Hühnerbrust “Orient” mit Eblyrisotto, Mandeln und Zimt [24.02.2015]

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen wo ich zugreifen sollte, denn mit der Hühnerbrust “Oriental” – Gebratene Hühnerbrust mit Eblyrisotto, Mandeln, Kidneybohnen und Zimt bei Vitality stand ein Gericht auf der Speisekarte, das ganz meinem Geschmack entsprach und mit 463kcal auch einen angenehm leichten Genuss versprach. Da konnten mich weder das Panierte Putenschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat und Preiselbeeren bei Tradition der Region noch die Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Mozzarellakugeln bei Globetrotter oder die Asia-Gerichte wie Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grüner Thai Curry Sauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse noch umstimmen. Zur orientalischen Hühnerbrust gesellte sich schließlich noch ein Müslijoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Chicken breast "Oriental" with soft wheat risotto / Hühnerbrust "Orient" mit Eblyrisotto

Das angenehm große Stück Hühnerbrust war schon einmal sehr gut gelungen, denn trotz der Tatsache dass es gebraten war erwies es sich als noch angenehm saftig und zart. Darunter befand sich eine fruchtige Gemüsemischung in Tomatensauce, die ein wenig an das Ratatouille von gestern erinnerte, aber keine grob geschnittenen Zucchini- und Auberginenwürfel beinhaltete und mit Gewürzen wie Zimt etwas exotischer gewürzt war. Gemeinsam mit dem mit Kidneybohnen versetzten Weichweizen als Sättigungsbeilage ein sehr gelungenes Gericht. Die angekündigten Mandelblättchen musste ich zwar etwas suchen, entdeckte aber schließlich noch einige davon im Weichweizen. Da gab es nichts zu meckern. Leider war es heute der Joghurt, der ein wenig Kritik und somit auch einen kleinen Punktabzug verdient, denn er war selbst für einen Joghurt viel zu Flüssig geraten, auch wenn er geschmacklich soweit in Ordnung war.
Am Beliebtesten bei den Gästen war heute eindeutig das Putenschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat, auch wenn es für meinen Geschmack etwas “verschrumpelt” und trocken aussah. Es schien den Leuten aber zu schmecken. Auf Platz zwei folgte aber schon die Hühnerbrust “Oriental”, war recht ungewöhnlich für ein Vitality-Gericht ist. Auf Platz drei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegten, mit nur sehr geringen Abstand, die Spinat-Ricotta-Tortellini.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerbrust: ++
Tomaten-Gemüse-Sauce: ++
Weichweizen-(Ebly)-Risotto: ++
Joghurt: +

Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf & Honig-Pfeffersoße [26.06.2014]

