Gratiniertes Paprika-Joghurt-Schnitzel – das Rezept
1.06.2013 19:15 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Heute wollte ich mal wieder eine neu entdeckte Schnitzel-Zubereitung ausprobieren: Ein Paprika-Joghurt-Schnitzel, gratiniert mit etwas Käse. Die Zubereitung war angenehm einfach und schnell zu bewerkstelligen, genau das richtige für einen verregneten Samstag wie heute.
Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?
2 Schweineschnitzel (insgesamt ca. 400-420 g)

300g Joghurt (Nicht zu mager – siehe dazu weiter unten)

100g Käse zum gratinieren (z.B. Mozzarella)

Sättigungsbeilage nach Wahl, z.B. Rösti oder Reis

sowie Salz und Pfeffer zum würzen
Beginnen wir nun damit, die Paprika gründlich zu waschen, zu trocknen

und dann zu entkernen und sie in schmale Streifen zu schneiden, die wir dann je nach Länge noch einmal halbieren oder dritteln.

Außerdem würfeln wir die Zwiebel.

Anschließend waschen wir die Schnitzel unter fließendem Wasser gut ab und tupfen sie gut trocken.

Sollte man ebenfalls so Riesen-Schnitzel wie ich erhalten haben, empfiehlt es sich, die Fleischstücke zuerst zu halbieren

bevor wir sie dann mit einem Fleischhammer etwas flach klopfen

und von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen.

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun 2-3 EL Olivenöl

und braten die Schnitzel darin von beiden Seiten scharf für 2 bis 3 Minuten an

um sie dann bei Seite zu stellen.

Im verbliebenen Bratfett dünsten wir, nachdem wir die Temperatur auf mittlere Stufe reduziert haben, dann die Zwiebeln glasig an

und geben wenig später auch die Paprikastreifen hinzu, die wir für sechs bis sieben Minuten auf mittlere Stufe bei gelegentlichen rühren anbraten

und schließlich mit der Gemüsebrühe ablöschen.

Schließlich addieren wir den Joghurt

verrühren ihn gut und lassen alles kurz auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln bevor wir es von der Platte nehmen. Ich hatte leider am Anfang etwas zu heiß gekocht, weswegen der Joghurt etwas geflockt ist – aber das hatte zumindest meiner Meinung nach keinerlei Einfluß auf das Endergebnis. Ich habe mich mal schlau gemacht wie man das verhindern kann: Zum einen flocken fettere Joghurts weniger, man kann aber auch das Ganze mit etwas Mehl binden oder den Joghurt erst ganz am Ende rein machen, wenn die Platte bereits aus ist. Merk ich mir am besten für das nächste Mal. ![]()

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 200 Grad vorheizen zu lassen.
Nun geben wir die angebratenen Schnitzel in eine Auflaufform

bedecken sie mit der Paprika-Joghurt-Masse

und bestreuen schließlich alles mit dem geriebenen Käse. Ich hatte hier übrigens zu Gratinkäse aus Mozzarella gegriffen.

Außerdem geben wir die Röstis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech

und lassen sie schon einmal fünf Minuten im Backofen auftauen

bevor wir schließlich auch die Auflaufform mit den Schnitzeln hinzufügen und für ca. 15 weitere Minuten gratinieren.

Schließlich entnehmen wir die Form

und lassen die Röstis auf der mittleren Schiene noch weitere fünf Minuten knusprig fertig backen.

Dann können wir unser Paprika-Joghurt-Schnitzel auch schon servieren und genießen.

