Posts Tagged ‘coalfish’

Seelachsfilet Bordolaise Art mit Salzkartoffeln & Safransauce [23.08.2019]

Friday, August 23rd, 2019

Mit dem Japanisches Ingwersteak mit Bratensauce + drei Komponenten nach Wahl bei aus dem Abschnitt Daily auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurant, welches natürlich mit Honigkarotten und Kartoffelplätzceh serviert wurde, hatte ich in Vergangenheit, z.B. hier oder hier, eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht, aber es war wieder der deutlich erhöhte Preis der mich abhielt, bei diesem Angebot zuzugreifen. Leider war der Apfelstrudel mit Vanillesauce in der Sektion Veggie nicht das richtige, ich akzeptiere nur begrenzt Süßspeisen als Hauptgericht, aber ich überlegte kurz ob ich nicht beim Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce, der gemeinsam mit Verschiedenen Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, vielleicht das richtige wäre, entschied mich dann aber doch für das Seelachfilet Bordolaise Art mit Salzkartoffeln und Safransauce im Abschnitt Vital – obwohl es mir etwas wiederstrebte zum dritten Mal in Folge Salzkartoffeln zu verzehren. Natürlich handelte es sich beim Seelachs Bordolaise hier nicht das TK-Original von I*lo (das “BordElaise” geschrieben wird und dass ich u.a. hier schon mal getestet habe), aber ich war mit der Vergangenheit auch mit dieser Betriebsrestaurant-Version immer ganz gut gefahren. Wobei hier waren sie sehr authentisch gewesen. Dazu hätte ich gerne noch etwas Gemüse oder Salat genommen, aber irgendwie fand ich weder an Gemüse- noch Salattheke etwas passendes. Kurz liebäugelte ich zwar mit einem Rote-Beete-Salat, entschied mich dann aber doch dagegen.

Colafish filet bordolaise style with potatoes & saffron sauce / Seelachsfilet Bordolaise Art mit Salzkartoffeln & Safransauce

Was natürlich zuerst auffiel waren die vielen, größtenteils roten Flocken mit denen man das Gericht garniert hatte. Ich dachte zuerst an Chili- oder Paprikaflocken, aber ich habe sie einzeln probiert und konnte keinen nennenswerten Eigengeschmack feststellen. Es handelte sich wohl wirklich nur um Dekoration. Das Seellachsfilet mit seiner dünnen, leicht knusprigen Semmelbrösel-Kräuter-Kruste erwies sich heute glücklicherweise als überaus gut gelungen. Und auch wenn es nicht nach viel aussah war die Menge an Fisch absolut ausreichend für eine durchschnittle Männerportion. Dazu passte sehr gut die milde Safransauce, die man dieses Mal mit Bedacht aufgebracht zu haben schien, so dass Fisch und Kartoffeln nicht darin ertranken, die Menge aber dennoch vollkommen ausreichte. Zur Sättigung trugen dabei natürlich besonders die Kartoffeln bei, die auch heute wieder durchgehend bissfest aber nicht zu matschig gekocht waren. Hätte nur noch etwas Gemüse gefehlt, um das Gericht gelungen abzurunden, aber satt wurde man natürlich auch ohne. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl und fand die 4,92 Euro die das Gericht gekostet hatte gut investiert.
Den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute das Ingwersteak sichern, aber es lag nur eine nasenlänge vor dem ebenfalls gern gewählten Seelachfilet a la Bordolaise, das somit einen guten Platz zwei belegte. Auf dem dritten Platz sah ich den Apfelstrudel und ganz knapp dahinter die Asia-Gerichte auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet á la Bordolaise: ++
Safransauce: ++
Salzkartoffeln: ++

Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Hühnchen & Seelachs [01.08.2019]

Thursday, August 1st, 2019

Nachdem ich mich gerstern ja mal wieder mit Resten von zu Hause begnügt hatte, entschied ich mich heute dazu unserem Betriebsrestaurant erneut einen Besuch abzustatten. Und es war Donnerstag, da stand mal bei Daily wieder ein Fritten-Gericht auf der Karte, heute Currywurst + drei Komponenten nach Wahl (Sättigungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180 gr.), das natürlich mit Pommes Frites serviert wurde. Aber für mich eindeutig zu mächtig und schwer, ich hatte ja beim Hackbraten am Dienstag eigentlich schon sehr “gesündigt”. Außerdem war der Preis mit 6,30 Euro recht deftig. Daher sah ich mich nach Alternativen um. Die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Veggie waren auf jedenfall schon mal nichts für mich, denn ich mag ja keinen Meerrettich oder wie man hier in Bayern sagt: Kren. Blieben also noch das Gebratene Hühnerfleisch mit Gemüse in Massamansauce, das neben Gebackener Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde oder eben die Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Hühnchen und Seelachs mit Safranreis aus dem Abschnitt Vital der heutigen Tageskarte. Und da erschien mir die Paella doch am Interessantesten.

