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Gemüse-Risotto mit Rotbarschfilet – das Rezept

Saturday, September 21st, 2013

Ich liebe nun einmal Risottos und mit diesem Gemüse-Risotto mit Rotbarschfilet hatte ich mal wieder ein Rezept entdeckt, das es mir wert schien ausprobiert zu werden. Sehr interessant daran fand ich dabei die Tatsache, dass man hier nicht mit einem fertigen Fisch-Fond arbeitet, sondern diesen sich selbst aus einigen Zutaten anfertigt. Und das Ergebnis konnte sich wirklich mal wieder schmecken lassen, daher möchte ich natürlich nicht versäumen das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für den Sud

600ml Gemüsebrühe
01 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

3 schwarze Pfefferkörner
02 - Zutat Pfefferkörner / Ingredient peppercorns

2 kleine Gemüsezwiebeln
04 - Zutat Gemüsezwiebeln / Ingredient onions

1 Lorbeer-Blatt
03 - Zutat Lorbeerblatt / Ingredient bayleaf

Außerdem benötigen wir

450g Rotbarsch-Filet
05 - Zutat Rotbarschfilet / Ingredient redfish filet

250g Risotto-Reis
05 - Zutat Risotto-Reis / Ingredient risotto rice

400g Möhren
07 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

400g Erbsen (TK)
08 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

100ml trockener Weißwein
09 - Zutat Weißwein / Ingredient white wine

2 mittlere Zwiebeln
10 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2 Zehen Knoblauch
11 - Zutat Knoblauchzehen / Ingredient garlic

2-3 EL Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie Salz und Pfeffer zum würzen
und etwas Parmesan, Zitronensaft und Petersilie zum garnieren

Beginnen wir also damit, die Gemüsebrühe in einen Topf zu geben und sie zum kochen zu bringen.
12 - Gemüsebrühe in Topf erhitzen / Heat up vegetable stock in pot

Dann schälen wir die beiden kleinen Zwiebeln
13 - Zwiebeln schälen / Peel onions

und geben sie gemeinsam mit dem Lorbeerblatt und den Pfefferkörnern in die Gemüsebrühe und lassen alles für 10 bis 12 Minuten vor sich hin köcheln.
14- Zwiebel, Lorbeer & Pfeffer kochen / Cook onions, bayleaf & pepper corns

In der Zwischenzeit halbieren wir die Rotbarsch-Filets damit sie später in den Topf passen
15 - Rotbarsch halbieren / Cut redfish in halfs

und nutzen diese Gelegenheit auch gleich, um die Filetstücke nach Gräten abzusuchen und diese mit Hilfe einer Grätenpinzette zu entfernen.
16 - Gräten entfernen / Remove fish bones

Außerdem schälen wir die Möhren
17 - Möhren schälen / Peel carrots

und würfeln sie sehr fein.
18 - Möhren fein würfeln / Dice carrots

Nach etwa zwölf Minuten stellen die Kochplatte aus, entnehmen wir die Zwiebeln aus dem Sud
19 -  Zwiebeln entnehmen / Remove onions

und geben dann die Rotbarsch-Filets in den noch heißen Sud, um sie über weitere zehn Minuten gar ziehen zu lassen.
20 - Rotbarschfilet gar ziehen lassen / Poach redfish filet

Außerdem schälen und würfeln wir die beiden mittleren Zwiebeln
21 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und zerkleinern die beiden Knoblauchzehen sehr fein.
22 - Knoblauch fein hacken / Grind garlic

Nach zehn Minuten entnehmen wir schließlich die gegarten Rotbarsch-Filets und legen sie bei Seite.
23 - Barschfilet vorsichtig entnehmen / Remove redfish cautiously

Den Sud gießen wir durch ein Sieb, um die Pfefferkörner und das Lorbeerblatt heraus zu filtern,
24 - Fischsud durch Sieb abgießen / Drain stock through sieve

und füllen dann den verbliebene Sud mit etwas Wasser wieder auf 600ml auf
25 - Mit Wasser auf 600ml auffüllen / Refill with water to 600ml

und geben alles dann zurück in den Topf, um dort alles auf niedriger Stufe warm zu halten.
26 - Sud im Topf warm halten / Keep stock warm at pot

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun zwei bis drei Esslöffel Olivenöl
27 - Öl erhitzen / Heat up oil

und dünsten Zwiebeln und Knoblauch darin an.
28 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions & garlic

Ist beides glasig angedünstet, geben wir den Risotto-Reis ebenfalls in die Pfanne
29 - Reis addieren / Add rice

und dünsten ihn für zwei Minuten bei häufigen umrühren glasig an.
30 - Reis andünsten / Braise rice lightly

Dann geben wir die gewürfelten Möhren
31 - Möhren hinzufügen / Add carrots

sowie die Erbsen mit in die Pfanne
32 - Erbsen hinzu geben / Add peas

und braten sie ebenfalls einige Minuten mit an.
33 - Gemüse kurz andünsten / Braise vegetables

