Madras Fisch-Curry – das Rezept
25.03.2012 15:49 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Heute war mir mal nach Fisch. Daher entschloss ich mich dazu, endlich mal das Rezept für das Madras Fisch-Curry auszuprobieren, das bei mir noch rum lag. Da ich auch schon länger nichts indisches geschweige den indisch angehauchtes gekocht hatte, kam mir die Gelegenheit natürlich gerade recht. Die Zubereitung las sich im ersten Moment recht simpel, aber die Tücke liegt hier im Detail. Doch dazu später mehr, wenden wir uns nun der Zubereitung zu.
Was brauchen wir also für 2 Portionen?
400g Fischfilet nach Wahl – ich entschied mich für Seelachs den ich noch vorrätig hatte

1 kleiner Apfel – säuerliche Sorte

2-3 TL Madras-Curry – wenn das nicht im Haus ist, geht notfalls auch gewöhnliches Curry-Pulver, aber ich finde diesen einfach würziger

eine Sättigungsbeilage nach Wahl – ich entschied mich für Basmati-Reis

sowie etwas Ghee, Butter oder Olivenöl zum anbraten
und bei Bedarf etwas hellen Soßenbinder
Während der Fisch auftaut – ich nahm die Auftaustufe meiner Mikrowelle zur Hilfe – bereiten wir wie üblich die anderen Zutaten vor. Wir schälen und würfeln also die Zwiebel,

vierteln ihn, entfernen die Kerne und schneiden ihn ebenfalls in mundgerechte Würfel.

Sobald das Fischfilet gut angetaut ist, schneiden wir dieses auch in Würfel – wobei dies leichter geht wenn der Fisch noch leicht gefroren ist -

und beträufeln die Würfel dann mit dem Zitronensaft und salzen sie etwas. Dies lassen wir für mindestens 10 Minuten einwirken.

In der Zwischenzeit können wir das Mehl und das Currypulver in eine kleine Schüssel oder einen Teller geben

und vermengen alles gut miteinander.

Ist der Zitronensaft gut in die Fischwürfel eingezogen, wenden wir diese in der Mehl-Curry-Mischung. Das ist, wie sich herausstellte, eine ziemlich umständliche Aktion, zumal das Mehl dabei an den Fingerspitzen neigt zu verklumpen. Hier muss ich mir mal eine andere Verfahrensweise überlegen – evtl. kann man sie ja mit einem feinen Sieb bestäuben. Aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.

In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann etwas Ghee oder Öl und braten die panierten Fischwürfel rundherum an. Da wir sie nach dem Anbraten wieder entnehmen, können wir hier gerne auch Portionsweise vorgehen.

Im verbliebenen Bratenfett (sollte keines mehr übrig sein geben wir noch etwas frisches dazu) dünsten wir dann zuerst die Zwiebeln an

und geben wenig später auch die Apfelwürfel hinzu. Alles lassen wir für ca. 5 Minuten bei gelegentlichem Wenden in der Pfanne sanft bruzzeln
.
Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Reis aufzusetzen und nach Packungsanleitung zuzubereiten.

Sind Apfel und Zwiebel gut angedünstet, gießen wir den Pfanneninhalt mit der Fleischbrühe auf

geben die Saure Sahne hinzu, verrühren alles gut miteinander

und würzen es mit einem Teelöffel Madras-Currypulver, bei Belieben aber auch gerne etwas mehr.

Das Ganze lassen wir dann kurz aufkochen und für mindestens 2-3 Minuten leise vor sich hin köcheln

bevor wir dann auch die bereits angebratenen Fischwürfel wieder hinzu geben

und dann weiter köcheln lassen bis die Sauce etwas andickt. Gegebenenfalls können wir hier aber auch gerne etwas hellen Soßenbinder zur Hilfe nehmen.

Sobald der Reis dann fertig, können wir das Gericht auch sogleich servieren und genießen.

