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Vollkorn-Nudelauflauf mit Corned Beef & Sauerkraut – das Rezept

Friday, October 30th, 2020

Ich hatte einen Moment gehadert, ob ich das heutige Rezept veröffentlichen soll denn das Ergebnis sieht, auch Dank der Verwendung der Vollkorn-Nudeln, nicht soooo toll aus. Braune Nudeln in brauner Sauce macht visuell nun mal nicht so viel her, daher habe ich in der Vergangenheit auch eher selten Vollkornprodukte verwendet. Aber da es letztlich dennoch sehr lecker war, entschied ich mich dann doch dazu, diesen Beitrag zu schreiben und das Rezept einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 250g Vollkorn-Nudeln
  • 340g Sauerkraut
  • 1 Dose Corned Beef (340g)
  • 3-4 Stangen Sellerie (ca. 110g)
  • 1 große Möhre (ca. 100g)
  • 250g Nudeln
  • 2 Esslöffel Öl
  • 200g geriebener Käse (z.B. Edamer)
  • 120ml Milch/Sahne
  • 150ml gekörnte Brühe
  • 1 Esslöffel Senf
  • 1/2 Teelöffel Kümmelsamen
  • Pfeffer
  • Nachdem wir einen Topf mit Wasser zum kochen der Nudeln aufgesetzt haben
    01 - Bring water in pot to a boil / Topf mit Wasser aufsetzen

    waschen wir erst einmal die Sellerie-Stangen, schneiden sie in Streifen
    02 - Cut celery in slices / Sellerie in Scheiben schneiden

    und zerkleinern die so entstandenen Stücke dann noch einmal.
    03 - Chop celery more / Sellerie weiter zerkleinern

    Außerdem schälen wir die Möhre,
    04 - Peel carrot / Möhre schälen

    würfeln sie
    05 - Dice carrot / Möhre würfeln

    und schälen die Zwiebel, um sie ebenfalls zu würfeln.
    06 - Dice onion / Zwiebel würfeln

    Inzwischen sollte dann auch das Wasser sieden, so dass wir es mit zwei Teelöffeln Salz versehen
    07 - Salt water / Wasser salzen

    und die Nudeln darin gemäß Packungsbeschreibung auf leicht reduzierter Stufe gar kochen können.
    08 - Cook noodles / Nudeln kochen

    Nun öffnen wir die Dose Corned Beef mit dem beiliegenden “Schlüssel”,
    09 - Open corned beef can / Corned Beef Dose öffnen

    entnehmen das Fleisch aus der Dose
    10 - Take corned beef from can / Corned Beef aus Dose nehmen

    und würfeln es grob.
    11 - Cube corned beef coarsely / Corned Beef grob würfeln

    Des weiteren öffnen wir die Dose Sauerkraut und lassen dies in einem Sieb abtropfen.
    12 - Drain sauerkraut / Sauerkraut abtropfen lassen

    Jetzt können wir endlich mit der Zubereitung der Sauce beginnen und erhitzen dazu 2 Esslöffel Öl in einer Pfanne,
    13 - Heat oil in pan / Öl in Pfanne erhitzen

    geben Möhrenwürfel und Selleriestücke hinein
    14 - Put carrot & celery in pan /Möhre & Sellerie in Pfanne geben

    und dünsten sie für ein paar Minuten unter gelegentlichem rühren an.
    15 - Braise vegetables Gemüse andünsten

    Derweil sollten dann auch die Nudeln gar sein, so dass wir sie abgießen und abtropfen lassen können.
    16 - Drain noodles / Nudeln abtropfen lassen

    Dann geben wir auch die Zwiebelwürfel zum restlichen Gemüse in die Pfanne
    17 - Add diced onion / Zwiebelwürfel hinzufügen

    und dünsten sie mit an, bis sie weich und glasig geworden sind.
    18 - Braise onion / Zwiebel mit andünsten

    Außerdem streuen wir auch den halben Teelöffel Kümmelsamen mit ein
    19 - Intersperse caraway seeds / Kümmelsamen einstreuen

    und dünsten ihn kurz mit an, bis man den leichten Kümmelgeruch verspüren kann.
    20 - Braise caraway seeds / Kümmelsamen mit andünsten

    Es folgt die Hinzugabe des grob gewürfelten Corned Beef,
    21 - Put corned beef in pan / Corned Beef in Pfanne geben

    das wir für einige Minuten mit anbraten und dabei weiter zerkleinern.
    22 - Fry & hackle corned beef / Corned Beef anbraten & zerkleinern

    Nachdem wir dann den Esslöffel Senf addiert
    22 - Fry & hackle corned beef / Corned Beef anbraten & zerkleinern

    und kurz mit angedünstet haben
    24 - Braise mustard / Senf andünsten

    geben wir auch das Sauerkraut dazu
    25 - Add sauerkraut / Sauerkraut hinzufügen

    das wir gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt vermischen und für einige weitere Minuten mit andünsten.
    26 - Braise sauerkraut / Sauerkraut andünsten

