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Rührei mit Rahmspinat & Salzkartoffeln [22.08.2019]

Thursday, August 22nd, 2019

Auch heute entschied ich mich wieder dazu, beim Besuch in unserem Betriebsrestaurant vegetarisch zu speisen – dieses Mal in Form von Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln die, natürlich, im Abschnitt Veggie angeboten wurden. Hauptgrund war wohl, dass es einfach nichts anderes interessantes auf der Speisekarte gab. Die Gebratene Hähnchenbrust auf Paprikasugo und Reis bei Vital sah irgendwie blass, trocken und langweilig aus, beim Schweinegeschnetzeltes Madagadar Art + drei Komponenten nach Wahl bei Daily (gemeint war wohl Madagaskar-Art, denn es handelete sich um eine Pfeffersauce wie man an der grünen Pfefferkörnern erkennen konnte), das mit Kroketten und einem Kohlrabisalat serviert wurde, fand ich nicht dass er mir 6,30 Euro wert war und die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Massamansauce waren auch nicht dazu geeignet, in Begeisterung auszubrechen. Außerdem erinnerte mich diese Kombination auch ein wenig an meine Kindheit, in der meine Mutter gerne mal genau diese Kombination aus Ei, Spinat und Kartoffeln, wahlweise auch mit Spiegelei, zum Mittag servierte. Und mit 3,92 Euro war der Preis außerdem fast unschlagbar günstig in Anbetracht der Portionsgröße.

Scrambled eggs with cream spinach & potatoes / Rührei mit Rahmspinat & Salzkartoffeln

Das Rührei bestand aus einem etwas mehr als männerfaustgroßen Block verrüchrter und dann unter Hitze gestockter Eimasse, die man leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt zu haben schien. Meine Befürchtung dass die Eimasse dabei etwas zu trocken geworden sein könnte erwies sich glücklicherweise als unbegründet, ein zugegebenermaßen einfaches aber Solides Stück Rührei. Dazu ist der fein zerkleinerte und mit Sahne und Zwiebeln angemachte Spinat natürlich eine klassische Gemüsebeilage und an der hier servierten Variante gab es da auch nichts weiter auszusetzen, vor allem was den Geschmack anging. Und auch die heute mal durchgehend festen, aber gut durchgekochten Salzkartoffeln rundeten der Gericht schließlich sehr gelungen ab. Und auch was die Sättigungsdauer angeht muss ich mir wohl keine Gedanken machen, denn die Portionsgröße sorgte dafür dass das Völlgefühl wohl lang genug anhalten wird. 😉 Zugegebenermaßen ein sehr einfaches Gericht, aber immer wieder lecker. Ich zumindest war mit meiner Wahl zufrieden.
Als ich herein gekommen war, hatte es fast so ausgehen als würde heute das Rührei sogar das Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen, aber das änderte sich dann doch noch deutlich während meines Aufenthalts, so dass der ursprüngliche Favorit in Form des Schweingeschnetzelten diese Platzierung für sich einnehmen konnte und das Rührei auf einen für ein vegetarisches Gericht wirklich vorzüglichen zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und die Hähnchenbrust belegte schließlich nur Rang vier. Da waren wohl noch mehr Leute als nur ich der Meinung gewesen, dass das Gericht etwas trocken und langweilig aussah. Das zeigt mal wieder deutlich: Das Auge isst mit.

Mein Abschlussurteil:
Rührei: ++
Rahmspinat: ++
Salzkartoffeln: ++

Hähnchenkeule auf Blattspinat mit Thymiansauce & Reis [09.08.2019]

Friday, August 9th, 2019

Nach dem gestrigen Obsttag war es heute mal wieder an der Zeit für mich, in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Das heutige Angebot bot zwar keine besonders großen Highlights, war aber für mich akzeptabler als gestern – aber das ist natürlich immer persönliche Geschmackssache. Mein erster Blick galt dem Gebackenen Seelachs mit Remoulade + drei Komponeten nach Wahl (Sättingungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat) aus dem Abschnitt Daily. Der Seelachs manifestierte sich dabei in einem trapezförmigen, sehr geometrisch wirkenden Stück Fisch – wahrscheinlich Schockgefrostet und dann zersägt – in heller Panade. Dazu gab es neben der Remoulade noch einen sehr hellen, eher langweilig wirkenden Kartoffelsalat nach süddeutscher Art. Dafür wollte ich jetzt keine 6,30 Euro bezahlen, auch wenn ich mir noch Suppe, Dessert oder Salat dazu nehmen konnte. Dann kam ich an der Asia-Wok-Theke vorbei, wo ich den Gebratenen Eierreis mit frischem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce recht interessant fand. Und auch der Inhalt der beiden anderen Woks, einmal etwas mit Rindfleisch und einmal mit Schweinefleisch, sah gar nicht mal schlecht aus. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich aber dann doch für die Geschmorte Hähnchenkeule auf Blattspinat mit Thymiansauce und Reis, die man bei Vital anbot, denn das Gericht hatte eine Gemüsebeilage, erschien mir nicht zu schwer für den heutigen warmen und sonnigen Sommertag und war mit 4,38 Euro auch preislich absolut akzeptabel. Bei Veggie hätte es außerdem noch Pfannkuchen mit heißen Kirschen gegeben die ebenfalls sehr verlockend aussahen, aber da war mir ein kräftiges Mittagsmahl dann doch lieber.

