Bifteki mit Tomatenreis [17.06.2013]
17.06.2013 18:31 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Bei Temperaturen von über 30 Grad fiel es mir heute etwas schwer, das richtige Gericht zu finden. Das vegetarische Gericht bei Vitality wäre zwar nicht schlecht gewesen, aber mir stand der Geschmack irgendwie nach etwas mit Fleisch. Der Rindergulasch mit Petersilienkartoffeln bei Tradition der Region erschien mir wiederum zu mächtig und auch das Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce, das neben Knusprigen Frühlingsröllchen an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde erschien mir nicht das richtige. Also fiel meine Wahl auf das letzte verbleibende Gericht, den Griechischen Bifteki mit Tomatenreis, frischen Zwiebeln und Tzatziki, das in der Abteilung Globetrotter auf dem Speiseplan stand. Dazu nahm ich mir noch eine kleine Portion Erbsen von der Gemüsetheke – ein wenig Gemüse muss schon sein.
Die drei leicht pikant gewürzten, mit Zwiebeln und Schafskäse versehenen Rindfleisch-Frikadellen erwiesen sich gegen meine erste Befürchtung doch als angenehm saftig und gelungen. Normalerweise sind Bifteki meines Wissens zwar mit Schafskäse gefüllt und und nicht nur das Hackfleisch ein wenig damit gespickt, aber die Menge des verwendeten Feta reichte meiner Meinung gerade noch aus, sie als Bifteki durchgehen zu lassen. Gemeinsam mit den frischen Zwiebelringen und dem zwar etwas dünnflüssigen, aber geschmacklich absolut akzeptablen Tzatziki mit seinen kleinen Salatgurken-Stückchen sowie der überaus großzügigen Portion des leicht fruchtigen Tomatenreis ein schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht. Und auch die Erbsen erwiesen sich also zwar nicht ganz Stilechte, aber dennoch passende Gemüsebeilage. Ich war mit meiner Wahl überaus zufrieden.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute recht breit gestreut, so dass es mir schwer fiel eine klare Wertung aufzustellen. Ich würde aber sagen, dass es heute mal Ausnahmsweise die Asia-Gerichte auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala schafften und sich die Bifteki und der Rindergulasch den zweiten Platz teilten. Das vegetarische Vitality-Angebot schaffte es trotz des warmen Wetters schließlich wieder nur auf den hinteren, heute dritten Platz.
Zuletzt sei noch angemerkt, dass ich es begrüßen würde, wenn man das Speiseangebot etwas mehr an das jeweilige Wetter anpassen würde. Natürlich weiß ich nicht wie weit im Voraus die Speisepläne aufgestellt werden, aber Gerichte wie Rindergulasch sind – zumindest meiner Meinung nach – eher ungeeignet für einen Tag mit Temperaturen über 30 Grad. Aber vielleicht stehe ich ja mit einer solchen Meinung auch alleine da, da sich das Gericht ja dennoch einer recht großen Beliebtheit erfreut hatte. Aber mal schauen was es morgen so gibt, da soll es ja bis 35 Grad heiß werden. Da wären Gänsekeule mit Rotkraut und Klößen, Grünkohl mit Kassler oder ein schöner Wirsing-Eintopf mit Speck dann wohl eher unpassend.
Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: ++
Tomatenreis: ++
Erbsen: ++
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Tarte au poule – das Rezept
16.06.2013 20:04 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute war mir mal wieder nach einem leckere Quiche oder Tarte, also einem pikanten Kuchen. Auf der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf einen Tarte au poule der es mir Wert schien mal ausprobiert zu werden. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als ein Quiche mit Hühnchen und Champignons, was sich als eine überaus gelungene Kombination von Zutaten erwies. Abgesehen von einer Ruhezeit für den Teig verlief die Zubereitung außerdem angenehm schnell und unkompliziert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.
Was benötigt man also für einen Quiche (ca. 4 Portionen)?
Für den Mürbeteig
Für die Füllung
Für den Guss
50g geriebenen Käse (z.B. Edamer)

sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Form
Beginnen wir damit, den Mürbeteig herzustellen. Dazu schmelzen wir erst einmal die Butter mit Hilfe der Auftaustufe der Mikrowelle.

Während die Butter verflüssigt wird, geben wir Mehl und Salz in eine Schüssel,

und addieren schließlich noch die geschmolzene Butter.

Dann verkneten wir alles gründlich,

formen mit der Hand eine Kugel

und packen alles in Frischhaltefolie ein. Den so verpackten Teig lagern wir für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Während der Teig ruht, schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie fein.

Außerdem brausen wir die Champignons ab, putzen sie,

entfernen die trockenen Stielenden und vierteln sie dann.

