Posts Tagged ‘betriebsrestaurant’

Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatos [05.07.2019]

Tuesday, May 7th, 2019

Heute hatte ich zwei Favoriten auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Zum einen das Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu Gemüsesalsa und Country Potatos aus dem Abschnitt Globetrotter, zum anderen das Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren und Bratkartoffeln bei Tradition der Region. Die Spaghetti Pesto Genovese bei Vitality oder die Asia-Wok-Gerichte wie Pla Rad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce und Gebratener Tofu mit frischem Gemüse in Kokosmilch und grünem Thai-Curry schienen mir weniger interessant. Zuerst tendierte ich dabei zwar zum Kotelette, aber die Bratkartoffeln sahen mir dabei eher wie Röstkartoffeln aus, also angebratene kleine ganze Salzkartoffeln, ich mag Bratkartoffeln lieber in Scheiben geschnitten wie z.B. hier, aber das habe ich schon lange nicht mehr gesehen – wahrscheinlich zu aufwändig. 🙁 Außerdem sah das Kotelette auch nicht so verlockend aus. Daher schwenkte ich doch noch kurzentschlossen auf das Rinderhacksteak um, da konnte man meiner Meinung nach wenig falsch machen.

Salisburs steak with salsa & potato wedges / Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatos

Der Andrang an der Hacksteak-Theke war heute etwas größer, so dass es selbst bei zwei Thekenfachkräften welche die Gerichte im Teamwork servierten zu leichten Staus kam. Für besonders hübsche Präsentation gab es da natürlich keine Zeit, daher sah es auf dem Teller etwas chaotisch aus. Obwohl, wenn man genauer überlegt geben sich viele der Thekenkräfte auch dann beim Servieren keine Mühe, wenn man der einzige Gast dort ist. 😉 Aber von der Präsentation mal abgesehen schien ich gut gewählt zu haben. Das Hacksteak erwies sich als schön locker, angenehm saftig und gut gewürzt. Außerdem hatte man das ganze mit einer Scheibe Käse, einer Tomatenscheibe und einem kleinen Streifen geräucherten Specks überbacken, was zwar nicht unbedingt notwendig war, der Hacksteak aber eine angenehme zusätzliche fruchtig-würzige Geschmacksnote gab. Unter dem Steak verbarg sich eine große Portion der Gemüsesalsa, die sich als fruchtig-pikant erwies und außerdem mit reichlichen Kräutern gewürzt schien. Einziger kleiner Wermutstropfen war, dass man in der Salsa scheinbar “nur” TK-Gemüse aus geriffelt geschnittenen Möhrenscheiben, Erbsen, grünen Bohnen, Blumenkohl verwendet hatte. Eine kleine Überraschung waren dabei aber die kleinen Ananas-Würfeln, die man zusätzlich in die Sauce getan hatte und die ihr eine umso exotischere Note gaben. Fand ich, trotz des TK-Gemüses, sehr gelungen. Und auch an den Country Potatoes mit ihrem knusprigen äußeren und dem weichen Inneren gab es nichts auszusetzen, auch wenn einige von ihnen schnell in der Salsa durchweichten, was den Genuss etwas minderte, aber wirklich nur minimal. Insgesamt also eine gute Wahl, ich bereute meine Entscheidung nicht.
Damit schien ich auch der Allgemeinen Gusto zu entsprechen, denn das Rinderhacksteak war bei den anderen Gästen heute äußerst beliebt und konnte sich mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der heutigen Beliebtheitsskala sichern. Das Kotelette sah ich auf dem zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei. Die Spaghetti Pesto Genovese, die man zusätzlich mit Kirschtomaten garniert hatte, belegten schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Gemüsesalsa: ++
Country Potatoes: ++

Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut [06.05.2019]

Monday, May 6th, 2019

Die zweite Woche des Mai fing, zumindest was das Speiseangebot in unserem Betriebsrestaurant anging, mal wieder eher langweilig an. Sowohl das Pikante Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Vitality als auch die Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und das Schweinegeschnetzeltes Züricher Art mit Kroketten bei Globetrotter waren alte Bekannt. Und an der Asia-Wok-Theke standen mit Gebacknenen Frühlingsröllchen oder Gebratenem Hühnerfleisch mit Gemüse in Austernsoße auch nichts aufregendes auf der Karte. Da brauchte ich nicht lange zu überlegen und griff bei den Rostbratwürstchen zu.

