Hähnchen-Ananas-Curry mit Basmatireis – das Rezept
18.05.2013 18:06 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Inspiriert vom Limettencurry welches ich am Freitag in unserem Betriebsrestaurant verzehrt hatte, entschied ich mich heute dazu, mich auch mal an einem Curry zu versuchen. Und bei der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf dieses Hähnchen-Ananas-Curry, das ich mit etwas Basmatireis als Sättigungsbeilage ergänzte.
Was brauch man also für 2 Portionen?
1 kleine Dose Ananas in Stücken

100g Schmelzkäse-Ecken (28% Fett)

sowie Salz, Pfeffer und Chilipulver nach Belieben zum würzen
Beginnen wir damit die Ananasstücke abtropfen zu lassen, wobei wir den Saft natürlich auffangen.

Außerdem weichen wir den Basmati-Reis für ca. 30 Minuten in kaltem Wasser ein. So stand es zumindest bei mir auf der Packung – im Zweifelsfall einfach noch mal auf dem eigenen Reis nachschauen, was die Zubereitungsbeschreibung vorgibt.

Anschließend waschen wir die Frühlingszwiebeln

und schneiden sie in dünne Ringe.

Außerdem schälen und hacken wir die Knoblauchzehen

und entkernen die Thai-Chilis, um sie dann ebenfalls in Ringe zu schneiden.

Dann waschen wir die Hähnchenbrust gründlich, tupfen sie trochen

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel.

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun den Esslöffel Pflanzenöl

und braten die Hähnchenbrust darin rundherum an.

Sobald sie durch sind, geben wir den Esslöffel Honig hinzu und lassen ihn ein wenig karamellisieren.

sowie die Frühlingszwiebeln hinzu

und dünsten alles für ca. drei Minuten an.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, einen Topf mit Wasser – die doppelte Menge vom Reis – aufzusetzen und damit zu beginnen, es zum kochen zu bringen.

Nun können wir die abgetropften Ananas-Stücke mit in die Pfanne geben

und braten sie ebenfalls kurz mit an.

Das Ganze bestreuen wir dann mit den drei Teelöffeln Currypulver, das wir kurz anrösten lassen

und dann mit der Kokosmilch aufgießen.

Während alles kurz aufkocht, zerkleinern wir den Schmelzkäse etwas

und geben ihn dann ebenfalls in die Pfanne,

wo wir ihn schmelzen lassen und mit den anderen Zutaten gut verrühren.

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem gestrichenen Teelöffel Salz versehen können

und dann den vorher abgegossenen Reis hinzufügen, den wir auf kleiner Flamme über ca. 10 Minuten gar kochen lassen.

Wenden wir uns nun wieder dem Curry zu, in welches wir zuerst die Instant-Geflügelbrühe einrühren

um es dann mit einer kräftigen Prise Chilipulver

sowie drei bis vier Esslöffeln Ananassaft abschmecken.

Dann lassen wir es, bei gelegentlichem umrühren, auf niedriger Flamme vor sich hin köcheln bis der Reis gar ist. Anschließend können wir das fertige Gericht servieren und genießen.

Das Gericht erwies sich als eine überaus gelungene Kombination aus der würzigen Schärfe von Curry und Chilis sowie der fruchtigen Süße von Ananas und Kokosmilch. Dazu die Frühlingszwiebeln und die zarten, saftigen Hähnchenbrust-Stücke in der dickflüssigen Kokos-Schmelzkäse-Sauce – ein wahrer Genuss kann ich da nur sagen. Vermengt mit dem Reis überaus sättigend und wohlschmeckend – ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.
Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamt Zubereitung bei etwa 1100kcal, das entspricht 550kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert. Ich hatte ja befürchtet, der Schmelzkäse würde die Werte in die Höhe treiben, aber da ich hier zu einer leichteren Variante gegriffen hatte hielt er sich glücklicherweise mit unter 200kcal in Grenzen. Viel mehr nahm die Hähnchenbrust mit etwas über 400kcal den größten Einzelposten ein.
Auch wenn es sich hier, aufgrund der Verwendung von Schmelzkäse, wohl nicht um ein original asiatisches Rezept handelte, kann ich das Hähnchen-Ananas-Curry dennoch jedem Liebhaber von exotischen Genüssen wirklich ans Herz legen. Mit hat es auf jeden Fall mal wieder vorzüglich gemundet.
Guten Appetit
Tags: abendessen, ananas, basmati, chicken, chicken breast, chili, coconut milk, cooking, curry, dinner, essen, food, frühlingszwiebeln, garlic, geflügelbrühe, Hähnchen, hähnchenbrust, honey, honig, küche, kitchen, knoblauch, kochen, kochexperiment, kochexperimente, kokosnussmilch, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, pinapple, poltry broth, recipe, reis, rezept, rice, schmelzkäse, spread cheese, spring onions
Hähnchen-Tortilla-Auflauf – das Rezept
13.04.2013 21:08 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Nachdem ich lange nichts mehr mit Tortillas gekocht hatte, entschloss ich mich heute mal dazu mit einem Hähnchen-Tortilla-Auflauf mal etwas neues in dieser Richtung auszuprobieren. Um den Gericht einen noch etwas mehr mexikanischen “Anstrich” zu geben, fügte ich zu den ursprünglichen Zutaten unter anderem noch Kidneybohnen und natürlich Mais hinzu. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen, daher möchte ich es nicht versäumen das Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.
Was brauchen wir für eine Auflaufform (ca. 4 Portionen):
3 kleinere Paprika (insg. ca. 400g)

