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Abgebräunter Leberkäs mit Bratkartoffeln [15.01.2015]

Thursday, January 15th, 2015

Nachdem ich heute auf Asia-Thai-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas oder Moo Pad Takaii – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassaucemal wieder keine Lust verspürte und mich auch die Penne al Pesto Genovese aus dem Bereich Vitality nicht sonderlich reizten, blieben letztlich noch der Abgebräunte Leberkäs mit Bratkartoffeln aus dem Bereich Globetrotter und das 1/2 Grillhendl mit Pommes Frites bei Tradition der Region zwischen denen ich wählen konnte. Letztlich war es wohl die lange Schlange vor dem Hähnchengericht, die mich dazu bewog beim Leberkäse zuzugreifen, welcher übrigens mit einer dickflüssigen Bratensauce serviert wurde. Ohne wäre es wohl auch etwas trocken gewesen. Dazu fehlte mir noch etwas Gemüse, allerdings passte das Angebot heute mal wieder nicht ganz zum Speiseangebot, so dass ich nach kurzem Abwägen schließlich zu einer Bohnen-Mais-Mischung mit Broccoli griff. Außerdem gesellte sich noch ein Becherchen Joghurt mit Fruchtsalat auf mein Tablett.

Leberkäse mit Bratensauce & Röstkartoffeln / Meat loaf with gravy & roast potatoes

Wie bereits gestaltete sich das Hauptgericht heute denkbar einfach: Eine große, von beiden Seiten angebratene Scheibe Leberkäse, etwas dunkle, dickflüssige und würzige Bratensauce sowie schließlich einer mehr als ausreichend großen Portion kleiner, mit einigen Kräutern angebratener Salzkartoffeln. Einzig am Leberkäse muss ich monieren, dass er bereits leicht abgekühlt war, allerdings nicht so stark dass ich hier zu einem Punktabzug greifen muss. An der im Geschmack heute mal sehr kräftigen Bratensauce oder den kleinen, festen Kartoffeln gab es nichts auszusetzen – auch wenn ich diese eher als Röstkartoffeln denn als Bratkartoffeln bezeichnet hätte. Aber der Name ist natürlich eine individuelle Entscheidung der Betriebsrestaurants-Leitung. Und auch das Gemüse, das aus weißen Riesenbohnen, Mais, roten Kidneybohnen und Broccoli in einer milden hellen Sauce bestand, erwies sich als überaus schmackhaft – eine ungewöhnliche, aber doch ganz gut passende Beilage. Der kleine Becher mild gesüßten, mit einer bunten Mischung verschiedener Obstsorten versetztem Naturjoghurts schloss das Mittagsmahl schließlich sehr gelungen ab.
Natürlich war es heute das Grillhendl mit Pommes Frites, das mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte der Leberkäse mit Bratkartoffeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und – nur knapp dahinter – den Penne mit Pesto Genovese. Hier also mal wieder keine Überraschungen, denn die Platzierung entspricht genau den Erfahrungswerten. 😉

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Bratensauce: ++
Bratkartoffeln: ++

Hähnchen-Paprikasch mit Röstkartoffeln – das Rezept

Saturday, September 27th, 2014

Heute wollte ich mich mal an ein Paprikasch heran wagen, einem Gericht dass sowohl aus der ungarischen als auch der serbokroatischen Küche bekannt ist und die, wie der Name bereits vermuten lässt, Paprika als wichtige Zutat beinhalten. Dabei entschied ich mich für ein Rezept mit Hähnchenschenkeln, das ich mit ein paar Röstkartoffeln zu einem überaus leckeren Gericht kombinierte. Im ursprünglichen Rezept war zwar von Reis als Sättigungsbeilage die Rede gewesen, aber ich hatte noch einige Kartoffeln vorrätig und wollte diese verbrauchen, was sich als gute Entscheidung heraus stellte.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

Für das Paprikasch

3 Hähnchenschenkel
06 - Zutat Hähnchenschenkel / Ingredient chicken legs

1 Esslöffel Paprika edelsüß
03 - Zutat Paprika edelsüß / Ingredient sweet paprika

1 Esslöffel Paprika rosenscharf
04 - Zutat Paprika scharf / Ingredient hot paprika

1 Teelöffel Kümmel-Samen
01 - Zutat Kümmel / Ingredient caraway

1 Teelöffel Salz
02 - Zutat Salz / Ingredient salt

3 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

400-450g frische Paprika
07 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