Chicken leg with leaf spinach, thyme sauce & rice / Hähnchenkeule auf  Blattspinat mit Thymiansauce  & Reis

Schon als ich das Tablett vor mir zum nächsten freien Tisch trug, strömte mir der intensive aber nicht aufdringliche Geruch der Thymiansauce in die Nase und beim ersten Bissen zeigte sich sofort, dass man was das Aroma anging hier heute wirklich sehr gute Arbeit geleistet hatte. Nicht nur dass die Sauce dafür sorgte, dass der sehr körnige, mit Erbsen und Möhren versetzte Reis nicht zu trocken wirkte und sich leichter mit der Gabel aufnehmen ließ, sie war auch eine sehr gelungene geschmackliche Ergänzung zum Fleisch der Hähnchenkeule. Die Keule selbst hätte für meinen Geschmack zwar noch ein klein wenig wenig knuspriger sein können, aber sie war bereits nahe dran perfekt zu sein. 😉 Und das reichlich darunter vorhandene Fleisch erwies sich als wunderbar zart und saftig und ließ sich auch angenehm einfach mit Messer und Gabel vom Knochen lösen. Die kleine aber vollkommen ausreichende Portion leckeren Blattspinats komplettierte das gelungene Gericht. Man wurde satt, es war lecker und man fühlte sich hinterher nicht übermässig voll – was will man mehr von einem gelungenen Sommergericht. 🙂
Bei den anderen Gästen lag heute mit großem Vorsprung der Seelachs mit Kartoffelsalat am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich heute ein klein wenig größerer Beliebtheit zu erfreuen schienen als die Hähnchenkeule mit Thymiansauce, die somit nur einen guten dritten Platz belegte. Platz vier belegten schließlich die Pfannkuchen mit ihren heißen Kirschen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Thymiansauce:++
Blattspinat: ++
Reis: ++

Grünkern-Risotto mit Pilzen, Blattspinat und Hähnchenstreifen – das Rezept

Saturday, July 20th, 2019

Seit eine Kollegin mir wiederholt davon berichtet hatte was für tolle Gerichte sie mit Grünkern zubereitet, wollte ich dieses Wochenende mich nun auch endlich mal an ein Gericht mit diesem Getreide wagen. Doch was ist Grünkern oder Grünkorn eigentlich? Es handelt sich um eine halbreif geerntete Form des Dinkels, der verfrüht geerntet und künstlich getrocknet wird. Dieses Trocknen oder Darren über Buchenholz gibt dem Korn eine zusätzliche nussige Note. Diese Vorgehensweise war in früheren Zeiten üblich, wenn das Wetter während der Erntezeit drohte zu feucht wurde und der Dinkel daher am Halm verschimmeln konnte. Nachdem es in den 1930er Jahren als vom Deutsche Suppenfrucht vom auf Autarkie von Lebensmittelimporten bedachten Dritten Reich ein kleines Revival erlebt hatte, war es in späteren Zeiten wieder eher verpönt, da man eher auf helles Korn und Weißmehlprodukte setzte. Erst im Rahmen der Bio-Bewegung findet es wieder mehr Beachtung und ist mit dem heutigen Tag auch in meiner Küche angekommen. 😉 Er gilt er mit vielen Vitaminen der B-Gruppe und zahlreichen Mineralstoffen auch als besonders gesund. Und es fördert dank vieler Ballaststoffe die Verdauung. Leider bekommt man es trotzdem nicht in jedem Discounter, größeren Erfolg hat man in Reformhäusern, Drogerien oder den großen, gut sortierten Supermärkten.
Für mein erstes Gericht mit dieser Zutat hatte ich mich dazu entschlossen ein Grünkern-Risotto mit Pilzen, Blattspinat und Hähnchenstreifen. Ich hätte dazu ja gerne frischen Spinat verwendet, aber leider war der in zwei Supermärkten ausverkauft, obwohl er ja gerade Saison haben sollte. Daher griff ich auf TK-Spinat zurück und sehe es dahingehend positiv, dass ich viel Müll in Form von drei großen Plastikschalen gespart habe. Den Rest habe ich zum Glück frisch bekommen. 😉 Damit aber nun genug der langen Vorrede, kommen wir zum heutigen Rezept:

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

2 rote Zwiebeln (zusammen ca. 220g)
01 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

250g Grünkern
02 - Zutat Grünkorn / Ingredient freekeh

250g braune Champignons
03 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

300g Blattspinat (frisch oder TK)
04 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

300g Hähnchenbrustfilet
05 - Zutat Hähnchenbrustfilet / Ingredient chicken breast filet

650ml Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

2 Lorbeerblätter
07 - Zutat Lorbeerblätter / Ingredient bey leafs

125ml trockener Weißwein
08 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

150g Creme fraiche
09 - Zutat Creme-fraiche / Ingredient creme fraiche

1-2 EL Butter
06 - Zutat Butter / Ingredient butter

etwas Öl zum braten
sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
und vielleicht etwas Parmesan und/oder Schnittlauch zum garnieren

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Während der Spinat auftaut, schälen also die Zwiebeln und schneiden sie in Spalten,
10 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion in slices

putzen die Champignons und schneiden sie in Scheiben, wobei wir größere Scheiben am besten noch mal halbieren
11 - Champignons in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

und waschen schließlich noch das Hähnchenbrustfilet um es in Streifen zu schneiden
12 - Hähnchenbrust in Streifen schneiden / Cut chicken breast in stripes

und rundherum mit etwas Pfeffer und Salz zu würzen.
13 - Hähnchebruststreifen mit Salz & Pfeffer würzen / Season chicken stripes with salt & pepper