Den Pfanneninhalt gießen wir dann mit dem Weißwein auf,
34 - Weißwein angießen / Add white wine

lassen diesen dann komplett einkochen
35 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

und würzen alles mit Salz und Pfeffer
36 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

bevor wir beginnen, nach und nach etwas vom warm gehaltenen Fisch-Sud hinzu zu geben
37 - Fischsud hinzu gießen / Add fish stock

und das Ganze dann für ca. 25 Minuten auf reduzierter Stufe geschlossen zu garen
38 - Geschlossen köcheln / Simmer closed

wobei wir das gelegentliche umrühren natürlich nicht vergessen dürfen, damit nichts anbrennt.
39 - Gelegentliches umrühren nicht vergessen / Don't forget to stir from time to time

Während das Risotto vor sich hin gart, zerkleinern wir die Barschfilets ein wenig. Diese Gelegenheit eigenet sich auch sehr gut, den Fisch noch einmal nach Gräten abzusuchen.
40 - Rotbarsch zerkleinern / Cut redfish

Zwischendurch dürfen wir nicht vergessen, wieder etwas vom Fisch-Sud zum Risotto zu gießen und es umzurühren.
41 - Sud nachgießen / Add stock

Kurz vor Garende geben wir schließlich das zerkleinerte Rotbarsch-Filet zum Risotto hinzu
42 - Rotbarsch addieren / Add redfish

und heben es vorsichtig unter, damit es nicht zu sehr zerfällt.
43 - Vorsichtig unterheben / Fold in with caution

Abschließend probieren wir das Ganze noch einmal
44 - Probieren / Try

und schmecken es noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer ab.
45 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Dann endlich können wir das Gericht mit frisch geriebenen Parmesan, Petersilie und einigen Spritzern Zitronensaft garniert servieren.
46 - Gemüse-Risotto mit Rotbarsch - Serviert / Vegetable risotto with redfish - Serviert

Das angenehm bissfest gegarte Gemüse alleine gab dieser Risotto-Zubereitung alleine schon ein angenehmes und leicht süßlich anmutendes Aroma, das aber gut mit den Gewürzen abgestimmt wurde. Dazu noch der zarte und aromatische Rotbarsch sowie die Garnitur aus würzigem Parmesan, Zitrone und Petersilie und fertig war eine Risotto-Zubereitung, die geschmacklich seines Gleichen suchte. Ich hatte ja befürchtet, dass das Gemüse nicht ganz gar wird, aber durch das geschlossene Zubereiten hatte es glücklicherweise genau den richtigen Grad der Zubereitung erreicht. Sehr empfehlenswert.

47 - Gemüse-Risotto mit Rotbarsch - Seitenansicht / Vegetable risotto with redfish - Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamte Zubereitung bei fast genau 2000kcal, aufgeteilt auf 4 Portionen liegt der Wert einer Portion also bei 500kcal. Das ist meiner Meinung nach ein sehr akzeptabler Wert für eine so sättigende und schmackhafte Zubereitung. Aus meiner Sicht gibt es an diesem Gericht auch nichts weiter zu verbessern.

Guten Appetit

Tarte au poule – das Rezept

Sunday, June 16th, 2013

Heute war mir mal wieder nach einem leckere Quiche oder Tarte, also einem pikanten Kuchen. Auf der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf einen Tarte au poule der es mir Wert schien mal ausprobiert zu werden. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als ein Quiche mit Hühnchen und Champignons, was sich als eine überaus gelungene Kombination von Zutaten erwies. Abgesehen von einer Ruhezeit für den Teig verlief die Zubereitung außerdem angenehm schnell und unkompliziert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigt man also für einen Quiche (ca. 4 Portionen)?

Für den Mürbeteig

250g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

125g Butter
02 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Ei
03 - Zutat Ei / Ingredient egg

1/2 TL Salz
04 - Zutat Salz / Ingredient salt

Für die Füllung

350g Hähnchenbrust-Filet
05 - Zutat Hühnchenbrust / Ingredient chicken breast

250g Champignons
06 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

2 kleine Zwiebeln
07 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

3 EL Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Für den Guss

1 Bund Petersilie
08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

250ml Milch
09 - Zutat Milch / Ingredient milk

3 Hühnereier
10 - Zutat Eier / Ingredient eggs

50g geriebenen Käse (z.B. Edamer)
11 - Zutat Käse / Ingredient cheese

1 Kugel Mozzarella (125g)
12 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Form

Beginnen wir damit, den Mürbeteig herzustellen. Dazu schmelzen wir erst einmal die Butter mit Hilfe der Auftaustufe der Mikrowelle.
13 - Butter schmelzen / Melt butter