Das heutige WM-Gericht, Feta Psiti (Griechenland) In der Folie gegrillter Fetakäse mit Paprika, Oliven und Pepperoni, dazu ein kleiner Salat bei Globetrotter sagte mit nicht so zu und das Holzfällersteak mit Country Potatoes und Zwiebelsoße bei Tradition der Region erschien mir erschien mir etwas zu kalorienreich. Da ich mich auch für die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassoße ebenfalls nicht sonderlich begeistern konnte, griff ich einfach zu einem Klassiker unseres Betriebsrestaurants, einer Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf, dazu Honig-Pfeffersoße das heute bei Vitality angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Mischgemüse und bei gerade mal 540kcal für das Hauptgericht gönnte ich mir auch noch ein Becherchen Tiramisu-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Ich liebe ja dieses etwas grobere Kartoffelstampf, das mit Stücken von Knollensellerie und Möhren versetzt ist und wurde auch heute was Geschmack und Konsistenz anging nicht enttäuscht. Da konnte man darüber hinweg sehen, dass man dieses mal statt frischen Karotten einfach TK-Möhrenscheibchen verwendet hatte. Und obwohl die Portion dieser Sättigungsbeilage ziemlich groß geraten war, reichte das Stück gebratener, zarter und saftiger Hühnerbrust dazu vollkommen aus. Gemeinsam mit der scharfen und gleichzeitig leicht süßen Honig-Pfeffersauce, in der sich zusätzlich noch zahlreiche grüne Pfefferkörner fanden, ergab sich ein sehr gelungenes Mittagsgericht. Das Gemüse aus kleinen Erbsen, Möhren, Paprika, grünen Schnittbohnen und Mais war zwar zwar noch relativ frisch, aber leider bereits etwas abgekühlt, weswegen es hier einen kleinen Abzug in der Endnote geben muss. Und auch bei der Tiramisu-Creme konnte ich nicht ganz zufrieden sein, denn sie war wahrscheinlich durch zu langen Luftkontakt schon etwas “stichfest” und leicht gummiartig geworden. Essbar, aber eben abgestanden.
Bei der Allgemeinheit der Gäste konnte sich heute das Holzfällersteak knapp auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen und den ersten Platz für sich ergattern. Aber schon auf dem zweiten Platz folgte die Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf, die noch deutlich vor den Asia-Gerichten auf Platz drei lag. Auf Platz vier folgte schließlich das Feta Psiti, was aber aufgrund seines vegetarischen Charakters zu erwarten gewesen war. Vegetarische Gerichte haben es meist schwer bei den Essern im Betriebsrestaurant.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerbrust: ++
Honig-Pfeffersoße: ++
Kartoffelselleriestampf mit Möhren: ++
Gemüse-Mix: +
Tiramisu-Creme: +

Feines Hühnerfrikassee mit Reis – das Rezept

Wie ich mit etwas erstaunen feststellte, fehlte noch ein wahrer Klassiker der mitteleuropäischen Küche in meiner bisherigen Liste von Rezepten: das Hühnerfrikassee. Das musste natürlich unbedingt korrigiert werden, daher entschloss ich mich heute mal dazu, genau dieses Gericht zuzubereiten. Sucht man im Netz, findet man eine große Anzahl von verschiedensten Rezepten dazu, die auch in der Zubereitung teilweise stark voneinander abweichen. Ob es ein “Original”-Rezept dazu gibt, ist mir allerdings nicht bekannt – ich denke aber dass diese Zubereitung dem recht nahe kommt. Da aktuell auch frischer Spargel Saison hat, entschloss ich mich des weiteren dazu, das Ganze mit frischen Spargel (aus dem oberbayrischen Schrobenhausen) und natürlich auch frischen Champignons zuzubereiten. Und das Ergebnis war eine wirklich vorzügliche Variante eines Hühnerfrikasses, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept dazu hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benöten wir also für 4 Portionen?

1 Bund Suppengrün
01 - Zutat Suppengrün / Ingredient soup green

ca. 650g Hähnchenbrust
02 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

400g weißer Spargel (möglichst dünne Stangen)
03 - Zutat weißer Spargel / Ingredient white asparagus

250g braune Champignons
04 - Zutat Champignons / Ingredient brown mushrooms

180g Erbsen (TK)
05 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

2 Lorbeerblätter
06 - Zutat Lorbeerblätter / Ingredient bay leafs

120ml trockener Weißwein
07 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

30g Butter
08 - Zutat Butter / Ingredient butter

2 leicht gehäufte Esslöffel Weizenmehl (Typ 405)
09 - Zutat Mehl / Ingredient flour

2 Teelöffel Instant-Hühnerbrühe
10 - Zutat Instant-Hühnerbrühe / Ingredient instant chicken broth

Einige Spritzer Zitronensaft
09 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

150g Creme fraiche
11 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

sowie etwas Fett zum braten
zum würzen: Salz, Zucker, Pfeffer und Muskatnuss
und bei Bedarf etwas heller Saucenbinder

Als Sättigungsbeilage:

250g Reis (Ich entschied mich für einen Wildreis-Basmati-Mix)
12 - Zutat Reis / Ingredient rice

Beginnen wir damit, das Wurzelgemüse (Möhren, Knollensellerie bzw. Pastinaken etc.) aus dem Suppengrün zu schälen
13 - Wurzelgemüse schälen / Peel root vegetables

und dann das komplette Suppengrün zu zerkleinern.
14 - Supperngrün zerkleinern / Mince soup green

