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Rahmspinat-Quark-Quiche mit Räucherlachs, Feta & Flusskrebsschwänzen

Thursday, May 25th, 2017

Am heutigen Christi Himmelfahrt entschied ich mich dazu mal wieder einen Rahmspinat-Räucherlachs-Quiche zuzubereiten, ein Rezept dass ich bereits in diesem Beitrag ausführlich vorgestellte habe. An den Zutaten änderte ich wenig, ich verwendete dieses Mal aber einen Mix aus Gouda und Chesterfield-Käse anstatt Edamers. Außerdem erweiterte ich die Spinat-Mischung noch mit 150g Flußkrebsschwänzen, die ich neben dem Räucherlachs im Supermarkt im Kühlregal entdeckt hatte.

01 - Flusskrebsschwänze addieren / Add crayfish tails

Die fertige Masse brauchte ich dann nur noch auf den vorgebackenen, mit Räucherlachs belegten Blätterteig aufzutragen

02 - Spinatmasse auftragen / Add spinach mix

und sie halbierten Kirschtomaten in die Spinatmasse drücken. Dieses Mal verwendete ich aber deutlich mehr Kirschtomaten als beim ersten Mal, insgesamt 12 Stück.

03 - Kirschtomaten hinzufügen / Add cherry tomatoes

Nachdem wir den Quiche dann für ca. 40 Minuten im Ofen gebacken haben

04 - Im Ofen backen / Bake in oven

lassen wir ihn noch etwa 5 Minuten ruhen

05 - Cream spinach curd quiche with smoked salmon - Finished baking / Rahmspinat-Räucherlachs-Quiche - Fertig gebacken

bevor wir ihn schließlich zerteilen, servieren und genießen können.

06 - Cream spinach curd quiche with smoked salmon - Served / Rahmspinat-Räucherlachs-Quiche - Serviert

Die Kirschtomaten waren leider etwas dunkel geworden, vielleicht werde ich sie nächstes Mal einfach mit der Schnittfläche nach oben in die Spinatmasse drücken. Aber davon abgesehen war das Gericht auch dieses Mal wieder ein voller Erfolg. Die Flusskrebs-Schwänze erwiesen sich dabei als überaus leckere Ergänzung und gaben der saftigen und festen Masse aus Rahmspinat, Käse, Feta und Quark zusätzlich noch einen leicht knackigen Biss. Und der Boden aus Blätterteig war dank des fünfminütigen Vorbackens auch dieses Mal wieder schön fest und leicht knusprig geworden. Dennoch werde ich bei Gelegenheit wohl auch mal versuchen, ob man nicht auch Pizzateig verwenen kann. Insgesamt aber auf jeden Fall wieder ein voller Erfolg und sowohl in heißen als auch abgekühlten Zustand ein wahrer Genuss.

07 - Cream spinach curd quiche with smoked salmon - Side view / Rahmspinat-Räucherlachs-Quiche - Seitenansicht

Guten Appetit

Gnocchi mit Limonensauce & Lachswürfeln [24.05.2017]

Wednesday, May 24th, 2017

Zugegebenermaßen sahen die Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Pommes Frites, die (unpassenderweise) im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden, überaus verlockend aus und auch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtigen Curry-Mango-Chutney, dazu Basmatireis bei Globetrotter, doch irgendwie lag mir der Appetit heute nach den Gnocchi mit Limonensauce und Lachswürfeln, die bei Vitalityzu finden waren. Die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl.

Gnocchi with lime sauce & salmon dices / Gnocchi mit Limonensauce & Lachswürfeln

Nicht schlecht, diese Zusammenstellung, aber auch nicht so ganz perfekt. Die Gnocchi waren “nur” gekocht und nicht angebraten, worüber ich aber hinwegsehen konnte. Die cremige Sauce mit ihrer deutlichen Limonen-Note war recht schmackhaft, aber leider war man mit dem zugegebenen Dill sehr sparsam vorgegangen und schien außerdem getrockneten Dill anstatt frischen verwendet zu haben, was den Genuss etwas minderte. Dazu noch die Lachswürfel, die glücklicherweise in ausreichender Anzahl vorhanden waren, aber die ich trotz der Tatsache dass sie in der Sauce schwammen als ganz leicht trocken empfand. Ich war zufrieden, hätte aber noch etwas besser sein können.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute natürlich die Cevapcici vorne und konnte den Kampf für sich entscheiden, aber die Hähnchenbrust mit Curry-Mango-Chutney war ihr eng auf den Fersen und ergatterte einen guten Platz zwei. Die Gnocchi landeten schließlich auf dem dritten Platz und die Asia-Gerichte auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Limonensauce & Lachswürfeln: +