Während die Butter verflüssigt wird, geben wir Mehl und Salz in eine Schüssel,
14 - Mehl & Salz in Schüssel geben / Put flour & salt in bowl

geben das Ei hinzu
15 - Ei hinzufügen / Add egg

und addieren schließlich noch die geschmolzene Butter.
16 - Butter addieren / Add butter

Dann verkneten wir alles gründlich,
17 - Verkneten / Knead

formen mit der Hand eine Kugel
18 - Zu Kugel formen / Globe dough

und packen alles in Frischhaltefolie ein. Den so verpackten Teig lagern wir für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.
19 - In Folie verpacken / Wrap dough

Während der Teig ruht, schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie fein.
20 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Außerdem brausen wir die Champignons ab, putzen sie,
21 - Champignons abbrausen / Wash mushrooms

entfernen die trockenen Stielenden und vierteln sie dann.
22 - Champignons vierteln / Quarter mushrooms

Anschließend waschen wir die Petersilie
23 - Petersilie waschen / Clean parsley

zupfen die Blättchen von die Stielen
24 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern sie dann gründlich.
25 - Petersilie zerkleinern / Grind parsley

Nun waschen wir die Hähnchenbrust sorgfältig ab, tupfen sie trocken
26 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel
27 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breast

die wir von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen.
28 - Hähnchenbrust würzen / Taste chicken breast

In einer Pfanne erhitzen wir dann 2 Esslöffel Olivenöl
29 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten darin die Hähnchenbrustwürfel rundherum gut an
30 - Hähnchenbrust anbraten / Brown chicken breast

um sie dann wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
31 - Hähnchenbrust bei Seite legen / Remove chicken breast

Unter Zugabe eines weitere Esslöffels Olivenöl dünsten wir dann die gewürfelten Zwiebeln in der Pfanne an
32 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

und geben wenig später die geviertelten Champignons hinzu und braten sie ebenfalls für einige Minuten an.
33 - Champignons mit anbraten / Roast mushrooms gently

Zuletzt geben wir auch die Hähnchenbrustwürfel wieder mit in die Pfanne
34 - Hähnchenbrust wieder dazu geben / Add chicken breast again

und braten alles für zwei bis drei Minuten weiter an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Herdplatte und lassen alles etwas abkühlen.
35 - zusammen anbraten / Braise

Nun ist es an der Zeit, sich um den Guss zu kümmern. Dazu geben wir die Milch in eine Schüssel
36 - Milch in Schüssel geben / Put milk in bowl

schlagen die drei Eier mit hinein
37 - Eier hinzufügen / Add eggs

und verquirlen alles gut miteinander.
38 - Verquirlen / Whisk

Dann geben wir den gerieben Käse hinzu
39 - Käse hinzufügen / Add cheese

addieren die zerkleinerte Petersilie
40 - Petersilie addieren / Add parsley

und schmecken dann alles kräftig mit Salz und Pfeffer ab.
41 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen fetten wir eine Tarte-Form aus, bestreuen alles mit etwas Mehl damit sich der Teig später besser lösen lässt.
42 - Form ausfetten & mit Mehl bestreuen / Grease casserole & dredge with flour

Dann nehmen wir den Teig aus dem Kühlschrank und rollen ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus
43 - Teig ausrollen / Roll out dough

um ihn dann in die Tarte-Form einzupassen und den Boden ein paar Mal mit einer Gabel anzustechen.
44 - Teig einpassen und anstechen / Fit in dough

Das Ganze backen wir dann im inzwischen aufgeheizten Ofen für ca. 8 – 10 Minuten vor.
45 - Teig vorbacken / Prebake dough

In den vorgebackenen Teig geben wir dann die Mischung aus Hähnchenbrust, Champignons und Zwiebeln
46 - Mit Fleisch & Pilzen befüllen / Add chicken & mushrooms

und übergießen alles mit dem gewürzten Guss aus Milch, Eiern, Käse und Petersilie.
47 - Mit Guss befüllen / Add filling

Nachdem wir Käse und Petersilie etwas gleichmäßiger verteilt haben
48 - Glatt streichen / Smoothen

bestreuen wir alles mit dem zerzupften Mozzarella
49 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

und backen dann alles für 40 bis 45 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen.
50 - Backen / Bake

Ist der Tarte schließlich fertig gebacken, entnehmen wir ihn und lassen ihn noch einmal für ca. 5 Minuten ruhen
51 - Tarte au poule - Fertig gebacken / Finished baking

bevor wir ihn dann zerteilen und servieren. Dank des Mehls auf der Butter ließ sich der Teig ohne Probleme vom Boden lösen.
52 - Tarte au poule - Serviert / Served

Meine Befürchtung dass ich zu viele Zwiebeln verwendet hatte erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr harmonierte die Menge sehr gut mit den verwendeten Champignons und der angebratenen Hühnerbrust und gab dem pikanten Tarte genau das richtige Aroma. Die Petersilie rundete alles schließlich geschmacklich wunderbar ab.

