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Knoblauch-Parmesan-Fritten aus dem Air Fryer – das Kurzrezept

Thursday, December 24th, 2020

Für den Heiligabend, den ich ja leider wegen Corona alleine verbringen musste, hatte ich mir ein ganz einfaches Rezept herausgesucht: Knoblauch-Parmesan-Fritten, die ich in meiner Heißluftfritteuse (Air Fryer) zubereiten wollte. Normalerweise sind ja für diesen Tag ja Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat das eher traditionelle Gericht, aber darauf hatte ich dieses Jahr irgendwie keine große Lust. Statt dessen halt mal etwas noch viel simpleres, für das ich mir bereits als Kind alle zehn Finger abgeleckt habe und auch als Erwachsener sehr zu schätzen weiß. Und dabei ist die Zubereitung angenehm simpel. 😉

Was benötigen wir also für 1 große Portion?

  • 2-3 mittelgroße Kartoffeln (ca. 300g)
  • 1 Esslöffel Öl (Olivenöl)
  • 1 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 1 Teelöffel Paprikapulver (edelsüß)
  • 2-3 Esslöffel geriebener Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • Ketchup & Mayonaise zum dippen
  • Beginnen wir damit die rohen Kartoffeln bei Bedarf zu waschen und in Stäbchen zu schneiden. Je nach Zustand und eigenen Vorlieben kann man sie vorher schälen, es geht aber auch mit Schale.

    01 - Cut potatoes in sticks / Kartoffeln in Stäbchen schneiden

    Die so entstandenen Kartoffelstäbchen legen wir dann für mindestens 1 Stunde, gerne auch bis zu 2 Stunden, in kaltes Wasser. Das entzieht den Kartoffeln die etwas die Stärke und macht sie dadurch hinterher knuspriger.

    02 - Store potatoes in water / Kartoffeln in Wasser lagern

    Nach 1-2 Stunden lassen wir die Kartoffeln dann in einem abtropfen,

    03 - Drain potato sticks / Kartoffelstäbchen abtropfen lassen

    tupfen sie mit Hilfe von Küchenpapier trocken,

    04 - Tap potatoes dry / Kartoffeln trocken tupfen

    geben sie in eine Schüssel und versehen sie mit einem Esslöffel Olivenöl,

    05 - Add olive oil / Olivenöl addieren

    einem Teelöffel Salz, einem Teelöffel Knoblauchpulver, etwas Pfeffer, einem Teelöffel Paprika

    06 - Season with salt / Mit Salz würzen 07 - Add garlic powder / Knoblauchpulver einstreuen
    08 - Season with pepper / Mit Pfeffer würzen 09 - Add paprika / Paprikapulver dazu geben

    sowie zwei gehäuften Esslöffeln geriebenen Parmesans (gerne auch ein wenig mehr)

    10 - Intersperse parmesan / Parmesan einstreuen

    und vermischen alles gründlich miteinander, so dass alle Kartoffelstäbchen mit Öl, Gewürzen und Parmesan versehen sind.

    11 - Mix thoroughly / Gründlich vermischen

    Anschließend geben wir sie so in den Frittierkorb der Heißluftfritteuse, dass sie sich nicht überlagern – ggf. auch in mehreren Durchläufen –

    12 - Put in air fryer / In Heißluftfritteuse geben

    und frittieren sie für 15-20 Minuten bei 200 Grad.

    13 - Fifteen minutes at 200 degrees / Viertelstunde bei 200 Grad

    Nach etwa der Hälfte der Zeit schütteln wir sie dabei einmal kräftig durch, damit sie von allen Seiten knusprig werden und nicht am Boden anhaften.

    14 - Shake and mix in between / Zwischendurch durchschütteln

    Sollten wir mit mehreren Durchgängen arbeiten, lagern wir die erste Korbfüllung im auf 80 Grad vorgeheizten Ofen zwischen

    15 - Store in oven / Im Ofen zwischenlagern

    während wir die nächste Korbfüllung wiederum für 15 Minuten in unserer Heißluftfritteuse zubereiten.

    16 - Deep-fry second bunch / Zweite Ladung frittieren

    Sind alle Fritten fertig, können wir sie gemeinsam mit Ketchup und Mayo zum dippen sowie vielleicht mit etwas Petersilie und zusätzlichem Parmesan garniert auch schon servieren und genießen.

    17 - Garlic Parmesan Fries - Served / Knoblauch Parmesan Pommes - Serviert

    Ganz wie erwartet waren die Fritten außen wunderbar knusprig und innen angenehm weich geworden, so wie man es von guten Pommes auch erwartet. Die Würze aus Salz, Pfeffer, Paprika aber vor allem Knoblauch und Parmesan werteten sie dabei gegenüber üblichen Fritten eindeutig auf uns gaben ihnen ein wunderbar würziges Aroma. Gedippt in fruchtigem Ketchup und/oder würziger Mayonaise ein wirklicher Genuss, auch ohne zusätzliche Fleisch. Ein Rezept das sich mit wenig Aufwand zubereiten lässt, nur etwas Zeit muss man mitbringen, da das Frittieren nun mal einige Minuten dauert. Ich fand die Knoblauch Parmesan Pommes auf jeden Fall sehr lecker und werde sie bestimmt nicht das letzte Mal gemacht haben, egal ob als einzelnes Hauptgericht oder aber als Beilage.

    18 - Garlic Parmesan Fries - Side view / Knoblauch Parmesan Pommes - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Für PInterest:
    Knoblauch-Parmesan-Fritten aus dem Air Fryer

    Gemüse-Risotto mit Rotbarschfilet – das Rezept

    Saturday, September 21st, 2013

    Ich liebe nun einmal Risottos und mit diesem Gemüse-Risotto mit Rotbarschfilet hatte ich mal wieder ein Rezept entdeckt, das es mir wert schien ausprobiert zu werden. Sehr interessant daran fand ich dabei die Tatsache, dass man hier nicht mit einem fertigen Fisch-Fond arbeitet, sondern diesen sich selbst aus einigen Zutaten anfertigt. Und das Ergebnis konnte sich wirklich mal wieder schmecken lassen, daher möchte ich natürlich nicht versäumen das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    Für den Sud

    600ml Gemüsebrühe
    01 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

    3 schwarze Pfefferkörner
    02 - Zutat Pfefferkörner / Ingredient peppercorns

    2 kleine Gemüsezwiebeln
    04 - Zutat Gemüsezwiebeln / Ingredient onions

    1 Lorbeer-Blatt
    03 - Zutat Lorbeerblatt / Ingredient bayleaf

    Außerdem benötigen wir

    450g Rotbarsch-Filet
    05 - Zutat Rotbarschfilet / Ingredient redfish filet

    250g Risotto-Reis
    05 - Zutat Risotto-Reis / Ingredient risotto rice

    400g Möhren
    07 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    400g Erbsen (TK)
    08 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    100ml trockener Weißwein
    09 - Zutat Weißwein / Ingredient white wine

    2 mittlere Zwiebeln
    10 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

    2 Zehen Knoblauch
    11 - Zutat Knoblauchzehen / Ingredient garlic

    2-3 EL Olivenöl
    09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    sowie Salz und Pfeffer zum würzen
    und etwas Parmesan, Zitronensaft und Petersilie zum garnieren

    Beginnen wir also damit, die Gemüsebrühe in einen Topf zu geben und sie zum kochen zu bringen.
    12 - Gemüsebrühe in Topf erhitzen / Heat up vegetable stock in pot

    Dann schälen wir die beiden kleinen Zwiebeln
    13 - Zwiebeln schälen / Peel onions

    und geben sie gemeinsam mit dem Lorbeerblatt und den Pfefferkörnern in die Gemüsebrühe und lassen alles für 10 bis 12 Minuten vor sich hin köcheln.
    14- Zwiebel, Lorbeer & Pfeffer kochen / Cook onions, bayleaf & pepper corns

