Wildschwein-Gulasch mir Rotkraut & Spätzle – das Rezept
3.03.2013 22:19 kochexperimente, kulinarisches4 Kommentare
Heute wollte ich nun endlich mal kochtechnisch an Wild versuchen und hatte mir dazu gestern bereits ein wenig Wildschweinfleisch besorgt. Mit acht Euro für ein halbes Kilo ist das zwar nicht gerade günstig, aber das war es mir wert. Daraus sollte heute nun ein Gulasch entstehen und bei der Suche nach einem passendem Rezept stellte ich fest, dass es viele Wege gab ein solches Gericht zuzubereiten. Also suchte ich mir verschiedene Aspekte zusammen und kombinierte mir ein eigenes Rezept, das ich heute erfolgreich ausprobieren konnte. Gemüse und Sättigungsbeilage dazu sind natürlich variabel – hier sind z.B. Klöße, Semmelknödel, Spätzle oder Kartoffeln bzw Rotkraut, Blumenkohl, Rosenkohl und auch Sauerkraut denkbar. Ich entschied mich für die klassische Kombination aus Spätzle und Rotkraut. Und das Ergebnis war wirklich sehr gelungen, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte, das Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
Zum Würzen Salz, Pfeffer, Majoran & Thymian

sowie etwas Butter zum anbraten.
Beginnen wir nun damit, die Zwiebel zu schälen und zu zerkleinern – ich verwendete dazu meine kleine manuelle Küchenmaschine (Blitzhacker), alternativ kann man natürlich auch ein Messer verwenden.

Dann waschen wir das Wildschweinfleisch gründlich, tupfen es trocken

und zerkleinern es in mundgerechtere Stücke.

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun die beiden Esslöffel Rapskernöl auf erhöhter Stufe

und braten das Wildschweinfleisch darin scharf an.

Parallel erhitzen wir den Wildschweinfond und halten ihn warm.

Das Fleisch würzen wir nun großzügig mit Salz, Pfeffer, Majoran und Thymian

und braten die zerkleinerten Zwiebeln dann ebenfalls mit an.

Nun ist es auch an der Zeit, die zweieinhalb Esslöffel Tomatenmark mit hinzu zu geben

und es ebenfalls mit anzuschwitzen.

Außerdem streuen wir das Mehl mit ein und braten es ebenfalls mit an.

Wenig später ist es dann an der Zeit, den Wein nach und nach aufzugießen

und jeweils komplett einkochen zu lassen.

Ist dies geschehen, können wir auch die Lorbeerblätter und die Nelken mit in die Pfanne geben

und gießen etwas vom Wildfond hinzu

um alles dann für eine bis eineinviertel Stunden auf reduzierter Stufe vor sich hin schmoren lassen.

In der Zwischenzeit waschen wir die Champignons

und reinigen die Pfifferlinge mit einem feuchten Tuch,

dann vierteln wir die Champignons

und zerkleinern auch die Pfifferlinge etwas.

Während der Vorbereitung der Pilze sollten wir natürlich nicht vergessen, immer wieder etwas vom Wildfond nachzugießen

und das ganze auch immer wieder gut umzurühren.

In einer kleinen Pfanne schmelzen wir nun etwas Butter oder Margarine

und lassen den Speck darin gründlich aus.

Dann entnehmen wir den angebratenen Speck

und braten die Pilze im verbliebenen Fett für drei bis vier Minuten an, wobei wir sie mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

sowie die angebratenen Pilze hinzu

und rühren schließlich die beiden Esslöffel Creme double unter

um alles dann weiter köcheln zu lassen.

In einer weiteren Pfanne schmelzen wir dann wieder etwas Butter

und braten die Spätzle darin für etwas 5 bis 6 Minuten darin an.

Außerdem bereiten wir den Rotkohl gemäß Packungsbeschreibung zu.

Nachdem wir dann die Lorbeerblätter aus der Gulaschzubereitung entfernt haben

können wir das Gericht schließlich servieren und genießen.

