Gung Pao Ngao [15.01.2013]

Auch wenn die Currywurst mit Pommes Frites bei Tradition der Region sehr verlockend klang und auch die Gnocchipfanne mit Kohl Karotten und Apfelwürfeln bei Vitality sowie die Gebratene Hähnchenbrust “Milanese” mit Tomate und Käse gratiniert, dazu Penne Rigate überaus verlockend klangen, entschied ich mich heute dazu der Asia-Thai-Theke mal wieder meine Aufwartung zu machen. Denn dort stand neben Ko Lo Han Zei – Herzhaftes Chinagemüse in Süß Saurer Sauce heute mit dem Gung Pao Ngao – Seelachs gebraten mit Chili Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse ein überaus verlockend klingendes Fischgericht auf der Karte. Zwar hatte ich das Pech, dass die Gäste vor mir den zugehörigen Wok mal wieder fast komplett von den Fischfilet-Stücken befreit und fast nur Gemüse zurückgelassen hatten, doch mit etwas Geschick gelang es mir dennoch, genügend Fischfilet zu “extrahieren” um gemeinsam mit der Schale Reis und dem Glückskeks ein ausreichendes Mittagsmahl zu erhalten.

Gung Pao Ngao

Auch wenn es sich bei den paniert gebackenen Seelachsfilet-Häppchen nur um die übrig gelassenen Reste handelte, schmälerte das ihren Geschmack glücklicherweise in keinem Maße. Sie hätten ein winzig klein wenig saftiger sein können, das hatte man schon mal besser hier hinbekommen, aber da sie sich wie üblich als absolut grätenfrei erwiesen, sehe ich keinen Grund hier irgendwelche Punkte abzuzuziehen. Gemeinsam mit einer reichhaltigen Gemüsemischung aus Morcheln, Lauch, Paprika, Bambusstreifen, Möhren, Blumenkohl und Broccoli in einer dunklen dickflüssigen, dank der beigefügten Chilischoten kräftig scharfen Sauce und der Schale mit leicht klebrigen Reis, die ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Sauce garniert hatte ergab sich wie gewohnt ein schmackhaftes und überaus schmackhaftes Mittagsgericht, das mal wieder alle meine Anforderungen erfüllte.
Dass der Gros der anderen Gäste auch heute mal wieder die Currywurst mit Pommes bevorzugten und dieses Gericht somit ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach die Hähnchenbrust “Milanese” mit Penne Rigate, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich der vegetarischen Gnocchipfanne auf Platz vier. Eine andere Platzierung hätte ich aufgrund der angebotenen Gerichte nicht erwartet, auch wenn die Hähnchenbrust etwas beliebter war als ich im ersten Moment geschätzt hatte. Aber gegen eine Currywurst kam sie dennoch nicht an.

Mein Abschlußurteil:
Gung Pao Ngao: ++
Reis: ++

Zwiebelschnitzel, Farmersalat & Weißbrot [25.12.2012]

Zwiebelschnitzel, Farmersalat & Weißbrot

Auch am ersten Weihnachtsfeiertag ging die Schlemmerei weiter – hier eine kleine Auswahl in Form einer Zwiebelschnitzels mit Speck, etwas Farmersalat und zwei Stücken Baguette-Brot. Zwiebelschnitzel ist echt etwas leckeres muss ich sagen, denn man legt die Schnitzel nach dem Braten in eine Rahmsauce mit Zwiebeln und ebenfalls angebratenen Speckwürfelchen ein und backt sie dann noch einmal kurz vor dem servieren. Das Ergebnis sind unglaublich zarte und gleichzeitig extrem würzige Schweineschnitzel, die sich wunderbar für größere Veranstaltungen eignet da sich das Gericht gut vorbereiten lässt. Leider lohnt es sich nicht den Aufwand für ein oder zwei Personen zu betreiben, ansonsten würde ich das Gericht wahrscheinlich mal nachkochen und das Rezept hier vorstellen. ;-)

Hirschbraten mit Wacholderrahmsauce & Mandelkroketten [20.11.2012]

Mein erster Blick galt heute dem Angebot bei Vitality, wo heute Spaghetti al limone con ricotta auf der Speisekarte stande, einem Gericht, das ich hier schon mal probiert und für gut befunden hatte. Aber neben den ebenfalls sehr verlockenden Asia-Gerichten wie Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry oder Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce hatte man vor allem in der regulären Küche zwei Angebote aufgefahren, die ich unmöglich ablehnen konnte. Gut, bei der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites in der Abteilung Globetrotter gelang es mir aufgrund der voraussichtlich sehr hohen Kalorienwerte dann doch, aber bei einem Hirschbraten in Wacholderrahmsauce mit Mandelkroketten und Preiselbeerbirne bei Tradition der Region wurde ich dann schwach – Wildgerichte gibt es dann doch zu selten als dass ich hier nicht hätte zugreifen können. Da eine Gemüsebeilage im eigentlichen Angebot aber fehlte, ergänzte ich es noch mit einem Schälchen aus Erbsen, Pariser Möhren und Spargelspitzen von der Gemüsetheke.

