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Schlemmerfilet Blattspinat Käse mit Kartoffeln [29.01.2020]

Friday, January 29th, 2021

Iglo Gourmet fillet spinach cheese - Served  / Iglo Schlemmerfilet Blattspinat Käse & Kartoffeln - Serviert
Am heutigen Freitag entschied ich mich mal das Schlemmerfilet mit Blattspinat und Käse der Firma Iglo, welches schon seit längerem in meinem Gefrierfach lagerte, als Mittagsmahl in den Ofen zu schieben. Das damals für 2,80 Euro als Sonderangebot in einem hiesigen Edeka-Markt erworbene Fertiggericht – normalerweise kostet eine Packung von 3,08 bis 3,49 Euro – ist erfreulich einfach zuzubereiten: Den Backofen mit Backblech auf der mittleren Schiene aus 210 Grad vorheizen und dann das noch gefrorene belegte Seelachsfilet in seiner umweltfreundlichen Pappschale für 40-45 Minuten hinein schieben und dabei auftauen und garen lassen. Den Prozess hatte ich schon bei seinem “großen Bruder”, dem Schlemmerfilet á la Bordelaise in diesem Beitrag detaillierter beschrieben, daher spare ich mir das hier mal 😉 Im Gegensatz zum Bordelaise ist der das Seelachsfilet hier mit einer Mischung aus Blattspinat, Edamer, Quark, ein paar Tomatenstücken und einigen Gewürzen belegt, was traditionell sehr gut zu Fisch passt. Dazu gab es Salzkartoffeln, die ich zum schnelleren gar werden vor dem Kochen geviertelt bzw. geachtelt hatte. Auf zusätzliches Gemüse verzichtet ich, denn der große Block Seelachsfilet war ja – wie bereits erwähnt – mit reichlich Spinat belegt. Nach der Zubereitung sollte man das nun überbackene Fischfilet noch ca. 30 Sekunden im offenen und ausgeschalteten Ofen ausdampfen lassen, dann kann man es servieren und genießen. Ich garnierte mir die Kartoffeln dabei noch etwas Saft, der in der Schale zurückgeblieben war, außerdem gehört zu Fisch bei mit immer etwas frischer Zitronensaft. Alles in allem ein sehr leckeres Gericht und die 380g Fischfilet samt Belag war in der Kombination mit den Salzkartoffeln auch überaus sättigend. Mit hat es auf jeden Fall gut geschmeckt, auch wenn ich das Schlemmerfilet á la Bordelaise noch immer am meisten bevorzuge.
Iglo Gourmet fillet spinach cheese - Side view / Iglo Schlemmerfilet Blattspinat Käse & Kartoffeln - Seitenansicht

gut & günstig Paella – der Kurztest

Saturday, November 14th, 2020

Leider bin ich gesundheitlich gerade etwas angeschlagen, daher entschied ich mich am heutigen Samstag mal nicht zu kochen sondern mit einfach nur eine TK-Paella zuzubereiten. Diese hatte ich vor einiger Zeit in einer nahen Edeka-Filiale erworben und stammte von der dortigen Hausmarke gut & günstig. Ich hatte ja bereits die Paellas von Frosta (dem Platzhirsch) und von Iglo sowie von Pfanntastico (Aldi Hausmarke) getestet, wobei ich von letztere nicht so extrem begeistert war. Mal schauen wie die sich die Edeka-Hausmarke so macht.
01 - gut & günstig Paella -  Packaging front / Packung vorne