Nuremberger sausages with sauerkraut & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut & Kartoffelpüree

Die fünf kleinen Rostbratwürste erwiesen sich dieses Mal wieder als angenehm saftig und mild-würzig, so man sich Bratwürste eben wünscht. Dazu passte wunderbar das stichfeste, aromatische Kartoffelpüree – nur leider ohne Stückchen dieses Mal – und natürlich, klassisch, das mit etwas Kümmelsamen versetzte Sauerkraut. Und Obwohl die drei genannten Komponenten nicht gerade trocken erschienen, hatte man alles noch zusätzlich mit einer würzigen und einigermaßen dickflüssigen Bratensauce garniert, was aber auch nicht schadete. Ein bodenständiger Klassiker aus dem Repertoire unseres Betriebsrestaurants, bei dem man eigentlich nichts falsch machen kann.
Und auch bei den anderen Gästen erfreuten sich die Nürnberger Rostbratwürste großer Beliebtheit und sie konnten sich mit klarem, wenn auch nicht allzu großen Vorsprung den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei sah ich, ganz unerwartet, das Kichererbsencurry, welches aber nur einen winzigen Vorsprung vor dem ebenfalls sehr beliebten Schweinegeschnetzelten besaß, das somit auf dem dritten Platz landete. Einen sehr guten vierten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Rostbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: ++

Seelachsfilet “Bordelaise” mit Senfsoße & Kartoffeln [03.05.2019]

Friday, May 3rd, 2019

Heute kam ich nun endlich wieder dazu, unserem Betriebsrestaurant einen Besuch abzustatten. Die Gerichte auf der Speisekarte waren zwar nicht sonderlich überragend, aber sowohl das Seelachsfilet “Bordelaise” mit Senfsoße und Kartoffeln bei Globetrotter als auch das Schweinerückensteak in Ingwersoße Karotten und Rösti bei Vitality weckten ein gewisses Interesse bei mir, während der Germknödel mit Vanillesoße aus dem Abschnitt Tradition der Region sowie die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse und Kokosmilchsoße oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse süß-sauer mich weniger ansprachen. Zuerst tendierte ich zwar zum Schweinesteak, aber da ich die ganze Woche noch keinen Fisch zu mir gegessen hatte, schwenkte ich letztlich doch noch auf das Seelachsfilet Bordelaise um, auch wenn mir die Sauce nicht ganz meinem Gusto entsprach.

Coalfish filet "Bordelaise" with mustard sauce & potatoes / Seelachsfilet "Bordelaise" mit Senfsoße & Kartoffeln

Das in dünner, mit Kräutern versehener Panada zubereitete Fischfilet war schon mal sehr gut gelungen, aussen schön knusprig, innen wunderbar zart und saftig und außerdem auch noch sehr heiß als wäre es gerade frisch aus der Küche gekommen – was aber meiner Beobachtung nach nicht den Tatsachen entsprach da die Fischfilet-Schale bereits zu etwas mehr als einem Drittel leer gewesen war. Die Sauce wiederum besaß einige Mankos. Es war weniger das Senfaroma, das glücklicherweise nicht besonders dominant war, viel mehr war die Sauce – mal wieder – dünn wie Wasser und besaß außer der leichten Senfnote und einem Hauch von Dill wenig Eigengeschmack, was ich schade fand. Und auch die kleinen Salzkartoffeln ließen etwas zu wünschen übrig, denn sie waren leider etwas matschig und zerfielen zum Teil in kleine Stücke, wenn man versuchte sie anzustechen oder in mundgerechte Portionen zu zerteilen – offensichtlich waren sie etwas zu lang gekocht worden. Mit dem Bordelaise wie man es von einem namenhaften Hersteller von Tiefkühl-Fischgerichten kaufen kann oder wie ich es in diesem Beitrag vor vielen Jahren auch schon mal selbst versucht habe herzustellen hatte das Gericht meiner Meinung nach allerdings wenig zu tun, es fehlte einfach der Belag aus Semmelbröseln, Kräutern und Gewürzen, der diese Art von Fischgerichten ja ausmacht. Panierten Fisch gibt es hier im Betriebsrestaurant ja fast jeden zweiten Freitag. Das Gericht war also in Ordnung, aber ich hatte mir irgendwie mehr davon versprochen.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute der Seelachs und das Schweinerückensteak eng beieinander und es fiel mir schwer einen klaren Favoriten auszumachen – zumal heute am Freitag auch nur 2/3el der Tische besetzt waren. Ich würde letztlich aber dem Fisch mit ganz knappen Vorsprung diesen Platz zubilligen, auch wenn das Steak im Nachhinein eindeutig etwas hochwertiger erschien und außerdem sogar mit Gemüse serviert wurde, was in dieser Lokalität ja leider eher die Ausnahme als die Regel ist. Somit landete die das Steak also auf einem guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und nur knapp dahinter folgte schließlich der Germknödel.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Senfsauce: +/-
Salzkartoffeln: +

