Putenschnitzel mit Honig-Karotten, dazu Pfeffersauce & Kroketten [25.08.2017]

Normalerweise greife ich ja Freitags gerne zum Fischgericht, aber heute stand im Bereich Globetrotter mal wieder die altbekannte Gebackene Scholle mit Kartoffelsalat und Remoulade auf dem Speiseplan unseres Betriebsrestaurants. Und da ich weder Lust darauf, noch auf die Pfannkuchen mit heißen Kirschen bei Tradition der Region noch die Asia-Thai-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mie-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch oder Sen Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischssorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte, griff ich letztlich zum heutigen Vitality-Angebot, einem Putenschnitzel mit Honig-Karotten, dazu Pfeffersauce und Kroketten.

Turkey steak with honey carrots, pepper sauce & croquettes / Putenschnitzel mit Honig-Karotten, dazu Pfeffersauce & Kroketten

Im Grunde genommen handelte es sich hier um eine Abwandlung des bereits bekannten Japanischen Ingwersteaks, das ja traditionell mit Reis serviert worden war. Aber in der Variante mit frischen und knusprigen Kroketten, auch wenn diese in vorliegenden Fall bereits leicht abgekühlt waren, gefiel es mir sogar noch besser. Das Putensteak war angenehm saftig und zart geraten und harmonierte wunderbar mit der zwar etwas dünnen aber angenehm würzigen Pfeffersauce, in der sich aber in erträglichem Maße auch einige grüne Pfefferkörner fanden. Die noch leicht knackigen Möhren mit ihrem Honigaroma rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Ich war froh, diese Wahl getroffen zu haben – das Gericht erwies sich als eine sehr gelungene Alternative zum immer gleichen Fischfilet mit Kartoffelsalat.
Dennoch war die Scholle heute, wie eigentlich üblich, das am häufigsten gewählte Gericht und somit das erstplatzierte Gericht auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Aber das Putensteak folgte ihm sehr knapp auf Platz zwei und erfreute sich offensichtlich steigender Beliebtheit. Als ich den Speisesaal verließ, war die Schlange an der Putensteak-Theke deutlich größer als beim Fischfilet – hätte ich etwas gewartet, hätte sich die Platzierung vielleicht sogar noch geändert. Auf dem dritten Platz kamen die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegten schließlich die Pfannkuchen mit heißen Kirschen.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Pfeffersauce: ++
Honig-Karotten: ++
Kroketten: ++

Reibekuchenpizza – das Rezept

Basierend auf meiner bereits etwas länger zurückliegenden Erfahrung mit Ofen-Reibekuchen kam ich dieses Wochenende spontan auf die Idee, mal eine Pizza auf Basis von Reibekuchenteig zuzubereiten. Um das Rezept etwas interessanter und wohl auch gesünder zu gestalten, kombinierte ich die geriebenen Kartoffeln noch mit etwas Möhren und Lauch. Dazu kam eine selbst zubereitete Tomatensauce und ein klassischer Pizza-Belag aus Salami, Kochschinken, Champignons, gerösteter Paprika und Chorizo. Und mein Riecher hatte mich nicht getäuscht, denn das Ergebnis war ein wirklicher “Leckerschmecker”. 😉 Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für den Reibekuchen-Pizzaboden

1000g Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

350g Möhren
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 größere Stange Lauch
03 - Zutat Lauch / Ingredient leek

1 große Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

3 Hühnereier
05 - Zutat Eier / Ingredient eggs

3-4 Esslöffel Mehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

sowie etwas Olivenöl zum andünsten
und etwas Salz, Pfeffer & Majoran zum würzen

Für die Pizzasauce

400g stückige Tomaten
07 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

2 Esslöffel Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

sowie zum würzen Salz, Pfeffer, Oregano, Knoblauchgranulat, Paprika und eine Prise Zucker zum würzen

Für den Belag

150g geriebenen Mozzarella
13 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

150g Kochschinken
09 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

einige Scheiben Salami & Chorizo
10 - Zutat Salami & Chorizo / Ingredient salami & chorizo

Champignons in Scheiben
11 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

Geröstete Paprika
12 - Zutat geröstete Paprika / Ingredient roast bell pepper

sowie eventuell etwas frisches Basilikum zum garnieren

Beginnen wir damit, erst einmal die Kartoffeln zu schälen
14 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und sie in eine Schüssel mit kalten Wasser zu reiben.
15 - Kartoffeln in kaltes Wasser reiben / Grate potatoes in cold water