Anschließend setzen wir in einem etwas größeren Topf etwa eineinhalb Liter Wasser auf,
15 - Topf mit Wasser aufsetzen / Fill pot with water

geben das zerkleinerte Suppengrün
16 - Suppengrün hinzufügen / Add soup greens

sowie die beiden Lorbeerblätter hinein
17 - Lorbeerblätter dazu geben / Add bay leafs

und bringen es bei geschlossenem Deckel zum kochen.
18 - Zum Kochen bringen / Bring to boil

In der Zwischenzeit waschen die Hühnerbrüste, tupfen sie trocken
19 - Hä̈hnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und halbieren sie dann, wobei wir Fett und Knochenreste – falls vorhanden – entfernen.
20 - Hähnchnbrust halbieren & putzen / Cut chicken breasts in halfs & clean them

Sobald das Wasser mit dem Suppengrün kocht, würzen wir es mit etwa einem halben Teelöffel Salz und etwas Pfeffer, schalten die Kochplatte zurück auf Stufe 1
21 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

und legen dann vorsichtig die Hühnerbrüste hinein. Am besten verwenden wir dazu einen Schöpflöffel, denn wir wollen ja nicht dass das kochende Wasser durch die Küche spritzt. 😉
22 - Hähnchenbrust hinein legen / Put in chicken breast

Das Ganze lassen wir nun offen auf niedriger Stufe für ca. 45 bis 60 Minuten langsam vor sich hin köcheln.

In der Zwischenzeit können wir uns ja schon einmal dem Spargel zuwenden. Nachdem wir einen weiteren Topf mit Wasser für diesen aufgesetzt haben, schälen wir den Spargel und schneiden die unteren holzigen Enden ab.
23 - Spargel schälen & Enden abschneiden / Peel asparagus & cut endings

Außerdem zerkleinern wir den Spargel schon einmal etwas.
24 - Spargel zerteilen / Cut asparagus

Sobald das Spargelwasser dann kocht, versehen wir es mit einem halben Teelöffel Zucker, einem Teelöffel Salz und einigen Spritzern Zitronensaft
25 - Spargelwasser würzen / Season asparagus water

und geben dann des Spargel hinein, um ihn für etwa zehn Minuten zu garen. Alternativ können wir natürlich auch eingemachten Spargel aus Glas oder Dose verwenden – dann können wir uns das schälen und vorkochen sparen. Aber ich finde, wenn sowieso gerade Spargel-Saison ist, sollte man ruhig auf frische Zutaten zurückgreifen.
26 - Spargel vorkochen / Precook asparagus

Während der Spargel kocht, brausen wir die Champignons kurz ab, trocknen sie,
27 - Champignons abbrausen / Wash mushrooms

schneiden die trockenen Stielenden ab
28 - Stielenden abschneiden / Trim stalk

und vierteln sie dann. Ich hatte hier nur kleinere Exemplare bekommen können, sind jedoch beim Händler unserer Wahl nur große Champignons vorrätig, würde ich an dieser Stelle vorschlagen die in Scheiben zu schneiden.
29 - Champignons vierteln / Quarter champignons

Inzwischen müsste auch der Spargel fertig sein – was wir einfach prüfen können indem wir eine Spargelstange aus dem Wasser nehmen und an der dicksten Stelle mit einer Messerspitze oder einer kleinen Gabel anstechen und prüfen ob er durchgehend weich ist. Ist dies der Fall, gießen wir ihn in ein Sieb ab und lassen ihn etwas abtropfen.
30 - Spargel abtropfen lassen / Let asparagus drain

Außerdem braten wir die geviertelten Champignons in einer Pfanne mit etwas Butter oder Butterschmalz für drei bis vier Minuten rundherum an. Natürlich könnte man auch hier zu Dosenpilzen greifen und sich diesen Schritt sparen – aber wer will das schon wenn man mit frischem Gemüse arbeiten kann…
31 - Pilze anbraten / Braise mushrooms

