Gaeng Dang Phed [31.05.2012]

Obwohl die reguläre Küche mit Spaghetti mit Balsamico-Linsen in der Sektion Vitality, einer Portion Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region und schließlich einem Hamburger mit frischem Salat, Tomate und Gurke, dazu Pommes Frites bei Globetrotter durchaus interessante Gerichte anbot, wollte ich den heutigen Donnerstag doch nutzen um mal wieder Asiatisch zu speisen. Dort standen heute Rau Xao – Gebratenes Chinagemüse Peking Art als vegetarisches Angebot, sowie Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry und Chop Suey – Pute, Schwein und Rind gebraten in verschiedenem Gemüse in süßer Chili-Sauce als fleischhaltige Gerichte auf der Karte. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich schließlich für die Ente, die ich mir mit einer Schale Reis als Sättigungsbeilage und einem Becherchen Mango-Mousse von der Dessert-Theke.

Gaeng Dang Phed

Das rote Curry erwies sich zwar als nicht wirklich scharf, allerhöchstens ein bisschen pikant. Aber das tat dem guten Geschmack dieses Gerichtes keinen Abbruch, denn die Kombination aus reichlich Entenfleisch-Stücken mit einer bunten Auswahl an Gemüsesorten wie Brokkoli, Paprika, Zucchini, Möhren, Bambussprossen, Kohl, Curryblättern und Mu-Err-Pilzen erwies sich als mal wieder sehr lecker und gemeinsam mit dem Reis, den ich mir wir üblich mit etwas süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, eine reichhaltige, schmackhafte und sättigende Zusammenstellung, die mal wieder alle Anforderungen an ein solches Gericht erfüllte. Und auch das lockere, mit ein paar Schokoperlen garnierte Mango-Mousse gab keinen Grund zur Kritik.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch Beobachtung der anderen Gäste aufstellte, lag heute natürlich der Hamburger mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Angeboten unschlagbar auf Platz eins. Platz zwei belegten wieder die Asia-Gerichte, gefolgt von den Spaghetti mit Balsamico-Linsen, die meiner Meinung nach noch ganz leicht vor dem Rahmschwammel mit Semmelknödel landeten.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Dang Phed: ++
Reis: ++
Mango-Mousse: ++

Gai Pad Prik King [01.03.2012]

Zwar bot die reguläre Küche heute mit Pikantes Bohnengulasch bei Vitality, einem Schweinebraten mit Biersauce und Semmelknödel in der Abteilung Tradition der Region sowie einem Rindergeschnetzelten “Stroganoff” im Reisrand als Globetrotter-Angebot durchgehend interessante und ansprechende Gerichte, doch irgendwie hatte ich heute mal Lust auf etwas von der Asia-Thai-Theke. Dort fand sich neben dem Gebratenem Curry-Gemüse auf Thai-Art mit dem Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry auf gleich etwas, das mir zusagte. Dazu noch eine Schüssel Reis und ein Glückskeks und fertig war mein heutiges Mittagsgericht.

Gai Pad Prik King

Gemeinsam mit der für asiatische Gerichte typischen Gemüsemischung, die heute aus Möhrenscheiben, Paprika, Blumenkohl, Zucchinischeiben, Kohl und Curryblättern bestand, fanden sich in einer Sauce aus Kokosmilch und rotem Curry zahlreiche zarte und saftige Hähnchenfiletstücken in der Zusammenstellung, die sich als leicht scharf herausstellte. Wie immer sehr lecker wie ich mal wieder feststellen konnte, gemeinsam mit dem Reis, den ich wie immer mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab sich ein schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden.
Bei den anderen Kantinengästen waren die Vorlieben heute so weit gestreut dass es mir wirklich schwer fiel eine klare Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich würde aber fast dazu neigen, sowohl dem Rindergeschnetzelten “Stroganoff” und dem Schweinebraten mit Biersauce beiden den ersten Platz zuzubilligen. Obwohl es zuerst nach einem knappen Sieg für den Schweinebraten aussah, konnte ich bei einem genaueren Blick etwa gleich viele Tabletts erkennen auf denen ein Teller Rindergeschnetzeltes ruhte. Auf Platz drei kamen, auch sehr knapp hinter den beiden anderen Gerichten, dann die Asia-Gerichte und wieder nur sehr knapp dahinter auf Platz vier schließlich der Bohnengulasch. Wie gesagt: Die Vorlieben waren heute sehr breit gestreut, was ja eher selten der Fall ist. Aber das wird wohl die Ausnahme bleiben denke ich mal.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Prik King: ++
Reis: ++

