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Chili con Carne mit Rindfleisch – das Rezept

Freitag, Februar 25th, 2022

Ursprüngliche Intention für dieses Kochexperiment war es dass ich das Chili con Carne vermisste welches es vor der Corona-Zeit regelmäßig in unserem Betriebsrestaurant gegeben hatte. Doch ein simples Chili con Carne mit Hackfleisch erschien mir dann doch zu trivial, daher reifte in mir die Idee es mit Rindfleisch zuzubereiten. Zuerst dachte ich da zwar an Steak, schwenkte aber aufgrund des eingeschränkten Angebots in dem kleineren Supermarkt um die Ecke doch kurzfristig auf Rinderschulter zum schmoren um. Das was letztlich heraus kam war ein Fusion aus klassischem Gulasch mit einem Chili con Carne und erwies sich als überaus lecker, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das verwendete Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

  • 600g Rindfleisch zum schmoren
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Paprika
  • 1 Teelöffel Kümmel
  • 1 Esslöffel geräuchertes Paprika
  • 1 Esslöffel edelsüßes Paprika
  • 1 Esslöffel Oregano
  • 2 Esslöffel Chili
  • 1 Teelöffel Salz
  • 150-200ml trockener Rotwein
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose weiße Bohnen
  • 1 Dose Tomaten
  • 500ml Gemüsefond oder -brühe
  • 2-3 Esslöffel Öl zum braten
  • Pfeffer nach Geschmack
  • Baguette als Beilage
  • Beginnen wir also damit, die Zwiebeln zu schälen und zu würfeln, die Knoblauchzehen zu schälen und zu zerkleinern,
    01 - Dice onions / Zwiebeln würfeln 02 - Hackle garlic / Knoblauch zerkleinern

    die Paprika zu entkernen und zu würfeln und das Rindfleisch in mundgerechte Würfel zu schneiden.
    03 - Dice bell peppers / Paprika würfeln 04 - Dice beef / Rindfleisch würfeln

    Ich hatte mir zwar bereits gewürfelten Rindergulasch beim Metzger gekauft, aber die Stücke waren so ungleichmässig und teilweise viel zu groß, so dass ich noch mal selbst Hand anlegen musste.

    Außerdem lassen wir die beiden Dosen mit Bohnen in einem Sieb abtropfen und spülen sie dann etwas unter fließendem Wasser ab.
    05 - Drain beans / Bohnen abtropfen lassen 06 - Rinse beans / Bohnen abspülen

    Dann erhitzen wir etwas Öl in einer Pfanne, geben die gewürfelten Paprika hinein
    07 - Heat oil in pan / Öl in Pfanne erhitzen 08 - Put dice bell peppers in pan / Gewürfelte Paprika in Pfanne geben

    und dünsten sie für einige Minuten an um sie dann erst einmal wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen. So bleibt sie einigermaßen knackig und zerkocht nicht während der folgenden Zubereitung.
    09 - Braise bell peppers / Paprika andünsten 10 - Put bell pepper aside / Paprika bei Seite stellen

    In die nun wieder leere Pfanne geben wir anschließend das gewürfelte Rindfleisch und braten es scharf an
    11 - Put beef in pan / Rindfleisch in Pfanne geben 12 - Sear beef / Rindfleisch scharf anbraten

    bis sie rundherum schön gebräunte sind. Dabei dürfen gerne ein paar Röstaromen entstehen.
    13 - Seared Beef / Rindfleisch angebraten

    Nachdem wir dann die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe reduziert haben geben wir die gewürfelten Zwiebeln hinzu, dünsten sie einige Minuten mit an bis sie leicht braun werden
    14 - Add diced onions / Gewürfelte Zwiebeln addieren 15 - Braise onions / Zwiebeln andünsten

    und addieren schließlich auch die zerkleinerten Knoblauchzehen, die wir ebenfalls kurz mit andünsten.
    16 - Add garlic / Knoblauch dazu geben 17 - Braise garlic / Knoblauch andünsten

    Das Ganze löschen wir dann mit dem trocknen Rotwein ab und lassen diesen fast komplett einkochen.
    18 - Deglaze with red wine / Mit Rotwein ablöschen 19 - Let red wine reduce / Rotwein einkochen lassen