Die Kombination aus geschmorten Wildschwein-Fleisch mit gut durchgebratenen Pilzen in der unglaublich sahnigen und gleichzeitig angenehm würzigen Sauce erwies sich schon mal als überaus gelungen und für meinen ersten Versuch mit Wildfleisch dieser Art als wirklich großer Erfolg. Gemeinsam mit den angebratenen Spätzle und dem würzigen Rotkraut ein wirklich sehr gelungenes und dabei nicht sonderlich aufwändiges Gericht, dass ich wirklich sehr genoss und vorbehaltlos weiter empfehlen kann.
Was die Nährwerte angeht, handelte sich hierbei jedoch nicht gerade um ein leichte Zubereitung. Meiner Kalkulation nach komme ich auf 1700kcal für die gesamte Zubereitung, das heißt aufgeteilt auf 2 Portionen auf 850kcal, bei 3 Portionen sind es immer noch 567kcal pro Portion. Dabei ist es weder die Creme double noch das Wildschweinfleisch, welche die Werte nach oben treibt, sondern eher die Kombination aus Eier-Spätzle und allen anderen Komponenten. Aber für einen Sonntag war es mir das einfach mal wert – so lange man solche kalorienreichen Gerichte nicht zu Regel werden lässt, geht das hin und wieder schon einmal.
Guten Appetit

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Pilz-Risotto – Resteverwertung
17.12.2012 21:27 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute gab es die Reste des Pilz-Risotto mit Salbei vom Sonntag. Und auch nach dem aufwärmen in der Mikrowelle erwies sich das Gericht als überaus lecker und empfehlenswert. Ich weiß, angeblich soll man Pilzgerichte ja nicht aufwärmen, aber diese Empfehlung stammt aus den Zeiten in denen es noch keine Kühlschränke gab – also besteht hier keine Gefahr. Also weiterhin:
Guten Appetit

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Pilz-Risotto mit Salbei – das Rezept
16.12.2012 18:07 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Heute kochen wir einmal ein leckere Pilz-Risotto mit Salbei. Die Pilz-Saison ist jetzt Mitte Dezember zwar eigentlich schon wieder vorbei, aber in den Supermärkten erhält man ja glücklicherweise fast das ganze Jahr über verschiedene Pilzsorten. Ich entschied mich dabei für eine Auswahl aus braunen Champignons, Pfifferlingen, Shitakepilzen und Austernpilzen – die Auswahl kann man aber natürlich abhängig vom aktuellen Angebot auch etwas variieren. Das Ergebnis war auf jeden Fall ein meiner Meinung nach überaus schmackhaftes Reisgericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 2 bis 3 Portionen?
250g gemischte Pilze, z.B.
Pfifferline

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen.
Beginnen wir also damit, die Pilze zu reinigen, anschließend zu trocknen

und dann in Scheiben bzw. Streifen zu zerschneiden.

Parallel erhitzen wir die Gemüsebrühe in einem kleine Topf und halten sie warm.

Anschließend schälen und zerkleinern wir die Zwiebel

Nun erhitzen wir einen Esslöffel Olivenöl in einem größeren Topf

und schwitzen jeweils 2/3 der Zwiebeln und des Knoblauch darin an.

und dünsten ihn ebenfalls für etwa eine Minute an

um dann den Weißwein aufzugießen

und ihn komplett einkochen zu lassen.

Anschließend geben wir ca. 200ml der warm gehaltenen Gemüsebrühe in den Topf und lassen den Reis über etwa 20 Minuten gar kochen, wobei wir ihn regelmäßig umrühren müssen und dabei nach und nach zusätzliche Gemüsebrühe hinzugeben.

In der Zwischenzeit können wir unser Salbei waschen, trocken schütteln,

die Blättchen vom Stiel abzupfen

und diese dann in dünne Streifen schneiden.

Außerdem können wir auch unseren Parmesan reiben.

Zwischendurch müssen wir natürlich immer mal wieder nach dem Risotto schauen, dieses umrühren und gegebenenfalls etwas mehr Gemüsebrühe hinzufügen.

Nach einer Viertelstunde erhitzen wir den zweiten Esslöffel Olivenöl in einer beschichteten Pfanne und schwitzen die restlichen Zwiebeln und den Knoblauch darin an.

Dann geben wir die Pilze hinzu und braten sie rundherum für etwa drei bis vier Minuten an, wobei wir sie etwas mit Salz und Pfeffer würzen.