Gaeng Dang Gai [13.04.2010]

Obwohl die Angeboten der regulären Küche heute – bestehend aus “Griechischem Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven” im Bereich Vitality, “Szegendiner Rindergulasch mit Salzkartoffeln” als traditionell-regionale Speise und “Cevapcici auf Tomatenreis mit Avjar und Zwiebeln” an der Globetrotter-Theke – durchaus verlockend klangen, entschied ich mich heute dann doch mal wieder für etwas Asiatisches. Das “Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenen Gemüsen” klang zwar auch nicht schlecht, aber meine entgültige Wahl fiel dann doch auf das “Gaeng Dang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Bambussprossen in scharfem rotem Curry“. Dazu gab es natürlich eine Schale Reis, den ich mir noch mit etwas Sambal Olek zusätzlich schärfte – ich mag es nun mal scharf und traute der Ankündigung von “scharfem roten Curry” nicht wirklich.

Gaeng Dang Gai

Die beiden Kritikpunkte an dem Gericht möchte ich gleich zu Beginn nennen: Zum einen fand ich die verwendeten Stücke Geflügelfleisch etwas zu groß geraten und zum anderen fand ich das Verhältnis von Bambussprossen zum restlichen Gemüse etwas zu sehr zu Gunsten der Bambussprossen zu tendieren. Aber gerade bei letzterem kann ich mich auch einfach beim beladen meiner Schale etwas vergriffen haben. Von diesen kleinen negativen Punkten in der Darreichung abgesehen fand ich das Gericht aber dennoch sehr gelungen. Zwischen dem Hühnerfleisch fanden sich wieder eine große Breite an verschiedensten Gemüsen – neben den bereits erwähnten Bambussprossen fand ich auch Kohl, Zucchini, Karotten, Paprika, Zuckerschoten, Wirsing und noch einiges anderes, wobei ich gar nicht alles auf Anhieb identifizieren konnte. Und dann war das ganze auch noch angenehm scharf, wobei die Schärfe einen eher unterschwelligen Ton hatte, während die Schärfe des Sambal Olek auf dem Reis direkt zu schmecken war. Daher konnte ich trotz der zusätzlichen Schärfung deutlich heraus schmecken, dass man auch bei der angekündigten Schärfe der roten Currys nicht übertrieben hatte. Ich bereute sogar etwas, mir nicht zumindest ein Glas Wasser mit dazu genommen zu haben. In der Summe ein sehr leckeres und gelungenes Gericht, das wohl aufgrund des vielen Gemüses auch kalorientechnisch nicht allzu kräftig reingehauen haben dürfte.
Unter den anderen Gästen lieferten sich aber das Cevapcici und der Rindergulasch ein Kopf-an-Kopf Rennen um den ersten Platz, den meines Eindruckes nach das Cevapcici knapp gewann. Aber auch die Asia-Speisen waren dem eng auf den Fersen. Letztlich wurde aber auch der Griechische Gemüsetopf nicht verschmäht. Ich aber war mit meiner Wahl wieder einmal sehr zufrieden – auch wenn ich damit mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack treffe, so finde ich die angebotenen Asia-Gerichte hier im Betriebsrestaurant immer wieder eine gute Alternative zur regulär-westlichen Küche bieten.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Dang Gai: ++
Reis: ++

PS: Mit diesem Foto habe ich die 6000 Bilder Marke bei flickr.com erreicht.