    Ist dies geschehen streuen wir den Kümmel, die beiden Esslöffel geräuchertes und edelsüßes Paprika,
    20 - Add caraway / Kümmel einstreuen 21 - Add paprika / Paprika hinzufügen

    den Esslöffel Oregano, die zwei Esslöffel Chilipulver sowie das Salz ein
    22 - Add oregano / Oregano hinzufügen 23 - Add chili / Chili einstreuen

    und dünsten die Gewürze kurz mit an
    24 - Braise seasonings / Gewürze andünsten

    bevor wir schließlich alles mit der Gemüsebrühe auffüllen, diese kurz zum Aufkochen bringen
    25 - Fill up with vegetable broth / Mit Gemüsebrühe auffüllen 26 - Bring to a boil / Kurz aufkochen lassen

    und dann geschlossen bei reduzierter Stufe für 45-60 Minuten (abhängig von der Größe der Fleischwürfel) schmoren lassen bis das Rindfleisch schön mürbe ist. Dabei sollten wir es hin und wieder umrühren damit nichts anbrennen kann.
    27 - Stew closed / Geschlossen schmoren lassen 28 - Stir from time to time / Gelegentlich umrühren

    Kurz vor Ende dieser Schmorperiode geben wir schließlich auch die Dosentomaten hinzu und verrühren sie mit dem restlichen Pfanneninhalt.
    29 - Ad tomatoes / Tomaten hinzufügen 30 - Stir in tomatoes / Tomaten verrühren

    Wenig später können wir auch die zuvor angebratenen Paprikawürfel sowie die abgetropften und abgespülten Bohnen hinzu geben,
    31 - Add bell pepper / Paprika dazu geben 32 - Add beans / Bohnen addieren

    alles gründlich verrühren, heiß werden lassen und dabei noch einmal final mit den Gewürzen sowie etwas Pfeffer abschmecken.
    33 - Stir & let get hot / Verrühren & heiß werden lassen 34 - Taste with seasonings / Mit Gewürzen abschmecken

    Nun lassen wir alles noch einige Minuten offen vor sich hin köcheln damit sich die Sauce noch etwas reduzieren kann. Diese Zeit sollten wir nutzen um unser Baguette in Scheiben zu schneiden.
    35 - Cut baguette in slices / Baguette in Scheiben schneiden

    Sobald die Sauce die richtige Konsistenz erreicht hat, können wir unser fertiges Chili con Carne mit Rindfleisch endlich servieren und genießen.
    36 -Beef Chili con Carne - Served / Chili con Carne mit Rindfleisch - Serviert

    Das Rindfleisch war durch das schmoren wunderbar mürbe geworden und zerfiel beim Verzehr regelrecht auf der Zunge – ganz wie ich es beabsichtigt hatte. Wären da nicht die Bohnen und die fruchtige Note der Tomaten gewesen hätte man das Gericht auch leicht mit einem Gulascheintopf verwechseln können, dem es in der Zubereitung ja letztlich auch sehr ähnelte. Aber dank besagter Bohnen und einer kräftigen Schärfe durch das reichlich verwendete Chilipulvers ging es auch durchaus als Chili con Carne durch. 😉 Ich hatte zwar noch überlegt ob ich auch noch eine kleine Dose Mais hinzufüge, um näher an das Kantinen-Chili zu kommen, war aber froh es nicht getan zu haben. Besser passten da die Paprika in die Gesamtkomposition, die dank ihres erst späten wieder hinzufügen auch noch einigermaßen biss besaßen. Hätte ich sie die knappe Stunde mit dem Fleisch geschmort, wäre sie wahrscheinlich butterweich geworden oder sogar teilweise zerfallen, was ich erfolgreich zu verhindern versucht hatte. Und auch beim Baguette als Sättigungsbeilage gab es nichts auszusetzen, denn es eignete sich wunderbar um auch noch die letzten Reste dieses überaus leckeren Gerichts vom Teller zu klauben so dass wirklich nichts verschwendet wurde. 😉 Obwohl ich mir durchaus auch vorstellen könnte dies Rezept z.B. mit Reis oder notfalls auch mit Nudeln zu servieren. Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Variante des klassischen Chili con Carne, auch wenn man für die Zubereitung wegen des Schmoren etwas mehr Zeit einberechnen sollte. Aber der größere Zeitaufwand lohnt sich auf jeden Fall, denn das Ergebnis erwies sich als wirklich sehr lecker. ☺️

    37 - Beef Chili con Carne - Side view / Chili con Carne mit Rindfleisch - Seitenansicht

