Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Pommes Frites [13.12.2018]

Hätte die Intranet-Speisekarte heute gestimmt, hätte ich vielleicht bei der Peking Ente süß- sauer mit frischem Gemüse, die neben Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, zugegriffen. Doch man hatte die Ente leider kurzfristig durch ein Gericht mit Tintenfisch ersetzt und darauf hatte ich keine Lust. Und auch das Tiroler Gröst`l mit Bratensauce und Spiegelei bei Tradition der Region weckte schlechte Erinnerungen an frühere Versionen dieses Gerichts, daher ließ ich die Finger davon. Kurz überlegte ich noch, ob ich bei den Gebackene Polentataschen mit Ratatouille und Quarkdip aus der Sektion Vitality zugreifen sollte, denn man hatte die eckigen Polentataschen von früheren Varianten durch eine eine nun mit abgerundeten Enden daherkommende Version ersetzt, aber letztlich fiel die Wahl dann doch auf einen Klassiker des Betriebsrestaurants: Das Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar und Pommes Frites. Mir persönlich wäre Djuvec-Reis anstatt der Fritten zwar noch etwas lieber gewesen, so wie früher hier oder hier eben, aber das sollte heute eben nicht sein. Die Menge der frischen Zwiebeln die man auf dem Teller haben wollte konnte man selbst bestimmen, außerdem durfte bei Pommes natürlich der Ketchup nicht fehlen. Außerdem entdeckte ich an der Salattheke nach langer Pause mal wieder Krautsalat, der passte natürlich wunderbar zu den Cevapcici und durfte auf dem Tablett ebenfalls nicht fehlen.

Cevapcici with fresh onions, ajvar & french fries / Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Avjar & Pommes frites

Die Pommes waren dieses Mal zwar einigermaßen knusprig, dafür aber leider nur noch lauwarm und scheinbar ungesalzen. Unter Zuhilfenahme des am Tisch bereitstehenden Salzstreuers ließen sie sich aber noch ein wenig retten. Dafür erwiesen sich die genau abgezählten fünf Hackfleischröllchen, die Cevapcici, als angenehm saftig und locker, auch wenn ich persönlich sie kräftiger gewürzt hätte. Doch da konnte das fruchtig-milde, leider nicht scharfe Ajvar sowie Teile der knackig-frischen rohen Zwiebeln etwas Abhilfe schaffen. Und auch der knackige Krautsalat, dieses Mal ohne Kümmelsamen, passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war mit meiner Wahl letztlich auf jeden Fall recht zufrieden.
Beim meinem Blick über die Tabletts der anderen Gäste erkannte ich schnell, dass auch hier ein großer Teil bei den Cevapcici zugegriffen hatte und diesen somit einen klaren Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sicherte. Auf dem zweiten Platz folgte das Tiroler Geröst’l, dass laut Aussage eines Kollegen der bei diesem Angebot zugegriffen hatte übrigens dieses Mal recht passabel gewesen sein muss. Vielleicht probier ich es ja demnächst doch mal wieder. Platz drei belegten dann die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgten die vegetarischen Polentaschnitten mit Ratatouille.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: ++
Ajvar: ++
Zwiebeln: ++
Pommes Frites: +

Geschmorte Hirschkeule in Rotweinsauce mit Rosenkohl & Spätzle [12.12.2018]

Als ich heute las, dass man im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants eine Geschmorte Hirschkeule in Rotweinsauce mit Rosenkohl und Spätzle, war ich sofort hin und weg und wusste was ich wählen würde. Die Gebratene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality sah zwar auch gut aus und mit den beiden Lasagne-Varianten wie dem der Spinat-Ricottalasagne bei Globetrotter oder der Lasagne al Forno als Zusatz-Sonderangebot sowie den Asia-Speisen wie Gebratener Tofu mit frischem Gemüse und Tomatensoße oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamannsauce hätte ich ebenfalls gut Leben können, aber wenn schon einmal ein Wildgericht wie Hirsch auf der Karte steht, kann ich einfach nicht widerstehen. Hätte es das nicht gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei der Forelle zugegriffen.