Spanish paella with seafood, chicken & coalfish / Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Hühnchen & Seelachs

Der große Renner an diesem Gericht waren eindeutig die vier Chickenwings. Unter einer dünnen, pikant-rauchig marinierten Haut fand sich hier reichlich zwartes und saftiges Hähnchenfleisch, das sich auch noch angenehm leicht mit Messer und Gabel von den Knochen lösen ließ. Die Paella selbst fand ich eher mittelmäßig, denn der größte Teil bestand aus nur marginal gewürztem Reis, der in fast homöopathischen Mengen winzigen Stücken von Muscheln und Tintenfisch sowie ein wenig Gemüse versetzt war. Einzig beim leider etwas trocken wirkenden, gewürfelten Seelachs war man etwas großzügiger vorgangen. Aber ich hatte natürlich auch keine Meister-Paella erwartet, von daher passte es schon.
Bei den anderen Gästen lag trotz der Peiserhöhung – ich berichtete – die Currywurst natürlich wieder der große Renner und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die noch etwas häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste auftauchten als die Paella, die somit Platz drei belegte. Die Bandnudeln mit Kren-Spinat folgten auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Chicken Wings: ++
Paella: +

Salatteller mit gebackenem Seelachswürfel & Sauce Tatare [10.07.2019]

Wednesday, July 10th, 2019

Am heutigen Mittwoch konnte ich mich endlich mal wieder zu einem Besuch in unserem Betriebsrestaurant durchringen, was nicht nur daran lag dass mit einem Großen Salatteller mit gebackenem Seelachswürfel und Sauce Tatare bei Vital sowie einer Falafelpfanne mexikanische Art mit Gemüsesalsa, Guacamoleschmand und Country Potatos im Bereich Veggie gleich zwei Gerichte auf der Tageskarte zu finden waren, die mein Interesse weckten. Das Wiener Backhendl, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily, das mit Kartoffelsalat und Preiselbeeren serviert wurde, schien mir weniger das richtige für heute. Und auch an Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernauce hatte ich weniger Interesse. Beim visuellen Vergleich der Falafelpfanne und der Salat mit Seelachswürfeln konnte aber letztlich mehr bei mir punkten, bei dem vegetarischen Gericht sah es mir fast danach aus als hätte man beim klassische Rinderhacksteak Mexico (sh. hier oder hier) einfach das Hacksteak durch Falafel ersetzt, was ich jetzt nicht sooooo innovativ fand. Außerdem mag ich Fisch und bin beim Salat ja inzwischen ein wenig auf den Geschmack gekommen. Das Gericht wurde natürlich ohne eigenes Dressing serviert, ich durfte also nach meinem Besuch an der Ausgebetheke noch mal zur Salattheke tigern und mir dort ein passendes Dressing aussuchen, wobei meine Wahl auf ein Joghurt-Kräuter-Dressing fiel. Außerdem gab es dazu noch ein Stück Baguette.

Salad dish with baked diced coalfish & sauce tartar / Salatteller mit gebackenem Seelachswürfel & Sauce Tatare