    Das Ganze löschen wir schließlich mit der Sahne (Ersatzweise Milch) ab,
    27 - Deglaze with cream / Mit Sahne ablöschen

    geben die gekörnte Brühe hinzu
    28 - Add broth / Brühe dazu geben

    und verrühren alles wiederum miteinander, um es ein wenig vor sich hin köcheln zu lassen.
    29 - Stir & let simmer / Verrühren & köcheln lassen

    Dabei streuen wir auch gleich die Hälfte des Käses ein,
    30 - Add half of grated cheese / Hälfe des geriebenen Käses einstreuen

    lassen ihn in der Sauce schmelzen
    31 - Let cheese melt / Käse schmelzen lassen

    und schmecken die Sauce schließlich noch mit etwas Pfeffer ab. Der Einsatz von Salz ist nicht notwendig, da davon genügend im gepökelten Rindfleisch, dem Corned Beef, vorhanden ist.
    32 - Taste with pepper / Mit Pfeffer abschmecken

    Während der Ofen dann auf 180 Grad vorheizt, geben wir auch die abgetropften Vollkorn-Nudeln in die Pfanne,
    33 - Put noodles in sauce / Nudeln in Sauce geben

    vermischen sie gründlich mit der Sauce
    34 - Stir noodles with sauce / Nudeln mit Sauce vermischen

    und füllen alles dann in eine Auflaufform mittlerer Größe (33 x 21 x 6 cm, Fassungsvermögen: 2,3 l),
    35 - Put pan content in casserole / Pfanneninhalt in Auflaufform geben

    wo wir alles gleichmässig verteilen, dabei etwas glatt streichen
    36 - Flatten noodles / Nudeln glatt streichen

    und mit dem restlichen Käse bestreuen.
    37 - Dredge with remaining cheese / Mit restlichem Käse bestreuen

    Im vorgeheizten Ofen backen wir dann alles für 20-25 Minuten
    38 - Bake in oven / Im Ofen backen

    bis der Inhalt der Form schön blubbert und der Käse darauf geschmolzen ist.
    39 - Corned beef sauerkraut pasta bake - Finished baking / Corned Beef Sauerkraut Nudelauflauf - Fertig gebacken

    Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
    40 - Corned beef sauerkraut pasta bake - Served / Corned Beef Sauerkraut Nudelauflauf - Serviert

    Wie bereits einleitend erwähnt sah das Ergebnis nicht so ansehnlich aus wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte, aber der leckere Geschmack ließ mich darüber schnell hinweg sehen. Corned Beef und Sauerkraut gaben diesem Nudelgericht ein angenehm deftige Note, die wunderbar durch Sellerie und Möhren sowie der leichten Kümmelnote und dem haus von Senfaroma ergänzt wurde. Genau das Richtige wenn die Tage kürzer und das Wetter kälter wird. Mir hat es auf jeden fall, trotz des Aussehens, sehr gut geschmeckt.

    41 - Corned beef sauerkraut pasta bake - Side view / Vollkorn-Nudelauflauf mit Corned Beef & Sauerkraut - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Cabanossi Eintopf mit Kartoffeln & Käse [15.11.2018]

    Thursday, November 15th, 2018

    Heute wurde ich beim Besuch unseres Betriebsrestaurants gleich mehrfach in Versuchung geführt, denn nicht nur der reguläre Sauerbraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut im Abschnitt Tradition der Region lockte, sondern besonders auch das Gyros vom Schwein mit Tzatziki und Pommes Frites, das man als Zusatzangebot mit in die Speisekarte aufgenommen hatte. Und selbst das Schweinegeschnetzeltes “Zürcher Art” mit frischen Champignons und Rösti aus der Sektion Globetrotter erschien nicht gerade uninteressant. Doch ich hatte mich bereits festgelegt und wollte auch heute, am leider letzten Tag dieses Specials, wieder bei der EIntopf Woche zugreifen. Zur Auswahl standen ein Cabanossi-Eintopf mit Kartoffeln und eine Minestrone (vegetarisch), zu denen beiden Ciabatta angeboten wurde. Ich selber hätte das Gericht ja eher als Kartoffel-Eintopf mit Cabanossi bezeichnet, aber wie dem auch sei erschien es mir heute das verlockendere Angebot – obwohl man die Minestrone sogar mit ein paar Nudeln angereichert und sättigender gemacht hatte. Die Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in Massamansauce kamen mal wieder nicht in die nähere Auswahl.

