Chili con Carne mit saurer Sahne & Baguette [23.04.2013]

Heute wurde mir zum Mittagessen ein Angebot unterbreitet, dass ich nicht ablehnen konnte: Es gab mal wieder Chili con Carne mit saurer Sahne und Baguette in der Sektion Globetrotter. Da konnten mich auch Angebote wie ein Gemüsestrudel mit Schmorgurken und Joghurtdip bei Vitality, das Kartoffelgeröstl “Tiroler Art” mit Speck, Zwiebeln und Ei bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte in Form von Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce sowie Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce umstimmen. Auf ein Dessert verzichtete ich aber, denn diese eigentlich unnötige Zugabe zum Mittagsmahl will ich mir nun endlich mal abgewöhnen.

Chili con Carne mit Sauerrahm & Baguette / Chili con carne with sour cream & baguette

Wie üblich handelte es sich auch heute zwar wieder um eine Chili-Zubereitung mit den Minimalzutaten Hackfleisch, Kidney-Bohnen und Mais in einer dicklichen Tomatensauce, aber das schmälerte den Genuss auch nicht. Mit seiner leicht scharfen Würzung der überaus fruchtigen Sauce, dem gehaltvollen, krümelig angebratenen Rinderhack und dem knackigen Gemüse sowie der großzügigen Garnitur aus Sour Cream ergab auch dieses Gericht eine simple, aber überaus schmackhafte Variante des Chili con Carne. Gemeinsam mit dem Stück zwar nicht mehr ofenfrischen, aber dennoch frisch wirkenden Baguette-Stückes eine schmackhafte und überaus sättigende Mahlzeit, an der es nichts zu kritisieren gab. Ich war überaus zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Chili con Carne recht hoch in der Gunst, wurde meinem Eindruck nach aber noch knapp von den Asia-Gerichten überrundet und somit auf Platz zwei der Allgemeinen Beliebtheitsskala verdrängt. Auf Platz drei folgte schließlich das Kartoffelgeröstl “Tiroler Art” und auf Platz vier der vegetarische Gemüsestrudel. Warum die Asia-Thai-Gerichte in letzter Zeit wieder häufiger so hoch in der allgemeinen Beliebtheit liegen hat sich mir dabei noch nicht ganz erschlossen, denn was Qualität und Darreichung angeht scheint sich nichts verändert zu haben. Ich werde das aber im Laufe der Woche bestimmt noch testen und dann natürlich hier darüber berichten.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette [19.02.2013]

Zwar standen auch heute an der Asia-Thai-Theke mit Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce sowie vor allem dem Gung Pao Ngao – Seelachs gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln Bambus und Gemüse durchaus verlockende Speise auf dem Plan, aber ich entschied mich dazu dem kleinen “Fischgerichte-Wahn” dem ich in letzter Zeit anheim gefallen bin etwas Einhalt zu gebieten und etwas anderem eine Chance zu geben. ;-) Während das Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region mit etwas zu kalorienreich erschien, so waren doch sowohl der Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette bei Vitality und die Kartoffel-Würstelpfanne “Western Art” aus Paprika, Zwiebeln und Bohnen mit Spiegelei bei Globetrotter (die ich übrigens hier schon mal probiert habe). Letztlich waren es die gerade mal 416kcal des vegetarischen Vitality-Gerichtes, die meine Entscheidung zu seinen Gunsten beeinflusste, zumal ich mir so auch, ohne mit allzu große Sorgen um die kalorientechnische Gesamtbilanz machen zu müssen, auch noch ein Becherchen Vanillemousse aus dem Dessert-Angebot leisten konnte.

Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette / Zucchini potato goulash with baguette

Eigentlich hätte man das Gericht, angeordnet nach Häufigkeit der Zutaten, eher Kartoffel-Champignon-Zucchini-Gulasch nennen müssen, denn neben sehr vielen Kartoffelwürfeln und zahlreichen Champignon-Stückchen fanden sich nur relativ wenige, kleine Zucchiniwürfel in der fruchtigen und mild würzigen Tomatenmasse der Zubereitung. Aber das schmälerte den Genuss natürlich nicht, einzig das Stückchen Baguette hätte meiner Meinung nach gerne etwas größer sein können – aber zumindest war es einigermaßen frisch. Und auch das luftig-lockere Vanillemousse gab keinen Grund, Kritik zu üben – ich war mit meiner heutigen Auswahl mal wieder sehr zufrieden.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch Beobachtung der anderen Gäste aufstellte, belegte heute natürlich das Cordon Bleu mit Pommes unangefochten den ersten Platz. Den zweiten Platz konnte sich die Würstelpfanne “Western Style” sichern, aber nur mit knappen Vorsprung vor dem vegetarischen Kartoffelgulasch, der ungewöhnlicherweise heute noch vor den Asia-Gerichten Platz drei belegte. Aber dabei kann es sich auch nur um eine temporäre Verschiebung handeln, denn vor allem der Seelachs mit Chili aus dem Asia-Thai-Angebot sah eigentlich viel zu verlockend aus als dass er auf Dauer verschmäht werden konnte.