180g Zwiebeln
08 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

300ml Wasser
09 - Zutat Wasser / Ingredient water

200g Sahne-Joghurt
10 - Zutat Joghurt / Ingredient yogurt

125g Creme fraiche
11 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

1 Esslöffel Tomatenmark
12 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 Esslöffel Weizenmehl
13 - Zutat Mehl / Ingredient flour

einige Stiele Petersilie
14 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

2 Esslöffel Olivenöl
12 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Für die Röstkartoffeln

800g Kartoffeln – festkochende Sorte
15 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 mittlere Zwiebel
16 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1-2 Esslöffel Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil
sowie auch hier etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir heute mal damit, eine Marinade für die Hähnchenschenkel zuzubereiten. Dazu geben wir den Kümmel und das Salz in einen Mörser
17 - Kümmel & Salz in Mörser geben / Put caraway & salt in mortar

und zerstoßen sie dann gründlich. Dabei müssen die Körner nicht vollkommen zermahlen werden, wichtig ist dass die Körner sich öffnen und ihr Aroma frei geben. Das Salz verhindert dabei, dass sich die ätherischen Stoffe daran binden und nicht an den Wänden des Mörsers absetzen.
18 - Kümmel mörsern / Pestle caraway

Die gemörserten Kümmelkörner geben wir dann in eine Schüssel,
19 - Gemörstern Kümmel in Schüssel geben / Put grinded caraway to bowl

pressen die Knoblauchzehen hinzu
20 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

addieren die Esslöffel mit edelsüßem und rosenscharfem Paprikapulver,
21 - Paprikas addieren / Add paprikas

geben noch zwei bis drei Esslöffel Wasser hinzu
22 - Wasser hinein geben / Add water

und vermengen alles zu einer Paste.
23 - Gründlich vermengen / Mix well

Anschließend waschen wir die Hähnchenschenkel, tupfen sie trocken
24 - Hähnchenschenkel waschen / Wash chicken legs

und bestreichen sie von allen Seiten mit der Paste,
25 - Hähnchenschenkel mit Paste bestreichen / Spread chicken legs with marinade

um sie anschließend in ein verschließbares Behältnis, um sie geschlossen um Kühlschrank für mindestens 30 Minuten zu marinieren.
26 - Hähnchenschenkel marinieren / Marinate chicken legs

In der Zwischenzeit würfeln wir die für das Paprikasch vorgesehenen Zwiebeln,
27 - Zwiebeln würfeln / Dice onions

Außerdem waschen wir die Paprikas, reiben sie trocken,
28 - Paprika waschen / Wash bell pepper

vierteln und entkernen sie
29 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke.
30 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

Des weiteren können wir auch schon die Kartoffeln schälen
31 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und sie dann in etwa gleich große Würfel schneiden. Diese legen wir in kaltes Wasser, was ihnen einen Teil ihrer Stärke entzieht und sie später knuspriger werden lässt.
32 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl
33 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten die zerkleinerte Paprika darin für etwa fünf Minuten an, bis sie etwas Farbe bekommen.
34 - Paprika andünsten / Braise bell pepper

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, damit zu beginnen den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Anschließend entnehmen wir die Paprika aus der Pfanne, stellen sie bei Seite und geben die marinierten Hähnchenschenkel hinein
35 - Hähnchenschenkel in Pfanne geben / Put chicken legs in pan

um sie dann rundherum anzubraten.
36 - Hähnchenschenkel rundherum anbraten / Fry chicken legs all around

Die angebratenen Hähnchenschenkel geben wir dann in eine Auflaufform,
37 - Hähnchenschenkel in Auflaufform geben / Put chicken legs in casserole

dünsten die gewürfelte Zwiebel darin an, wobei wir auch den zurückgebliebenen Bratensatz lösen,
38 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

geben dann 200ml Wasser hinzu, dass wir kurz aufkochen lassen
39 - Wasser addieren & aufkochen lassen / Add water & bring to boil

und geben sie dann zu den Hähnchenschenkeln in die Auflaufform.
40 - Zwiebeln zu Schenkeln geben / Add onions to chicken legs

Sobald der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, schieben wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen den Inhalt erst einmal für 30 Minuten garen.
41 - Im Ofen backen / Bake in oven