    Cabanossi potato stew with cheese / Cabanossi Eintopf mit Kartoffeln & Käse

    Während man an kleinen Kartoffelwürfeln wirklich nicht gespart hatte, fanden sich leider nur eine übersichtlich Anzahl an Cabanossi-Scheiben in der Zubereitung, – aber das war reine Glückssache wie es schien, denn mein Kollege der nur wenig hinter mir in der Schlange gestanden hatte, hatte mindestens die doppelte Menge von Wurstscheiben in seiner Portion, und das ohne das zwischendurch eine frische Ladung aus der Küche gekommen war. Da hatte er wohl einfach nur Glück gehabt und die Thekenfachkraft war mit dem Schöpflöffel etwas tiefer gegangen. Geschmacklich gab es aber wirkloich nichts daran auszusetzen, wohl auch dank des geschmolzenen Käses in der Eintopf-Zubereitung erwies sich das Gericht als angenehm würzig und kräftig im Geschmack, ohne das eine der Komponenten dabei zu dominant wurde. Dazu noch das angenehm frische und knusprige Stück Ciabatta-Brot und fertig war ein schmackhaftes und vor allem sättigendes Mittagsgericht. Schade dass es der letzte Eintopf der Eintopf-Woche war.
    Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass sich Gyros und Sauerbraten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten. Letztlich konnte sich aber, wohl aufgrund der Pommes, das Gyros durchsetzen. Nach dem somit zweitplatzierten Sauerbraten sah ich aber schon die Eintöpfe, mit Fokus auf den Kartoffel-Cabanossi-Eintopf, auf dem dritten Platz. Die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz folgte, nur um eine haaresbreite entfernt, schließlich das Schweinegeschnetzelte.

    Mein Abschlußurteil:
    Eintopf: ++
    Ciabatta: ++

    Putenschnitzel mit Honig-Karotten, dazu Pfeffersauce & Kroketten [25.08.2017]

    Friday, August 25th, 2017

    Normalerweise greife ich ja Freitags gerne zum Fischgericht, aber heute stand im Bereich Globetrotter mal wieder die altbekannte Gebackene Scholle mit Kartoffelsalat und Remoulade auf dem Speiseplan unseres Betriebsrestaurants. Und da ich weder Lust darauf, noch auf die Pfannkuchen mit heißen Kirschen bei Tradition der Region noch die Asia-Thai-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mie-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch oder Sen Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischssorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte, griff ich letztlich zum heutigen Vitality-Angebot, einem Putenschnitzel mit Honig-Karotten, dazu Pfeffersauce und Kroketten.

    Turkey steak with honey carrots, pepper sauce & croquettes / Putenschnitzel mit Honig-Karotten, dazu Pfeffersauce & Kroketten

    Im Grunde genommen handelte es sich hier um eine Abwandlung des bereits bekannten Japanischen Ingwersteaks, das ja traditionell mit Reis serviert worden war. Aber in der Variante mit frischen und knusprigen Kroketten, auch wenn diese in vorliegenden Fall bereits leicht abgekühlt waren, gefiel es mir sogar noch besser. Das Putensteak war angenehm saftig und zart geraten und harmonierte wunderbar mit der zwar etwas dünnen aber angenehm würzigen Pfeffersauce, in der sich aber in erträglichem Maße auch einige grüne Pfefferkörner fanden. Die noch leicht knackigen Möhren mit ihrem Honigaroma rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Ich war froh, diese Wahl getroffen zu haben – das Gericht erwies sich als eine sehr gelungene Alternative zum immer gleichen Fischfilet mit Kartoffelsalat.
    Dennoch war die Scholle heute, wie eigentlich üblich, das am häufigsten gewählte Gericht und somit das erstplatzierte Gericht auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Aber das Putensteak folgte ihm sehr knapp auf Platz zwei und erfreute sich offensichtlich steigender Beliebtheit. Als ich den Speisesaal verließ, war die Schlange an der Putensteak-Theke deutlich größer als beim Fischfilet – hätte ich etwas gewartet, hätte sich die Platzierung vielleicht sogar noch geändert. Auf dem dritten Platz kamen die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegten schließlich die Pfannkuchen mit heißen Kirschen.

    Mein Abschlußurteil:
    Putensteak: ++
    Pfeffersauce: ++
    Honig-Karotten: ++
    Kroketten: ++

    Reibekuchenpizza – das Rezept

    Sunday, July 23rd, 2017

    Basierend auf meiner bereits etwas länger zurückliegenden Erfahrung mit Ofen-Reibekuchen kam ich dieses Wochenende spontan auf die Idee, mal eine Pizza auf Basis von Reibekuchenteig zuzubereiten. Um das Rezept etwas interessanter und wohl auch gesünder zu gestalten, kombinierte ich die geriebenen Kartoffeln noch mit etwas Möhren und Lauch. Dazu kam eine selbst zubereitete Tomatensauce und ein klassischer Pizza-Belag aus Salami, Kochschinken, Champignons, gerösteter Paprika und Chorizo. Und mein Riecher hatte mich nicht getäuscht, denn das Ergebnis war ein wirklicher “Leckerschmecker”. 😉 Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    Für den Reibekuchen-Pizzaboden

    1000g Kartoffeln
    01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    350g Möhren
    02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    1 größere Stange Lauch
    03 - Zutat Lauch / Ingredient leek

    1 große Zwiebel
    04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    3 Hühnereier
    05 - Zutat Eier / Ingredient eggs

    3-4 Esslöffel Mehl
    06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    sowie etwas Olivenöl zum andünsten
    und etwas Salz, Pfeffer & Majoran zum würzen

    Für die Pizzasauce

    400g stückige Tomaten
    07 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

    2 Esslöffel Tomatenmark
    08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    sowie zum würzen Salz, Pfeffer, Oregano, Knoblauchgranulat, Paprika und eine Prise Zucker zum würzen

    Für den Belag

    150g geriebenen Mozzarella
    13 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