Auch wenn das panieren der Fischstücken durchaus etwas mehr Aufwand bedeutet, so hatte sich dieser aber geschmacklich auf jeden Fall gelohnt. In ihrer durch das Currypulver leicht scharfen und würzigen Panade ergaben die Fischwürfel gemeinsam mit den Apfelwürfeln, die dem Ganzen eine fruchtige Komponente gaben, ein leckeres und pikantes Currygericht dem man seine indische Note nicht verkennen konnte. Zwar ist Seelachs nicht gerade ein Fisch der in der dortigen Zubereitung üblich ist, aber wer es noch authentischer haben will kann natürlich auch auf eine eher dort heimische Sorte zurückgreifen – ich denke da zum Beispiel an Pangasius. Und der Basmatireis gab dazu eine mehr als passende Sättigungsbeilage ab.
Bei der Berechnung der Nährwerte kam ich dabei auf ca. 1200kcal für die komplette Zubereitung inkl. des Reis, das entspricht 600kcal pro Portion. Für ein so sättigendes Hauptgericht wie dieses ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde. Hatte nicht gedacht dass man mit nur einer Gewürzmischung, dem fruchtig-pikanten Madras-Curry, ein so leckeres Gericht zaubern kann. Muss mich bei Gelegenheit wirklich mal nach weiteren Zubereitungen damit umsehen – das heutige Kochexperiment hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht.
Guten Appetit

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iPhone 4S – Setup & erste Eindrücke
23.12.2011 18:20 mac&more, privat9 Kommentare
Da mein altes iPhone 3G (ohne S) inzwischen doch etwas in die Jahre gekommen war, entschied ich mich nun endlich dazu ein neues anzuschaffen. Dabei fiel die Wahl natürlich auf die aktuelle Version 4S in der 32GB Ausführung, denn bei einer eingebauten Kamera mit 8 Megapixeln und der Möglichkeit auch hochauflösende Filme aufzunehmen wären 16GB schnell voll gewesen und ich hatte bereits mit dem iPhone 3g 16GB immer wieder meine Speicherplatzprobleme gehabt. Bestellt war es als Vertragsverlängerung am 12.12.2011 und angekommen ist es schließlich am 21.12. – rechtzeitig noch vor dem Heiligabend so dass ich es wie geplant als kleines Weihnachtsgeschenk für mich selbst bezeichnen kann.
Auspackzeremonie
In dem großen Päckchen von meinem Mobilfunk-Provider fand sich neben dem Lieferschein, einem Umschlag mit der neuen SIM-Karte und reichlich Füllmaterial schließlich ein kleiner Karton mit dem eigentlichen Gerät.
Nachdem ich vorsichtig die Folie um den Karton entfernt hatte – dabei natürlich darauf achtend die Verpackung nicht zu beschädigen – konnte ich schließlich den Karton öffnen und sogleich einen ersten Blick auf das neue Gerät werden, das ganz oben auf lag.
Es folgte eine Inspektion des restlichen Packungsinhaltes, wobei ich mal wieder feststellen durfte dass sich die Firma Apple hier wirklich nur auf das rational notwendigste beschränkt hatte. Neben dem Smartphone fand sich ein USB-Kabel, ein Ladegerät (das im Vergleich zu jenem des iPhone3 erfreulich klein geworden ist), der weiße Kopfhörer mit Mikrofon sowie in einer Papphülle eine gedruckte Kurzübersicht, die mehrsprachige Anleitung, zwei kleine weiße Apple-Logo-Aufkleber wie sie meines Wissens allen Geräten dieser Firma beiliegen und das spezielle kleine Werkzeug mit dessen Hilfe man das SIM-Karten Fach öffnen kann.
Setup & Install
Nachdem ich das iPhone von der üblichen Schutzbeklebung in Form von Plastikfolien auf Front- und Rückseite befreit hatte, war natürlich der erste Task der zu erledigen war die beiliegende SIM-Karte (übrigens eine Micro-SIM von Typ 2ff) einzulegen. Durch einführen des Spezialwerkzeugs in die kleine Öffnung an der rechten Seite und leichtem senkrechten Druck sprang auch schon das Fach heraus und ich konnt die Karte einlegen und die kleine “Schublade” wieder in das Telefon zurück schieben.
Anschließend verband ich das Gerät das erste Mal an den Rechner – in meinem Fall natürlich mein MacBook Pro i7, wo man mir anbot das letzte Backup des alten iPhone 3G auf das neue Gerät zurückzuspielen. Das erschien mir die beste Lösung, denn so war es möglich nach dem Rückspielen da weiter zu machen wo ich bei dem alten iPhone aufgehört hatte.
Das Rückspielen dauert nur wenige Minuten und danach startete das Gerät zwei Mal neu was insgesamt wohl knapp 5 Minuten dauerte.