    In der Zwischenzeit halbieren wir die Rotbarsch-Filets damit sie später in den Topf passen
    15 - Rotbarsch halbieren / Cut redfish in halfs

    und nutzen diese Gelegenheit auch gleich, um die Filetstücke nach Gräten abzusuchen und diese mit Hilfe einer Grätenpinzette zu entfernen.
    16 - Gräten entfernen / Remove fish bones

    Außerdem schälen wir die Möhren
    17 - Möhren schälen / Peel carrots

    und würfeln sie sehr fein.
    18 - Möhren fein würfeln / Dice carrots

    Nach etwa zwölf Minuten stellen die Kochplatte aus, entnehmen wir die Zwiebeln aus dem Sud
    19 -  Zwiebeln entnehmen / Remove onions

    und geben dann die Rotbarsch-Filets in den noch heißen Sud, um sie über weitere zehn Minuten gar ziehen zu lassen.
    20 - Rotbarschfilet gar ziehen lassen / Poach redfish filet

    Außerdem schälen und würfeln wir die beiden mittleren Zwiebeln
    21 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    und zerkleinern die beiden Knoblauchzehen sehr fein.
    22 - Knoblauch fein hacken / Grind garlic

    Nach zehn Minuten entnehmen wir schließlich die gegarten Rotbarsch-Filets und legen sie bei Seite.
    23 - Barschfilet vorsichtig entnehmen / Remove redfish cautiously

    Den Sud gießen wir durch ein Sieb, um die Pfefferkörner und das Lorbeerblatt heraus zu filtern,
    24 - Fischsud durch Sieb abgießen / Drain stock through sieve

    und füllen dann den verbliebene Sud mit etwas Wasser wieder auf 600ml auf
    25 - Mit Wasser auf 600ml auffüllen / Refill with water to 600ml

    und geben alles dann zurück in den Topf, um dort alles auf niedriger Stufe warm zu halten.
    26 - Sud im Topf warm halten / Keep stock warm at pot

    In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun zwei bis drei Esslöffel Olivenöl
    27 - Öl erhitzen / Heat up oil

    und dünsten Zwiebeln und Knoblauch darin an.
    28 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions & garlic

    Ist beides glasig angedünstet, geben wir den Risotto-Reis ebenfalls in die Pfanne
    29 - Reis addieren / Add rice

    und dünsten ihn für zwei Minuten bei häufigen umrühren glasig an.
    30 - Reis andünsten / Braise rice lightly

    Dann geben wir die gewürfelten Möhren
    31 - Möhren hinzufügen / Add carrots

    sowie die Erbsen mit in die Pfanne
    32 - Erbsen hinzu geben / Add peas

    und braten sie ebenfalls einige Minuten mit an.
    33 - Gemüse kurz andünsten / Braise vegetables

    Den Pfanneninhalt gießen wir dann mit dem Weißwein auf,
    34 - Weißwein angießen / Add white wine

    lassen diesen dann komplett einkochen
    35 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

    und würzen alles mit Salz und Pfeffer
    36 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

    bevor wir beginnen, nach und nach etwas vom warm gehaltenen Fisch-Sud hinzu zu geben
    37 - Fischsud hinzu gießen / Add fish stock

    und das Ganze dann für ca. 25 Minuten auf reduzierter Stufe geschlossen zu garen
    38 - Geschlossen köcheln / Simmer closed

    wobei wir das gelegentliche umrühren natürlich nicht vergessen dürfen, damit nichts anbrennt.
    39 - Gelegentliches umrühren nicht vergessen / Don't forget to stir from time to time

    Während das Risotto vor sich hin gart, zerkleinern wir die Barschfilets ein wenig. Diese Gelegenheit eigenet sich auch sehr gut, den Fisch noch einmal nach Gräten abzusuchen.
    40 - Rotbarsch zerkleinern / Cut redfish

    Zwischendurch dürfen wir nicht vergessen, wieder etwas vom Fisch-Sud zum Risotto zu gießen und es umzurühren.
    41 - Sud nachgießen / Add stock

    Kurz vor Garende geben wir schließlich das zerkleinerte Rotbarsch-Filet zum Risotto hinzu
    42 - Rotbarsch addieren / Add redfish

    und heben es vorsichtig unter, damit es nicht zu sehr zerfällt.
    43 - Vorsichtig unterheben / Fold in with caution

    Abschließend probieren wir das Ganze noch einmal
    44 - Probieren / Try

    und schmecken es noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer ab.
    45 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Dann endlich können wir das Gericht mit frisch geriebenen Parmesan, Petersilie und einigen Spritzern Zitronensaft garniert servieren.
    46 - Gemüse-Risotto mit Rotbarsch - Serviert / Vegetable risotto with redfish - Serviert

    Das angenehm bissfest gegarte Gemüse alleine gab dieser Risotto-Zubereitung alleine schon ein angenehmes und leicht süßlich anmutendes Aroma, das aber gut mit den Gewürzen abgestimmt wurde. Dazu noch der zarte und aromatische Rotbarsch sowie die Garnitur aus würzigem Parmesan, Zitrone und Petersilie und fertig war eine Risotto-Zubereitung, die geschmacklich seines Gleichen suchte. Ich hatte ja befürchtet, dass das Gemüse nicht ganz gar wird, aber durch das geschlossene Zubereiten hatte es glücklicherweise genau den richtigen Grad der Zubereitung erreicht. Sehr empfehlenswert.

    47 - Gemüse-Risotto mit Rotbarsch - Seitenansicht / Vegetable risotto with redfish - Side view

    Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamte Zubereitung bei fast genau 2000kcal, aufgeteilt auf 4 Portionen liegt der Wert einer Portion also bei 500kcal. Das ist meiner Meinung nach ein sehr akzeptabler Wert für eine so sättigende und schmackhafte Zubereitung. Aus meiner Sicht gibt es an diesem Gericht auch nichts weiter zu verbessern.

    Guten Appetit

    Tarte au poule – das Rezept

    Sunday, June 16th, 2013

    Heute war mir mal wieder nach einem leckere Quiche oder Tarte, also einem pikanten Kuchen. Auf der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf einen Tarte au poule der es mir Wert schien mal ausprobiert zu werden. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als ein Quiche mit Hühnchen und Champignons, was sich als eine überaus gelungene Kombination von Zutaten erwies. Abgesehen von einer Ruhezeit für den Teig verlief die Zubereitung außerdem angenehm schnell und unkompliziert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigt man also für einen Quiche (ca. 4 Portionen)?

    Für den Mürbeteig

    250g Weizenmehl (Typ 405)
    01 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

    125g Butter
    02 - Zutat Butter / Ingredient butter

    1 Ei
    03 - Zutat Ei / Ingredient egg

    1/2 TL Salz
    04 - Zutat Salz / Ingredient salt

    Für die Füllung

    350g Hähnchenbrust-Filet
    05 - Zutat Hühnchenbrust / Ingredient chicken breast

    250g Champignons
    06 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

    2 kleine Zwiebeln
    07 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

    3 EL Olivenöl
    09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    Für den Guss

    1 Bund Petersilie
    08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

    250ml Milch
    09 - Zutat Milch / Ingredient milk

    3 Hühnereier
    10 - Zutat Eier / Ingredient eggs

    50g geriebenen Käse (z.B. Edamer)
    11 - Zutat Käse / Ingredient cheese

    1 Kugel Mozzarella (125g)
    12 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

    sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen
    und etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Form

    Beginnen wir damit, den Mürbeteig herzustellen. Dazu schmelzen wir erst einmal die Butter mit Hilfe der Auftaustufe der Mikrowelle.
    13 - Butter schmelzen / Melt butter

    Während die Butter verflüssigt wird, geben wir Mehl und Salz in eine Schüssel,
    14 - Mehl & Salz in Schüssel geben / Put flour & salt in bowl

    geben das Ei hinzu
    15 - Ei hinzufügen / Add egg

    und addieren schließlich noch die geschmolzene Butter.
    16 - Butter addieren / Add butter

    Dann verkneten wir alles gründlich,
    17 - Verkneten / Knead

    formen mit der Hand eine Kugel
    18 - Zu Kugel formen / Globe dough

    und packen alles in Frischhaltefolie ein. Den so verpackten Teig lagern wir für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.
    19 - In Folie verpacken / Wrap dough

