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Google Chromecast – Setup & Erste Eindrücke

Thursday, March 27th, 2014

Mit dem Chromecast hat der Google-Konzern bereits Mitte 2013 einen Media-Streaming-Adapter auf HDMI-Basis veröffentlicht, der es einfach ermöglicht, beliebige unterstützte Medien vom PC/Mac, Tablets oder Smartphone auf ein HDMI-fähiges TV-Gerät zu streamen. Als ich erfuhr dass dieses Gerät nun auch in Deutschland zum Preis von gerade mal 35 Euro verfügbar ist, habe ich mir gleich mal einen bestellt um ihn auszuprobieren. Ich liebe nun mal technische Spielzeuge aller Art und bei dem Preis kann man meiner Meinung nach wenig falsch machen.
Das Gerät wird in einer schlichten weißen, sehr schick wirkenden Box geliefert, deren Design mich irgendwie an die Verpackung des iPhones erinnerte.

01 - Google Chromecast - Packung vorne
Verpackung vorne

02 - Google Chromecast - Packung hinten
Verpackung hinten

Sie besteht aus einer Pappumhüllung, in der sich eine weitere Schachtel befindet, die man schließlich aufklappen und einen ersten Blick auf das eigentliche Gerät, den HDMI-Stick, werfen kann. Auf der Innenseite des Deckels findet sich auf praktischerweise gleich eine Kurzanleitung über das weitere Vorgehen.

04 - Google Chromecast - Innere Box
Innere Box

05 - Google Chromecast - Box geöffnet
Innere Box geöffnet

Unter dem Stick finden wir das übrige Zubehör in Form eines Netzteils und einer kurze HDMI-Verlängerung.

06 - Google Chromecast - Box unterer Inhalt
Unterer Packungsinhalt

07 - Google Chromecast - Gesamter Inhalt
Kompletter Inhalt

Der Anschluss für das Netzteil, eine USB Micro-B-Buchse, finden wir auf der oberen, dem HDMI-Stecker gegenüber liegenden Seite des Sticks.

08 - Google Chromecast - Stromanschluss
USB Micro-B Anschluss für Netzteil

Nachdem wir dann den Stick dann in einen freien HDMI-Port unseres TV-Geräts gesteckt und dem Netzteil mit Stick und Steckdose verbunden haben, ist alles bereit für das Setup des Gerätes.

09 - Google Chromecast - An Fernseher anschließen
Chromecast am TV angeschlossen

Dazu benötigen wir einen PC/Mac mit WLAN oder ein WLAN-fähiges Smartphone mit iOS oder Android. Ich entschied mich dazu, mein iPhone 4S zu verwenden und mir die kostenlose Chromcast-App (Appstore-Link) zu installieren. Diese ist notwendig um das Gerät einzurichten. Danach gehen wir in die Systemeinstellungen für WLAN auf dem iPhone und finden wir dort unsere Google Chromecast, mit dem wir uns verbinden.

10 - Google Chromecast - Über WLAN auswählen
Mit Chromecast verbinden

Danach starten wir die Chromecast-App und unser soeben angeschlossenes Gerät wird auch sofort gefunden.

12 - Google Chromecast - Chromecast auswählen
Chromecast auf iPhone gefunden

Klicken wir auf Weiter wird auf dem iPhone ein alphanumerischer Code angezeigt. Gleichzeitig schalten wir das TV-Gerät ein und wechseln auf den HDMI-Anschluss, an den wir unseren Chromecast angeschlossen haben. Dort sollte der selbe Code angezeigt werden, um sicher zu gehen dass wir auch den richtigen Chromecast einrichten. Ein einfaches und bestimmt nicht sonderlich sicheres Verfahren, aber so richten wir zumindest nicht den HDMI-Stick eines Nachbarn ein. 😉

13 - Google Chromecast - Code auf iPhone
Code auf dem iPhone

14 - Google Chromecast - Code Fernseher
Code auf dem TV-Gerät

In der App klicken wir wieder auf weiter und wählen das richtige Land aus, um mit dem Setup fortzufahren.

15 - Google Chromecast - Land auswählen
Land auswählen

Dann legen wir einen aussagekräftigen Namen für unseren Chromecast aus. Unter diesem Namen ist er nach Ende des Setups auch im WLAN zu finden.