Dabei können wir auch gleich den Salbei hinzu geben und mit anbraten.

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, unsere Zitrone auszupressen.

Sind die Pilze und der Salbei gut angebraten, mischen wir die Hälfte davon in unser Risotto und halten den Rest warm.

Anschließend rühren wir die eineinhalb Esslöffel Frischkäse unter,

streuen und rühren den Parmesan ein und lassen ihn schmelzen

und schmecken schließlich alles mit Salz, Pfeffer und einem kräftigen Schuss des frisch ausgepressten Zitronensafts ab.

Nun brauchen wir unser Risotto nur noch servieren und dabei mit den verbleibenden Pilzen zu garnieren.

Die Kombination von mit Weißwein zubereitetem Risotto mit Parmesan, Frischkäse und natürlich der Mischung aus Salbei und verschiedenen Pilzen erwies schon beim ersten Bissen als überaus gelungen. Geschmacklich abgerundet wurde das Ganze schließlich noch durch den kräftigen Schuss Zitronensaft, der dem Gericht eine zusätzliche, fruchtige und leicht säuerliche Note gab, die meiner Meinung nach wunderbar in die Gesamtkomposition passte. Gut mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt gab es auch ohne Fleischbeilage absolut nichts an diesem Gericht auszusetzen.
Werfen wir abschließend wir üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei 1060kcal, wobei fast 700kcal davon alleine schon vom Risotto-Reis eingenommen werden. Aufgeteilt auf 3 Portionen kommen wir dennoch auf einen Wert von angenehm leichten Wert von 354kcal, bei zwei Portionen – wobei diese wirklich sehr groß wären – hätten wir 530kcal pro Portion. In der Summe also ein nicht nur sehr leckeres, sondern auch angenehm kalorienarmes Gericht, das ich wirklich weiterempfehlen kann.
Guten Appetit
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Pilzcremesuppe mit Champignons, Steinpilzen & Thymian – das Rezept
28.10.2012 18:27 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Nachdem ich gestern ja etwas umfangreicher gekocht hatte, wollte ich es heute mal etwas einfacher halten. Daher entschloss ich mich dazu, mal eine leckere Pilzcremesuppe mit Champignons, Steinpilzen & Thymian zuzubereiten. Pilze sind, wie ich finde, immer eine sehr schmackhafte Zutat und überaus vielseitig verwendbar wie man bei meinen bisherigen Kochexperimenten ja sehen kann – ich denke da nur an die Gebratenen Austernpilze mit Kohlrabigemüse, das Rinderfilet-Ragout mit Champignons in Sauerrahm auf Tagliatelle al spinaci oder das Pfifferling-Pilzgemüse an Kichererbsenpüree um nur einige zu nennen – aber eine Suppe hatte ich daraus bisher noch nicht gemacht. Das holte ich heute nun endlich nach und das Ergebnis erwies sich als wirklich sehr gelungene Verwendung von braunen Champignons und Steinpilzen, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte das Rezept in gewohnter Form hier einmal kurz vorzustellen.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
300g braune Champignons (ich empfehle hier die Verwendung von kleineren Pilzen)

5g getrocknete Steinpilze (ca. 5-6 Stück)

75ml Sojacreme (Alternativ, aber kalorienreicher: Sahne)

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
Als erstes erhitzen wir etwas Wasser, z.B. in einem Wasserkocher, und messen davon 250ml ab, in denen wir die Steinpilze für ca. 15 Minuten einweichen.

Anschließend beginnen wir damit die anderen Zutaten vorzubereiten. Wir waschen also unsere Champignons

entfernen die trockene Stielspitze und vierteln sie dann.

Außerdem schälen und zerkleinern wir unsere Zwiebel, zerkleinern sie dann mit dem Messer oder einer Küchenmaschine,

schälen und hacken unsere Knoblauchzehe(n) fein

und waschen schließlich unseren Thymian, schütteln ihn trocken

und zupfen dann die Blättchen ab.

Während in einem Topf ein Esslöffel Olivenöl auf Brattemperatur erhitzt wird

lassen wir unsere eingeweichten Steinpilze abtropfen und fangen dabei das Einweichwasser auf.