    38 - Beef Chili con Carne - CloseUp / Chili con Carne mit Rindfleisch - Nahaufnahme

    Guten Appetit

    Haugemachtes Bistro-Baguette mit Salami – das Kurzrezept

    Dienstag, Februar 23rd, 2021

    Nachdem ich am Mittag meinen Hunger nur mit einem Stückchen Brot getilgt hatte, entschied ich mich heute Abend dazu mir ein paar Bistro-Baguettes selbst zuzubereiten. Nun gut, selbst zu belegen, denn da ich weder die Lust noch die Zeit hatte die Baguettes selbst zu backen griff ich hier auf kleine Aufback-Baguettes aus dem Supermarkt zurück. Dazu eine einfache Pizzsauce, ein bisschen Gemüse wie Paprika und Zucchini, etwas Käse und natürlich Mini-Salami und das Ganze frisch im Ofen überbacken – fertig war ein einfaches aber leckeres Bistro-Baguette. Das so entstandene Rezept möchte ich nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

    Was benötigen wir also für 4 Stück?

    Für die Tomatensauce

  • 200g passierte Tomaten
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel italienische Kräuter
  • Salz, Pfeffer & Zucker zum abschmecken
  • Außerdem benötigen wir:

  • 2 Aufback-Baguettes / längliche Aufback-Brötchen
  • 1/2 kleine Zucchini
  • 1/2 kleine rote Paprika
  • 2 Mini-Salamis á 85g
  • 100g geriebenen Käse
  • Beginnen wir also damit die passierten Tomaten in ein hohes Behältnis zu geben und sowohl Zwiebel als auch Knoblauchzehe zu addieren.
    01 - Put sieved tomatoes in bin / Passierte Tomaten in Behältnis geben 02 - Add onion & garlic / Zwiebel & Knoblauch hinzufügen

    Nachdem wir einen gehäuften Teelöffel italienische Kräuter hinzugefügt haben
    03 - Add italian herbs / Italienische Kräuter einstreuen

    würzen es mit Zucker, Salz und Pfeffer, ergänzen alles um einen Esslöffel Olivenöl
    04 - Season with sugar, salt & pepper / Mit Zucker, Salz, Pfeffer würzen 05 - Add olive oil / Olivenöl hinzufügen

    und pürieren dann alles mit dem Pürierstab
    06 - Blend everything / Alles pürieren

    bis die Tomatensauce die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
    07 - Desired consistency / Gewünschte Konsistenz

    Nun schneiden wir die 1/2 kleine Zucchini und die 1/2 kleine Paprika, die wir vorher natürlich entkernt haben, in möglichst kleine Würfel
    08 - Dice zucchini / Zucchini würfeln 09 - Dice bell pepper / Paprika würfeln

    sowie die beiden Mini-Salamis in dünne Scheiben.
    10 - Cut mini salami in slices / Mini-Salami in Scheiben schneiden

    Während der Ofen auf 200 Grad vorheizt, schneiden wir die Aufback-Baguettes / -Brötchen in zwei etwa gleich große Hälften,
    11 - Half baguettes / Baguettes aufschneiden

    bestreichen sie großzügig mit jeweils ca. 2 Esslöffeln Tomatensauce, bestreuen sie anschließend mit Zucchini und Paprika,
    12 - Spread tomato sauce on baguettes / Baguettes mit Tomatensauce bestreichen 13 - Add diced vegetables / Gemüsewürfel hinzufügen

    sowie einer großzügigen Portion geriebenen Käses, belegen diesen anschließend mit den Salami-Scheiben
    14 - Dredge with cheese / Mit Käse bestreuen 15 - Add salami slices / Salamischeiben auflegen

    und backen dann alles auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech für 9-10 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen.
    16 - Bake in oven / Im Ofen backen

    Sobald die Baguettes knusprig und der Käse geschmolzen ist, können wir sie auch schon wieder entnehmen
    17 - Finished baking / Fertig gebacken

    und unmittelbar servieren und genießen.
    18 - Homemade bistro baguette with salami - Served / Hausgemachtes Bistro-Baguette mit Salami - Serviert