16 - Google Chromecast - Namen festlegen
Namen des Chromecast festlegen

Im nächsten Schritt wählen wir unser WLAN-Accesspoint aus, legen das Verschlüsselungsverfahren fest und geben das zugehörige Passwort ein, damit sich der Google Chromecast ins Internet verbinden kann.

17 - Google Chromecast - WLAN auswählen
WLAN auswählen

Die App übernimmt nach erfolgreicher Verbindung ins WLAN dann das Setup des HDMI-Sticks, was nur ein bis zwei Minuten in Anspruch nimmt.

18 - Google Chromecast - einrichten auf dem iPhone
Einrichtung des Chromecasts auf dem iPhone

Danach ist das Setup auch schon abgeschlossen.

19 - Google Chromecast - Fertig eingerichtet auf dem iPhone
Chromecast auf dem iPhone fertig eingerichtet

Wenden wir unser Blick auf das TV-Gerät, sehen wir dass der Chromecast nun im Internet nach Updates sucht und diese installiert.

11 - Google Chromecast - Updates laden
Updates laden

Danach ist der Chromecast auch schon zum Einsatz bereit.

20 - Google Chromecast - Anzeige Fernseher fertig eingerichtet

Der Chromecast-Stick selbst kann nun aber nur dazu verwendet werden um einen Stream auf dem TV-Gerät anzuzeigen. Um einen solchen Stream zu initiieren brauchen wir wiederum einen PC/Mac bzw. ein Smartphone. Ich griff also wieder zum iPhone, wo die Chromecast-App auch gleich eine kleine, übersichtliche Auswahl verfügbarer kompatibler Apps anbot. Für einen ersten Test entschied ich mich erst einmal für die komplett kostenlose YouTube-App, die ich sowieso schon installiert hatte.

21 - Google Chromecast - Auswahl Apps iPhone
Für Google Chromecast geeignete Apps auf dem iPhone

Nach dem starten der App suchte ich mir einen beliebigen YouTube-Clip und begann ihn auf dem iPhone abzuspielen. Im Abspielfenster tauchte nun ein kleines Symbol in Form eines Bildschirms mit kleinem, schräg liegenden WLAN-Symbol in der unteren linken Ecke – unten im Bild blau hervorgehoben – auf das wir klicken und die Übertragung auf den Chromecast umleiten können.

23 - Google Chromecast - Auf Chromcast senden
Youtube-App – Verbunden mit Chromecast

Das funktionierte ohne Probleme und angenehm unkompliziert, die Qualität auf dem TV hängt aber natürlich vom Quellmaterial ab und das war in meinem ersten Test nicht sonderlich gut. Aber es funktionierte zumindest schon einmal. 😉 Weitere Tests mit Qualitativ besseren Videos zeigten aber, dass es auch bei einer Auflösung von 720p und höher nicht zu ruckeln begann. Das war schon einmal sehr vielversprechend.

24 - Google Chromecast - Ansicht auf TV
Übertragung YouTube auf TV-Gerät

Für weitere Tests entschied ich mich dazu, mal eine der anderen Apps für kommerzielle Inhalte zu testen und entschied mich spontan für das Angebot von Watchever, einem Unternehmen der Vivendi Universal Unternehmensgruppe. Dazu muss man zwar ein Abo zum Preis von 8,99 Euro pro Monat abschließen, aber die ersten 30 Tage sind kostenlos und man kann monatlich kündigen, daher liefen hier keinerlei Kosten für mich auf.

25 - Google Chromecast - Watchever starten

Hat man sich angemeldet und die zugehörige App gestartet, erscheint im oberen Bereich des Programms auf dem iPhone wieder das bereits erwähnte Streaming-Symbol das wir schon aus der YouTube-App kennen. Klicken wir darauf, können wir die App mit unserem Chromecast verbinden.

26 - Google Chromecast - Verbinden Watchever auf iPhone
Watchever mit Chromecast verbinden

Auf dem TV-Gerät bekommen wir auch gleich Rückmeldung, dass Chromecast nun beginnt, die im iPhone ausgewählten Inhalte zu streamen.

27 - Google Chromecast - Anzeige auf TV
Watchever auf dem TV-Gerät

Ich entschied mich dazu, eine Folge aus der Serie Hell on Wheel in HD-Qualität abzuspielen, um testen zu können wie die Performance bei hoher Auflösung bewerten zu können. Denn von früheren Streaming-Angeboten die ich ausprobiert hatte war ich in dieser Hinsicht bereits gewöhnt, dass der Film ruckelte und nicht flüssig abgespielt wurde. Doch ich sollte positiv überrascht werden.