Restart
Anschließend begann iTunes damit, die Apps zurückzuspielen, was zwischen zehn und fünfzehn Minuten in Anspruch nahm.

Apps neu installieren
Das iPhone startete dann noch mal neu und begann dann mit dem Setup, das insgesamt aus 8 Screens bestand. Nach einem Meldungsscreen dass die Wiederherstellung erfolgreich war, wurde gefragt ob man die Ortungsdienste aktivieren möchte. Da dies von mir doch häufiger verwendete Feature dieses Geräts war, aktivierte ich sie natürlich.
Es folgen die Auswahl eines aktiven W-LAN und die Bestimmung der Apple-ID mit der dieses iPhone betreiben möchte. Bei der Apple-ID sollte man natürlich jene wählen welche man auch für sein altes Gerät verwendet hat um eine korrekte Lizenzierung der Apps zu gewährleisten.
Anschließend muss man sein Geburtsdatum angeben – wohl auch aus Jugendschutzgründen – und man wird gefragt ob man den Spracheingabe-Assistenten Siri aktivieren möchte.
Zuletzt kann man noch wählen ob man die Diagnose- und Nutzungsreport automatisch senden möchte – ein Punkt weswegen Apple früher ja auch kritisiert worden war weil diese Reports ohne Rückfrage gesendet worden waren. Doch da hatte man offensichtlich nachgebessert. Der letzte Screen zeigt dann nur noch an dass man fertig ist und iOS nun benutzen kann.
Im nun angezeigten Home-Screen fand ich dann alle zuvor installierten Apps und etwas mehr wieder – allerdings hatte sich die Verteilung etwas verschoben da es neue interne Apps wie Erinnerungen, Video oder GamesCenter (welche auf den iPhone 3 nicht angeboten worden waren) hinzu gekommen waren uns sich natürlich auf die erste Seite gemogelt hatten. Die Resortierung nahm ich aber dann später im iTunes vor, das sortieren im iPhone ist bei einer größeren Menge von umzuordnenden Apps doch etwas umständlicher.
Allerdings hatte ich vorerst noch keine Verbindung zum Mobilfunknetz wie mir auf dem Display am obersten Rand angezeigt wurde.
Hier fehlte noch die Aktivierung der neuen SIM-Karte, welche sich jedoch komfortabel über den Online-Zugriff auf mein Kundenkonto im Browser bewerkstelligen ließ und nach einem Neustart des iPhone auch sofort aktiv war.
So weit funktionierte danach alles und auch die gekauften Apps schienen alle weiterhin zu funktionieren. Einzig bei den eMails eines noch auf POP3 Protokoll laufenden eMail-Accounts – ich nutze normalerweise bevorzugt IMAP – hatte das iPhone “vergessen” welche eMails bereits gelesen waren, doch das konnte ich verschmerzen.
Technische Daten
Dann ging es erst einmal ans ausprobieren. Sofort fällt auf dass die Geschwindigkeit des iPhone 4S gegenüber dem iPhone 3G erheblich flüssiger geworden ist – aber dass sich auch kein Wunder dann immerhin arbeitet im alten iPhone 3g noch ein auf 430Mhz gedrosselter Samsung S5L8900 Prozessor und im iPhone 4S findet sich der (übrigens ebenfalls von Samsung hergestellte) A5 Prozessor mit 1Ghz Taktfrequenz und 2 Arm-A9-Kernen. Auch das 3,5″ Display ist deutlich brillianter und klarer als das des alten iPhone – denn hier kommt natürlich wie beim iPhone 4 das sog. Retina-Display mit einer Auflösung 960×640 bei 326 ppi (Pixel per Inch) zum Einsatz bei dem man so gut wie keine Pixeltreppchen oder Unschärfen mehr erkennen.
Des weiteren finden sich zwei Kameras im Gerät. Eine mit 8 Megapixeln auf der Rückseite die Bilder mit einer Auflösung von 3264 x 2448 Pixeln sowie Filme in HD (1080p) mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen kann, eine weitere mit VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) auf der Vorderseite die primär wohl für Video-Telefonie z.B. mit FaceTime gedacht ist. Die “große” Kamera verfügt des weiteren über Features wie Bildstabilisierung, Autofocus und fokussieren per Fingertip (Funktionen die ich beim 3G schmerzlich vermisst habe), einen LED-Blitz sowie Gesichtserkennung. Bei so einem Funktionsumfang kann ich meine kleine Canon Ixus 105 wohl jetzt in Rente schicken, da meine Mobilfunkkamera über alle Funktionen verfügt die ich von einer kleinen Point-and-Shot-Kamera verlange. Eine richtige SLR ersetzt sie aber natürlich bei weitem nicht.
