Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat & Tomatencreme-Suppe [10.04.2013]
10.04.2013 21:47 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Wie für Mittwoch üblich, griff ich auch heute mal wieder zum Fischgericht bei Vitality. Heute bestand dies aus einem Gedünsteten Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln. Nicht das es nicht verlockende Alternativen wie gegeben hätte, denn sowohl die Allgäuer Käsespätzle mir Röstzwiebeln bei Tradition der Region also auch die Gebratene Hähnchenbrust “Milanese” mit Tomaten und Käse gratiniert, dazu Penne Rigate bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Angebote in Form von Praw Wan Plah – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce und Chang Pao Yuk – Schweinefleisch gebraten mit grünem Pfeffer und Gemüsesorten in Hoi Sin Sauce waren nicht von der Hand zu weisen. Aber bei gerade mal 331kcal für den gedünsteten Seelachs war immerhin auch noch ein kleine Schüssel Tomatencremesuppe aus dem Vorsuppen-Angebot also auch der kleine Becher Aprikosenpudding von der Dessert-Theke noch vertretbar.
Die fruchtig-würzige, mit zahlreichen Tomatenstückchen und einigen Kräutern versehene Tomatencremesuppe, die ich mir noch mit etwas Petersilie garniert hatte, erwies sich schon mal als gute Wahl. Dass beim Hauptgericht schon wieder Tomaten eine wichtige Komponente bildeten, störte mich dabei nicht, denn das ebenfalls fruchtig-würzige Tomatenbett harmonierte geschmacklich sehr gut mit dem ausreichend großen, saftigen und grätenfreien Stück gedünsteter Seelachs, das wiederum mit einer Haube aus gewürzten, mit Zwiebeln versehenen Blattspinats garniert war. Dazu gab es eine kleine, aber ausreichende Portion Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage. Einfach, aber ausgewogen und sättigend – hier gab es wirklich nichts zu meckern. Und auch der weiche, fruchtige Pudding mit Aprikosengeschmack gab keinen Grund, Kritik anzubringen.
Mir erschien es heute so, als wären die Allgäuer Käsespätzle bei den anderen Gästen noch etwas beliebter als die Hähnchenbrust “Milanese” und somit auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landen. Auf Platz drei folgten dann die Asia-Gerichte und auf einem guten Platz vier schließlich der Seelachs im Tomatenbett. Bis auf die kleine Verschiebung an der Spitze somit eine übliche Platzierung, der ich glaube ich nichts hinzuzfügen brauche.
Mein Abschlußwertung:
Tomatencremesuppe: ++
Gedünsteter Seelachs: ++
Tomatenbett: ++
Blattspinat: ++
Salzkartoffeln: ++
Aprikosenpudding: ++
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Thunfisch-Cannelloni mit Spinat & Ricotta – das Rezept
17.02.2013 21:34 kochexperimente, kulinarisches4 Kommentare
Irgendwie war mir mal wieder nach einem Gericht mit Cannelloni, zumal ich bei der Durchsicht meiner Vorräte entdeckte, dass ich dort gleich zwei angebrochene Päckchen dieser leckeren Nudelröhren hatte. Also entschied ich mich dazu, diese Mal mit einer Füllung aus Thunfisch, Blattspinat und Ricotta zu versehen und sie dann in einer Béchamelsauce und mit einigen Tomatenstreifen und Käse zu überbacken. Kein sonderlich leichtes, aber sehr leckeres Gericht, dessen Rezept ich hier nun einmal kurz in der üblichen Form vorstellen möchte.
Was benötigt man also für 3-4 Portionen?
Für die Füllung
2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft (á 183g)

3-4 TL italienische Kräuter (TK)

Für die Bechamel-Sauce
Außerdem brauchen wir:
100 – 120g geriebenen Käse nach Wahl – z.B. Mozzarella oder Gouda

sowie zum würzen Salz, Pfeffer und Muskatnuss
Beginnen wir nun damit, den Thunfisch

und die Tomaten in Öl abtropfen zu lassen.