Hirschbraten mit Wacholdersauce & Mandelkroketten / Roast venison with juniper sauce & almond coquettes

Zu einem großen, zarten Stück mageren Hirschbratens in einer herben, mit Wacholderbeer-Aroma und einigen Wacholderbeeren versetzten Rahmsauce fanden sich eine gekochte Birnenhälfte mit etwas sehr süß geratenen Preiselbeergarnitur und schließlich elf Krokettenbällchen, die aus einer mit dünnen Mandelblättchen garnierten, knusprigen Hülle umfassten Kartoffelmasse hergestellt zu sein schienen. Bis auf das Fehlen einer Gemüsebeilage, hier hätte Blaukraut oder Rosenkohl meiner Meinung nach sehr gut gepasst, ein wirklich sehr gelungenes Gericht, das ich mir glücklicherweise mit der Mischung aus Erbsen, Möhren und Spargelspitzen kombiniert hatte, die es in diesem Fall ebenfalls ihren Zweck erfüllt und an der es aus meiner Sicht ebenfalls nichts auszusetzen gab. Was die Nährwerte angeht war der Hirschbraten zwar nicht optimal, aber das war mir der eher seltene Genuss eines Wildgerichts absolut wert.
Bei dem Wettstreit um den heutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala schlug sich der Hirschbraten zwar sehr gut, konnte der Currywurst mit Pommes aber dann doch nicht bestehen und belegte somit nach dieser doch nur einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich die vegetarischen Spaghetti al limone con ricotta. Hier hat die Vorliebe für Fastfood dann doch der kulinarisch eindeutig besseren Wahl leider mal wieder den Rang abgelaufen – manchmal muss ich mich wirklich fragen was die anderen Gäste zu solchen Entscheidungen bewegt. Aber beeinflussen kann ich es ja eh nicht… ;-)

Mein Abschlußurteil:
Hirschbraten: ++
Wacholderrahmsauce: ++
Mandelkroketten: ++
Preiselbeerbirne: + (weil zu deutlich süß)

Zucchini-Möhren-Puffer aus dem Ofen mit Sour Cream & Räucherlachs – das Rezept

Heute war mir mal nach ein paar Puffern, je nach Region auch als Reibekuchen, Datschi, Pfannkuchen oder Detscher bezeichnet, allerdings nicht nach gewöhnlichen aus Kartoffeln, sondern aus einer Kombination von Möhren und Zucchini. Reine Kartoffelpuffer hatte ich ja hier schon mal gemacht, hier hatte ich sie mit Schinken und Bärlauch und Schinken variiert und außerdem hier schon einmal etwas ähnliches aus Pastinaken angefertigt. Doch allen bisherigen Pfannkuchen-Rezepten war das Backen in der Pfanne gleich, einer Zubereitungsmethode die ziemlich viel Öl verbraucht und daher nicht gerade kalorienarm ist. Das musste doch auch anders gehen und so entschloss ich mich das heutige Rezept mal im Backofen zuzubereiten. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept hier in üblicher Weise einmal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

450g Zucchini
01 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

450g Möhren
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

3 Hühnereier
03 - Zutat Eier / Ingredient eggs

2-3 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

6-7 EL Weizenvollkornmehl
05 - Zutat Vollkornweizenmehl / Ingredient whole wheat flour

3 EL Haferflocken
06 - Zutat Haferflocken / Ingredient oat flakes

80g Emmentaler (oder ein anderer Käse nach Wahl)
07 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmental cheese

1 Bund glatte Petersilie
08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

etwas Olivenöl zum bepinseln
Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Oregano zum würzen

sowie optional zum belegen

etwas Sour Cream
09 - Zutat Sour Cream / Ingredient sour cream

und etwas Räucherlachs
10 - Zutat Räucherlachs / Ingredient smoked salmon

Kommen wir nun zur Zubereitung: Wir beginnen damit, die Zucchini gründlich zu waschen
11 - Zucchini waschen / Clean zucchini

und die Möhren zu schälen.
12 - Möhren schälen / Peel carrots

Dann nehmen wir eine Kastenreibe zur Hand und reiben die Möhren
13 - Möhren raspeln / Grate carrots

und die Zucchini jeweils auf der groben Seite.
14 - Zucchini raspeln / Grate zucchini