    Hauptgeschmacksträger bei dieser Variante waren eindeutig Tomatensauce, Käse und Gemüse, die Salamischeiben waren eine nette Beigabe, aber spielten für das endgültigen Gusto meiner Meinung nach nur eine Nebenrolle. Insgesamt aber wirklich lecker und der Aufwand für die Zubereitung hält sich dabei wirklich in Grenzen. Die Sauce und das Gemüse hätte dabei bestimmt noch für zwei weitere Baguettehälften wenn nicht sogar mehr gereicht, aber mehr als vier war für mich als Einzelperson einfach zu viel. Aber die Zutaten halten sich im Kühlschrank mindestens ein wenn nicht sogar zwei Tage, also werden demnächst Abends wohl noch mal ein paar Bistro-Baguettes oder Toast aus Resten auf der Speisekarte landen. 😉 Vielleicht variier ich das Ganze dann auch noch mal, mal schauen was ich bis dahin noch für Ideen habe. Sollte es dazu kommen, werde ich natürlich hier darüber berichten.

    19 - Homemade bistro baguette with salami - Seitenansicht / Hausgemachtes Bistro-Baguette mit Salami - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence – der Kurztest

    Mittwoch, November 4th, 2020

    Heute hatte ich keine Lust zu kochen, zumal ich ja arbeiten musste – wenn auch in Homeoffice aufgrund der aktuell erhöhten Corona-Warnstufe hier in München. In den Tiefen meines Tiefkühlfachs hatte ich aber noch ein Tiefkühl-Baguette des Herstellers Dr. Oetker gefunden, das ich mir vor einiger Zeit zum reduzieren Preis von 1,46 Euro in einer Filiale der Edeka-Supermarktkette gekauft hatte. Normalerweise kosten sie eher so, 1,66 Euro.

    01 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence - Package front / Packung Vorderseite

    02 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence -  Package back / Packung Rückseite

    Ich bin ja nicht der allergrößte Fan von diesen aufgebackenen Baguettes, die größtenteils aus Weissmehlteig und nur einer dünnen Schicht Belag bestehen, aber es gibt eindeutig auch schlechtere Arten seinen Hunger zu stillen. In der Papp-Umverpackung finden sich zwei Baguettes á jeweils 125g, die aus hygienischen Gründen gemeinsam in einen Beutel aus dünner Plastikfolie eingepackt sind.

    03 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence - Wrapped in foil / In Folie verpackt

    Nach dem Auspacken blieb der Belag erstaunlich stabil auf dem Brot liegen und fiel nicht, schon häufiger bei anderen Varianten dieses Tiefkühlgerichtes erlebt, vom Brot. Auf den ersten Blick scheint diese Belag aus Schinken, Sauerrahm, Joghurt, Käse und Schnittlauch auch angenehm reichhaltig und dem Belag eines Flammkuchen nicht unähnlich. Nur die Verwendung von Schmelzkäse fiel mir etwas negativ ins Auge. Oft spart man beim Belag gerne bei den teureren Zutaten, vor allem beim Fleisch, doch das schien mir hier nicht der Fall.

    04 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence -  Baguettes frozen / Baguettes gefroren

    Für die eigentliche Zubereitung muss man schließlich den Backofen auf 220 Grad vorheizen und die noch gefrorenen Baguettes auf einem mit Backpapier ausgelegten Backrost mittig für 12-14 Minuten hineinschieben. Wer nicht warten will bis der Ofen komplett vorgeheizt ist, kann sie erfahrungsgemäß aber auch schon früher hinein tun, die Zubereitungszeit verlängert sich dann eben ein wenig. Es ist immer gut, ein Auge auf die Baguettes zu haben, damit sie nicht verkokeln können. 😋

    05 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence - Bake in oven / Im Ofen backen

    Schließlich können wir sie wieder entnehmen und servieren, wobei es sich empfiehlt ein paar Minuten zu warten bis die Baguettes soweit abgekühlt sind dass man sie ohne Gefahr mit den Händen essen kann.