53 - Tarte au poule - Seitenansicht / Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Laut meiner Berechnung erwies sich das Gericht mit etwa 3200kcal für den gesamten Tarte, also 800kcal pro Portion, als nicht gerade leichte Kost. Dabei hat es vor allem der Mürbeteig in sich, der alleine mit der Butter und dem Weizenmehl schon mit 1800kcal zu Buche schlägt. Wenn man ihn durch Blätterteig ersetzt, kann man schon alleine knapp 1400kcal sparen. Allerdings lässt sich Blätterteig erfahrungsgemäß weitaus schlechter in Stücke schneiden, daher hatte ich mich heute mal für klassischen Mürbeteig entschieden. Ich muss mal schauen ob es in Bezug auf Quiches noch weitere Alternativen zu Blätter- oder Mürbeteig gibt. Eventuell würde sich hier ja auch ein Quark-Öl-Teig oder ein klassischer Pizzateig eignen. Mal schauen womit ich dann meinen nächsten Quiche anfertigen werde. 😉

Guten Appetit

Gyros-Tzatziki-Muffins – das Rezept

Saturday, February 16th, 2013

Wer isst nicht gerne eine schöne Portion lecker gewürztes Gyros mit einer großzügigen Portion Tzatziki? Ich persönlich liebe dieses ursprünglich aus Griechenland stammende Gericht, aber auf die Idee beide Zutaten in Muffins zu verarbeiten war ich bis heute nicht gekommen. Bis ich bei der Suche nach etwas interessantes zum kochen für den heutigen Samstag auf ein passendes Rezept stieß und sofort von der Idee begeistert war. Und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen, sondern vor allem schmecken lassen. Eine wirklich sehr schmackhafte Fingerfood-Idee, deren Rezept ich in diesem Beitrag nun in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 12 Muffins (ein Muffinblech) ?

300g fertig gewürztes Gyros
01 - Zutat Gyrosfleisch / Ingredient gyros meat

1 mittelgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

200g Tzatziki (Griechischer Kräuterquark)
03 - Zutat Tzatziki / Ingredient tzatziki

250g Weizenmehl (Typ 405)
04 - Zutat Mehl / Ingredient flour

60ml Olivenöl
05 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 Hühnerei
06 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

125ml Buttermilch
07 - Zutat Buttermilch / Ingredient buttermilk

2 TL Backpulver
08 - Zutat Backpulver / Ingredient baking powder

1/2 TL Natron
09 - Zutat Natron / Ingredient baking soda

1 TL Salz
10 - Zutat Salz / Ingredient salt

sowie etwas am besten frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
und etwas zusätzliches Öl zum braten und ausfetten der Muffinform

Beginnen wir damit, die Zwiebel zu schälen und in dünne Spalten zu schneiden.
11 - Zwiebel schneiden / Cut onion

Dann erhitzen wir in einer kleineren Pfanne einen Esslöffel Olivenöl
12 - Öl erhitzen / Heat up oil

und dünsten zuerst auf mittlerer Stufe die Zwiebel kurz darin an
13 - Zwiebeln andünsten / Roast onions lightly

um wenig später auf das Gyrosfleisch hinzuzufügen
14 - Gyrosfleisch addieren / Add gyros meat

und scharf anzubraten bis es gut durch ist. Anschließend stellen wir es bei Seite und lassen es etwas abkühlen.
15 - Kräftig anbraten / Sear

In eine größere Schüssel geben wir nun Mehl, die beiden Teelöffel Backpulver, den halben Teelöffel Natron und das Salz,
16 - Mehl, Backpulver, Natron & Salz in Schüssel geben / Put flour, baking powder, baking soda & salt to bowl

würzen alles kräftig mit frisch gemahlenen Pfeffer
17 - Mit Pfeffer würzen / Taste with pepper

und vermischen es dann gut miteinander.
18 - Vermengen / Mix

Das Tzatziki geben wir in eine zweite, kleinere Schüssel, geben die Buttermilch hinzu,
19 - Tzatziki & Buttermilch in Schüssel geben / Add tzatziki & buttermilk to bowl

addieren das Olivenöl,
20 - Öl dazu gießen / Add oil

schlagen das Ei hinein
21 - Ei aufschlagen / Add egg

und verrühren dann alles kräftig, bis es leicht schaumig wird.
22 - Schaumig rühren / Stir until fluffy

Das Ganze geben wir dann zu den anderen Zutaten in die große Schüssel.
23 - Zum Mehl geben / Add

Inzwischen dürften auch das Gyrosfleisch und die Zwiebel soweit abgekühlt sein, dass wir sie aus der Pfanne entnehmen und in kleine Stücke schneiden können. Sollte noch etwas Bratenflüssigkeit in der Pfanne sein, können wir diese direkt in die Schüssel gießen.
24 - Fleisch zerkleinern / Mince meat