Anschließend erhitzen wir einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne oder einem Topf,
14 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

geben die Hähnchebruststreifen hinein,
15 - Hähnchen in Pfanne geben / Put chicken breast in pan

braten sie über vier bis fünf Minuten rundherum goldbraun an
16 - Hähnchenbrust bräunen / Brown chicken breast

und entnehmen sie dann erst mal wieder, um sie bei Seite zu stellen.
17 - Hähnchenbrust entnehmen / Remove chicken breast from pan

Anschließend erhitzen wir die Butter – Alternativ kann man auch Olivenöl verwenden, aber ich finde Butter gibt einen besseren Geschmack – in der Pfanne,
18 - Butter in Pfanne schmelzen / Melt butter in pan

addieren die Champignon-Scheiben
19 - Champignon-Scheiben in Pfanne geben / Put mushroom slices in pan

und dünsten sie ebenfalls einige Minuten an bis sie weich sind
20 - Champignons andünsten / Braise mushrooms

um sie dann ebenfalls erst einmal wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
21 - Champignons bei Seite stellen / Put mushrooms aside

Nachdem wir dann einen weiteren Esslöffel Olivenöl in der Pfanne erhitzt haben
22 - Mehr Olivenöl in Pfanne erhitzen / Put more olive oil in pan

geben wir die Zwiebelspalten
23 - Zwiebelspalten addieren / Add onion slices

sowie wenig später auch den Grünkern hinein
24 - Grünkorn dazu geben / Add freekeh

und dünsten alles unter gelegentlichem rühren für 5 Minuten an.
25 - Gemeinsam andünsten / Braise together

Schließlich löschen wir den Pfanneninhalt mit dem trockenen Weißwein ab,
26 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

lassen diesen etwas einkochen
27 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

und addieren dann die Gemüsebrühe,
28 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable broth

die wir kurz aufkochen lassen.
29 - Kurz aufkochen lassen / Bring to a boil

Dabei würzen wir alles gleich mit etwas Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,
30 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

geben die beiden Lorbeerblätter hinzu
31 - Lorbeerblätter dazu geben / Add bay leafs

und lassen dann alles geschlossen auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.
32 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

In dem Rezept, das ich als Basis für dieses Rezept verwendet habe, stand dass man den Grünkern nur 15 Minuten kochen müsste. Doch das war weit gefehlt, es dauert eher 45 Minuten bis eine Stunde, bis der Grünkern wirklich gar und al dente ist. Im Nachhinein gesehen hätte ich ihn vorher wohl über Nacht einweichen sollen, um die Zubereitung zu beschleunigen. Ist halt mein erstes Gericht mit Grünkern, daher verbuche ich es als Erfahrungswert. 😉

Zwischendurch sollte wir das Ganze natürlich hin und wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
33 - Gelegentlich umrühren / Stir from time to time

Ist der Grünkern schließlich fast gar gekocht, geben wir auch die zuvor angedünsteten Champignons,
34 - Champignons in Pfanne geben / Put mushrooms back in pan

den aufgetauten und ausgepressten Blattspinat
35 - Blattspinat addieren / Add spinach

sowie die angebratenen Hähnchenbruststreifen hinzu,
36 - Hähnchenbrust hinzufügen / Add chicken

verrühren alles gründlich miteinander und lassen es für weitere 8-10 Minuten auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln.
37 - Verrühren & köcheln lassen / Stir & let simmer

Schließlich geben wir noch die Creme fraiche hinzu,
38 - Creme fraiche einstreuen / Add creme fraiche

heben sie gut unter
39 - Gründlich verrühren / Stir well

und schmecken das Gericht noch einmal final mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
40 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Anschließend können wir das Gericht auch schon unmittelbar – vielleicht mit etwas frisch gehobelten Parmesan und/oder Schnittlauch garniert – servieren und genießen.
41 - Freekeh risotto with mushrooms, spinach & chicken - Served / Grünkern-Risotto mit Champignons, Blattspinat & Hähnchenstreifen - Serviert

Die erste Frage war natürlich: Wie schmeckt Grünkern nun eigentlich? Von der Konsistenz her erinnerte er ein wenig an Reis, war jedoch etwas “knackiger”, da es sich ja um ungeschältes Getreide handelte. Dabei konnte er durch seine deutlich nussige Note geschmacklich punkten. In Kombination mit den zahlreichen geschmorten Zwiebelspalten, den Champignons, dem Spinat und natürlich den Hähnchenbruststreifen eine tatsächlich sehr leckere Sache. Die Creme fraiche sorgt dabei dafür, dass das Gericht insgesamt nicht zu trocken wirkt. Wer es vegetarisch bevorzugt, kann das Geflügel natürlich auch weglassen, es zählt nicht zu den maßgeblichen Geschmacksträgern. Insgesamt wirklich lecker und Grünkern scheint wirklich vielseitig zu sein. Daher ist das zwar das erste aber bestimmt nicht das letzte Grünkern-Gericht, das in meiner Küche zubereitet wurde.