Mittlerweile müsste auch die Hähnchenbrust gut durchgezogen sein, so dass wie sie samt dem Suppengemüse in ein Sieb abgießen und beim kochen entstandenen Sud dabei aber auffangen – denn wir brauchen ihn im nächsten Schritt noch.
32 - Hähnchenbrust abgießen & Brühe auffangen / Drain chicken breast & catch broth

Von der beim sanften Garen entstandenen, noch heißen Hähnchen-Gemüse-Brühe messen wir nun ca. 400ml in einem Messbecher ab
33 - Aufgefangene Brühe abmessen / Gauge catched broth

und rühren die beiden Teelöffel Instant-Hühnerbrühe hinein.
34 - Instant-Hühnerbrühe einrühren / Stir in instant chicken broth

Sobald die Hähnchenbrüste etwas abgekühlt sind, entnehmen wir diese aus dem Abtropfsieb und schneiden sie in mundgerechte Würfel.
35 - Hühnebrust würfeln / Dice chicken breast

Nachdem wir im Anschluss einen Topf mit Wasser für den Reis zum kochen aufgesetzt haben
36 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to boil

lassen wir die Butter in einem weiteren Topf schmelzen
37 - Butter im Topf schmelzen / Melt butter in pot

und rühren dann mit Hilfe eines Schneebesens vorsichtig das Mehl schrittweise so ein, dass es nach Möglichkeit nicht klumpt.
38 - Mehl vorsichtig mit Schneebesen einrühren / Stir in flour cautiously with wire whip

Zur so entstandenen Mehlschwitze geben wir dann den trockenen Weißwein
39 - Weißwein hinzu geben / Add white wine

und gießen dann alles mit der Brühe auf
40 - Mit Brühe aufgießen / Add broth

wobei wir alles gut miteinander verrühren.
41 - Gut verrühren / Mix well

In der Zwischenzeit müsste auch das Wasser für den Reis kochen, so dass wir es mit einem halben Teelöffel Salz versehen
42 - Wasser salzen / Salt water

und den Reis hinzufügen können, um ihn gemäß Packungsbeschreibung zu garen.
43 - Reis kochen / Cook rice

Anschließend geben wir den vorgekochten Spargel
44 - Spargel addieren / Add asaparagus

sowie die angebratenen Champignons in die Sauce,
45 - Pilze hinzufügen / Add mushrooms

versehen alles mit einigen Spritzern – etwa einem Teelöffel – Zitronensaft
46 - Einige Spritzer Zitronensaft dazu geben / Add some dash of lemon juice

und lassen alles kurz aufkochen
47 - Kurz aufkochen lassen / Boil up

bevor wir schließlich die Creme fraiche hinzufügen
48 - Creme fraiche addieren / Add creme fraiche

und diese gründlich verrühren.
49 - Gut verrühren / Mix well

Das Ganze schmecken wir nun mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss ab
50 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss abschmecken / Taste with salt, pepper & nutmeg

und sobald alles geschmacklich passt – was wir einfach durch probieren testen können –
51 - Probieren / Try

addieren wir schließlich noch die Erbsen
52 - Erbsen dazu geben / Add peas

sowie das gewürfelte Geflügelfleisch
53 - Geflügel hinzufügen / Add poultry

und lassen alles für ca. 4-5 Minuten weiter vor sich hin köcheln.
54 - Köcheln lassen / Simmer

Sobald dann auch der Reis fertig ist, können wir das fertige Gericht unmittelbar servieren und genießen.
55 - Feines Hühnerfrikassee - Serviert / Delicate chicken fricassee - Served