    Während der Teig ruht, schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie fein.
    20 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Außerdem brausen wir die Champignons ab, putzen sie,
    21 - Champignons abbrausen / Wash mushrooms

    entfernen die trockenen Stielenden und vierteln sie dann.
    22 - Champignons vierteln / Quarter mushrooms

    Anschließend waschen wir die Petersilie
    23 - Petersilie waschen / Clean parsley

    zupfen die Blättchen von die Stielen
    24 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

    und zerkleinern sie dann gründlich.
    25 - Petersilie zerkleinern / Grind parsley

    Nun waschen wir die Hähnchenbrust sorgfältig ab, tupfen sie trocken
    26 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

    und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel
    27 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breast

    die wir von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen.
    28 - Hähnchenbrust würzen / Taste chicken breast

    In einer Pfanne erhitzen wir dann 2 Esslöffel Olivenöl
    29 - Öl erhitzen / Heat up oil

    und braten darin die Hähnchenbrustwürfel rundherum gut an
    30 - Hähnchenbrust anbraten / Brown chicken breast

    um sie dann wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
    31 - Hähnchenbrust bei Seite legen / Remove chicken breast

    Unter Zugabe eines weitere Esslöffels Olivenöl dünsten wir dann die gewürfelten Zwiebeln in der Pfanne an
    32 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

    und geben wenig später die geviertelten Champignons hinzu und braten sie ebenfalls für einige Minuten an.
    33 - Champignons mit anbraten / Roast mushrooms gently

    Zuletzt geben wir auch die Hähnchenbrustwürfel wieder mit in die Pfanne
    34 - Hähnchenbrust wieder dazu geben / Add chicken breast again

    und braten alles für zwei bis drei Minuten weiter an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Herdplatte und lassen alles etwas abkühlen.
    35 - zusammen anbraten / Braise

    Nun ist es an der Zeit, sich um den Guss zu kümmern. Dazu geben wir die Milch in eine Schüssel
    36 - Milch in Schüssel geben / Put milk in bowl

    schlagen die drei Eier mit hinein
    37 - Eier hinzufügen / Add eggs

    und verquirlen alles gut miteinander.
    38 - Verquirlen / Whisk

    Dann geben wir den gerieben Käse hinzu
    39 - Käse hinzufügen / Add cheese

    addieren die zerkleinerte Petersilie
    40 - Petersilie addieren / Add parsley

    und schmecken dann alles kräftig mit Salz und Pfeffer ab.
    41 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

    Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen fetten wir eine Tarte-Form aus, bestreuen alles mit etwas Mehl damit sich der Teig später besser lösen lässt.
    42 - Form ausfetten & mit Mehl bestreuen / Grease casserole & dredge with flour

    Dann nehmen wir den Teig aus dem Kühlschrank und rollen ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus
    43 - Teig ausrollen / Roll out dough

    um ihn dann in die Tarte-Form einzupassen und den Boden ein paar Mal mit einer Gabel anzustechen.
    44 - Teig einpassen und anstechen / Fit in dough

    Das Ganze backen wir dann im inzwischen aufgeheizten Ofen für ca. 8 – 10 Minuten vor.
    45 - Teig vorbacken / Prebake dough

    In den vorgebackenen Teig geben wir dann die Mischung aus Hähnchenbrust, Champignons und Zwiebeln
    46 - Mit Fleisch & Pilzen befüllen / Add chicken & mushrooms

    und übergießen alles mit dem gewürzten Guss aus Milch, Eiern, Käse und Petersilie.
    47 - Mit Guss befüllen / Add filling

    Nachdem wir Käse und Petersilie etwas gleichmäßiger verteilt haben
    48 - Glatt streichen / Smoothen

    bestreuen wir alles mit dem zerzupften Mozzarella
    49 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

    und backen dann alles für 40 bis 45 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen.
    50 - Backen / Bake

    Ist der Tarte schließlich fertig gebacken, entnehmen wir ihn und lassen ihn noch einmal für ca. 5 Minuten ruhen
    51 - Tarte au poule - Fertig gebacken / Finished baking

    bevor wir ihn dann zerteilen und servieren. Dank des Mehls auf der Butter ließ sich der Teig ohne Probleme vom Boden lösen.
    52 - Tarte au poule - Serviert / Served

    Meine Befürchtung dass ich zu viele Zwiebeln verwendet hatte erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr harmonierte die Menge sehr gut mit den verwendeten Champignons und der angebratenen Hühnerbrust und gab dem pikanten Tarte genau das richtige Aroma. Die Petersilie rundete alles schließlich geschmacklich wunderbar ab.

    53 - Tarte au poule - Seitenansicht / Side view

    Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Laut meiner Berechnung erwies sich das Gericht mit etwa 3200kcal für den gesamten Tarte, also 800kcal pro Portion, als nicht gerade leichte Kost. Dabei hat es vor allem der Mürbeteig in sich, der alleine mit der Butter und dem Weizenmehl schon mit 1800kcal zu Buche schlägt. Wenn man ihn durch Blätterteig ersetzt, kann man schon alleine knapp 1400kcal sparen. Allerdings lässt sich Blätterteig erfahrungsgemäß weitaus schlechter in Stücke schneiden, daher hatte ich mich heute mal für klassischen Mürbeteig entschieden. Ich muss mal schauen ob es in Bezug auf Quiches noch weitere Alternativen zu Blätter- oder Mürbeteig gibt. Eventuell würde sich hier ja auch ein Quark-Öl-Teig oder ein klassischer Pizzateig eignen. Mal schauen womit ich dann meinen nächsten Quiche anfertigen werde. 😉

    Guten Appetit

    Gyros-Tzatziki-Muffins – das Rezept

    Saturday, February 16th, 2013

    Wer isst nicht gerne eine schöne Portion lecker gewürztes Gyros mit einer großzügigen Portion Tzatziki? Ich persönlich liebe dieses ursprünglich aus Griechenland stammende Gericht, aber auf die Idee beide Zutaten in Muffins zu verarbeiten war ich bis heute nicht gekommen. Bis ich bei der Suche nach etwas interessantes zum kochen für den heutigen Samstag auf ein passendes Rezept stieß und sofort von der Idee begeistert war. Und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen, sondern vor allem schmecken lassen. Eine wirklich sehr schmackhafte Fingerfood-Idee, deren Rezept ich in diesem Beitrag nun in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

    Was brauchen wir also für 12 Muffins (ein Muffinblech) ?

    300g fertig gewürztes Gyros
    01 - Zutat Gyrosfleisch / Ingredient gyros meat

    1 mittelgroße Zwiebel
    02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    200g Tzatziki (Griechischer Kräuterquark)
    03 - Zutat Tzatziki / Ingredient tzatziki

    250g Weizenmehl (Typ 405)
    04 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    60ml Olivenöl
    05 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    1 Hühnerei
    06 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

    125ml Buttermilch
    07 - Zutat Buttermilch / Ingredient buttermilk

    2 TL Backpulver
    08 - Zutat Backpulver / Ingredient baking powder

    1/2 TL Natron
    09 - Zutat Natron / Ingredient baking soda

    1 TL Salz
    10 - Zutat Salz / Ingredient salt

    sowie etwas am besten frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
    und etwas zusätzliches Öl zum braten und ausfetten der Muffinform

    Beginnen wir damit, die Zwiebel zu schälen und in dünne Spalten zu schneiden.
    11 - Zwiebel schneiden / Cut onion

    Dann erhitzen wir in einer kleineren Pfanne einen Esslöffel Olivenöl
    12 - Öl erhitzen / Heat up oil

    und dünsten zuerst auf mittlerer Stufe die Zwiebel kurz darin an
    13 - Zwiebeln andünsten / Roast onions lightly

    um wenig später auf das Gyrosfleisch hinzuzufügen
    14 - Gyrosfleisch addieren / Add gyros meat

    und scharf anzubraten bis es gut durch ist. Anschließend stellen wir es bei Seite und lassen es etwas abkühlen.
    15 - Kräftig anbraten / Sear