Pulled Pork in Broiche Semmel mit Twister Fries [23.05.2017]

Tuesday, May 23rd, 2017

Das Rindergeschnetzelte mit Spätzle das heute im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde, erinnerte mich wieder zu sehr an mein selbst zubereitetes Rinder-Ragout vom Wochenende, von dem ich erst gestern die letzten Reste verzehrt hatte. Und die Schupfnudelpfanne mit Kohl, Karotten und Apfelwürfeln bei Vitality sah heute dank einer zusätzlichen Sauce nicht allzu trocken aus, aber sprach nicht aus sonderlich an. Blieben also noch die Asia-Gerichte, also Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce oder eben das Globetrotter-Gericht in Form von Pulled Pork in Broiche Semmel mit hausgemachten Rotkraut-Salat und Twister Fries. Da musste ich nicht lange überlegen und griff zum Pulled Pork, das ich mir noch – wie gestern – mit einigen Erbsen und Möhren von der Gemüsetheke ergänzte. Außerdem musste ich mir die Twister Fries natürlich noch mit etwas Ketchup garnieren.

Pulled Pork & Twister Fries

Mit den leicht pikant gewürzten Twister Fries aus gedrehten, frittierten dünnen Kartoffelstäbchen war man wirklich großzügig umgegangen, denn die Portion war wirklich riesig. Vor allem in Anbetracht der Tatsache dass mit der Semmel noch eine zweite Kohlehydrate-Quelle zu diesem Gericht gehörte. Aber sie erwiesen sich als überaus lecker, schön knusprig und noch ausreichend heiß. Allerdings haftete aufgrund ihrer Form der Ketchup nicht so gut an ihnen wie es zum Beispiel bei normalen Pommes Frites der Fall ist, damit konnte ich aber leben. Die Broiche-Semmel aus sehr leichten, fluffigen Weißbrot war wie erwartet natürlich nicht frisch und auch nicht aufgetoastet. Das wäre nicht weiter schlimm gewesen, wäre der hausgemachte, übrigens sehr leckere Rotkrautsalat, der sich gemeinsam mit einer ausreichend großen Portion Pulled Pork, Tomate und Gurke zwischen ihren Hälften befand nicht so feucht gewesen. So jedoch weichte die untere Hälfte der Semmel schnell durch und das führte dazu, dass man beim Verzehr sehr aufpassen musste, dass nichts heruntertropfte oder die Semmel in der Hand zerfiel. Das Pulled Pork selber war schließlich geschmacklich in Ordnung, auch wenn ich mir noch einen deutlichen kräftigeren BBQ-Geschmack gewünscht hätte, wie man ihn sonst von diesem Schmorfleisch her kennt. Die Erbsen und Möhren wären schließlich nicht mehr unbedingt notwendig gewesen um satt zu werden, schadeten aber auch nicht sonderlich – zumal sie auch heute noch einigermaßen knackig, heiß und frisch erschienen. Insgesamt also mit Sicherheit kein leichter Genuss, aber ich bereute meine Entscheidung für das Pulled Pork nicht.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Pulled Pork heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich heute die Asia-Gericht, die aber nur knapp vor dem Rindergeschnetzelten auf Platz drei lagen. Die Schupfnudelpfanne folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Pork: +
Broiche-Semmel: +
Hausgemachter Rotkrautsalat: ++
Twister Fries: ++
Erbsen & Möhren: ++

Abgebräunter Leberkäse mit Röstkartoffeln, Bratensauce & Spiegelei [22.05.2017]