Anschließend waschen wir die Petersilie

zupfen die Blättchen von die Stielen

und zerkleinern sie dann gründlich.

Nun waschen wir die Hähnchenbrust sorgfältig ab, tupfen sie trocken

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel

die wir von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen.

In einer Pfanne erhitzen wir dann 2 Esslöffel Olivenöl

und braten darin die Hähnchenbrustwürfel rundherum gut an

um sie dann wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.

Unter Zugabe eines weitere Esslöffels Olivenöl dünsten wir dann die gewürfelten Zwiebeln in der Pfanne an

und geben wenig später die geviertelten Champignons hinzu und braten sie ebenfalls für einige Minuten an.

Zuletzt geben wir auch die Hähnchenbrustwürfel wieder mit in die Pfanne

und braten alles für zwei bis drei Minuten weiter an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Herdplatte und lassen alles etwas abkühlen.

Nun ist es an der Zeit, sich um den Guss zu kümmern. Dazu geben wir die Milch in eine Schüssel

schlagen die drei Eier mit hinein

und verquirlen alles gut miteinander.

Dann geben wir den gerieben Käse hinzu

addieren die zerkleinerte Petersilie

und schmecken dann alles kräftig mit Salz und Pfeffer ab.

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen fetten wir eine Tarte-Form aus, bestreuen alles mit etwas Mehl damit sich der Teig später besser lösen lässt.

Dann nehmen wir den Teig aus dem Kühlschrank und rollen ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus

um ihn dann in die Tarte-Form einzupassen und den Boden ein paar Mal mit einer Gabel anzustechen.

Das Ganze backen wir dann im inzwischen aufgeheizten Ofen für ca. 8 – 10 Minuten vor.

In den vorgebackenen Teig geben wir dann die Mischung aus Hähnchenbrust, Champignons und Zwiebeln

und übergießen alles mit dem gewürzten Guss aus Milch, Eiern, Käse und Petersilie.

Nachdem wir Käse und Petersilie etwas gleichmäßiger verteilt haben

bestreuen wir alles mit dem zerzupften Mozzarella

und backen dann alles für 40 bis 45 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen.

Ist der Tarte schließlich fertig gebacken, entnehmen wir ihn und lassen ihn noch einmal für ca. 5 Minuten ruhen

bevor wir ihn dann zerteilen und servieren. Dank des Mehls auf der Butter ließ sich der Teig ohne Probleme vom Boden lösen.

Meine Befürchtung dass ich zu viele Zwiebeln verwendet hatte erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr harmonierte die Menge sehr gut mit den verwendeten Champignons und der angebratenen Hühnerbrust und gab dem pikanten Tarte genau das richtige Aroma. Die Petersilie rundete alles schließlich geschmacklich wunderbar ab.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Laut meiner Berechnung erwies sich das Gericht mit etwa 3200kcal für den gesamten Tarte, also 800kcal pro Portion, als nicht gerade leichte Kost. Dabei hat es vor allem der Mürbeteig in sich, der alleine mit der Butter und dem Weizenmehl schon mit 1800kcal zu Buche schlägt. Wenn man ihn durch Blätterteig ersetzt, kann man schon alleine knapp 1400kcal sparen. Allerdings lässt sich Blätterteig erfahrungsgemäß weitaus schlechter in Stücke schneiden, daher hatte ich mich heute mal für klassischen Mürbeteig entschieden. Ich muss mal schauen ob es in Bezug auf Quiches noch weitere Alternativen zu Blätter- oder Mürbeteig gibt. Eventuell würde sich hier ja auch ein Quark-Öl-Teig oder ein klassischer Pizzateig eignen. Mal schauen womit ich dann meinen nächsten Quiche anfertigen werde.
Guten Appetit