In der Zwischenzeit geben wir Joghurt und Creme fraiche – ich hatte solche mit Kräutern verwendet, die ich noch vorrätig hatte – in eine Schüssel,
42 - Joghurt & Creme fraiche in Schüssel geben / Put yogurt & creme fraiche in bowl

addieren den Esslöffel Tomatenpüree
43 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

sowie den Esslöffel Weizenmehl,
44 - Mehl hinzufügen / Add flour

verrühren alles gründlich miteinander
45 - Gründlich verrühren / Mix well

wobei wir es mit den verbliebenen 100ml Wasser verdünnen
46 - Mit Wasser verdünnen / Thin with water

um dann die angebratenen Paprikawürfel hinzufügen
47 - Paprika addieren / Add bell pepper

und alles mit etwas Salz und Pfeffer abzuschmecken.
48 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with salt & pepper

Kurz vor Ablauf der ersten dreißig Minuten Garzeit für die Hähnchenschenkel erhitzen wir wieder ein bis zwei weitere Esslöffel Olivenöl auf erhöhter Stufe in der Pfanne
49 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und schütten die Kartoffelwürfel in ein Sieb ab, um sie abtropfen zu lassen.
50 - Kartoffeln abtropfen lassen / Drain potatoes

Dann entnehmen wir die Hähnchenschenkel aus dem Ofen
51 - Hähnchenschenkel aus Ofen entnehmen / Take chicken legs from oven

übergießen alles mit unserer Joghurt-Paprika-Mischung
52 - Mit Joghurtsauce übergießen / Douse with yoghurt sauce

und verrühren dann alles mit der bereits in der Auflaufform befindlichen Zwiebelsauce – wobei wir auch darauf achten, dass keine Paprikastücke auf den Hähnchen liegen bleiben, da sie sonst drohen im Ofen anzubrennen –
53 - Verrühren / Mix

bevor wir alles zurück in den Ofen schieben und für weitere dreißig Minuten backen.
54 - Weiter im Ofen backen / Continue bake in oven

Dann geben wir die abgetropften Kartoffelwürfel in die inzwischen heiße Pfanne
55 - Kartoffelwürfel in Pfanne geben / Add potatoes to pan

und schließen dann sofort den Deckel, um sie auf weiterhin erhöhter Stufe anbraten zu lassen.
56 - Geschlossen braten / Fry closed

Insgesamt müssen die Kartoffelwürfel etwa 30 bis 35 Minuten geschlossen garen – aber erst nach fünf Minuten wenden wir das erste Mal den Pfanneninhalt. Danach schließen wir sofort wieder den Deckel, haben aber weiterhin eine Auge auf die Kartoffeln, damit sie nicht anbrennen, ggf. vemindern wir die Temperatur zwischendurch auch etwas.
59 - Kartoffeln umrühren / Stir potatoes

Außerdem würfeln wir die Zwiebel
57 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und waschen die Petersilie, zupfen sie Blätter von den Stielen und zerkleinern sie.
58 - Petersilie zerkleinern / Grind parsley

Zehn Minuten vor Ablauf der Garzeit für die Kartoffelwürfel geben wir schließlich die gewürfelte Zwiebel zu den Kartoffeln, heben sie aber nicht sofort unter
60 - Zwiebeln addieren / Add onions

sondern schließen den Deckel und lassen die Zwiebeln durch den eingeschlossenen Dampf gar ziehen.
61 - Geschlossen dünsten / Braise closed

Erst am Ende vermischen wir Kartoffelwürfel und Zwiebel
62 - Zwiebeln unterheben / Stir in onions

und schmecken sie dann auch gleich mit etwas Salz und Pfeffer ab.
63 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with salt & pepper

Außerdem entnehmen wir nun auch die Hähnchenschenkel, die inzwischen schön knusprig geworden sein müssten,
64 - Hähnchenpaprikasch - Fertig gebacken / Chicken Paprikasch - Finished baking

und können sie gemeinsam mit den Kartoffelwürfeln und garniert mit der Sauce und der frischen Petersilie.
65 - Hähnchenpaprikasch - Serviert / Chicken Paprikasch - Served

Zu Beginn hatte ich ja befürchtet, dass ich viel zu viel Sauce gemacht hatte und diese auch viel zu dünn geworden wäre – doch all diese Sorgen erwiesen sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr reichte die Sauce genau aus, passte geschmacklich wunderbar zu den würzigen Hähnchenschenkeln mit ihrer schön knusprigen Außenhaut und dem zarten und saftigen Fleisch im Inneren und hatte sich noch durch die letzten 30 Minuten im Ofen noch etwas eingedickt. Der Kümmel war dabei zwar ganz leicht Präsent, aber absolut nicht dominant, sondern passte sich gut in die gesamte Gewürzkombination ein. Also auch etwas für Leute, die eigentlich nicht so sehr auf Kümmel stehen. Dazu passten auch sehr gut die teilweise schön knusprig gewordenen Kartoffelwürfel. Ein sehr leckeres Gericht, ich war sehr zufrieden.