    06 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence - Served / Serviert

    Die Baguettes waren sehr knusprig, so wie man es von aufgebackenem Weißbrot erwarten würde, aber glücklicherweise nicht zu hart gebacken. Das ist natürlich weniger dem Hersteller als dem zubereitenden Endanwender zuzuschreiben, aber hier war es mir dieses Mal mit entsprechendem Augenmaß sehr gut gelungen die Baguettes zum genau richtigen Zeitpunkt zu entnehmen. Am Belag gab es aus meiner Sicht, zumindest was den Geschmack anging, nichts auszusetzen. Hätte ich die Baguettes selbst hergestellt, hätte ich ihn Sicherheit reichhaltiger gestaltet, aber auch die hier vorliegende Menge bewegte sich an der unteren Grenze eines annehmbaren Verhältnisses zwischen Brot und Belag. Beim Abbeißen musste man aber etwas darauf achten den Käse auch komplett zu durchtrennen damit man sich den nicht im Mund befindlichen Belag nicht vom Baguette zog. Aber auch das kann bei jedem selbst überbackenen Baguette passieren, ich wüsste zumindest keine Möglichkeit einen Belag besser mit der Unterlage zu verbinden. Bei 343kcal pro Baguette, also 1286kcal pro Packung erwies sich dieses Fertiggericht auch nicht als leichter Genuss, aber es war ok.

    07 - Dr. Oetker Bistro Baguette à la Provence - Side view / Seitenansicht

    Was weiterhin negativ auffielt war die hohe Menge an Salz, die man verwendet hatte. Auf der Verpackung sind 14g pro Baguette, sprich ingesamt 28g angegeben und die WHO empfiehlt gerade mal 5g (ca. 1 Teelöffel) für einen Erwachsenen pro Tag um Herz- und Kreislauferkrankungen vorzubeugen (Quelle). Aber um ehrlich zu sein hatte ich auch kein gesundes Menu von einem Fertiggericht erwartet. 😉 Geschmeckt hat es alle mal, selbst gemacht ist natürlich besser, aber wenn man es nur hin und wieder mal verzehrt sollte es meiner Meinung nach vertretbar sein.

    Guten Appetit

    Algerischer Bohneneintopf – Resteverbrauch & Baguette [14. – 16.04.2020]

    Donnerstag, April 16th, 2020

    Am Dienstag war ich wieder im Büro, um weiter meinen neuen Kollegen einzuarbeiten und dabei zu hoffen, weiterhin von der Corona-Pandemie verschont zu bleiben. Natürlich nahm ich mir zum Mittagessen Reste von meinem Bohnen-Lammeintopf mit, die ich mir zum Mittag in der Mikrowelle warm machte.

    Algerian bean stew - Leftovers I / Algerischer Bohneneintopf - Resteverbrauch I

    Wie nicht anders erwartet war er auch in dieser Form noch überaus lecker und weiterhin angenehm pikant.
    Am Mittwoch hatte ich mir zwar ebenfalls etwas davon eingepackt, aber ich ließ es dann doch im Firmen-Kühlschrank, da ich zwischendurch mal etwas anderes wollte. Daher bat ich meinen Kollegen, mir doch irgend etwas vom Bäcker mitzubringen und erhielt auf diesem Wege ein angenehm großes Baguette mit einem reichhaltigen Belag aus Schinken, Käse, Eiern, Salat sowie Gurken- und Tomatenscheiben.

    Cheese ham baguette / Käse-Schinken-Baguette


    Das Baguette war angenehm knusprig und der Belag ebenfalls schön frisch und reichhaltig – obwohl ich gerne etwas mehr Schinken und Käse und ein bisschen weniger Gemüse gehabt hätte, aber so wie es war, war es eindeutig gesünder. 😉 Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass ich mir beim quasi letzten Bissen einen Teil eines Zahns abbrach. 😣 Nicht schmerzhaft aber unangenehm und in den Zeiten der Coronakrise auch nicht sonderlich praktisch. Und meine Zahnärztin hat wegen der Krise derzeit geschlossen, doch zum Glück konnte ich mit einigem rumtelefonieren noch einen kurzfristigen Termin bei einem anderen Zahnarzt bekommen.
    Für den heutigen Tag machte ich mir dann die letzte Portion des Algerischen Bohneneintopfs in der Mikrowelle warm, die seit gestern im Kühlschrank verblieben war.

    Algerian bean stew - Leftovers II / Algerischer Bohneneintopf - Resteverbrauch II

    Auch drei Tage nach der Zubereitung weiterhin sehr lecker, da kann man nichts sagen. Aber so viele Bohnen haben auch unangenehme Nebeneffekte, daher bin ich auch froh endlich alles geschafft zu haben. 😉 Mal sehen was ich als nächstes Koche, ich habe derzeit noch keine Idee aber das Internet wird mich schon noch inspirieren.

