Lauch-Frischkäse-Schweineschnitzel [11.05.2013]
11.05.2013 17:39 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute entschieden wir uns dazu, die Schnitzel-Zubereitung mit Lauch, Frischkäse und Schinken, über die ich in diesem Beitrag bereits umfassend berichtet habe, einmal mit Schweineschnitzel auszuprobieren. Da Schweinefleisch etwas länger benötigt als Putenfleisch um gar zu werden, mussten wir die Garzeit etwas erhöhen, auf mehr als eine Dreiviertel Stunde, um sicher zu gehen dass das Fleisch auch wirklich durch ist.
Als Sättigungsbeilage blieben wir aber bei Röstis, die sich ja schon bei der letzten Zubereitung bewährt hatten – auch wenn sie die Kaloriensumme dieses eigentlich leichten Gerichtes etwas mehr in die Höhe trieben als eigentlich notwendig. Dieses Mal bereiteten wir sie aber in der Pfanne zu, was etwas schneller vonstatten ging als im Ofen und daher erst kurz vor Garende der Ofenschnitzel durchgeführt werden musste.
Die Garzeit erwies sich schließlich als absolut ausreichend, die recht großen, natürlich wie beim vorher verwendeten Putenschnitzel auch, flach geklopften und gewürzten Schweineschnitzel – ich hatte mich für etwas magereres Fleisch aus der Oberschale entschieden – waren unter ihrer Decke aus würzigem Lauch mit Schinken und Frischkäse gut durchgebraten und angenehm zart so wie es sein sollte.
Damit hat sich gezeigt, dass sich auch Schweinefleisch wunderbar zur Zubereitung dieser überaus leckeren Ofenschnitzel-Zubereitung eignen. Und alle Esser waren mit Geschmack und Konsistenz des Fleisches überaus zufrieden. Auch wenn sich mal wieder herausstellte, das schon das Lauch-Frischkäse-Schnitzel alleine sehr mächtig ist und um satt zu werden eventuell sogar auf eine Sättigungsbeilage komplett verzichtet werden könnte. Alternativ wäre hier vielleicht auch einfach das reichen eines leichten Salates denkbar.
In der Summe ist das Lauch-Frischkäse-Schnitzel auch in der Variante mit mageren Schweineschnitzel eine überaus empfehlenswertes und einfach zuzubereitendes Rezept. Irgendwann probiere ich es dann vielleicht auch noch einmal mit Rindfleisch aus, aber ich bin noch nicht sicher ob Rind und Lauch besonders gut zusammen passen. Die Verwendung von Fisch hatte ich jedoch bereits ausgeschlossen, da ich der Meinung bin, dass die doch sehr würzige Lauch-Frischkäse-Kombination und milder Fisch geschmacklich überhaupt keine gute Kombination sind – der Fisch würde geschmacklich vollkommen untergehen. Aber dafür gibt es bestimmt andere Kombinationen zum überbacken – mal schauen ob ich etwas passendes finde, das sich dann eventuell auch lohnt hier vorgestellt zu werden.

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Nudelauflauf mit Wurst, Schinken und Ei [10.05.2013]
10.05.2013 19:15 kulinarisches, lunchtime5 Kommentare
Heute entschieden wir uns, zum Mittag einen Nudelauflauf mit Wurst, Schinken und Ei zuzubereiten. Das Gericht entspricht weitgehend dem bereits hier vorgestellten Rezept – nur dass wir hier den Feta wegließen.
Als Fleischbeilage eignet sich bei diesem Rezept glücklicherweise vieles, was die Wurst- und Aufschnitt-Theke so hergibt. Klassiker sind Jagdwurst und Kochschinken, aber auch Leberkäse, geräucherter Schinken und sogar Kochwurst schmecken wunderbar dazu. Aber man sollte je nach verwendeter Wurst natürlich die Würzung der Ei-Milch-Masse etwas anpassen.
Ein sehr einfaches und schnell zuzubereitendes, aber immer wieder überaus leckeres Gericht. Ich muss mir bei Gelegenheit aber mal ausprobieren, ab man es eventuell noch mit etwas Gemüse aufwerten kann. Vielleicht noch etwas Broccoli dazu oder ein paar Erbsen und Möhren rein. Mal schauen, was mir da noch so einfällt.