66 - Hähnchenpaprikasch - Seitenansicht / Chicken Paprikasch - Side view

Guten Appetit

Murgh Makhani – Indisches Butterhuhn – das Rezept

Sunday, July 27th, 2014

Heute wollte ich mich mal wieder der indischen Küche zuwenden und entschied mich dazu, ein Murgh Makhani zubereiten, ein indisches Butterhuhn. Die relativ komplexe Abstimmung verschiedener Gewürze gibt, wie in der indischen Küche üblich, dem Gericht auch hier einen wirklich einzigartigen Geschmack so wie ich ihn ja überaus schätze. Und ich bin sicher, dass diese Zusammenstellung auch andere Freund der indischen Küche ansprechen wird, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das verwendete Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

1 mittelgroße Zwiebel
01 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2-3 Chilis
02 - Zutat Chilis / Ingredient chilis

1 Schalotte
03 - Zutat Schalotte / Ingredient shallot

550g Hähnchebrust-Filet
04 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

500g passierte Tomaten
05 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient tomatoes

1 Stück frischer Ingwer (etwas mehr als daumengroß)
06 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

60g Butter
07 - Zutat Butter / Ingredient butter

5 Teelöffel Garam Masala
08 - Zutat Garam Masala / Ingredient garam masala

2 Teelöffel Cayenne-Pfeffer
09 - Zutat Cayennepfeffer / Ingredient cayenne pepper

1 Teelöffel Kreuzkümmel
10 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

1/2 Teelöffel Bockshornklee-Samen

1 Lorbeerblatt
11 - Zutat Lorbeerblatt / Ingredient bay leaf

1 kleine Limette
12 - Zutat Limone / Ingredient lime

100g Schmand
13 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

120g Joghurt
(am besten eine Sorte mit hohem Fettanteil, damit er nicht flockt)
14 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

1 Hand voll Cashew-Kerne
15 - Zutat Cashew-Kerne / Ingredient cashew

2-3 Esslöffel Erdnuss-Öl
14 - Zutat Erdnussöl / Ingredient peanut oil

200g Basamti-Reis
16 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu ziehen wir die Zwiebel ab und würfeln sie,
17 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen die Schalotte und würfeln sie ebenfalls,
18 - Schalotte würfeln / Dice shallots

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,
19 - Knoblauch hacken / Mince garlic

schälen und zerkleinern den Ingwer,
20 - Ingwer zerkleinern / Cut ginger

entkernen die Chilis
21 - Chilis entkernen / Decore chilis

und zerkleinern sie gründlich,
22 - Chili zerkleinern / Chop chilis

pressen die Limone aus
23 - Limone auspressen / Squeeze lime

und geben schließlich die Cashew-Nüsse in eine Mühle
24 - Cashewnüsse in Mühle geben / Put cashews in mill

und zermahlen sie.
25 - Cashewnüsse mahlen / Grind cashew

Ich hatte zuerst geschaut ob ich irgendwo bereits gemahlene Cashew-Nüsse kaufen könne, aber war dabei erfolglos gewesen. Aber zum Glück hatte ich noch diese alte elektrische Kaffeemühle im Schrank und verwendete zu diesem Zweck. Aber vorsicht: Mahlt man Cashew-Nüsse zu lange werden sie von lockerem Mehl zu einer Paste, man muss also aufpassen genau den richtigen Zeitpunkt abzupassen.

Anschließend waschen wir noch die Hähnchenbrust, tupfen sie trocken
26 - Hühnerbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie in mundgerechte Stücke.
27 - Hühnerbrust in mundgerechte Stücke schneiden / Cut chicken breast in dices

In einem Topf erhitzen wir nun ein bis zwei Esslöffel Erdnussöl
28 - Erdnussöl erhitzen / Heat up peanut oil

und dünsten darin Zwiebel, Knoblauch und Schalotte an.
29 - Zwiebeln, Knoblauch & Schalotten andünsten / Braise onion, garlic & shallots