42 - Freekeh risotto with mushrooms, spinach & chicken  -  Side view/ Grünkern-Risotto mit Champignons, Blattspinat & Hähnchenstreifen - Seitenansicht

Guten Appetit
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Flammkuchen mit Räucherlachs, Blattspinat & Pinienkernen – das Rezept

Friday, April 19th, 2019

Zum heutigen Karfreitag sollte es natürlich ein Gericht mit Fisch bei mir geben. Nach kurzer Suche nach einem passenden Gericht stieß ich dabei auf ein verlockend klingendes Rezept für einen Flammkuchen mit Räucherlachs, Blattspinat und Pinienkernen. Das klang lecker, daher entschied ich mich dazu es am heutigen Feiertag zuzubereiten.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

  • 1 Rolle Flammkuchenteig
  • 200g Räucherlachs
  • 200g Blattspinat
  • 150g Creme fraiche
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1/2 Bund frischer Dill
  • 20-25g Pinienkerne
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer & Muskatnuss zum würzen
  • Beginnen wir damit den Blattspinat zu waschen. Er war zwar verpackt verkauft worden, aber schaden kann es auf jeden Fall nicht.
    01 - Blattspinat waschen / Wash leaf spinach

    Anschließend erhitzen wir etwas Butter, vielleicht einen bis eineinhalb Esslöffel, in einer Pfanne,
    02 - Butter in Pfanne erhitzen / Heat up butter in pan

    geben nach und nach den gewaschenen und abgetropften Blattspinat hinein,
    03 - Spinat in Pfanne geben / Put spinach in pan

    lassen ihn unter gelegentlichem Rühren zusammenfallen
    04 - Spinat zusammenfallen lassen / Let spinach reduce

    und würzen ihn dabei gleich etwas mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss.
    05 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

    Während der Blattspinat danach etwas abkühlt, geben wir die Creme fraiche in eine Schüssel
    06 - Creme fraiche in Schüssel geben / Put creme fraiche in bowl

    pressen die Knoblauchzehe hinzu
    07 - Knoblauch dazu pressen / Squeeze garlic

    und verrühren alles schön cremig
    08 - Cremig rühren / Stir creamy

    wobei wir alles mit wiederum etwas Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
    09 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss abschmecken / Taste with salt, pepper & nutmeg

    Während der Ofen auf 250 Grad vorheizt, rollen wir den Flammkuchenteig auf einem Backblech auf und verteilen gleichmässig unsere Creme fraiche Mischung darauf.
    10 - Flammkuchenteig mit Creme fraiche bestreichen / Spread dough with creme fraiche

    Als nächstes verteilen wir den frisch zubereiteten Blattspinat auf der Creme fraiche,
    11 - Blattspinat auflegen / Add leaf spinach

    bestreuen alles mit den Pinienkernen
    12 - Mit Pinienkerne bestreuen / Dredge with pine nuts

    und schieben das Blech dann für 5-6 Minuten auf die zweitunterste Schiene in den Ofen.
    13 - Im Ofen backen / Bake in oven

    In der Zwischenzeit waschen wir den halben Bund Dill, ziehen die Fähnchen von den Stielen und zerkleinern sie etwas.
    14 - Dill zerkleinern / Mince dill

    Schließlich nehmen wir das Blech erst einmal wieder aus dem Ofen und legen erst jetzt den Räucherlachs auf – das verhindert dass er beim Backen zu trocken wird –
    15 - Mit Räucherlachs belegen / Add smoked salmon

    bestreuen den Lachs mit dem zuvor zerkleinerten frischen Dill
    16 - Mit Dill bestreuen / Dredge with dill

    und schieben das Blech für weiter 7-8 Minuten auf der zweituntersten Schiene in den Ofen.
    17 - Weiter im Ofen backen / Continue bake in oven

    Sobald der Teig gebräunt und durchgebacken ist, können wir das Blech entnehmen und lassen es für 3-4 Minuten ruhen, damit sich die Creme fraiche etwas festigen kann
    18 - Tarte flambée with smoked salmon, leaf spinach & pine nuts - Finished baking / Flammkuchen mit Räucherlachs, Blattspinat & Pinienkernen - Fertig gebacken

    bevor wir den Flammkuchenteig schließlich mit dem Pizzaroller in sechs etwa gleich große Stücke zerteilen, ggf. mit etwas mehr Dill garniert servieren und genießen können.
    19 - Tarte flambée with smoked salmon, leaf spinach & pine nuts - Served / Flammkuchen mit Räucherlachs, Blattspinat & Pinienkernen - Serviert

    Die Kombination aus Fisch und Blattspinat kann man ja fast schon als klassisch bezeichnen und erwies sich auch als Belag auf einem dünnen und knusprigen Flammkuchenteig als überaus gut gelungenes Geschmackserlebnis. Und auch die gewürzte Creme fraiche mit der leichten Knoblauchnote passte wie ich fand wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Der Dill und die zusätzliche leicht nussige Note der Pinienkerne rundete dieses einfache, aber dennoch sehr leckere Karfreitagsgericht sehr gelungen ab. Sowohl in heißem Zustand als auch bereits abgekühlt ein wahrer Genuss. Leider hat nichts davon den Karfreitag überlebt, ich konnte mich einfach nicht zurückhalten. Dieses Flammkuchenrezept werde ich aber auf jeden Fall im Hinterkopf behalten und bei Gelegenheit wiederholen.