Ist das Öl heiß genug, geben wir die geviertelten Champignons in den Topf

und braten sie darin scharf für einige Minuten an

bevor wie sie wieder entnehmen und bei Seite stellen.

Mit dem zweiten Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann Zwiebeln und Knoblauch auf mittlerer Stufe glasig an

und fügen dann wieder die Champignons

sowie unsere abgezupften Thymianblätter in den Topf hinzu. Alles lassen wir für weitere drei bis vier Minuten bei gelegentlichem umrühren etwas anbraten.

In der Zwischenzeit können wir die eingeweichten Steinpilze noch einmal etwas ausdrücken und dann grob zerkleinern.

Schließlich geben wir das aufgefangene Steinpilz-Einweichwasser durch ein feines Sieb in den Topf

und würzen alles schon einmal etwas mit Salz und Pfeffer.

Dann fügen wir noch die zerkleinerten Steinpilze hinzu

und gießen schließlich alles mit der Gemüsebrühe auf.

Nachdem wir den Topfinhalt kurz haben aufkochen lassen

lassen wir ihn dann für 20 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln, wobei wir ihn gelegentlich umrühren.

Nach den zwanzig Minuten Kochzeit separieren wir etwa die Hälfte des Topfinhalts in ein anderes Gefäß

und pürieren ihn darin mit dem Pürierstab – Alternativ kann man die Suppe dazu natürlich auch in einen Mixer geben –

und geben die pürierte Masse dann wieder zurück in den Topf

wo wir es noch einmal kurz aufkochen lassen.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, unsere Zitrone auszupressen.

Dann geben wir 75ml Sojacreme in den Topf, verrühren sie

und schmecken unsere Suppe dann noch einmal mit Salz & Pfeffer

Nachdem wir dann geschmacklich mit unserer Kreation zufrieden sind, was wir recht einfach durch probieren herausfinden können,

können wir sie schließlich servieren und genießen. Dazu passt sehr gut eine Scheibe kräftiges Vollkornbrot.

Die Mischung von braunen Champignons und Steinpilzen, deren Geschmack dank der Verwendung des Einweichwassers trotz der geringen Menge verstärkt wurde und deutlich zu bemerken war, erwies sich als überaus schmackhaft und würzig. Da nur die Hälfte der Suppe püriert worden war, fanden sich außerdem auch noch zahlreiche leckere Pilzstücke darin, die den Geschmack insgesamt noch einmal intensivierten und der Suppe den gewissen Biss gab. Kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt, mit der leichten Note von Thymian versehen und dem Zitronensaft geschmacklich abgerundet ein überaus leckeres Gericht, dass sich sowohl als Vorspeise als auch als leichtes Hauptgericht wunderbar eignet.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte: Wie für Suppen üblich, wartete auch diese Pilzcremesuppe mit einem angenehm niedrigen Kalorienwert auf. Ich kam bei meiner Berechnung auf 388kcal für den gesamten Topf, aufgeteilt auf 2 Portionen kommen wir also auf gerade mal 194kcal pro Suppenteller, bei drei Portionen liegt der Wert sogar nur bei 130kcal – natürlich exklusiv des dazu servierten Brots gerechnet. Nach der Schlemmerei mit der Makkaroni-Torte von gestern kommt mir das natürlich gerade recht. Ansonsten gibt es eigentlich nichts mehr, was ich zu den bisherigen Ausführungen hinzuzufügen hätte, daher bleibt mir nur noch eines zu sagen:
Guten Appetit

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Rinderfilet-Ragout mit Champignons in Sauerrahm – das Rezept
7.09.2012 14:04 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Heute entschloss ich mich dazu, mal wieder etwas zu kochen. Beim durchsehen meiner Rezepte stieß ich dabei auf dieses Rezept für Rinderfilet-Ragout mit Champignons in Sauerrahm auf Tagliatelle al spinaci, das es mir wert erschien mal ausprobiert zu werden. Zwar gehört Rinderfilet nicht gerade zu den billigsten Fleischsorten – ich habe für mein Stück vierzehn Euro gezahlt – aber das war es mir wert, zumal das Ergebnis sich als wirklich gelungen und sehr lecker erwies. Aber damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum eigentlichen Rezept:
Für zwei Portionen benötigen wir:
100g Tagliatelle al spinaci (Bandnudeln mit Spinat)

