Bubble Up Pizza Variationen – Conchita & Speciale – das Rezept

Vor kurzem war ich mal wieder auf mein Rezept für die Bubble Up Pizza gestoßen und hatte mich dazu entschlossen, sie mal wieder aufleben zu lassen und etwas zu variieren.

Erste Variante: Bubble Up Pizza Conchchita

Die erste Variante die ich hier vorstellen möchte ist eine kleine Hommage an die von mir sehr geschätzte Pizza Conchita der früheren Pizza-Kette Joey’s, die ja inzwischen von Domino Pizza geschluckt worden ist. Es handelt sich dabei um eine Pizza mit BBQ-Sauce, Rinderhack, roten Zwiebeln und Bacon, die im Original mit Mozzarella zubereitet wird, die ich hier jedoch mit Cheddar hergestellt habe.

Was benötigen wir für 2 Portionen?

  • 1 Rolle Knack & Back Sonntagsbrötchen (8 Stück)
  • 150g Rinderhackfleisch
  • Etwas BBQ-Sauce
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Streifen Frühstücksspeck
  • 100g Käse nach Wahl
  • Beginnen wir also damit, das Hackfleisch krümelig anzubraten und dabei mit Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano und etwas Chiliflocken zu würzen.
    01 - Hackfleisch anbraten & würzen / Fry & season ground meat

    Außerdem schneiden wir die rote Zwiebel in Spalten
    02 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion in slices

    und reiben den Käse, falls wir ihn nicht bereits gerieben gekauft haben.
    03 - Käse reiben / Grate cheese

    Anschließend öffnen wir die Dose mit dem Brötchenteig
    04 - Brötchenteig auspacken / Unwrap bun dough

    und vierteln jeden der Brötchen-Rohlinge.
    05 - Brötchenrohlinge vierteln / Quarter bun dough

    Diese Teig-Stücke geben wir dann in eine am Boden ausgefettete Auflaufform,
    06 - Teigstücke in gefettete Auflaufform legen / Put dough in greased casserole

    bestreichen sie dünn mit etwas von der BBQ-Sauce – ich verwendete einfach fertige BBQ-Sauce aus der Flasche –
    07 - BBQ-Sauce auftragen / Apply BBQ sauce

    verteilen darauf großzügig das angebratene Hackfleisch
    08 - Hackfleisch auftragen / Add fried minced meat

    geben etwas mehr BBQ-Sauce auf das Hackfleisch, verteilen diese wiederum ein wenig,
    09 - Mehr BBQ-Sauce hinzufügen / Add more BBQ sauce

    bestreuen alles mit einem Teil des geriebenen Käses
    10 - Käse hinzufügen / Add cheese

    belegen diesen mit den Zwiebelspalten, auf denen wir noch ein wenig mehr BBQ-Sauce verteilen
    11 - Zwiebeln & mehr BBQ-Sauce hinzufügen / Add onions & more BBQ sauce

    und legen oben auf schließlich die Bacon-Streifen, die wir mit dem restlichen Käse bestreuen.
    12 - Speckstreifen hinzufügen / Add bacon

    Das Ganze schieben wir denn für ca. 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Die letzten 5 Minuten backen wir dabei vielleicht alles eine Schiene tiefer, damit der Boden schön fest wird.
    13 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Die fertig gebackene Bubble-Up-Pizza brauchen wir dann nur noch auf dem Ofen zu entnehmen
    14 - Bubble Up Pizza Conchita - Finished baking / Fertig gebacken

    und können sie unmittelbar servieren und genießen.
    15 - Bubble Up Pizza Conchita - Serviert

    Die Geschmackskombination aus Hackfleisch, Zwiebeln, Speck und Bacon-Sauce erwies sich wie erwartet zwar als deftig, weckte aber tatsächlich große Erinnerungen an die Conchita-Pizza von Joey’s Pizza Service, den ich vor allem aus meiner Zeit in Jena noch gut kannte und schätzte. Und auch meine selbst gemachte Variante auf zweckentfremdeten Brötchenteig war meiner Meinung sehr gut gelungen. Der Teig war, wie zu erwarten gewesen war, beim Backen etwas aufgegangen, hatte aber Sauce, Käse und Belag dabei mit sich gezogen, so dass auch in der fertigen Version kaum ein Rand zu entdecken war, der dann vielleicht zu hart und trocken gewesen wäre.