    20 - Tarte flambée with smoked salmon, leaf spinach & pine nuts - Side view / Flammkuchen mit Räucherlachs, Blattspinat & Pinienkernen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Lachsfilet mit Spinat in Blätterteig mit Kräutersauce & Wildreis [08.02.2019]

    Friday, February 8th, 2019

    Obwohl mit einem Lachsfilet mit Spinat im Blätterteig, dazu Kräutersauce und Wildreis im Abschnitt Globetrotter ein Gericht auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants stand, das man nicht alle Tage bekommt, war ich mir nicht von Anfang an sicher ob ich dort zugreifen würde. Hauptgrund war das Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Pommes Maccaire bei Vitaliy, mit dem ich bisher gute Erfahrungen gemacht hatte und das heute mal wieder besonders lecker aussah, auch die Beilage fand in Form des Reis-Wildreis-Mix fand ich nicht ganz so prickelnd. In früheren Varianten wie hier oder hier hatte man Lachs im Blätterteig immer mit Tagliatelle serviert, das fand ich irgendwie passender. Der Hausgemachte Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zwetchgen bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Bandnudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und rotem Thaicurry in Kokosmilchsauce waren auf jeden Fall nichts für mich. Letztlich griff ich aber doch zum Lachs im Blätterteig, denn den bekommt man wirklich nicht alle Tage und wer weiß wann das nächste Mal die Gelegenheit dazu besteht.

    Salmon filet with spinach in puff pastry with herb sauce & wild rice / Lachsfilet mit Spinat in Blätterteig mit Kräutersauce & Wildreis

    Der Hauptbestandteil, das fast zwei Finger breite Stück Lachsfilet mit Spinat im Blätterteig, war schon einmal sehr gut gelungen. Zum einen war das ganze noch wirklich heiß, zum anderen erwies sich der Blätterteig als wunderbar knusprig und die Qualität des zarten Lachsfilets schien mir vorzüglich zu sein. Dazu passte natürlich wunderbar der gut gewürzte Blattspinat. Leider weichte der untere Teil des Blätterteigs in der milden Kräutersauce etwas durch, hier wäre es vielleicht besser gewesen die Sauce über den sowieso recht trockenen Reis zu gießen anstatt daneben und dann auch noch die Scheibe von der Blätterteigrolle hinein zu legen. Zumal der Reis sowieso insgesamt recht trocken war und die kleine Menge Sauce nur bedingt dagegen wirken konnte. Dazu kamen der knusprige, aber eben ebenfalls trockene Blätterteig und die bedingt saftigen Komponenten Lachs und Blattspinat. Es war nicht übermäßig schlimm, aber der Gesamteindruck der Zusammenstellung wirkte letztlich doch ein wenig zu trocken. Geschmeckt hat aber dennoch, da Lachs, Spinat und Blätterteig wirlich exzellent waren. Aber das nächste Mal bitte mit Nudeln oder ganz ohne Sättigungsbeilage und mit etwas mehr Sauce.
    Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala musste das Lachsfilet im Blätterteig heute hart sowohl gegen das Ingwersteak als auch gegen die Asia-Gerichte kämpfen und konnte sich – zumindest während meines Aufenthaltes – nicht ganz gegen sie durchsetzen. So kam es dass das japanische Ingwersteak auf dem ersten Platz landete, knapp dahinter die Asia-Gerichte Platz zwei belegten und erst, wiederum sehr knapp danach, das Lachsfilet im Blätterteig auf dem dritten Platz folgte. Ungewöhnlich, ich hatte den Lachs als klaren Favoriten gesehen, aber vielleicht waren ja auch die anderen Gäste der Meinung dass Reis nicht so gut dazu passte. Keine Ahnung… Der Kaiserschmarrn belegte auf jeden Fall somit Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Lachsfilet: ++
    Blattspinat: ++
    Blätterteig: ++
    Kräutersauce: +
    Wildreis-Mix: +

    Wagner – Die Backfrische – Pizza Lachs Spinat mit Joghurt-Basilikum-Créme [27.01.2019]

    Sunday, January 27th, 2019
    Wagner - Die Backfrische - Pizza Lachs Spinat mit Joghurt-Basilikum-Creme

    Dieses Wochenende hatte ich leider überhaupt keine Zeit selbst zu kochen. 🙁 Daher musste ich mich mit einer schnellen Lösung fürs Mittagessen begnügen und entschied mich mir mal wieder eine TK-Pizza in den Ofen zu schieben. Meine Wahl fiel dabei auf eine Variante der Reihe Die Backfrische der Firma Wagner in der Variante Lachs Spinat mit Joghurt-Basilikum-Créme. Das war mal was anderes als die sonst üblichen Salami-Schinken-Pizzen. 😉
    Und mit 2,49 Euro für eine 350g Pizza im hiesigen Rewe-Markt auch nicht allzu kostspielig. Also den Ofen angeschmissen, auf 220 Grad vorgeheizt und die Pizza auf dem Rost für 9-10 Minuten hineingeschoben – fertig war mein Mittagessen. Und der Belag erwies sich als wirklich sehr gelungen, auch wenn man mit dem Lachs meiner Meinung nach sehr geizig umgegangen war – gerade mal 7% bestanden daraus. Und wie man auf dem Foto sieht befand sich das Gros in der unteren linken Ecke, oben rechts waren nur winzige Mengen davon zu finden. Geschmeckt hat es aber dennoch, zumal der Teig sich tatsächlich wunderbar dünn und knusprig erwies, da hatte die Werbung mal ausnahmsweise nicht zu viel versprochen. Alles in allem eine sehr gelungene Fertigpizza – kann ich vorbehaltlos weiter empfehlen.