02 - gut & günstig Paella -  Packaging back / Packung hinten
Für den 750g Beutel zahlt man hier übrigens gerade mal 1,96 Euro, ist also sowohl günstiger als auch um die Hälfte größer als bei Frosta oder Iglo. Aber ob das so von Vorteil ist, sei mal so dahin gestellt, denn ich halte 500g genau für die richtige “Männerportion”, 375g wären recht wenig wenn man den Beutel in zwei Portionen aufteilt. Für einen Erwachsenen oder ein Kind wäre es ideal, für einen Single-Haushalt weniger – außer die Person hat nicht so großen Hunger. 😉
Was ist also drin in dieser Paella-Zubereitung? Zu 41% besteht sie aus vorgegartem und mit Kurkuma gelb gefärbten Reis, 33% fallen auf die Gemüsemischung aus Tomaten, Zwiebeln, Erbsen, Gemüsepaprika und Romanobohnen, gerade mal 8% aus Alaska-Seelachsfilet, 5% aus Miesmuschelfleisch, 4% aus vorgegartem Hähnchenbrustfilet und 3% aus Garnelen. Das wären dann insgesamt 94%, die restlichen 6% verteilen sich also wohl auf Fischfond, Kräuter, Knoblauch und etwas Rapsöl. (alles Angaben des Herstellers)
Für die Zubereitung stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Zum einen in der Mikrowelle und zum anderen in der Pfanne. Ich entschied mich für die Pfanne, das erschien mir die bessere Methode und deckt sich außerdem auch mit meinen anderen, oben erwähnten Tests. Dazu erhitzen wir also 2 Esslöffel Öl oder Wasser in einer Pfanne,
03 - Heat oil in pan / Öl in Pfanne erhitzen
geben den noch gefrorenen Inhalt es Beutels in die Pfanne
04 - Put bag content in pan / Beutelinhalt in Pfanne geben
und erhitzen ihn für etwa eine Minute auf höchster Stufe.
06 - Heat on high level / Auf hoher Stufe erhitzen
Ich nutzte die Gelegenheit auch gleich mal, um mir die noch gefrorene Paella mal näher anzuschauen.
05 - Bag content CloseUp / Beutelinhalt Nahaufnahme
Die Rate an Fisch und Meeresfrüchte sah hier gar nicht so schlecht aus, wie es zunächst laut Packungsbeschreibung geklungen hatte, aber mal sehen wie es nach dem erhitzen aussah. Gefrorener Fisch neigt ja dazu beim anbraten zu zerfallen, mal sehen ob das hier auch so ist.
Nach dem Erhitzen aus höchster Stufe lassen wir das Gericht für 13-15 Minuten bei mittlerer Hitzezufuhr fertig garen,
07 - Let simmer / Köcheln lassen
gerne auch mit geschlossenem Deckel, denn der Hitzerückstau verspricht ein gleichmässigeres Garen.
Zwischendurch sollten wir es natürlich auch hin und wieder mal umrühren, damit nichts anbrennen kann.
08 - Stir from time to time / Zwischendurch umrühren
Anschließend können wir das fertige Fertiggericht auch schon servieren und genießen.
09 - gut & günstig Paella -   Served / Serviert
Das Alaska-Seelachsfilet war trotz häufigeren Umrühren erstaunlich stabil geblieben und nicht ein kleine Stücke zerfallen so wie ich es befürchtet hatte. Insgesamt besaß diese Paella-Zubereitung auch eine angenehm “fischige” Note und die Kombination aus reichlich Gemüse Fisch und Meeresfrüchten erwies sich als recht schmackhaft, allerdings fand ich sie insgesamt doch recht lasch gewürzt. Salz, Pfeffer und Kräuter reichten aus dass es akzeptabel schmeckte, aber es fehlte irgendwie die Aha-Note, die das Ganze abrundete – irgend etwas fehlte hier meiner Meinung nach noch. Vielleicht lag es daran dass man hier kein Safran verwendet hatte, das ja normalerweise in eine gute Paella gehört, vielleicht hätte aber auch etwas mehr Schärfe den letzten Kick gegeben.
10 - gut & günstig Paella - Side view / Seitenansicht
Die Paella von gut & günstig also durchaus eine preiswerte Alternative zu den großen Platzhirschen dieses Fertiggericht-Genres, es empfiehlt sich aber doch sie nach dem Auftauen in der Pfanne noch einmal final zusätzlich mit Gewürzen abzuschmecken, da man hier wohl beim Hersteller doch etwas zu zurückhaltend vorgegangen war.