Dann waschen wir die geriebenen Kartoffeln kurz durch,
16 - Geriebene Kartoffeln waschen / Wash grated potatoes

gießen sie dann in einem Sieb ab, wobei wir das Wasser auffangen,
17 - Geriebene Kartoffeln in Sieb geben / Put grated potatoes in sieve

und drücken die Flüssigkeit gründlich aus.
18 - Flüssigkeit ausdrücken / Squeeze out fluids

Die Schüssel mit dem aufgefangenen Wasser stellen wir bei Seite, damit sich die darin enthaltene Kartoffelstärke absetzen kann – das dauert etwa 10 bis 15 Minuten.
19 - Kartoffelstärke setzen lassen / Let potato starch descent

Jetzt schälen wir die Möhren,
20 - Möhren schälen / Peel carrots

reiben sie ebenfalls auf unserer Küchenreibe
21 - Möhren reiben / Grate carrots

und waschen die Stange Lauch,
22 - Lauch waschen / Wash leek

schneiden sie in Ringe
23 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

und halbieren diese Ringe dann noch einmal.
24 - Lauchringe halbieren / Cut leek rings in halfs

Außerdem schälen wir die Zwiebel und würfeln sie.
25 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Nun erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne,
26 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten darin die Möhren,
27 - Möhren andünsten / Braise carrots

die Zwiebel
28 - Zwiebel hinzufügen / Add onion

und das Lauch
29 - Lauch addieren / Add leek

gemeinsam für einige Minuten an. Dann stellen wir es bei Seite und lassen es wieder abkühlen.
30 - Alles gemeinsam andünsten / Braise everything

Inzwischen müsste sich auch die Kartoffelstärke am Boden der Schüssel abgesetzt haben,
31 - Kartoffelstärke hat sich abgesetzt / Potato starch at bottom

so dass wir vorsichtig das Wasser abgießen können, damit nur die weiße Stärke am Boden zurückbleibt.
32 - Wasser abgießen / Drain water

Jetzt geben wir die Gemüsemasse zusammen mit den geriebenen Kartoffeln in eine Schüssel,
33 - Kartoffeln zu Gemüse geben / Add potatoes to vegetables

vermischen alles gründlich miteinander
34 - Gründlich vermengen / Mix well

und geben sie dann noch einmal in ein Sieb, um sie erneut kräftig auszudrücken.
35 - Masse in Sieb auspressen / Squeeze mix in sieve

Die aufgefangene Flüssigkeit können wir in den Abfluss gießen.
36 - Flüssigkeit weggießen / Drain fluids

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 225 Grad vorzuheizen.

Nachdem wir dann die Kartoffel-Gemüse-Masse dann zurück in die Schüssel gegeben haben, fügen wir die aufgefangene Kartoffelstärke hinzu,
37 - Kartoffelstärke dazu geben / Add potato starch

schlagen die drei Eier hinein,
38 - Eier addieren / Add eggs

würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran
39 - Mit Salz,Pfeffer & Majoran würzen / Season with salt, pepper & majoram

und vermischen alles gründlich miteinander.
40 - Alles vermengen / Mix everything

Die verbliebene Flüssigkeit binden wir dabei mit drei bis vier Esslöffeln Mehl, bei Bedarf auch gerne mehr.
41 - Mit Mehl binden / Stir in flour

Die so entstandene Teigmasse tragen wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech auf, streichen es gleichmässig glatt
42 - Auf Backblech auftragen / Spread on baking plate

und backen es im Ofen auf der zweiten Schiene von unten für ca. 20 Minuten vor.
43 - Im Ofen vorbacken / Pre-bake in oven

In der Zwischenzeit können wir uns um die Pizzasauce kümmern. Dazu erhitzen wir die Tomaten in einem kleinen Topf,
44 - Tomaten erhitzen / Heat up tomatoes

rühren die beiden Esslöffel Tomatenmark ein,
45 - Tomatenmark einrühren / Stir in tomato puree

schmecken es mit Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauchgranulat, Oregano und einer Prise Zucker ab
46 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

und lassen die Sauce bei gelegentlichem umrühren sich deutlich einreduzieren. Dann nehmen wir sie von der Platte und lassen sie herunterkühlen.
47 - Sauce reduzieren lassen / Let sauce reduce