    Wagner - Die Backfrische - Pizza Lachs Spinat mit Joghurt-Basilikum-Creme  - Seitenansicht

    Cremiger Alfredo Nudelauflauf mit Sriracha-Hähnchen, Spinat & Pilzen – das Rezept

    Sunday, January 13th, 2019

    Bei der Durchsicht meiner alten Rezepte war ich auf den Chicken Alfredo Bubble Up gestoßen und hatte mich sofort an diese überaus leckere Sauce mit Knoblauch und Parmesan erinnert. Dabei spielte natürlich auch die Pizza Alfredo mit hinein, die ich vor kurzem während meines Urlaubs verzehrt hatte. Daher wollte ich dieses Wochenende unbeding etwas in diese Richtung machen und suchte daher im Internet nach Rezepten mit Alfredo-Sauce. Und davon gibt es, vor allem in Kochblogs aus den Vereinigten Staaten, wo diese Sauce scheinbar weitaus bekannter ist als hier, gleich mehrere hundert und in verschiedensten Variationen. Da ich aber nicht einfach nur ein Rezept nachkochen wollte, sammelte ich verschiedene Aspekte aus Rezepten zusammen und ergänzte sie durch eigene Ideen. Dadurch entstand der wohl der cremigste und gleichzeitig einer der wohl leckersten Nudelauflauf den ich bis zum jetzigen Zeitpunkt hier im Blog vorgestellt habe: der Alfredo Nudelauflauf mit Sriracha-Hähnchen, Spinat & Pilzen. Ja, ganz richtig gehört: Ich hatte es gewagt eine italo-amerikanische Käse-Sahne-Nudelsauce mit in thailändischer Chilisauce marinierten Huhn zu kombinieren – eine Entscheidung die ich bis heute nicht bereue, sondern die nicht unerheblich zum Erfolg dieses Kochexperimente beitrug. Doch damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum eigentlichen Rezept.

    Was benötigen wir also für 4-5 Portionen?

    600g Hähnchenbrustfilet
    01 - Zutat Hähnchenbrustfilet / Ingredient chicken breast filet

    4-5 Esslöffel Sriracha-Sauce
    02 - Zutat Sriracha-Sauce / Ingredient sriracha sauce

    200g braune Champignons
    03 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

    200g Baby-Blattspinat
    04 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

    110g frischen Parmesan
    05 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

    3-4 Zehen Knoblauch
    06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    60g Butter
    07 - Zutat Butter / Ingredient butter

    2 gehäufte Esslöffel Mehl
    08 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    350ml Hühnerbrühe
    09 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken broth

    250ml Schlagrahm (Schlagsahne)
    10 - Zutat Schlagsahne (-rahm) / Ingredient heavy cream

    500g Nudeln nach Wahl (z.B. Vermcelli)
    11 - Zutat Pasta / Ingredient pasta (Vermicelli)

    500ml Milch
    12 - Zutat Milch / Ingredient milk

    120g Frischkäse
    13 - Zutat Frischkäse / Ingredient cream cheesee

    200g Sauerrahm
    14 - Zutat Sauerrahm / Ingredient sour cream

    2 Esslöffel italienische Kräuer
    15 - Zutat italienische Kräuter / Ingredient italian herbs

    1-2 Teelöffel Basilikum
    16 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

    2 Teelöffel Oregano
    17 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

    sowie etwas Olivenöl zum braten
    und Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

    Beginnen wir damit, die Hähnchenbrustfilets zu waschen, trocken zu tupfen
    18 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breasts

    und in mundgerechte, nicht allzu große Würfel zu schneiden.
    19 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breasts

    Die Hähnchenbrustwürfel geben wir dann in eine Schüssel, würzen sie mit etwas Salz und Pfeffer,
    20 - Hähnchenbrustwürfel mit Salz & Pfeffer würzen / Season chicken with salt & pepper

    geben die vier Esslöffel Sriracha-Sauce hinzu
    21 - Sriracha-Sauce addieren / Add sriracha sauce

    und vermischen alles gründlich miteinander. Die Schüssel decken wir dann mit etwas Frischhaltefolie ab und lassen alles im Kühlschrank etwas durchziehen.
    22 - Gründlich vermengen / Mix well

    Außerdem reinigen wir die Chamignons
    23 - Champignons abspülen / Clean mushrooms

    und schneiden sie in dünne Scheiben,
    24 - Pilze in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

    schälen und würfeln die Knoblauchzehen,
    25 - Knoblauch würfeln / Dice garlic

    reiben den Parmesan
    26 - Parmesan reiben / Grate parmesan

    und waschen den Blattspinat.
    27 - Spinat waschen / Wash spinach

    Anschließend zerlassen wir etwa 20g der Butter in einer hohen Pfanne, bevorzugt eine für die wir einen Deckel besitzen,
    28 - Etwas Butter in Pfanne zerlassen / Melt some butter in pan

    geben die Champignon-Scheiben hinzu,
    29 - Champignon-Scheiben in Pfanne geben / Put mushroom slices in pan

    dünsten sie goldbraun an, wobei wir sie etwas mit Salz und Pfeffer würzen
    30 - Andünsten & mit Salz & Pfeffer würzen / Braise & season with salt & pepper

    und entnehmen sie dann wieder, um sie erst einmal beiseite zu stellen.
    31 - Champignons bei Seite stellen / Put mushrooms aside