Des weiteren verfügt das Gerät auch über ein 3-Achsen-Gyroscope und einen eingebauten Kompass, Features die aber schon in früheren Geräten hinzugefügt worden sind, die das 3G aber noch nicht besaß. Außerdem unterstützt es (seit iPhone 4) nun auch N-Draft WLAN (IEEE 802.11n) mit bis zu 600MBit/s.
Sprachsteuerung mit Siri
Danach interessierte mich natürlich der Spracheingabe-Assistent Siri. Ihn erreicht man durch längeres gedrückt halten der Home-Taste, wobei sich Siri durch eine unten eingeblendete Mikrofon-Eingabefeld und ein audiovisuelles Signal bemerkbar macht.
Man muss jetzt am besten sofort seinen Wunsch sprachlich äußern, denn bei einer längeren Pause beendet sich die Spracheingabe wieder von selbst und man muss den runden Mikrofon-Button drücken um sie erneut zu aktivieren. Ein Klick auf das kleine i-Symbol neben der Begrüßung gibt eine Übersicht wie man die Fragen und Aufgaben an Siri stellen kann.
Die Spracherkennung ist – wohlgemerkt bei deutlicher Aussprache – erfreulich gut. Meine ersten Versuche war das erfragen der konkreten Adressen, Telefonnummern oder eMails meiner Kontakte.
Wie ich bald feststellte kann man aber auch die Verwandschaftsverhältnisse bis zu einem gewissen Grad festlegen. Dazu fragt mein einfach z.B. “Wer ist mein(e) <Bruder / Schwester / Vater / Mutter / Oma usw.>?” und wenn diese Beziehung noch nicht bekannt ist fragt Siri nach dem Kontakt dem diese Rolle zugeordnet werden soll. Diesen kann man dann einfach als sprachliche Nennung angeben und anschließend – ebenfalls durch Ja/Nein bestätigen.
Aber die Sprachbedienung geht noch weiter. So kann man mit Hilfe dieser neuen Funktionalität auch Telefonnummern wählen, eMails oder SMS schreiben,
Musik abspielen, stoppen oder steuern (wobei er hier Probleme mit englischen Bandnamen hat – so sollte im rechten Screen das “Spielebüro” eigentlich “The Who” sein und “wird problemlos” sollte “The Proclaimers” sein. Aber hier hilft eine etwas eingedeutsche Aussprache)
Erinnerungen und Notizen erstellen,
nach dem Wetter für einen beliebigen Tag fragen,
den Wecker stellen, Aktienkurse abfragen und einiges mehr.
Was nicht geht ist z.B. das starten von Applikationen oder das Bearbeiten von Kontakten, aber das ist meiner Meinung nach zu verschmerzen. Ich bin sicher dass Apple hier noch nachbessern wird – diese Funktionalität birgt einiges an Potential.
Vergleich iPhone 3G und 4s
Natürlich nutzte ich auch die Gelegenheit beide Geräte mal direkt zu vergleichen. Persönlich gefällt mir das etwas eckigere Design des 4S ja sogar noch etwas besser als das abgerundete des 3G, auch wenn bei den Kanten natürlich noch größere Gefahr besteht dass man sich hier eine Kante oder Ecke rein schlägt wenn man es fallen lässt oder es irgendwo aneckt. Hier werde ich mir wohl noch einen Bumper, also eine Umhüllung aus Gummi oder Plastik besorgen.
Das iPhone 4S ist mit 58,2mm etwas schmaler als das 3G mit 62,1mm, mit 115,2mm haben beide aber die gleiche Länge.
In der Höhe kann das iPhone 4s ebenfalls punkten, denn es ist mit gerade mal 9,2mm deutlich dünner als das das 3G mit 12,3mm.
Dafür ist das iPhone 3g mit 135 Gramm wiederum 5 Gramm leichter als das iPhone 4S, diesen Unterschied bemerkt man aber ohne Feinwaage meiner Meinung nach nicht. ![]()
Dass die Bildqualität von Photos des 4S im Vergleich mit dem 3G deutlich besser ist brauche ich wohl kaum noch zu erwähnen – die technischen Daten weiter oben haben dass ja schon deutlich gezeigt. Dennoch hier ein kleiner Vergleich von dem selben Motiv aus selber Entfernung bei gleichen Lichtverhältnissen.
iCloud bin ich aktuell noch am testen – das behandle ich ggf. ein einem separaten Beitrag…
Fazit