Sobald alles glasig angedünstet ist, geben wir die Butter hinzu, lassen sie schmelzen
30 - Butter hinzufügen / Add butter

und geben dann die Chilis hinein,
31 - Chilis hinzufügen / Add chilis

addieren den zerkleinern Ingwer,
32 - Ingwer addieren / Add ginger

gießen etwa die Hälfte des Limonensafts hinzu,
33 - Limettensaft angießen / Add lime juice

streuen drei der Teelöffel Garam Masala ein
34 - Garam Masala einstreuen / Dredge with garam masala

und geben schließlich noch das Lorbeerblatt
35 - Lorbeerblatt hinzufügen / Add bay leaf

sowie den halben Teelöffel Bockshornklee hinzu.
36 - Bockshornkleesamen addieren / Add fenugreek

Alles dünsten wir für zwei bis drei Minuten bei gelegentlichem umrühren an,
37 - Gewürze kurz mit anbraten / Braise seasoning

löschen es dann mit den passierten Tomaten ab
38 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

und verrühren alles gründlich miteinander und lassen es für vier bis fünf Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.
39 - Verrühren & köcheln lassen / Stir & simmer

Anschließend reduzieren wir die Hitzezufuhr etwas und geben dann den Joghurt
40 - Joghurt hinzufügen / Add yoghurt

und den Schmand mit in den Topf,
41 - Schmand addieren / Add sour cream

verrühren wieder alles gründlich miteinander,
42 - Gut verrühren / Stir well

würzen es mit einem Teelöffel Cayennepfeffer
43 - Mit Cayennepfeffer würzen / Season with cayenne pepper

sowie einem Teelöffel Kreuzkümmel
44 - Kreuzkümmel hinzufügen / Add cumin

und schmecken die Sauce dann auch gleich mit etwas Salz und Pfeffer ab. Dann lassen wir es für etwa zehn Minuten auf auf reduzierter Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln.
45 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

In einer Pfanne erhitzen wir dann ein bis zwei weitere Esslöffel Erdnussöl
46 - Erdnussöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben die gewürfelte Hähnchenbrust hinzu
47 - Hähnchenwürfel hinzufügen / Add chicken dices

um sie über sieben bis acht Minuten rundherum anzubraten.
48 - Rundherum anbraten / Fry all around

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, einen Topf mit Wasser für den Reis aufzusetzen.
49 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to cook

Sobald das Hähnchenfilet in der Pfanne anfängt leicht zu bräunen, geben wir zwei bis drei Kellen der Sauce hinzu
50 - Etwas Sauce hinzufügen / Add some sauce

vermischen sie mit dem angebratenen Geflügelfleisch
51 - Mit Fleisch verrühren / Mix wit meat

und bestäuben es dann mit den verbleibenden beiden Teelöffeln Garam Masala sowie dem Teelöffel Cayennepfeffer.
52 - Mit Garam Masala & Cayennepfeffer würzen / Season with garam masala & cayenne pepper

Alles zusammen braten wir ein bei gelegentlichem rühren ein paar weitere Minuten mit an.
53 - Gemeinsam anbraten / Fry

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit etwas Salz versehen
54 - Wasser salzen / Salz water

und den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
55 - Reis kochen / Cook rice

Während der Reis köchelt, geben wir das angebratene Hähnchenfleisch in den Topf
56 - Fleisch in Sauce geben / Add meat in sauce

vermengen sie mit der Sauce
57 - Gut vermischen / Mix well

und binden diese dann ein wenig mit den gemahlenen Cashewnüssen. Alles lassen wir auf niedriger Stufe weiter köcheln und schmecken es eventuell noch einmal mit etwas mehr Limonensaft ab.
58 - Mit Cashewkern-Mehl binden / Thicken with cashew flour

Sobald der Reis dann fertig gekocht ist, können wir das Gericht auch schon mit etwas Joghurt garniert servieren und genießen.
59 - Murgh Makhani - Indisches Butterhuhn - Serviert / Indian butter chicken - Served

Die Sauce kombinierte sehr gelungen den fruchtigen Geschmack der Tomaten mit der kräftigen Schärfe aus Cayennepfeffer und Chilis und der Cremigkeit von Schmand und Joghurt. Und die gemahlenen Cashew-Nüsse gaben dem Gericht zusätzlich noch eine leicht nussige Note. Gemeinsam mit den zarten und saftigen Würfeln Hähnchenbrust ein wahrer Genuss. Dabei war das Gericht wirklich sehr scharf geraten, ohne dass aber diese Schärfe zu sehr über die anderen geschmacklichen Aspekte der Zubereitung dominierte – etwas das ich an der indischen Küche ja sehr schätze. Jenen die es nicht so scharf mögen sei dabei noch gesagt, dass man die Schärfe durch etwas zusätzlichen Joghurt als Garnitur etwas abmildern kann. Ein sehr leckeres Gericht, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