    In die nun wieder leere Pfanne geben wir jetzt, evtl. unter Verwendung von etwas Olivenöl, nach und nach den kompletten gewaschenen Blattspinat,
    32 - Blattspinat in Pfanne geben / Add leaf spinach to pan

    lassen ihn zusammenfallen, würzen ihn dabei mit ein wenig Salz, Pfeffer sowie etwas mehr frisch geriebener Muskatnuss
    33 - Spinat zusammenfallen lassen & würzen / Reduce & season spinach

    und entnehmen ihn dann ebenfalls wieder uns stellen ihn bei Seite.
    34 - Spinat bei Seite stellen / Put spinach aside

    Als nächstes geben wir, gemeinsam mit etwas Olivenöl, unserr marinierten Sriracha-Hähnchenbrustwürfel in die Pfanne,
    35 - Srirachi-Huhn in Pfanne geben / Put srirachi chicken to pan

    braten sie für einige Minuten rundherum an bis das Fleisch durchgebraten ist
    36 - Hähnchenbrustwürfel rundherum anbraten / Fry diced chicken

    und stellen sie wiederum beiseite.
    37- Hähnchenbrustwürfel entnehmen & bei Seite stellen / Remove & put aside diced chicken

    Im Anschluß zerlassen wir die restlichen 40g Butter in der Pfanne,
    38 - Restliche Butter in Pfanne zerlassen / Melt remaining butter in pan

    geben die gewürfelten Knoblauchzehen hinzu,
    39 - Knoblauchwürfel in Pfanne geben / Add diced garlic to pan

    dünsten sie kurz etwas an
    40 - Knoblauch andünsten / Braise garlic

    und rühren schließlich noch die beiden Esslöffel Mehl vorsichtig ohne möglichst ohne Klümpchenbildung ein.
    41 - Mehl einrühren / Stir in flour

    Das Ganze löschen wir dann mit der Hühnerbrühe ab,
    42 - Mit Hühnerbrühe ablöschen / Deglaze with chicken broth

    geben den Schlagrahm dazu
    43 - Schlagrahm addieren / Add heavy cream

    und addieren die Milch
    44 - Milch dazu gießen / Add milk

    um alles dann bei gelegentlichem Rühren heiß werden zu lassen.
    45 - Verrühren & heiß werden lassen / Stir & let get hot

    Nachdem wir dann die beiden Esslöffel getrocknete italienische Kräuter eingestreut haben
    46 - Mit italienischen Kräutern würzen / Season with italian herbs

    geben wir die Nudeln in die Flüssigkeit
    47 - Ungekochte Nudeln in Pfanne geben / Put uncooked noodles in pan

    und würzen alles noch einmal mit etwas Pfeffer und Salz.
    48 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with pepper & salt

    Auf reduzierter Stufe lassen wir dann alles geschlossen für 9-10 Minuten vor sich hin köcheln bis die Nudeln gar sind,
    49 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    wobei wir es aber zwischendurch immer mal umrühren, damit nichts anbrennt.
    50 - Zwischendurch umrühen / Stir from time to time

    Sollte die Flüssigkeitsmenge dabei zu gering werden, können wir außerdem auch gerne etwas warmes Wasser dazu geben.
    51 - Bei Bedarf Wasser hinzufügen / Add water if necessary

    Sobald die Nudeln dann gar gekocht aber noch ein wenig al dente sind, heben wir den Frischkäse und den Sauerrahm unter,
    5 2 -Frischkäse & Sauerrahm unterheben / Fold in cream cheese & sour cream

    lassen etwa zwei Drittel des Parmesans in der Sauce schmelzen,
    53 - Parmesan einrühren / Stir in parmesan

    geben Champignons, Spinat
    54 - Champignons & Spinat zu Nudeln geben / Add mushrooms & spinach to noodles

    sowie die Sriracha-Hähnchenbrustwürfel hinzu
    55 - Hähnchenbrustwürfel addieren / Add diced chicken

    und verrühren alles gründlich miteinander, um die hinzugefügten Zutaten dann über einige Minuten wieder heiß werden zu lassen.
    56 - Verrühren & heiß werden lassen / Stir & let get hot

    Dabei schmecken wir die Sauce auch gleich noch einmal final mit Salz, Pfeffer, Basilikum und Oregano ab.
    57 - Mit Salz, Pfeffer, Basilikum & Oregano abschmecken / Taste with salt, pepper, basil & oregano

    Eigentlich hätten ich das Gericht jetzt bereits verzehren können, aber ich entschloss es noch einmal etwas zu überbacken.