    150g Kochschinken
    09 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

    einige Scheiben Salami & Chorizo
    10 - Zutat Salami & Chorizo / Ingredient salami & chorizo

    Champignons in Scheiben
    11 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

    Geröstete Paprika
    12 - Zutat geröstete Paprika / Ingredient roast bell pepper

    sowie eventuell etwas frisches Basilikum zum garnieren

    Beginnen wir damit, erst einmal die Kartoffeln zu schälen
    14 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und sie in eine Schüssel mit kalten Wasser zu reiben.
    15 - Kartoffeln in kaltes Wasser reiben / Grate potatoes in cold water

    Dann waschen wir die geriebenen Kartoffeln kurz durch,
    16 - Geriebene Kartoffeln waschen / Wash grated potatoes

    gießen sie dann in einem Sieb ab, wobei wir das Wasser auffangen,
    17 - Geriebene Kartoffeln in Sieb geben / Put grated potatoes in sieve

    und drücken die Flüssigkeit gründlich aus.
    18 - Flüssigkeit ausdrücken / Squeeze out fluids

    Die Schüssel mit dem aufgefangenen Wasser stellen wir bei Seite, damit sich die darin enthaltene Kartoffelstärke absetzen kann – das dauert etwa 10 bis 15 Minuten.
    19 - Kartoffelstärke setzen lassen / Let potato starch descent

    Jetzt schälen wir die Möhren,
    20 - Möhren schälen / Peel carrots

    reiben sie ebenfalls auf unserer Küchenreibe
    21 - Möhren reiben / Grate carrots

    und waschen die Stange Lauch,
    22 - Lauch waschen / Wash leek

    schneiden sie in Ringe
    23 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

    und halbieren diese Ringe dann noch einmal.
    24 - Lauchringe halbieren / Cut leek rings in halfs

    Außerdem schälen wir die Zwiebel und würfeln sie.
    25 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Nun erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne,
    26 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    und dünsten darin die Möhren,
    27 - Möhren andünsten / Braise carrots

    die Zwiebel
    28 - Zwiebel hinzufügen / Add onion

    und das Lauch
    29 - Lauch addieren / Add leek

    gemeinsam für einige Minuten an. Dann stellen wir es bei Seite und lassen es wieder abkühlen.
    30 - Alles gemeinsam andünsten / Braise everything

    Inzwischen müsste sich auch die Kartoffelstärke am Boden der Schüssel abgesetzt haben,
    31 - Kartoffelstärke hat sich abgesetzt / Potato starch at bottom

    so dass wir vorsichtig das Wasser abgießen können, damit nur die weiße Stärke am Boden zurückbleibt.
    32 - Wasser abgießen / Drain water

    Jetzt geben wir die Gemüsemasse zusammen mit den geriebenen Kartoffeln in eine Schüssel,
    33 - Kartoffeln zu Gemüse geben / Add potatoes to vegetables

    vermischen alles gründlich miteinander
    34 - Gründlich vermengen / Mix well

    und geben sie dann noch einmal in ein Sieb, um sie erneut kräftig auszudrücken.
    35 - Masse in Sieb auspressen / Squeeze mix in sieve

    Die aufgefangene Flüssigkeit können wir in den Abfluss gießen.
    36 - Flüssigkeit weggießen / Drain fluids

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 225 Grad vorzuheizen.

    Nachdem wir dann die Kartoffel-Gemüse-Masse dann zurück in die Schüssel gegeben haben, fügen wir die aufgefangene Kartoffelstärke hinzu,
    37 - Kartoffelstärke dazu geben / Add potato starch

    schlagen die drei Eier hinein,
    38 - Eier addieren / Add eggs

    würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran
    39 - Mit Salz,Pfeffer & Majoran würzen / Season with salt, pepper & majoram

    und vermischen alles gründlich miteinander.
    40 - Alles vermengen / Mix everything

    Die verbliebene Flüssigkeit binden wir dabei mit drei bis vier Esslöffeln Mehl, bei Bedarf auch gerne mehr.
    41 - Mit Mehl binden / Stir in flour

    Die so entstandene Teigmasse tragen wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech auf, streichen es gleichmässig glatt
    42 - Auf Backblech auftragen / Spread on baking plate

    und backen es im Ofen auf der zweiten Schiene von unten für ca. 20 Minuten vor.
    43 - Im Ofen vorbacken / Pre-bake in oven

    In der Zwischenzeit können wir uns um die Pizzasauce kümmern. Dazu erhitzen wir die Tomaten in einem kleinen Topf,
    44 - Tomaten erhitzen / Heat up tomatoes

    rühren die beiden Esslöffel Tomatenmark ein,
    45 - Tomatenmark einrühren / Stir in tomato puree

    schmecken es mit Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauchgranulat, Oregano und einer Prise Zucker ab
    46 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    und lassen die Sauce bei gelegentlichem umrühren sich deutlich einreduzieren. Dann nehmen wir sie von der Platte und lassen sie herunterkühlen.
    47 - Sauce reduzieren lassen / Let sauce reduce