Das neue iPhone 4S ist ein deutlicher Techniksprung im Vergleich zu seinen Vorgängern, insbesondere zu dem von mir bisher benutzten iPhone 3G. Sowohl was die Geschwindigkeit als auch das Display, die Kamera oder die GPS-Positionierung angeht hat es deutliche Verbesserungen gegeben – von daher war es für mich ein logischer Schritt mal wieder zu upgraden. Ich gehöre zwar nicht zu den Leuten die alle neuen Geräte von Apple sofort kaufen, aber es war einfach mal wieder an der Zeit gewesen sich etwas Aktuelles zu holen. Und ich bereue meine Entscheidung nicht – das iPhone 4S ist mal wieder ein Gerät dessen Anschaffung sich durchaus lohnt. Aber das habe ich bei einem Gerät von Apple auch nicht anders erwartet… ![]()
Tags: apple, handy, hardware, iPhone, iphone4s, mobiltelefon, upgrade
R.I.P. Steve Jobs
6.10.2011 21:04 mac&moreUnkommentiert
Rest in peace, Steve.
We will never forget you….
![]()
Tags: apple, nachruf, R.I.P., steve, steve jobs
Update auf OS X 10.7 Lion – Installation & Erste Eindrücke
21.07.2011 23:44 mac&more, meinungUnkommentiert
Heute habe ich es endlich geschafft das neue Mac OS X 10.7 Lion fertig zu laden und auf meinem MacBook Pro I7 zu installieren. Wer die Installationsdatei für später aufheben will, sollte die heruntergelassene Datei, die unter Programme abgelegt wird, übrigens auf ein externes Medium sichern – nach der Installation war sie nicht mehr dort zu finden. Man kann es bei gleicher AppleId über den AppStore zwar nachladen, aber das muss ja nicht sein. Mein altes G5 Mac und mein altes Macbook Pro (obwohl ich das noch probieren werde) sind vom Update wohl ausgeschlossen. Hatte es natürlich schon gestern Abend erworben, aber leider waren die Server zu dieser Zeit offensichtlich zu überlastet. Also musste die Installation bis heute warten. Nachdem die 3,76GB zum Preis von 23,99 Euro über den App Store geladen waren, startet die Installation automatisch, in der man nicht viel mehr tun brauchte als das Installationsvolumen und den Lizenzvertrag zu bestätigen. Ich hatte zuvor natürlich noch ein frisches TimeMachine Backup gemacht – sicher ist sicher. Etwa drei Minuten installierte die erste Setup-Routine ein paar Dateien
dann startete das System neu und nach dem Neustart öffnete sich automatisch die eigentliche Installation. Angezeigt wurden 33 Minuten Installationsdauer,
sie dehnte sich aber auf 35 bis 40 Minuten aus und wurde mit einem erneuten Restart beendet. Der erste Start dauerte etwas länger als ein normaler Boot (was ich weiß obwohl ich mein Macbook Pro extrem selten neu starte) und wenig später wurde ich durch den neuen Login-Screen begrüßt.
sehr schick muss ich sagen – was mir hier besonders gefiel war die bereits vor dem Login eingeblendeten Anzeigen für Batterieladestatus, WLAN und Uhrzeit. Aber auch die Anordnung der Loginkomponenten machte einen frisches und sauberen Eindruck.
Nach dem Login war das System erst einmal ein wenig schwammig, doch das hatte wohl zum Grund dass noch Skripte im Hintergrund liefen und zeitgleich eine Neuindizierung für Spotlight lief. Auch die Temperaturanzeige (ich nutze hier immer noch smcFanControl) ging etwas hoch bis etwa 80 Grad – normal sind hier 30 bis 40. Aber das beruhigte sich über die Zeit alles wieder etwas, der Arbeitsfluss war danach angenehm flüssig und irgendwie – zumindest subjektiv – fixer als unter Snow Leopard. Die Ions auf dem Desktop waren nach der Installation erst einmal ziemlich riesig, aber dies ließ sich schnell über die Darstellungsoptionen wieder auf die gewünschte Größe anpassen.
Scrollrichtungs-Umkehrung
Gewöhnungsbedürftig wiederum war die Tatsache, dass man im Rahmen der Anpassung an iOS die Scrollrichtung für alle Apps umgekehrt hat. Anstatt mit dem Drehen des Scrollrades nach oben auch weiter nach oben zu scrollen, scrollt man nun nach unten und umgekehrt. Da dies in einigen wenigen Fällen wie den großen Editierfeldern – zum Beispiel hier in WordPress – noch wie früher ist führt das zu etwas seltsamen Verhaltensweisen. Aber ich gewöhne mich bereits jetzt langsam daran. Eigentlich entspricht die neue Konfiguration ja auch der eher der natürlichen Bewegungsrichtung – aber man löst sich ja immer etwas ungern von alten Gewohnheiten.
Autokorrektur