Mein Abschlußurteil:
Zucchini-Kartoffelgulasch: ++
Baguette: ++
Vanillemousse: ++

Chili con Carne & Baguette [07.01.2013]

Heute war der erste Tag nach der langen Urlaubszeit über Weihnachten und Silverster, an dem ich mal wieder in unserer Kantine speiste. Und als würde man mich zurück begrüßen wollen, hatte man heute mit einem Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette im Bereich Globetrotter auch gleich eines meiner Lieblingsgerichte auf die Speisekarte aufgenommen. Dagegen kamen weder die Asia-Thai-Angebote wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce noch der vegetarische Gratinierte Kürbis-Gemüsetopf bei Vitality (wobei das gratiniert hier aus einer mit Käse überbackenen Brotscheibe bestand) sowie die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Gemüsesalsa und Reis bei Tradition der Region gegen an – obwohl ich zugeben muss dass ich kurz mit der Hähnchenbrust liebäugelte. Aber letztlich griff ich dann doch beim Chili zu.

Chili con Carne & Baguette

Auch wenn das Chili con Carne wie üblich nur aus den Minimal-Zutaten in Form von krümelig angebratenen Hackfleisch, Kidneybohnen und Mais in einer leicht scharfen, dicklichen Tomatensauce bestand, war es auch diese Mal geschmacklich wieder sehr gelungen. Hätte ich es persönlich gekocht, hätte ich natürlich zumindest noch ein wenig frische Paprika mit rein geschnippelt, aber notfalls geht es natürlich auch so. Dazu gab es ein angenehm frisches, fast noch knuspriges und eindeutig nicht aufgebackenes Stückchen Baguette in mehr als ausreichender Größe, das ich wunderbar nutzen konnte, um die Reste auf dem Teller am Ende aufzusaugen. Einzig bei der Portionsgröße hätte man etwas großzügiger sein können, zumal man ja ziemlich große Teller zum servieren genutzt hatte – aber satt geworden bin ich letztlich natürlich auch so.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Chili con Carne großer Beliebtheit, weswegen ich ihm heute ohne jeden Zweifel den Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Auf Platz zwei folgte die Hähnchenbrust in Knusperpanade mit Gemüsesalsa und Reis, auf Platz drei die Asia-Gerichte und auf Platz vier der vegetarische Kürbis-Gemüsetopf. Eine dem Angebot entsprechende Platzierung, der ich glaube ich nichts mehr hinzuzufügen brauche.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Dr. Oetker Bistro Mini Baguette – der Kurztest

Heute testen wir mal das Bistro Mini Baguette der Firma Dr. Oetker. Die großen Baguettes aus dieser Produktreihe hatte ich hier schon mal getestet, die kleine Variante hatte ich allerdings noch nicht probieren können. Das wollte ich heute nun endlich mal nachholen. Meine Wahl fiel dabei auf die Ausführung Spéciale mit Zwiebeln, gekochtem Schinken und Peperoni-Salami, es gibt sie aber auch in anderen Varianten wie “Salami”, “Fromage & Tomate”, “Champignon” und “á l’Alsace”.
Das Produkt findet sich im Tiefkühlbereich jedes gut sortierten Supermarktes und liegt bei gerade mal 1,99 Euro pro 240g Päckchen mit insgesamt 8 Mini-Baguettes. Der Preis kann natürlich – abhängig vom Supermarkt – leicht variieren.

01 - Dr. Oetker Bistro Mini Baguette - Vorderseite

02 - Dr. Oetker Bistro Mini Baguette - Rückseite

Laut Herstellerangaben besteht das Produkt aus Weizenmehl, passierten Tomaten (32%), Edamer Käse (8%), Zwiebeln (7,2%), gekochtem Hinterschinken (5,2%), Peperoni-Salami (5,2%), Speisesalz, modifizierter Stärke, Back-Hefe, Zucker, pflanzliches Öl, Knoblauch, Dextrose, Oregano, Basilikum, Gewürzextrakten, Pfeffer und etwas Reismehl. Zur Zubereitung ist ein Backofen zwingend erforderlich.
In der Papp-Umverpackung finden sich zwei Plastiktütchen mit jeweils 4 Baguettes á 120g – das entspricht laut Hersteller zwei Portionen.

04 - Dr. Oetker Bistro Mini Baguette - Inhalt

Während der Backofen auf 220 Grad vorheizt, entnehmen wir also die Mini-Baguettes aus den Plastiktütchen und geben sie auf ein Backrost, das wir vorher mit etwas Backpapier ausgelegt haben. Von der Verwendung eines Backbleches würde ich hier absehen, da die Baguettes meiner Erfahrung nach nur auf dem Rost von alles Seiten und vor allem von unten richtig knusprig werden.