    Türkischer Linseneintopf [21.11.2019]

    Donnerstag, November 21st, 2019

    Obwohl ich heute – abgesehen vom Kaffee – auf jegliches Frühstück verzichtet hatte, hatte ich keinen allzu großen Hunger als ich mich ins Betriebsrestaurant begab. Und das obwohl es schon später als sonst war, da heute morgen mal wieder einige Meetings angesetzt waren und sich in die Länge gezogen hatten. Für den Cheeseburger mit drei Komponenten nach Wahl bei Daily, der natürlich mit Pommes Frites serviert wurde, hatte ich auf jeden Fall nicht genug Appetit, daher brauchte ich mich auch nicht in die lange Warteschlange einzureihen, die sich vor der zugehörigen Ausgabetheke gebildet hatte. Da ich auf Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Currysoße ebenfalls keine Lust verspürte, wandte ich mich zuerst der Geschmorten Hähnchenkeule in Thymiansoße mit Karotten und Reis bei Vital zu, die aber auch recht mickrig aussah. Da schien mir der Türkische Linseneintopf mit Fladenbrot aus dem Abschnitt Veggie doch verlockender aus, auch wenn es schon nicht mehr mit Fladenbrot, sondern mit normalen Weißbrot serviert wurde. Und ich hatte von hier und dort ja bereits gute Erfahrungen mit diesem Gericht. Also entschied ich mich dazu, das zweite Mal in Folge vegetarisch zu speisen und griff zum Linseneintopf.

    Turkish lentil stew / Türkischer Linseneintopf

    Im Vergleich zu den früheren Versionen war der Eintopf heute mal nicht ganz so flüssig, was aber eher ein gutes Anzeichen war. Neben Linsen fanden sich vor allem Kartoffeln, Möhren und Paprika in diesem leicht exotisch gewürzten Eintopfgericht, ich meinte aber auch etwas Koriander gesehen zu haben. Obwohl es gerne noch etwas schärfer hätte sein können, fand ich das Gericht doch auch dieses Mal wieder sehr lecker und vor allem sehr sättigend. Dazu passte auch sehr gut die Garnitur aus Joghurt. Das Baguettebrot, dass man anstatt des angekündigten Fladenbrots dazu serviert hatte, erwies sich aber leider als etwas abgestanden und labberig, eignete sich aber dennoch gut dazu, auch noch die letzten Reste dieses leckeren vegetarischen Eintopfs vom Teller zu wischen. Aus meiner Sicht eine gute Wahl und eine gute Alternative zum Burger.
    Diese Meinung teilten natürlich nur wenige andere Gäste. Wie man bereits anhand der oben beschriebenen Schlange vor der Ausgabetheke erahnen kann, konnte sich der Cheeseburger mit Pommes unangefochten und mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Danach kam lange nichts, die anderen Gerichte waren eher homöopathisch zwischen den hunderten von Burgern eingestreut, was das erstellen einer Rangfolge natürlich erschwerte. Ich würde aber sagen dass die Asia-Gerichte heute den Platz zwei inne hatten, Hähnchenkeule und der für ein vegetarisches Gericht doch recht gern gewählte Linseneintopf waren aber so eng auf, dass sie sich heute den dritten Platz teilen mussten.

    Mein Abschlußurteil:
    Türkischer Linseneintopf: ++
    Baguettebrot: +

    Chili con Carne mit Baguette [28.08.2019]

    Mittwoch, August 28th, 2019

    Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen, bei welchem Gericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants ich zugreifen würde, denn im Abschnitt Vital stand mal wieder Chili con Carne mit Baguette auf dem Speiseplan. Das Pikante Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Veggie klang zwar auch nicht schlecht und sah auch sehr verlockend aus, mal davon abgesehen dass es Nährwerttechnisch die klügere Wahl gewesen wäre, aber ich liebe nun mal Chili con Carne. Die anderen Altenativen wie das Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce + drei Komponenten bei Daily, das mit Country Potatoes und scheinbar dem selben Möhrensalat wie das Schweinegeschnetzelte gestern serviert wurde kam ebenso wenig in die nähre Auswahl wie die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in rotem Thaicurry oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Currysauce. Ich schaute noch ob noch einen passenden Salat zum Chili con Carne finden würde, war dabei aber leider erfolglos – daher blieb es beim Chili mit Baguette.