Es geht doch nichts über ein leckeres Schweineschnitzel, vor allem wenn es mit Joghurt, Paprika und Käse überbacken ist. Der Joghurt sorgt dabei für angenehm zartes Schnitzelfleisch und die Paprika bringen die leicht pikante Note mit hinein. Dazu noch ein paar schnell im Ofen zubereitete Röstis und fertig ist ein einfaches und schmackhaftes Mittagsgericht. Zwar bleibt am Ende ein wenig Flüssigkeit in der Auflaufform zurück, aber darüber kann man gerne hinwegsehen wie ich finde.
Werfen wir zum Abschluß wie üblich einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Ohne die Röstis kommen wir alleine für die Auflaufform mit den gratinierten Paprika-Joghurt-Schnitzeln auf einen Gesamtwert von ca. 1200kcal, aufgeteilt auf vier Portionen sind das also gerade mal 300kcal pro Portion. Hinzu kommen noch einmal 93kcal pro Rösti, was bei drei Röstis 279kcal entspricht und zu einer Summe von 579kcal pro Portion führt. Für ein so reichhaltiges Gericht ein mehr als akzeptabler Wert wie ich finde. Wer noch etwas reduzieren will, kann aber auch gerne zu Reis als Sättigungsbeilage greifen.
Guten Appetit
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Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln – das Rezept
26.05.2013 21:28 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auch wenn ich ja mit den Lachs-Zucchini-Muffins quasi ein Fischgericht zubereitet hatte, sollte mich das heute nicht davon abhalten auch heute erneut mit Lachs zu kochen. Meine Wahl für das Sonntagsgericht war nämlich auf einen Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln gefallen. Dazu hatte ich mir bereits gestern an der Fischtheke meines bevorzugten Supermarktes ein großes Stück frischen, norwegischen Seelachs-Filets besorgt, das mit siebzehn Euro zwar recht kostspielig gewesen war, aber das war es mir wert gewesen – vor allem weil ich bei TK-Ware befürchtete, dass der Fisch nach dem Auftauen zu schlabbrig und brüchig würde. Und das Ergebnis zeigte, dass sich die Investition gelohnt hat. Aber damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, dass ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauch man also für 4 Portionen?
sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Olivenöl zum braten
Nachdem wir begonnen haben einen Topf mit Wasser zu erhitzen, um ihn zum kochen zu bringen

reinigen wir den Spargel, entfernen das untere, holzige Ende des Stange und schälen dann das verbleibende untere Drittel

um ihn schließlich noch zu halbieren.

Außerdem schälen wir die Süßkartoffeln.

Sobald das Wasser kocht, fügen wir einen Teelöffel Salz hinzu

und geben dann die Süßkartoffeln hinein, um sie für 20 bis 25 Minuten zu kochen.

Nachdem wir einen zweiten Topf mit Wasser für den Spargel aufgesetzt haben, schälen und würfeln wir die Zwiebel.

Sobald auch das Wasser im zweiten Topf kocht, fügen wir einen Esslöffel Zucker hinzu

und blanchieren darin den Spargel für sieben bis acht Minuten.

Während Süßkartoffeln und der Spargel köcheln, waschen wir den Dill

zupfen die Blättchen von den Stielen

und zerkleinern sie gründlich mit einem Küchenmesser.

Außerdem waschen wir das Lachsfilet

und schneiden in dann in große, aber mundgerechte Würfel.

Schließlich können wir auch den Spargel abgießen, wobei wir den Sud auffangen

und messen vom Spargelsud 500ml ab, den wir bei Seite stellen.

Dann gießen wir auch die Süßkartoffeln ab, lassen sie kurz abkühlen

und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke.

In einem größeren Topf lassen wir nun die 30g Butter schmelzen

und dünsten die Zwiebelwürfel darin glasig an.

Anschließend rühren wir die 2,5 EL Mehl mit Hilfe eines Schneebesens ein, dünsten es kurz mit an

und gießen es dann mit dem Spargelsud auf

den wir gut verrühren, um Klümpchenbildung zu verhindern.

Jetzt gießen wir die Schlagsahne hinzu

und lassen alles kurz aufkochen, wobei wir den zerkleinerten Dill einstreuen

um es dann mit etwas Pfeffer und Salz

sowie einigen Spritzern Zitronensaft abzuschmecken. Dann schalten wir die Platte auf eine niedrigere Stufe und lassen es alles weiter vor sich hin köcheln.

In einer Pfanne erhitzen wir nun 2 EL Olivenöl

und geben die dann die Lachsfilet-Würfel hinzu,

die wir in drei bis vier Minuten rundherum auf mittlerer Stufe anbraten

und dann wieder aus der Pfanne entnehmen und bei Seite stellen.