Monday, May 22nd, 2017

Als ich am heutigen Montag einen Blick auf die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants warf, wußte ich sofort dass zumindest die Safrannudeln mit Meerrettichspinat aus dem Abschnitt Vitality nichts für mich waren. Und auch die der Paprikagulasch vom Rind mit Butternudeln bei Globetrotter erschien mir noch dem gulaschähnlichen Rinder-Ragout, welches ich am Wochenende gekocht hatte, nicht so das Richtige. Und da ich auf Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gang Gai Ma – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosmilchsauce auch nicht so das richtige für mich zu seien schienen, griff ich schließlich zum altbewährten Abgebräunten Leberkäse mit Röstkartoffeln, Bratensauce und Spiegelei aus dem Abschnitt Tradition der Region. Dazu gesellten sich noch ein paar Erbsen und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Browned meatloaf with roast potatoes, gravy & fried egg / Abgebräunter Leberkäse mit Röstkartoffeln, Bratensauce & Spiegelei

Das etwa fingerdicke, angebratene Scheibe Leberkäses war schon einmal sehr gelungen und harmonierte wunderbar mit dem Spiegelei, dessen Eigelb nach dem Anschneiden zerfloss und das Fleisch zusätzlich garnierte. Die zusätzliche würzige, dunkle und dickflüssige Bratensauce wäre zwar nicht unbedingt notwendig gewesen, aber Schaden tat sie auch nicht und sorgte vor allem dafür, dass die Sättigungsbeilage in Form den angerösteten kleinen Salzkartoffeln nicht zu trocken wirkte. Und auch die kleine Portion von mal Ausnahmsweise angenehm frischen und auch noch heißen Erbsen und Möhren rundeten das Mittagsmahl schließlich überaus passend ab.
Da ist es natürlich kein Wunder, dass sich der Leberkäse auch bei den anderen Gästen großer Beliebtheit erfreute und unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte der Paprikagulasch, die Asia-Gerichte erreichten heute den Platz drei und die Safrannudeln mit Meerrettichspinat folgte auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: ++
Röstkartoffeln: ++
Bratensauce: ++
Erbsen & Möhren: ++

Pikantes Rinder-Ragout mit Ingwer auf Paprikaspätzle – das Rezept

Sunday, May 21st, 2017

An diesem Wochenende kombinierte ich zwei Rezepte, die ich unbedingt ausprobieren wollte: Ein Pikantes Rinder-Ragout, das mit Ingwer zubereitet wurde und als Sättigungsbeilage dazu selbst gemachte Paprika-Spätzle. Dazu gab es noch etwas Gemüse in Form von Rotkraut aus dem Glas. Mich reizte dabei vor allem das Rinder-Ragout, das zwar visuell an Gulasch erinnerte, aber entgegen der gewöhnlichen Vorgehensweise mit Ingwer und Chilis zubereitet wurde. Und ich sollte nicht enttäuscht werden, denn sas Ergebnis war ein überaus schmackhaftes Gericht, das ich nun mit diesem Beitrag einmal in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für das Rinder-Ragout

1000g mageres Rindfleisch
(z.B. aus der Schulter – ich hatte mir bereits gewürfeltes Fleisch beim Metzger gekauft)
01 - Zutat mageres Rindfleisch / Ingredient fatless beef

1 große Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

80g frischen Ingwer
04 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

3-4 getrocknete Chilis
05 - Zutat getrocknete Chilis / Ingredient dried chilis

1 gehäufter Esslöffel Mehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

1 Glas trockener Rotwein
07 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

500ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

200g Kirschtomaten
09 - Zutat Kirschtomaten / Ingredient cherry tomatoes

2 Esslöffel Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

sowie Olivenöl zum braten
außerdem Salz, Pfeffer & Kreuzkümmel zum würzen

Für die Paprika-Spätzle

500g Weizenmehl
(Ich hatte mir dazu mal spezielles Spätzle- & Pastamehl besorgt, was sich als leicht gelblich erwies)
11 - Zutat Mehl / Ingredient flour

2 kleinere Paprika (z.B. rot und gelb)
12 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

1 kleinere Zwiebel
13 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

4 Hühnereier
14 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1 gehäufter Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
15 - Zutat geräuchertes Paprika / Ingredient smoked paprika

1 gehäufter Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
16 - Zutat edelsüßes Paprika / Ingredient sweet paprika

1 Esslöffel Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

30ml Milch
17 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 Esslöffel Olivenöl
13 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

etwas Butter zum anbraten
18 - Zutat Butter / Ingredient butter

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Außerdem benötigen wir

1 Glas Rotkraut
19 - Zutat Rotkraut / Ingredient red cabbage

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Wir ziehen also die Zwiebel ab und würfeln sie,
20 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,
21 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

schälen die Ingwerknollen
22 - Ingwer schälen / Peel ginger

und reiben ihn,
23 - Ingwer reiben / Grate ginger

halbieren die Kirschtomaten
24 - Kirschtomaten halbieren / Half cherry tomatoes

und zerkleinern die getrockneten Chilischoten.
25 - Chilis zerkleinern / Mince chilis