    Außerdem würfeln wir den Kochschinken
    48 - Schinken würfeln / Dice ham

    und schneiden die geröstete Paprika in Streifen.
    49 - Geröstete Paprika in Streifen schneiden / Cut roasted bell pepper in stripes

    Ist unser Reibekuchen-Pizzaboden nach 20 Minuten zu einer festen Masse vorgebacken, entnehmen wir das Blech, schalten den Ofen auf 200 Grad herunter, lassen den Reibekuchenteig kurz etwas abkühlen,
    50 - Blech wieder aus Ofen entnehmen / Take from oven

    bestreichen es dünn mit unserer Pizzsauce,
    51 - Teigboden mit Tomatensauce bestreichen / Vover dough with tomato sauce

    bestreuen diese großzügig mit dem geriebenen Mozzarella
    52 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

    und belegen alles dann mit den Zutaten unserer Wahl – in diesem Fall Pilze, Paprika, Salami, Schinken und Chorizo – die wir fest andrücken.
    53 - Mit weiteren Zutaten belegen / Cover with other ingredients

    Anschließend schieben wir das Blech für weitere 12 bis 15 Minuten zurück in den Ofen.
    54 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald der Käse geschmolzen ist, können wir das Blech mit unserer Reibekuchenpizza auch schon wieder entnehmen
    55 - Potato pancake pizza - Finished baking / Reibekuchenpizza - Fertig gebacken

    und sie unmittelbar, vielleicht garniert mit etwas frischem Basilikum, servieren und genießen.
    56 - Potato pancake pizza - Served / Reibekuchenpizza - Serviert

    Der Reibekuchenboden aus Kartoffeln, Möhren und Lauch alleine war schon sehr lecker, aber in Kombination mit der fruchtigen Pizzasauce und dem leckeren Belag aus Salami, gerösteter Paprika, Pilzen, Schinken und Chorizo entwickelte sich das Gericht zu einer wahren geschmacklichen Offenbarung. Der Reibekuchen-Boden war dabei stabil und fest, aber nicht zu trocken geworden, wobei wahrscheinlich auch die drei Eier im Teig nicht ganz unschuldig waren. Ich hatte ja befürchtet, dass er am Ende zu feucht für eine stabile Konsistenz hätte sein können, doch dank des mehrfachen Ausdrückens im Sieb besaß er genau die richtige Konsistenz für einen Reibekuchenteig. Man konnte die abgekühlten Stücke sogar problemlos in die Hand nehmen, ohne das sie auch nur drohten zu zerbrechen. Und auch in abgekühlter Form erwies sich diese Pizza als wahrer Genuss, weswegen ich sie vorbehaltlos auch als Fingerfood für ein Buffet empfehlen kann. Den Belag kann man natürlich nach eigenem Gutdünken variieren: Ich könnte mir auch gut einen Belag mit Dill und Räucherlachs oder eine Art Flammkuchen mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln vorstellen. Aber auch beim Teig könnte ich mir Variationen vorstellen, zum Beispiel die mit der Anfangs erwähnten Reibekuchenrezeptur aus Zucchini und Möhren oder auch ein reiner Kartoffelteig wären denkbar. Soviel steht fest: Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich eine Reibekuchenpizza zubereitet habe.

    57 - Potato pancake pizza - Side view / Reibekuchenpizza - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Polenta-Auflauf mit Hähnchenbrust und Gemüse – das Rezept

    Sunday, March 1st, 2015

    Da ich schon länger nichts mehr mit Polenta zubereitet hatte, davon aber noch einiges Vorrätig hatte entschied ich mich dazu, heute mal wieder ein Rezept damit auszuprobieren. Nach einiger Recherche fiel meine Wahl schließlich auf ein Auflauf-Rezept mit Hähnchenbrust, das ich noch mit etwas zusätzlichem Gemüse aufwertete. Das Ergebnis war ein sehr gelungenes Gericht, das ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    200g Polenta
    01 - Zutat Polenta / Ingredient polenta

    1 größere Zwiebel
    02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    1 große rote Paprika
    04 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

    180g Champignons
    05 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

    450g Hähnchenbrust
    06 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

    3 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
    07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

    750ml Wasser
    08 - Zutat Wasser / Ingredient water

    40g Parmesan
    09 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

    1/2 Bund Petersilie
    10 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

    sowie etwas neutrales Öl zum braten
    und etwas Pfeffer und Salz zum würzen

    Beginnen wir wie üblich damit, die verschiedenen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen also die Möhren
    11 - Möhren schälen / Peel carrots

    und schneiden sie in kleine Würfel,
    12 - Möhren würfeln / Dice carrots

    waschen die Paprika, trocknen sie,
    13 - Paprika waschen / Wash bell pepper

    entkernen sie
    14 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

    und schneiden sie ebenfalls in kleinere Würfel.
    15 - Paprika würfeln / Dice bell peppper

    Außerdem spülen wir die Champignons ab,
    16 - Champignons abspülen / Wash mushrooms

    schneiden die trockenen Stielenden ab und schneiden sie dann in Scheiben,
    17 - Champignons in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

    ziehen die Zwiebel ab und würfeln sie
    18 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    und waschen die Petersilie, schütteln sie trocken,
    19 - Petersilie waschen / Wash parsley

    zupfen die Blätter von den Stielen
    20 - Blättchen von den Stielen zupfen / Pick leaflets

    und zerkleinern diese gründlich.
    21 - Petersilie zerkleinern / Hackle parsley