Unter Zugabe eines weiteren Esslöffels Olivenöl braten wir dann die Süßkartoffel-Würfel in der Pfanne ein wenig an,
sollten dabei aber nicht vergessen, zwischendurch auch den Topfinhalt immer wieder ein wenig umzurühren, damit nichts anbrennt. Gerade bei Sahne und Mehl sollte man da vorsichtig sein. ![]()

Schließlich geben wir auch den Spargel mit in die Pfanne und braten ihn ebenfalls mit an

wobei wir alles ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen.

Nach etwas sechs Minuten in der Pfanne können wir das Gemüse schließlich in den Topf geben und schalten die Platte wieder auf mittlere Stufe

um dann auch die Lachswürfel hinzu zu geben.

Das Ganze verrühren wir nun miteinander, wobei wir aber vorsichtig vorgehen sollten damit die Lachswürfel nicht zu sehr zerfallen,

und schmecken es noch ein letztes Mal mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zitronensaft ab.

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

Durch den Zucker im Spargelsud, die Süßkartoffeln, dem Zitronensaft und die Schlagsahne hatte das Eintopfgericht zwar einen ganz leicht süßlichen, aber dank des Dills und der anderen Gewürze dennoch angenehm würzigen Geschmack bekommen, der meiner Meinung nach wunderbar mit dem saftigen Lachsfiletwürfeln, dem knackigen Spargel und den gut durchgekochten Süßkartoffel-Würfeln harmonierte. Die Mischung aus Spargelsud, Mehl und Schlagsahne war dabei angenehm dickflüssig geworden, so wie ich es bei Eintöpfen mag. Ein sehr leckeres Fischgericht muss ich sagen, das ich nicht nur für kalte und verregnete Tage wie heute wärmstens weiter empfehlen kann.
Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die komplette Zubereitung bei ca. 2000 kcal, pro Portion kommen wir also gerade mal auf 500kcal. Bei all der Butter und dem Olivenöl und der Schlagsahne hatte ich ehrlich gesagt mit mehr gerechnet. Bleibt mir also nichts mehr weiter, als erneut meine Empfehlung für dieses überaus leckere Rezept auszusprechen – die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger, aber es lohnt sich auf jeden Fall.
Guten Appetit

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Kartoffel-Zucchini-Moussaka mit Feta – das Rezept
19.05.2013 22:03 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute wollte ich mich mal an ein Gericht heranwagen, das in verschiedenen Variationen im kompletten Balkanraum, Griechenland und der Türkei bis nach Arabien in verschiedenen Variationen bekannt ist: Das Moussaka. Nachdem ich zahllose Rezepte gelesen und geprüft hatte, entschied ich mich schließlich eine Kombination aus einigen dieser Rezepte zu versuchen und entschied mich – da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin – für eine Variante aus Kartoffeln und Zucchini, die ich mit ein wenig Feta kombinierte. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnte sich alle Mal, denn das Ergebnis war ein unglaublich leckeres Moussaka, wie ich es soweit ich mich entsinne noch nie zuvor gekostet hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das so entstandene Rezept in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorzustellen.
Was brauch man also für 4-5 Portionen?
900g Kartoffeln – festkochende Sorte

750 – 800g Zucchini (grün und/oder gelb)

1 Dose gehackte Tomaten (400g)

50 – 60g Streukäse nach Wahl (z.B. Emmentaler)

Außerdem benötigen wir Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen,
etwas Olivenöl zum braten und backen
sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
Wir beginnen nun damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen, die Kartoffeln zu schälen

und in gleichmässig große Scheiben zu schneiden. Damit die Scheiben nicht braun werden, legen wir sie in eine Schale mit kaltem Wasser.

und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.

Die so entstandenen Scheiben legen wir auf etwas Küchenpapier aus und bestreuen sie mit etwas Salz, um sie ein wenig zu entwässern.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen wir nun die vorher abgetrockneten Kartoffelscheiben und bestreichen sie mit etwas Olivenöl

um sie dann für 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens vorzubacken.

Nach etwa acht bis zehn Minuten wenden wir die Zucchini und salzen sie auch von der anderen Seite, um sie weitere acht bis zehn Minuten ruhen zu lassen.

Außerdem schälen und würfeln wie die Zwiebel

und schälen und hacken die Knoblauchzehen.

