination aus Thunfisch, Blattspinat und Ricotta erwies sich als überaus gelungene Füllung für die Nudelröhren, auch wenn ich um ehrlich zu sein etwas großzügig dem Knoblauch umgegangen bin. Ich persönlich mag das ja, aber es ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Gemeinsam mit der würzigen Bechamelsauce, dem zum Gratinieren verwendeten Käse und schließlich den Tomatenstreifen, die dem Gericht eine zusätzliche fruchtige Note gaben, stellte das Gericht eine wirklich gelungene und überaus schmackhafte Verwendung für Thunfisch, Spinat und Ricotta. Ich war auf jeden Fall mit dem Ergebnis geschmacklich sehr zufrieden.

46 - Thunfisch-Cannelloni mit Spinat & Ricotta / Tuna cannelloni with spinach & ricotta - Seitenansicht

Und trotz der Béchamelsauce mit Butter und den Cannelloni komme ich bei meiner überschlägigen Berechnung auf auf 2400kcal für das gesamte Gericht. Das ergibt zwar dennoch 600kcal pro Portion, aber für ein Hauptgericht mit Nudeln halte ich das für mehr als akzeptabel. Zuerst hatte ich ja mit dem Gedanken gespielt, statt der Béchamel- eine Tomatensauce zuzubereiten, aber ich bin im Nachhinein gesehen froh es nicht getan zu haben – zu Spinat und Thunfisch passt Béchamel einfach besser – so ist zumindest meine Meinung. Wer allerdings noch ein paar Kalorien sparen will, kann auch gerne zu einem Guss aus Tomaten greifen. ;-)

In diesem Sinne: Guten Appetit

Lachsfilet im Blätterteig [09.01.2013]

Zwar sahen die Angebote an der Asia-Thai-Theke, wo u.a. Fang Shi Tzu Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art und und Gong pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce – beides wieder angeblich scharf gewürzte Gerichte – auch heute wirklich gut aus, aber nachdem ich ja bereits gestern mit dem Tintenfischgericht dort zugeschlagen hatte, wollte ich heute auch der regulären Küche mal wieder eine Chance geben. Das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Spätzle bei den Globetrotter-Angeboten erschien da schon mal nicht schlecht und auch die Kartoffelpfanne “Western Art” mit Würstchen bei Tradition der Region, die man zusätzlich noch mit einem Spiegelei garniert hatte, war ein überaus verlockendes Angebot. Getoppt wurden beide Gerichte aber noch vom Lachsfilet in Blätterteig mit Kartoffeln und Dillsauce, das bei Vitality auf dem Speiseplan stand und mit angeblich 465kcal außerdem auch angenehm leicht erschien. Also griff ich hier zu und ergänzte das Ganze noch mit einem Schälchen Erbsen und Möhren von der Gemüse-Theke.

Lachs im Blätterteig / Salmon in puff pastry

Zwar ruhte das Lachsfilet im Blätterteig-Mantel bereits auf einer dünnen Schicht würzigen Blattspinats, aber aufgrund der geringen Menge des Spinats schadete die zusätzlich Schale von Erbsen und geriffelten Möhrenscheiben auf nicht und ergänzte das Gericht sehr gut – zumal es nichts an diesem Gemüse auszusetzen gab. Das saftige, grätenfreie und gut gewürzte Lachsfilet selber sowie der Spinat waren auch in Ordnung, auch wenn man dem Blätterteig anmerkte, dass er nicht ganz frisch war – das ist aus meiner Sicht auch kein Grund für Abzüge in der Endwertung. Ebenso möchte ich bei der ganz leicht versalzenen, aber ansonsten gut gelungenen, cremigen und mit ein wenig Zwiebel versehene Dillsauce und den nicht mehr ganz heißen, kleinen Salzkartoffeln gnädig sein – man muss halt auch immer im Hinterkopf behalten dass es sich hier um eine Kantine und kein 3-Sterne-Restaurant handelt. Insgesamt war ich mit dem Gericht also relativ zufrieden und würde es jederzeit wieder wählen.
Sah man sich an den anderen Tischen um, so erblickte man auf vielen Tabletts die Kartoffelpfanne “Western Art” mit dem Spiegelei, dem ich aufgrund dieser Verteilung Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Platz zwei belegte unerwarteterweise das Geschnetzelte “Züricher Art” – ich hatte hier eher das Lachsfilet gesehen, dass sich aber dann doch den dritten Platz mit den Asia-Gerichten teilen musste. Und dass obwohl die Gäste vor mir in der Warteschlange fast alle ebenfalls zum Lachs in Blätterteig gegriffen hatten – aber der Allgemeine Geschmack hatte dann wohl doch anders entschieden.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet mit Blattspinat im Blätterteig: ++
Dillsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Erbsen & Möhren: ++

Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis – das Rezept

Obwohl ich schon häufiger mit Spinat hantiert habe, hatte ich noch nie mit frischem gearbeitet, sondern bisher immer zu TK-Ware gegriffen. Das wollte ich heute nun endlich mal ändern. Ein passendes Rezept dazu schienen mit Gefüllte Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis, denn einfach nur Spinat kochen kann ja jeder. ;-) Die Zubereitung von drei Komponenten gleichzeitig bildete außerdem einen zusätzlichen Anreiz für mich und glücklicherweise verlief alles ohne größere Probleme und ich war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

800g Blattspinat
01 - Zutat frischer Blattspinat / Ingredient fresh leaf spinach

2 rote Zwiebeln (ca. 100g)
02 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

2 Zehen Knoblauch
03 - Zuat Knoblauch / Ingredient garlic

20g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
04 - Zutat getrockenete Tomaten / Ingredient dried tomatoes

100ml Gemüsebrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

2-3 Putensteaks (ca. 500g)
06 - Zutat Putensteaks / Ingredient turkey steaks

1 EL Senfkörner
07 - Zutat Senfkörner / Ingredient mustard seeds

150g Naturreis (oder ein anderer Reis nach Wahl)
08 - Zutat Naturreis / Ingredient rice

1 Döschen gemahlener Safran
09 - Zutat gemahlener Safran / Ingredient grounded saffron

2 EL Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 Messerspitze gemahlener Koriander
11 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Zuerst setzen wir einmal einen großen Topf mit gesalzenem Wasser auf und bringen ihn zum kochen.
12 - Wasser erhitzen / Heat up water

Während das Wasser sich erhitzt, waschen und putzen wir den Blattspinat. Ich hatte 4 Päckchen a 200g gekauft, was im ersten Moment nach einer ganz schön großen Menge aussieht. Daher war ich drauf und dran gewesen einfach weniger zu holen, doch zum Glück habe ich es nicht getan, denn Spinat fällt beim Kochen unglaublich stark zusammen – da bleibt wie man nachher sieht nicht viel übrig.
12 - Spinat waschen / Clean spinach

Kocht das Wasser, geben wir den gewaschenen Blattspinat hinein
14 - Spinat hinzufügen / Add spinach

und lassen alle kurz aufkochen, um es dann einige Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen.
15 - aufkochen / Cook up

Den fertig gekochten Spinat holen wir dann mit einer Schaumkelle heraus, schrecken in kurz in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser ab
16 - Spinat abschrecken / Refresh spinach

und lassen ihn dann abtropfen. Die Menge die wir hier sehen ist der Inhalt von vier großen Päckchen á 200g Blattspinat – also 800g – und davon ist am Ende wirklich nicht viel übrig wie man sieht.
17 - abtropfen lassen / Drain

In einer beschichteten Pfanne rösten wir dann unseren Esslöffel Senfkörner für einige Minuten an
18 - Senfkörner rösten / Toast mustard seeds

und zerstoßen sie dann fein in einem Mörser.
19 - Senfkörner mörsern / Grind up mustard seeds

Nun waschen wir unsere Putensteaks gründlich, tupfen sie mit einem Küchentuch trocken und legen sie auf der Arbeitsfläche aus.
20 - Putensteaks auslegen / Line up turkey steaks

Hat man, wie ich, etwas dickere Stücke bekommen, kann man sie nun mit etwas Frischhaltefolie abdecken und mit der glatten Seite des Fleischklopfers etwas plätten.
21 - Platt klopfen / Level