    In eine größere Schüssel geben wir nun Mehl, die beiden Teelöffel Backpulver, den halben Teelöffel Natron und das Salz,
    16 - Mehl, Backpulver, Natron & Salz in Schüssel geben / Put flour, baking powder, baking soda & salt to bowl

    würzen alles kräftig mit frisch gemahlenen Pfeffer
    17 - Mit Pfeffer würzen / Taste with pepper

    und vermischen es dann gut miteinander.
    18 - Vermengen / Mix

    Das Tzatziki geben wir in eine zweite, kleinere Schüssel, geben die Buttermilch hinzu,
    19 - Tzatziki & Buttermilch in Schüssel geben / Add tzatziki & buttermilk to bowl

    addieren das Olivenöl,
    20 - Öl dazu gießen / Add oil

    schlagen das Ei hinein
    21 - Ei aufschlagen / Add egg

    und verrühren dann alles kräftig, bis es leicht schaumig wird.
    22 - Schaumig rühren / Stir until fluffy

    Das Ganze geben wir dann zu den anderen Zutaten in die große Schüssel.
    23 - Zum Mehl geben / Add

    Inzwischen dürften auch das Gyrosfleisch und die Zwiebel soweit abgekühlt sein, dass wir sie aus der Pfanne entnehmen und in kleine Stücke schneiden können. Sollte noch etwas Bratenflüssigkeit in der Pfanne sein, können wir diese direkt in die Schüssel gießen.
    24 - Fleisch zerkleinern / Mince meat

    Das klein geschnittene Fleisch und die Zwiebel geben wir dann ebenfalls in die große Schüssel
    25 - Gyrosfleisch in Schüssel geben / Put meat in bowl

    und verkneten schließlich alles so lange miteinander, bis ein gleichmässiger Teig entsteht.
    26 - Teig vermengen / Mix dough

    Nun ist es an der Zeit den Backofen auf 190 Grad vorzuheizen und eine Muffinform zu ölen oder auszufetten
    27 - Muffinform ölen / Oil muffin tray

    in die wir dann den Teig gleichmässig verteilen. Er reicht fast perfekt für 12 Muffins wie ich feststellen durfte.
    28 - Muffinform befüllen / Fill muffin tray

    Ist der Backofen dann vorgeheizt, können wir die Muffinform auf der mittleren Schiene hinein schieben und die Muffins für 20 bis 25 Minuten backen lassen.
    29 - Backen / Bake

    Nachdem wir das Blech dann entnommen haben,
    30 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Fertig gebacken / finished baking

    können wir die Muffins aus den Vertiefungen lösen, was erfreulich leicht und problemlos zu bewerkstelligen ist, und sofort genießen.
    31 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Serviert / served

    Nicht nur dass der Teig dank der Kombination aus Backpulver und Natron wunderbar fluffig und locker geworden war, auch was den Geschmack anging war ich überaus positiv überrascht. Der Geschmack des lockeren Teiges, der einen Teil der Gewürze des Gyrosfleisches und der Kräuterquarks aufgenommen hatte harmonierte meiner Meinung nach wunderbar mit den zarten und Saftigen Fleischstückchen, die sich glücklicherweise relativ gleichmässig auf die einzelnen Muffins verteilt hatten. Abgerundet wurde das Ganze durch die kleinen Gurkenstückchen, die sich ebenfalls hier und dort fanden – hier hätte es sogar gerne einige mehr sein können.

    32 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Seitenansicht

    Eine nette Ergänzung wären vielleicht noch 100g oder mehr Schafskäse gewesen, den man auch noch hätte in den Teig hin bröseln können. Leider bin ich leider erst hinterher auf die Idee gekommen, aber für das nächste Mal werde ich mir das im Hinterkopf behalten.

    33 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Querschnitt

    Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte des heutigen Koch- bzw. Backexperiments. Meiner Berechnung nach erreicht die gesamte Teigmasse einen Wert ca. 2200kcal, aufgeteilt auf 12 Muffins haben wir also einen Wert von 183kcal pro Muffin. Klingt zwar nicht viel, isst man aber mal wie ich eben 4 Muffins, liegt man gleich bei 732kcal – also keine leichte Kost. Da es aber auch heute nicht meine Intention war leicht zu kochen, kann ich damit leben. Als Fingerfood z.B. auf einer Party ist der Gyros-Tzatziki-Muffin auf jeden Fall eine überaus leckere und mit Sicherheit auch gern genommene Alternative zum sonst üblichen Pizza-Muffin. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis und kann das Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.

    In diesem Sinne: Guten Appetit

    Dinkelpizza mit Zanderfilet & Tomatenstreifen – das Rezept

    Saturday, November 24th, 2012

    Heute war mir irgendwie nach etwas mit Fisch und glücklicherweise hatte ich noch ein Rezept für eine Dinkelpizza mit Zanderfilet und Tomaten in petto, das ich sowieso ausprobieren wollte – also war die Wahl für mein heutiges Kochexperiment schnell getroffen. Beim Einkauf im Supermarkt sah ich sogar, dass es aktuell frisches Zanderfilet an der Fischtheke gab – das erschien mir eine gute Alternative zu TK-Fisch. Jedoch war ich etwas geschockt als ich den Preis sah: fast 16 Euro wollte man für 400 Gramm haben, womit das Ganze nicht gerade ein günstiges Vergnügen werden sollte – aber das war es mir wert und ich finde es hat sich auch wirklich gelohnt. Dabei kommt dieser Süßwasserfisch aus der Familie der Barsche ja, zumindest theoretisch, in allen Gewässern von Rhein bis zum Ural sowie auch in der Ostsee vor. Woher meiner jetzt genau kam weiß ich nicht, bei dem Preis muss er aber wohl eine weitere Reise hinter sich gehabt haben. 😉
    Das Ergebnis war meiner Meinung nach eine wirklich gelungene und mal außergewöhnliche Pizzazubereitung, die mir sehr gut gemundet hat, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept hier in üblicher Form einmal vorzustellen.

    Was brauchen wir also für 4 Pizzen?

    Für den Teig

    200g Dinkelvollkornmehl
    01 - Zutat Dinkelvollkornmehl / Ingrdient spelt whole wheat flour

    200g Dinkelmehl – Typ 603
    02 - Zutat Dinkelmehl Typ 603 / Ingredient spelt flour

    20g frische Hefe (1/2 Würfel)
    03 - Zutat Hefe / Ingredient yeast

    1/2 TL Salz
    04 - Zutat Salz / Ingredient salt

    250ml lauwarmes Wasser
    05 - Zutat lauwarmes Wasser / Ingredient lukewarm water

    Für den Belag

    400g Zanderfilet (ohne Haut)
    06 - Zutat Zanderfilet / Ingredient pike perch filet

    70g getrockenete Tomaten in Öl
    07 - Zutat getrockenete Tomaten in Öl / Ingredient dried tomatoes in oil

    1 Dose (400g) gestückelte Tomaten (wahlweise mit Basilikum)
    08 - Zutat Tomatenstücke / Ingredient tomato pieces

    2 Zweige frischer Rosmarin
    09 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

    250g Mozzarella
    10 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir nun mit der Zubereitung des Dinkelteigs. Dazu geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel
    10 - Mehle in Schüssel geben / Add flours to bowl

    fügen den halben Teelöffel Salz hinzu
    11 - Salz hinzufügen / Add salt

    und vermengen alles gut miteinander, wobei wir am Ende in der Mitte eine kleine Mulde bilden.
    12 - Gut vermengen / Mix well

    In diese Mulde bröseln wir dann unsere Hefe,
    13 - Hefe hinein bröseln / Add and crumble yeast

    gießen das lauwarme Wasser hinzu
    14  - Wasser addieren / Add water

    und vermengen alles mit dem Knethaken unseres Handmixers
    15 - Kneten / Knead

    bis wir schließlich einen gleichmässigen Teig haben.
    16 - Fertiger Teig / Finished dough