Cheeseburger aus der Mikrowelle [12.11.2020]

Thursday, November 12th, 2020
Cheeseburger  - Served / Serviert

Heute machte ich mir zum Mittag einfach mal schnell zwei Cheeseburger in der Mikrowelle heiß. Diese Doppepacks gibt es in fast jedem Supermarkt, meine stammen von der Edeka-Hausmarke gut & günstig und enthalten für 1,89 Euro zwei Cheeseburger á 150g (=300g), bestehend aus Hamburgerbrötchen, zwei etwa fingerdicken vorgebratenen Patties und zwei Scheiben Gouda. Zum aufwärmen packt man die Burger aus, legt sie auf einen Teller, legt den ” Deckel ” der Brötchens daneben und schiebt es für eine bis eineinhalb Minuten bei 800 Watt offen in die Mikrowelle. Anschließend kann man es noch nach eigenem Gutdünken garnieren und anschließend servieren und genießen. Ich selbst bestrich die untere Brötchenhälften mit Jalapeño-Cocktailsauce, sowie die Patties mit dem geschmolzenen Käse noch einmal mit Ketchup, den ich dann noch mit einigen Röstzwiebel bestreute. Frischen Salat oder Tomaten hatte ich leider nicht im Haus. Die Patties waren zwar schön saftig und einigermaßen gut gewürzt, für aufgewärmte Buletten also ganz in Ordnung. Für weniger als einem Euro pro Burger hatte ich aber auch keine großen Erwartungen. Nichts besonderes und bestimmt auch nicht sonderlich gesund, aber ein schnelles und sättigendes Mittagessen.

Cheeseburger - Side view / Seitenansicht

Mini-Frühlingsrollen aus der Heißluftfritteuse – der Kurztest

Tuesday, November 10th, 2020

Ich hatte zwar zuerst überlegt erneut frisch zu kochen, verschob das aber auf einen späteren Zeitpunkt und entschied mich kurzfristig dazu mir heute mal die Mini-Frühlingsrollen zuzubereiten, die noch in meinem Tiefkühlfach lagerten.

01 - Mini spring rolls - Packaging / Mini-Frühlingsrollen - Packung

Die 280g Packung mit 10 vorfrittierten veganen Mini-Frühlingsrollen á jeweils 25g sowie zwei Päckchen fruchtig-pikanten Asia-Dip á 15g hatte ich vor kurzem in einer der hiesigen Edeka-Filiale für gerade mal 1.46 Euro erworben und wurde auch als Produkt von Edeka vertrieben. Wunderte mich, da die Hausmarke von Edeka ja eigentlich Gut & Günstig ist, aber war halt so. In der Papp-Umverpackung finden sich ohne weitere Folienverpackung die 10 tiefgefrorenen Frühlingsrollen sowie der Asia-Dip in zwei kleinen Plastiktütchen.

02 - Mini spring rolls - Content frozen / Mini-Frühlingsrollen -  Packungsinhalt gefroren

Als Snack oder Vorspeise reicht die Menge wohl für 2 Personen, da ich es aber als Hauptgericht servieren wollte entschied ich mich die ganze Packung zu verwenden. Für die Zubereitung werden auf der Verpackung drei Wege vorgeschlagen: Im Ofen für 12-14 Minuten, über 9 Minuten in der Pfanne oder für 5 Minuten in der Fritteuse. Ich entschied mich für die Fritteuse, allerdings nicht für eine gewöhnliche Fett-Fritteuse, sondern für meine bewährte Heißluftfritteuse. Ich informierte mich aber vorher im Internet und fand heraus dass man TK-Frühlingsrollen bei der Heißluftfritteuse etwas länger garen muss. Also gab ich die gefrorenen Frühlingsrollen in den Frittierkorb, schob ihn in die Fritteuse

03 - Put frozen rolls in air fryer / Gefrorene Rollen in Heißluftfritteuse geben

und bereitete sie bei 200 Grad für neun Minuten zu.

04 - Nine minutes at 200 degrees / Neun Minuten bei 200 Grad

Nach der Hälfte der Zeit entnahm ich sie jedoch kurz und wendete sie vorsichtig, damit sie nicht an der Auflagefläche anbrennen können.

05 - Turn at halftime / Zwischendurch wenden

Danach konnte ich das fertige Gericht auch schon, gemeinsam mit dem süß-pikanten Asia-Dip, servieren und genießen.

06 - Mini spring rolls - Served / Mini-Frühlingsrollen - Serviert

Nach kurzem Abkühlen kann man die Mini-Frühlingsrollen übrigens problemlos auch mit den Fingern essen. Beim frittieren war leider recht viel Fett ausgetreten, ich vermute mal dass man sie vor dem einfrieren in einer normalen Heißfett-Fritteuse vorfrittiert hatte, daher war der Vorteil des fettarmen frittierens in der Heißluftfritteuse natürlich zunichte gemacht. Dafür erwiesen sie sich der dünne Teig als wunderbar knusprig und auch an der (angeblich) veganen Füllung aus Mungobohnenkeimlingen, Weißkohl, Möhren und roter Paprika und Porree, die übrigens 60% der Frühlingsrolle ausmachte, gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen.