Sehr schön fand ich auf Anhieb aber die neue Autokorrektur, die jetzt mehr an die Version von iPhone oder iPad erinnert. Wählt man allerdings nicht die Abbrechen-Option, die man auch mit ESC ausführen kann, wandelt er aber bei deutschen Spracheinstellungen bei der Verwendung von CSS ein padding in ein Pudding um.

Durch stellen des Cursors ans Wortende kann man die Änderung aber schnell und komfortabel wieder rückgängig machen.
Launchpad
Sehr schick sind auch das Launchpad, über das man die installierten Programme nun im Stile von Apps auf iPhone oder iPad durchschollen und starten kann. Ob ich das exzessive nutzen werde wird sich aber über die Zeit herausstellen.
Full Screen Apps

An jedem Fenster findet sich jetzt auch ein kleiner Doppelpfeil. Dieser dient dazu die jeweiligen Fenster auf Full-Screen-Modus umzuschalten. Das Dock und die obere Leiste werden dabei ausgeblendet und das Fenster auf volle Bildschirmauflösung vergrößert. Im ersten Moment sehr praktisch, da man sich auf die Arbeit in einem Fenster verstärkt konzentrieren kann – inwieweit ich es natürlich nutzen werde wird sich mit der Zeit zeigen. Beenden kann man den Fullscreen-Modus durch doppeltes Drücken des ESC-Taste. Die Fenster und die Buttons wirken im allgemeinen übrigens trotz weiterhin abgerundeter Ecken etwas eckiger als früher, aber sieht schick aus und passt gut ins Gesamtdesign.
Mission Control
Und auch das neue Mission Control, welches das alte Expose erweitert und ersetzt, ist eindeutig eine deutliche Verbesserung. Anstatt nur das aktuelle Vordergrund-Fenster anzuzeigen, erhält man nun einen Überblick über alle offenen Fenster, gruppiert nach Applikation. Sehr komfortabel und nützlich. Außerdem hat man im oberen Bereich noch Zugriff auf alle Desktops und das Dashboard. Klasse, kann ich mich sofort mit anfreunden.
Apple Mail
Apple Mail startet erst einmal mit einem Konvertierungsdialog, der ca. 5 Minuten läuft – abhängig natürlich von Anzahl der Mails und Mailaccounts.
Nach der Aktualisierung präsentiert sich das Mailprogramm jetzt in neuem Kleid. Die linke Ordnerbar ist ausgeblendet, lässt sich aber mit einem Klick wieder aktivieren. Eine neue Leiste mit der Zusammenfassung der empfangenen Mails hat sich zwischen dieser Ordnerleiste und dem Darstellungfenster platziert und bietet schnellen Überblick über die empfangenen Mails ohne zwischen Ordnern oder Postfächern wechseln zu müssen. Alles erinnert wieder ein wenig an die Mailprogramme aus iPad und iPhone.
Sonstiges
Beim Finder hätte ich mir zwar etwas mehr Renovierung gewünscht, hier besteht weiterhin Verbesserungsbedarf, aber die neue Funktionen wie z.B. Alle meine Dateien erscheint im ersten Moment recht praktisch. Airdrop konnte ich noch nicht testen – mal schauen ob ich es gebrauchen kann. Dass die Geräte – also Festplatten und gemountete Volumes wie USB-Sticks, DVDs und externe Platten – jetzt unten angeordnet sind und man diese Anordnung zumindest meiner bisherigen Erkenntnis nicht ändern kann finde ich gewöhnungsbedürftig, aber ich werde wohl damit leben können. Beim Drag-and-Drop von Dateien wird die Anzahl jetzt außerdem die Anzahl der gerade ausgewählten Dateien in einer roten Bubble am Mauszeiger angezeigt – ein Feature dass ich zwar nicht vermisst habe, dass aber auch nicht schadet.