60 - Murgh Makhani - Indisches Butterhuhn - Seitenansicht / Indian butter chicken - Side view

Werfen wir, wie üblich, abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Nach meiner Kalkulation liegt die reine Butterhuhn-Zubereitung bei etwa 2000kcal, also 500kcal pro Portion. Dazu kommen aber noch etwa 700kcal für die Sättigungsbeilage in Form des Basmati-Reis, also noch einmal 175kcal pro Portion. Damit liegen wir bei 675kcal, was zwar nicht gerade wenig ist, aber für ein Hauptgericht gerade noch am oberen Rand des Akzeptablen liegt. Wer dennoch reduzieren möchte, kann vielleicht versuchen die Menge der Butter etwas zu reduzieren – zumal ich eh nicht sicher bin welche Rolle hier die Butter in der Gesamtkomposition spielt, ich habe mich in dieser Hinsicht einfach an das Rezept gehalten. Aber da Fett ja auch ein Geschmacksträger ist, wird sie schon ihre Daseinsberechtigung haben. Mit hat es auf jeden Fall in dieser Zusammenstellung sehr gut geschmeckt.

Guten Appetit

Lasagne Bolognese [12.06.2014]

Thursday, June 12th, 2014

Das heutige Angebot in unserem Betriebsrestaurant war für einen Donnerstag leider eher dürftig gestrickt. nachdem die Mediterrane Gemüsepfanne auf Ebly bei Vitality mich visuell nicht so ansprach und ich heute keine große Lust auf Asia-Gerichte wie den Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce verspürte, blieben noch die Lasagne Bolognese aus der Sektion Globetrotter und der Pikante Wurstgulasch bei Tradition der Region, welche in die nähere Auswahl kamen. Und nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Lasagne Bolognese, die ich schließlich noch mit einem kleinen Becher Aprikosenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Lasagne Bolognese

Zwischen insgesamt fünf Schichten Lasagneblätter fand sich reichlich der Bolognese-Sauce aus krümelig angebratenen Hackfleisch und einer cremigen, leicht fruchtigen Tomatensauce, die meiner Meinung nach noch etwas mehr Würze mit Kräutern hätte vetragen können. Das ganze war mit einem nicht näher zu identifizierenden Käse gratiniert worden. Keine Meister-Lasagne, aber absolut essbar. Und der Aprikosenjoghurt mit seinen Fruchtstückchen gab ebenfalls keinen Grund zur Kritik.
Es war heute jedoch nicht die Lasagne sondern die Asia-Gerichte, die mit einem knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Erst auf Platz zwei folgte die Lasagne Bolognese, gefolgt vom Wurstgulasch auf dem dritten Platz und Gemüsepfanne schließlich auf Platz vier.

Lasagne Bolognese: +
Aprikosenjoghurt: ++

Pizza Diavolo [12.03.2014]

Wednesday, March 12th, 2014

Auch wenn am heutigen Mittwoch, eigentlich der Tag an dem ich traditionell zu Fisch und/oder Meeresfrüchten greife, mit Gedünstetem Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffel bei Vitality ein überaus akzeptables Gericht auf der Karte stand, sollte ich mich doch anders entscheiden. Aber es waren weder die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Gebratene Mie-Nudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi Sin Sauce, Gebratene Pute mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce oder Gebackene Ente mit gebratenem Gemüse in Spezialsauce noch die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites aus der Abteilung Tradition der Region, die mich zu dieser Entscheidung bewog, sondern viel mehr die Pizza Diavolo mit scharfer Salami und Peperoni bei Globetrotter, die im restauranteignen Steinofen frisch für die Gäste gebacken und anschließend noch auf Wunsch mit Kräutern und Olivenöl garniert wurde. Die Zubereitung dauerte zwar ein paar Minuten etwas länger als an den anderen Theken, aber das nahm ich gerne in Kauf. Dazu gesellte sich noch ein Becher Fruchtjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pizza Diavolo