Anschließend schälen und würfeln wie die Schalotten

und schälen die Knoblauchzehen.

Dann erhitzen wir den Esslöffel Olivenöl in einer kleinen Pfanne

und dünsten die gewürfelten Schalotten darin für einige Minuten an.

Parallel tauen wir den Blattspinat auf der Auftaustufe der Mikrowelle auf

und quetschen ihn noch einmal kräftig mit der Hand aus, um möglichst viel der Flüssigkeit zu entfernen,

um ihn dann etwas mit dem Messer zu zerkleinern.

Ricotta, Thunfisch und die angedünsteten Schalotten geben wir dann in eine größere Schüssel,

und pressen dann die Knoblauchzehen hinein.

Dann vermengen wir alles gut miteinander

fügen die italienischen Kräuter in die Schüssel

und schmecken dann alles kräftig mit Salz und Pfeffer ab.

Nun können wir uns der Bechamelsauce zuwenden und schmelzen die Butter in einem kleineren Topf,

rühren dann vorsichtig und unter Vermeidung von Klümpchen das Mehl ein

und gießen dann alles mit der Milch auf.

Während wir alles dann aufkochen lassen, würzen wir es kräftig mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss

und vergessen dabei nicht, es immer wieder gut umzurühren damit nichts anbrennt. Danach drehen wir die Platte herunter und halten die Sauce warm.

Nun ist es an der Zeit, die Thunfisch-Spinat-Ricotta-Mischung in einen Einweg-Spritzbeutel zu füllen,

fetten eine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl aus

und befüllen dann die Cannelloni, die wir danach gleich in die Auflaufform legen.

Ist die Auflaufform dann komplett gefüllt – ich musste zum Schluss auf eine zweite Sorte Cannelloni zurückgreifen, was aber geschmacklich keinen Unterschied macht – heizen wir den Backofen auf 200 Grad vor,

dann übergießen wir alles mit der Bechamelsauce

und schneiden dann noch die Tomaten in Streifen

um sie auf die Bechamelsauce aufzulegen

und abschließend alles mit Käse zu bestreuen.

Ist der Backofen dann aufgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für 40 bis 45 Minuten backen.

Danach können wir die Auflaufform entnehmen

um das Gericht dann zu servieren und zu genießen.