    16 - Bubble Up Pizza Conchita - Side view / Seitenansicht

    Zweite Variante: Bubble Up Pizza Speciale

    Die zweite Variante, die ich an diesem Wochenende ausprobieren wollte, orientierte sich eher am klassischen Pizza-Belag aus Schinken, Salami und Pilzen, wobei ich aber auch Reste von meinem Chorizo-Flammkuchen mit verarbeiten wollte.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

  • 1 Rolle Knack& Back Sonntagsbrötchen (8 Stück)
  • 200g Pizzaiola (Pizza-Sauce)
  • 100g gekochter Schinken
  • 6 Scheiben Salami oder Chorizo
  • 1-2 braune Champignons
  • 100g geriebener Käse
  • 2 eingelegte Peperoni (optional)
  • Ich hatte die Pizzasauce selber aus 200g passierten Tomaten, Tomatenmark und einigen Gewürzen hergestellt, jedoch war die Menge die dabei heraus gekommen ist viel zu viel für die Fläche des Brötchenteigs. Für 4 Portionen wäre sie aber gerade ausreichend gewesen – schade also dass ich nicht genügend Teig gekauft hatte.
    Auf die Vorbereitungen gehe ich bei dieser zweiten Variante nicht näher ein, es sei aber erwähnt dass die Pilze in Scheiben geschnitten, die Peperoni in Stücke geschnitten und der Schinken etwas gewürfelt werden sollte. Außerdem vierteln wir natürlich wieder die Brötchenrohlinge und legen sie in eine ausgefettete Auflaufform.

    Auf den Teig tragen wir denn großzügig die Pizzaiola auf,
    17 - Pizzaiola auftragen / Apply pizza sauce

    bestreuen ihn mit dem geriebenen Käse,
    18 - Käse hinzufügen / Add cheese

    fügen den Belag aus Chorizo oder Salami, Schinken und Pilzen hinzu,
    19 - Belag hinzufügen / Add toppings

    streuen wieder etwas vom geriebenen Käse darüber
    20 - Mit mehr Käse bestreuen / Dredge with more cheese

    und schließen mit den Pepperoni-Stücken ab.
    21 - Peperoni hinzufügen / Add peperoni

    Das Ganze schieben wir dann wiederum für 15-20 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen.
    22 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald alles fertig gebacken ist, brauchen wir das Ganze erneut nur zu entnehmen
    23 - Bubble Up Pizza Speciale - Finished baking / Fertig gebacken

    und können es wiederum unmittelbar servieren und genießen.
    24 - Bubble Up Pizza Speciale - Served / Serviert

    Auch diese Variante erwies sich erneut als überaus gelungen und schmackhaft. Das Ganze erinnerte dank des klassischen Belages aus (Paprika-)Salami, Schinken und Pilzen noch viel mehr an die gewohnte Pizza, wobei die Peperoni dem Ganzen noch eine zusätzliche pikante Note gaben, was ich ja sehr schätze. In Kombination mit der fruchtigen Pizzasauce ein wirklich sehr leckeres Geschmackserlebnis, dass sich dabei auch angenehm einfach herstellen ließ. Und auch die aufgewärmte Variante war noch absolut akzeptabel, auch wenn natürlich die Knusprigkeit des Brötchenteigs dabei leider etwas verloren ging.

    25 - Bubble Up Pizza Speciale - Side view / Seitenansicht

    Das Topping lässt sich natürlich nach eigenem Gutdünken variieren, daher sollen die hier gezeigten Varianten nur als Anregungen dienen. Alles in allem ist die Bubble Up Pizza aber immer wieder ein Genuss, auch wenn sie natürlich eher der amerikanischen Pizza-Version mit dickem Boden ähnelt, was ja vor allem hier in Europa nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist. Mit haben beide Varianten aber wieder sehr gut gemundet und wenn ich mal wieder habe mit Sicherheit nicht das letzte Mal auf dieses wunderbare Rezept aus der Kategorie “Schnelle Küche” zurückgegriffen.