    Während der Backofen also auf 180 Grad vorheizt, geben wir den Pfanneninhalt in eine entsprechend große Auflaufform, streichen alles einigermaßen glatt,
    58 - Nudeln in Auflaufform geben / Put noodles in casserole

    bestreuen es mit dem verbliebenen geriebenen Parmesan
    59 - Mit restlichen Parmsan bestreuen / Dredge with remaining parmesan

    und schieben die Auflaufform dann für 10-12 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
    60 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald der Käse geschmolzen und die Oberfläche schön gebräunt ist, können wir unser Gericht dann wieder aus dem Backrohr entnehmen
    61 - Creamy Sriracha Chicken Alfredo Pasta Casserole with spinach & mushrooms - Finished baking / Cremiger Alfredo Nudelauflauf mit Sriracha-Hähnchen, Spinat & Pilzen - Fertig gebacken

    und unmittelbar servieren und genießen.
    62 - Creamy Sriracha Chicken Alfredo Pasta Casserole with spinach & mushrooms - Served / Cremiger Alfredo Nudelauflauf mit Sriracha-Hähnchen, Spinat & Pilzen - Serviert

    Wie bereits einleitend erwähnt, schlug dieser Nudelauflauf was die Cremigkeit der Sauce anging, alles was ich in meinem bisherigen Leben als ambitionierter Hobbykoch produziert hatte. Doch nicht nur was die Konsistenz sondern auch was den Geschmack anging brauchte sich dieses Gericht nicht zu verstecken. Die cremige und kräftig gewürzte Knoblauch-Parmsan-Sauce ging eine wunderbare Fusion mit dem Spinat und den Champignons ein. Dazu passten auch erstaunlich gut die in Sriracha-Sauce marinerten, zarten und saftigen Hähnchenbrustwürfel, die mit ihrer ganz leicht scharfen Note einen weiteren interessanten geschmacklichen Aspekt in die Gesamtkomposition dieses Nudelauflaufs brachten. Alles in allem beuge ich mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte dass dies eines der leckersten Gerichte war, die ich bisher in meiner Küche produziert habe. Bei all der Sahne, Butter, Rahm und Käse ist natürlich klar, dass es sich hier um keine leichte Kost handelt, aber die paar mehr Kalorien sind den Geschmack alle mal wert. Man kocht so etwas ja nicht täglich. 😉

    63 - Creamy Sriracha Chicken Alfredo Pasta Casserole with spinach & mushrooms - Side view / Cremiger Alfredo Nudelauflauf mit Sriracha-Hähnchen, Spinat & Pilzen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Rührei mit Rahmspinat & Kartoffeln [20.11.2018]

    Tuesday, November 20th, 2018

    Auch am heutigen Dienstag suchte ich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants vergebens nach einem wirklichen Highlight. Auf das Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensauce und Butternudeln bei Globetrotter hatte ich auf jeden Fall keinen Appetit, es erinnerte einfach zu sehr an das Gericht vom vorletzten Freitag, man hatte nur den Fisch gegen Pute ausgetauscht, was visuell aber nichts ausmachte. Besser klang da schon der Krautwickerl mit Specksauce und Kartoffelstampf bei Tradition der Region, der gut zur Jahreszeit passte und für Massenware gar nicht mal so schlecht aussah. Aber auch der Gebackener Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce, der neben Gebratenem Gemüse in Massamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, erweckte zumindest für einige Zeit mein Interesse. Dann aber besann ich mich doch dazu, dass ich ja eigentlich etwas kürzer treten sollte und griff letztlich zum vegetarischen Rührei mit Rahmspinat und Kartoffeln, das im Abschnitt Vitality angeboten wurde. Das versprach einen einigemaßen leichten Mittagsgenuss und bei Rührei kann man eigentlich nie etwas falsch machen – so dachte ich bei mir. Und das obwohl ich ja gestern bereits gestern Ei und Kartoffeln zu Mittag hatte – in Kombination mit einem Stück Leberkäse. 😉

    Scrambled egg with cream spinach & potatoes / Rührei mit Rahmspinat & Kartoffeln

    Das Highlight war hier eindeutig der Rahmspinat, den man offensichtlich aus Blattpspinat, etwas gewürfelter Zwiebel und Sahne hergestellt hatte und der sowohl was seine Konsistenz als auch seinen Geschmack anging nicht nur meinen Geschmack vollends traf. Auch ein Kollege, der ebenfalls zu diesem Gericht gegriffen hatte, war voller Lobes dafür. Die Kartoffeln wiederum erwiesen sich als eher durchwachsen. Obwohl die Größenunterschiede der einzelnen Kartoffeln nicht so riesig waren, so gingen sie unabhängig von ihrer Größe in der Konsistenz von “relativ hart” bis “matschig und zerkocht”, wobei sich ein Gros aber glücklicherweise im akzeptablen Mittelfeld bewegte. Die Hauptkomponente in Form des Rühreis schließlich litt zum einen darunter, dass sie bereits deutlich abgekühlt war und teilweise nur noch als handwarm zu bezeichnen war, zum anderen war das ganze – keine Ahnung ob nur wegen des Abkühlens – ganz leicht trocken. Hier hätte vielleicht ein Schuss Milch oder Sahne Abhilfe schaffen können. Es war nicht schlecht, so ist es nicht, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Insgesamt aber eine gute Wahl und mit 239kcal pro Portion (Angabe des Restaurants) auch eine schön leichte Kost.
    Auf den Tabletts der anderen Gäste sah ich heute am häufigsten das Picatta Milanese, was dem Putensteak mit Tomatensauce und Butternudeln heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala garantierte. Gefolgt wurden diese vom Krautwickerl auf Platz zwei, der sich aber nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnte, welche somit auf den dritten Platz landeten. Das vegetarische Rührei blieb somit nur ein vierter Platz, aber ein überaus guter.

    Mein Abschlußurteil:
    Rührei: +
    Rahmspinat: ++
    Salzkartoffeln: +