Außerdem würfeln wir den Kochschinken
48 - Schinken würfeln / Dice ham

und schneiden die geröstete Paprika in Streifen.
49 - Geröstete Paprika in Streifen schneiden / Cut roasted bell pepper in stripes

Ist unser Reibekuchen-Pizzaboden nach 20 Minuten zu einer festen Masse vorgebacken, entnehmen wir das Blech, schalten den Ofen auf 200 Grad herunter, lassen den Reibekuchenteig kurz etwas abkühlen,
50 - Blech wieder aus Ofen entnehmen / Take from oven

bestreichen es dünn mit unserer Pizzsauce,
51 - Teigboden mit Tomatensauce bestreichen / Vover dough with tomato sauce

bestreuen diese großzügig mit dem geriebenen Mozzarella
52 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

und belegen alles dann mit den Zutaten unserer Wahl – in diesem Fall Pilze, Paprika, Salami, Schinken und Chorizo – die wir fest andrücken.
53 - Mit weiteren Zutaten belegen / Cover with other ingredients

Anschließend schieben wir das Blech für weitere 12 bis 15 Minuten zurück in den Ofen.
54 - Im Ofen backen / Bake in oven

Sobald der Käse geschmolzen ist, können wir das Blech mit unserer Reibekuchenpizza auch schon wieder entnehmen
55 - Potato pancake pizza - Finished baking / Reibekuchenpizza - Fertig gebacken

und sie unmittelbar, vielleicht garniert mit etwas frischem Basilikum, servieren und genießen.
56 - Potato pancake pizza - Served / Reibekuchenpizza - Serviert

Der Reibekuchenboden aus Kartoffeln, Möhren und Lauch alleine war schon sehr lecker, aber in Kombination mit der fruchtigen Pizzasauce und dem leckeren Belag aus Salami, gerösteter Paprika, Pilzen, Schinken und Chorizo entwickelte sich das Gericht zu einer wahren geschmacklichen Offenbarung. Der Reibekuchen-Boden war dabei stabil und fest, aber nicht zu trocken geworden, wobei wahrscheinlich auch die drei Eier im Teig nicht ganz unschuldig waren. Ich hatte ja befürchtet, dass er am Ende zu feucht für eine stabile Konsistenz hätte sein können, doch dank des mehrfachen Ausdrückens im Sieb besaß er genau die richtige Konsistenz für einen Reibekuchenteig. Man konnte die abgekühlten Stücke sogar problemlos in die Hand nehmen, ohne das sie auch nur drohten zu zerbrechen. Und auch in abgekühlter Form erwies sich diese Pizza als wahrer Genuss, weswegen ich sie vorbehaltlos auch als Fingerfood für ein Buffet empfehlen kann. Den Belag kann man natürlich nach eigenem Gutdünken variieren: Ich könnte mir auch gut einen Belag mit Dill und Räucherlachs oder eine Art Flammkuchen mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln vorstellen. Aber auch beim Teig könnte ich mir Variationen vorstellen, zum Beispiel die mit der Anfangs erwähnten Reibekuchenrezeptur aus Zucchini und Möhren oder auch ein reiner Kartoffelteig wären denkbar. Soviel steht fest: Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich eine Reibekuchenpizza zubereitet habe.

57 - Potato pancake pizza - Side view / Reibekuchenpizza - Seitenansicht

Guten Appetit

Polenta-Auflauf mit Hähnchenbrust und Gemüse – das Rezept

Da ich schon länger nichts mehr mit Polenta zubereitet hatte, davon aber noch einiges Vorrätig hatte entschied ich mich dazu, heute mal wieder ein Rezept damit auszuprobieren. Nach einiger Recherche fiel meine Wahl schließlich auf ein Auflauf-Rezept mit Hähnchenbrust, das ich noch mit etwas zusätzlichem Gemüse aufwertete. Das Ergebnis war ein sehr gelungenes Gericht, das ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

200g Polenta
01 - Zutat Polenta / Ingredient polenta

1 größere Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 große rote Paprika
04 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

180g Champignons
05 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

450g Hähnchenbrust
06 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

3 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

750ml Wasser
08 - Zutat Wasser / Ingredient water

40g Parmesan
09 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

1/2 Bund Petersilie
10 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie etwas neutrales Öl zum braten
und etwas Pfeffer und Salz zum würzen