07 - Mini spring rolls - Latral cut / Mini-Frühlingsrollen - Querschnitt

Ich hatte mir wegen der Menge des Asia-Dips ein wenig Sorge gemacht, denn 30g Dip ist wirklich nicht allzu viel, aber der Inhalt der beiden Tütchen, die ich wirklich bis zum letzten Tropfen ausgequetscht hatte, reichte letztlich für zwei mal Dippen pro Frühlingsröllchen. Und das passte gut, denn so eine Mini-Frühlingsrolle war auch mit zwei Happen verschlungen. 😉

08 - Mini spring rolls - Side view / Mini-Frühlingsrollen - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Fertiggerichts:

Nährwerte:
  100g 280g
(Packung)
Brennwert: 864 kj
206 kcal
2427,6 kj
577,8 kcal
Eiweiß: 3,1g 8,68g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
7,6g
0,6g
21,28g
1,68g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
30g
7,08g
84g
19,6g
Natrium (Salz): 1,1g 3,08g

Dass das Gericht ziemlich fettig war hatte ich ja bereits allein durch visuelle Bewertung feststellen können, aber wo sollten sich die fast 5 Stücke Würfelzucker verstecken? Ich tippe mal dass das meiste davon im Asia-Dip zu finden – die Herstellerangaben beziehen sich hier leider nur auf das gesamte Gericht und separiert nicht zwischen Frühlingsrolle und Dip. Gut, ich hatte natürlich auch kein leichtes und supergesundes Gericht erwartet, das kann man bei einem Fertiggericht für einen Euro und sechsundvierzig Cent glaube ich auch nicht verlangen. Zumindest war es auch ohne Fleisch angenehm sättigend und eignet sich, verzehrt man die gesamte Packung, auch wunderbar als schnell zubereitetes Hauptgericht.
Wären meine Wickelkünste besser entwickelt, würde ich ja auch mal überlegen selbst Frühlingsrollen herzustellen, aber ich brauche da noch etwas mehr Übung um eine solche Rolle so gut zu rollen wie ein erfahrener Koch oder eben die Maschine, die diese Frühlingsrollen hergestellt hat. Sollte es aber mal dazu kommen, werde ich wohl eher die Variante der normal großen Frühlingsrollen mit einer Füllung in der auch Fleisch vorkommt wählen. Soviel steht fest… 😉

Guten Appetit

Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence – der Kurztest

Wednesday, November 4th, 2020

Heute hatte ich keine Lust zu kochen, zumal ich ja arbeiten musste – wenn auch in Homeoffice aufgrund der aktuell erhöhten Corona-Warnstufe hier in München. In den Tiefen meines Tiefkühlfachs hatte ich aber noch ein Tiefkühl-Baguette des Herstellers Dr. Oetker gefunden, das ich mir vor einiger Zeit zum reduzieren Preis von 1,46 Euro in einer Filiale der Edeka-Supermarktkette gekauft hatte. Normalerweise kosten sie eher so, 1,66 Euro.

01 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence - Package front / Packung Vorderseite

02 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence -  Package back / Packung Rückseite

Ich bin ja nicht der allergrößte Fan von diesen aufgebackenen Baguettes, die größtenteils aus Weissmehlteig und nur einer dünnen Schicht Belag bestehen, aber es gibt eindeutig auch schlechtere Arten seinen Hunger zu stillen. In der Papp-Umverpackung finden sich zwei Baguettes á jeweils 125g, die aus hygienischen Gründen gemeinsam in einen Beutel aus dünner Plastikfolie eingepackt sind.

03 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence - Wrapped in foil / In Folie verpackt

Nach dem Auspacken blieb der Belag erstaunlich stabil auf dem Brot liegen und fiel nicht, schon häufiger bei anderen Varianten dieses Tiefkühlgerichtes erlebt, vom Brot. Auf den ersten Blick scheint diese Belag aus Schinken, Sauerrahm, Joghurt, Käse und Schnittlauch auch angenehm reichhaltig und dem Belag eines Flammkuchen nicht unähnlich. Nur die Verwendung von Schmelzkäse fiel mir etwas negativ ins Auge. Oft spart man beim Belag gerne bei den teureren Zutaten, vor allem beim Fleisch, doch das schien mir hier nicht der Fall.