Die sanft im Gemüsewasser gar gezogene Hühnerbrust hatte zwar beim Schneiden etwas gefasert, erwies sich beim Verzehr aber als unglaublich zart und saftig, so wie sein sollte. Gemeinsam mit dem frisch zubereiteten Spargel, den knackigen Erbsen und den Champignons ergänzte sie sich in der cremigen und würzigen Sauce zu einem absolut vorzüglichen Hühnerfrikassee. Die Entscheidung zu feinem Hähnchenbrustfilet anstatt des sonst verwendeten, eher minderwertigeren Geflügelfleisches zu greifen hatte sich auf jeden Fall ausgezahlt. Gemeinsam mit dem Reis ergab sich ein Gericht, dass ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann. Sehr lecker ist beim Verzehr übrigens auch das zusätzliche garnieren mit einigen weiteren Spritzern Zitronensaft. Alternativ hätte ich mir vielleicht auch noch kleine Blätterteig-Schälchen besorgen und das Hühnerfrikasse in diesen servieren können, aber ich fand den Reis dann doch als passendere Beilage – zumal sich dieser auch besser aufwärmen lässt.

56 - Feines Hühnerfrikassee - Seitenansicht / Delicate chicken fricassee - Side view

Werfen wir abschließend wie gewohnt noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Die Hühnerfrikassee-Zubereitung alleine kommt meiner Kalkulation nach auf einen Gesamtwert von ca. 1800kcal, aufgeteilt auf vier Portionen also 450kcal. Dazu kommen noch einmal 850kcal insgesamt für den Langkorn-Wildreis-Mix, also 212kcal pro Portion, womit wir bei einer Gesamtsimme von 662kcal pro Portion wären. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert, der das Ganze sogar als relativ leicht durchgehen lässt. Dennoch könnte man hier auch noch ein paar Kalorien einsparen, indem man statt Creme fraiche z.B. Creme legere oder Schmand verwendet. Aber das sind nur theoretische Überlegungen – aus meiner persönlichen Sicht gibt es an diesem Gericht erst einmal nichts zu verbessern. Sollte ich wider Erwarten dennoch ein noch besseres Rezept für Hühnerfrikassee finden, werde ich natürlich gerne hier darüber berichten. 😉

Guten Appetit

Hühnerbrust Orient [01.04.2014]

Heute fand sich mit der “Hühnerbrust Orient” – Gebratene Hühnerbrust mit Eblyrisotto, Mandeln, Kidney Bohnen und Zimt im Bereich Vitality mal wieder etwas neues und bisher unbekanntes auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Daher konnten mich weder das Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grüner Thai Curry Sauce oder das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke, noch der Hausgemachte Semmelknödel mit Rahmschwammerl bei Tradition der Region oder das Gyros vom Schwein mit Tztaziki, Zwiebeln und Fladenbrot bei Globetrotter davon abbringen, dieses Gericht gleich mal zu versuchen. Und dank der angenehm niedrigen 463kcal pro Portion war da sogar noch ein kleiner Becher Limetten-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot mit drin.

Hühnchenbrust Orient / Oriental chicken breast

Durch die etwas abstehenden Fasern an der sichtbaren Seite der Hühnerbrust befürchtete ich im ersten Moment, dass das Fleisch heute etwas trocken sein könnte, doch das erwies sich glücklicherweise als vollkommen unbegründet: Das angenehm groß geratene Stück Hühnerbrust erwies sich als sehr zart und saftig, so wie es sein sollte. Bedeckt war dieses von einer fruchtigen, mit exotischen Gewürzen und einem Lorbeerblatt versehenen Sauce aus grob gewürfelten Tomaten. Dazu gab es als Sättigungsbeilage “Zart”weizen – also vorgegarter Hartweizen, der hier in Deutschland auch nach dem größten Hersteller oft einfach Ebly genannt wird – welcher mit Kidney-Bohnen sowie Rosinen versehen und unter anderem mit Zimt gewürzt worden war. Von Mandeln konnte ich zwar nichts entdecken und Kidney-Bohnen kenne ich ja eher von mexikanischen Gerichten, aber das tat dem durchgehend positiven geschmacklichen Gesamteindruck, den ich von diesem Gericht hatte, absolut keinen Abbruch. Eine sehr orientalisch-exotische, sehr leckere Variante, Geflügel zu servieren – da kann ich nur hoffen dass es dieses Gericht nun häufiger hier geben wird. Und auch an dem kleinen Becher cremig-lockeren Limonen-Mousses mit seiner Garnitur aus einem Klecks Schoko-Mousse, einer Cocktailkirsche, einer Scheibe Mandarine und einigen Schokostreuseln gab es heute nichts auszusetzen.
Aus Erfahrung wissen wir ja inzwischen, dass solch exotische Dinge nicht unbedingt jedermanns Geschmack trifft. So auch heute, wo der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala von so etwas gewöhnlichem wie einem Schweine-Gyros mit Fladenbrot belegt wurde. Auf Platz zwei folgte der Semmelknödel mit Rahmschwammerl und den dritten Platz belegten die Asia-Gericht, die noch einen knappen Vorsprung vor der Hühnerbrust Orient aufzeigten, die somit knapp dahinter auf Platz vier landete. Und das, obwohl sowohl die beiden Personen vor als auch die Person nach mir an der Theke ebenfalls zu diesem Gericht gegriffen hatten.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerbrust: ++
Tomatensauce: ++
Orientalischer Zartweizen mit Rosinen: ++
Limetten-Mousse: ++