Dann ist es auch schon an der Zeit, das Backblech zu entnehmen und die Kartoffelscheiben bis zur Verwendung bei Seite zu stellen. Den Ofen können wir erst einmal wieder ausschalten.

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl

und braten die Zucchinischeiben darin scharf an, wobei wir sie noch einmal mit etwas Pfeffer würzen.

Die angebratenen Zucchinischeiben legen wir ebenfalls bei Seite.

Unter Zugabe von einem zusätzlichen Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann in der selben Pfanne zuerst die Zwiebeln und dann das Knoblauch an,

Ist beides glasig angedünstet, geben wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne, um es krümelig anzubraten

und dabei mit Salz und Pfeffer

sowie einer kräftigen Menge edelsüßen Paprikapulvers zu würzen.

Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten ist, geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark mit hinzu,

verrühren es mit dem Hackfleisch und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an.

Dann löschen wir alles mit der Dose gehackter Tomaten ab

und lassen es kurz aufkochen und weitere sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit den Gewürzen geschmacklich abstimmen

und schließlich noch den halben Teelöffel Zimt einrühren. Danach schalten wir die Kochplatte ab.

Wenden wir uns nun dem Guss zu. Dazu waschen wir das Schnittlauch

Dann schlagen wir die drei Eier in eine Schüssel,

Nun verrühren wir alles gut miteinander – sollte das Mehl etwas klumpen, kann der Mixeraufsatz eines Pürierstabs Abhilfe schaffen –
würzen es gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,

und streuen die Hälfte des Schnittlauchs hinein.

Nachdem wir dann den Backofen erneut auf 200 Grad vorgeheizt und die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben,

legen wir den Boden mit den vorgebackenen Kartoffelscheiben aus

und bedecken diese dünn mit der Hackfleisch-Tomaten-Masse.

Auf die Hackfleischmasse bröseln wir dann die Hälfte des Feta

und legen eine Schicht aus den angebratenen Zucchini ein

und bedecken diese wiederum mit dem Rest der Hackfleisch-Tomatenmasse,

auf die wir den verbleibende Feta auftragen.

Es folgt eine weitere Schicht Zuchinischeiben

sowie eine Schicht Kartoffelscheiben,

die wir dann mit er Ei-Milch-Mischung übergießen

und mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Inzwischen sollte auch der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein schieben können und für ca. 35 bis 40 Minuten überbacken.

Sobald der Oberfläche dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir sie wieder entnehmen und lassen sie für fünf Minuten ruhen

bevor wir das Moussaka dann zerteilen und mit dem Rest des frischen Schnittlauch garniert servieren.

Alleine die Hackfleisch-Tomaten-Masse mit ihrer wirklich gelungenen Gewürz-Mischung aus Oregano und Zimt fand ich schon sehr gelungen. Aber in Kombination mit den leicht angebackenen Kartoffeln, dem Feta und den gebratenen Zucchinischeiben ergab sich ein geschmacklich wirklich vorzügliches Moussaka. Ich hatte ja befürchtet, dass durch den Feta das Ganze etwas zu salzig wird, aber das wurde glücklicherweise schon nach den ersten Bissen entkräftet. Ein durchweg gelungenes Gericht, dass den Mehraufwand bei der Zubereitung absolut wert war.
Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen. Und das bestätigte sich, als ich die Kalorienwerte im Anschluß berechnete. So komme ich auf 3100kcal für die ganze Auflaufform. Bei vier Portionen kommen wir so auf 775kcal pro Portion, bei einer Aufteilung auf fünf Portionen wären es noch 620kcal. Aber solche Werte nehme ich da gerne mal in Kauf, wenn das Ergebnis so lecker wie dieses ist.
Guten Appetit

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Paprika-Ajvar-Quiche – das Rezept
4.05.2013 19:47 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Ich hatte noch immer ein wenig Ajvar vom letzten Wochenende übrig, welches ich dringend verbrauchen musste. Also entschloss ich mich heute dazu, einen Paprika-Ajvar-Quiche zuzubereiten. Damit sollte ich dann aber erst einmal genug davon für die nächste Zeit haben, so lecker das Zeug auch ist – irgendwann hat auch der größte Ajvar-Fan genug davon. Aber kommen wir nun zum heutigen Rezept, das ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für einen Quiche (ca. 4 Portionen)?
500g Paprika – Farbe nach Wahl