Die Kombination aus Thunfisch, Blattspinat und Ricotta erwies sich als überaus gelungene Füllung für die Nudelröhren, auch wenn ich um ehrlich zu sein etwas großzügig dem Knoblauch umgegangen bin. Ich persönlich mag das ja, aber es ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Gemeinsam mit der würzigen Bechamelsauce, dem zum Gratinieren verwendeten Käse und schließlich den Tomatenstreifen, die dem Gericht eine zusätzliche fruchtige Note gaben, stellte das Gericht eine wirklich gelungene und überaus schmackhafte Verwendung für Thunfisch, Spinat und Ricotta. Ich war auf jeden Fall mit dem Ergebnis geschmacklich sehr zufrieden.
Und trotz der Béchamelsauce mit Butter und den Cannelloni komme ich bei meiner überschlägigen Berechnung auf auf 2400kcal für das gesamte Gericht. Das ergibt zwar dennoch 600kcal pro Portion, aber für ein Hauptgericht mit Nudeln halte ich das für mehr als akzeptabel. Zuerst hatte ich ja mit dem Gedanken gespielt, statt der Béchamel- eine Tomatensauce zuzubereiten, aber ich bin im Nachhinein gesehen froh es nicht getan zu haben – zu Spinat und Thunfisch passt Béchamel einfach besser – so ist zumindest meine Meinung. Wer allerdings noch ein paar Kalorien sparen will, kann auch gerne zu einem Guss aus Tomaten greifen.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Lachsfilet im Blätterteig [09.01.2013]
9.01.2013 19:14 kulinarisches, lunchtime8 Kommentare
Zwar sahen die Angebote an der Asia-Thai-Theke, wo u.a. Fang Shi Tzu Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art und und Gong pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce – beides wieder angeblich scharf gewürzte Gerichte – auch heute wirklich gut aus, aber nachdem ich ja bereits gestern mit dem Tintenfischgericht dort zugeschlagen hatte, wollte ich heute auch der regulären Küche mal wieder eine Chance geben. Das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Spätzle bei den Globetrotter-Angeboten erschien da schon mal nicht schlecht und auch die Kartoffelpfanne “Western Art” mit Würstchen bei Tradition der Region, die man zusätzlich noch mit einem Spiegelei garniert hatte, war ein überaus verlockendes Angebot. Getoppt wurden beide Gerichte aber noch vom Lachsfilet in Blätterteig mit Kartoffeln und Dillsauce, das bei Vitality auf dem Speiseplan stand und mit angeblich 465kcal außerdem auch angenehm leicht erschien. Also griff ich hier zu und ergänzte das Ganze noch mit einem Schälchen Erbsen und Möhren von der Gemüse-Theke.
Zwar ruhte das Lachsfilet im Blätterteig-Mantel bereits auf einer dünnen Schicht würzigen Blattspinats, aber aufgrund der geringen Menge des Spinats schadete die zusätzlich Schale von Erbsen und geriffelten Möhrenscheiben auf nicht und ergänzte das Gericht sehr gut – zumal es nichts an diesem Gemüse auszusetzen gab. Das saftige, grätenfreie und gut gewürzte Lachsfilet selber sowie der Spinat waren auch in Ordnung, auch wenn man dem Blätterteig anmerkte, dass er nicht ganz frisch war – das ist aus meiner Sicht auch kein Grund für Abzüge in der Endwertung. Ebenso möchte ich bei der ganz leicht versalzenen, aber ansonsten gut gelungenen, cremigen und mit ein wenig Zwiebel versehene Dillsauce und den nicht mehr ganz heißen, kleinen Salzkartoffeln gnädig sein – man muss halt auch immer im Hinterkopf behalten dass es sich hier um eine Kantine und kein 3-Sterne-Restaurant handelt. Insgesamt war ich mit dem Gericht also relativ zufrieden und würde es jederzeit wieder wählen.
Sah man sich an den anderen Tischen um, so erblickte man auf vielen Tabletts die Kartoffelpfanne “Western Art” mit dem Spiegelei, dem ich aufgrund dieser Verteilung Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Platz zwei belegte unerwarteterweise das Geschnetzelte “Züricher Art” – ich hatte hier eher das Lachsfilet gesehen, dass sich aber dann doch den dritten Platz mit den Asia-Gerichten teilen musste. Und dass obwohl die Gäste vor mir in der Warteschlange fast alle ebenfalls zum Lachs in Blätterteig gegriffen hatten – aber der Allgemeine Geschmack hatte dann wohl doch anders entschieden.
Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet mit Blattspinat im Blätterteig: ++
Dillsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Erbsen & Möhren: ++
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Pochierter Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce [31.10.2012]
31.10.2012 18:51 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Zwar stand mit einem 1/2 Grillhend’l mit Pommes Frites in der Sektion Tradition der Region ein Klassiker der deutschen Fastfood-Kultur auf der Speisekarte und auch der Hackbraten mit Rahmsauce und Kartoffelpüree in der Sektion Globetrotter sah durchaus verlockend aus, aber nachdem ich heute früh ja außerplanmäßig gefrühstückt hatte und auch gestern recht umfangreich zugeschlagen hatte, wollte ich heute lieber mal kürzer treten. Und da kam mir der Pochierte Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln bei Vitality gerade recht, denn mit gerade mal 407kcal pro Portion versprach er einen angenehm leichten Genuss. Von meiner mittwöchlichen Fisch- und Meeresfrüchte-Bevorzugung mal ganz abgesehen. Da ich ja gestern bereits asiatisch gespeist hatte, sah ich von deb Angeboten aus den Woks, wo heute u.a. Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce und Nua Pad Prik – Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce auf der Speisekarte standen. Dennoch konnte ich mich nicht zurückhalten, mir noch einen kleinen Becher Milchreis mit Kirschen von der Dessert-Theke zu nehmen um mein heutiges Mittagsmahl abzurunden.
Als einzigen kleinen Kritikpunkt musste ich zwar feststellen, dass die kleinen Salzkartoffeln nicht mehr wirklich heiß waren, sondern eher in Richtung lauwarm tendierten, aber die Wärme reichte noch aus dass ich hier keine Abzüge zu geben gedenke. Zumal das große, grätenfreie, zarte und saftige Stück Lachsfilet, das man mit Haut pochiert hatte absolut meinen Geschmack traf und wunderbar mit der durch den Estragon zum einen würzigen und wohl durch Zugabe von Tomaten zum anderen auch leicht fruchtigen Estragonsauce, in der sich einige Zwiebeln fanden, geschmacklich wunderbar harmonierte. Dazu noch der ebenfalls angenehm würzige, mit Zwiebeln versehenen Blattspinat in absolut ausreichend großer Portion und fertig war das leichte und schmackhafte Mittagsgericht. Als Abschluss gönnte ich mir schließlich noch den kleinen Becher mit Vanillearoma versehenen Milchreis, den ich zum Verzehr mit der aufgetragenen Schicht dunkler Kirschen und der Garnitur aus geschälten, gehobelten Mandeln vermengte. Da konnte man über die nicht mehr ganz heißen Kartoffeln wirklich hinwegsehen.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute natürlich, wie nicht anders zu erwarten, das halbe Hähnchen mit Pommes mit einem deutlichen Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Bei Platz zwei kam es zu einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach der Hackbraten mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten für sich entscheiden konnte. Auf einem guten vierten Platz folgte schließlich der Lachs in Estragonsauce.
Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Estragonsauce: ++
Blattspinat: ++
Salzkartoffeln: ++
Milchreis mit Kirschen: ++
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Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis – das Rezept
20.10.2012 20:24 kochexperimente, kulinarisches10 Kommentare
Obwohl ich schon häufiger mit Spinat hantiert habe, hatte ich noch nie mit frischem gearbeitet, sondern bisher immer zu TK-Ware gegriffen. Das wollte ich heute nun endlich mal ändern. Ein passendes Rezept dazu schienen mit Gefüllte Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis, denn einfach nur Spinat kochen kann ja jeder.
Die Zubereitung von drei Komponenten gleichzeitig bildete außerdem einen zusätzlichen Anreiz für mich und glücklicherweise verlief alles ohne größere Probleme und ich war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
20g getrocknete Tomaten (ohne Öl)

