Cheese bacon omelette – das (Kurz-)Rezept

Beim abendlichen Durchsehen meines Kühlschranks entdeckte ich doch tatsächlich noch ein Päckchen Eier das dringend verbraucht werden musste. Also entschloss ich mich spontan dazu mir heute Abend etwas mit Eiern zum Abendbrot zu machen und daraus entstand schließlich dieses Omelette mit Bacon (Räucherspeck) und Käse.

Cheese bacon omelett

Was benötigen wir also für eine Portion?

4 – 5 Eier
100 – 110g Speckwürfel
1 bis 2 EL geriebenen Emmentaler
1 TL Kräuter der Provence (TK)
einen Schuss Milch
sowie Salz und Pfeffer zum würzen
und etwas Öl zum anbraten

Eier aufschlagen und mit einer Gabel verquirlen, dabei mit Salz und Pfeffer sowie den Kräutern der Provence würzen und mit einem Schuss Milch strecken (das macht das Ganze schön saftig und locker). Abschließend noch den Käse einstreuen. In einer kleinen Pfanne die Speckwürfel dann für einige Minuten knusprig anbraten und schließlich die gewürzte Eimasse hinein gießen und auf mittlerer Stufe für mindestens vier bis fünf Minuten stocken lassen. Dabei gleich zu Beginn bevor die Masse zu fest wird kurz mit dem Kochlöffel durch rühren und ggf. die Speckwürfel etwas besser verteilen. Ist die Masse einigermaßen fest geworden lassen wir sie als ganzes auf einen flachen Teller gleiten, stülpen die Pfanne mit der Wölbung nach unten darüber und drehen alles dann mit einer schnellen Bewegung um damit nun auch die andere Seite noch einmal für einige Minuten anraten kann. Sobald auch die zweite Seite gut angebraten ist, können wir unser Omelett auch schon genießen.

Cheese bacon omelett - CloseUp

Das Ergebnis war ein würziger und luftig-lockerer Fladen gebratener Eimasse mit reichlich Speck einem ganz leichten Aroma von Käse. Bisher hatte ich immer nur Rührei gemacht, also die Masse auch nach dem Stocken weiter verrührt und so alles zerkleinert, aber so ein Omelette macht natürlich rein optisch schon viel mehr her und das Auge isst ja wie man weiß mit.

Cheese bacon omelett - CloseUp II

Das Ganze dauert insgesamt etwa nur zehn Minuten ist wie ich finde eine sehr schmackhafte Alternative zum sonst verzehrten belegten Brot. Wer mag kann auch gerne noch ein paar Zwiebeln oder einige Champignons mit anbraten – die Variationsmöglichkeiten sind sehr vielfältig wie ich finde. Und als Verwertung baldig ablaufender Eiervorräte eignet es sich natürlich auch vorzüglich. 😉

In diesem Sinne: Guten Appetit

Rheinischer Sauerbraten mit Rotkohl & Klößen – das Rezept

Obwohl die Vorbereitungszeit ziemlich groß ist, entschloss ich mich eigentlich schon letztes Wochenende dazu mich endlich mal am Sauerbraten zu versuchen, um genau zu sein an der Rheinischen Variante mit Rosinen. Dazu schaute ich mir einige Rezepte hierzu an und versuchte dann das Beste aus allen zu einer eigenen Variante zu kombinieren. Einige sprachen davon das Fleisch nur 2-3 Tage einzulegen, da ich aber weiß dass Marinade nur ca. 1 cm pro Tag ins Fleisch einzieht entschloss ich mich dazu den Anleitungen Folge zu leisten die das Fleisch für ganze sieben Tage, also eine Woche einlegten. Und das Ergebnis war wie ich fand mal wieder sehr gelungen, daher möchte ich die Gelegenheit nutzen es hier mal kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3 – 4 Portionen?