    Schließlich reiben wir auch noch den Parmesan.
    22 - Parmesan reiben / Grate parmesan

    Des weiteren spülen wir die Hähnchenbrüste gründlich mit kalten Wasser ab, tupfen sie trocken,
    23 - Hähnchenbrüste waschen / Wash chicken breasts

    entfernen fettige Stellen sowie eventuelle Knochenreste und schneiden sie in mundgerechte Stücke. Ich hatte dieses Mal im Supermarkt leider nur recht kleine Hähnchenbrüste bekommen, aber die Qualität war glücklicherweise in Ordnung.
    24 - Hähnchenbrüste würfeln / Dice chicken breasts

    Nun geben wir die 750ml in einen größeren Topf, beginnen damit es zum kochen zu bringen
    25 - Wasser aufsetzen / Put on water

    und erhitzen etwas neutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl, in einer Pfanne.
    26 - Öl erhitzen / Heat up oil

    Sobald das Öl heiß genug ist, geben wir die Möhrenwürfel hinzu
    27 - Möhren hinzufügen / Add carrots

    und braten sie für einige Minuten an.
    28 - Möhren andünsten / Braise carrots

    In der Zwischenzeit müsste dann auch das Wasser kochen, so dass wir die drei Teelöffel Gemüsebrühe dazu geben
    29 - Gemüsebrühe einstreuen / Add vegetable stock

    und dann die Polenta unter ständigem rühren langsam nach und nach hinzu geben können.
    30 - Polenta einrühren / Stir in polenta

    Dann lassen wir die Polenta auf niedriger Herdstufe für 15 Minuten offen quellen. Danach stellen wir die Platte aus und schließen den Topf mit dem Deckel.
    31 - Polenta quellen lassen / Soak polenta

    Nun können wir auch die Paprikawürfel mit in die Pfanne geben
    32 - Paprika hinzufügen / Add bell pepper

    und sie mit anbraten, bis sie etwas Farbe bekommen.
    33 - Paprika anbraten / Braise bell pepper

    Sobald sowohl Möhren als auch Paprika durchgebraten sind, aber noch etwas “Biss” haben, entnehmen wir sie aus der Pfanne und stellen sie bei Seite.
    34 - Gemüse entnehmen / Take out vegetables

    Dann geben wir unter Zugabe von etwas mehr Öl die Champignon-Scheiben in die Pfanne
    35 - Champignons in Pfanne geben / Add mushrooms to pan

    braten sie für einige Minuten rundherum an
    36 - Pilze anbraten / Braise mushrooms

    und entnehmen sie dann ebenfalls wieder, um sie bei Seite zu stellen.
    37 - Pilze entnehmen / Take out mushrooms

    Anschließend geben wir die Hähnchenbrust-Würfel in die Pfanne,
    38 - Hähnchenwürfel in Pfanne geben / Put chicken in pan

    würzen sie mit etwas Salz und Pfeffer
    39 - Hähnchen mit Pfeffer & Salz würzen / Taste chicken with pepper & salt

    und braten sie rundherum an.
    40 - Hähnchenwürfel anbraten / Fry chicken

    Sind sie durchgebraten, geben wir auch die gewürfelte hinzu,
    41 - Zwiebel addieren / Add onion

    dünsten sie glasig an
    42 - Zwiebel andünsten / Braise onion

    Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, etwa die Hälfte der angebratenen Möhren- und Paprikawürfel zur Polenta zu geben
    43 - Hälfte Gemüse zu Polenta geben / Add half of vegetables to polenta

    und sie damit gründlich zu verrühren.
    44 - Gemüse unterheben / Stir in vegetables

    Sobald die Zwiebeln angedünstet sind, geben wir die angebratenen Champignons
    45 - Pilze in Pfanne geben / Add mushrooms

    sowie das restliche angebratene Gemüse mit in die Pfanne, verrühren alles gründlich,
    46 - Restliches Gemüse hinzufügen / Add remaining vegetables

    schmecken es noch mal Final mit Salz und Pfeffer ab
    47 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

    und heben schließlich noch die zerkleinerte Petersilie unter. Das ganze lassen wir noch kurz zusammen in der Pfanne köcheln und stellen es dann bei Seite.
    48 - Petersilie einstreuen / Add parsley

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt mit dem Vorheizen des Backofens auf 180 Grad zu beginnen.