Braised haunch of venison with brussels sprouts & spaetzle / Geschmorte Hirschkeule mit Rosenkohl & Spätzle

Mein erster Test galt dem Rosenkohl, der sich erfreulicherweise schon mal als frisch und noch leicht knackig im Biss erwies – nicht so matschig und zerkocht wie ich ihn schon öfters von der Gemüsetheke erhalten hatte. Dazu gab es zwei Scheiben Hirschfleisch, die obere, kleinere Scheibe etwas dünner, dafür aber durchgehend zart, saftig und mager, die untere etwas dicker, aber leider mit einem durchwachsenen, leicht knorpeligen Rand versehen. Insgesamt aber wirklich sehr hochwertiges und gelungenes Fleisch. Dazu passte wunderbar sowohl die dickflüssige und angenehm würzige Rotweinsauce sowie die Spätzle bzw. Knöpfle als Sättigungsbeilage. Eine kluge Wahl das Gericht nicht wieder mit Klößen zu servieren, was ja auch denkbar gewesen wäre. Alles in allem also ein sehr gelungenes Gericht und mit 5,50 Euro auch nicht sonderlich teuer.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich die beiden Lasagne-Gerichte und die Hirschkeule ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei in der Lasagne-Fraktion die Lasagne al forno eindeutig die Nase vorne hatte. Letztlich konnte sich diese Lasagne auch durchsetzen und verwies die Hirschkeule auf einen guten zweiten Platz. Die Spinat-Ricottalasagne wurde noch von der Forelle Balkan Art überrundet und landete somit auf Platz vier, nur knapp vor den fünftplatzierten Asia-Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Hirschkeule: ++
Rotweinsauce: ++
Rosenkohl: ++
Spätzle: ++

Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel [11.12.2018]

Als ich im Morgen im Intranet nachschaute, stand dort noch als Tagestipp ein Cordon bleu mit Bratkartoffeln auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant, als wir jedoch etwas verspätet gegen 12:30 Uhr dort eintrafen, schien dies schon aus gewesen zu sein. Waren wahrscheinlich Reste gewesen und sowieso nichts für mich, da ich diese wabbeligen Bratkartoffeln wie hier oder hier ja sowieso verabscheue. Aus gesundheitstechnischer Sicht war der Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse und Fladenbrot bei Vitality eindeutig das vorteilhafteste Angebot gewesen, dem standen mit einer Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel bei Tradition der Region sowie einem Schweinerückensteak “Tessin Art” mit Tomate, Kochschinken, Orangenhollandaise und Kroketten bei Globetrotter entgegen. Außerdem gab es Gebratenes Gemüse in Massamansauce und Gebratenes Rindfleisch mit Gemüse in Hoi Sin Sauce an der Asia-Wok-Theke. Wäre die Entenkeule wieder so verschrumpelt gewesen wie beim letzten Mal, hätte ich mich wahrscheinlich für das Schweinerückensteak entschieden, aber dieses Mal sah sie wirklich mal sehr gut aus, da konnte ich nicht widerstehen und griff bei diesem Gericht zu – auch wenn sie mit fünf Euro etwas teurer war als normale Gerichte.

Duck leg with red cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Als ich in das erste Mal mit der Gabel in die Entenkeule stach, um mir ein Stück davon abzuschneiden, durfte ich mit Begeisterung feststellen dass wie dieses Mal wunderbar knusprig geraten, dabei aber noch vollständig essbar war – aber nicht angekokelt und maximal zum Lutschen, da selbst gesunde Zähne sie nicht beißén könnten (habe ich alles schon bei Entenkeule erlebt). Ich persönlich liebe die Haut von Enten oder anderem Geflügel, das so zubereitet ist sehr gerne. Und darunter verbarg sich eine mehr als ausreichende Menge zarten und saftigen Fleischs, die sich – um das ganze fast perfekt zu machen – auch noch angenehm einfach mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Ich aß aber natürlich zuerst die Haut, bevor die leider mal wieder etwas wässerige und nur mild-würzige Sauce sie noch durchweichte. Den Rest des Fleisches kombinierte ich dann mit Soße, dem leicht ruchtigem Blaukraut und stücken des fast männerfaustgroßen und mit angerösteten Semmelwürfeln gefüllten Kartoffelknödel. Sehr lecker und äußerst reichhaltig. Ich war sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich die Entenkeule großer Beliebtheit und holte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Das Schweinesteak folgte erst mit großem Abstand auf Platz zwei und konnte diesen auch nur knapp gegen den heute extrem beliebten Gemüseeintopf auf dem dritten Platz verteidigen. Die Asia-Gerichte folgten knapp dahinter auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Sauce: +
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Gnocchi mit Shrimps in Knoblauch-Parmesan-Sahnesauce – das Rezept

Dieses Wochenende stand mal wieder ein Rezept der einfachen und schnellen Küche auf meinem Kochplan, denn ich hatte mich dazu entschlossen Gnocchi mit Shrimps in Knoblauch-Parmesan-Sahnesauce zuzubereiten. Bei Verwendung von TK-Shrimps nimmt das Auftauen zwar einige Zeit in Anspruch, aber davon abgesehen ist das Gericht in 20-25 Minuten zubereitet und eignet sich somit auch wunderbar für ein Abendessen unter der Woche oder ohne großen Zeitaufwand zubereitetes Mittagessen an einem freien Tag. Das kostspielige dabei sind allerdings die Shrimps, unter fünfzehn bis sechzehn Euro kommt man selbst bei 450g und Tk-Ware nicht weg – aber es lohnt sich allemal. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, dieses Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