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Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Fladenbrot [13.06.2013]
13.06.2013 19:25 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Hätte ich nicht das Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, das neben dem Asiatischen Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce heute an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde nicht ersten am letzten Freitag gegessen, hätte ich mich vielleicht dazu hinreißen lassen heute noch einmal bei den Wok-Gerichten zuzuschlagen. Aber man muss seinen Lesern (und sich selbst) ja eine gewisse Abwechslung bieten
daher sah ich mich nach etwas anderem um. Der Champignongulasch auf Vollkornspaghetti bei Vitality wäre da zwar eine leichte Alternative gewesen, aber er sprach mich visuell überhaupt nicht an und auch die Schinkennudeln mit Tomatensauce bei Tradition der Region erschienen mir an so einem heißen Tag wie heute – der Sommer scheint mit großer Verspätung endlich Einzug zu halten – nicht das richtige. Blieb nur noch das Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Fladenbrot, das heute bei Globetrotter auf dem Programm stand. Und obwohl mit den optional zur Verfügung stehenden frischen Zwiebeln ja schon etwas Gemüse dem Gericht beilag, entschied ich mich dennoch das Ganze durch ein zusätzliches Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke zu ergänzen. Auf ein Dessert verzichtete ich aber.
Ob man das mit Sesamkörnern garnierte Weißbrot nun wirklich als “Fladenbrot” bezeichnen konnte sei mal so dahin gestellt. Geschmacklich war es in Ordnung, aber da es sich als aufgetoastet und nicht frisch erwies, muß ich hier einen kleinen Abzug in der Bewertung geben. Am mit ausreichend Knoblauch und einigen Salatgurkenstücken versehenen Tzatziki und den frischen Zwiebelringen gab es aber genau so wenig etwas auszusetzen wie an den gut gewürzten, saftigen und auch angenehm mageren Schweinefleischstreifen, dem Gyros. Und auch das Gemüse aus kleinen Maiskölbchen, Erbsenschoten sowie orangen und gelben Möhren ließ, obwohl es einige Zeit unter den Wärmelampen gelegen hatte, heute nichts zu wünschen übrig. Ein einfaches, aber schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht.
Und auch die anderen Gäste schienen hier meiner Meinung zu sein, denn wenn man sich umsah erkannte man schnell, dass das Gyros heute das am häufigsten gewählten Gericht war, was ihm zweifellos Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einbrachte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, gefolgt von den ebenfalls recht gern gewählten Schinkennudeln in Tomatensauce. Der vegetarische Champignongulasch mit Vollkornspaghetti landete wie üblich auf Platz vier.
Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++
Tzatziki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Fladenbrot: +
Mischgemüse: ++
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Lachs-Zucchini-Vollkorn-Muffins mit Dill – das Rezept
25.05.2013 19:57 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Als kleiner Snack für das große Champions League Finale heute Abend entschied ich mich heute dazu, mal ein paar leckere pikante Muffins als Fingerfood anzufertigen. Dabei erschienen mir nach einiger Suche nach einem passenden Rezept eine Sorte mit Räucherlachs, Zucchini und frischem Dill in einem Vollkorn-Teig genau richtig für das große Spiel. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen, ein neues Highlight auf meiner langen Liste von bisher gefertigten Muffin-Rezepten möchte ich da fast schon sagen. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.
Was brauch man also für ein Muffin-Blech (12 Stück)?
100g Weizenvollkornmehl (Typ 1050)

1 kleine Zucchini (100 – 150g)

200g Creme legere oder Creme fraiche

2 TL Weinstein-Backpulver (geht aber auch mit normalen Backpulver)

sowie etwas Pfeffer, am besten frisch aus der Mühle, zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum Ausfetten der Muffin-Form
Beginnen wir nun damit, die Zucchini gründlich zu waschen

und in kleine Würfel zu schneiden.

und zerschneiden sie dann ganz fein.

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel – wahlweise mit dem Messer oder wie ich mit einer manuellen Küchenmaschine –

und zerteilen den Räucherlachs mit dem Messer in kleine Stücke.

Nun geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel

und fügen den halben Teelöffel Natron,

die beiden Teelöffel Weinstein-Backpulver

sowie den Teelöffel Salz hinzu

und vermengen erst einmal alles gut miteinander.

Alles mischen wir wieder gründlich miteinander

und würzen es dabei gut mit frisch gemahlenen Pfeffer.

In eine zweite, kleinere Schüssel schlagen wir dann die Eier auf,

verquirlen sie etwas miteinander

und geben dann die 50ml Pflanzenöl

sowie die 200g Creme legere dazu

und verrühren dann alles miteinander

bis sich alles zu einer einheitlichen Masse verbunden hat, in die wir noch 50g des geraspelten Edamer Käses unterheben.

Alles geben wir dann zum Mehl in die große Schüssel

und vermengen wieder alles miteinander, bis es keine trockenen Stellen mehr gibt und ein dickflüssiger Teig entstanden ist,

denn wir dann noch einmal mit Pfeffer und vielleicht einer Prise Salz abschmecken.

Nachdem wir dann begonnen haben den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen, fetten wir unsere Muffin-Form mit etwas Öl oder besser noch Butter aus

und verteilen die Teigmasse einigermaßen gleichmässig auf die zwölf Mulden.

Den Teig bestreuen wir dann mit dem restlichen Edamer.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unser Muffinblech auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten backen. Dabei sollten unsere Muffins gut aufgehen.

Schließlich entnehmen wir das Backblech

und lösen die fertigen Muffins vorsichtig aus ihren Mulden, um sie auf einem Rost einige Minuten abkühlen zu lassen.

Schließlich können wir die Lachs-Zucchini-Muffins dann endlich mit dem restlichen Dill garnieren und servieren.