850-900g mageren Rinderbraten, z.B. aus der Hüfte
04 - Zutat Rinderbraten

Für die Marinade:

Gewürze: 9 schwarze Pfefferkörner, 2 Lorbeerblätter, 5 Wacholderbeeren und 3 Nelken
01 - Zutat Marinade Gewürze

Gemüse: 1 Bund Suppengemüse / Wurzelgemüse, 1 Zwiebel und 2 Zehen Knoblauch
02 - Zutat Marinade Gemüse

300ml Rotwein (trocken) und 150ml Rotweinessig
03 - Zutat Marinade Wein und Rotweinessig

sowie eine kräftige Prise und Zucker und etwas Salz

Außerdem benötigen wir für den Braten:

1 mittlere Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

200ml Bratenfond
06 - Zutat Bratenfond

1,5 bis 2 EL Honig
07 - Zutat Honig

50-60g Soßenkuchen (ein spezieller Lebkuchen – findet man fertig im gut sortierten Supermarkt)
08 - Zutat Soßenkuchen

1 Handvoll Rosinen
09 - Zutat Rosinen

sowie etwas Pflanzenöl oder Butterschmalz zum braten

Außerdem brauchen wir noch:

Kartoffelklöße (Ich wählte fertige im Kochbeutel)
10 - Zutat Kartoffelknödel

1 große Dose Rotkohl
11 - Zutat Rotkohl

2 Nelken und 1 Lorbeerblatt (Optional für den Rotkohl)
12 - Zutat- Nelken und Lorbeerblatt

2-3 TL Preiselbeer-Gelee (Optional für den Rotkohl)
13 - Zutat Preiselbeergelee

Wir beginnen also sieben Tage bevor wir das Gericht zubereiten wollen erst einmal damit, das Fleisch einzulegen. Dazu waschen wir das Gemüse und zerkleinern es grob
14 - Gemüse grob schneiden

geben es in ein Behältnis, addieren die Gewürze in Form von Lorbeerblättern, Pfeffer, Wacholderbeeren und Nelken
15 - Gemüse und Gewürze in Schüssel-geben

und gießen es dann mit Rotwein und Rotweinessig auf.
16 - Mit Wein und Rotweinessig aufgießen

Außerdem geben wir – als geschmacklichen Gegensatz zu der Säure des Essigs – noch eine großzügige Menge Zucker (2-3 TL) sowie eine Prise Salz hinzu
17 - Mit Salz und Zucker würzen

und verrühren alles kräftig miteinander.
18 - Verrühren

Anschließend geben wir die so entstandenen Beize oder Marinade gemeinsam mit dem Fleisch in ein verschließbares Behältnis und lassen es für sieben Tage im Kühlschrank ruhen, wobei wir es alle ein bis zwei Tage wenden. Ich entschied mich hier für eine große Gefriertüte, aus der ich die Luft herauspresste und sie dann mit einem Klipp verschloss. Eine Schüssel legte ich aber trotzdem unter, man weiß ja nie.
19 - Fleisch in Wein-Essig-Gemüse-Mischung einlegen

Eine Woche später:

Nach einer Woche entnehmen wir das eingelegte Fleisch aus dem Kühlschrank und legen es trocken. Dabei bitte sorgfältig die Oberfläche des Fleisches absuchen, denn durch das lange liegen drückt sich gerne mal eine Wacholderbeere oder Nelke in die Oberfläche, die wir später natürlich nicht im Sud haben wollen. Das Gemüse mit der Marinade legen wir bei Seite, da wir es später noch einmal benötigen
21 - Fleisch aus Marinade nehmen

Jetzt schneiden wir eine Zwiebel in Würfel
20 - Zwiebel zerkleinern

und braten das Fleisch dann in einem großen Topf oder einem Bräter in etwas Pflanzenöl oder Schmalz kräftig rundherum an. Zum Wenden sollte man dabei aber eine Zange verwenden, da wir an dieser Stelle verhindern sollten das Fleisch anzustechen und den Bratensaft austreten zu lassen. Hier ist Vorsicht geboten, denn das Fleisch ist noch feucht und es spritzt daher beim Braten etwas.
22 - Fleisch von allen Seiten scharf anbraten

Ist das Fleisch von allen Seiten angebraten, schalten wir die Kochplatte etwas herunter und geben die Zwiebelwürfel hinzu, die wir goldbraun werden lassen
23 - Zwiebeln mit rösten

dann geben wir den Honig hinzu und lassen ihn kurz karamellisieren.
24 - Honig dazu und karamellisieren-lassen