03 -  Dr. Oetker Bistro Mini Baguette - Auf Backrost

Ist der Backofen schließlich vorgeheizt, schieben wir den Rost auf der mittleren Schiene hinein und backen die Baguettes für 12 bis 13 Minuten darin.

06 - Dr. Oetker Bistro Mini Baguette - Im Ofen

Anschließend können wir das Backblech entnehmen

07 - Dr. Oetker Bistro Mini Baguette - Fertig gebacken

und die Baguettes sofort und noch heiß servieren.

08 - Dr. Oetker Bistro Mini Baguette - serviert

Auch wenn man den Mini-Baguettes natürlich anmerkte, dass es sich hier nicht um frisch zubereitete, sondern um Aufbackware handelte, so waren sie doch unten und an den Seiten angenehm knusprig geworden, während das innere schön weich geblieben war ohne dabei matschig zu werden. Gemeinsam mit dem leicht pikanten Belag aus milden roten Zwiebeln, Schinken, Peperoni-Salami, Tomaten und Käse ergab sich ein überaus akzeptabler und schnell zubereiteter Snack, der zwar nicht an selbst frisch zubereitete überbackene Baguettes heran kommt, aber für die schnelle Küche dennoch weiterempfohlen werden kann.

09 - Dr. Oetker Bistro Mini Baguette - CloseUp

Abschließend werfen wir natürlich, wie üblich, auch noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Produktes:

Nährwerte:
  100g Portion (120g)
(4 Baguettes)
Brennwert: 900 kj
214 kcal
1080 kj
256 kcal
Eiweiß: 8,7g 10,5g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
4,7g
2,2g
5,6g
2,6g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
32,9g
2,2g
39,5g
2,6g
Ballaststoffe: 2,2g 2,7g
Natrium (Salz): 0,7g 0,83g

Dabei sei aus eigener Erfahrung noch angemerkt, dass 4 Baguettes bei weitem nicht ausreichen, den Hunger eines Erwachsenen zu stillen – realistischer ist es da schon eher, alle 8 zu verzehren, womit wir bei 512kcal (2160kj) wären. Für ein Hauptgericht wäre aber auch dies noch ein absolut akzeptabler, wenn auch nicht idealer Wert.
Insgesamt also ein angenehm schnell zubereitetes Fertigprodukt, dass weder auf die tägliche Kalorienbilanz noch den Geldbeutel einen allzu große Effekt hat und sich im Gefrierfach auch gerne mal 9 bis 10 Monate hält. Ich war mit dem Preis-Leistungsverhältnis auf jeden Fall überaus zufrieden und kann die Dr. Oetker Bistro Baguette Mini daher wirklich weiter empfehlen.

Guten Appetit

Ungarischer Gulaschsuppeneintopf mit Baguette [26.11.2012]

Das Angebot am heutigen Montag war leider weniger berauschend. Einen Moment überlegte ich noch an der Asia-Thai-Theke zuzugreifen, wo u.a. Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce und Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry auf der Karte standen, dann aber entdeckte ich neben dem Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality und einem Putenschnitzel in Zwiebelrahmsauce und Spätzle bei Tradition der Region auch noch den Ungarischen Gulaschsuppeneintopf mit Kartoffelwürfeln Paprikastreifen und Baguette in der Sektion Globetrotter. Das erschien mir eine akzeptable Alternative, zumal ich soweit ich mich entsinnen konnte, dieses Gericht bisher hier noch nicht probiert hatte. Also griff ich hier zu und ergänzte es noch mit einem Becherchen Milchreis mit Johannisbeergelee von der Dessert-Theke.

Ungarischer Gulascheintopf mit Baguette / Hungarian goulash stew with baguette

Die Gulaschsuppe, für einen Eintopf fand ich sie dann doch etwas dünn geraten, erwies sich als angenehm scharf, so wie es mag. Aber leider haderte es an anderen Ecken, denn es fanden sich zwar reichlich Kartoffelwürfel, dafür hatte man an den kleinen Rindfleischstücken wiederum etwas zu sehr gespart. Aber gemeinsam mit den Stücken von roter und grüner Paprika, geschälten Tomatenstücken, der dicklichen, würzigen Flüssigkeit und natürlich den angenehm frischen und knusprigen Stück Baguette ergab alles ein schmackhaftes und überaus sättigendes, wenn auch nicht perfektes Mittagsgericht, das ich mit dem nicht allzu stark gesüßten Milchreis mit seiner mit zahlreichen Beeren versehenen Fruchtgeleegarnitur abschloss.
Auf den heutigen Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala schaffte es heute jedoch mit einem kleinen, aber dennoch deutlichen Vorsprung das Putenschnitzel in Zwiebelrahmsauce, gefolgt vom ungarischen Gulaschsuppeneintopf auf Platz zwei und, knapp dahinter, den Asia-Gerichten auf Platz drei. Platz vier belegte, wie für vegetarische Gerichte üblich, der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout.

Mein Abschlußurteil:
Gulaschsuppeneintopf: +
Baguette: ++
Milchreis mit Johannisbeergelee: ++