    Guten Appetit

    Gyros mit Tzatziki, frischen Zwiebeln & Pommes Frites [15.12.2017]

    Zwar waren sowohl die Kartoffel- Frischkäsetasche auf Ratatouille und Quarkdip bei Vitality als auch der Krautwickerl mit Specksauce und hausgemachtem Kartoffelpüree bei Tradition der Region und sogar der Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in Massamansauce, der neben Gebackener Ananas und Banane an der Asia Thai Theke angeboten wurden durchaus verlocken und akzteptabel für mich, aber wenn mal wieder das Gyros vom Schwein mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Pommes Frites im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants angeboten wird, gibt es für mich natürlich kein Halten mehr. Ich liebe nun mal Gyros. Leider hatte man versäumt parallel dazu den passenden Krautsalat an der Salattheke bereit zu stellen, daher wich ich gezwungenermaßen auf Rotkohlsalat mit Apfelstückchen aus.

    Pork gyros with fresh onions, tzatziki & french fries / Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites

    Das marinierte Schweinefleisch, das man als Gyros serviert hatte, war zwar ein klein wenig trocken geraten, aber war die Würze anging erwies es sich als überaus gut gelungen und hatte es durchaus verdient als Gyros bezeichnet zu werden. Und kombinierte man es mit den frischen knackigen Zwiebelringen und dem leider fast knoblauchlosen Tzatziki, konnte man fast über die leichte Trockenheit hinweg sehen. Die Pommes Frites, die ich mir natürlich mit Ketchup garniert hatte, waren ebenfalls gut gelungen: Außen schön knusprig, nicht zu fest, nicht zu labberig und ausreichend mit Salz gewürzt. Der mit Apfelstückchen versetzte, knackige Rotkohsalat rundete das Gericht schließlich sehr gelungen ab.
    Eigentlich hätte ich beim Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute erwartet, dass das Gyros mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten das Rennen machen würde, doch ich hatte mich geirrt, denn auch das Krautwickerl bewegte sich mit großer Beliebtheits in der führenden Gruppe und machte dem Gyros diesen Platz streitig – konnte sich letztlich aber doch nicht durchsetzen und musste sich mit einem guten zweiten Platz zufrieden geben. Auf einem guten Platz drei sah ich die Asia-Gerichte, die aber auch nur knapp vor dem ebenfalls recht beliebten Gemüsestrudel lag.

    Mein Abschlußurteil:
    Gyros: +
    Tzatziki: +
    Frische Zwiebeln: ++
    Pommes Frites: ++
    Rotkohlsalat: ++

    Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Djuvecreis [04.09.2017]

    Ich war heute zu Anfang versucht, bei den Spaghetti Vongole mit würziger Tomatensauce und fritierten Muscheln aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen. Doch ich hatte in letzter Zeit recht viel Pastagerichte verzehrt, daher ließ ich dieses Angebot sowie auch die ebenfalls überaus verlockend aussehenden Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln außen vor und wählte mich, nachdem ich mich auch gegen Glasnudeln mit asiatsichem Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Spezialsauce von der Asia-Thai-Theke entschieden hatte schließlich die Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Djuvecreis, die heute bei Globetrotter auf der Speisekarte zu finden waren. Leider gab heute keinen Krautsalat an der Salattheke und auch an der Gemüsetheke sah ich nichts passendes, daher blieb es heute nur beim Hauptgericht.

    Cevapcici with fresh onions, ajvar & tomato rice / Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Djuvecreis

    Zwar handelet es sich bei diesem Gericht um eines der regelmäßig wiederkehrenden Standardspeisen auf der Speisekarte, aber das ist ja nichts schlechtes, so lange einige Wochen dazwischen liegen. Und auch heute konnte ich nichts schlechtes darüber sagen. Weder die lockeren, saftigen und gut gewürzten Cevapacici-Hackfleischröllchen noch das milde Ajvar waren irgendwie schlecht. Nur beim leicht fruchtigen Tomatenreis vermisste ich Erbsen sowie Tomaten- und Paprikastückchen, die meiner Meinung nach einen Djuvecreis ausmachen. Die frischen und knackigen Zwiebeln rundeten das Ganze schließlich sehr gelungen ab. Ich war zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
    Und auch bei den anderen Gästen lagen die Cevapcici heute hoch im Kurs und konnten sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Käsespätzle, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und nur ganz knapp danach kamen schließlich die Spaghetti Vongole auf Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Cevapcici: ++
    Zwiebeln: ++
    Ajvar: ++
    Djuvecreis: +

