Gebackener Seelachs mit Remoulade &Kartoffelsalat [24.08.2018]

Heute fanden sich mal wieder zwei für einen Freitag typische, aber bewährte Standardgerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mich beide zu gleichen Teilen reizten: zum einen der Gebackene Seelachs mit Remoulade und Kartoffelsalat im Abschnitt Globetrotter und zum anderen das Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Röstis bei Vitality. Die anderen Angebote wie die Dampfnudel mit Vanillesauce und Waldbeeren bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch und San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Und ich überlegte wirklich bis zum allerletzen Moment wo ich zugreifen sollte, bevor ich mich dann doch für den Seelachs entschied. Dabei spielte mit in meine Entscheidung hinein, dass ich diese Woche noch gar keinen Fisch verzehrt hatte und ein kleiner Eiweiß-Schub kann ja nicht schaden.

Baked Coalfish with remoulade & potato salad / Gebackener Seelachs mit Remoulade & Kartoffelsalat

Dieser Fisch mit Kartoffelsalat ist zwar ein absolutes Standard-Gericht hier im Betriebsrestaurant, das sich alle paar Wochen wiederholt, allerdings variieren dabei zwei Komponenten. Das offensichtlichste ist das Fischfilet, das regelmäßig zwischen Seelachs und Scholle wechselt, wobei ich da keine wirklichen Vorzüge habe. Zum anderen ist es der Kartoffelsalat, der mal als simple Massenware aus dem 50-Liter Eimer aus der Metro, mal als Kartoffel-Gurkensalat und schließlich noch als hausgemachter, lauwarmer Kartoffelsalat serviert wird. Leider schien man sich heute aber nicht die Zeit für die hausgemachte Variante genommen zu haben und auch die Salatgurken fehlten. Somit gab es heute also die Standard-Variante, die zwar nicht unbedingt schlecht, aber auch keine kulinarische Hochleistung ist. Aber ich will nicht meckern, denn es handelte sich um eine simple bodenständige Sättigungsbeilage ohne Schnörkel. Und auch das den Seelachs kann ich heute nicht vorbehaltlos loben, denn zum einen hatte ich ein Stück erwischt, dass an der einen Seite sehr dünn und daher auch sehr “knusprig” war, während die dickere Seite zwar viel, aber leicht trocken wirkendes Fischfilet enthielt. Mit Hilfe des Zitronensafts und der reichlich vorhandenen, übrigens sehr leckeren Remoulade ließ sich das zwar teilweise kompensieren, aber volle Punktzahl kann ich da auch nicht geben. Keine schlechte Wahl, aber ich habe den Seelachs mit Kartoffelsalat hier auch schon mal besser erlebt bzw. verzehrt.
Dennoch war der Seelachs mit klar ersichtlichen Vorsprung heute die Nummer eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Das Ingwersteak auf Platz zwei hatte zwar auch zahlreiche Esser gefunden, aber nicht genug um den Seelachs auf seiner Führungsposition zu gefährden. Den dritten Platz konnte sich schließlich die Dampfnudel sichern, aber nur weil sie häufig auch noch als zusätzlicher Nachtisch gewählt worden war. Ihr Vorsprung vor den somit viertplatzierten Asia-Gerichten war dabei aber nur gering.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: +

Gebackener Seelachs süß-sauer [07.08.2018]

Nachdem uns die Sommerhitze auch weiterhin fest im Griff hat, war mein Appetit heute nicht ganz so groß. Zumindest wollte ich nichts allzu schweres zum Mittag zu mir nehmen, daher tendierte ich zuerst zum Gemüserösti mit Käse überbacken auf Tomatenragout aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Der Biergulasch vom Schwein mit Semmelknödel bei Tradition der Region sah zwar nicht übel aus, jedoch erschienen mir die scheinbar handgeformten zwei Semmelknödel auf dem Teller recht winzig und sehr kompakt. Und das Piccata von der Pute mit Butternudeln und Tomatensoße bei Globetrotter erschien mir mit der riesigen Portion Nudeln und dem großen Stück Fleisch einfach zu mächtig. Doch als ich den Gemüserösti das erste Mal auf dem großen Bildschirm am Eingang zum Speisesaal sah, musste ich erkennen dass der Rösti selbst offensichtlich regelrecht in Tomatensauce ertränkt schien und daher versprach vollkommen durchgeweicht war. Aber zum Glück war Dienstag, da gibt es ja einen Wok mit Fischgericht an der Asia-Thai-Theke. Und tatsächlich entdeckte ich dort neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi- Sin- Sauce (den ich ja hier vor kurzem versucht hatte) gab es tatsächlich Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce. Also griff ich hier zu und ergänzte das Gericht noch durch ein Schälchen Reis, den ich natürlich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte.