150g geriebener Gouda (oder ein anderer Käse nach Wahl)
Zum würzen Salz, Pfeffer, Chilipulver, Kreuzkümmel & edelsüßes Paprikapulver

Außerdem benötigen wir noch etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Auflaufform.
Beginnen wir nun damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten – wobei die Reihenfolge eigentlich egal ist. ![]()
Ich begann damit, die Frühlingszwiebeln zu waschen

die rote Zwiebel zu schälen und in Spalten zu schneiden,

um dann die Paprikas unter fließendem Wasser zu reinigen – man weiß ja nie wer sie im Supermarkt alles angefasst hat und was er vorher angefasst hat –

sie zu entkernen und dann in schmale Streifen zu schneiden.

Außerdem reinigen wir die Champignons

entfernen die holzigen Stielenden und schneiden sie dann in Scheibchen.

Während Kidneybohnen und Mais abtropfen

schälen und zerkleinern wir außerdem noch die beiden Knoblauchzehen.

Nun wenden wir uns der Hähnchenbrust zu, die wir ebenfalls gründlich waschen

und sie dann in kleinere Würfel zu zerteilen. Um dabei eine potentielle Übertragung von irgendwelchen Bakterien oder Salmonellen zu verhindern, verwendet man hier am besten eine separate Unterlage und ein anderes Messer.

Nun erhitzen wir in einer größeren Pfanne ein bis zwei Esslöffel Olivenöl

und braten die Hähnchenbrust-Würfel damit rundherum scharf an.

Sind sie gut durchgebraten, entnehmen wir sie und stellen sie erst einmal bei Seite.

Unter Hinzugabe eines weiteren Esslöffels Olivenöl dünsten wir nun zuerst die Zwiebeln und dann den Knoblauch in der Pfanne an

und fügen dann die Paprikastreifen hinzu, um sie ebenfalls mit anzubraten.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, die Milch in einen Topf zu geben und langsam zu erhitzen.

Dann können wir die Frühlingszwiebeln mit in die Pfanne geben

Ist die Milch dann heiß, rühren wir die beiden Becher Schmand vorsichtig in sie ein.

Während die Champignons anschließend in der Pfanne mit anbraten

geben wir die Hälfte des Käses in die Milch-Schmand-Sauce und lassen ihn dort schmelzen.

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, Mais und Kidneybohnen zum restlichen Gemüse in die Pfanne zu geben

und ein bis zwei Minuten später dann auch die Hähnchenbrust-Würfel wieder hinzuzugeben.

Dann schmecken wir unsere Sauce mit Salz, Pfeffer, Chili- und Paprikapulver sowie Kreuzkümmel ab

und würzen auch das Fleisch und Gemüse in der Pfanne etwas damit.

Anschließend geben wir etwa die Hälfte der so entstandenen Sauce zum Gemüse

und lassen alles für weitere fünf bis sechs Minuten leise köcheln, wobei wir es ggf. noch einmal mit den Gewürzen abstimmen

bis alles unsere Geschmack entspricht, was wir durch einfaches probieren leicht herausfinden können. Hat alles den richtigen Geschmack und eine nicht allzu dünnflüssige Konsistenz erreicht, nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.

Nachdem wir nun begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, erwärmen wir die Tortillas etwas. Dazu können wir eine Pfanne ohne Öl oder aber – wie ich es getan habe – die Mikrowelle bei 50-60 Sekunden auf höchster Stufe verwenden. Aber lieber mehrfach zwei bis drei Stück erwärmen als alle auf einmal, da sie dazu neigen beim abkühlen hart zu werden. Außerdem fetten wir eine Auflaufform mit Öl oder Butter aus.