28 - Google Chromecast - App iPhone

Die Episode lief flüssig und ohne Aussetzer in wirklich guter Qualität. Abgesehen von kleinen Artefakten, die vor allem ganz zu Anfang auftraten, war das Bild sehr hochwertig und nahe an dem, was man als Full-HD bezeichnet. So ganz wurden 1920x1080Pixel meiner Meinung nach nicht ganz erreicht, aber der Unterschied fiel so gut wie nicht auf.

29 - Google Chromecast - Stream on TV
Gestreamtes Bild auf dem Flachbild-TV

Für all jene die Filme und Serien lieber auf dem großen TV-Gerät anstatt auf dem PC/Mac-Monitor, dem Smartphone oder den Tablet schauen wollen, ist der Google Chromecast auf jeden Fall eine günstige und einfach zu bedienende Alternative zur SetTop-Box oder einem neuen, App-fähigen TV-Gerät. Die Bedienung über Smartphone oder Tablet gestaltet sich dabei ebenfalls wunderbar einfach, ein Streamen von kommerziellen Inhalten vom Windows-PC oder Mac ist allerdings aktuell – zumindest meines Kenntnisstandes nach – nicht möglich. Die einzige Möglichkeit die ich entdecken konnte war ein Chromecast-Plugin für Firefox und Google Chrome, das es ermöglicht, Browser-Inhalte, darunter auch Videos von YouTube, auf den TV zu streamen. Aber direktes Streamen der Inhalte von kommerziellen Streaming-Diensten wie Watchever oder Maxdome, die alle mit dem Microsoft Silverlight Plugin arbeiten, auf das TV-Gerät habe ich nicht entdecken können. Ebenso habe ich zum aktuellen Zeitpunkt noch keine App gefunden, mit der man private Inhalte auf das TV senden kann kann. Aber das Angebot an solchen Apps wird in nächster Zeit bestimmt noch wachsen. Das Ganze ist also zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht hundertprozentig ausgereift, hat aber auf jeden Fall viel Potential. Ich habe den Kauf zumindest nicht bereut. 😉

Positiv Negativ
  • Einfaches Setup
  • Günstiger Preis
  • Komfortable Bedienung
    über Smartphone & Tablet
  • Sehr übersichtliches App-Angebot

It’s not lupus!

Tuesday, September 16th, 2008

Heute Abend mal wieder – 21.15 Uhr auf RTL…
Ich freu mich drauf.

[image via soup.io]

MDR Filmaufnahmen

Wednesday, December 12th, 2007

Aufgenommen am Eingang der Wagnergasse – Aufnahmen des MDR hier in Jena. Soweit ich es beobachten konnte, bestand die ganze Szene daraus, daß die beiden Personen rechts im Bild (Frau mit Stiefeln und älterer Mann) auf die Kamera zu in Richtung Wagnergasse gingen und die Kamera dabei rechts passierten. Damit war das ganze schon beendet. Mal schauen ob ich jemals heraus finde, wo diese Aufnahmen verwendet wurden… 😉

Reginas letzter

Saturday, December 1st, 2007

Habe mir vorhin den letzten Kampf von Regina Halmich im TV angesehen – mein erster Frauenboxkampf überhaupt übrigens. Das Ergebnis ist so finde ich, etwas unklar – ich hatte zeitweise tatsächlich mehr zu einem Unentschieden oder sogar einem Sieg von Hagar Shmoulefeld Finer tendiert. Aber auf der anderen Seite geschieht es ihr auch recht – ihr Gehabe mit der vollkommen unnötigen Poserei am Ende jeder Runde war nun wirklich nicht notwendig und hat der Israelin eindeutig viele Sympathiepunkte seitens der Zuschauer gekostet. War dennoch tatsächlich ein echt spannender Kampf.