    Diesen lassen wir dann, mit einem Küchentuch abgedeckt, für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Ich hatte den Backofen kurz auf 75 Grad aufgeheizt und dann abgeschaltet, um den Teig bei leicht geöffneter Klappe darin lagern zu können.
    17 - Gehen lassen / Raise dough

    Während der Teig arbeitet, lassen wir die Tomaten abtropfen
    18 - Tomaten abtropfen lassen / Drain tomatoes in oil

    und waschen dann unser Rosmarin, schütteln es trocken
    19 - Rosmarin waschen / Wash rosemary

    und zupfen dann die Blättchen vom Zweig ab
    20 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

    die wir dann sehr fein zerkleinern.
    21 - Rosmarin zerkleinern / Grind rosemary

    Inzwischen müssten auch unsere getrockneten Tomaten in Öl soweit abgetropft sein, dass wir sie in Streifen schneiden können.
    22 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

    Anschließend überprüfen wir das Zanderfilet auf eventuelle Gräten und entfernen diese mit der Grätenpinzette – ich fand aber gerade dabei mal drei Stück, der Zander scheint ein recht grätenarmer Fisch zu sein.
    23 - Gräten entfernen / Remove fish bones

    Dann waschen wir das Fischfilet, tupfen es trocken
    24 - Zander waschen / Clean fish

    und schneiden es schließlich in schmale Streifen.
    25 - Zander in Streifen schneiden / Cut pike perch in stripes

    Außerdem schneiden wir schließlich noch den Mozzarella in Scheiben.
    26 - Mozzarelle in Scheiben zerteilen / Cut mozzarella in slices

    In der Zwischenzeit müsste auch unser Dinkelteig dank der Hefe gut aufgegangen sein, so dass wir ihn aus dem Ofen entnehmen und diesen dann auf 225 Grad vorheizen können,
    28 - Aufgegangener Teig /  Raised dough

    um den Teig dann in vier gleich große Portionen aufzuteilen
    29 - Teig gleichmässig aufteilen / Divide dough

    und erst einmal zwei davon auf einer bemehlten Fläche ausrollen können, während die anderen beiden, abgedeckt durch das Küchentuch, in der Schüssel warten.
    30 - Teig ausrollen / Roll dough

    Die beiden flach ausgerollten Teigstücke geben wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech,
    31 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

    wo wir sie mit den gestückelten Tomaten bestreichen
    32 - Mit Tomaten bestreichen / Cover with tomatoes

    und kräftig mit Salz, Pfeffer und der Hälfte unsere zerkleinerten Rosmarins würzen.
    33 - Mit Salz, Pfeffer & Rosmarin würzen / Taste with salt, pepper & rosmary

    Dann belegen wir sie noch mit der Hälfte der Mozzarella-Scheiben
    34 - Mit Mozzarella belegen / Coat with mozzarella

    und backen sie für 15 Minuten auf der untersten Schiene unseres auf 225 Grad vorgeheizten Ofens.
    35 - Auf unterester Schiene backen / Bake on lowest slot

    In dieser Zeit können wir die beiden anderen Teigstücke schon einmal auf die gleiche Weise vorbereiten und auf einem zweiten Stück Backpapier bereitstellen.

    Ist unsere Pizza nach einer Viertelstunde vorgebacken und er Käse geschmolzen
    36 - Vorgebacken / Pre-baked

    belegen wir sie schließlich mit der Hälfte der Zanderfilet-Streifen und den getrockneten Tomaten
    37 - Mit Zander & Tomaten belegen / Coat with pike perch & tomatoes

    und schieben sie noch einmal für weitere sieben bis acht Minuten auf der untersten Schiene in den Ofen.
    38 - Weiter backen / Continue baking

    Dann ziehen wir sie samt Backpapier vom Blech und schieben die zwei anderen vorbereiteten Pizzastücke in den Ofen. Die fertigen Pizzen schmecken wir noch einmal mir Salz und Pfeffer ab
    39 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

    und können sie anschließend servieren und genießen. Dabei sollten wir aber natürlich nicht vergessen, die beiden anderen Pizzen ebenfalls auf diese Weise noch zu komplettieren.
    40 - Dinkelpizza mit Zander & Tomatenstreifen / Spelt pizza with pike perch & tomatoes - Serviert

    Ich hatte ja zuerst gezweifelt dass die paar Minuten ausreichen den Fisch durchzubacken, doch entgegen meiner Befürchtung war das Zanderfilet komplett gar geworden und dabei noch angenehm saftig und zart geblieben. Zusammen mit der gut gewürzten Pizzaiola aus gestückelten Tomaten und den Streifen aus den getrockneten Tomaten ergab sich auf den einigermaßen dünn geratenen, knusprigen Dinkelteig ein wirklich gelungener und außergewöhnlich leckerer Belag, der sich von den sonst üblichen Pizzen die man so ist wirklich geschmacklich positiv hervorhob. Ich war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments mal wieder sehr zufrieden.

    41 - Dinkelpizza mit Zander & Tomatenstreifen / Spelt pizza with pike perch & tomatoes - CloseUp

    Werfen wir abschließend, wie üblich, einen Blick auf die Nährwerte des heutigen Rezepts. Ich komme in meiner überschlägigen Berechnung auf ca. 2500kcal für alle vier Pizzen zusammen, das sind also 625kcal pro Pizza. Ich hatte natürlich mit weniger gerechnet, aber bei Pizzazubereitungen ist es erfahrungsgemäß vor allem das Mehl, das die Werte nach oben treibt. Bei einer alternativen Berechnung mit Weizenmehl(Typ 405 & Vollkorn) kam ich aber auch auf gerade mal 60kcal insgesamt weniger, also 16kcal pro Portion. Und dafür auf den kräftigen Dinkelteig verzichten? Nein danke! Das Zanderfilet selbst ist angenehm mager, einziges Einsparungspotential sehe ich da noch beim Mozzarella – ersetzt man die Standard-Zubereitung durch eine leichte Variante mit 10% Fett kann man noch einmal insgesamt 250kcal, also 62,5kcal pro Portion sparen und käme auf 562,5kcal pro Pizza – geschmacklich dürfte das keinen allzu großen Unterschied machen. Dennoch kann ich das Rezept für jeden Freund von etwas außergewöhnlichen Pizzabelägen vorbehaltlos weiter empfehlen – es lohnt sich was den leckeren Geschmack angeht aus jeden Fall – und das bei angenehm wenig Aufwand. 😉

    Guten Appetit

    Rahmfladen mit Speck und Frühlingszwiebeln – das Rezept

    Sunday, October 7th, 2012

    Heute entschied ich mich dazu, mich mal an einem Rahmfladen zu versuchen, einer Abart vom Flammkuchen dass ich traditionell als “Auf die Hand” Gericht von verschiedenen Volksfesten her kenne. Die Variante für die ich mich entschied verwendet dabei einen Hefeteig aus Roggen- und Weizenmehl, der dem ganzen eine angenehm deftige Note gab. Mit dem Belag kann man dabei natürlich gerne etwas experimentieren, ich habe die Zutaten einfach nach eignen Vorlieben gewählt und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

    Was braucht man also für 2 Stück / Portionen?