450g Shrimps (TK – ich wählte King Prawns)
01 - Zutat Shrimps / Ingredient shrimps

500g Gnocchi (aus dem Kühlregal)
02 - Zutat Gnocchi / Ingredient gnocchi

110g frisch geriebenen Parmesan
03 - Zutat geriebener Parmesan / Ingredient grated parmesan

7 Esslöffel Butter (70g – evtl. etwas mehr)
04 - Zutat Butter / Ingredient butter

4 Zehen Knoblauch – fein zerkleinert
05 - Zutat zerkleinertes Knoblauch / Ingredient minced garlic

2 Esslöffel Weizenmehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

250ml Hühnerbrühe
07 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken broth

250ml fettreduzierte Sahne oder Milch
08 - Zutat Sahne / Ingredient cream

1 Teelöffel Thymian & 1/2 Teelöffel Basilikum (beides getrocknet)
09 - Zutat getrocknetes Thymian & Basilikum / Ingredient dried thyme & basil

sowie etwas Salz, Pfeffer und (optional) Chiliflocken zum würzen

Beginnen wir damit, etwa einen Esslöffel Butter – evtl. mehr – in der Pfanne zu schmelzen,
10 - Butter in Pfanne schmelzen / Melt butter in pan

die Gnocchi hinzuzufügen
11 - Gnocchi in Pfanne geben / Put gnocchi in pan

und sie rundherum goldbraun anzubraten. Das dauert etwa fünf bis sechs Minuten.
12 - Gnocchi anbraten / Fry gnocchi

Die fertig gebräunten Gnocchi entnehmen wir der Pfanne und stellen sie erst einmal bei Seite.
13 - Gnocchi bei Seite stellen / Put gnocchi aside

Dann geben wir die vollständig aufgetauten und abgetropften Shrimps in die Pfanne – ich hatte sie auf der Auftau-Stufe in der Mikrowelle enteist –
14 - Shrimps in Pfanne geben / Put shrimps in pan

braten sie ebenfalls von allen Seiten goldbraun an
15 - Shrimps goldbraun anbraten / Fry shrimps golden brown

und entnehmen sie ebenfalls wieder, um sie bei Seite zu stellen.
16 - Shrimps entnehmen & bei Seite stellen / Remove shrimps & put aside

Dabei ist es wichtig, dass die Shrimps komplett aufgetaut und abgetropft sind. Sind sie noch halb gefroren, schmilzt das Wasser in die Pfanne, vermischt sich mit der Butter und verhindert somit dass die Shrimps goldbraun werden. Viel mehr werden sie im eigenen Saft gekocht, und das wollen wir ja nicht.

Anschließend schmelzen wir die restlichen 6 Esslöffel Butter in der Pfanne,
17 - Restliche Butter schmelzen / Melt remaining butter

addieren die zerkleinerten Knoblauchzehen
18 - Knoblauch addieren / Add garlic

und dünsten sie kurz mit an, bis sich ihr Geruch beginnt zu verbreiten.
19 - Knoblauch andünsten / Braise garlic

Nun streuen wir – am besten mit einem kleinen Sieb um Klümpchenbildung zu vermeiden – die beiden Esslöffel Mehl ein,
20 - Mehl einstreuen / Intersperse flour

dünsten es wiederum kurz mit an, bis es beginnt leicht braun zu werden
21 - Mehl andünsten / Braise flour

und löschen schließlich alles mit der Hühnerbrühe ab.
22 - Mit Hühnerbrühe ablöschen / Deglaze with chicken broth

Nachdem wir dann auch die Sahne hinzugefügt haben
23 - Sahne dazu gießen / Add cream

verrühren wir alles gründlich miteinander, lassen es dabei kurz aufkochen
24 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to a boil

und heben schließlich noch Thymian und Basilikum unter, wobei wir die Platte auf eine leicht reduzierte Stufe zurückschalten.
25 - Thymian & Basilikum dazu geben / Add thyme & basil

Dabei beginnen wir, den frisch geriebenen Parmesan nach und nach zu unserer Sauce hinzuzufügen
26 - Parmesan einstreuen / Intersperse parmesan

und dabei schmelzen zu lassen.
27 - Parmesan schmelzen lassen / Let parmsan melt

Ist der Parmesan komplett geschmolzen, schmecken wir die Sauce noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer ab.
28 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Jetzt brauchen wir nur noch die gebräunten Shrimps
29 - Shrimps hinzufügen / Add shrimps

sowie die angebratenen Gnocchi in sie Sauce zu geben,
30 - Gnocchi addieren / Add gnocchi

sie mit dieser zu verrühren und wieder heiß werden zu lassen.
31 - Verrühren & heiß werden lassen / Stir & let get hot