    Anschließend fetten wir eine Auflaufform aus,
    49 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    bedecken den Boden mit etwa der Hälfte der Polenta,
    50 - Boden mit Polenta bedecken / Cover floor with polenta

    geben die Hähnchenbrust-Gemüse-Mischung hinein,
    51 - Geflügel -Gemüse-Mischung einfüllen / Add chicken vegetable mix

    schließen mit dem Rest der Polenta ab
    52 - Mit restlicher Polenta abschließen / Finish with polenta

    und bestreuen das Ganze dann mit dem geriebenen Parmesan.
    53 - Mit geriebenen Parmesan bestreuen / Dredge with parmesan

    Sobald der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, schieben wir die gefüllte Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für etwa 25 Minuten.
    54 - Im Ofen überbacken / Bake in oven

    Danach brauchen wir das Gericht nur noch zu entnehmen
    55 - Polenta chicken casserole - Finished baking / Polenta-Hähnchen-Auflauf - Fertig überbacken

    und können es unmittelbar servieren und genießen.
    56 - Polenta chicken casserole - Served / Polenta-Hähnchen-Auflauf - Serviert

    Ich hatte ja etwas befürchtet, dass der Auflauf etwas trocken werden könnte, aber das erwies sich als vollkommene Fehleinschätzung. Die Polenta war nicht nur schön saftig, sondern auch dank der Gemüsebrühe sehr lecker gewürzt. Die eingerührten Gemüsestückchen taten ihr übliches, um den Maisgrieß zu einer überaus gelungenen Sättigungsbeilage zu machen. Dazu passte wunderbar die Mischung aus saftigen Hähnchenbrustwürfeln, Zwiebeln und Gemüse und der zum überbacken verwendete würzige Parmesan rundete das Gericht schließlich geschmacklich sehr gelungen ab. Ein sehr leckeres und – sieht man von der ganzen Schnippelei des Gemüses mal ab – auch recht einfach zuzubereitendes Gericht.

    57 - Polenta chicken casserole - Side view / Polenta-Hähnchen-Auflauf - Seitenansicht

    Werfen wir abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Und ich wurde positiv überrascht, denn ich kam nur auf einen Wert von 1900kcal, das entspricht 475kcal pro Portion bei vier Portionen. Ich hatte mir deutlich mehr gerechnet, doch die Polenta erwies sich als weniger Kalorienreich als gedacht und war doch angenehm sättigend. Leider liefert sie wenig außer Kohlehydrate, daher war es wohl gut sie mit mehreren verschiedenen Sorten Gemüse zu ergänzen. Natürlich kann man die verwendeten Sorten nach eigenem Gutdünken variieren, ich könnte mir zum Beispiel auch gut Zucchini, Aubergine oder Kohlrabi gut in diesem Auflauf vorstellen. Davon abgesehen gibt es aber aus meiner Sicht nichts mehr an diesem Rezept zu verbessern.

    Guten Appetit

    Putensteak mit Kräuterbutter, Pommes Frites und Rahmkarotten [20.11.2014]

    Thursday, November 20th, 2014

    Zwar sah das heutige vegetarische Angebot im Bereich Vitality, ein Orientalischer Reis-Linsen-Eintopf mit Fladenbrot recht verlockend aus, aber ich hatte Appetit auf Fleisch und keine Lust auf Asiatisches wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder Gaeng Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce. Blieben also noch das Gebratene Putensteak mit Kräuterbutter, dazu Pommes Frites und Pariser Karotten in Rahm bei Tradition der Region der Region und Schweinegulasch mit Petersilienkartoffeln in der Sektion Globetrotter. Und da das Putensteak eindeutig verlockender aussah, griff ich nach kurzem Abwägen bei diesem Angebot zu und ergänzte es noch durch ein Becherchen Mandarinenquark auf dem heutigen Dessertangebot.

    Turkey steak with herb butter, french fries & cream carrots / Putensteak mit Kräuterbutter, Pommes Frites und Pariser Rahmkarotten

    Die einzige Komponente bei der ich heute – mal wieder – bei der ich mal wieder etwas meckern muss sind die Pommes Frites, die zwar noch einigermaßen heiß, dafür aber wieder vollkommen frei von Salz waren. Zum Glück konnte man dem recht schnell mit dem bereit stehenden Salzstreuer Abhilfe schaffen, so dass ich auf einen Punktabzug verzichten kann. Zwar war die Menge der Kräuterbutter recht großzügig im Vergleich zur Größe des zarten und saftigen Putensteaks sehr großzügig bemessen, aber passte aber sehr gut zu dem mehr als ausreichend großen Stück Fleisch. Gemeinsam mit den Pariser Möhren, die in einer cremigen, dickflüssigen Sauce angemacht waren ergab sich ein sehr leckeres Mittagsgericht, mit dem ich überaus zufrieden sein konnte. Und auch der mild gesüßte Mandarinenquark mit zahlreichen Fruchtstücken gab es nichts auszusetzen.
    Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass sich das Putensteak auch hier großer Beliebtheit erfreute und sich so mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte der Schweinegulasch, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf einem sehr guten vierten Platz kam schließlich der vegetarische Reis-Linsen-Eintopf.