04 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence -  Baguettes frozen / Baguettes gefroren

Für die eigentliche Zubereitung muss man schließlich den Backofen auf 220 Grad vorheizen und die noch gefrorenen Baguettes auf einem mit Backpapier ausgelegten Backrost mittig für 12-14 Minuten hineinschieben. Wer nicht warten will bis der Ofen komplett vorgeheizt ist, kann sie erfahrungsgemäß aber auch schon früher hinein tun, die Zubereitungszeit verlängert sich dann eben ein wenig. Es ist immer gut, ein Auge auf die Baguettes zu haben, damit sie nicht verkokeln können. 😋

05 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence - Bake in oven / Im Ofen backen

Schließlich können wir sie wieder entnehmen und servieren, wobei es sich empfiehlt ein paar Minuten zu warten bis die Baguettes soweit abgekühlt sind dass man sie ohne Gefahr mit den Händen essen kann.

06 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence - Served / Serviert

Die Baguettes waren sehr knusprig, so wie man es von aufgebackenem Weißbrot erwarten würde, aber glücklicherweise nicht zu hart gebacken. Das ist natürlich weniger dem Hersteller als dem zubereitenden Endanwender zuzuschreiben, aber hier war es mir dieses Mal mit entsprechendem Augenmaß sehr gut gelungen die Baguettes zum genau richtigen Zeitpunkt zu entnehmen. Am Belag gab es aus meiner Sicht, zumindest was den Geschmack anging, nichts auszusetzen. Hätte ich die Baguettes selbst hergestellt, hätte ich ihn Sicherheit reichhaltiger gestaltet, aber auch die hier vorliegende Menge bewegte sich an der unteren Grenze eines annehmbaren Verhältnisses zwischen Brot und Belag. Beim Abbeißen musste man aber etwas darauf achten den Käse auch komplett zu durchtrennen damit man sich den nicht im Mund befindlichen Belag nicht vom Baguette zog. Aber auch das kann bei jedem selbst überbackenen Baguette passieren, ich wüsste zumindest keine Möglichkeit einen Belag besser mit der Unterlage zu verbinden. Bei 343kcal pro Baguette, also 1286kcal pro Packung erwies sich dieses Fertiggericht auch nicht als leichter Genuss, aber es war ok.

07 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence - Side view / Seitenansicht

Was weiterhin negativ auffielt war die hohe Menge an Salz, die man verwendet hatte. Auf der Verpackung sind 14g pro Baguette, sprich ingesamt 28g angegeben und die WHO empfiehlt gerade mal 5g (ca. 1 Teelöffel) für einen Erwachsenen pro Tag um Herz- und Kreislauferkrankungen vorzubeugen (Quelle). Aber um ehrlich zu sein hatte ich auch kein gesundes Menu von einem Fertiggericht erwartet. 😉 Geschmeckt hat es alle mal, selbst gemacht ist natürlich besser, aber wenn man es nur hin und wieder mal verzehrt sollte es meiner Meinung nach vertretbar sein.

Guten Appetit

Pute-Ei-Sandwich [07.10.2020]

Wednesday, October 7th, 2020

Da ich noch nicht frisch gekocht hatte, nahm ich mir ein Pute-Ei-Sandwich der Edeka-Hausmarke gut & günstig mit ins Büro, das noch in meinem Kühlschrank schlummerte. Etwas ähnliches hatte ich bereits in diesem Beitrag einmal vorgestellt, allerdings damals vom Hersteller ready to eat. Erworben hatte ich es in einer der hiesigen Filialen der o.g. Supermarkt-Kette für 1,56 Euro, also fast nur halb so teuer wie das zuvor getestete Sandwich – und das bei gleichem Gewicht von 185g.

Pute-Ei-Sandwich gut und günstig Verpackung

Die Verpackung bestand größtenteils aus Pappe, auf dem ersten Blick schien nur das kleine Sichtfenster vorne aus Plastik zu bestehen. Allerdings was die Pappverpackung von innen beschichtet, was eine Entsorgung in der Papiertonne also ausschloss. Trotzdem klar umweltfreundlicher als die reinen Plastikverpackungen wie sie sonst bei solchen Angeboten üblich ist. Eine perforierte Lasche an der Seite vereinfachte außerdem das Öffnen.