Das klein geschnittene Fleisch und die Zwiebel geben wir dann ebenfalls in die große Schüssel
25 - Gyrosfleisch in Schüssel geben / Put meat in bowl

und verkneten schließlich alles so lange miteinander, bis ein gleichmässiger Teig entsteht.
26 - Teig vermengen / Mix dough

Nun ist es an der Zeit den Backofen auf 190 Grad vorzuheizen und eine Muffinform zu ölen oder auszufetten
27 - Muffinform ölen / Oil muffin tray

in die wir dann den Teig gleichmässig verteilen. Er reicht fast perfekt für 12 Muffins wie ich feststellen durfte.
28 - Muffinform befüllen / Fill muffin tray

Ist der Backofen dann vorgeheizt, können wir die Muffinform auf der mittleren Schiene hinein schieben und die Muffins für 20 bis 25 Minuten backen lassen.
29 - Backen / Bake

Nachdem wir das Blech dann entnommen haben,
30 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Fertig gebacken / finished baking

können wir die Muffins aus den Vertiefungen lösen, was erfreulich leicht und problemlos zu bewerkstelligen ist, und sofort genießen.
31 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Serviert / served

Nicht nur dass der Teig dank der Kombination aus Backpulver und Natron wunderbar fluffig und locker geworden war, auch was den Geschmack anging war ich überaus positiv überrascht. Der Geschmack des lockeren Teiges, der einen Teil der Gewürze des Gyrosfleisches und der Kräuterquarks aufgenommen hatte harmonierte meiner Meinung nach wunderbar mit den zarten und Saftigen Fleischstückchen, die sich glücklicherweise relativ gleichmässig auf die einzelnen Muffins verteilt hatten. Abgerundet wurde das Ganze durch die kleinen Gurkenstückchen, die sich ebenfalls hier und dort fanden – hier hätte es sogar gerne einige mehr sein können.

32 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Seitenansicht

Eine nette Ergänzung wären vielleicht noch 100g oder mehr Schafskäse gewesen, den man auch noch hätte in den Teig hin bröseln können. Leider bin ich leider erst hinterher auf die Idee gekommen, aber für das nächste Mal werde ich mir das im Hinterkopf behalten.

33 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Querschnitt

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte des heutigen Koch- bzw. Backexperiments. Meiner Berechnung nach erreicht die gesamte Teigmasse einen Wert ca. 2200kcal, aufgeteilt auf 12 Muffins haben wir also einen Wert von 183kcal pro Muffin. Klingt zwar nicht viel, isst man aber mal wie ich eben 4 Muffins, liegt man gleich bei 732kcal – also keine leichte Kost. Da es aber auch heute nicht meine Intention war leicht zu kochen, kann ich damit leben. Als Fingerfood z.B. auf einer Party ist der Gyros-Tzatziki-Muffin auf jeden Fall eine überaus leckere und mit Sicherheit auch gern genommene Alternative zum sonst üblichen Pizza-Muffin. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis und kann das Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Dinkelpizza mit Zanderfilet & Tomatenstreifen – das Rezept

Saturday, November 24th, 2012

Heute war mir irgendwie nach etwas mit Fisch und glücklicherweise hatte ich noch ein Rezept für eine Dinkelpizza mit Zanderfilet und Tomaten in petto, das ich sowieso ausprobieren wollte – also war die Wahl für mein heutiges Kochexperiment schnell getroffen. Beim Einkauf im Supermarkt sah ich sogar, dass es aktuell frisches Zanderfilet an der Fischtheke gab – das erschien mir eine gute Alternative zu TK-Fisch. Jedoch war ich etwas geschockt als ich den Preis sah: fast 16 Euro wollte man für 400 Gramm haben, womit das Ganze nicht gerade ein günstiges Vergnügen werden sollte – aber das war es mir wert und ich finde es hat sich auch wirklich gelohnt. Dabei kommt dieser Süßwasserfisch aus der Familie der Barsche ja, zumindest theoretisch, in allen Gewässern von Rhein bis zum Ural sowie auch in der Ostsee vor. Woher meiner jetzt genau kam weiß ich nicht, bei dem Preis muss er aber wohl eine weitere Reise hinter sich gehabt haben. 😉
Das Ergebnis war meiner Meinung nach eine wirklich gelungene und mal außergewöhnliche Pizzazubereitung, die mir sehr gut gemundet hat, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept hier in üblicher Form einmal vorzustellen.

Was brauchen wir also für 4 Pizzen?