The day after – und Überlegungen dazu

Saturday, November 24th, 2007

Gerade läuft auf RTL 2 der Film The day after (Der Tag danach) von 1983. Habe ich seit ungelogen 10 Jahren nicht mehr gesehen. Krasser Film – auch wenn er inzwischen fast ein Vierteljahrhundert alt ist, zeigt er doch in erschreckend deutlichem Maße die Folgen eines Angriffs mit nuklear bestückten Interkontinentalrakten. Und die Bedrohung ist heute ja nicht unbedingt gebannt, sondern eher noch größer geworden – aber weitaus unvorhersehbarer. Haben wir uns zu sehr an die Bedrohung gewöhnt?
Der Besitz dieser wahrhaft schrecklichen Atomwaffen nicht mehr nur im auf einige wenige Staaten beschränkt ist, sondern immer mehr kleinere, auch instabile Staaten mit teilweise totalitären Regierungen in Besitz dieser Technik kommen. Ich denke nur an Pakistan, wo es aktuell ja ziemlich brodelt – oder Mullahstaaten wie dem Iran – um nur einige zu nennen.
Sollte es wirklich zu einem solchen Krieg kommen, ist es so glaube ich wirklich besser sofort im Zentrum der Explosion zu verdampfen und nicht langsam an den Folgen zu Grunde zu gehen. Zuerst werden alle elektronischen Geräte durch den EMP Impuls der Bomben ausfallen, im direkten Umkreis der Zielgebiete der Bomben werden Druck- und Feuerwellen Millionen Menschen töten, an den unmittelbaren Folgen und Verletzungen sterben noch einmal hunderttausende.
Verstrahlung, radioaktiver Fallout, nuklearer Winter – die Staubmassen verdunkeln die Sonne und lassen die Temperaturen drastisch sinken – innerhalb von etwa 10 Jahren wird sich die Ozonschicht zersetzen und die Fälle von Leukämie und Hautkrebs werden drastisch ansteigen. Aber bereits vorher werden die Überlebenden bereits zu zehntausenden Verhungern oder an Seuchen wie Typhus oder Cholera zu Grunde gehen.
Zwar werden die Reichen und Mächtigen sich größtenteils irgendwo in Sicherheit gebracht haben – aber überall wird Chaos ausbrechen. Marodierende Banden streifen durch das Land, um die letzten Vorräte zu rauben – Plünderungen, Mord und Vergewaltigungen werden an der Tagesordnung sein. Und selbst wenn sich die Staaten an einigen Stellen wieder re-etablieren können, so wird die menschliche Rasse zivilisatorisch um mindestens 300 bis 400 Jahre zurückgeworfen. Irgendwie hat man sich an die Bedrohung ja gewöhnt – ist schon seltsam das es solcher Filme bedarf, um die Gefahren wieder ins Gedächtnis zu rufen.
<zynismus>Einzig über die globale Erwärmung bräuchte man sich nach einem Atomkrieg wohl keine Gedanken mehr zu machen</zynismus>

Gesangstalent

Wednesday, September 5th, 2007

Ich bin bei Leibe kein besonders großer Fan dieser Superstar-Shows (im vorliegenden Fall ist es wohl Britains got talent) – normalerweise guck ich mir am liebsten diese “Worst-of” Ausschnitte an – aber die Kleine hats wirklich drauf (und einen schönen Vibrato in der Stimme – jetzt mal ganz abgesehen von ihrem Zahnlücken-Niedlichkeitsbonus) 😉

[via]

Ich wußte es…

Wednesday, September 28th, 2005

image

… und Cordula Stratmann hat es gerade in der heutigen Schmidt Sendung zugegeben: Alle Gags in der angeblich so spontanen Schillerstraße sind aus Drehbüchern auswendig gelernt – war ja eigentlich klar. Und niemanden kümmert es wirklich. TV ist halt manchmal wirklich Betrug am BenutzerZuschauer – daher gucke ich auch so selten, außer halt so nette Dinge wie halt den guten alten Harald Schmidt. Wider der Volksverdummung….
Nachtrag: War natürlich nicht ernst gemeint – die Aussage war seitens Frau Stratmann scherzhaft gemeint. Trotzdem – man weiß ja nie 😉

dBox-Tv

Monday, May 16th, 2005

image Wenn ich Digitales Premiere TV über den PC (in dem eine Hauppauge WinTV PCI steckt) sehen möchte, stellen sich mir einige Probleme und Unschönheiten:

  • Ich muß einen Videorecorder dazwischenschalten, da die D-Box zwingermaßen einen SCART Anschluss brauch
  • Das Bild, welches die WinTV Applikation darstellt ist ziemlich klein und im Fullscreen-Modus auch nicht wirklich den gesamten Bildschirm ausfüllend, sondern nur etwa 3/4 des Gesamtbildes

Auf dem Mac habe ich wiederum keine TV-Karte, würde jedoch ihn auch gerne (hin und wieder) mal zum gucken nutzen. Nach etwas recherchieren im Internetz stieß ich dabei auf dbox-TV. (more…)