Harissa-Hühnchen mit Zucchini-Paprikagemüse [06.08.2013]

Neben dem Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry gab es an der Asia-Thai-Theke auch heute an heutigen Dienstag mal wieder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse, ein Gericht dass ich ja schon von den vorherigen Wochen her kannte. Aber da es neben einem Frischen Sommersalat mit Tomate, Paprika und Gurken, dazu gebackener Camembert und Preiselbeeren bei Vitality und dem Tiroler Gröstl mit Spiegelei heute bei Globetrotter auch ein neues Gericht in Form eines Harissa Hühnchen – Gebratene Hühnerbrust mit Harissa-Sauce, dazu Zucchini-Paprikagemüse gab, entschied ich mich dazu diesem heute mal eine Chance zu geben. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Vanille-Mousse auf roter Grütze auf mein Tablett.

Harissa-Hähnchen mit Paprikagemüse / Harissa chicken with bell pepper

Ich meinte nicht nur in der dunklen, fruchtig-scharfen Sauce, sondern meiner Meinung nach wohl auch auf der saftigen, zarten Hühnerbrust entdeckte ich den deutliche Geschmack von Harissa zu entdecken, jener Würzpaste aus frischen Chilis, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl, welche ich auch schon in den einen oder anderen Gerichten verwendet habe. Dazu ab es eine überaus großzügig bemessene Portion Fusili als Sättigungsbeilage und eine im Verhältnis doch etwas mickrig geratene Portion aus grob zerkleinerten und angebratenen Paprika und Zucchini. Insgesamt ein einfaches, aber wirklich gelungenes Gericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Und auch der Becher mit seiner Füllung aus zwei Dritteln luftig-lockerem Vanille-Mousse und einem Drittel mit ganzen Früchten versehener roter Grütze gab keinen Grund zur Kritik, auch wenn ich zugegebenermaßen die Kombination von Mousse und Grütze etwas ungewöhnlich fand. Aber geschmeckt hat es trotzdem – und das ist ja das wichtigste.
Als ich meine Blicke über die gewählten Gerichte der anderen Speisenden kreisen ließ, erschien es mir als würde ich auch heute die Asia-Gerichte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen müssen – auch wenn der Vorsprung vor dem ebenfalls sehr beliebten Tiroler Gröstl mit Spiegelei sich nur recht knapp gestaltete. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Hühnerbrust mit Harissa und der Sommersalat mit Camembert & Preiselbeeren – bei diesen beiden Gerichten konnte ich wirklich keinen klaren Favoriten ausmachen. Ungewöhnlich, aber ich glaube dass die aktuelle Urlaubssituation die Platzierungen beeinflusst hat, denn die Gästezahlen sind in der Regel etwas niedriger als sonst. Mal schauen wie lange diese Verschiebung anhält.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerbrust: ++
Harissa-Sauce: ++
Zucchini-Paprika-Gemüse: ++
Fusili: ++
Vanille-Mousse mit roter Grütze: ++