Durch ein Sieb – damit verhindern wir dass Gewürze oder Gemüse mit in den Topf fällt – gießen wir nun etwa die Hälfte der Marinade-Flüssigkeit aus Rotwein und Rotweinessig hinein
25 - Marinade angießen

gießen den Bratenfond auf
26 - Bratenfond dazu

und lassen dann alles für etwa zwei Stunden auf mittlerer Stufe geschlossen langsam vor sich hin schmoren
27 - Geschlossen schmoren lassen

wobei wir es etwa alle 30 Minuten vorsichtig wenden.
28 - Gelegentlich wenden

Nach den zwei Stunden können wir dann zuerst einmal die Kartoffelklöße ansetzen.
30 - Klöße ansetzen

Dann entnehmen wir den Braten und stellen ihn warm. Ich wickelte ihn dazu in etwas Alufolie ein. Das Fleisch war zu diesem Zeitpunkt bereits so schon zart und mürbe, dass ich Probleme hatte es mit der Zange zu greifen.
29 - Braten entnehmen

Nun bröseln wir das Soßenenkuchen nach und nach in den Sud
31 - Soßenkuchen hinein bröseln

verrühren ihn gut
32 - Gut verrühren

und lassen alles kurz aufkochen damit sich der Soßenkuchen gut auflöst. Danach können wir die Kochplatte auf die niedrigste Stufe schalten.
33 - Kurz Aufkochen lassen

Anschließend geben wir noch die Rosinen hinein.
34 - Rosinen hinein

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt das Rotkraut mit den Gewürzen und etwas Wasser aufzusetzen.
35 - Rotkohl aufsetzen

Während der Rotkohl kocht, wickeln wir unser warm gestelltes Fleisch aus der Alufolie und schneiden es in Scheiben. Dabei sollten wir unbedingt auf die Maserung achten und entgegen dieser schneiden, da ansonsten das Fleisch zerfasert.
36 - Fleisch schneiden

Das so zerteilte Fleisch legen wir zurück in die Sauce damit es wieder auf Temperatur kommt.
37 - Fleisch zurück in Sauce geben

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Preiselbeer-Gelee unter das Rotkraut zu rühren – das gibt dem Gemüse noch zusätzlich eine angenehm fruchtige Note wie ich finde.
38 - Gelee in Rotkohl einrühren

Sobald die Klöße fertig gekocht sind
39 - Klöße fertig

schrecken wir sie noch unter kalten Wasser ab
40 - Klöße abschrecken

und können anschließend unser fertiges Gericht servieren.
41 -  Sauerbraten mit Rotkohl & Klößen - serviert

Diese europäisch-deutsche Variante eines süß-sauren Gerichts ist doch immer wieder ein Genuss wie ich feststellen durfte. Das Fleisch war durch die lange Zeit die es in der Marinade verbracht hatte angenehm zart und durch das schmoren zusätzlich vor allem außen etwas Mürbe geworden. Ganz innen war es wiederum noch etwas fester, aber zum Glück nur leicht trocken – dabei erwies sich der Geschmack als ganz leicht säuerlich so wie es sein sollte. Die dickflüssige Sauce, die durch die Beigabe von Soßen-/Lebkuchen und Rosinen einen etwas süßeren Geschmack angenommen, was wunderbar mir dem Fleisch harmonierte. Gemeinsam mit dem fruchtigen und würzigen Rotkraut und den Kartoffelklößen als Sättigungsbeilage ein wirklich sehr gelungenes Gericht.
42 - Sauerbraten mit Rotkohl & Klößen - CloseUp
Ich hatte ja zuerst befürchtet dass das Fleisch bei so langer Liegezeit im Kühlschrank verderben könnte, doch dank des Einlegens in Essig und Wein hatte es keinerlei Schaden genommen und erwies sich nach dem Braten als wahrer Genuss. Für meinen ersten selbst gemachten Sauerbraten konnte ich wirklich sehr zufrieden sein und hoffe mit dieser bebilderten Anleitung dem einen oder andere Hobbykoch eine Anregung für ein wirklich leckeres Gericht gegeben zu haben.