Beginnen wir wie üblich damit, die verschiedenen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen also die Möhren
11 - Möhren schälen / Peel carrots

und schneiden sie in kleine Würfel,
12 - Möhren würfeln / Dice carrots

waschen die Paprika, trocknen sie,
13 - Paprika waschen / Wash bell pepper

entkernen sie
14 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

und schneiden sie ebenfalls in kleinere Würfel.
15 - Paprika würfeln / Dice bell peppper

Außerdem spülen wir die Champignons ab,
16 - Champignons abspülen / Wash mushrooms

schneiden die trockenen Stielenden ab und schneiden sie dann in Scheiben,
17 - Champignons in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

ziehen die Zwiebel ab und würfeln sie
18 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und waschen die Petersilie, schütteln sie trocken,
19 - Petersilie waschen / Wash parsley

zupfen die Blätter von den Stielen
20 - Blättchen von den Stielen zupfen / Pick leaflets

und zerkleinern diese gründlich.
21 - Petersilie zerkleinern / Hackle parsley

Schließlich reiben wir auch noch den Parmesan.
22 - Parmesan reiben / Grate parmesan

Des weiteren spülen wir die Hähnchenbrüste gründlich mit kalten Wasser ab, tupfen sie trocken,
23 - Hähnchenbrüste waschen / Wash chicken breasts

entfernen fettige Stellen sowie eventuelle Knochenreste und schneiden sie in mundgerechte Stücke. Ich hatte dieses Mal im Supermarkt leider nur recht kleine Hähnchenbrüste bekommen, aber die Qualität war glücklicherweise in Ordnung.
24 - Hähnchenbrüste würfeln / Dice chicken breasts

Nun geben wir die 750ml in einen größeren Topf, beginnen damit es zum kochen zu bringen
25 - Wasser aufsetzen / Put on water

und erhitzen etwas neutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl, in einer Pfanne.
26 - Öl erhitzen / Heat up oil

Sobald das Öl heiß genug ist, geben wir die Möhrenwürfel hinzu
27 - Möhren hinzufügen / Add carrots

und braten sie für einige Minuten an.
28 - Möhren andünsten / Braise carrots

In der Zwischenzeit müsste dann auch das Wasser kochen, so dass wir die drei Teelöffel Gemüsebrühe dazu geben
29 - Gemüsebrühe einstreuen / Add vegetable stock

und dann die Polenta unter ständigem rühren langsam nach und nach hinzu geben können.
30 - Polenta einrühren / Stir in polenta

Dann lassen wir die Polenta auf niedriger Herdstufe für 15 Minuten offen quellen. Danach stellen wir die Platte aus und schließen den Topf mit dem Deckel.
31 - Polenta quellen lassen / Soak polenta

Nun können wir auch die Paprikawürfel mit in die Pfanne geben
32 - Paprika hinzufügen / Add bell pepper

und sie mit anbraten, bis sie etwas Farbe bekommen.
33 - Paprika anbraten / Braise bell pepper

Sobald sowohl Möhren als auch Paprika durchgebraten sind, aber noch etwas “Biss” haben, entnehmen wir sie aus der Pfanne und stellen sie bei Seite.
34 - Gemüse entnehmen / Take out vegetables

Dann geben wir unter Zugabe von etwas mehr Öl die Champignon-Scheiben in die Pfanne
35 - Champignons in Pfanne geben / Add mushrooms to pan

braten sie für einige Minuten rundherum an
36 - Pilze anbraten / Braise mushrooms

und entnehmen sie dann ebenfalls wieder, um sie bei Seite zu stellen.
37 - Pilze entnehmen / Take out mushrooms

Anschließend geben wir die Hähnchenbrust-Würfel in die Pfanne,
38 - Hähnchenwürfel in Pfanne geben / Put chicken in pan

würzen sie mit etwas Salz und Pfeffer
39 - Hähnchen mit Pfeffer & Salz würzen / Taste chicken with pepper & salt

und braten sie rundherum an.
40 - Hähnchenwürfel anbraten / Fry chicken

Sind sie durchgebraten, geben wir auch die gewürfelte hinzu,
41 - Zwiebel addieren / Add onion

dünsten sie glasig an
42 - Zwiebel andünsten / Braise onion

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, etwa die Hälfte der angebratenen Möhren- und Paprikawürfel zur Polenta zu geben
43 - Hälfte Gemüse zu Polenta geben / Add half of vegetables to polenta

und sie damit gründlich zu verrühren.
44 - Gemüse unterheben / Stir in vegetables