    Chili con Carne & Baguette

    Neben den sonst üblichen Kidneybohnen und Mais zum Hackfleisch fanden sich dieses Mal auch Paprikastreifen im Chili con Carne, was sonst eher unüblich ist, da man sich in der Regel bei den Zutaten auf die wesentlichen Komponenten beschränkt hatte. Es kam mir kurz der Verdacht auf, dass man die Papriksauce vom gestrigen Putenschnitzel hier einfach weiter verwendet hatte, doch ich verwarf ihn sogleich wieder weil das Chili dann eindeutig schärfer gewesen wäre und die gelben Paprikastreifen fehlten. Aber ganz unwahrscheinlich wäre es nicht gewesen. Insgesamt ein gutes Chili mit einer angenehm fruchtigen, aber nicht sonderlich scharfen Geschmacksnote. Wobei der Sauerrahm, mit dem man das Gericht garniert hatte mit Sicherheit auch einen Teil der Schärfe band. Dazu ein einigermaßen frisches Baguette mit knuspriger, aber nicht zu fester Kruste, das sich vor wunderbar dazu eignete auch die letzten Reste des Chilis am Ende aus der Schale zu wischen. Und auch was die Portionsgröße anging konnte man sich nicht beschweren, die Menge reichte trotz der klein wirkenden Schale vollkommen aus um satt zu werden. Ich war zufrieden mit meiner Wahl.
    Bei den anderen Gästen konnte sich heute die Hähnchenbrust mit Knusperpanada beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung durchsetzen. Auf dem zweiten Platz sah ich das Chili. Um Platz drei lieferten sich das Kichererbsencurry und die Asia-Gerichte wiederum ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach das Kichererbsencurry für sich entscheiden konnte und die Asia-Gerichte somit auf einen guten vierten Platz verwies.

    Mein Abschlußurteil:
    Chili con Carne: ++
    Baguette: ++

    Kabeljau auf sizilanischer Art [19.07.2019]

    Freitag, Juli 19th, 2019

    Ein wirklicher Knaller fehlte zwar auch heute auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, aber ich war mir Sicher mit dem Kabeljau auf sizilanischer Art mit Oliven, Kirschtomaten und Kartoffelwürfel bei Vital, welcher natürlich mit Baguette serviert wurde, leben zu können. Zugegebenermaßen klang auch das Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce und zwei Beilagen, dazu Dessert oder Tagessuppe bei Daily mit Pariser Möhren und Kroketten nicht übel, aber das erschien mir nach dem Cordon Bleu gestern doch zu schwer. Ebenso das Zusatzangebot in Form von Paprikarahmgulasch mit Pariser Möhren und Kroketten, das man zusätzlich auf die Karte gesetzt hatte, wahrscheinlich als Resteverbrauch. Der Germknödel mit Vanillesauce und Zimt-Zucker aus dem Bereich Veggie oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebratener Tofu mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Ganz kurz überlegte ich zwar noch, doch auf das Putenschnitzel umzuschwenken, blieb letztlich dann aber doch beim Fisch.

    Codfish sicilian style / Kabeljau auf sizilianische Art

    Da ich kein großer Oliven-Fan bin, bat ich die Thekenkraft darum, mir möglichst wenige mit zu servieren, was ihr auch vorzüglich gelang. Leider schien die Anzahl der Kartoffelwürfel aber auch ein wenig darunter gelitten zu haben, aber letztlich war die deutlich pikante und gleichzeitig fruchtige Zusammenstellung aus Tomaten, Zwiebeln, Möhren, zusätzlichen Kirschtomaten und eben Kartoffelwürfeln lecker wie immer und passte gut zu dem zarten und saftigen, wahrscheinlich gedämpften Kabeljaufilet mit einer dünnen Kräuterdecke. Und da man ja nichts von der leckeren sizilianischen STomatensauce verschwenden wollte, fand auch das angenehm frische und knusprige Stück Baguette eine sinnvolle Verwendung um auch die letzten Reste davon aus dem leeren Teller zu wischen. Letztlich nichts besonderes, aber doch immer wieder lecker. Ich bereute meine Entscheidung für dieses Fischgericht nicht.
    Wie für den Freitag üblich und durch die Ferienzeit noch verstärkt waren nicht viele andere Gäste in unserem Betriebsrestaurant anwesend während wir speisten. Doch die meisten davon hatten, ganz entgegen meiner Erwartung, nicht etwa beim Putensteak sonden beim Kabeljau zugegriffen, was diesem Gericht mit einem kleinen, aber klar ersichtlichen Vorsprung Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sicherte. Auf Platz zwei folgte das Putenschnitzel mit Kroketten bzw. sein Pendant mit Parikarahmgulasch, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgte schließlich der Germknödel.