Guten Appetit

Tiramisu mit Ricotta – das Rezept

In meinem Kühlschrank fand sich doch tatsächlich noch ein Päckchen Ricotta das kurz davor war sein Haltbarkeitsdatum zu überschreiten. Daher entschied ich mich heute dazu, daraus eine leckere Portion Tiramisu zu zuzubereiten. Ich weiß, normalerweise macht man so etwas mit Mascarpone und Eiern, aber diese Variante erschien mir auch mal wert ausprobiert zu werden. Und das Ergebnis war so lecker dass ich es nicht versäumen möchte das Rezept hier kurz mal vorzustellen.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

ca. 100g Löffelbiscuits
06 - Zutat Löffelbuscuits

250g Ricotta
01 - Zutat Ricotta

2 Tassen Espresso oder 1 Tasse starken Kaffee
02 - Zutat Espresso

150g Schlagsahne
03 - Zutat Schlagsahne

1 EL Vanillezucker
04 - Zutat Vanillezucker

1 – 2 EL Amaretto
05 - Zutat Amaretto

2 EL Zucker
07 - Zutat Zucker

Dunklen Kakao oder Schokoladensplitter zum bestreuen
08 - Zutat Kakao

Zuerst rühren wir den Vanillezucker in die Sahne und schlagen diese steif.
09 - Sahne schlagen

Dann verrühren wir Zucker, Ricotta und Amaretto miteinander
10 - Ricotta Zucker & Amaretto verrühren

und heben dann die Sahne unter.
11 - Sahne unterheben

Anschließend weichen wir die Löffelbiscuits in dem Kaffe ein. Dazu eignet sich wunderbar ein flacher Teller, wir müssen aber schnell sein da sich die Löffelbiscuits schnell vollsaugen und dann zerfallen könnten.
12 - Buscuit in Espresso einweichen

Die so mit Kaffee vollgesogenen Biscuits geben wir nun in eine passende Form – ich nutzte eine Auflaufform –
13 - Buscuits in Form geben

und geben eine Schicht der Ricotta-Sahne-Mischung darauf.
14 - Schicht Sahne-Ricotta-Mischung aufbringen

Es folgt eine weitere Schicht kaffeegetränkter Buscuits
15 - Weitere Schicht Buscuits darauf

und schließlich der Rest der Mischung.
16 - Rest Ricotta Sahne darauf

Abgedeckt kommt alles dann für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank wo es fest werden kann. Danach können wir die Form wieder entnehmen
17 - Nach drei Stunden Kühlschrank

und bestreuen alles mit einer Schicht dunklen Kakaos. Alternativ könnte man auch dunkle Schokolade nehmen, ich finde aber dass zu einem guten Tiramisu einfach Kakao gehört.
18 - Tiramisu - Mit Kakao bestreuen

Danach lassen wir den Kakao noch einmal für 30 Minuten im Kühlschrank einwirken und können das Dessert dann servieren.
19 - Tiramisu - Serviert

Das Ganze war von einem regulären Tiramisu kaum zu unterscheiden. Ich hatte aber nur Esslöffel Amaretto hinein getan, hier hätte ein zweiter mit Sicherheit nicht geschadet. doch davon abgesehen ein absolut leckere Dessert, das ich mir zu den Resten meines Chili con Kürbis von gestern schmecken ließ.

20 - Tiramisu - CloseUp

Zwar ist das Ganze nicht gerade leicht, aber doch eindeutig leichter als ein echtes Tiramisu, denn Ricotta hat im Vergleich zu Mascarpone gerade mal die Hälfte an Kalorien. Und dafür war es sehr lecker kann ich nur sagen – das Rezept kann ich vorbehaltlos weiterempfehlen.

Guten Appetit

Chili con Kürbis (Kürbis-Chili) – das Rezept

Passend zum Herbst und der aktuell laufenden Kürbissaison dachte ich so bei mir, dass ich ja eigentlich mal etwas mit diesem Gemüse zuzubereiten. Immerhin ist so ein Kürbis nicht nur Kalorienarm, sondern auch reich an Kalzium, Magnesium, Kalzium und Folsäure, enthält viele Antioxidantien und Carotinoiden, wobei er geschmacklich sowohl mit Ingwer also auch mit Chili harmoniert. Und da ich ja ein großer Freund von mexikanischen Chili-Gerichten bin, fiel meine Wahl auf ein Chili con Kürbis für das ich ein Basisrezept hatte dass ich noch nach eigenem Gutdünken etwas modifizierte und verbesserte. Und das Ergebnis war wirklich unglaublich lecker – ich war sehr begeistert und möchte daher nicht darauf verzichten das Rezept hier einmal in üblicher Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