Die kleinen, in Panade gebackenen Seelachswürfel waren zwar leider nicht mehr knusprig, dazu hatten sie wohl zu lange in der Warmhaltetheke gelegen, aber was Geschmack und Konsistenz anging erwiesen sie sich dennoch als überaus akzeptabel. Leider neigte sich die Panade beim eintunken in die angenehm würzige Sauce Tartar dazu, vom Fisch zu lösen, aber mit ein wenig Vorsicht ließ sich auch dies bewerkstelligen. Der Salat selber erwies sich heute jedoch als eher durchwachsen. Zum einen fand ich dort unangenehm viele grobe Strunke an den Salatblättern, was die Qualität der Zusammenstellung eindeutig minderte. Auf Tomaten und Paprika hätte man hier ebenfalls gerne verzichten können, aber das ist wohl mehr eine persönliche Präferenz. Die knusprigen Croutons, mit denen man den Salat zusätzlich gerniert hatte, kompensierten dies aber glücklicherweise noch ein wenig. Das heute einigermaßen frische und knusprige Baguette wäre zwar nicht unbedingt notwendig gewesen, eigenete sich aber wunderbar um die Reste des Dressing und der Sauce Tartare vom Teller zu wischen – auch wenn es die sonst eigentlich gut niderige Kohlehydratebilanz des Gerichts dadurch unnötig nach oben trieb. 😉 Aber letztlich war ich zufrieden mit meiner Wahl.
Das Gros der anderen Gäste hatte heute natürlich – wie nicht anders zu erwarten, beim Wiener Backhendl zugeschlagen und bescherte diesem Gericht mit klarem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich Falafelpfanne und Fisch-Salatteller heute ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei ich meinte etwas mehr Falafel gesehen zu haben und dem vegetarischen Gericht daher den zweiten Platz zubilligen, knapp gefolgt vom Salatteller mit Seelachswürfeln auf Platz drei. Die Asia-Gerichte folgten somit auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Salatmischung: +
Joghurt-Kräuter-Dressing: ++
Seelachswürfel: +
Sauce Tatare: ++
Baguette: ++

Seelachs mit Röstkartoffeln, Remoulade & Gurkensalat [14.06.2019]

Friday, June 14th, 2019

Diesen Freitag erwies sich die Wahl des richtigen Mittagsmahls in unserem Betriebsrestaurant mal wieder als fast Alternativslos für mich. Die Zwei Wollwürste mit Bratensauce und Kartoffelsalat bei Daily waren nichts für mich, denn ich mag keine Wollwürste, die Gefüllten Pfannkuchen mit heißen Kirschen und Schlagsahne bei Veggi wären etwas für einen Nachtisch, nicht aber ein Hauptgericht gewesen und das San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce als Resteverbrauch an der Asia-Wok-Theke erschien mir auch nicht das richtige. Einzig mit dem Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch hätte ich mich vielleicht anfreunden können, hätte mein Geschmack heute nach einem vegetarischen Gericht gelegen. So aber blieb nur noch der Gebackener Seelachs mit Röstkartoffeln, Remoulade und Gurkensalat, dazu Dessert oder Suppen aus dem Bereich Daily. Dass man die ursprünglich angebotenen Röstkartoffeln wie man sie auf dem Foto auf dem Bildschirm am Eingang gezeigt hatte inzwischen durch Country Potatoes ersetzt hatte, kam mir dabei nicht ungelegen.

Coalfish with roast potatoes, remoulade & cucumber salad / Seelachs mit Röstkartoffeln, Remoulade & Gurkensalat

Ich bin zwar kein so großer Fan von Gurkensalat, wollte ihm heute aber mal eine Chance geben. Leider bestätigte sich meine Annahme, dass ich mich mit rohen Gurkenscheiben wohl nie anfreunden werde, auch wenn sie in einem Dill-Essig-Öl-Dressing angemacht sind. Kann man essen, muss man aber nicht. Das Stück Seelachsfilet sah in seiner dünnen, aber knusprigen Panade etwas verwachsen aus, aber das Fischfilet im Inneren erwies sich erneut als anaganehm zart, saftig und grätenfrei. Garniert mit Zitronensaft aus der beiliegenden Zitronenecke und der würzigen Remoulade wirklich lecker. Und zum Glück hatte man dieses Mal mit Remoulade nicht gegeizt, denn sie eignete sich auch wunderbar dazu die ebenfalls knusprigen Country potatoes damit zu garnieren – ohne wäre das Gericht insgesamt etwas trocken gewesen. Bis auf den Gurkensalat, was aber eher an meiner eigenen Vorliebe lag, also ein gelungenes, wenn auch nicht perfektes Gericht. Vielleicht hätte irgend eine Sauce noch für etwas mehr Pfiff sorgen können, aber ich hätte spontan jetzt auch keine Idee was für eine. Noch einmal Dill-Sahnesauce wie am Mittwoch wäre ja langweilig gewesen.
Es waren zwar, wie Freitags häufig, nicht allzu viele Gäste anwesend als wir das Betriebsrestaurant besuchten, aber ich konnte dennoch erkennen dass sich der Seelachs wohl am besten verkauft hatte und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich die Wollwürste, die sich aber wiederum nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählten und somit drittplatzierten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Die gefüllten Pfannkuchen folgten, wiederum mit nur geringen Abstand, auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Remoulade: ++
Country Potatoes: ++
Gurkensalt: +/-