Für den Teig

200g Dinkelvollkornmehl
01 - Zutat Dinkelvollkornmehl / Ingrdient spelt whole wheat flour

200g Dinkelmehl – Typ 603
02 - Zutat Dinkelmehl Typ 603 / Ingredient spelt flour

20g frische Hefe (1/2 Würfel)
03 - Zutat Hefe / Ingredient yeast

1/2 TL Salz
04 - Zutat Salz / Ingredient salt

250ml lauwarmes Wasser
05 - Zutat lauwarmes Wasser / Ingredient lukewarm water

Für den Belag

400g Zanderfilet (ohne Haut)
06 - Zutat Zanderfilet / Ingredient pike perch filet

70g getrockenete Tomaten in Öl
07 - Zutat getrockenete Tomaten in Öl / Ingredient dried tomatoes in oil

1 Dose (400g) gestückelte Tomaten (wahlweise mit Basilikum)
08 - Zutat Tomatenstücke / Ingredient tomato pieces

2 Zweige frischer Rosmarin
09 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

250g Mozzarella
10 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun mit der Zubereitung des Dinkelteigs. Dazu geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel
10 - Mehle in Schüssel geben / Add flours to bowl

fügen den halben Teelöffel Salz hinzu
11 - Salz hinzufügen / Add salt

und vermengen alles gut miteinander, wobei wir am Ende in der Mitte eine kleine Mulde bilden.
12 - Gut vermengen / Mix well

In diese Mulde bröseln wir dann unsere Hefe,
13 - Hefe hinein bröseln / Add and crumble yeast

gießen das lauwarme Wasser hinzu
14  - Wasser addieren / Add water

und vermengen alles mit dem Knethaken unseres Handmixers
15 - Kneten / Knead

bis wir schließlich einen gleichmässigen Teig haben.
16 - Fertiger Teig / Finished dough

Diesen lassen wir dann, mit einem Küchentuch abgedeckt, für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Ich hatte den Backofen kurz auf 75 Grad aufgeheizt und dann abgeschaltet, um den Teig bei leicht geöffneter Klappe darin lagern zu können.
17 - Gehen lassen / Raise dough

Während der Teig arbeitet, lassen wir die Tomaten abtropfen
18 - Tomaten abtropfen lassen / Drain tomatoes in oil

und waschen dann unser Rosmarin, schütteln es trocken
19 - Rosmarin waschen / Wash rosemary

und zupfen dann die Blättchen vom Zweig ab
20 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

die wir dann sehr fein zerkleinern.
21 - Rosmarin zerkleinern / Grind rosemary

Inzwischen müssten auch unsere getrockneten Tomaten in Öl soweit abgetropft sein, dass wir sie in Streifen schneiden können.
22 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

Anschließend überprüfen wir das Zanderfilet auf eventuelle Gräten und entfernen diese mit der Grätenpinzette – ich fand aber gerade dabei mal drei Stück, der Zander scheint ein recht grätenarmer Fisch zu sein.
23 - Gräten entfernen / Remove fish bones

Dann waschen wir das Fischfilet, tupfen es trocken
24 - Zander waschen / Clean fish

und schneiden es schließlich in schmale Streifen.
25 - Zander in Streifen schneiden / Cut pike perch in stripes

Außerdem schneiden wir schließlich noch den Mozzarella in Scheiben.
26 - Mozzarelle in Scheiben zerteilen / Cut mozzarella in slices

In der Zwischenzeit müsste auch unser Dinkelteig dank der Hefe gut aufgegangen sein, so dass wir ihn aus dem Ofen entnehmen und diesen dann auf 225 Grad vorheizen können,
28 - Aufgegangener Teig /  Raised dough

um den Teig dann in vier gleich große Portionen aufzuteilen
29 - Teig gleichmässig aufteilen / Divide dough

und erst einmal zwei davon auf einer bemehlten Fläche ausrollen können, während die anderen beiden, abgedeckt durch das Küchentuch, in der Schüssel warten.
30 - Teig ausrollen / Roll dough

Die beiden flach ausgerollten Teigstücke geben wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech,
31 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

wo wir sie mit den gestückelten Tomaten bestreichen
32 - Mit Tomaten bestreichen / Cover with tomatoes

und kräftig mit Salz, Pfeffer und der Hälfte unsere zerkleinerten Rosmarins würzen.
33 - Mit Salz, Pfeffer & Rosmarin würzen / Taste with salt, pepper & rosmary

Dann belegen wir sie noch mit der Hälfte der Mozzarella-Scheiben
34 - Mit Mozzarella belegen / Coat with mozzarella

und backen sie für 15 Minuten auf der untersten Schiene unseres auf 225 Grad vorgeheizten Ofens.
35 - Auf unterester Schiene backen / Bake on lowest slot

In dieser Zeit können wir die beiden anderen Teigstücke schon einmal auf die gleiche Weise vorbereiten und auf einem zweiten Stück Backpapier bereitstellen.