Dann geben wir das geriebene Gemüse in ein Sieb, fügen etwas Salz hinzu
15 - Salzen / Add salt

und lassen es, mit einem Küchentuch abgedeckt, etwa 30 Minuten ziehen.
16 - Abgedeckt ruhen lassen / Cover and leave

In der Zwischenzeit können wir ja schon mal die Petersilie waschen, trocken schütteln,
17 - Petersilie waschen / Clean parsley

die Blättchen von den Stielen abzupfen
18 - Blättchen abzupfen / Pluck leaflets

und diese schließlich fein zerkleinern.
19 - Zerkleinern / Grind

Nach der halben Stunde können wir unseren Backofen schon einmal auf 180 Grad einschalten und vorheizen lassen, anschließend drücken wir mit der Hand noch einmal die letzte Flüssigkeit aus dem geriebenen Gemüse
20 - Flüssigkeit ausdrücken / Squeeze fluid

und geben es dann in eine Schüssel. Jetzt schlagen wir die Eier auf und geben sie hinzu,
21 - Eier hinzufügen / Add eggs

streuen das Vollkornweizenmehl ein,
22 - Mehl einstreuen / Intersperse flour

geben die Haferflocken dabei,
23 - Haferflocken addieren / Add oat flakes

pressen die Knoblauchzehen hinein,
24 - Knoblauch pressen / Squeeze garlic

addieren die zuvor zerkleinerte Petersilie
25 - Petersilie beigeben / Add parsley

und fügen schließlich noch den geriebenen Käse hinzu.
26 - Käse hinzufügen / Add cheese

Alles vermengen wir dann gründlich miteinander
27 - Gut vermengen / Mix well

und würzen dabei alles kräftig mit Salz, Pfeffer, Oregano und Muskatnuss – wobei natürlich jedem die Variation der verwendeten Gewürze freigestellt ist. Ggf. können wir auch noch einen weiteren Esslöffel Mehl dazu geben wenn die Masse zu flüssig sein sollte.
28 - Würzen / Taste

Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech formen wir dann aus jeweils etwa einem Esslöffel unsere Reibekuchen und drücken sie dabei gleichmäßig flach.
29 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

Das Backblech schieben wir anschließend auf der mittleren Schiene für 30 bis 40 Minuten in den Ofen.
30 - Backen / Bake

Nach etwa fünfzehn Minuten entnehmen wir es dann noch einmal kurz, um die inzwischen etwas fester gewordenen Pfannkuchen dünn mit etwas Olivenöl zu bepinseln – dadurch werden sie schön kross wie man es auch von der Pfannenversion her kennt. Ein Pinseln gleich zu beginn war leider nicht möglich, da die Pfannkuchen da noch zu feucht sind.
31 - Mit Olivenöl bepinseln / Brush with olive oil

Anschließend kommen sie wieder zurück in den Ofen, wo sie die verbleibende Zeit fertig backen können.
32 - Weiter backen / Continue baking

Haben sie schließlich den gewünschten Bräunungsgrad erreicht, können wir das Blech wieder entnehmen und die Puffer komplett mit dem Backpapier vom Blech ziehen. Ich mag sie ja etwas krosser, aber das kann jeder natürlich so halten wie er selbst mag. ;-)
33 - Fertig gebacken / Finished baking

Auf einem frischen Stück Backpapier verarbeiten wir dann den Rest unserer Reibekuchen-Masse – ich entschied mich dazu alles in einen einzelnen, großen Pfannkuchen zu verwenden, was auch wunderbar funktionierte.
34 - Blech neu bestücken / Prepare second load

Die fertigen Reibekuchen garnieren wir mit einem Klecks Sour Cream und etwas Räucherlachs und können sie dann anschließend sofort servieren.
35 - Zucchini-Möhren-Puffer aus dem Ofen mit Sour Cream & Räucherlachs / Oven baked zucchini carrot pancakes with sour cream and smoked salmon - Serviert

Auch aus dem Ofen erwiesen sich die Reibekuchen angenehm knusprig und äußerst schmackhaft. Die Kombination aus Zucchini und Möhren gaben den Puffern einen kräftigen, aber auch gleichzeitig ganz leicht süßlichen Geschmack. Dazu das ganz leichte Knoblaucharoma, der Emmentaler und die frische Petersilie rundeten die Reibekuchen schließlich gemeinsam mit den Gewürzen geschmacklich wunderbar ab. Mit hat es mit der Sour Cream und dem Räucherlachs am besten geschmeckt, aber es steht dabei jedem natürlich frei die Puffer nach eigenem Geschmack zu garnieren oder aber auch pur zu genießen.