Unter einem dünnen, knackig-knusprigen Teigmantel auf Weizen-Vollkornteig fand sich im inneren dieser pikanten Muffinzubereitung ein saftiger Kern aus angenehm lockeren Teig, der mit zahlreichen Stücken von geräuchterm Lachs und kleinen, gut durchgebackenen Zucchiniwürfeln gespickt war. Gemeinsam mit der fein gewürfelten Zwiebel und der Würze aus Salz & Pfeffer eine geschmacklich sehr gelungene Kombination wie ich fand.
Sowohl in heißer als auch in abgekühlter Form ein wahrer Genuss. Ein sehr leckeres und angenehm einfach anzufertigendes Rezept für pikante Muffins, an dem es absolut nichts zu bemängeln gab.
Werfen wir abschließend wie üblich natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte. Ich komme bei meiner überschlägigen Berechnung auf ca. 2700kcal für die gesamte Muffin-Form mit 12 Muffins. Das wären dann also durchschnittlich 225kcal pro Muffin. Bei drei Muffins pro Person ist man da schnell bei 675kcal, also kein wirklich leichter Genuss – aber das sollte heute ja auch nicht das Ziel des Kochexperiments sein. Und wer, wie ich, pikante Muffins schätzt, wird dieses Rezept lieben – da bin ich mir ganz sicher.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Scharfes Wurstgulasch mit Paprika, Zwiebeln & Kartoffeln [18.04.2013]
18.04.2013 19:16 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Einen Moment überlegte ich zwar bei den Gung Po Yau You – Tintenfisch gebraten mit Chili und Knoblauch mit verschiedenem Gemüse zuzuschlagen, die heute neben Kai Tzau min – Eierreis gebraten mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurden, dann aber erinnerte ich mich an die übermäßige Schärfe die dieses Gericht aufwies als ich es vor kurzem hier probiert hatte – und das schreckte mich etwas ab. Zum Glück gab es auch auf der Speisekarte der westlichen Küche heute wieder überaus interessante Angebote. Zum einen war da ein Gyros vom Schwein mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Fladenbrot bei Globetrotter, das schon mal nicht schlecht klang, aber auch das Pikante Kirchererbsencurry auf indische Art mit Basamatireis bei Vitality, ein Gericht dass ich ja schon unzählige Male gewählt hatte und noch nie enttäuscht worden bin, war überaus verlockend. Dennoch entschied ich mich schließlich doch für das Scharfe Wurstgulasch mit Paprika, Zwiebeln und Kartoffeln. Meinen Aufzeichnungen nach hatte man es seit Mai letzten Jahres zwar schon vier Mal angeboten, aber bisher hatte ich mich nie dazu durchringen können den Wurstgulasch mal zu probieren. Das wollte ich heute nun endlich ändern – und ich sollte es auch nicht bereuen. Als Nachtisch gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Kirschquark aus dem Dessert-Angebot auf mein Tablett.
In einer gleichzeitig fruchtigen sowie maßvoll gut scharfen Tomatensauce fanden sich neben zahlreichen kleinen Salzkartoffeln auch Paprikastreifen in verschiedenen Farben, Tomatenstücke, Zucchiniwürfelchen und zwei Sorten in schmale Scheiben geschnittene Würste: Die eine meine ich als Wiener Würstchen und die anderen als feine Bratwurst identifiziert zu haben. Garniert mit einer großzügigen Portion frischem gehackten Schnittlauch ein schmackhaftes und überaus sättigendes Gericht. Da gab es wirklich nichts zu meckern. Und auch der mit zahlreichen entkernten Früchten versehene, nicht zu süße Kirschquark bot keinen Grund zur Kritik. Ich war in der Summe sehr zufrieden mit meiner heutigen Auswahl.
Beim heutigen Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala hatte heute – natürlich – das Gyros mit Tzatziki, Zwiebeln und Fladenbrot die Nase vorn und gewann mit klarem Vorsprung. Auf Platz zwei würde ich dann die Asia-Gerichte einordnen, aber sehr eng gefolgt vom Kichererbsencurry, das ich meinte noch häufiger gesehen zu haben als den Wurstgulasch. Damit belegte das vegetarische Gericht heute – ungewöhnlicher Weise – mal den dritten Platz und der Wurstgulasch erreichte nur einen guten, aber dennoch vierten Platz. Das wird mich jedoch nicht davon abhalten, jederzeit wieder zu diesem Gericht zu greifen.
Mein Abschlußurteil:
Wurstgulasch: ++
Kirschquark: ++
Tags: bell pepper, betriebsrestaurant, dessert, essen, food, gulasch, kantine, kartoffeln, kirschquark, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, onions, paprika, potatoes, quark, tomaten, tomatoes, Wurst, wurstgulasch, zwiebeln

