Sobald die Zwiebeln angedünstet sind, geben wir die angebratenen Champignons
45 - Pilze in Pfanne geben / Add mushrooms

sowie das restliche angebratene Gemüse mit in die Pfanne, verrühren alles gründlich,
46 - Restliches Gemüse hinzufügen / Add remaining vegetables

schmecken es noch mal Final mit Salz und Pfeffer ab
47 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

und heben schließlich noch die zerkleinerte Petersilie unter. Das ganze lassen wir noch kurz zusammen in der Pfanne köcheln und stellen es dann bei Seite.
48 - Petersilie einstreuen / Add parsley

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt mit dem Vorheizen des Backofens auf 180 Grad zu beginnen.

Anschließend fetten wir eine Auflaufform aus,
49 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

bedecken den Boden mit etwa der Hälfte der Polenta,
50 - Boden mit Polenta bedecken / Cover floor with polenta

geben die Hähnchenbrust-Gemüse-Mischung hinein,
51 - Geflügel -Gemüse-Mischung einfüllen / Add chicken vegetable mix

schließen mit dem Rest der Polenta ab
52 - Mit restlicher Polenta abschließen / Finish with polenta

und bestreuen das Ganze dann mit dem geriebenen Parmesan.
53 - Mit geriebenen Parmesan bestreuen / Dredge with parmesan

Sobald der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, schieben wir die gefüllte Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für etwa 25 Minuten.
54 - Im Ofen überbacken / Bake in oven

Danach brauchen wir das Gericht nur noch zu entnehmen
55 - Polenta chicken casserole - Finished baking / Polenta-Hähnchen-Auflauf - Fertig überbacken

und können es unmittelbar servieren und genießen.
56 - Polenta chicken casserole - Served / Polenta-Hähnchen-Auflauf - Serviert

Ich hatte ja etwas befürchtet, dass der Auflauf etwas trocken werden könnte, aber das erwies sich als vollkommene Fehleinschätzung. Die Polenta war nicht nur schön saftig, sondern auch dank der Gemüsebrühe sehr lecker gewürzt. Die eingerührten Gemüsestückchen taten ihr übliches, um den Maisgrieß zu einer überaus gelungenen Sättigungsbeilage zu machen. Dazu passte wunderbar die Mischung aus saftigen Hähnchenbrustwürfeln, Zwiebeln und Gemüse und der zum überbacken verwendete würzige Parmesan rundete das Gericht schließlich geschmacklich sehr gelungen ab. Ein sehr leckeres und – sieht man von der ganzen Schnippelei des Gemüses mal ab – auch recht einfach zuzubereitendes Gericht.

57 - Polenta chicken casserole - Side view / Polenta-Hähnchen-Auflauf - Seitenansicht

Werfen wir abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Und ich wurde positiv überrascht, denn ich kam nur auf einen Wert von 1900kcal, das entspricht 475kcal pro Portion bei vier Portionen. Ich hatte mir deutlich mehr gerechnet, doch die Polenta erwies sich als weniger Kalorienreich als gedacht und war doch angenehm sättigend. Leider liefert sie wenig außer Kohlehydrate, daher war es wohl gut sie mit mehreren verschiedenen Sorten Gemüse zu ergänzen. Natürlich kann man die verwendeten Sorten nach eigenem Gutdünken variieren, ich könnte mir zum Beispiel auch gut Zucchini, Aubergine oder Kohlrabi gut in diesem Auflauf vorstellen. Davon abgesehen gibt es aber aus meiner Sicht nichts mehr an diesem Rezept zu verbessern.

Guten Appetit

Putensteak mit Kräuterbutter, Pommes Frites und Rahmkarotten [20.11.2014]

Zwar sah das heutige vegetarische Angebot im Bereich Vitality, ein Orientalischer Reis-Linsen-Eintopf mit Fladenbrot recht verlockend aus, aber ich hatte Appetit auf Fleisch und keine Lust auf Asiatisches wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder Gaeng Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce. Blieben also noch das Gebratene Putensteak mit Kräuterbutter, dazu Pommes Frites und Pariser Karotten in Rahm bei Tradition der Region der Region und Schweinegulasch mit Petersilienkartoffeln in der Sektion Globetrotter. Und da das Putensteak eindeutig verlockender aussah, griff ich nach kurzem Abwägen bei diesem Angebot zu und ergänzte es noch durch ein Becherchen Mandarinenquark auf dem heutigen Dessertangebot.