Ist unsere Pizza nach einer Viertelstunde vorgebacken und er Käse geschmolzen
36 - Vorgebacken / Pre-baked

belegen wir sie schließlich mit der Hälfte der Zanderfilet-Streifen und den getrockneten Tomaten
37 - Mit Zander & Tomaten belegen / Coat with pike perch & tomatoes

und schieben sie noch einmal für weitere sieben bis acht Minuten auf der untersten Schiene in den Ofen.
38 - Weiter backen / Continue baking

Dann ziehen wir sie samt Backpapier vom Blech und schieben die zwei anderen vorbereiteten Pizzastücke in den Ofen. Die fertigen Pizzen schmecken wir noch einmal mir Salz und Pfeffer ab
39 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

und können sie anschließend servieren und genießen. Dabei sollten wir aber natürlich nicht vergessen, die beiden anderen Pizzen ebenfalls auf diese Weise noch zu komplettieren.
40 - Dinkelpizza mit Zander & Tomatenstreifen / Spelt pizza with pike perch & tomatoes - Serviert

Ich hatte ja zuerst gezweifelt dass die paar Minuten ausreichen den Fisch durchzubacken, doch entgegen meiner Befürchtung war das Zanderfilet komplett gar geworden und dabei noch angenehm saftig und zart geblieben. Zusammen mit der gut gewürzten Pizzaiola aus gestückelten Tomaten und den Streifen aus den getrockneten Tomaten ergab sich auf den einigermaßen dünn geratenen, knusprigen Dinkelteig ein wirklich gelungener und außergewöhnlich leckerer Belag, der sich von den sonst üblichen Pizzen die man so ist wirklich geschmacklich positiv hervorhob. Ich war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments mal wieder sehr zufrieden.

41 - Dinkelpizza mit Zander & Tomatenstreifen / Spelt pizza with pike perch & tomatoes - CloseUp

Werfen wir abschließend, wie üblich, einen Blick auf die Nährwerte des heutigen Rezepts. Ich komme in meiner überschlägigen Berechnung auf ca. 2500kcal für alle vier Pizzen zusammen, das sind also 625kcal pro Pizza. Ich hatte natürlich mit weniger gerechnet, aber bei Pizzazubereitungen ist es erfahrungsgemäß vor allem das Mehl, das die Werte nach oben treibt. Bei einer alternativen Berechnung mit Weizenmehl(Typ 405 & Vollkorn) kam ich aber auch auf gerade mal 60kcal insgesamt weniger, also 16kcal pro Portion. Und dafür auf den kräftigen Dinkelteig verzichten? Nein danke! Das Zanderfilet selbst ist angenehm mager, einziges Einsparungspotential sehe ich da noch beim Mozzarella – ersetzt man die Standard-Zubereitung durch eine leichte Variante mit 10% Fett kann man noch einmal insgesamt 250kcal, also 62,5kcal pro Portion sparen und käme auf 562,5kcal pro Pizza – geschmacklich dürfte das keinen allzu großen Unterschied machen. Dennoch kann ich das Rezept für jeden Freund von etwas außergewöhnlichen Pizzabelägen vorbehaltlos weiter empfehlen – es lohnt sich was den leckeren Geschmack angeht aus jeden Fall – und das bei angenehm wenig Aufwand. 😉

Guten Appetit

Rahmfladen mit Speck und Frühlingszwiebeln – das Rezept

Sunday, October 7th, 2012

Heute entschied ich mich dazu, mich mal an einem Rahmfladen zu versuchen, einer Abart vom Flammkuchen dass ich traditionell als “Auf die Hand” Gericht von verschiedenen Volksfesten her kenne. Die Variante für die ich mich entschied verwendet dabei einen Hefeteig aus Roggen- und Weizenmehl, der dem ganzen eine angenehm deftige Note gab. Mit dem Belag kann man dabei natürlich gerne etwas experimentieren, ich habe die Zutaten einfach nach eignen Vorlieben gewählt und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Was braucht man also für 2 Stück / Portionen?

150g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Weizenmehl / Ingredient wheat flour

70g Roggenmehl (Typ 1150)
02 - Zutat Roggenmehl / Ingredient rye flour

10g frische Hefe
03 - Zutat Hefe / Ingredient yeast

150ml + 40ml lauwarmes Wasser
04 - Zutat Wasser / Ingredient water

1/2 TL Salz
05 - Zutat Salz / Ingredient salt

3-4 Frühlingszwiebeln
06 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

80g gewürfelten Speck
07 - Zutat Speckwürfel / Ingredient bacon

4 EL Creme fraiche (Ich hatte noch welche mit Kräutern, die ich verbrauchen musste)
08 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

1 kleine rote Zwiebel
09 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

Beginnen wir damit einen Hefeteig anzusetzen, indem wie etwa 40-50ml lauwarmes Wasser in eine Schüssel zu geben
10 - warmes Wasser in Schüssel geben / Add warm water to bowl

und die Hefe hinein zu bröseln
11 - Hefe hinein bröseln / Add yeast

um dann zwei Esslöffel Weizenmehl hinzu zu geben
12 - Mehl dazu / Add flour

und alles gut zu verrühren. Alles lassen wir dann für 20 bis 30 Minuten ansetzen bis es dickflüssig wird und Bläschen wirft.
13 - Gut verrühren / Mix well