    150g Weizenmehl (Typ 405)
    01 - Zutat Weizenmehl / Ingredient wheat flour

    70g Roggenmehl (Typ 1150)
    02 - Zutat Roggenmehl / Ingredient rye flour

    10g frische Hefe
    03 - Zutat Hefe / Ingredient yeast

    150ml + 40ml lauwarmes Wasser
    04 - Zutat Wasser / Ingredient water

    1/2 TL Salz
    05 - Zutat Salz / Ingredient salt

    3-4 Frühlingszwiebeln
    06 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

    80g gewürfelten Speck
    07 - Zutat Speckwürfel / Ingredient bacon

    4 EL Creme fraiche (Ich hatte noch welche mit Kräutern, die ich verbrauchen musste)
    08 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

    1 kleine rote Zwiebel
    09 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

    Beginnen wir damit einen Hefeteig anzusetzen, indem wie etwa 40-50ml lauwarmes Wasser in eine Schüssel zu geben
    10 - warmes Wasser in Schüssel geben / Add warm water to bowl

    und die Hefe hinein zu bröseln
    11 - Hefe hinein bröseln / Add yeast

    um dann zwei Esslöffel Weizenmehl hinzu zu geben
    12 - Mehl dazu / Add flour

    und alles gut zu verrühren. Alles lassen wir dann für 20 bis 30 Minuten ansetzen bis es dickflüssig wird und Bläschen wirft.
    13 - Gut verrühren / Mix well

    Die restlichen Mehlsorten geben wir nun in eine Schüssel, fügen das Salz hinzu
    14 - restliches Mehle & Salz in Schüssel / Put flours & salt in bowl

    und gießen schließlich das Wasser mit hinein
    15 - Wasser dazu gießen / Add water

    um dann alles zu einem festen Teig zu verrühren.
    16 - Kneten / Knead

    Hat der Hefeteig dann angesetzt und ist schön dickflüssig geworden
    17 - Hefeteig angegangen / yeast dough ready

    geben wir ihn zum restlichen vorbereiteten Hauptteig
    18 - Hefeteig hinzufügen / Add yeast dough

    und kneten noch einmal alles noch einmal gut durch – sollte es zu flüssig sein geben wir noch ein wenig Weizenmehl hinzu –
    19 - Kneten / Knead dough

    bis wir einen glatten Teig erhalten.
    20 - Vor dem gehen / Before proving

    Diesen lassen wir dann abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 60 Minuten gehen. Ich liess den Backofen dazu kurz auf 50 Grad aufheizen, schaltete ihn dann aus und stellte die abgedeckte Schüssel hinein, wobei ich einen Holzlöffel in die Ofentür klemmte damit es keinen Hitzestau gab.
    21 - Abgedeckt gehen lassen / Prove dough covered

    Während der Teig geht können wir die Zwiebel schälen und in dünne Spalten schneiden,
    22 - Zwiebel schneiden / Cut onion

    sowie die Frühlingszwiebeln waschen
    23 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash spring onions

    und das weiße und hellgrüne davon schon einmal in Ringe zerteilen.
    24 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut spring onions

    Ist der Teig dann fertig aufgegangen heizen wir den Backofen auf 200 Grad vor,
    25 - Teig aufgegangen / Raised dough

    dann teilen wir auf einer bemehlten Fläche den Teig in zwei gleich große Portionen
    26 - Teig aufteilen / Divide dough

    und rollen ihn möglichst flach aus.
    27 - Teig auswalzen / roll out dough

    Anschließend geben wir die beiden Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech,
    28 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

    bestreichen sie mit der Creme fraiche,
    29 - Mit Creme fraiche bestreichen / Cover with creme fraiche

    bestreuen sie dann mit den Speckwürfeln
    30 - Mit Speck bestreuen / Dredge with bacon

    und legen die Zwiebelspalten auf.
    31 - Mit Zwiebeln belegen / Add onions

    Ist der Backofen vorgeheizt, geben wir das Backblech erst einmal für 15 Minuten hinein,
    32 - Backen / Bake

    und entnehmen dann noch einmal für kurze Zeit das Backblech um die bisher geschnittenen Frühlingszwiebeln aufzustreuen. Anschließend geben wir das Blech für weitere 20 bis 25 Minuten zurück in den Ofen.
    33 - Belegen / Spread

    Während die Fladen fertig backen, schneiden wir nun auch den grünen Teil der Frühlingszwiebeln in Ringe – sie sind später für die Garnitur gedacht.
    34 - Rest Frühlingszwiebeln schneiden / Cut remaining spring onions

    Sind unsere Fladen dann fertig gebacken, können wir das Backblech entnehmen
    35 - Fertig gebacken / Finished baking

    und mit den frischen Frühlingszwiebelringen bestreuen bevor wir sie schließlich servieren.
    36 - Rahmfladen mit Speck & Frühlingszwiebeln / Flat bread cake with cream, bacon & spring onions -  Serviert

    Die Kombination des lockeren Weizen-Roggenteigs mit der würzigen Creme fraiche mit Kräutern, den Speckwürfelchen, den eher milden roten Zwiebeln und den Frühlingszwiebel-Ringen erwies sich als wirklich sehr gelungen. Ein deftiges und sehr gehaltvolles Gericht, dass sich sowohl noch heiß als auch in abgekühlter Form als sehr lecker und sättigend erwies. Einzig das Aufstreuen eines Teils der Frühlingszwiebeln zur Halbzeit des Backens wäre wohl nicht unbedingt notwendig gewesen, es hätte wohl gereicht sie am Ende frisch zur Garnitur zu verwenden – aber geschadet hat es auch nicht.

    37 - Rahmfladen mit Speck & Frühlingszwiebeln / Flat bread cake with cream, bacon & spring onions - CloseUp

    Was die Nährwerte angeht ist das Ganze aber auch nicht wirklich leicht, wie man aufgrund der Zutaten vielleicht schon vermuten konnte. Ich kam bei meiner Berechnung auf 650kcal pro Rahmfladen, also eindeutig kein Diätgericht. Aber das nehme ich heute mal billigend in Kauf, dafür war es einfach zu schmackhaft.

    Guten Appetit

    Kürbis-Cannelloni – das Rezept

    Saturday, September 8th, 2012

    Die Kürbis-Saison hat mal wieder begonnen und in den Supermärkten und auf den Märkten werden überall wird diese Gemüsesorte wieder verstärkt angeboten. Aber nicht nur für Halloween eignen sich diese Dinger, man kann auch eine Menge leckerer Gerichte damit kochen – und das möchte ich hier und heute mit einem Rezept für Kürbis-Cannelloni mit Kürbiskernen und Sellerie mal wieder unter Beweis stellen. Die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger wie ich feststellen musste, aber die investierte Zeit lohnt sich auf jeden Fall, dass kann ich nach eigener Erfahrung garantieren, denn das Gericht ist nicht nur unwahrscheinlich lecker, sondern was die Nährwerte angeht auch ein angenehm leichtes Gericht. Das es rein vegetarisch ist, fällt dabei kaum auf. Ich habe zwar noch kurz überlegt, Fleisch hinzuzufügen, das scheiterte aber daran dass mir auch Anhieb nichts einfiel was dazu passen könnte. Letztlich war das auch ganz gut so, denn das Gericht ist so wie es ist schon lecker und sättigend genug. Aber kommen wir nun zum eigentlichen Rezept:

    Was brauchen wir also für 4 Portionen?

    1 nicht allzu großer Hokkaido-Kürbis (ca. 900g)
    01 - Zutat Hokkaido-Kürbis / Ingredient hokkaido pumpkin

    1 Stück Knollensellerie (ca. 200g)
    02 - Zutat Knollensellerie / Ingredient celeriac

    1 Zwiebel (ca. 100g)
    03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    2-3 Zehen Knoblauch (je nach eigener Vorliebe)
    04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    50g Kürbiskerne
    05 - Zutat Kürbiskerne / Ingredient pumpkin seeds

    180-200g Cannelloni
    06 - Zutat Cannelloni / Ingredient cannelloni

    250ml Milch
    07 - Zutat Milch / Ingredient milk

    350ml Gemüsebrühe
    08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

    2 Hühnereier
    09 - Zutat Eier / Ingredient eggs

    100ml Sojacreme (Optional – siehe dazu weiter unten im Text beim abgießen der Kürbismasse)
    10 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

    1 EL Olivenöl
    11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    1 Messerspitze Koriander
    12 - Zutat Koriander / Ingredient cilantro coriander

    60g Hartkäse nach Wahl (z.B. Parmesan oder Greyerzer)
    13 - Zutat Käse / Ingredient cheese

    sowie zum weiteren Würzen Salz, Pfeffer und Muskatnuss

    Beginnen wir nun damit, die Zwiebeln zu schälen
    14 - Zwiebel schälen / Dice onion

    und fein zu würfeln. Ich verwendete dazu meine kleine handbetriebene Küchenmaschine, man kann das aber natürlich auch mit dem Messer bewerkstelligen.
    15 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