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Lauch-Frischkäse-Schnitzel – das Rezept
5.05.2013 21:27 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Heute nun, wie versprochen, mal wieder etwas ohne Ajvar.
Auf der Suche nach einem interessanten neuen Rezept, stieß ich auf ein Lauch-Frischkäse-Schnitzel, das es mir wert erschien mal ausprobiert zu werden. Das hier vorgestellte Rezept befasst sich dabei primär mit diesem Lauch-Frischkäse-Schnitzel, das ich aus Putenschnitzel herstellte. Als Sättigungsbeilage griff ich zu Kartoffel-Röstis aus dem Tiefkühlfach die ich noch vorrätig hatte, alternativ wären aber natürlich auch Salzkartoffeln, Pommes Frites oder Reis denkbar. Das Ergebnis war schließlich ein überaus leckeres und recht einfach zuzubereitendes Rezept, das ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was braucht man also für 2 Portionen?
2 Putenschnitzel (zusammen ca. 300g)

sowie zum würzen Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprikapulver

Beginnen wir nun damit, die Stange Lauch zu waschen

und sie dann in dünne Ringe zu schneiden. Größere Stücke halbieren wir noch einmal.

Außerdem schneiden wir den Kochschinken in kleine Rechtecke oder Würfel.

In einer größeren Pfanne dünsten wir nun das Lauch ohne Zugabe von Öl oder Fett für ca. 5 Minuten bei gelegentlichem umrühren an,

geben anschließend den Kochschinken hinzu

und braten ihn ebenfalls kurz mit an.

Nun gießen wir alles mit dem Wasser

und lassen alles kurz aufkochen.

Dann rühren wir die beiden Teelöffel Gemüsebrühe hinein

und geben anschließend den Frischkäse dazu,

um dann alles mit einem Teelöffel Senf

sowie Salz, Pfeffer und edelsüßen Paprikapulver abzuschmecken

und schließlich noch einmal kurz aufkochen zu lassen, um es dann von der Platte zu nehmen.

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, nehmen wir die Putensteaks aus dem Kühlschrank und waschen sie erst einmal gründlich,

klopfen sie mit dem Fleischhammer dann etwas flach

und würzen sie von beiden Seiten mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver.

Anschließend geben wir sie dann nebeneinander in eine Auflaufform und bedecken sie mit dort mit der Lauch-Frischkäse-Masse.

Ist die Masse gleichmässig über die beiden Putenschnitzel verteilt,

decken wir die Auflaufform mit etwas Alufolie ab

und schieben es in den Backofen.

In der Zwischenzeit können wir uns um die Sättigungsbeilage kümmern. Ich hatte mich, wie bereits einleitend erwähnt, für Röstis entschieden, die ich noch vorrätig hatte. Diese gab ich auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech.

Nach zehn bis zwölf Minuten entnehmen wir die Auflaufform wieder und entfernen die Alufolie, die verhindern soll dass das Lauch zu dunkel wird,

und schieben dann die Auflaufform und das Backblech mit den Röstis gemeinsam in den Ofen, wo wir es für weitere 30 Minuten backen.

Nach einer halben Stunde entnehmen wir dann alles wieder

und können dann beides unmittelbar servieren und genießen.

Das flache Stück Putenschnitzel unter der angenehm würzigen und überaus schmackhaften Schicht aus Lauch, Frischkäse und Kochschinken war angenehm zart und saftig geworden. Ich war bei der Verwendung von rohem, nicht vorher angebratenen Fleisch nicht ganz sicher gewesen inwieweit es im Ofen komplett durchgart. Doch alle diesbezüglichen Befürchtungen erwiesen sich glücklicherweise als unbegründet. Ein einfach zuzubereitendes und sehr leckeres Gericht, dass man natürlich auch noch etwas variieren kann. Ich könnte mir das Ganze zum Beispiel auch gut mit Schweineschnitzeln vorstellen, hier müsste man die Zeit im Ofen aber eventuell nach oben variieren.
Werfen wir wie üblich zum Abschluss wie üblich einen Blick auf die Nährwerte. Ohne Sättigungsbeilage komme ich in meiner Berechnung auf 724kcal, womit wir bei einer Portion auf 362kcal pro Portion kommen. Klingt im ersten Moment erst mal angenehm niedrig, wir dürfen aber nicht vergessen dass hier natürlich noch die Sättigungsbeilage hinzu kommt. Röstis waren hier wohl zwar nicht die kalorientechnisch optimalste Wahl, passten aber geschmacklich wunderbar dazu. Aber wer hier noch ein paar Kalorien sparen will, kann ja zu Salzkartoffeln greifen.
Guten Appetit