Baked coalfish sweet sour / Gebackener Seelachs süß-sauer

So viel und verschiedenes Gemüse wie an der Asia-Wok-Theke bekommt man selten bei Gerichten hier im Betriebsrestaurant. Ich entdeckte Zucchini, Möhren, Zwiebeln, Paprika in verschiedenen Farben, Lauch, Blumenkohl und Pak Choi, um nur die wichtigsten Sorten zu nennen. Das Ganze war mit zahlreichen gebackenen Fischfilet-Stückchen in einer leider nicht ganz so gut gelungenen süß-sauren Sauce angerichtet. Sie war nicht schlecht und eindeutig das, was man hier in Europa als süß-saure Sauce versteht, aber sie erschien mir eher wie ein industrielles Fertigprodukt und für meinen Geschmack viel zu dünn. Aber das Problem existiert schon seit längerem, wie ich bei einer Recherche hier im Blog schnell merkte. Außerdem waren vor allem die größeren Stücke des Gemüse mal wieder etwas zu knackig geblieben und hätten gerne noch etwas länger gebraten werden können. Das betraf vor allem die Möhren, aber auch Blumenkohl und ein größeres Stück Zucchini. Ich mag Gemüse wenn es nicht zu zerkocht ist, aber zu hart sollte es natürlich auch nicht sein. Dennoch ein akzeptables Gericht, auch wenn man damit keine Michelin-Sterne gewinnen dürfte. 😉 Zumindest am Reis gab es absolut nichts auszusetzen.
Bei den anderen Gästen lag heute mit großem Vorsprung das Picatta von der Pute am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich den Biergulasch, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und schließlich dem vegetarischen Gemüserösti

Mein Abschlußurteil:
Seelachs süß-sauer: +
Reis: ++

Gebackener Seelachs mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat [06.07.2018]

Auch wenn das Japanisches Ingwersteak mit Pariser Karotten und Sesamkartoffeln, wie es heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants angeboten wurde, immer wieder ein Genuss ist, lag mit der Appetit nach kurzem Abwägen doch eher nach dem Gebackener Seelachs mit Remoulade und hausgemachten Kartoffelsalat auf der Sektion Globetrotter. Freitags und Fisch passen einfach gut zusammen und außerdem mag ich den hausgemachten Kartoffelsalat recht gern. Süßspeisen wie die Dampfnudel mit Vanillesauce und Waldbeeren bei Tradition der Region sind sowieso nichts für mich wenn es um Hauptspeisen geht und auf Asia-Gerichte wie Gebratenes Gemüse in süß – sauer Sauce oder Moo Pad Praw Wan – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Kokosmilchsoße und rotem Curry hatte ich, wie so häufig, einfach keinen Appetit. Einen zusätzlichen Salat von der Salattheke schien mir nicht dazu zu passen und an der Gemüsetheke fand ich ebenfalls nichts was zum Seelachs gepasst hätte. Also blieb es nur beim Hauptgericht.

Baked coalfish with remoulade & home made potato salad / Gebackener Seelachs mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat

Das panierte Seelachsfilet dass ich an der Ausgabetheke erwischt hatte sah nicht sonderlich ansehnlich aus, da die Panade an einer Stelle breitflächig aufgebrochen war, aber geschmacklich hatte das natürlich keinerlei Einfluss. Das grätenfreie, zarte und saftige Fischfilet im Inneren erwies sich, wie üblich, als überaus lecker – und das nicht nur wenn man es mit der überaus würzigen Remoulade und dem Saft der beiliegenden Zitronenecke garnierte. Dazu passte gut der zwar leider nicht mehr lauwarme, aber dennoch sehr schmackhaft mit Gemüsebrühe und Essig angemachte Kartoffelsalat. Man erkennt den hausgemachten gegenüber dem fertig gekauften recht gut daran, dass das Dressing bzw. die Sauce etwas körniger erscheint. Ein einfaches und bereits häufig gewähltes, aber immer wieder gutes Mittagsmahl.
Und auch ein großer Teil der anderen Gäste gab dem Seelachs heute offensichtlich den Vorzug und bescherte ihm einen knappen, aber dennoch deutlichen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Das japanische Ingwersteak war ihm aber eng auf den Fersen und errang einen guten Platz zwei. Den dritten Platz konnte ich mal wieder den Asia-Gerichten zubilligen und danach folgte, auf einem guten Platz vier, die Dampfnudel mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Remoulade: ++
Hausgemachter Kartoffelsalat: ++