    Des weiteren schälen wir die Knoblauchzehen und hacken sie fein
    16 - Knoblauch hacken / Chop garlic

    und schälen die Knollensellerie
    17 - Sellerie schälen / Peel celeriac

    um sie in etwa 5mm große Würfel zu schneiden.
    18 - Sellerie würfeln / Dice celeriac

    Jetzt kommen wir zum Kürbis, den wir erst einmal gründlich waschen – man weiß ja nie wer ihn im Supermarkt alles angefasst hat –
    19 - Kürbis waschen / Clean pumpkin

    halbieren und entkernen ihn
    20 - Kürbis entkernen / Remove pumpkin core

    und schneiden ihn dann in Würfel von etwa 1cm Kantenlänge. Das ist wohl der aufwändigste aller Arbeitsschritte.
    21 - Kürbis würfeln / Dice pumpkin

    Dann hacken wir die Kürbiskerne grob,
    22 - Kürbiskerne hacken / Chop pumpkin seeds

    rösten sie in einer kleinen Pfanne ohne Fett bis sie leicht braun und knusprig geworden sind
    23 - Kürbiskerne rösten / Roast pumpkin seeds

    und breiten sie dann etwas aus um sie etwas abkühlen zu lassen.
    24 - Kürbiskerne abkühlen / Cool down pumpkin seeds

    In einem größeren Topf erhitzen wir nun den Esslöffel Olivenöl
    25 - Öl erhitzen / Heat up oil

    und dünsten dann damit Zwiebeln und Knoblauch glasig an.
    26 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic

    Anschließend geben wir den gewürfelten Kürbis
    27 - Kürbis hinzufügen / Add pumpkin

    sowie den Knollensellerie in den Topf
    28 - Sellerie addieren / Add celeriac

    und alles für weitere 2 bis 3 Minuten mit an
    29 - kurz anbraten / roast shortly

    bevor wir alles mit der Gemüsebrühe aufgießen
    30 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

    und kurz aufkochen lassen
    31 - Kurz aufkochen lassen / boil up

    um es anschließend für etwa zehn Minuten auf niedriger Stufe und bei gelegentlichem umrühren weiter zu dünsten.
    32 - dünsten / braise

    Nach den zehn Minuten geben wir schließlich die gehackten und gerösteten Kürbiskerne hinzu
    33 - Kürbiskerne hinzufügen / Add pumpkin seeds

    und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer sowie der Messerspitze Koriander.
    34 - würzen / taste

    Einige Minuten später geben wir die Kürbismasse auf ein Sieb
    35 - Kürbismasse in Sieb geben / Put pumpkin mix into sieve

    und lassen die Flüssigkeit abtropfen und die Masse etwas abkühlen. Im ursprünglichen Rezept war hier davon die Rede dass man 200ml davon abmessen soll, doch ich bekam nur ca. 100ml heraus. An dieser Stelle entschloss ich mich dazu, die fehlenden hundert Milliliter mit Sojacreme zu ergänzen.
    36 - Flüssigkeit auffangen / Catch liquid

    Während die Kürbis-Masse abkühlt, können wir die Zeit nutzen und den Käse reiben.
    37 - Käse reiben / Grind cheese

    Ist die Kürbis-Füllmasse einigermaßen abgetropft, geben wir die Milch
    38 - Milch addieren / Add milk

    sowie sie Sojacreme zu der abgetropften Flüssigekeit
    39 - Sojacreme hinzufügen / Add soy cream

    und schlagen dann die beiden Eier mit in die Milch-Kürbis-Masse
    40 - Eier aufschlagen / Add eggs

    bevor wir alles gut mit einem Schneebesen vermischen
    41 - Gut verrühren / Mix well

    und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
    42 - würzen / taste

    Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

    Nachdem ich mich ja die letzten Male (z.B. hier oder hier) mit einem Espressolöffel beim Füllen der Cannelloni abgemüht hatte, griff ich dieses Mal zum Spritzbeutel, in den ich die Kürbis-Masse füllte
    43 - In Spritzbeutel geben / Fill icing bag

    und befüllte damit die Cannelloni, bevor ich sie in eine große Auflaufform legte.
    44 - Canneloni befüllen / Fill cannelloni

    Nachdem die ganze Auflaufform dann mit Cannelloni gefüllt ist
    45 - Alles befüllt / Filled cannelloni

    übergießen wir sie mit der gewürzten Milch-Mischung
    46 - übergießen / douse

    und bestreuen alles mit dem geriebenen Käse.
    47 - Mit Käse bestreuen / Bestrew with cheese

    Ist der Backofen vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen es für 35 bis 40 Minuten backen.
    48 - backen / bake

    Beginnt die Oberfläche leicht braun zu werden, ist es dann an der Zeit die Form aus dem Backofen zu entnehmen
    49 - Kürbis-Cannelloni / Pumpkin cannelloni - Fertig gebacken

    und das Gericht sogleich zu servieren.
    50 - Kürbis-Cannelloni / Pumpkin cannelloni - Serviert

    Die gedünstete Masse aus Kürbis uns Sellerie mit ihren gerösteten Kürbiskernen war alleine schon ein wahrer Genuss, aber gefüllt in die Cannelloni und überbacken mit mit Milch-Ei-Masse und dem Käse war das Ganze geschmacklich wirklich unübertrefflich. Vor allem die gerösteten Kürbiskerne gaben der sowieso schon sehr leckeren Kürbismasse ein unvergleichliches und leckeres Aroma. Da zu Beginn ja einige den Nudelröllchen noch aus der Masse herausschauten, hatte ich etwas befürchtet dass die etwas braun werden, doch glücklicherweise war die Mischung aus Milch und Ei etwas aufgegangen, so dass alles am Ende gut durchgebacken und weich war.

    51 - Kürbis-Cannelloni / Pumpkin cannelloni - CloseUp

    Wie immer werfen wir abschließend natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegen die Werte für das ganze Gericht bei 1800kcal, das bedeutet auf vier Portionen aufgeteilt liegen die Nährwerte für eine Portion bei gerade mal 450kcal. Für ein so gehaltvolles Gericht ein wirklich traumhafter Wert wie ich finde. Kürbis ist schon eine feine Sache und seine Saison geht noch bis Oktober – ich werde mich auf jeden Fall nach weiteren Gerichten damit umsehen.

    Guten Appetit

    Dinkelpizza mit Meeresfrüchten, Fenchel & Orange – das Rezept

    Sunday, July 1st, 2012

    Auf meiner niemals endenden Suche nach neuen geschmacklichen Erlebnissen stieß ich vor kurzem auf dieses Rezept für eine Meeresfrüchtepizza mit Fenchel & Orange, was mich dazu bewog mich das dritte mal in Folge nach der Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Avjar & Frischkäse und der Schwedenpizza, einem Lachskuchen, an einer Pizzazubereitung zu versuchen. Aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, also was solls. Vor allem die Kombination aus Meeresfrüchten, Fenchel und Orangenschale reizte mich hier ganz besonders und das Ergebnis war was den Geschmack anging wirklich gelungen wie ich fand, daher möchte ich natürlich nicht versäumen das Rezept hier in üblicher Form vorzustellen.

    Was brauchen wir also für 6 kleine Pizzen?