Ich meinte außerdem, dass noch ein kleines bisschen Schärfe nicht schaden könnte, deswegen gab ich noch ein paar Chiliflocken hinzu. Das ist aber natürlich Geschmacksache und optional. 😉
32 - Mit Chiliflocken würzen / Taste with chili flakes

Anschließend brauchen wir das fertige Gericht – vielleicht mit etwas Petersilie garniert – nur noch zu servieren und zu genießen.
33 - Gnocchi & shrimps in garlic parmesan cream sauce - Served / Gnocchi mit Shrimps in Knoblauch-Parmesan-Sahnesauce - Serviert

Knackige Shrimps und angebräunte Gnocchi in einer cremigen Sauce aus würzigem Parmesan und mediterranen Kräutern sowie einer deutlichen, aber nicht zu dominanten Knoblauchnote – das ist wirklich etwas ganz besonders leckeres. Ich hatte ja befürchtet, dass vier Zehen Knoblauch fast schon etwas zu viel wären, aber glücklicherweise hatte ich genau das richtige Maß getroffen. Thymian und Basilikum rundeten das ganze schließlich sehr gelungen ab und auch die ganz leichte Schärfe, die durch die Chiliflocken hinzugekommen war, passte meiner Meinung nach sehr gut in die geschmackliche Gesamtnote.

34 - Gnocchi & shrimps in garlic parmesan cream sauce - Side view / Gnocchi mit Shrimps in Knoblauch-Parmesan-Sahnesauce - Seitenansicht

Leider kam ich erst hinterher auf die Idee, dass etwas frischer Spinat mit Sicherheit gut in dieses Gericht gepasst hätte. Zwar hatte ich kurz überlegt, einfach einige TK-Erbsen hinzuzufügen, mich aber dann doch dagegen entschieden da ich fand dass diese nicht sonderlich gut zu Shrimps passen. Shrimps und Gnocchi hatten auch so schon gut Biss, da wären Hülsenfrüchte wie Erbsen eher fehl am Platz gewesen. Aber die Idee mit dem Spinat behalte ich mal im Hinterkopf.

Guten Appetit

Lahamacun mit Putendönerfleisch & frischem Salat [07.12.2018]

Zum Wochenabschluss stand mal wieder meines absoluten Lieblingsgerichte unseres Betriebsrestaurants auf dessen Speisekarte: den Lahamacun mit Putendönerfleisch, frischem Salat und Tzatziki, das wie üblich im Abschnitt Vitality angesiedelt war. Die anderen Angebote nahm ich gar nicht in die nähre Wahl und erwähne daher nur der Vollständigkeit halber, dass man bei Tradition der Region eine Dampfnudel mit Vanillesauce, bei Globetrotter Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Röstkartoffeln sowie an der Asia-Thai-Theke Gerichte wie Frisch gebratenes Gemüse in grüner Kokossauce oder Moo Pad Praw Wan – Verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Curry angeboten wurde. Aber ich hatte mich ja, wie gesagt, bereits fest den Lahmacun festgelegt, zu dem es optional noch Zitronenecke und frische rote Zwiebelringe gab.

Lahmacun

Und ich bereute die Wahl auch heute nicht. Bei der Joghurtsauce handelte es sich zwar nicht wie angegeben um Tzatziki, sondern eine ohne Gurkenstreifen und stattdessen mit Pul Biber pikant angemachte Mischung. Um echtes CacÄk handelte es sich wohl nicht, aber es war nah dran. Außerdem befanden sich Rotkohlsalat, eine Blattsalatmischung und eine großzügige Portion mageren und gute gewürzten Putendöners auf dem dünnen Fladenbrot, das zuvor mit einer dünnen Schicht einer Hackfleisch-Tomatenmischung überbacken worden war. Der äußerste Rand des Fladenbrot war an einem ganz dünnen Ring etwas härter gebacken, aber davon abgesehen wäre das Fladenbrot heute so weich gewesen, dass man es hätte Rollen und auf die Hand essen können. Aus Gründen der Sauberkeit – ich befürchtete mir meine Kleidung vollzutropfen – verzehrte ich es aber dann doch mit Messer und Gabel, nachdem ich alles ein wenig mit dem Saft der Zitronenecke beträufelt hatte. Wie gewohnt sehr lecker – ich würde bedenkenlos und mit Freuden wieder zugreifen wenn dieses Gericht erneut auf der Karte steht.
Beim Rennen um Platz eins um auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute der Lahmacun und der Seelachs ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das letztlich aber der Seelachs für sich entscheiden konnte und die türkische Pizza auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei sah ich mal wieder die Asia-Gerichte und die Dampfnudel belegte schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Belegtes Fladenbrot: ++
Salat: ++
Putendöner: ++
Pikanter Joghurtdip: ++