Seelachsfilet in Dillsauce mit Salzkartoffeln [12.06.2019]

Wednesday, June 12th, 2019

Eigentlich liebäugelte ich heute zuerst mit dem Gebratenes Putensteak in Tikka Massalasauce und zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert aus dem Bereich Daily, doch nach der großzügigen Portion des Backhendls von gestern wollte ich nicht schon wieder Geflügel zu Mittag verzehren. Zumal das Putensteak auch ein wenig mickrig aussah, obwohl mich der Asia-Salat, der gemeinsam mit Basamatireis als Beilage serviert wurde durchaus verlockend aussah. Doch zum Glück fand sich mit einem Gedünstetem Seelachsfilet auf Blattspinat mit Dillsauce und Salzkartoffeln bei Vital eine interessante Alternative auf der Speisekarte. Die Penne Rigate mit
Kürbisbolognese und Grand Pandano
bei Veggi fand ich weniger interessant, denn wie es aussah bestand es viel Nudeln und wenig Bolognese-Sauce, die unter Unmengen von geriebenen Hartkäse vergraben waren. Und auch mit Gebratenem Eiereis mit verschiedenem Asiagemüse oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke konnte ich mich auch nicht so recht anfreunden. Also griff ich kurz entschlossen zum Seelachs.

Coalfish filet in dill sauce / Seelachsfilet in Dillsauce

Beim Seelachsfilet war man heute schon wieder sehr großzügig gewesen, dann das Filetstück das oben auf den anderen Komponenten lag, erwies sich nicht nur als angenehm groß geraten, sondern war auch qualitativ von guter Qualität: Zart, saftig und ohne auch nur eine winzige Gräte. Gemeinsam mit der mild-würzigen Dillsauce ein wahrer Genuss. Beim Gemüse hatte man allerdings etwas geschummelt, denn anstatt des auf der Speisekarte angekündigten Blattspinats fand ich dort eine eine Mischung aus gelben und orangen Möhren, Zuckerschoten und Spargel, die man nur mit eher als homöopathisch zu bezeichnenden Mengen Blattspinat versetzt hatte. War zwar nicht schlecht – obwohl es sich eindeutig um TK-Gemüse handelte, das nicht mehr ganz frisch war – aber eine schöne Portion reinen Blattspinats wäre mir lieber gewesen. Bei den Salzkartoffeln musste ich wiederum feststellen, dass sie sich alle in einem unterschiedlichen Garzustand zu befinden schienen: Der größte Teil war gut durchgekocht und nicht zu matschig, aber zwei oder drei Stücke schienen mir doch etwas bissfest und hätten ein bis zwei Minuten länger im kochenden Wasser gut vertragen. Zusätzlich fehlte eindeutig Salz, aber das konnte ich problemlos mit dem am Tisch bereitstehenden Salzstreuer beheben. Dennoch bereute ich meine Entscheidung heute letztlich nicht, insgesamt ein doch gelungenes wenn auch nicht perfektes Mittagsgericht.
Auf den Tabletts der anderen Gäste war der Geschmack heute eher wieder sehr breit gestreut, auch wenn sich eine deutlich Tendenz hin zum Putensteak mit Massalasauce erkennen ließ, so dass ich diesem Gericht heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Aber das Seelachsfilet auf Platz zwei lag eng auf und auch der Abstand zu den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und der Kürbisbolognese knapp dahinter auf Platz vier war nur marginal. Bei den letzten beiden Gerichten war der Abstand sogar so gering, dass ich fast dazu geneigt habe, beiden den dritten Platz zu gönnen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Dillsauce: ++
Mischgemüse mit Blattspinat: +
Saltkartoffeln: ++

Gebackener Seelachs mit Remoulade [24.05.2019]

Friday, May 24th, 2019

Heute kamen wir erst spät, es war bereits nach 13:15 Uhr, dazu uns ins Betriebsrestaurant zu begeben. Aufgrund der späten Uhrzeit war wenig los und man hatte die beiden Ausgabetheken bereits zu einer Zusammengefasst. Von der heutigen Tageskarte reizten mich vor allem das Japanische Ingwersteak mit Honigkarotten und Basmatireis aus der Sektion Vital und natürlich der Gebackener Seelachs mit zwei Beilagen dazu ein Dessert oder eine Suppe bei Daily, während ich auf den Apfelstrudel mit Vanillesoße bei Veggie oder die Asia-Wok-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse süß-sauer weniger Lust verspürte. Und da ich ja bereits gestern mit dem Holzfällersteak ein Steak auf dem Teller gehabt habe, fiel meine entgültige Wahl schließlich zugunsten des Seelachs. Leider war der Kartoffelsalat, mit dem man das Gericht normalerweise serviert hatte, inzwischen aus, so dass ich auf irgendwelche Kartoffelspalten aus der Gemüsetheke zurückgreifen musste. Dazu kamen noch Zitronenecken und ein kleines Dessert in Form einer Himbeercreme aus den verbliebenen Resten der Dessert-Theke.