Die neuen Mausgesten erscheinen vom Lesen her recht praktisch, da ich zu Hause aber meist eine Maus angeschlossen habe, werde ich sie wohl seltener nutzen.
Das neue Layout von Adressbuch und iCal ist aber auf jeden Fall sehr hübsch, auch wenn es mich ein wenig an Apps der frühen neunziger Erinnern. Aber die alten Designs waren auch nicht besser – passt also.
Die Apps die ich regelmässig nutze laufen alle auch alle. In der Grundinstallation fehlt leider Java komplett, beim Start von Programmen die eine JVM (Java Virtual Machine) benötigen, wird dies jedoch automatisch über Softwareaktualisierung nachgeladen.
Die restlichen ca. 240 neuen Features wie FaceTime oder iCloud werde ich dann in nächster Zeit beschäftigen. Der erste Eindruck ist meiner Meinung nach aber durchgehend positiv. Apple Mac OS X 10.7 wirkt aufgeräumt, stabil und ein wenig schneller als sein Vorgänger. Dabei sind es vor allem die vielen verbesserten Kleinigkeiten die den User erfreuen. Hatte natürlich auch nichts anderes erwartet – aber man weiß ja nie. Vom jetzigen Standpunkt aus gesagt waren die knapp vierundzwanzig Euro eine gute Investition.
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Neue Hardware – MacBook Pro i7
26.03.2011 20:52 gadgets, mac&more6 Kommentare
Ich habe es getan – nicht zum allerersten, aber zum zweiten Mal. Mein altes MacBook Pro (1,83 GHz Core Single mit 2GB DDR2 RAM – gekauft im März 2006 damals in San Francisco) hat zwar noch Funktioniert, war aber alt, langsam, der SuperDrive war defekt und das Bluetooth hat nicht mehr funktioniert. Außerdem waren hin und wieder die Lüfter mal wieder am Rattern. Eine Reparatur hätte den Restwert wohl übertroffen. Also entschied ich mich spontan dazu, mir beim Gravis Store München eines der neuen Macbook Pro zu besorgen. Daher war ich ja auch gestern dort gewesen – aber die iPad 2 Warteschlange hatte mein Vorhaben es gestern zu holen ja leider vereitelt. Heute um kurz nach 10:00 Uhr habe ich es dann abgeholt.
Natürlich darf die Auspackzeremonie an dieser Stelle nicht fehlen:
Mit einem 2Ghz i7 Quad-Core Prozessor und 8GB Hauptspeicher eine echte Rennmaschine im Vergleich zu dem alten Gerät. Hatte zwar auch kurz mit dem 17″ Modell geliebäugelt, aber ich denke dass das 15,4″ für meine Zwecke besser geeignet ist. Finde dass das 17″ dann doch etwas zu unhandlich ist.
Dank Migrationsassistent konnte ich die Benutzerdaten, Dateien, Programme und Einstellungen ohne große Umstände beim ersten Start des neuen Gerätes vom alten Gerät übertragen und nach einiger Wartezeit mit dem neuen Gerät da weiterarbeiten, wo ich mit dem Alten gerade aufgehört hatte. So Liebe ich es – bei Windows hätte ich erst alle Programme neu installieren müssen, hätte ggf. Ärger mit Treibern gehabt und hätte den Nachmittag und Abend damit verbringen müssen, alles wieder so einzurichten wie ich es vorher hatte. Da gebe ich gerne mal ein paar Euro mehr aus. Bin sehr zufrieden – ein wahres Schmuckstück. Das wird mir dann die nächsten Jahre wohl wieder reichen. ![]()
PS: Das iPad2 war übrigens ausverkauft, ich hatte mich auch danach mal erkundigt. Die sind wohl alle gestern Abend raus gegangen – bei der langen Warteschlange (ich berichtete) ist das ja auch nicht verwunderlich – und man konnte mir nicht sagen wann man Neue rein bekommt. So einen Verkaufsstart wünscht sich glaube ich jeder Hersteller.
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