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Ajvar-Blätterteigschnecken – das Rezept
28.04.2013 18:19 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Da ich von meiner gestrigen Spargel-Pizza noch einiges an Ajvar übrig hatte entschied ich mich heute dazu, damit ein Blech Blätterteigschnecken mit Ajvar anzufertigen.
Was brauchen wir also für ein Blech (ca. 16 Stück)?
Beginnen wir also damit, den Feta in eine Schüssel zu bröseln

und zerkleinern die Knoblauchzehe.

Das Knoblauch fügen wir zum Feta hinzu

und verrühren alles gut miteinander.

Da sich der Feta nicht so gut auflöst, gehen wir außerdem noch mal mit dem Pürierstab durch die Mischung.

Außerdem zerkleinern wir den Kochschinken, indem wir ihn mit einem Messer zerschneiden.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen.
Anschließend breiten wir den Blätterteig aus,

bestreichen ihn mit der Ajvar-Mischung

und bestreuen ihn mit dem zerkleinerten Kochschinken.

Dann rollen wir den Blätterteig gleichmäßig von beiden Seiten auf

und wickeln alles in Frischhaltefolie ein. Den so verpackten Blätterteig legen wir für ca. 45 Minuten in das Gefrierach des Kühlschranks.

Durch den Aufenthalt im Kalten die Teigrolle fest genug, dass wir sie anschließend problemlos in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden können.

Die Scheiben geben wir auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblechs

und bestreichen sie dort von allen Seiten mit dem verquirlten Eigelb.

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir das Backblech auf der mittleren Schiene hinein und backen dort die Blätterteig-Rohlinge für 20 bis 25 Minuten.

Danach entnehmen wir das Backblech wieder

und können die Ajvar-Blätterteigschnecken am besten noch heiß servieren und genießen.

Obwohl ich das pikantere Ajvar verwendet hatte, erwiesen sich die Gebäckstückchen zwar als angenehm fruchtig und würzig, aber nicht als besonders scharf. Hier hatte wohl auch die Saure Sahne etwas von der Schärfe genommen. In Kombination mit dem zerkleinerten Feta und dem gekochten Schinken ein einfaches, aber überaus schmackhaftes Fingerfood, dessen Rezept ich überaus weiter empfehlen kann.
Eventuell hätte man noch etwas Käse aufstreuen können, ansonsten gab es aber nichts, was noch verbesserungswürdig an diese Rezept wäre. Sowohl in heißer als auch in kalter Form ein wahrer Genuss – was will man mehr?
Guten Appetit

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Spargel-Pizza mit Ajvar & Ziegenfrischkäse – das Rezept
27.04.2013 18:59 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auf meiner immer währenden Suche nach neuen geschmacklichen Erlebnissen stieß ich dieses Mal auf eine Pizza, die das aktuelle Saison-Gemüse Spargel mit dem Paprikamus Ajvar und Ziegenfrischkäse kombinierte. Traditionell kombiniert man Spargel ja eher mit Sauce Hollandaise oder Bernaise, aber irgendwie gefiel mir die Idee auf Anhieb, daher musste das Ganze heute unbedingt mal ausprobiert werden. Dabei sei noch erwähnt, dass die Menge des Spargels im ursprünglichen Rezept etwas zu groß angesetzt war, weswegen ich etwas zu viel gekauft hatte, aber die Mengenangaben in meinem Rezept sind angepasst und stimmen nun. Aber damit genug der Vorrede, kommen wir nun zum Rezept.
Was brauchen wir also für 1 Blech (4 – 6 Stücke)?
200g grüner Spargel (dünne Stangen)