Hähnchen Biryani mit gebratenem Basmatireis [30.04.2019]

Tuesday, April 30th, 2019

Als ich heute auf die Tageskarte unseres Betriebsrestaurants schaute, frohlockte ich innerlich ein wenig, denn mit einem Hähnchen Biryani mit gebratenem Basmatireis,Mandeln, Cashewkernen und Kokosflocken stand mal wieder eines meiner Lieblingsgerichte im Abschnitt Globetrotter auf dem Plan. Obwohl ich zugeben muss dass auch der Hackbraten (Rind,Schwein) in Thymiansoße und Röstkartoffel im Abschnitt Tradition der Region einen gewissen Reiz besaß. Die Farfalle all Peperoni bei Vitality kamen für mich weniger in Frage, eventuell wäre aber noch der Gebackener Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce, der neben Gebratener Eierreis mit Gemüse an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, in Frage gekommen. Aber letztlich griff ich dann doch zum Hähnchen-Biryani, ich esse dies Gericht einfach viel zu gerne.

Chicken biryani with fried basmati rice / Hähnchen Biryani mit gebratenem Basmatireis

Was als erstes fiel positiv auf, dass man dieses Mal nur wenige, aber dafür sehr große Stücke der paniert gebackenen Hähnchenteile serviert hatte. Das mag Zufall sein, könnte aber auch daran gelegen haben dass ich heute eine halbe Stunde früher als sonst zum Essen gegangen war und deswegen noch große Teile verfügbar waren. Aber die Freude über die außen knusprigen und innen zarten und saftigen Geflügelteile wurde gleich wieder etwas getrübt, denn ich hatte ein Teil (unten rechts) erwischt, das etwas zu knusprig geraten war. Aber davon ließ ich mir den Genuss nicht trüben. Die grüne Sauce sorgte für eine fruchtige Schärfe beim Gericht und der mit zahlreichen Cashewkernen, etwas Kokosraspeln und einer eher als homöopathisch zu bezeichnenden Menge Mandeln versetze Reis bildete eine gelungene Sättigungsbeilage, auch wenn letzterer heute etwas blasser als früheren Versionen wie hier oder hier geraten war. Aber da hatte man wahrscheinlich nur am Kurkuma gespart, war geschmacklich keine nennenswerten Auswirkungen hatte. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall sehr zufrieden.
Und auch die anderen Gäste sprachen heute mit großer Begeisterung dem Biryani zu, was diesem Gericht mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf Platz zwei folgte der Hackbraten, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Farfalle al Peperoni.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Grüne Sauce: ++
Gebratener Reis: ++

Ofenfrische Pizza mit Champignons, Salami & Mozzarella [26.04.2019]

Friday, April 26th, 2019

Irgendwie hatte ich heute keine große Lust auf den Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Röstkartoffeln, den man heute als freitägliches Fischgericht im Abschnitt Globetrotter der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants anbot. Und da ich weder auf die Gefüllte Pfannkuchen mit Vanillesoße und Waldbeeren aus dem Abschnitt Tradition der Region noch auf das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleiaschsorten mit Gemüse süß-sauer von der Asia-Wok-Theke große Lust verspürte, blieben noch die vegetarischen Gebratenen Mienudeln mit Gemüse und Kokosmilchsoße, ebenfalls von der Wok-Theke und die Ofenfrische Pizza mit Champignons, Salami und Mozzarella, die im Abschnitt Vitality zu finden war. Beides keine optimalen Gerichte, letztlich entschied ich mich aber für die Pizza. Da nicht viel los war, wurden im restauranteigenen Steinofen keine Pizzen auf Vorrat gebacken, sondern individuell für die Gäste hinein geschoben. Vorteil war, dass die Pizza wirklich frisch gebacken war, der Nachteil war die etwas längere Wartezeit von schätzungsweise 5-6 Minuten. Nach dem Backen wurde die Pizza geviertelt und man konnte sie sich noch mit Oregano und/oder scharfer Sauce zusätzlich garnieren. Auf die Scharfe Sauce verzichtete ich heute mal, aber Oregano durfte natürlich nicht fehlen.