1 Hokkaido-Kürbis (920g Gesamtgewicht – ergibt ca. 500-600g Fruchtfleisch)
01 - Zutat Hokkaido

250-300g Rinderhackfleisch
02 - Zutat Rinderhack

800g Tomaten in Stücken
03 - Zutat Tomatenstücke

1 Dose Kidneybohnen (400g – 250g Abtropfgewicht)
04 - Zutat Kidneybohnen

1 mittlere Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

1 größere Jalapeno Chili
06 - Zutat Jalapeno

2 Zehen Knoblauch
07 - Zutat Knoblauch

Tabasco (optional – nach belieben)
08 - Zutat Tabasco

sowie etwas Olivenöl zum anbraten
und Salz und Pfeffer zum würzen.

Zuerst kümmern wir uns einmal um den Kürbis. Dazu waschen wir ihn gründlich und entfernen erst einmal die Kerne und das faserige Fruchtfleisch aus der Mitte des Kürbis.
09 - Kürbis entkernen

Zwar kann man beim Hokkadio-Kürbis die Schale eigentlich mitessen, dennoch entschied ich mich dazu den Kürbis zu schälen
10 - Kürbis schälen

und zerteilte ihn dann in mundgerechte Würfel.
11 - Kürbis würfeln

Außerdem schälen wir die Zwiebel und zerteilen sie in kleine Stücke
12 - Zwiebel hacken

und entkernen die Jalapeno-Chili und schneiden sie ebenfalls klein.
13 - Jalapeno zerteilen

In einer großen Pfanne braten wir dann das Rinderhack krümelig an, wobei wir es gleich kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
14 - Hackfleisch krümelig anbraten-und-würzen

Dann fügen wir die Zwiebel hinzu, dünsten sie etwas an,
15 - Zwiebel mit andünsten

pressen die Knoblauchzehen hinein
16 - Knoblauch dazu pressen

und fügen die geschnittene Jalapeno mit in die Pfanne.
17 - Japapenos mit anbraten

Alles lassen wir einige Minuten vor sich hin bruzzeln und geben dann den gewürfelten Kürbis hinzu, den wir ebenfalls für drei bis vier Minuten braten
18 - Kürbiswürfel dazu und anbraten

und dann mit den Tomatenstücken aufgießen.
19 - Tomaten aufgießen

Den Pfanneninhalt lassen wir kurz aufkochen und dann für zwanzig Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir ihn regelmässig umrühren.
20 - köcheln lassen

Erst dann geben wir noch die Kidneybohnen hinzu und lassen alles noch einmal für 10 Minuten weiter köcheln.
21 - Bohnen dazu geben

Schließlich probieren wir alles wobei wir vor allem testen ob der Kürbis gut durchgekocht ist
22 - probieren

und schmecken es ggf. noch einmal mit Salz, Pfeffer und etwas Tabasco ab.
23 - abschmecken

Dann brauchen wir es nur noch zu servieren und genießen.
24 - Chili con Kürbis / Chili con Pumpkin - fertiges Gericht

Der Kürbis mit seinem leicht nussigen Aroma und einer Konsistenz die etwa der von gekochten Kartoffeln ähnelte passte harmonierte wunderbar zu dem angebratenen Hackfleisch, den Tomaten und den Kidneybohnen. Dabei gab die Jalapeno und natürlich auch der Spritzer Tabasco dem ganzen eine angenehme Schärfe so wie ich es bei einem guten Chili auch erwarte.

25 Chili con Kürbis / Chili con Pumpkin - CloseUp

Wer auf Fleisch ganz verzichten will, kann das Hackfleisch natürlich auch weglassen und das Chili so vegetarisch machen. Ansonsten gibt es wenig was man hier noch verbessern könnte – alleine bei der Auswahl der verwendeten Gemüsesorten könnte man zumindest theoretisch noch variieren. Ich hatte zwar überlegt ob ich noch Paprika und/oder Mais mit hinzu gebe, dann aber doch darauf verzichtet da ich nicht sicher war wie dies mit dem Kürbis zusammenpassen würde. Obwohl zumindest der Mais hier bestimmt nicht geschadet hätte.
In der Summe erwies sich das Chili con Kürbis als wirklich sehr leckere und geschmacklich sehr gelungene Variante des klassischen Chili con Carne – ich kann das dieses Rezept mal wieder vorbehaltlos weiterempfehlen.