150g weißer Spargel (dünne Stangen)

120g Ajvar (ich hatte die scharfe Variante gewählt – es gibt sie aber auch in milder Form)

100g Kochschinken (ca. 4 Scheiben)

1 Rolle Pizzateig (TK – 400g) - wer mag kann ihn aber auch gerne selbst machen

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder besser noch Butter zum braten
Beginnen wir nun damit, den weißen Spargel zu waschen

seine trockenen Enden großzügig abzutrennen und ihn komplett zu schälen – nur den Kopf lassen wir unangetastet –

und ihn dann in mundgerechte Stücke zu schneiden.

Dann waschen wir den grünen Spargel,

trennen auch hier die trockenen Stilenden ab,

schälen sein unterstes Drittel

und schneiden ihn ebenfalls in kleinere Stücke.

Nun zerlassen wir etwas Butter in einer Pfanne

und braten sowohl den weißen Spargel

als auch den grünen Spargel für jeweils ein bis zwei Minuten kurz auf mittlerer Stufe an.

Jetzt schälen wir unsere Knoblauchzehe, zerkleinern sie sehr fein

und geben sie gemeinsam mit dem Frischkäse und dem Ajvar in eine Schüssel

wo wir alles gründlich miteinander verrühren.

Außerdem waschen wir die Kirschtomaten,

und schneiden den Kochschinken in Rechtecke.

Jetzt ist es an der Zeit den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, den fertigen Pizzateig aus dem Kühlschrank zu nehmen und ihn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aufzurollen, wo wir ihn großzügig mit unserer Mischung aus Ajvar, Frischkäse und Knoblauch bestreichen.

Dann belegen wir ihn mit dem Kochschinken,

fügen den angebratenen Spargel hinzu

und legen dazwischen die halbierten Kirschtomaten auf

um alles kräftig mit Salz und Pfeffer zu würzen

und schließlich mit dem zerbröselten Ziegenfrischkäse zu bestreuen.

Ist der Ofen den vorgeheizt, schieben wir das Backblech auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten backen.

Sobald das Ganze dann fertig gebacken ist, brauchen wir das Blech nur noch zu entnehmen

und die Pizzastücke mit etwas frischem Basilikum garniert zu servieren und zu genießen.

Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Ich hatte befürchtet, dass das scharfe Ajvar zu dominant werden würde und den Geschmack des Spargels überdecken würde, doch da hatte ich mich glücklicherweise geirrt. Viel mehr harmonierte der Geschmack des Spargels wunderbar mit dem fruchtig-scharfen Ajvar-Aroma mit seiner leichten Knoblauch-Note und wurde schließlich durch den würzigen Geschmack des Ziegenfrischkäses und das frische Basilikum, auf das man übrigens keinesfalls verzichten sollte, geschmacklich abgerundet. Und selbst der Fertig-Pizzateig erwies sich als in Ordnung. Vielleicht wäre das Ganze mit einer selbst gemachten, dünnen Ölteig oder einem leckeren Dinkel-Vollkornteig sogar noch einen Deut besser geworden, aber da hatte heute bei mir leider die Faulheit gesiegt.
Werfen wir wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt das ganze Blech bei ca. 2100kcal, aufgeteilt auf 6 Stücke kommen wir also auf einen Wert von gerade mal 350kcal. Teilt man die Pizza in vier große Teile auf, kämen wir auch nur auf einen Wert von gerade mal 525kcal pro Portion. Für eine Pizza also ein ungewöhnlich leichter Genuss wie ich positiv überrascht feststellen musste. Und lässt man den Kochschinken weg, hat man auch noch ein sehr schmackhaftes vegetarisches Pizzagericht. So bleibt mir nur noch, allen Lesern dieses Rezept wärmstens ans Herz zu legen, denn die Kombination aus Spargel und Ajvar ist ein geschmackliches Erlebnis, das man nicht versäumen sollte.
Guten Appetit

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