Dann befüllen wir die Tortillas mit unserer Fleisch-Gemüse-Mischung, rollen sie auf

und geben sie in die Auflaufform bis diese gefüllt ist.

Über die Tortillas geben wir dann den Rest der gewürzten Milch-Schmand-Sauce

und bestreuen abschließend alles mit dem verblieben Gouda-Käse.

Inzwischen müsste auch der Backofen vorgeheizt sein, so dass wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein schieben können und das Gericht dort für 15 bis 20 Minuten gratinieren lassen.

Beginnt der Käse braun zu werden, ist es dann an der Zeit die Auflaufform wieder zu entnehmen

Wie ich bereits beim probieren während der Zubereitung hatte feststellen dürfen, war die Kombination von Gemüse und Hühnchenbrustfilet in ihrer Würzigen Sauce aus Schmand und Milch alleine schon eine sehr schmackhafte Angelegenheit – angenehm würzig und durch das Chili auch von kräftiger Schärfe. Aber eingewickelt in leckere Weizentortillas, mit Sauce garniert und Käse überbacken ergaben sie ein wunderbar abgerundetes Gericht, das aus meiner Sicht keine Wünsche offen ließ. Ich hatte ja zu Beginn leichte Bedenken, ob die Champignons so gut ins Gusto des Rezeptes passen würde, aber ich durfte feststellen dass sie sich wunderbar ins geschmackliche Gesamtbild passten. Dennoch sind die Gemüsezutaten natürlich variabel – ich könnte mir zum Beispiel auch gut noch ein paar fruchtige Tomatenwürfel und vielleicht noch eine zerkleinerte Jalapeno für noch etwas mehr Schärfe darin vorstellen. Eventuell könnte man es sogar mit etwas selbst gemachter Salsa kombinieren. Die Möglichkeiten sind auf jeden Fall breit gefächert.
Natürlich möchte ich auf heute nicht versäumen, einen Blick auf die Nährwerte zu werfen. Ich komme bei meiner Berechnung auf 2700kcal für den Inhalt der gesamten Auflaufform. Aufgeteilt auf vier Portionen kommen wir so auf 675kcal pro Portion. Das ist zwar nicht gerade wenig, bewegt sich meiner Meinung nach noch innerhalb akzeptabler Werte für ein Hauptgericht. Einen großen Faktor machen dabei der Schmand mit ca. 1000kcal und der Käse mit ca. 400kcal aus, wer also die Werte etwas reduzieren möchte, sollte hier ansetzen. Bei dem Käse könnte man zu z.B. zu einer Light-Version greifen, leider habe ich aktuell aber noch keine Idee, was man als Ersatz für den Schmand verwenden könnte. Für den Geschmack kann ich bei solchen Variationen natürlich dann nicht mehr garantieren.
Guten Appetit