1 große rote Zwiebel (ca. 180g)

100g Creme fraiche oder Creme legere

1 gehäufter Esslöffel Tomatenmark

200g geriebenen Käse, z.B: Edamer

sowie etwas Butter zum ausfetten der Quiche-Form
und Salz, Pfeffer und etwas Cayenne-Pfeffer zum würzen
Beginnen wir also damit, die Paprika gründlich zu waschen

und sie dann rund um den Stiel kreisförmig einzuschneiden

so dass wir den Stiel entfernen können.

Anschließend vierteln wir sie und entfernen sowohl die Kerne als auch das weiße Innere mit einem kleinen Messer

und schneiden sie schließlich in schmale Streifen, die wir dann noch einmal halbieren oder dritteln.

Außerdem schälen wir unsere Zwiebel und würfeln sie fein – entweder mit dem Messer oder mit der manuellen Küchenmaschine.

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl

und dünsten unsere Zwiebel darin kurz an

bevor wir auch die Paprikastreifen hinzu geben

und sie für 15 bis 20 Minuten geschlossen anbraten lassen

wobei wir natürlich das umrühren zwischendurch nicht vergessen sollten.

Etwa 8 Minuten vor Ende dieser Garzeit geben wir dann auch unsere TK-Erbsen hinzu und lassen sie ebenfalls mit anbraten.

Schließlich nehmen wir das Gemüse von der Platte und lassen es etwas abkühlen.

Wenden wir uns nun den anderen Zutaten zu. Dazu geben wir Creme legere und Ajvar in eine Schüssel,

Nachdem wir dann alles gründlich verrührt haben

geben wir auch den Käse hinzu,

und schmecken dann alles mit Salz, Pfeffer und etwas Cayenne-Pfeffer ab.

Zum Abschluss geben wir dann auch das inzwischen etwas abgekühlte Gemüse hinzu

und vermengen alles wieder gut miteinander.

Nachdem wir nun den Backofen auf 200 Grad vorgeheizt haben, fetten wir unsere Quiche-Form mit etwas Butter aus

und passen den Blätterteig hinein

den wir dann für einige Minuten im Backofen vorbacken.

Anschließend befüllen wir ihn mit der Gemüse-Käse-Masse

und bestreuen ihn mit dem zerzupften Mozzarella

um ihn schließlich auf der zweiten Schiene von unten für 35 bis 40 Minuten zu backen.

Nachdem der Quiche dann fertig ist, lassen wir ihn für 5 Minuten ruhen

damit wir ihn etwas leichter zerschneiden uns servieren können.

Ein überaus empfehlenswertes Gericht, das wie ich denke nicht nur Paprika-Liebhabern schmecken dürfte. Die Kombination aus knackigen Paprikastreifen, Erbsen und der fruchtig-würzigen Ajvar-Käse-Masse war geschmacklich überaus gelungen und weder zu scharf noch zu lasch geraten. Einzig den Mozzarella hätte ich wohl erst etwas später aufstreuen sollen, denn er war auch für meinen Geschmack etwas zu dunkel geworden. Hier empfiehlt es sich, den Quiche erst für 15 Minuten zu backen, ihn dann kurz zu entnehmen, um den Mozzarella hinzuzufügen und ihn dann fertig zu backen. Oder ganz auf ihn zu verzichten – denn geschmacklich fällt er kaum ins Gewicht. Aber davon abgesehen ein überaus leckeres Gericht.
Werfen wir nun wie üblich einen Blick auf die Nährwerte des Gerichtes. Gemeinsam mit dem Mozzarella komme ich bei meiner Berechnung auf einen Gesamtwert von 2300 Kcal für die ganze Form, das wären dann 575kcal pro Portion. Für ein so reichhaltiges Gericht ein angenehm niedriger Wert wie ich feststellen darf. Lässt man den Mozzarella noch weg, kann man noch mal ca. 120kcal pro Portion abziehen und kommt auf gerade mal 455kcal. Zwar handelt es sich um ein vegetarisches Gericht, aber bei all dem Edamer und dem Blätterteig hätte man durchaus mit mehr rechnen können. Ich jedenfalls war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments mal wieder überaus zufrieden und kann das verwendet Rezept wirklich weiter empfehlen.
Guten Appetit