Oven fresh pizza with salami, mushrooms & mozzarella / Ofenfrische Pizza mit Champignons, Salami & Mozzarella

Ein bis zwei Minuten länger im Ofen hätten der Pizza bestimmt nicht geschadet. Sie war zwar soweit durchgebacken, aber für die perefekte Knusprigkeit fehlte eben noch ein wenig. Hinzu kamen die auch sonst schon häufiger kritisierten Unzulänglichkeiten dieser Betriebsrestaurant-Pizzen: zu breiter Rand und die Konzentration des größten Teils des Belages in der Mitte des Teigkreises. Geschmacklich war sie aber wie ich fand in Ordnung, die Kombination von Salami und Pilzen auf einer Pizza sind ja ein Klassiker, fehlte eigentlich nur noch der Kochschinken um sie zu einer vollwertigen Pizza Speciale zu machen. Aber vielleicht hätte dann der Preis von 4,20 Euro nicht gehalten werden können. 😉 Das war natürlich ein Scherz, ich kriege eine TK Pizza Speciale ja schon ab etwa 2,50 Euro und die ist reichhaltiger belegt – man sehe nur hier oder hier. Ich nehme eh an, dass die Pizzateig-Fladen irgendwo fertig gekauft werden und hier maximal noch mit Belag versehen werden oder vielleicht kommen die Pizzen auch komplett aus der Fabrik. denn so lieblos kann nur eine Maschine den Belag verteilen. Oder vielleicht noch ein vollkommen unmotivierter Mitarbeiter?! Na ja, sie war wie gesagt in Ordnung für hiesige Verhältnisse, in einem Italienischen Ristorante hätte ich so etwas wohl zumindest gegenüber dem Kellner kritisiert. Aber hier war ich damit zumindest einigermaßen zufrieden.
Beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen Seelachs und Pizza heute mal wieder sehr eng beieinander, ich würde aber letztlich dem Seelachs diese Position zubilligen und die Pizza auf einen guten zweiten Platz verweisen. Die Asia-Gerichte folgten auf Platz drei und die Pfannkuchen belegten einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pizza mit Champignons, Salami & Mozzarella: +

Currywurst mit Pommes Frites [25.04.2019]

Thursday, April 25th, 2019

Als ich noch am Arbeitsplatz die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants im Intranet konsultierte, war meine erste Überlegung beim Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen. Die Currywurst rot oder weiß oder von der Pute mit Pommes frites bei Tradition der Region klang zwar auch verlockend, doch eigentlich wollte ich mich an einem sommerlich-heißen Tag wie heute nicht mit Currywurst vollstopfen. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensoße bei Globetrotter oder die Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce kamen für mich weniger in Frage. Doch als ich das Geröstel auf dem großen Bildschirm am Eingang zum Speisesaal sah, wurde ich enttäuscht, denn man hatte sich mal wieder keinerlei Mühe für dieses Gericht gemacht und einfach kleine, ungeschnittene Salzkartoffeln etwas mit Lauch und grob gewürfeltem Schafskäse kombiniert und auch weitere Zutaten wie Möhren oder Zwiebeln wie z.B. hier komplett verzichtet. Daher schwenkte ich doch noch um und begab mich zur Currywurst-Theke, wo glücklicherweise gerade frische Fritten aus der Küche kamen, die wirklich sehr gelungen aussahen. Ich entschied mich heute mal für die weiße Currywurst, also eine normale Bratwurst, die rote Variante wurde durch eine Art Brühwurst repräsentiert. Nachdem ich das Gericht erhalten hatte, ging es noch an eine Nebentheke, an der ich die Wurst in ihrer Currysauce noch mit zusätzlichem Currypulver bestreuen und die Fritten mit Ketchup marinieren konnte. Es gab dort zwar auch Mayonaise, aber ich verzichtete.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Was die Pommes frites anging hatte ich mich tatsächlich nicht getäuscht. Nach einigen Malen wie hier oder hier, an denen die Pommes mal wieder nicht so gut gelungen gewesen sind, waren sie dieses Mal endlich wieder nahezu perfekt: Außen knusprig, innen noch ein wenig weich und außerdem auch gut und nicht übermässig gesalzen. Sowohl mit als auch ohne Ketchup sehr lecker. Und auch die Wurst, eine mit vielen Kräutern gewürzte Bratwurst aus sehr fein gekuttertem Brät, war wirklich sehr lecker.