Pute-Ei-Sandwich gut und günstig Zutaten

Zuvor ein kurzer Blick auf die Zutatenliste zeigte, dass man hier Putenschinken, gekochte Eier, Remoulade und Paprika-Stückchen auf einem normalen Weißbrot-Sandwich verarbeitet hatte. Ein reichhaltiger Belag also und wie man nach dem Auspacken deutlich sah, schien der Belag auch der teureren Variante aus dem oben verlinkten Beitrag in nichts nachzustehen.

Turkey egg sandwich / Pute-Ei-Sandwich

Letztlich war die Menge an hauchdünn geschnittenem Putenschinken – der wohl teuersten Zutat – zwar etwas weniger reichhaltig als bei der teureren Variante, aber das minderte den geschmacklichen Gesamteindruck nur wenig, insgesamt war auch dieses Puten-Ei-Sandwich mehr als nur essbar. Natürlich war das Weißbrot durch die Aufbewahrung im Kühlschrank etwas labberig geworden, aber das ich auch nicht anders erwartet bei einem Fertig-Sandwich. Alles in allem stand auch diese günstige Version des Puten-Ei-Sandwichs von der Edeka-Hausmarke gut & günstig seinem teureren Bruder in nichts nach und war mit knapp 472kcal sogar minmal “leichter”. 😉 Ich würde jederzeit wieder zugreifen.

Chicken Nuggets reloaded [05.09.2020]

Saturday, September 5th, 2020
Chicken Nuggets - Served

Heute hatte ich keine große Lust zu kochen, daher entschied ich mich dazu mir einfach ein paar Chicken Nuggets (wie ich sie bereits in diesem Beitrag ausgiebig getestet hatte) in meiner Heißluftfritteuse heiß zu machen. Dazu gab es zwei Scheiben mit Butter bestrichene Scheiben Dinkel-Sandwichbrot. Einfach aber lecker, da kann man echt nicht viel falsch machen. 😋

Chicken Nuggets - Side view

Schlemmerfilet á la Bordelaise mit Salzkartoffeln & Pfannengemüse – das Kurzrezept

Saturday, August 29th, 2020

Eigentlich wollte ich heute etwas anderes kochen, doch als ich am Vormittag zum einkaufen ging stieß ich im Tiefkühl-Bereich auf das Schlemmerfilet á la Bordelaise von Iglo, das ich als Kind und Jugendlicher sehr geschätzt hatte, aber schon seit Jahren nicht mehr verzehrt hatte. Daher entschied ich mich kurzfristig dazu meinen Speiseplan für heute umzustellen und mir ein solches Seelachsfilet mit Knusperkruste zuzubereiten. Dazu soltle es Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage und ein wenig französisches TK-Pfannengemüse geben.

Was benötigen wir also für 1 Portion?

  • 1 Packung Iglo Schlemmerfilet á la Bordelaise
  • 170g festkochende Kartoffeln
  • 150g Tk-Pfannengemüse
  • 1/2 Esslöffel Öl
  • 2 Teelöffel Salz
  • Etwas Zitrone zum garnieren
  • Während der Ofen mit einem Backblech darin auf 210 Grad vorheizt, holen wir das Schlemmerfilet aus dem Tiefkühlfach
    01 - Schlemmerfilet á la Bordelaise - Package / Verpackung

    und befreien es von der Papp-Umverpackung. Früher wurde das Schlemmerfilet wie zum Beispiel hier noch in Aluschalen geliefert, aber inzwischen ist man da offensichtlich Umweltfreundlicher geworden und auf Pappschalen umgestiegen.
    02 - Schlemmerfilet é la Bordelaise - Frozen / Gefroren

    Sobald der Ofen dann Betriebstemperatur erreicht hat, schieben wir das noch gefrorene Schlemmerfilet hinein und backen es für ca. 45 Minuten.
    03 - Bake frozen gourmet fillet in preheated oven / Schlemmerfilet gefroren in vorgeheizten Ofen