Dann erhitzen wir etwas Olivenöl auf erhöhter Stufe in einer Pfanne,
26 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

geben das gewürfelte Rindfleisch – am besten in zwei Durchgängen mit jeweils der Hälfte – hinein,
27 - Rindfleisch in Pfanne geben / Put beef in pan

braten es rundherum scharf an
28 - Rindfleisch scharf anbraten / Sear beef

und entnehmen es dann wieder aus der Pfanne, um es sogleich mit Pfeffer und Salz zu würzen.
29 - Rindfleisch mit Salz & Pfeffer würzen / Season beef with salt & pepper

Zum Bratensatz geben wir, nachdem wir die Platte auf eine mittlere Stufe zurück geschaltet haben, wieder etwas Olivenöl,
30 - Olivenöl zum Bratensatz geben / Add some olive oil

addieren die gewürfelte Zwiebel
31 - Zwiebel hinzufügen / Add onion

und dünsten sie darin an, wobei wir versuchen den Bratensatz etwas vom Boden zu lösen und an die Zwiebel zu binden.
32 - Zwiebel andünsten / Braise onion

Dann geben wir auch die zerkleinerten Knoblauchzehen hinzu,
33 - Knoblauch addieren / Add garlic

addieren die zerkleinerten Chilischoten
34 - Chilis addieren / Add chilis

und geben die beiden Esslöffel Tomatenmark ebenfalls in die Pfanne
35 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

um dieses für einige Minuten mit anzurösten.
36 - Tommatenmark anrösten / Raost tomato puree

Jetzt bestäuben wir alles mit dem Esslöffel Mehl,
37 - Mehl einstreuen / Intersperse flour

löschen das Ganze mit dem trocknen Rotwein ab
38 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

und lassen diesen kurz etwas einkochen
39 - Rotwein einkochen lassen / Let red wine reduce

bevor wir schließlich auch die Gemüsebrühe dazu gießen.
40 - Gemüsebrühe hinzufügen / Add vegetable broth

Außerdem geben wir die halbierten Kirschtomaten hinzu,
41 - Kirschtomaten dazu geben / Add cherry tomatoes

würzen alles mit Salz und Pfeffer,
42 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

bringen es kurz zum aufkochen
43 - Aufkochen lassen / Bring to a boil

und lassen es anschließend für etwa 10 Minuten geschlossen vor sich hin köcheln.
44 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Danach nehmen wir unseren Zauberstab zur Hand und pürieren die Sauce gründlich.
45 - Sauce pürieren / Blend sauce

Jetzt ist es an der Zeit, das Fleisch zurück in die Sauce zu geben,
46 - Rindfleisch hinzufügen / Add beef

den geriebenen Ingwer hinzu zu geben,
47 - Geriebenen Ingwer addieren / Add grated ginger

alles gründlich zu verrühren
46 - Verrühren & köcheln lassen / Stir & let simmer

und dabei noch einmal mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abzuschmecken.
49 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Noch einmal bringen wir das Gericht kurz zum aufkochen
50 - Aufkochen lassen / Bring to a boil

und lassen es dann für etwa eine Stunde geschlossen auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln.
51 - Geschlossen schmoren lassen / Stew closed

Nun ist es Zeit sich den Paprikaspätzle zuzuwenden. Dazu waschen wir die Paprika, entkernen sie
52 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

und zerkleinern sie grob.
53 - Paprika grob zerkleinern / Hackle bell pepper

Außerdem schälen wir die zerkleinerte Zwiebel und zerkleinern sie ebenfalls grob.
54 - Zwiebel grob zerkleinern / Hackle onion

Dann geben Paprika, Zwiebel, einen Esslöffel Tomatenmark
55 - Paprika, Zwiebel & Tomatenmark in Schüssel geben / Put bell pepper, onion, & tomato puree in bowl

sowie die Milch in eine höhere Schüssel
56 - Milch addieren / Add milk

und pürieren alles sehr gründlich.
57 - Alles gründlich pürieren / Blen thoroughly

