Gemischter Grillteller mit Pommes Frites [17.05.2011]

Die Asiatischen Angebote in Form von Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Hoisin-Sauce konnten mich beide heute nicht so recht begeistern. Aber auch die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen bei Vitality oder die Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce bei Globetrotter – ein solches Gericht hatte ich hier und hier schon mal versucht hatte – erschienen mir nicht sehr verlockend. Also griff ich entgegen meiner kalorientechnischen Bedenken heute zum traditionell-regionalen Grillteller (Schwein, Pute, Rind, Speck, Würstl), Grilltomate und Pommes Frites und nahm mir zusätzliche noch einen Becherchen Erdbeeren mit Schlagsahne von der Dessert-Theke.

Gemischter Grillteller mit Pommes Frites / Mixed barbeque plate with french fries

Abgesehen vom Nachtisch erwies sich das heutige Gericht aber leider – ich sage das nur ungern – als große Enttäuschung. Alle fünf Fleischkomponenten waren zwar größtenteils sehr zart, aber leider schon so gut wie kalt. Zwar waren sie noch genießbar – aber gut ist anders. Und an den ebenfalls fast kalten Pommes Frites fehlte fast komplett das Salz – hier konnte ich mir aber mit dem Salzstreuer zumindest leichte Abhilfe schaffen. Hinzu kam dass die angebliche Grilltomate zwar mit Käse bedeckt, aber kaum gegrillt war. Damit dass mal einzelne Komponenten eines Gerichtes keine ideale Temperatur haben kann ich ja leben, aber dass es komplett abgekühlt ist habe ich so noch nicht erlebt. Schade.
Als ob die anderen Kantinengäste so etwas geahnt hätten lagen heute auch nicht etwa der Grillteller sondern die Asia-Gerichte auf dem ersten Platz den allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte aber schon der Grillteller und ich bin sicher dass ich nicht der einzige war der hier enttäuscht worden ist – dabei klang es ja von der Beschreibung her recht gut. Den dritten Platz belegten schließlich die Cannelloni und auf Platz vier die gefüllte Aubergine. Bleibt nur zu hoffen dass dies ein Einzelfall bleibt – denn bisher bin ich hier eigentlich noch nie groß enttäuscht worden.

Mein Abschlußurteil:
Grillkomponenten: +/-
Pommes Frites: +/-
Grilltomate: +/-
Erdbeeren mit Schlagsahne: ++

Bunter Linsen-Erbseneintopf [01.02.2010]

Die heutige Auswahl im Betriebsrestaurant erschien doch mal wieder recht interessant. Schon alleine die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder das “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln, Paprika in Chili- Zitronengrassauce” aus der Asia-Ecke klangen recht verlockend. Aber auch die “Farfalle al peperoni” aus dem Vitality-Bereich sahen interessant aus und auch das “Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln” an der Globetrotter Theke erfreute sich großer Beliebtheit. Ich aber entschied mich heute dann doch für den “ Bunten Linsen- Erbseneintopf mit Würstel” von den traditionell-regionalen Gerichten. Auf Eintopf hatte ich irgenwie Appetit. Und als Dessert nahm ich mir dann noch einen Johannisbeerquark.

Bunter Linsen-Erbseneintopf / lentil pea stew

Die wirklich reichhaltige Portion erwies sich als wirklich gute Entscheidung. Zwar waren die beiden Wurstl, die natürlich im Naturdarm serviert wurden, mit dem Löffel etwas schwer zu zerteilen – hier hätte ich mir wohl doch noch ein Messer mitnehmen sollen – aber es gelang mir Glücklicherweise doch ohne etwas vom Inhalt der Schüssel über den Tisch zu verteilen. Sie waren zwar etwas wässrig, aber als Zutat zu einem Eintopf ging es schon irgendwie. Der Eintopf selbst, der neben hellen Linsen und Erbsen auf reichlich Kartoffeln, Karottenstreifen und Zwiebeln enthielt, war angenehm würzig und wohlschmeckend. Und Eintopf stopft bekanntlichermaßen, ich hätte eigentlich auf den Nachtisch auch verzichten können. Aber wo ich ihn schon mal auf dem Tablett hatte, musste ich ihn natürlich auch essen. Leicht säuerlich war er, wie bei Johannisbeeren zu erwarten war, aber sehr lecker.
Der große Renner heute war aber eindeutig das Cevapcici, gefolgt von Asia-Speisen, dann erst dem Eintopf und schließlich dem Farfalle – alles natürlich nur meines subjektiven Eindruckes nach, aber auch die Tabletts in den Rückgabewagen zeigten deutlich, dass sich das Balkangericht eindeutig großer Beliebtheit erfreute. Ich persönlich bin aber kein großer Freund von Ajvar, einem Mus aus Paprika und Aubergine, das ich zwar mal zum Zutat in Speisen verwendet habe, aber pur einfach nicht meinen Geschmack trifft. Da war ich heute mit dem Eintopf eindeutig besser bedient gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Linsen-Erbseneintopf: ++
Wurstl: +
Johannisbeerquark: ++