Dann salzen wir die obere Seite und bestreuen sie mit unseren gerösteten und gemörserten Senfkörnern.
22 - Salzen und mit Senfkörnern bestreuen / Salt and besprinkle with mustard seeds

Anschließend nehmen wir uns etwas von unserem zuvor gekochten Blattspinat, tupfen ihn mit einem Küchentuch etwas trocken und belegen unsere Putensteaks damit,
23 - Mit Blattspinat belegen / Cover with leaf spinach

um sie dann vorsichtig auszurollen und mit einer Rouladennadel oder – wenn eine solche nicht vorhanden ist – einem Zahnstocher zu sichern.
24 - Zusammenrollen und sichern / Roll up and secure

Die fertig gerollten Putenrouladen würzen wir dann noch rundherum mit Salz und Pfeffer.
25 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

In einem etwas kleinerem Topf bringen wir nun 450ml Wasser zum kochen,
26 - Wasser zum kochen bringen / Cook water

versehen es mit etwas Salz,
27 - salzen / salt

geben dann den Reis hinein
28 - Reis beigeben / Add rice

und addieren das Döschen gemahlenen Safrans,
29 - Safran addieren / Add saffron

den wir gut verrühren
30 - Gut verrühren / Mix well

und dann für etwa 25 Minuten abgedeckt und auf leicht reduzierter Stufe fertig kochen lassen.
31 - Zugedeckt kochen / Cook covered

Nun schälen wir die Zwiebeln, vierteln sie und schneiden sie in dünne Spalten,
32 - Zwiebeln schneiden / Cut onions

schneiden die getrockneten Tomaten in Streifen
33 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

und schälen schließlich noch die Knoblauchzehen, die wir in schmalen Scheiben schneiden.
34 - Knoblauch zerkleinern & Cut garlic

In einem Topf bringen wir einen Esslöffel Olivenöl nun auf Betriebstemperatur,
35 - Öl erhitzen / Heat up oil

dünsten darin Zwiebeln und Knoblauch an
36 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

und fügen schließlich auch noch die Tomaten hinzu, die wir für einige Minuten mit dünsten.
37 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

Dann gießen wir alles mit den 100ml Gemüsebrühe auf
38 - Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

und lassen alles für ca. 10 Minuten auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köcheln.
39 - Zugedeckt köcheln / Simmer covered

In einer Pfanne erhitzen wir wenig später den zweiten Esslöffel Olivenöl
40 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten unsere Rouladen darin rundherum für sechs bis acht Minuten an.
41 - Rouladen braten / Roast roulades

Sind die zehn Minuten um, geben wir auch den Blattspinat in unserem Zwiebel-Tomaten-Sud
42 - Spinat hinzufügen / Add spinach

verrühren alles gut miteinander
43 - Gut verrühren / Mix well

und lassen es dann kurz aufkochen und einige Minuten weiter köcheln, wobei wir es mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und der Messerspitze Koriander abschmecken.
44 - würzen / taste

Alles lassen wir dann fertig kochen bzw. braten. Der Reis ist gut, wenn das Wasser komplett verschwunden ist – wir können dann die Platte runter- bzw ausschalten und die Restwärme zum warmhalten nutzen. Bei den Rouladen sollten die Außenseiten schön dunkel sein und der Blattspinat sollte so gut wie keine Flüssigkeit mehr im Topf haben haben. So voll wie heute ist mein Herd übrigens wirklich selten, dass muss ich dabei mal nebenbei anmerken…
45 - fertig kochen / Cooking

Sind alle Zutaten zu unserer Zufriedenheit, können wir das Gericht schließlich anrichten und servieren.
46 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - Serviert

Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Die gut durchgebratenen Putenrouladen waren angenehm saftig geworden und die Füllung aus zerstoßenen Senfkörnern und gekochten Blattspinat geben ihnen ein kräftiges, angenehmes Aroma. Dazu der mit Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch verfeinerte, gut gewürzte und unglaublich aromatische Blattspinat und schließlich der mit einem feinem Safranaroma versehene Reis als Sättigungsbeilage – das ließ kaum Wünsche offen. Einzig noch etwas platter hätte ich das Fleisch vielleicht klopfen können, aber das ist eine eher visuelle Sache, die ich mir für die nächsten Rouladen einfach mal vormerke.