Zu diesem Püree geben wir dann das Mehl,
58 - Mehl hinzufügen / Add flour

den Esslöffel Olivenöl,
59 - Olivenöl addieren / Add olive oil

die beiden Teelöffel geräuchertes und edelsüßes Paprikapulver,
60 - Paprika dazu geben / Add paprika

die vier Eier
61 - Eier aufschlagen / Add eggs

sowie eine kräftige Portion Salz und Pfeffer
62 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

und verrühren dann alles zu einem Spätzle-Teig. Den Teig lassen für mindestens 15 bis 20 Minuten abgedeckt ruhen.
63 - Zu Teig verrühren / Stir to dough

Diese Zeit können wir nutzen, einen Topf mit Wasser zum kochen der Spätzle aufzusetzen.
64 - Wasser in Topf erhitzen / Heat up water in pot

Dabei sollten wir nicht vergessen, das Rinder-Ragout zwischendurch hin und wieder umzurühren.
65 - Ragout umrühren / Stir ragout

Inzwischen müsste dann auch das Wasser in unserem Topf kochen, so dass wir es mit einem bis zwei Teelöffeln Salz versehen
66 - Wasser salzen / Salt water

und den Spätzle Teig in das heiße Wasser hobeln zu können.
67 - Spätzle-Teig in Wasser hobeln / Shred spaetzle dough in water

Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, sind sie fertig gekocht und wir können sie abschöpfen
68 - Oben schwimmende Spätzle abschöpfen / Skim off spaetzle

und in einem Sieb abtropfen lassen.
69 - Spätzle abtropfen lassen / Drain spaetzle

Außerdem können wir das Rotkraut in einen weiteren Topf geben und unter Zugabe von etwas Wasser erhitzen. Bei Bedarf schmecken wir es außerdem noch mit zusätzlichen Gewürzen ab.
70 - Rotkraut erhitzen / Heat up red cabbage

Ist der ganze Spätzle-Teig verbraucht, erhitzen wir etwas Butter in einer zweiten Pfanne
71 - Butter in Pfanne erhitzen / Melt butter in pan

und braten die abgetropften Spätzle darin etwas an. Wenn nötig ist jetzt auch Gelegenheit, sie noch mit etwas Salz und Pfeffer nachzuwürzen.
72 - Spätzle in Butter anbraten / Brown spaetzle in butter

Die letzten zehn bis fünfzehn Minuten können wir das Rinder-Ragout offen köcheln lassen, damit sich die Sauce etwas weiter reduzieren kann.
73 - Übersicht / Overview

Sind alle Spätzle angebraten und das Rotkraut genügend erhitzt, können wir Spätzle, Rinder-Ragout und Rotkohl auch schon servieren und genießen.
74 - Spicy beef ragout with ginger on bell pepper spaetzle - Served / Pikantes Rinderragout mit Ingwer auf - Serviert

Die Spätzle mit ihrem leichten, aber nicht zu dominanten Paprika-Aroma waren schon einmal eine wirklich gut gelungene Sättigungsbeilage, die man nicht jeden Tag bekommt. Das Highlight des Gerichts war aber eindeutig das angenehm pikante RInder-Ragout, das nicht nur mit einer würzigen und scharfen Sauce aufwartete, sondern auch die Schärfe von Chilis und Ingwer sehr gelungen kombinierte, ohne das der Ingwer zu dominant wirkte. Viel mehr besaß es dank der Kirschtomaten und des Tomatenmarks eine zusätzlich schmackhafte fruchtige Note, die das leicht mürbe geschmorte und dennoch zarte Rindfleisch in ausreichender Menge einschloss. Und der Rotkohl, auch wenn es hier sich “nur” um eine vorbereitet Variante aus dem Glas handelte, passte gut dazu und rundete das Gericht als überaus gut passende Gemüsebeilage gelungen ab. Auch wenn die Zubereitung etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hatte, war ich mit dem Ergebnis überaus zufrieden. Der Aufwand hatte sich auf jeden Fall gelohnt und ich kann meine vorbehaltlose Empfehlung für dieses Rezept aussprechen.

75 - Spicy beef ragout with ginger on bell pepper spaetzle - Side view / Pikantes Rinderragout mit Ingwer auf - Seitenansicht

Guten Appetit