1 EL Rapsöl (oder ein anderes neutrales Pflanzenöl)

3-4 TL 8-Kräuter-Mischung (TK-Ware, bestehend aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer & Pimpinelle)

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
Das eigentliche Rezept sprach davon, Sauerrahm mit Kräutern zu verwenden – ich konnte aber im Supermarkt meines Vertrauens keine fertige Mischung aus Sauerrahm und Kräutern finden, also improvisierte ich hier einfach.
Beginnen wir nun damit, etwas gesalzenes Wasser aufzusetzen und zum kochen zu bringen, um darin später die Nudeln zuzubereiten.

Dann waschen wir die braunen Champignons

und die Frühlingszwiebeln gründlich

und schneiden dann die Frühlingszwiebeln in Ringe

sowie, nachdem wir die trockenen Stilenden abgeschnitten haben, die Champignons in Scheiben.

Anschließend waschen wir auch das Rinderfilet, trocknen es

und schneiden es dann in ca. 1 cm große Würfel.

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen und wir können die Tagliatelle hinein geben.

In einer größeren Pfanne bringen wir nun das Pflanzenöl auf Arbeitstemperatur

und braten darin die Rinderfilet-Würfel rundherum an.

Ist alles gut durchgebraten, geben wir auch die Frühlingszwiebeln

und lassen alles bei gelegentlichem umrühren für weitere drei bis vier Minuten anbraten.

Dann gießen wir die Gemüsebrühe auf,

und fügen schließlich noch die grünen Pfefferkörner

Alles verrühren wir gut miteinander und lassen es dann auf erhöhter Stufe etwas einkochen und reduzieren.

Dabei schmecken wir das Ganze dann noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.

Trifft die Mischung dann unseren Geschmack, was wir einfach durch kurzes probieren feststellen können,

brauchen wir nur noch die Nudeln abzugießen (Nicht mit Wasser abschrecken, denn das wäscht angeblich die Stärke ab und lässt die Sauce hinterher nicht haften)

und können dann das Gericht, garniert mit einigen frischen Frühlingszwiebel-Ringen, garnieren.

Ich war wirklich begeistert von der Zusammenstellung, denn die Mischung hatte vor allem durch den Senf und die Pfefferkörner eine kräftige Würze, die geschmacklich wunderbar mit den zarten Rinderfiletstücken und den Pilzen in ihrer Sauerrahm-Sauce harmonierte. Gemeinsam mit den angenehm al dente gekochten Tagliatelle al spinaci ein wirklicher Genuss wie ich feststellen durfte. Da waren die vierzehn Euro für das Rinderfilet wirklich sehr schmackhaft angelegt gewesen. ![]()
Und auch was die Zubereitungszeit angeht durfte ich feststellen dass sich dieses Gericht mit weniger als 30 Minuten Zubereitungszeit angenehm schnell zubereiten lässt.
Werfen wir nun noch einen Blick auf die Nährwerte: Meiner Kalkulation nach hat das ganze Gericht inklusive der Tagliatelle 840kcal, das entspricht also bei zwei Portionen gerade mal 420kcal pro Portion. Angenehm leicht wie ich finde, das kommt meinem stetigen Bestreben der Kalorienreduktion natürlich sehr entgegen. Dabei sind die Portionen wie ich feststellen durfte aber dennoch angenehm groß und reichen vollkommen aus, um einen Erwachsenen satt zu machen. Wer also den hohen Preis für das Rinderfilet nicht scheut, dem sei dieses Rezept wirklich empfohlen. Dabei sei noch angemerkt, dass ich an der Fleischtheke die Frage ob ich denn bayrisches Rinderfilet haben möchte mit Ja beantwortet habe – hätte ich mich genauer erkundigt wäre es bestimmt auch noch billiger gegangen – aber da habe ich erst dran gedacht als ich den Preis auf der Waage sah und da wollte ich dann keinen Rückzieher mehr machen. Das aber nur am Rande erwähnt.
In diesem Sinne: Guten Appetit
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