Tags: abendessen, backen, baking, bell pepper, champignons, cheese, chicken, chicken breast, cooking, corn, dinner, essen, food, frühlingszwiebeln, garlic, gouda, Hähnchen, hähnchenbrust, Käse, küche, kidney beans, kidneybohnen, kitchen, knoblauch, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lunch, mais, milch, milk, mittagessen, mushrooms, nahrung, nahrungsmittel, onion, paprika, recipe, rezept, schmand, sour cream, spring onions, tortilla, zwiebel
Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade mit Kartoffel-Maispüree & Rotweinjus [19.03.2013]
19.03.2013 19:56 kulinarisches, lunchtime2 Kommentare
Heute gab es gleich mehrere Gerichte auf der Speisekarte, die mein Interesse weckten – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Zum einen war da das Kartoffelgröstel mit Lauch und Schafskäse bei Vitality, das nicht nur gesund aussah, sondern mit gerade mal 338kcal pro Portion einen angenehm leichten Genuss versprach. Aber auch das Po siao you yu – Tintenfisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chili-Knoblauchsauce nach Peking-Art, das neben Ko Lo Han Zei – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde reizte mich wegen der Tintenfische. Und dann war da schließlich noch die Geschmorte Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade, dazu Kartoffel-Maispüree & Rotweinjus bei Tradition der Region, ein Gericht welches das erste Mal im Rahmen der Südamerika-Woche Anfang November letzten Jahres als Pollo chipotle con humitas das erste mal auf der Karte auftauchte und unter der gleichen Bezeichnung wie heute, allerdings noch mit einigen roten Pfefferkörnern garniert, Ende Januar 2013 erneut angeboten worden war. Das konnten das heutige Globetrotter-Angebot in Form von Spaghetti Carbonara mit Parmesan natürlich nicht mithalten. Ich überlegte kurz und entschied mich schließlich, obwohl was die Nährwerte angeht bestimmt nicht gerade optimal, schließlich für die Chipotle-Hähnchenkeule. Diese ergänzte ich noch mit etwas Gemüse in Form von Möhren und Blumenkohl sowie einem Becherchen Waldbeerenpudding aus dem Dessertangebot.
An dieser Stelle sei übrigens auch mal erwähnt, dass es mich immer wieder wundert nach welchen Aspekten das Angebot der Gemüsetheke zusammengestellt wird. Ein bis zwei der insgesamt fünf Schalen dort, soviel weiß ich inzwischen, sind meistens mit irgendwelchen Resten des Vortages gefüllt, die anderen drei bis vier jedoch mit irgend welchen Gemüsesorten, die häufig in keinerlei Bezug zu den angebotenen Gerichten stehen – meiste irgendwelches Mischgemüse oder auch mal einzelne Erbsen, Möhren, Blumenkohl oder Broccoli. Wenn man schon eher selten Gemüse zu den zwei großen Fleischgerichten serviert, wäre es doch zumindest wünschenswert dass die kostenpflichtige Gemüseauswahl auf diese ein wenig abgestimmt ist – z.B. Bohnen zu Lammgerichten oder Rotkohl bzw. Rosenkohl zu Geflügelgerichten. Das würde den Genuss auf jeden Fall noch etwas erhöhen – das aber nur mal so am Rande erwähnt.
Ob die Hähnchenkeulen wirklich mariniert waren oder ob man die Chipotle, also geräucherte Jalapenos, hier einfach nur in der Sauce mit verarbeitet hatte konnte ich nicht ganz genau feststellen, aber die zarten Keulen mit reichlich saftigem Fleisch, welches sich angenehm leicht auch mit Messer und Gabel von den Knochen lösen ließ, hatte auch jeden Fall eine leicht pikante Note, so wie ich mag. Dazu trug natürlich auch der dickflüssige, würzige Jus bei, dessen Menge ich zuerst als etwas reichhaltig empfand, die aber in Anbetracht der ebenfalls großen Menge der Sättigungsbeilage aus etwas grober gestampften Kartoffeln und Maiskörnern sich letztlich als genau richtig erwies. Hätte zwar meiner Meinung nach auch gerne noch etwas pikanter sein können, aber das hätte wahrscheinlich den Geschmack der Allgemeinheit nicht mehr ganz getroffen. Bei der Gemüseauswahl aus Möhrenscheiben und Blumenkohl muss ich aufgrund starken Temperaturverlusts und etwas zu langer Kochzeit einen kleinen Punktabzug geben, aber der wurde durch den fruchtigen und angenehm dickflüssigen Waldbeerenpudding mit zahlreichen Fruchtstückchen wieder ausgeglichen, so dass ich auch heute mit meiner Auswahl wieder einmal überaus zufrieden sein konnte.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass auch sie am häufigsten bei der Hähnchenkeule zugegriffen hatten, was diesem Gericht heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, gefolgt von den Spaghetti Carbonara auf Platz drei und dem vegetarischen Kartoffelgeröstel auf Platz vier. Da bei einem solchen Angebotmix jedes andere Ergebnis auch eher verwunderlich gewesen wäre, kann ich mir diesbezüglich wohl jeden weiteren Kommentar sparen.
Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Rotweinjus: ++
Kartoffel-Maispüree: ++
Möhren- & Blumenkohlgemüse: +
Waldbeerenpudding: ++
Tags: betriebsrestaurant, Blumenkohl, carrots, chicken, chicken leg, coliflower, dessert, essen, food, gemüse, Hähnchen, hähnchenkeule, jus, kantine, kartoffel-maispüree, kartoffeln, lunch, mais, möhren, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, püree, pudding, red wine jus, rotweinjus, vegetables, waldbeerenpudding
Gai Pad Praw Wan – Hähnchen süß-sauer [15.03.2013]