36 - Zucchini-Möhren-Puffer aus dem Ofen mit Sour Cream & Räucherlachs / Oven baked zucchini carrot pancakes with sour cream and smoked salmon - CloseUp

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die Kalorienwerte. Die gesamte Teigmasse plus etwa drei Esslöffeln Olivenöl zum bepinseln bringen fast genau 1000kcal zusammen, das heißt aufgeteilt auf vier Portionen liegen wir bei gerade mal 250kcal pro Portion, und selbst wenn der Appetit größer ist und man alles mit nur drei Personen verzehrt sind ca. 334kcal pro Portion noch mehr als akzeptabel. Dazu kommt natürlich noch der Belag nach Wahl, den man dazu rechnen muss – aber da dies variabel ist lasse ich ihn mal nicht in die hiesige Berechnung mit einfließen. Insgesamt also eine wirklich angenehm leichte Variante zu den Pfannen-Puffern, die man ja in weitaus größeren Mengen Öl brät, was die Kalorien logischerweise nach oben treibt. Somit sei nun bewiesen, dass man auch im Ofen leckere Puffer wohl jeder Art zubereiten kann – man sollte eben nur nicht vergessen sie zwischendurch mit etwas Öl zu bepinseln, dann ist der Erfolg und die Knusprigkeit auf jeden Fall garantiert. ;-)

Guten Appetit

Schollenfilet mit Kartoffel-Gurkensalat & Remoulade [13.07.2012]

Nachdem ich meine Meinung über Kartoffelsalat ja vor kurzem endlich revidieren oder besser gesagt differenzieren konnte, wollte ich diese Erfahrung heute gleich mal vertiefen, denn mit einem Gebackenen Schollenfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Remoulade stand heute in der Sektion Globetrotter gleich wieder ein interessantes Gericht aus diesem Bereich auf der Speisekarte. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass es sich hier nicht doch um eine Zubereitung mit Mayonaise handelt – was hier im bayrischen Raum aber eher selten ist – entschied ich mich also für dieses Angebot und ließ die anderen Angebote wie Schweinesülze mit Bratkartoffeln und Remoulade als Zusatzangebot, die Zarte Hühnerbrust mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato bei Vitality und die Gefüllten Pfannkuchen mit Quark an Waldbeerenragout und Vanillesauce bei Tradition der Region ebenso links liegen wie die Asia-Angebote der Frühlingsrollen und der Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce. Das Schollenfilet selbst ergänzte ich dann aber noch mit einigen Pariser Möhren von der Gemüse- sowie einem Obstsalat von der Dessert-Theke.

Gebackene Scholle mit Kartoffelsalat & Remoulade / Baked plaice with potato salad & tartar sauce

Zuerst schien die Panada des angenehm große Schollenfilet zwar etwas sehr dunkel geraten, doch der Eindruck täuschte glücklicherweise – sie war angenehm dünn und knusprig und ummantelte ein zartes, grätenfreies und saftiges Stück schmackhaften Fischfilets. Und auch der mit Essig und Öl angemachte, natürlich kalte Kartoffelsalat, den man auf meinen Wunsch hin mit nur wenigen Salatgurkenscheiben aufgemacht hatte, erwies sich als gute und leckere Wahl – ebenso wie die fast etwas zu reichhaltig aufgetischte, aber dennoch sehr gelungene Remoulade. Den Pariser Möhren merkte man dann aber leider wieder an, dass sie bereits längere Zeit in der Wärmetheke gelegen hatten, denn sie waren gerade noch lauwarm und die größeren Stücke scheinbar nicht richtig durch. Hier musste ich leider einen kleinen Abzug tätigen, wurde aber dann von dem leckeren Obstsalat aus Melone, Apfel, Birne, Orange und Weintrauben wieder ein wenig entschädigt. In der Summe war ich aber sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Und auch die anderen Kantinengäste schienen verstärkt beim Schollenfilet zugeschlagen zu haben, denn es landete meinen Beobachtungen nach mit deutlich erkennbaren Vorsprung auf Platz eins der heutigen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber mit nur knappen Vorsprung vor der ebenfalls sehr beliebten Hühnerbrust mit Basilikumpesto. Den letzten Platz teilten sich schließlich die Pfannkuchen und die Schweinesülze – bei diesen Gerichten konnte ich absolut keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Schollenfilet: ++
Kartoffelsalat: ++
Remoulade: ++
Pariser Möhren: +
Obstsalat: ++