Baked coalfish with remoulade / Gebackener Seelachs mit Remoulade

Die Kartoffelspalten waren wohl Reste von irgend einem Geröstl gewesen, denn es fanden sich kleine Fleischstreifen von Schwein und Rind in der Mischung. Leider erwies sich das ganze nicht wirklich als Genuss, denn die Spalten waren labbrig und das Fleisch bereits leicht trocken. Garniert mit etwas von der würzigen Remoulade aber noch genießbar. Am Seelachsfilet gab es aber aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Unter einer dünnen, knusprigen Panade fand sich reichlich zartes und saftiges Fischfilet, das sich sowohl mit als auch ohne Zitronensaft und Remoulade sehr schmackhaft erwies. Und auch beim Dessert, abgesehen von einem dünnen trockenen Film auf auf Oberfläche, gab es wenig zu meckern. Visuell ansprechend ganiert mit Pistaziensplittern, einer Kirsche und einem Schokostück und gelagert auf einer dünnen Schicht von Kaffee oder Espresso erwies es sich als wunderbar cremig und fruchtig, wenn auch ein klein wenig zu süß für meinen Geschmack. War ok, auch wenn ich Kartoffelsalat diesen Labber-Kartoffelspalten natürlich vorgezogen hätte, Fleischstückchen hin oder her.
Da kaum noch Gäste da waren als wir aßen fällt es mir heute sehr schwer eine Beliebtheitsskala zu erstellen. Der Seelachs war zwar eindeutig das beliebteste Gericht, aber wie es auf den anderen Plätzen aussah kann ich aufgrund fehlender Daten leider nicht sagen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Remoulade: ++
Geröstl-Reste: +/-
Himbeercreme: ++

Seelachsfilet Picatta Milanese mit Tomatensugo & Butternudeln [10.05.2019]

Friday, May 10th, 2019

Zum Wochenabschluss musste ich beim Blick auf die Tageskarte des heutigen Freitags leider feststellen, dass sich nichts wirklich interessantes darauf fand. Den Milchreis mit Waldbeeren bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Gerichte wie Frisch gebratenes Gemüse in Austernsauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce schloss ich von Anfang an aus und auch mit dem Seelachsfilet Picatta Milanese mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter lag mir eigentlich auch nicht so, denn ich bin ja kein Freund von Gerichten mit Tomatensugo und Butternudeln, die hier ja gerne mit allem möglichen Kombiniert werden. Daher überlegte ich zuerst ob ich beim Coq au Vin – Geschmorte Hühnerkeule mit Reis und Rotweinsauce bei Vitality zuzugreifen. Doch als ich die Speiseräume betrat und dieses Gericht auf dem großen Bildschirm am Eingang betrachten konnte, musste ich festetellen dass die Hähnchenkeule ziemlich blass und unansehnlich aussah, nicht wirklich geschmort wie auf der Speisekarte beschrieben. Daher üerlegte ich kurz ob ich mir nicht lieber eine Semmel mit Fleischpflanzerl oder Leberkäse im Bistro hole, entschied mich aber dann doch dazu beim Seelachs Picatta Milanese zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus der Gemüsetheke, das heute ungewöhnlich verlockend aussah.
Coalfisch Picatta milanese with tomato sauce & butter noodles / Seelachsfilet Piccata Milanese mit Tomatensugo & Butternudeln
Die Butternudeln entsprachen genau meinen Erwartungen, denn sie waren keineswegs al dente, sondern ziemlich zerkocht und ließen sich daher erschwerte mit der Gabel aufspießen oder gar auf der flachen Seite balancieren. Die Butter tat ihr übliches, um das aufnehmen der Nudeln so schwer wie möglich zu machen. Da half auch die erstaunlich gut gelungene fruchtige Tomatensauce mit zahlreichen Fruchtstückchen und Kräutern wenig. Das nach Picatta de Milanese Art panierte Seelachsfilet erwies sich ebenfalls als ganz gut gelungen, denn das Filet war angenehm saftig und zart, zerfiel allerdings beim zerteilen in kachelartige Stücke. Das verminderte den Genuss aber nicht. Dazu passte gut das Mischgemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und Spargelstückchen, das sich als angenehm firsch und knackig erwies. Bis auf die Butternudeln also ein durchaus akzeptables Gericht und heute wohl die beste aller Wahlen die ich treffen konnte.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lagen Coq au vin und Seelachsfilet dann auch relativ nah beieinander in der Gunst, ich meinte aber doch etwas mehr Seelachsfilets auf den Tabletts gesehen zu haben, weswegen ich diesem Gericht den ersten Platz zubilligen würde. Die etwas bleiche Hähnchekeule landete somit auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Milchreis schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: +/-
Mischgemüse: ++