150g Naturreis (oder ein anderer Reis nach Wahl)

1 Messerspitze gemahlener Koriander

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
Zuerst setzen wir einmal einen großen Topf mit gesalzenem Wasser auf und bringen ihn zum kochen.

Während das Wasser sich erhitzt, waschen und putzen wir den Blattspinat. Ich hatte 4 Päckchen a 200g gekauft, was im ersten Moment nach einer ganz schön großen Menge aussieht. Daher war ich drauf und dran gewesen einfach weniger zu holen, doch zum Glück habe ich es nicht getan, denn Spinat fällt beim Kochen unglaublich stark zusammen – da bleibt wie man nachher sieht nicht viel übrig.

Kocht das Wasser, geben wir den gewaschenen Blattspinat hinein

und lassen alle kurz aufkochen, um es dann einige Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen.

Den fertig gekochten Spinat holen wir dann mit einer Schaumkelle heraus, schrecken in kurz in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser ab

und lassen ihn dann abtropfen. Die Menge die wir hier sehen ist der Inhalt von vier großen Päckchen á 200g Blattspinat – also 800g – und davon ist am Ende wirklich nicht viel übrig wie man sieht.

In einer beschichteten Pfanne rösten wir dann unseren Esslöffel Senfkörner für einige Minuten an

und zerstoßen sie dann fein in einem Mörser.

Nun waschen wir unsere Putensteaks gründlich, tupfen sie mit einem Küchentuch trocken und legen sie auf der Arbeitsfläche aus.