    Für den Teig

    200g Dinkelvollkornmehl
    01 - Zutat Dinkelvollkornmehl / Ingredient spelt whole wheat flour

    200g Dinkelmehl (Typ 630)
    02 - Zutat Dinkelmehl Typ 630 / Ingredient spelt flour

    1/2 Würfel Hefe (ca. 21g)
    03 - Zutat Hefe / Ingredient yeast

    1/2 TL Salz
    04 - Zutat Salz / Ingredient salt

    250ml lauwarmes Wasser
    05 - Zutat lauwarmes Wasser / Ingredient lukewarm water

    Für den Belag

    250g Meeresfrüchte (TK – eine Mischung aus Garnelenschwänzen, Tintenfischen und Miesmuschelfleisch)
    06 - Zutat Meeresfrüchte / Ingredient seafood

    1 kleine Knolle Fenchel (ca. 250g)
    07 - Zutat Fenchel / Ingredient fennel

    200g passierte Tomaten
    08 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient strained tomatoes

    50g in Öl eingelegte Tomaten
    09 - Zutat Tomaten in Öl / Ingredient tomatoes in oil

    2 EL Tomatenmark
    10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    1 kleine Bio-Orange
    11 - Zutat Bio-Orange / Ingredient orange

    2 Zehen Knoblauch
    12 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    2-3 EL Avjar (optional – hatte ich noch übrig)
    13 - Zutat Avjar / Ingredient avjar

    250g Mozzarella
    14 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

    Salz, Pfeffer & Chilipulver zum würzen
    15 - Zutat Gewürze / Ingredient spices

    Während die Meeresfrüchte langsam auftauen, beginnen wir damit den Teig vorzubereiten. Dazu geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel
    16 - Mehle in Schüssel geben / Add flours to bowel

    fügen einen halben Teelöffel Salz hinzu
    17 - Salz addieren / Add salz

    und vermengen alles dann gut miteinander.
    18 - Vermengen / Mix

    Anschließend pressen wir eine Kuhle in die Mitte der Mischung, bröseln den halben Würfel Hefe hinein
    19 - Hefe hinein bröseln / Crumble yeast

    und gießen alles mit 250ml lauwarmen Wassers auf,
    20 - Wasser aufgießen / Add water

    um es dann mit den Knethaken unserer Küchenmaschine so lange zu bearbeiten
    21 - Kneten / Kneat

    bis ein glatter Teig entstanden ist
    22 - Teig vor dem Gehen / Dough before raising

    den wir dann abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten gehen lassen.
    23 - Teig abgedeckt gehen lassen / Raise dough covered

    Während er Teig arbeitet, spülen wir die Orange unter heiß ab, trocknen sie
    24 - Orange heiß abspülen / Wash orange

    und reiben dann die Schale mit der feinen Seite einer Küchenreibe ab.
    25 - Schale abreiben / zest orange peel

    Das Ergebnis ist zwar recht mickrig, aber die Menge reicht dicke aus um den gewünschten geschmacklichen Effekt zu erzielen.
    26 - Abgeriebene Orangenschale / orange zest

    Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und hacken sie sehr fein,
    27 - Knoblauch fein hacken / Cut garlic

    waschen die Fenchelknolle und Würfeln sie ebenfalls fein
    28 - Fenchel würfeln / Dice fennel

    schneiden die abgetropften Stücke der in Öl eingelegten Tomaten in Streifen
    29 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

    und schneiden den Mozzarella in Scheiben.
    35 - Mozzarella schneiden / Cut mozzarella

    Nun geben wir die passierten Tomaten mit dem Knoblauch und dem Abrieb der Orangeschale in eine Schüssel
    30 - Passierte Tomaten, Knoblauch & Orangenschale in Schüssel geben / Add strained tomatoes, garlic & orange to bowel

    fügen das Tomatenmark
    31 - Tomatenmark hinzugeben / Add tomato puree

    und den Avjar hinzu
    32 - Avjar addieren / Add avjar

    und verrühren alles gut miteinander
    33 - Gut verrühren / Mix

    wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen.
    34 - würzen / taste

    Wenn die Meeresfrüchte aufgetaut sind, spülen wir sie unter fließendem Wasser noch einmal ab und tupfen sie dann trocken.
    39 - Meeresfrüchte abspülen / Swill seafood

    Ist der Teig nach ca. 30 Minuten dann gut aufgegangen, können wir unsere Backofen schon mal auf 225 Grad vorheizen.
    36 - Teig aufgegangen / Raised dough

    Dann teilen wir den Teig ihn in 6 etwa gleich große Portionen auf
    37 - Teig aufteilen / Divide dough

    und rollen ihn mit Hilfe eines Nudelholzes zu kleinen Fladen aus.
    38 - Teig ausrollen / Roll dough

    Haben wir drei Fladen ausgerollt – so viele gingen zumindest bei mir auf ein Blech – legen wir sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bestreichen sie mit der Tomatensauce.
    40 - Mit Sauce bestreichen / Cover with sauce

    Anschließend bestreuen wir sie großzügig mit dem gewürfelten Fenchel,
    41 - Mit Fenchel belegen / Seize with fennel

    fügen die in Streifen geschnittenen Tomaten hinzu
    42 - Tomatenstreifen hinzufügen / Add tomato stripes

    und belegen es dann gleichmässig mit den Meeresfrüchten
    43 - Mit Meeresfrüchten belegen / Add seafood

    um es dann mit den Mozzerellascheiben abzuschließen.
    44 - Mit Mozzarella belegen / Add Mozzarella

    Inzwischen müsste auch der Backofen auf 225 Grad aufgeheizt sein, so dass wir unser Blech auf der untersten Schiene hinein schieben und für 15 bis 20 Minuten backen lassen.
    45 - Auf der unteresten Schiene backen / Bake on lowermost splint

    Während die ersten drei Fladen backen, rollen wir die übrigen drei Teigportionen ebenfalls aus, geben sie auf ein weiteres Stück Backpapier und belegen sie wie bereits oben beschrieben mit den verbliebenen Zutaten. Sind unsere ersten drei Pizzen dann fertig, ziehen wir sie samt Backpapier vom Blech, geben die zweite Ladung auf das Blech und schieben es zurück in den Ofen, wo es weitere 15 bis 20 Minuten verbleibt.
    46 - Fertig gebacken / Baked

    Die erste Ladung können wir aber gern schon servieren und genießen – oder aber warm stellen bis alles fertig ist.
    47 - Dinkelpizza mit Meeresfrüchten, Fenchel & Orange / Spelt pizza with seafood, fennel & orange - Serviert

    Aufgrund der geringen Menge an Abriebs der Orangenschale hatte ich zuerst überlegt, eine weitere Orange zu verwenden – aber es erwies sich als gut dass ich dies nicht getan hatte, denn trotz der geringen Menge machte sie der Orangengeschmack deutlich bemerkbar und gab der Meeresfrüchtepizza ein leicht fruchtiges Aroma. Mehr Schale hätte den Orangengeschmack eindeutig zu dominant werden lassen, so aber war er meiner Meinung nach genau richtig. Gemeinsam mit dem dünnen, knusprigen und etwas dunkleren Dinkel-Pizzaboden, der fruchtig-würzigen Tomaten-Avjar-Sauce, den gut durchgebackenen Fenchelwürfeln und den zahlreichen Meeresfrüchten ergab diese mit geschmolzenem Mozzarella bedeckte Pizzazubereitung ein überaus leckeres und interessantes Geschmackserlebnis, das meine Erwartungen an eine solche Zusammenstellung absolut erfüllte. Zumal Fenchel und Fisch bzw. Meeresfrüchte ja, wie ich im Rahmen der Recherche für diesen Beitrag las, auch eine klassische Kombination ergeben. Ich fand die Zubereitung auf jeden Fall absolut gelungen.

    48 - Dinkelpizza mit Meeresfrüchten, Fenchel & Orange / Spelt pizza with seafood, fennel & orange - CloseUp

    Und auch was die Nährwerte angeht konnte sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Ich kam bei meiner überschlägigen Berechnung auf ca. 2500 kcal für alles zusammen, also liegt der Nährwert für ein Pizzastück bei gerade mal 417kcal. Eine angenehm leichte und doch sehr leckere Pizzazubereitung, die ich nicht nur den Liebhabern von Meeresfrüchten wärmstens weiterempfehlen kann. Der Geschmack ist dabei gar nicht exotisch wie es zuerst den Anschein hat, viel mehr handelt es sich um eine weitere interessante Alternative zur Standard-Pizza, die ich durchaus häufiger auf meinem Speiseplan vorstellen könnte. Einzig die Menge werde ich wohl beim nächsten mal reduzieren, denn mit den zwei Blechen hätte ich bestimmt vier bis fünf Personen bewirten können. 😉

    Guten Appetit