Curried sausage - Lateral cut / Currywurst - Querschnitt

Ich persönlich bin, aufgrund meiner ursprünglich nordhesischen Herkunft, eher ein Freund der grob gekutterten Bratwurst, aber hier in Süddeutschland ist diese, ebenso wie im Westen, so gut wi nicht zu bekommen. Da muss man eben mit dem vorlieb nehmen, was verfügbar ist. Die warm servierte Curryketchup-sauce, die dieses Mal allerdings scheinbar ohne Zwiebelnstückchen zubereitet worden war, rundete das Gericht sehr gelungen ab. Definitiv keine leichte Kost, aber eben immer wieder lecker – vor allem wenn die Fritten gut gelungen sind wie heute.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich die Currywurst, ganz wie erwartet, großer Beliebtheit und konnte sich mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem Platz zwei sah ich heute die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor den ebenfalls gern gewählten Schinkennudeln lagen, welche somit auf dem dritten Platz landeten. Platz vier belegte schließlich das Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++

Burgunder-Braten mit Blaukraut & Spätzle [24.04.2019]

Wednesday, April 24th, 2019

Gestern hatte ich den ganzen Tag Meeting und leider nur wenig Zeit zum Essen, da hatte ich doch glatt vergessen das übliche Foto zu machen. Soviel sei aber gesagt: Ich hatte mich für Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Quarkdip und Ratatouille und sie waren in Ordnung. Beim Blick auf die heutige Tageskarte unseres Betriebsrestaurants fand ich gleich mehrere Gerichte die wirklich interessant klangen. Das Gebackene Putenschnitzel mit Preiselbeeren, dazu wahlweise Pommes Frites oder hausgemachten Kartoffelsalat bei Globetrotter war dabei mit Sicherheit der große Favorit unter den Gerichten, vor allem wegen der Fritten. Aber auch der Burgunder-Braten mit Blaukraut
und Spätzle
bei Tradition der Region klang nicht nur gut, sondern sah auf den Fotos, die auf dem großen Bildschirm am Eingang gezeigt wurden wirklich vorzüglich aus. Doch da ich erst am Wochenende Blaukraut zu meinem Gulasch gehabt hatte, neigte ich eher dazu bei den Spaghetti mit Seelachswürfel in Bärlauchsauce bei Vitality zuzugreifen. Gebratener Eierreis mit frischem Gemüse mit Kokosnuß und gelben Thaicurry und noch mehr das Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und grüner Kokosmilchsauce von der Asia-Wok-Theke wären natürlich auch gegangen. Aber als ich an der Ausgabetheke für Spaghetti und Burgunderbraten anstand und die Person vor mir den Burgunderbraten mit diesen wirklich wunderbar zart aussehenden Bratenscheiben wählte, konnte ich nicht anders als ebenfalls bei diesem Gericht zuzugreifen.

Burgundy roast with red cabbage & spaetzle / Burgunder Braten mit Blaukraut und Spätzle