Der frei gelassene Rand der Pizza war zwar für meinen Geschmack etwas breit geraten, aber ansonsten erwies sich der schön dünne und knusprige Boden als sehr gelungen. Der Belag aus Tomatensauce, Salamischeiben, Käse, grünen Peperoni, Kräutern und Olivenöl war ebenfalls geschmacklich zwar absolut in Ordnung, nur von Schärfe war hier überhaupt nichts zu bemerken. Weder die sehr milden Peperoni noch die Salami besaßen auch nur den Hauch davon, was mich letztlich trotz des guten Gesamtqualität der Pizza dazu bewog, einen kleinen Abzug in der Wertung zu vollziehen. Ich hätte es ja noch verstanden, wenn man es aufgrund der “Massenkompatibilität” nicht ganz so heftig scharf zubereitet hätte, aber ein komplettes Fehlen einer zugesicherten Eigenschaft lässt mir hier keine andere Wahl. Der mit etwas Schokosauce garnierte Joghurt mit Mandarinengeschmack schließlich war zwar recht dünn, erfüllte aber alle an ihn gestellten Anforderungen.
Natürlich war es heute trotz des verlockenden Angebotes mit der Pizza die Currywurst mit Pommes, die mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz für sich bestimmen konnte. Und auch der zweite Platz wurde der Pizza von den Asia-Gerichten weggeschnappt, so dass sie sich schließlich mit Platz drei zufrieden geben musste. Das lag aber weniger an Qualitätsmerkmalen – die fehlende Schärfe sah man ihr ja nicht an – sondern viel mehr an der Geschwindigkeit, mit der die Pizza aus dem Ofen kamen. Wäre man hier etwas schneller gewesen, hätte dieses Gericht mit Sicherheit noch einen Platz gut machen können. Obwohl hier mit Sicherheit auch das Asia-Gericht mit Ente eine gewisse Rolle gespielt hat. Der Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat landete schließlich nur auf Platz vier – bei so viel kalorienreicheren Alternativen war das aber auch nicht anders zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Diavolo: +
Mandarinenjoghurt: ++

Chili con Carne & Baguette [16.01.2014]

Thursday, January 16th, 2014

Heute machte mir unser Betriebsrestaurant mal wieder ein Angebot, das ich unmöglich ablehnen konnte, denn es fand sich im Bereich Globetrotter mal wieder mein hoch geschätztes Chili con Carne mit Baguette auf dem Speiseplan. Da konnten weder der Champignongulasch mit Vollkornspaghetti bei Vitality noch der Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und Krautsalat bei Tradition der Region meine Meinung umstimmen. Einzig das Gebackene Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, das neben Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, wäre theoretisch noch eine Alternative gewesen. Aber eben nur Theoretisch. 😉 Zum Chili gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Mandarinenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Chili con Carne & Baguette

Zwar bestand die Zubereitung wie üblich nur aus den (meiner Meinung nach) Minimalzutaten wie krümelig angebratenem Rinderhackfleisch, roten Kidneybohnen, Mais, Zwiebeln und Tomaten, aber diese waren heute mit einer angenehmen leichten Schärfe zubereitet, die geschmacklich wie ich fand wunderbar mit der fruchtigen Note der Tomaten harmonierte. Ich persönlich würde ja noch Paprika und einige Erbsen vielleicht sogar etwas geraspelte Zartbitterschokolade mit hinzu geben – aber das trifft wohl nicht unbedingt den Allgemeingeschmack. Zum Chili gab es wie üblich eine Scheibe Baguette, die dieses Mal nicht nur schön groß geraten war, sondern sich auch als überaus frisch erwies. Ich konnte insgesamt also auch heute sehr zufrieden mit dem Hauptgericht sein, das ich mit dem kleinen Becherchen mild gesüßtem, fruchtigen Mandarinenjoghurt abschloss.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Chili heute ganz weit vorne, aber wenn man genauer hinsah musste man erkennen, dass es noch um Haaresbreite vom Schweinebraten in Dunkelbiersauce überholt wurde, welcher sich somit den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sicherte und das Chili auf einen sehr guten zweiten Platz verdrängte. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und Platz vier belegte, wie nicht anders zu erwarten, das vegetarische Angebot in Form des Champignongulasch mit Vollkornspaghetti.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Mandarinenjoghurt: ++

Sauerbraten mit Blaukraut & Kartoffelknödel [14.11.2013]