Guten Appetit

Toast Hawaii – das Rezept

Heute Abend hatte ich einmal Lust auf etwas, das sich seit den 1950er Jahren hier in Deutschland mit großer Popularität erfreut: der klassische Toast Hawaii. Die Erfindung dieses Gerichts schreibt man dem deutschen Fernsehkoch Clemens Wilmerod zu. Gudrun Rothaug schrieb darüber sehr treffend in Vom Toast Hawaii zum Döner. Essen in Deutschland (erschienen in In aller Munde. Ernährung heute – Suhrkamp 2004) darüber:

  1. (Wilmerod) bündelte auf wenigen Quadratzentimetern Weizenbrot die Sehnsüchte einer ganzen Epoche: Die verschwenderische Kombination aus Schinken und Käse demonstrierte den neu gewonnenen Wohlstand, Ananas […] drückt die Sehnsucht nach der weiten Welt aus.

Das drückt wie ich finde sehr schön genau das aus, was ein solches Gericht ausmacht. Dabei ist es gar nicht schwer zuzubereiten – werfen wir jetzt einen Blick auf den Zubereitungsprozess.

Was brauchen wir für 4 Toasts?

4 Scheiben Kochschinken
01 - Zutat Kochschinken

4 Scheiben Ananas
02 - Zutat Ananasscheiben

4 Scheiben Schmelzkäse nach Wahl – ich griff zu Chester
03 - Zutat Chester

4 Scheiben Sandwichtbrot oder -toast
04 - Zutat Sandwichtoast

Preiselbeeren oder Cocktailkirschen zum garnieren
05 - Zutat Preiselbeeren

Zuerst Toasten wir die Scheiben ganz kurz im Toaster vor und heizen gleichzeitig den Backofen auf 180 Grad vor,
06 - Toasten

anschließend bestreichen wir die Brote mit etwas Butter,
07 - Mit Butter bestreichen

belegen sie mit dem Kochschinken,
08 - Mit Schinken belegen

geben die Ananasscheiben mittig darauf
09 - Ananasscheiben drauf

und belegen diese schließlich noch mit den Schmelzkäse-Scheiben.
10 - Mit Chester belegen

Anschließend geben wir die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegten Rost
11 - auf Backpapier-Rost geben

und sobald der Ofen aufgeheizt ist überbacken unsere Rohlinge dort für sechs bis acht Minuten bis der Käse über den Ananasscheiben geschmolzen sind.
12 - Überbacken

Dann brauchen wir nur noch die fertigen Toastscheiben mit Preiselbeeren oder (wenn vorhanden) Cocktailkirschen garnieren und das Ganze zu servieren.
13 - Toast Hawaii - Fertiges Gericht

Ein Klassiker kann ich da nur sagen. Die Kombination aus Schinken, Ananas und Schmelzkäse und dem Klecks Preiselbeeren kombinierten das deftige mit dem Süßen auf absolut leckere Weise. Dabei fand ich die Variante mit Vollkorntoast noch etwas besser als das reine Weißbrot da dieses beim Backen eine bessere “Knusprigkeit” erreicht. Aber das muss jeder natürlich selbst beurteilen.

14 - Toast Hawaii - CloseUp

Wer mag kann außerdem auch gerne noch Mayonaise über die Butter schmieren, da ich aber kein großer Freund dieser Sauce bin habe ich darauf verzichtet. Eine weitere Erweiterung die ich sogar kurz in Betracht gezogen hatte war das zusätzliche braten von Spiegeleiern und sie vor dem Verzehr auf die geschmolzenen Käsescheiben zu legen. Außerdem könnte man auch noch etwas edelsüßes Paprikapulver auf den geschmolzenen Käse aufbringen. Die Variationsmöglichkeiten sind wie man sieht sehr vielseitig – ein leckeres und extrem einfach zuzubereitendes Gericht dass ich mal wieder vorbehaltlos weiterempfehlen kann.

Guten Appetit