Turkey steak with herb butter, french fries & cream carrots / Putensteak mit Kräuterbutter, Pommes Frites und Pariser Rahmkarotten

Die einzige Komponente bei der ich heute – mal wieder – bei der ich mal wieder etwas meckern muss sind die Pommes Frites, die zwar noch einigermaßen heiß, dafür aber wieder vollkommen frei von Salz waren. Zum Glück konnte man dem recht schnell mit dem bereit stehenden Salzstreuer Abhilfe schaffen, so dass ich auf einen Punktabzug verzichten kann. Zwar war die Menge der Kräuterbutter recht großzügig im Vergleich zur Größe des zarten und saftigen Putensteaks sehr großzügig bemessen, aber passte aber sehr gut zu dem mehr als ausreichend großen Stück Fleisch. Gemeinsam mit den Pariser Möhren, die in einer cremigen, dickflüssigen Sauce angemacht waren ergab sich ein sehr leckeres Mittagsgericht, mit dem ich überaus zufrieden sein konnte. Und auch der mild gesüßte Mandarinenquark mit zahlreichen Fruchtstücken gab es nichts auszusetzen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass sich das Putensteak auch hier großer Beliebtheit erfreute und sich so mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte der Schweinegulasch, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf einem sehr guten vierten Platz kam schließlich der vegetarische Reis-Linsen-Eintopf.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Rahmmöhren: ++
Pommes Frites: ++
Mandarinenquark: ++

Hackbraten mit Rahmkarotten & Kartoffelpüree [03.06.2013]

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Gerichten wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum, Thaigemüse und Austernsauce lockte, entdeckte ich auf der Speisekarte der westlichen Küche ebenfalls einige interessante Gerichte wie die Gemüse-Paella bei Vitality, den Hackbraten mit Rahmkarotten und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und schließlich die Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Kräuterreis bei Globetrotter. Da ich auf Asia-Gerichte keine Lust verspürte, ich etwas Fleisch wollte und mir die Hähnchenkeule etwas mickrig aussah, griff ich schließlich zum Hackbraten – auch wenn es sich hier vermutlich um das kalorientechnisch ungünstigste Gericht auf der Karte handelte. Aber meines Wissens hatte ich dies in dieser Kombination noch nicht probiert. Auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Hackbraten mit Rahmkarotten & Kartoffelpüree / Meat loaf with cream carrots & mashed potatoes

Das Kartoffelpüree war zwar wieder recht eindeutig aus Pulver hergestellt, aber zumindest war es nicht ganz so dünnflüssig wie ich es von früher in Erinnerung hatte, aber für eine volle Punktzahl reicht es dennoch nicht ganz. An den in würziger Rahmsauce angerichteten Pariser Möhren gab es aber nichts zu meckern. Und auch die etwa fingerdicke Scheibe Hackbraten, den man offensichtlich nach der Zubereitung noch einmal angebraten hatte, gab keinen Grund zur Kritik. Er erwies sich als angenehm saftig und gut gewürzt, wobei besonders viel Würze im der dunklen Kruste lag. Ein nicht gerade leichtes, aber dennoch durchaus schmackhaftes Gericht – kann es gerne mal wieder geben.
Und auch die anderen Gäste schienen primär beim Hackbraten zugegriffen zu haben, womit ich diesem Gericht den heutigen ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und den dritten Platz schienen sich heute die unerwartet beliebte Gemüse-Paella und die Hähnchenkeule zu teilen. Ich konnte hier zumindest keinen klaren Favoriten ausmachen. Ungewöhnlich, aber das folgt dem Trend der letzten Wochen, in denen die vegetarischen Gerichte ja häufiger als sonst mal nicht abgeschlagen auf dem letzten Platz gelandet sind. Mal schauen ob sich dieser Trend hält.

Mein Abschlußurteil:
Hackbraten: ++
Rahmkarotten: ++
Kartoffelpüree: +