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Gyros-Rösti-Auflauf mit Feta – das Rezept
20.04.2013 17:29 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Inspiriert von dem leckeren Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise, den ich vor einigen Wochen zubereitet hatte, entschied ich mich heute einmal dazu, einen Auflauf aus Gyros, Röstis, Feta, Gemüse und Tzatziki zuzubereiten. Um ein wenig Gemüse dabei zu haben, ergänzte ich das Ganze noch mit einer Dose Erbsen und Möhren. Dennoch kein leichtes Gericht, soviel sei gleich zu Beginn erwähnt, aber trotzdem (oder gerade deshalb?) erwies sich diese Zubereitung als überaus schmackhaft. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.
Was brauchen wir also für eine Auflaufform (4-5 Portionen)?
250g Tzatziki (gern auch etwas mehr)

200ml Sahne (am besten fettreduziert)

1 große oder 2 mittlere Zwiebeln

2 Dosen Erbsen & Möhren (400g – 265g Abtropfgewicht)

ca. 120g Streukäse nach Wahl, z.B. Edamer

Beginnen wir nun mit der Zubereitung, indem wir die Zwiebel(n) schälen und in halbe Ringe schneiden.

Dann erhitzen wir 1-2 EL Olivenöl in einer Pfanne bis sie Betriebstemperatur erreicht hat

und braten unser Gyrosfleisch darin scharf rundherum an.

Ist das Fleisch durchgebraten, reduzieren wir die Hitze und dünsten die Zwiebelringe mit dem Fleisch einige Minuten mit an, bis sie weich werden. Dann nehmen wir die Pfanne von der Platte und stellen sie bei Seite.

Tzatziki und Sahne geben wir dann in eine Schüssel

und verrühren es so lange miteinander, bis sich beides zu einer dickflüssigen Masse verbunden hat.

Außerdem lassen wir die Erbsen und Möhren in einem Sieb abtropfen.

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen, geben wir das angebratene Gyros samt Zwiebeln in eine Auflaufform – vorheriges ausfetten ist hier wohl nicht notwendig –

und bestreuen es dann mit dem zerbröselten Feta-Käse.

Dann schichten wir die inzwischen abgetropften Erbsen und Möhren darüber

und legen die noch gefrorenen Röstis darauf

um diese dann mit unserer Tzatziki-Sahne-Mischung zu übergießen

und mit dem Käse zu bestreuen.

Die Auflaufform schieben wir dann aus der mittleren Schiene für ca. 45 Minuten in den Backofen.

Danach brauchen wir die Auflaufform nur noch zu entnehmen

und den Inhalt so zerteilen, dass die ihn servieren und genießen können.

Eine etwas andere, aber geschmacklich sehr gelungene Variante, traditionell zusammengehörige Zutaten wie Gyros, Zwiebeln, Tzatziki und Feta zu einem sehr leckeren Gericht zu kombinieren wie ich fand. Gemeinsam mit den Erbsen und Möhren als Gemüse- sowie den Röstis als Sättigungs”beilage” ließ das Ganze eigentlich kaum wünsche offen.
Was die Nährwerte angeht, war ich zugegebenermaßen selbst überrascht was da alles so zusammengekommen war. Laut meiner Berechnung liegt der Wert für die gesamt Auflaufform bei stolzen 3600kcal, das entspricht 900kcal pro Portion bei vier Portionen und selbst wenn man es auf 5 Portionen aufteilt sind das immer noch 720kcal pro Portion. Wer hier sparen will, könnte auf Putengyros umsteigen und eine leichtere Variante des Feta wählen oder ihn ganz weglassen. Inwieweit sich das allerdings auf den Geschmack auswirkt, kann ich aufgrund fehlender Erfahrungswerte natürlich nicht sagen. Mit persönlich war es diesen kleinen kalorientechnischen Ausreißer einfach mal wert gewesen.
Guten Appetit

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