    In der Zwischenzeit schälen die die Kartoffeln,
    04 - Peel potatoes / Kartoffeln schälen

    bedecken sie in einem Topf knapp mit kaltem Wasser
    05 - Cover potatoes with water / Kartoffeln knapp mit Wasser bedecken

    und bringen sie dann auf dem Herd zum kochen.
    06 - Bring water with potatoes to a boil / Kartoffeln zum kochen aufsetzen

    Sobald das Wasser beginnt zu sieden, versehen wir es außerdem mit 2 Teelöffeln Salz.
    07 - Salt water / Kartoffelwasser salzen

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, einen halben Esslöffel Öl in einer kleinen Pfanne zu erhitzen und das gefrorene Gemüse hinein zu geben
    08 - Put frozen vegs in pan / TK-Gemüse in Pfanne geben

    um es darin aufzutauen und über 7-8 Minuten zu garen.
    09 - Braise vegetables / Gemüse garen

    Haben die Kartoffeln 12-15 Minuten – abhängig von der Größe – gekocht, können wir sie mit der Gabel prüfen ob sie gar sind. Sticht sie ohne merklichen Widerstand bis zur Mitte durch und lässt sich dann auch ohne Probleme wieder hinaus ziehen, sind die Kartoffeln durchgekocht.
    10 - Check potatoes with fork / Kartoffeln mit Gabel prüfen

    Ist dies der Fall, können wir sie in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
    11  Drain potatoes / Kartoffel abgießen

    Nach einer Dreiviertelstunde sollte dann auch das Schlemmerfilet á la Bordelaise durchgebacken und oben auf schön gebräunt sein, so dass wir es aus dem Ofen entnehmen
    12 - Gourmet fillet - Finished baking / Schlemmerfilet - Fertig gebacken

    und gemeinsam mit Kartoffeln und Gemüse servieren und genießen können. Zum Fisch passt gut frisch gepresster Zitronensaft zum garnieren.
    13 - Gourmet fillet á la Bordelaise with potatoes & pan vegs - Served / Schlemmerfilet á la Bordelaise mit Salzkartoffeln & Pfannengemüse  - Serviert

    Die gewohnt erwies sich das Schlemmerfilet á la Bordelaise auch dieses Mal als wirklicher Genuss. Man hatte wirklich nicht übertrieben als man “knusprig kross” auf die Verpackung gedruckt hatte, denn der Belag aus Semmelbröseln, Kräutern, Gewürzen und Fett war tatsächlich wunderbar knusprig geworden, allerdings ohne dabei seine lockere Konsistenz zu verlieren. Allerdings war dieser Belag auch wirklich ungewöhnlich dick geraten:
    15 - Gourmet fillet á la Bordelaise with potatoes & pan vegs - CloseUp / Schlemmerfilet á la Bordelaise mit Salzkartoffeln & Pfannengemüse  - Nahaufnahme
    Beim genaueren Hinsehen schien es mir fast so, als ob der Semmelbrösel-Belag etwa die Hälfte der gesamten Höhe ausmachte. Nun, Semmelbrösel sind eben billiger als Fischfilet. 🤗 Und ein Blick auf die Inhaltsbeschreibung der Verpackung zeigt auch, dass ich hier nicht ganz falsch lag, denn der Hersteller gibt an dass “nur” 52% davon aus Alaska-Seelachsfilet besteht. Warum dann vorne noch mal 100% Filet wie auf Verpackung aufgedruckt war, erschloss sich mir jedoch nicht ganz. 😉 Die Menge ist somit aber dennoch durchaus akzeptabel und ausreichend Dazu passte natürlich wunderbar die Salzkartoffeln und auch das französische Pfannengemüse aus Erbsen, Mais, Paprika, kleinen Silberzwiebeln, Pilzen und Möhren-Scheiben fügte sich meiner Meinung nach gut in die geschmackliche Gesamtkomposition ein. Ein bisschen vermisste ich die “Schmatze”, also die Flüssigkeit, die früher beim Backen immer in größeren Mengen als dieses Mal aus dem Fischfilet ausgetreten war und die ich sonst immer genutzt habe, um die Kartoffeln damit – ähnlich einem Saucen-Ersatz – zusätzlich zu garnieren. Aber geschmeckt hat es natürlich auch ohne.

    14 - Gourmet fillet á la Bordelaise with potatoes & pan vegs - Side view / Schlemmerfilet á la Bordelaise mit Salzkartoffeln & Pfannengemüse  - Seitenansicht

    Guten Appetit