    Gyros mit Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis [21.09.2017]

    Auch heute ging die Oktoberfest-/Bayern-Woche in unserem Betriebsrestaurant weiter. Dieses Mal stand ein ein Knusprige Schäufele mit Dunkelbiersoße, hausgemachter Krautsalat und Kartoffelknödel im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte. Doch nach der Schweinshaxe vorgestern lag mir nach etwas anderem – und das obwohl das Schäufele, eine Schweineschulter mit Schulterblatt, wirklich gut aussah. Und da ich auch auf Safran – Bandnudeln mir Meerrettichspinat bei Vitality oder Gai Prad Pirk Kind – Gebratene Hähnchenfiletstreifen im Gemüse in rotem Thaicurry bzw. Gebackene Ananas und Banane von der Asia-Thai-Theke keine Lust verspürte. entschied ich mich für einen altbekannten Klassiker des Restaurants, das Gyros vom Schwein mit Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter. Gerne hätte ich dazu Krautsalat verzehrt, doch leider gab es diesen heute nicht im Angebot der Salattheke, daher griff ich zu einem vegetarischen Bulgur-Salat.

    Pork gyros with onion, tzatziki & tomato rice / Gyros vom Schwein mit Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis

    Das Gyros war mal wieder sehr kleinteilig, aber das Fleisch war gut gewürzt und einigermaßen saftig, so dass ich nichts daran aussetzen kann. Kombiniert mit dem mit Salatgurken-Streifen versetzten Tzatziki sowie den frischen, knackigen Zwiebeln überaus lecker muss ich sagen. Und auch der mit Paprikastreifen, Erbsen und Tomaten versehene Djuvecreis gab keinerlei Grund zu irgendwelcher Kritik. Der Bulgursalat schließlich erwies sich als mit etwas Tomatenmark, Tomaten- und Zucchinistücken sowie einigen Gewürzen angemacht und hätte für meinen Geschmack noch etwas würziger sein können, war aber auch so schon soweit in Ordnung, dass ein Punkteabzug nicht vertretbar ist. Ich glaube bei diesen Gyrosgerichten kann man sowieso immer wenig falsch machen.
    Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala war es ebenfalls das Gyros, das sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz sichern konnte. Auf Platz zwei folgte das Schäufele, das aber nur knapp vor den ebenfalls gern gewählten und somit drittplatzierten Asia-Gerichten. Platz vier belegten schließlich die Safran-Bandnudeln mit Meerrettichspinat, die ich eher selten auf den Tabletts sah.

    Mein Abschlußurteil:
    Gyros: ++
    Zwiebeln: ++
    Tzatziki: ++
    Djuvecreis: ++
    Bulgursalat: ++

    Zwiebelhähnchen mit Rosmarinkartoffeln – das Rezept

    Am heutigen Samstag hatte sich das sommerliche Wetter leider ziemlich abgekühlt, so dass ich mich dazu entschloss mal eines der deftigeren Rezepte auszuprobieren, die sich in meinem Kochbuch angesammelt hatte: ein Zwiebelhähnchen, das ich mit einigen Rosmarinkartoffeln servieren wollte. Als Kind und auch noch in meiner frühen Jugend gehörte ich ja nicht zu den allergrößten Zwiebel-Fans, aber inzwischen habe ich dieses Gemüse aus der Gattung der Lauchgewächse sehr zu schätzen gelernt. Und das Ergebnis meines heutigen Kochexperiments war durchaus dazu angetan, mich in dieser Meinung zu bestärken. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3 Portionen?