Seelachsfilet “Bordelaise” mit Senfsoße & Kartoffeln [03.05.2019]

Friday, May 3rd, 2019

Heute kam ich nun endlich wieder dazu, unserem Betriebsrestaurant einen Besuch abzustatten. Die Gerichte auf der Speisekarte waren zwar nicht sonderlich überragend, aber sowohl das Seelachsfilet “Bordelaise” mit Senfsoße und Kartoffeln bei Globetrotter als auch das Schweinerückensteak in Ingwersoße Karotten und Rösti bei Vitality weckten ein gewisses Interesse bei mir, während der Germknödel mit Vanillesoße aus dem Abschnitt Tradition der Region sowie die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse und Kokosmilchsoße oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse süß-sauer mich weniger ansprachen. Zuerst tendierte ich zwar zum Schweinesteak, aber da ich die ganze Woche noch keinen Fisch zu mir gegessen hatte, schwenkte ich letztlich doch noch auf das Seelachsfilet Bordelaise um, auch wenn mir die Sauce nicht ganz meinem Gusto entsprach.

Coalfish filet "Bordelaise" with mustard sauce & potatoes / Seelachsfilet "Bordelaise" mit Senfsoße & Kartoffeln

Das in dünner, mit Kräutern versehener Panada zubereitete Fischfilet war schon mal sehr gut gelungen, aussen schön knusprig, innen wunderbar zart und saftig und außerdem auch noch sehr heiß als wäre es gerade frisch aus der Küche gekommen – was aber meiner Beobachtung nach nicht den Tatsachen entsprach da die Fischfilet-Schale bereits zu etwas mehr als einem Drittel leer gewesen war. Die Sauce wiederum besaß einige Mankos. Es war weniger das Senfaroma, das glücklicherweise nicht besonders dominant war, viel mehr war die Sauce – mal wieder – dünn wie Wasser und besaß außer der leichten Senfnote und einem Hauch von Dill wenig Eigengeschmack, was ich schade fand. Und auch die kleinen Salzkartoffeln ließen etwas zu wünschen übrig, denn sie waren leider etwas matschig und zerfielen zum Teil in kleine Stücke, wenn man versuchte sie anzustechen oder in mundgerechte Portionen zu zerteilen – offensichtlich waren sie etwas zu lang gekocht worden. Mit dem Bordelaise wie man es von einem namenhaften Hersteller von Tiefkühl-Fischgerichten kaufen kann oder wie ich es in diesem Beitrag vor vielen Jahren auch schon mal selbst versucht habe herzustellen hatte das Gericht meiner Meinung nach allerdings wenig zu tun, es fehlte einfach der Belag aus Semmelbröseln, Kräutern und Gewürzen, der diese Art von Fischgerichten ja ausmacht. Panierten Fisch gibt es hier im Betriebsrestaurant ja fast jeden zweiten Freitag. Das Gericht war also in Ordnung, aber ich hatte mir irgendwie mehr davon versprochen.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute der Seelachs und das Schweinerückensteak eng beieinander und es fiel mir schwer einen klaren Favoriten auszumachen – zumal heute am Freitag auch nur 2/3el der Tische besetzt waren. Ich würde letztlich aber dem Fisch mit ganz knappen Vorsprung diesen Platz zubilligen, auch wenn das Steak im Nachhinein eindeutig etwas hochwertiger erschien und außerdem sogar mit Gemüse serviert wurde, was in dieser Lokalität ja leider eher die Ausnahme als die Regel ist. Somit landete die das Steak also auf einem guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und nur knapp dahinter folgte schließlich der Germknödel.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Senfsauce: +/-
Salzkartoffeln: +