Gebackener Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce [29.05.2018]

Mein erster Blick galt heute nicht etwa dem Ofenfrische Schweinebraten in Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel bei Tradition der Region, sondern eher den Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality. Denn auf Pasta wie die Spinat-Ricottatortellini mit Kirschtomaten und Carbonarasauce hatte ich nach alle den Nudeln in Form meiner Garnelen-Pasta mit grüner Sauce vom Wochenende erst mal keinen großen Appetit. Aber dann fiel mein Blick auf den Gebackenen Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce, der heute neben Gebratenem Thaigemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Ich war ja lange Abstinent von den Asia-Gerichten gewesen, aber heute verspürte ich mal wieder Appetit darauf. Dazu gab es natürlich eine Schale Reis, die ich mir etwas süß-scharfer Chilisauce verfeinerte.

Baked Coalfish with vegetables in sweet sour Sauce / Gebackener Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce

Abgesehen vielleicht vom griechischen Gemüsetopf bekommt man wohl nirgendwo bei uns im Betriebsrestaurant so viel Gemüse in einem Hauptgericht wie an der Wok-Theke. Neben zahlreicher knusprig gebackener und glücklicherweise grätenfreier Seelachsfilet-Stückchen fand ich Broccoli, Lauch, Blumenkohl, Möhren, Paprika und Zucchini. Außerdem durfte bei einer süß-sauren Sauce natürlich die Ananas nicht fehlen. Sehr lecker, ich weiß gar nicht warum ich mich so lange fern davon gehalten hatte. Allerdings waren meine Augen mal wieder etwas zu groß gewesen, denn die Portion war eigentlich viel zu groß geraten, und das nicht nur wegen des Reis – das nächste Mal sollte ich mich also etwas mehr zurückhalten. Und ein nächstes Mal wird es bestimmt bald auch geben.
Bei den anderen Gästen lag, allerdings nur sehr knapp, der Schweinebraten mit Dunkelbiersauce heute am höchsten in der Gunst, aber die Asia-Gerichte waren ihm eng auf den Fersen und konnten sich heute einen guten zweiten Platz sichern. Auf Platz drei sah ich die Spinat-Ricotta-Tortellini und wiederum knapp dahinter folgten schließlich die vegetarischen Kartoffel-Frischkäsetaschen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs süß-sauer: ++
Reis: ++

Gedünsteter Seelachs auf karibische Art & kreolischer Bohnenreis [23.05.2018]

Heute fiel mir die Wahl wirklich leicht, denn weder die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region noch der Paprikagulasch vom Schwein mit Butternudeln bei Globetrotter oder die Angebote der Asia-Wok-Theke wie Gebratene Mienudeln in Hoi Sin Sauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce sprachen mich besonders an. Blieb also nur der Gedünstete Seelachs auf karibische Art mit kreolischem Bohnenreis aus dem Abschnitt Vitality, der unmittelbar auf meinem Tablett landete.

Stewed coalfish caribbean style with creole bean rice / Gedünsteter Seelachs auf karibische Art mit kreolischem Bohnenreis

Die karibische Art definierte sich wohl durch die Mischung aus Kidneybohnen, Zwiebeln und Paprikastreifen in ihrer pikanten, würzigen Sauce, die wunderbar zu dem angenehm großen und auch noch einigermaßen saftigen Stück mit Kräutern gewürzten Seelachsfilets passte. Und auch der ebenfalls mit Kidneybohnen versetzte und mild gewürzte Langkornreis fügte sich gut in die geschmackliche Gesamtkomposition ein. Ein sehr leckeres Gericht, dass tatsächlich eine deutlich karibische Note besaß – und ich spreche aus Erfahrung. 😉 Ich war froh, mich heute für das Fischgericht entschieden zu haben.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, sah man dass sich der Paprikagulasch vom Schwein heute wohl der größten Beliebtheit erfreute und sich damit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber der kreolische Seelachs war ihm eng auf den Fersen und belegte einen guten Platz zwei. Den dritten Platz belegten wohl die Rahmschwammerl, die sich aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnten, die somit auf dem vierten Platz landeten.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Karibisches Gemüse: ++
Kreolischer Bohnenreis: ++