47 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - CloseUp 48 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - CloseUp 2

Und auch was die Nährwerte angeht kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Mit ca. 1400kcal für alles zusammen kommen wir bei drei Portionen auf gerade mal 467kcal pro Teller – und das bei einer so reichhaltigen und umfangreichen Mahlzeit. Da kann man wirklich nicht meckern. Der etwas größere Aufwand das ganze zuzubereiten hatte sich heute auf jeden Fall gelohnt und mir bleibt zum Abschluss nur, eine große Empfehlung für dieses unglaublich leckere Gericht auszusprechen – man wird es spätestens nach den ersten Bissen nicht bereuen es gekocht zu haben. ;-)

Guten Appetit

Farmerkartoffel mit Sauerrahm & Blattspinat [20.09.2012]

Zwar bot die Asia-Theke heute erneut mit Angeboten we Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce durchaus verlockende Gerichte, aber mit war heute mal wieder mehr nach etwas aus der regulären Küche. Gut, das Hähnchen Cordon Bleu mit Pommes Frites bei Tradition der Region war mir eindeutig zu Kalorienlastig und die Spaghetti Carbonara mit Parmesan bei Globetrotter schienen mir auch nicht so das richtige, aber die Sektion Vitality schließlich hatte mit einer Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattpsinatgemüse genau das richtige. Und bei gerade mal 430kcal pro Portion die das Gericht haben sollte, konnte ich mir auch noch das Terrine Kohlrabicremesuppe als Vorspeise und das Becherchen Aprikosenquark als Nachtisch leisten.

Farmerkartoffel mit Blattspinat & Kohlrabicremesuppe

An der mit zahlreichen Kohlrabistreifen versetzte, cremige und würzigen Suppenzubereitung gab es schon mal absolut nichts auszusetzen. Der Hauptgang bestand schließlich aus einer etwas mehr als männerfaustgroße, in Schale gekochte Pellkartoffel, die man halbiert und auf den Schnittflächen je einer größeren Portion Blattspinat mit Zwiebeln und schließlich großzügig mit Sauerrahm übergossen hatte. Die Kartoffel war zwar nicht mehr ganz heiß, aber der Abkühlungsgrad war nicht so weit fortgeschritten dass ich hier Abzüge geben müsste. Ebensowenig gab es etwas an dem würzigen Blattspinat auszusetzen. Und für den Sauerrahm hatte man sich heute mal etwas besonderes ausgedacht, denn anstatt reinen Sauerrahm zu servieren hatte man ihn wohl mit Pfeffer und Paprikapulver etwas “gepimpt” und meiner Meinung nach aufgewertet – sehr lecker muss ich sagen. Ein leichtes und leckeres Mittagsgericht so wie ich es mag. Zum Abschluss kam schließlich der üppig mit Fruchtstücken versetzte, schon dickflüssige und nur sparsam gesüßte Aprikosenquark zum Einsatz, der das heutige Menu schließlich schmackhaft abschloss.
Wie nicht anders zu Erwarten gewesen landete heute natürlich das Cordon Bleu mit Pommes mit riesigem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch Beobachtung der anderen Kantinengäste aufstellte. Auf Platz zwei folgten die Spaghetti Carbonara, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Und Platz vier belegte schließlich, wie für vegetarische Gerichte leider meist üblich, die Farmerkartoffel mit Blattspinat. Bleibt abschließend nur noch zu hoffen, dass die durch Gewürze aufgewertete Sauerrahm-Sauce in Zukunft zum Standard wird, denn sie gibt den Gerichten zumindest meiner Meinung nach geschmacklich einen deutlichen Mehrwert. Wir werden sehen…

Mein Abschlußurteil:
Kohlrabicremesuppe: ++
Farmerkartoffel: ++
Blattspinat: ++
Sauerrahm: ++
Aprikosenquark: ++