Die restlichen Mehlsorten geben wir nun in eine Schüssel, fügen das Salz hinzu
14 - restliches Mehle & Salz in Schüssel / Put flours & salt in bowl

und gießen schließlich das Wasser mit hinein
15 - Wasser dazu gießen / Add water

um dann alles zu einem festen Teig zu verrühren.
16 - Kneten / Knead

Hat der Hefeteig dann angesetzt und ist schön dickflüssig geworden
17 - Hefeteig angegangen / yeast dough ready

geben wir ihn zum restlichen vorbereiteten Hauptteig
18 - Hefeteig hinzufügen / Add yeast dough

und kneten noch einmal alles noch einmal gut durch – sollte es zu flüssig sein geben wir noch ein wenig Weizenmehl hinzu –
19 - Kneten / Knead dough

bis wir einen glatten Teig erhalten.
20 - Vor dem gehen / Before proving

Diesen lassen wir dann abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 60 Minuten gehen. Ich liess den Backofen dazu kurz auf 50 Grad aufheizen, schaltete ihn dann aus und stellte die abgedeckte Schüssel hinein, wobei ich einen Holzlöffel in die Ofentür klemmte damit es keinen Hitzestau gab.
21 - Abgedeckt gehen lassen / Prove dough covered

Während der Teig geht können wir die Zwiebel schälen und in dünne Spalten schneiden,
22 - Zwiebel schneiden / Cut onion

sowie die Frühlingszwiebeln waschen
23 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash spring onions

und das weiße und hellgrüne davon schon einmal in Ringe zerteilen.
24 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut spring onions

Ist der Teig dann fertig aufgegangen heizen wir den Backofen auf 200 Grad vor,
25 - Teig aufgegangen / Raised dough

dann teilen wir auf einer bemehlten Fläche den Teig in zwei gleich große Portionen
26 - Teig aufteilen / Divide dough

und rollen ihn möglichst flach aus.
27 - Teig auswalzen / roll out dough

Anschließend geben wir die beiden Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech,
28 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

bestreichen sie mit der Creme fraiche,
29 - Mit Creme fraiche bestreichen / Cover with creme fraiche

bestreuen sie dann mit den Speckwürfeln
30 - Mit Speck bestreuen / Dredge with bacon

und legen die Zwiebelspalten auf.
31 - Mit Zwiebeln belegen / Add onions

Ist der Backofen vorgeheizt, geben wir das Backblech erst einmal für 15 Minuten hinein,
32 - Backen / Bake

und entnehmen dann noch einmal für kurze Zeit das Backblech um die bisher geschnittenen Frühlingszwiebeln aufzustreuen. Anschließend geben wir das Blech für weitere 20 bis 25 Minuten zurück in den Ofen.
33 - Belegen / Spread

Während die Fladen fertig backen, schneiden wir nun auch den grünen Teil der Frühlingszwiebeln in Ringe – sie sind später für die Garnitur gedacht.
34 - Rest Frühlingszwiebeln schneiden / Cut remaining spring onions

Sind unsere Fladen dann fertig gebacken, können wir das Backblech entnehmen
35 - Fertig gebacken / Finished baking

und mit den frischen Frühlingszwiebelringen bestreuen bevor wir sie schließlich servieren.
36 - Rahmfladen mit Speck & Frühlingszwiebeln / Flat bread cake with cream, bacon & spring onions -  Serviert

Die Kombination des lockeren Weizen-Roggenteigs mit der würzigen Creme fraiche mit Kräutern, den Speckwürfelchen, den eher milden roten Zwiebeln und den Frühlingszwiebel-Ringen erwies sich als wirklich sehr gelungen. Ein deftiges und sehr gehaltvolles Gericht, dass sich sowohl noch heiß als auch in abgekühlter Form als sehr lecker und sättigend erwies. Einzig das Aufstreuen eines Teils der Frühlingszwiebeln zur Halbzeit des Backens wäre wohl nicht unbedingt notwendig gewesen, es hätte wohl gereicht sie am Ende frisch zur Garnitur zu verwenden – aber geschadet hat es auch nicht.

37 - Rahmfladen mit Speck & Frühlingszwiebeln / Flat bread cake with cream, bacon & spring onions - CloseUp

Was die Nährwerte angeht ist das Ganze aber auch nicht wirklich leicht, wie man aufgrund der Zutaten vielleicht schon vermuten konnte. Ich kam bei meiner Berechnung auf 650kcal pro Rahmfladen, also eindeutig kein Diätgericht. Aber das nehme ich heute mal billigend in Kauf, dafür war es einfach zu schmackhaft.

Guten Appetit