    Mein Abschlußurteil:
    Kabeljaufilet: ++
    Sizilianisches Tomatenragout: ++
    Baguette: ++

    Salatteller mit gebackenem Seelachswürfel & Sauce Tatare [10.07.2019]

    Mittwoch, Juli 10th, 2019

    Am heutigen Mittwoch konnte ich mich endlich mal wieder zu einem Besuch in unserem Betriebsrestaurant durchringen, was nicht nur daran lag dass mit einem Großen Salatteller mit gebackenem Seelachswürfel und Sauce Tatare bei Vital sowie einer Falafelpfanne mexikanische Art mit Gemüsesalsa, Guacamoleschmand und Country Potatos im Bereich Veggie gleich zwei Gerichte auf der Tageskarte zu finden waren, die mein Interesse weckten. Das Wiener Backhendl, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily, das mit Kartoffelsalat und Preiselbeeren serviert wurde, schien mir weniger das richtige für heute. Und auch an Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernauce hatte ich weniger Interesse. Beim visuellen Vergleich der Falafelpfanne und der Salat mit Seelachswürfeln konnte aber letztlich mehr bei mir punkten, bei dem vegetarischen Gericht sah es mir fast danach aus als hätte man beim klassische Rinderhacksteak Mexico (sh. hier oder hier) einfach das Hacksteak durch Falafel ersetzt, was ich jetzt nicht sooooo innovativ fand. Außerdem mag ich Fisch und bin beim Salat ja inzwischen ein wenig auf den Geschmack gekommen. Das Gericht wurde natürlich ohne eigenes Dressing serviert, ich durfte also nach meinem Besuch an der Ausgebetheke noch mal zur Salattheke tigern und mir dort ein passendes Dressing aussuchen, wobei meine Wahl auf ein Joghurt-Kräuter-Dressing fiel. Außerdem gab es dazu noch ein Stück Baguette.

    Salad dish with baked diced coalfish & sauce tartar / Salatteller mit gebackenem Seelachswürfel & Sauce Tatare

    Die kleinen, in Panade gebackenen Seelachswürfel waren zwar leider nicht mehr knusprig, dazu hatten sie wohl zu lange in der Warmhaltetheke gelegen, aber was Geschmack und Konsistenz anging erwiesen sie sich dennoch als überaus akzeptabel. Leider neigte sich die Panade beim eintunken in die angenehm würzige Sauce Tartar dazu, vom Fisch zu lösen, aber mit ein wenig Vorsicht ließ sich auch dies bewerkstelligen. Der Salat selber erwies sich heute jedoch als eher durchwachsen. Zum einen fand ich dort unangenehm viele grobe Strunke an den Salatblättern, was die Qualität der Zusammenstellung eindeutig minderte. Auf Tomaten und Paprika hätte man hier ebenfalls gerne verzichten können, aber das ist wohl mehr eine persönliche Präferenz. Die knusprigen Croutons, mit denen man den Salat zusätzlich gerniert hatte, kompensierten dies aber glücklicherweise noch ein wenig. Das heute einigermaßen frische und knusprige Baguette wäre zwar nicht unbedingt notwendig gewesen, eigenete sich aber wunderbar um die Reste des Dressing und der Sauce Tartare vom Teller zu wischen – auch wenn es die sonst eigentlich gut niderige Kohlehydratebilanz des Gerichts dadurch unnötig nach oben trieb. 😉 Aber letztlich war ich zufrieden mit meiner Wahl.
    Das Gros der anderen Gäste hatte heute natürlich – wie nicht anders zu erwarten, beim Wiener Backhendl zugeschlagen und bescherte diesem Gericht mit klarem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich Falafelpfanne und Fisch-Salatteller heute ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei ich meinte etwas mehr Falafel gesehen zu haben und dem vegetarischen Gericht daher den zweiten Platz zubilligen, knapp gefolgt vom Salatteller mit Seelachswürfeln auf Platz drei. Die Asia-Gerichte folgten somit auf einem guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Salatmischung: +
    Joghurt-Kräuter-Dressing: ++
    Seelachswürfel: +
    Sauce Tatare: ++
    Baguette: ++