Natürlich probierte ich als erstes die Bratenscheiben und die linke davon entsprach auch hundertprozentig meinen Erwartungen: wunderbar zart, unglaublich saftig und mit wunderbaren Rinderaroma. Nur die zweite Scheibe war am oberen Ende – warum auch immer – etwas dunkel und trocken geworden, was den Genuss natürlich etwas minderte. Aber zum Glück handelte es sich nur um ein kleines Stück. Ob die dazu servierte dickflüssige und würzige Rotweinsauce wirklich mit Burgunder zubereitet worden war, erschloss sich mir dabei zwar nicht, aber sie war nicht nur etwas zu großzügig aufgetragen worden, weswegen man aufpassen musste dass sie nicht über den Tellerrand schwappte, sie besaß meiner Meinung auch eine leichte Note als wäre sie angebrannt, aber zum Glück nicht so schlimm dass ich Punkte abziehen muss. Dazu passten wunderbar die Spätzle oder besser gesagt Knöpfle, die einen Teil der Sauce aufnahmen und banden. Das Rotkraut war nicht ganz so würzig und leider ohne bemerkbare Apfelnote, aber eignete sich dennoch wunderbar als Gemüsebeilage zu Burgunderbraten und Knöpfle. Ich war sehr zufrieden, auch wenn das ganz mit Sicherheit kein leichter Genuss gewesen ist.
Die anderen Gäste schienen heute auch sehr hin und her gerissen zu sein, denn die drei Gerichte der westlichen Küche lagen sehr eng beieinander. Mit knappen Vorsprung den allergrößten Zuspruch fand dabei wohl, wie vom Kantinenbetreiber beabsichtigt, das Putenschnitze, das bevorzugt mit Pommes Frittes gewählt worden war. Damit belegte es den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um Platz zwei lieferten sich nur knapp dahinter die Spaghetti mit Seelachswürfeln in Bärlauchsauce und der Burgunderbraten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Bei genaueren Hinsehen und einem Blick in die Rückgabewagen würde ich letztlich den Spaghetti diese Position zubilligen, womit der Burgunderbraten – meiner Meinung nach vollkommen unverdient – nur einen guten dritten Platz belegte. Die Asia-Gerichte folgten auf einem ebenfalls guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Burgunderbraten: ++
Sauce: ++
Spätzle: ++
Blaukraut: ++

Lahmacun mit frischem Salat & Putendöner [18.06.2019]

Thursday, April 18th, 2019

Zum letzten Tag vor dem verlängerten Osterwochenende hatte unser Betriebsrestaurant noch ein kleines Schmanckerl auf die Speisekarte gesetzt, das zu einem meiner Lieblingsgerichte hier gehört: Lahmacum mit frischem Salat, Putendönerfleisch und Joghurtdip stand im Abschnitt Vitality geschrieben, da brauchte ich also nicht lange zu überlegen wo ich zugreifen würde. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass bei Tradition der Region ein Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln, bei Globetrotter ein Putensteak “Picatta Milanese ” mit Tomatensauce und Butternudeln sowie an der Asia-Wok-Theke Gebackene Banane und Ananas mit Honig und/oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce angeboten wurde. Mein Weg führte mich aber schnurstracks zur Lahmacun-Theke.

Lahmacun

Das zugrunde liegende Fladenbrot mit seinem Belag aus Tomatensauce und Rinderhack war dieses Mal leider nicht ganz so gut gelungen, denn es war vor allem am Rand etwas zu hart gebacken, so dass man es kaum noch beißen konnte. Ich entdeckte aber schnell einen Trick: Man bestrich den Rand einfach mit etwas Joghurt-Dip und wartete etwas, dann war er zumindest wieder mit gesunden Zähnen beißbar. Am Topping aus angenehm viel pikant gewürztem Putendöner, gemischten Salatblättern, Karottenstreifen, Krautsalat und eben besagtem Joghurtdip. Die Idee den sonst üblichen Rotkohlsalat mit weißem Krautsalat mit Kümmelsamen zu ersetzen fand ich recht gelungen. Auf Zitronenecken hatte man dieses Mal leider verzichtet, dafür gab es in Selbstbedienung rote Zwiebelringe und Petersilie zum garnieren an der Theke. Trotz des kleinen Mankos mit dem hart gebackenen Rand aber trotzdem ein sehr leckeres Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden und würde jederzeit wieder zugreifen – auch wenn es bestimmt zahlreiche Dönerbuden gibt die besseres Lahmacun herstellen. Nur leider nicht hier in der Nähe, daher nehme ich das was angeboten wird. 😉
Bei den anderen Gästen lieferten sich Lahmacun und Putenbrust heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebheitsskala, ich würde aber letztlich sagen dass die Putenbrust mit geringem Vorsprung das Rennen machte und das Lahmacun somit auf einen guten zweiten Platz verwies. Die Asia-Gericht belegten dann Platz drei und mit wiederum geringem Abstand folgte das Rührei mit Spinat auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Fladenbrot mit Hackfleisch-Tomaten-Bestrich: +
Toppings: ++