Thursday, November 14th, 2013

Eigentlich wäre es ja heute mal wieder an der Zeit gewesen, an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo mit Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersoße und vor allem Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce überaus verlockende Angebote auf der Speisekarte zu finden waren. Aber auch die reguläre Küche hatte einige nicht zu verachtende Gerichte im Angebot. Dabei waren es weniger das Sonderangebot in Form einer Lasagne Bolognese – wahrscheinlich aus den Resten der Spaghetti Bolognese vom Dienstag – oder die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Globetrotter, die mich reizten. Aber der Sauerbraten mit Blaukraut und Kartoffelknödel bei Tradition der Region und die Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomaten bei Vitality weckten großes Interesse bei mir. Und nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für den Sauerbraten. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Erbeerjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Sauerbraten mit Blaukraut & Kartoffelknödel / Marinated pot roast (sauerbraten) with red cabbage & dumpling

Mich würde wirklich mal Interessieren, ob auch ein Betriebsrestaurant wie unseres den Rinderbraten traditionell für ganze drei bis fünf Tage mariniert oder ob es da eine beschleunigte Methode gibt. Geschmacklich konnte ich zumindest keinen Unterschied erkennen, denn das Fleisch war angenehm zart und leicht mürbe so wie ich es von Sauerbraten gewohnt bin. Gemeinsam mit der dunklen, kräftigen Sauce, dem mit angebratenen Semmelbröseln gefüllten Kartoffelknödel und der Portion Blaukraut mit leichter Apfelnote ergab sich so ein Gericht, das sich wirklich schmecken lassen konnte. Da wäre der fruchtige, mit einer Cocktailkirsche und zahlreichen Pistaziensplittern garnierte Erdbeerjoghurt eigentlich gar nicht mehr notwendig gewesen, aber geschadet hat er natürlich auch nicht. 😉
Und wie nicht anders zu erwarten gewesen, erfreute sich der Sauerbraten auch bei den anderen Gästen überaus großer Beliebtheit und landete mit deutlichem Vorsprung den heutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Platz zwei belegten die Asia-Gerichte und den dritten Platz durften sich heute die Lasagne und die Käsespätzle teilen, während die vegetarischen Zucchinipuffer schließlich einen guten, aber dennoch vierten Platz ergattern konnten.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Sauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Erdbeerjoghurt: ++

Kichererbsencurry mit Curryreis [05.11.2013]

Tuesday, November 5th, 2013

Heute stand mal wieder eines meiner Lieblingsgerichte auf der Speisekarte: Das Kichererbsencurry mit Basmatireis wurde mal wieder im Bereich Vitality angeboten. Somit stand sehr schnell fest, welches Gericht heute mein Tablett zieren würde. Zumal weder das Asiatische Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und der für Dienstag typische Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke noch das Putensteak “Jäger-Art” mit Kräuterspätzle bei Tradition oder das Gratinierte Cannelloni mit Fleischfüllung und Tomatensauce bei Globetrotter mich heute besonders reizten. Entgegen der ursprünglichen Auszeichnung hatte man den Basmatireis zwar durch gelben Curryreis ersetzt, doch auch das sollte meine Entscheidung nicht beeinflussen. Und bei einem Hauptgericht mit gerade mal 416kcal schien ich auch noch den kleinen Becher Heidelbeerjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot verantworten zu können.

Kichererbsencurry mit Curryreis / Chickpea curry with curry rice

Wie sich nach den ersten Bissen herausstellte, hatte man den Reis tatsächlich um mit einer Curry-Mischung und nicht nur mit Kurkuma gelb gefärbt, wodurch er einen deutlichen Eigengeschmack mitbrachte. Dieser harmonierte aber glücklicherweise einigermaßen mit dem Aroma des Kichererbsencurry, das neben den Kichererbsen auch Stücke von Möhren, einige Bambusstreifen und weitere, sehr klein geschnittene und daher nicht näher definierbare Gemüsesorten enthielt. Dennoch veränderte diese unerwartete Kombination das geschmackliche Gesamterlebnis, zum Glück aber nicht zum negativen. Dennoch hätte ich weißem Basmati-Reis, hätte ich die Wahl gehabt, den Vorzug gegeben – von einem Punktabzug sehe ich aber mal ab. Am angenehm fruchtigen Heidelbeerjoghurt gab es aber nichts zu mäkeln.
Bei der Allgemeinheit der heutigen Esser lag meiner Ansicht nach heute das Putensteak “Jäger-Art” auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, konnte sich aber nur knapp gegen die ebenfalls sehr beliebten Cannelloni durchsetzen, die somit den zweiten Platz eroberten. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz kam schließlich das Kichererbsencurry.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Curryreis: ++
Heidelbeerjoghurt: ++