    Für das Zwiebelhähnchen

    450g Zwiebeln
    01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

    3 Hähnchenbrustfilets
    02 - Zutat Hähnchenbrustfilets / Ingredient chicken breast filets

    100g gewürfelter Speck
    03 - Zutat gewürfelter Speck / Ingredient dices bacon

    1/2 Bund glatte Petersilie
    04 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

    1 Teelöffel Thymian
    05 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

    100ml trockener Weißwein
    06 - Zutat trockener Weisswein / Ingredient dry white wine

    200ml Sahne
    07 - Zutat Sahne / Ingredient cream

    1 Esslöffel Mehl
    08 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    1 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
    06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

    100g geriebenen Käse (z.B. Emmentaler & Cheddar)
    09 - Zutat Käse / Ingredient cheese

    sowie etwas Öl zum braten
    und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Für die Rosmarinkartoffeln

    500g kleine Kartoffeln (Drillinge)
    10 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    2 große Zweige Rosmarin
    11 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

    4-5 Esslöffel Olivenöl
    12 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    2 Zehen Knoblauch
    13 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    sowie auch hier etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Da die Kartoffeln am besten etwas im Öl durchziehen sollten, beginnen wir damit die gewaschenen kleinen Kartoffeln zu halbieren,
    14 - Kartoffeln halbieren / Cut potatoes in halfs

    geben die Hälften in eine Schüssel, fügen vier bis fünf Esslöffel Olivenöl hinzu,
    15 - Kartoffelhälften in Schüssel geben & Olivenöl addieren / Put potatoes in bowl & add olive oil

    würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer
    16 - Kartoffeln mit Salz & Pfeffer würzen / Season potatoes with salt & pepper

    und vermischen alles gründlich miteinander. Dann stellen wir es bei Seite und lassen es für mindestens 7-8 Minuten durchziehen.
    17 - Gründlich vermischen / Mix well

    In der Zwischenzeit schälen wir die Zwiebeln und schneiden sie in Ringe,
    18 - Zwiebeln in Ringe schneiden / Cut onions in rings

    waschen die Petersilie, schütteln sie trocken,
    19 - Petersilie waschen / Wash parsley

    zupfen die Blättchen von den Stielen
    20 - Blättchen von Stielen zupfen / Pick leaflets

    und zerkleinern diese fein.
    21 - Petersilie zerkleinern / Hackle parsley

    Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden wir sie in dünne Scheiben.
    22 - Knoblauch in Scheiben schneiden / Cut galic in slices

    Als nächstes waschen wir die Hähnchenbrüste, trocknen sie,
    23 - Hähnchenbrüste waschen / Wash chicken breasts

    putzen sie – d.h. befreien sie von Fett und eventuellen Knochenresten,
    24 - Hähnchenbrust putzen / Clean chicken breasts

    und würzen sie dann von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer.
    25 - Hähnchenbrüste mit Salz & Pfeffer würzen / Season chicken breats with salt & pepper

    Dann müssten die Kartoffeln lange genug geruht haben, so dass wir sie mit der Schnittfläche nach unten auf jeweils eine Scheibe Knoblauch legen können,
    26 - Kartoffelhälften auf Knoblauch legen / Put potato halfs on garlic

    benetzen sie mit etwas des restlichen Öls aus der Schüssel
    27 - Mit Öl benetzen / Drain with oil

    und legen oben auf die Rosmarinzweige.
    28 - Rosmarin-Zweige einlegen / Add rosemary twigs

    Anschließend erhitzen wir einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne,
    29 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    dünsten den gewürfelten Speck darin an
    30 - Speck andünsten / Braise bacon

    und entnehmen ihn dann erst einmal wieder.
    31 - Speck aus Pfanne entnehmen / Take bacon from pan

    Nun geben wir die Hähnchenbrüste in die Pfanne,
    32 - Hähnchenbrüste in Pfanne geben / Put chicken breasts in pan

    braten sie für 2-3 Minuten von jeder Seite an, es reicht wenn sie oberflächlich angebraten werden,
    33 - Hähnchenbrüste beidseitig anbraten / Fry chicken breasts from both sides

    und entnehmen sie dann ebenfalls wieder, um sie bei Seite zu stellen.
    34 - Hähnchenbrüste bei Seite stellen / Put chicken breasts on side

    Dann geben wir, unter Zugabe von etwas mehr Olivenöl, die Zwiebelringe in die Pfanne,
    35 - Zwiebelringe in Pfanne geben / Put onion rings in pan

    dünsten sie einige Minuten an bis sie weicher werden
    36 - Zwiebelringe andünsten / Braise onion rings

    und streuen dann den Teelöffel Thymian
    37 - Thymian einstreuen / Add thyme

    sowie zwei Drittel der Petersilie – den Rest heben wir uns zum garnieren auf – über die Zwiebeln
    38 - Petersilie hinzufügen / Add parsley

    um alles dann für weitere 4-5 Minuten unter regelmäßigen wenden weiter anzudünsten.
    39 - Kräuter mit andünsten / Braise herbs