Hat man, wie ich, etwas dickere Stücke bekommen, kann man sie nun mit etwas Frischhaltefolie abdecken und mit der glatten Seite des Fleischklopfers etwas plätten.

Dann salzen wir die obere Seite und bestreuen sie mit unseren gerösteten und gemörserten Senfkörnern.

Anschließend nehmen wir uns etwas von unserem zuvor gekochten Blattspinat, tupfen ihn mit einem Küchentuch etwas trocken und belegen unsere Putensteaks damit,

um sie dann vorsichtig auszurollen und mit einer Rouladennadel oder – wenn eine solche nicht vorhanden ist – einem Zahnstocher zu sichern.

Die fertig gerollten Putenrouladen würzen wir dann noch rundherum mit Salz und Pfeffer.

In einem etwas kleinerem Topf bringen wir nun 450ml Wasser zum kochen,

und addieren das Döschen gemahlenen Safrans,

und dann für etwa 25 Minuten abgedeckt und auf leicht reduzierter Stufe fertig kochen lassen.

Nun schälen wir die Zwiebeln, vierteln sie und schneiden sie in dünne Spalten,

schneiden die getrockneten Tomaten in Streifen

und schälen schließlich noch die Knoblauchzehen, die wir in schmalen Scheiben schneiden.

In einem Topf bringen wir einen Esslöffel Olivenöl nun auf Betriebstemperatur,

dünsten darin Zwiebeln und Knoblauch an

und fügen schließlich auch noch die Tomaten hinzu, die wir für einige Minuten mit dünsten.

Dann gießen wir alles mit den 100ml Gemüsebrühe auf

und lassen alles für ca. 10 Minuten auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köcheln.

In einer Pfanne erhitzen wir wenig später den zweiten Esslöffel Olivenöl

und braten unsere Rouladen darin rundherum für sechs bis acht Minuten an.

Sind die zehn Minuten um, geben wir auch den Blattspinat in unserem Zwiebel-Tomaten-Sud

verrühren alles gut miteinander

und lassen es dann kurz aufkochen und einige Minuten weiter köcheln, wobei wir es mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und der Messerspitze Koriander abschmecken.

Alles lassen wir dann fertig kochen bzw. braten. Der Reis ist gut, wenn das Wasser komplett verschwunden ist – wir können dann die Platte runter- bzw ausschalten und die Restwärme zum warmhalten nutzen. Bei den Rouladen sollten die Außenseiten schön dunkel sein und der Blattspinat sollte so gut wie keine Flüssigkeit mehr im Topf haben haben. So voll wie heute ist mein Herd übrigens wirklich selten, dass muss ich dabei mal nebenbei anmerken…

Sind alle Zutaten zu unserer Zufriedenheit, können wir das Gericht schließlich anrichten und servieren.

Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Die gut durchgebratenen Putenrouladen waren angenehm saftig geworden und die Füllung aus zerstoßenen Senfkörnern und gekochten Blattspinat geben ihnen ein kräftiges, angenehmes Aroma. Dazu der mit Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch verfeinerte, gut gewürzte und unglaublich aromatische Blattspinat und schließlich der mit einem feinem Safranaroma versehene Reis als Sättigungsbeilage – das ließ kaum Wünsche offen. Einzig noch etwas platter hätte ich das Fleisch vielleicht klopfen können, aber das ist eine eher visuelle Sache, die ich mir für die nächsten Rouladen einfach mal vormerke.
Und auch was die Nährwerte angeht kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Mit ca. 1400kcal für alles zusammen kommen wir bei drei Portionen auf gerade mal 467kcal pro Teller – und das bei einer so reichhaltigen und umfangreichen Mahlzeit. Da kann man wirklich nicht meckern. Der etwas größere Aufwand das ganze zuzubereiten hatte sich heute auf jeden Fall gelohnt und mir bleibt zum Abschluss nur, eine große Empfehlung für dieses unglaublich leckere Gericht auszusprechen – man wird es spätestens nach den ersten Bissen nicht bereuen es gekocht zu haben.
Guten Appetit

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