15.03.2013 18:53 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Nachdem der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce und Mohnzucker bei Tradition der Region für mich wegen seines Charakters als Süßspeise nicht als Hauptgericht in Frage kam und mich des weiteren weder der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality noch die Panierte Scholle mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat bei Globetrotter besonders ansprochen entschied ich mich heute mal dazu an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo zwar weniger die Gebackenen Ananas und Banane, aber zumindest das Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce meinen Anforderungen zu ensprechen schien. Dazu gab es wie üblich ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage, das ich mir noch mit einem Esslöffel süss-scharfer Chilisauce garnierte.
Zuerst musste ich feststellen, dass es sich hier wohl weniger um knusprig gebackenes Fleisch, das man wohl wie üblich paniert hätte, handelte, sondern um normal gebratenes. Da es sich aber um mageres, zartes und saftiges Hähnchenfilet handelte, kann man wohl darüber hinweg sehen. Dazu fanden sich wie üblich eine bunt zusammengestellte Gemüsemischung aus Stücken von Lauch, Blumenkohl, Auberginen, Möhren, Chinakohl, Paprika und etwas Ananas in der reichhaltig vorhandenen süss-sauren und heute auch leicht scharfen Sauce. Bis auf die Tatsache dass es auch etwas weniger Sauce getan hätte, gab es aber weder was Geschmack noch Qualität angeht irgend etwas daran auszusetzen. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, der auch gleichzeitig half die Sauce zu binden, ergab sich ein überaus schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag natürlich die Panierte Scholle klar erkennbar auf Platz eins. Aber schon auf Platz zwei kamen die ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte, gefolgt von dem Feinen Putenbraten in Champignonsauce auf Platz drei und dem Germknödel schließlich auf dem vierten Platz. Bei einer solchen Angebot ohne wirkliche Highlights hatte ich aber auch nichts anderes erwartet.
Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Praw Wan: ++
Reis: ++
Tags: ananas, Auberginen, betriebsrestaurant, Blumenkohl, carrots, chicken, chinakohl, coliflower, essen, food, gemüse, Hähnchen, hähnchenfilet, kantine, lauch, Leek, lunch, möhren, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, reis, rice, süss-sauer, sweet-sour, vegetables
Gaeng Panang Gai [03.12.2012]
3.12.2012 19:18 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Nicht das die Angebote der regulären Küche besonders schlecht gewesen wären, sowohl der Hausgemachte Gemüsestrudel mit Schmorgurken & Kräuterdip bei Vitality als auch die Griechischen Bifteki mit Ajvar frischen Zwiebeln und Tomatenreis bei Globetrotter und der Kartoffeleintopf mit Wiener Würstchen, dazu Bauernbrot bei Tradition der Region hatten ihren gewissen Reiz, aber nach zwei Wochen Abstinenz fühlte ich mich geradezu verpflichtet, auch mal den Asia-Gerichten wieder eine Chance zu geben. Also kombinierte ich mir aus Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry sowie einigen der Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen (wobei ich hier nur die vegetarische Variante wählte) mein heutiges Mittagsgericht. Außerdem gab es noch ein asiatisches Gericht mit gebratenen Rindfleischstreifen, aber zwei von drei Angeboten waren mir dann doch genug. Dazu durfte natürlich ein Schälchen Reis und ein Glückskeks nicht fehlen.
In einer würzigen, mit Kokosmilch und leicht scharfen, roten Curry angemachten Sauce fanden sich eine wie üblich sehr bunte Gemüsezusammenstellung aus Paprika, Blumenkohl, Lauch, Weißkohl, Mangold, Frühlingszwiebeln, Möhren und Sprossen fand sich angebratenes, mageres Hühnchenfleisch, das man ähnlich Hühnerklein dieses mal in eher feiner Aufteilung ähnlich Hühnerklein. Gemeinsam mit dem Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte ein überaus schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht, an dem es keinerlei Kritikpunkte anzubringen gab.
Bei den restlichen Gästen waren die Vorlieben heute wieder sehr breit gestreut, so dass es mir auf Anhieb schwer fiel eine klare Platzierung für die heutige Allgemeine Beliebtheitsskala zu definieren. Bei längerem hinsehen kristallisierte sich aus meiner Sicht jedoch heraus, dass die Bifteki mit knappen Vorsprung den Platz eins für sich bestimmen konnten. Platz zwei teilten sich die Asia-Gerichte und der Kartoffeleintopf mit Wienern und, knapp dahinter, auf einem für ein vegetarisches Gericht unglaublich guten dritten Platz folgte schließlich der hausgemachte Gemüsestrudel. Hätte ich nicht den Asia-Gerichten unbedingt mal wieder Respekt zollen müssen, wäre der Strudel aber mit Sicherheit auch meine erste Wahl gewesen, soviel steht fest.
Mein Abschlußurteil:
Gaeng Panang Gai: ++
Reis: ++
Tags: asiatisch, bell pepper, betriebsrestaurant, Blumenkohl, carrots, chicken, coliflower, essen, food, gemüse, Hähnchen, hühnchen, kantine, kohl, lauch, Leek, lunch, möhren, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, paprika, reis, rice, thai
