    Mein Abschlußurteil:
    Putensteak: ++
    Rahmmöhren: ++
    Pommes Frites: ++
    Mandarinenquark: ++

    Hackbraten mit Rahmkarotten & Kartoffelpüree [03.06.2013]

    Monday, June 3rd, 2013

    Während die Asia-Thai-Theke heute mit Gerichten wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum, Thaigemüse und Austernsauce lockte, entdeckte ich auf der Speisekarte der westlichen Küche ebenfalls einige interessante Gerichte wie die Gemüse-Paella bei Vitality, den Hackbraten mit Rahmkarotten und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und schließlich die Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Kräuterreis bei Globetrotter. Da ich auf Asia-Gerichte keine Lust verspürte, ich etwas Fleisch wollte und mir die Hähnchenkeule etwas mickrig aussah, griff ich schließlich zum Hackbraten – auch wenn es sich hier vermutlich um das kalorientechnisch ungünstigste Gericht auf der Karte handelte. Aber meines Wissens hatte ich dies in dieser Kombination noch nicht probiert. Auf ein Dessert verzichtete ich aber.

    Hackbraten mit Rahmkarotten & Kartoffelpüree / Meat loaf with cream carrots & mashed potatoes

    Das Kartoffelpüree war zwar wieder recht eindeutig aus Pulver hergestellt, aber zumindest war es nicht ganz so dünnflüssig wie ich es von früher in Erinnerung hatte, aber für eine volle Punktzahl reicht es dennoch nicht ganz. An den in würziger Rahmsauce angerichteten Pariser Möhren gab es aber nichts zu meckern. Und auch die etwa fingerdicke Scheibe Hackbraten, den man offensichtlich nach der Zubereitung noch einmal angebraten hatte, gab keinen Grund zur Kritik. Er erwies sich als angenehm saftig und gut gewürzt, wobei besonders viel Würze im der dunklen Kruste lag. Ein nicht gerade leichtes, aber dennoch durchaus schmackhaftes Gericht – kann es gerne mal wieder geben.
    Und auch die anderen Gäste schienen primär beim Hackbraten zugegriffen zu haben, womit ich diesem Gericht den heutigen ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und den dritten Platz schienen sich heute die unerwartet beliebte Gemüse-Paella und die Hähnchenkeule zu teilen. Ich konnte hier zumindest keinen klaren Favoriten ausmachen. Ungewöhnlich, aber das folgt dem Trend der letzten Wochen, in denen die vegetarischen Gerichte ja häufiger als sonst mal nicht abgeschlagen auf dem letzten Platz gelandet sind. Mal schauen ob sich dieser Trend hält.

    Mein Abschlußurteil:
    Hackbraten: ++
    Rahmkarotten: ++
    Kartoffelpüree: +

    Gung Pao Ngao [15.01.2013]

    Tuesday, January 15th, 2013

    Auch wenn die Currywurst mit Pommes Frites bei Tradition der Region sehr verlockend klang und auch die Gnocchipfanne mit Kohl Karotten und Apfelwürfeln bei Vitality sowie die Gebratene Hähnchenbrust “Milanese” mit Tomate und Käse gratiniert, dazu Penne Rigate überaus verlockend klangen, entschied ich mich heute dazu der Asia-Thai-Theke mal wieder meine Aufwartung zu machen. Denn dort stand neben Ko Lo Han Zei – Herzhaftes Chinagemüse in Süß Saurer Sauce heute mit dem Gung Pao Ngao – Seelachs gebraten mit Chili Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse ein überaus verlockend klingendes Fischgericht auf der Karte. Zwar hatte ich das Pech, dass die Gäste vor mir den zugehörigen Wok mal wieder fast komplett von den Fischfilet-Stücken befreit und fast nur Gemüse zurückgelassen hatten, doch mit etwas Geschick gelang es mir dennoch, genügend Fischfilet zu “extrahieren” um gemeinsam mit der Schale Reis und dem Glückskeks ein ausreichendes Mittagsmahl zu erhalten.

    Gung Pao Ngao

    Auch wenn es sich bei den paniert gebackenen Seelachsfilet-Häppchen nur um die übrig gelassenen Reste handelte, schmälerte das ihren Geschmack glücklicherweise in keinem Maße. Sie hätten ein winzig klein wenig saftiger sein können, das hatte man schon mal besser hier hinbekommen, aber da sie sich wie üblich als absolut grätenfrei erwiesen, sehe ich keinen Grund hier irgendwelche Punkte abzuzuziehen. Gemeinsam mit einer reichhaltigen Gemüsemischung aus Morcheln, Lauch, Paprika, Bambusstreifen, Möhren, Blumenkohl und Broccoli in einer dunklen dickflüssigen, dank der beigefügten Chilischoten kräftig scharfen Sauce und der Schale mit leicht klebrigen Reis, die ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Sauce garniert hatte ergab sich wie gewohnt ein schmackhaftes und überaus schmackhaftes Mittagsgericht, das mal wieder alle meine Anforderungen erfüllte.
    Dass der Gros der anderen Gäste auch heute mal wieder die Currywurst mit Pommes bevorzugten und dieses Gericht somit ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach die Hähnchenbrust “Milanese” mit Penne Rigate, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich der vegetarischen Gnocchipfanne auf Platz vier. Eine andere Platzierung hätte ich aufgrund der angebotenen Gerichte nicht erwartet, auch wenn die Hähnchenbrust etwas beliebter war als ich im ersten Moment geschätzt hatte. Aber gegen eine Currywurst kam sie dennoch nicht an.

    Mein Abschlußurteil:
    Gung Pao Ngao: ++
    Reis: ++