    Wiederum zwei Drittel der Kräuterzwiebeln geben wir dann in eine Auflaufform,
    40 - Zwei Drittel der Zwiebeln in Auflaufform füllen / Fill two thirds of onions in casserole

    legen die angebratenen Hähnchenbrüste oben auf,
    41 - Hähnchenbrüste oben auflegen / Put chicken breasts on top

    bestäuben die restlichen Zwiebeln mit dem Esslöffel Mehl
    42 - Mit Mehl bestreuen / Dredge with flour

    und dünsten die Zwiebeln gemeinsam mit dem Mehl weiter an.
    43 - Mehl mit Zwiebeln andünsten / Braise flour with onions

    Das Ganze löschen wir anschließend mit dem trockenen Weißwein ab,
    44 - Mit Weißwein ablöschen / Degalze with white wine

    lassen den Wein etwas einkochen,
    45 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

    geben 4-5 Esslöffel Wasser hinzu
    46 - Wasser hinzufügen / Add water

    und rühren den Teelöffel Instant-Gemüsebrühe ein.
    47 - Gemüsebrühe einrühren / Stir in instant vegetable broth

    Außerdem beginnen wir damit, den Ofen auf 180 Grad vorzuheizen.

    Jetzt geben wir auch die Sahne hinzu, lassen alles kurz aufkochen,
    48 - Sahne addieren / Add cream

    streuen die Hälfte des angebratenen Specks ein
    49 - Hälfte der Speckwürfel einstreuen / Add half of bacon

    und schmecken die Sauce final mit etwas Salz und Pfeffer ab. Wobei wir dank des Specks sparsam mit dem Salz umgehen sollten.
    50 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Inzwischen müsste auch der Ofen vorgeheizt sein, so dass wir die Auflaufform mit den Kartoffeln schon einmal hinein schieben können.
    51 - Kartoffeln in Ofen schieben / Put potatoes in oven

    Dann geben wir die Sauce über die Hähnchenbrüste in der Auflaufform
    52 - Sauce über Hähnchen geben / Put sauce on chicken

    und bestreuen alles mit den restlichen Speckwürfeln
    53 - Mit restlichem Speck bestreuen / Dredge with remaining bacon

    sowie dem geriebenen Käse.
    54 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    Die so befüllte Auflaufform schieben wir nun zu den Kartoffeln in den Ofen und garen alles für etwa 30 Minuten.
    55 - Ebenfalls im Ofen backen / Bake in oven too

    Nach dieser halbe Stunde sollte alles gar sein, so dass wir die Auflaufformen entnehmen
    56 - Onion chicken with rosemary potatoes - Finished baking / Zwiebelhähnchen mit Rosmarinkartoffeln - Fertig gebacken

    und unmittelbar mit der restlichen Petersilie garniert servieren und genießen können.
    57 - Onion chicken with rosemary potatoes - Served / Zwiebelhähnchen mit Rosmarinkartoffeln - Serviert

    Die Sauce mit ihren zahlreichen, butterweich gedünsteten Zwiebeln erwies sich geschmacklich schon mal als überaus gelungen und passte, wie ich fand, wunderbar zur zarten und saftigen Hähnchenbrust. Nicht nur für Zwiebelliebhaber dürften den deftigen und kräftigen Geschmack zu schätzen wissen. Dabei rundete die Kräuter wie Thymian und Petersilie sowie der Käse, der zum überbacken verwendet wurde, das Ganze geschmacklich überaus gelungen ab. Und auch die kleinen Kartoffeln mit ihrem kombinierten Aroma aus Rosmarin und einem Hauch Knoblauch passten sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ein zugegebenermaßen deftiges, aber vielleicht gerade deswegen sehr leckeres Gericht, das ich nicht nur Freunden der Zwiebel ans Herz legen kann.

    58 - Onion chicken with rosemary potatoes - Side view / Zwiebelhähnchen mit Rosmarinkartoffeln - Seitenansicht

    Guten Appetit