Kurztest Burger King California Wrap

Nachdem ich am letzten Sonntag ja schon den Grilled Beef Wrap von McDonalds getestet hatte, nutzte ich die Wartezeit gestern Abend am Frankfurter Hauptbahnhof um auch mal das Konkurrenzprodukt von Burger King einer kurzen Betrachtung zu unterziehen. Meine ursprüngliche Intention war es ja gewesen, den mit Chili con carne, frischem Salat, Zwiebeln, Tomaten und Cajun Mayo gefüllten Texican Burrito zu versuchen, doch der war leider ausverkauft. Also nahm ich als Alternative den California Wrap, der Einzeln ohne Menu für 3,49 Euronen zu haben war.
Die Verpackung erinnerte schon mal an jene, die ich von McDonalds kannte – wobei ich natürlich nicht sagen kann wer hier von wem geklaut hat. ­čśë

Burger King California Wrap - Packung
Burger King California Wrap – Verpackung

Nachdem die Verpackung an dem dafür vorgesehenen Streifen aufgerissen und die obere Hälfte entfernt war, präsentierte sich mir der Wrap, gefüllt mit gegrillten Hähnchenstücken, Eisbergsalat, Tomatenscheiben, Guacamole und einer Joghurt-Pfeffer-Sauce. Das Bild entsprach natürlich wie üblich nicht ganz dem aus der Werbung, ich fand den Unterschied aber hier nicht ganz so extrem wie bei McDonalds.

Burger King California Wrap - ausgepackt
Oben: California Wrap im Original – Unten: California Wrap in der Werbung

Ich bin allerdings der Meinung, dass der California Wrap auch ein kleines Stück kürzer ist im Vergleich zum Grilled Cheese Wrap, was sich natürlich im Überhang des Tortilla-Teigs auswirken würde.
Geschmacklich fand ich ihn – natürlich unter der Prämisse dass es sich hier um Fast Food handelt – sehr gelungen. Die gegrillten Hähnchenstücke waren zart und nicht zu trocken, der Eisbergsalat erwies sich nicht als ganz so sehr in kleine Streifen zerhächselt wie bei McDonalds und die Guacamole in Verbindung mit der Pfeffer-Joghurt-Sauce gab dem ganzen einen fruchtig-pikanten Würzung. Einziger wirklicher Kritikpunkt war eigentlich, dass sich der Gros der Hähnchenstücke am Boden des Wraps gesammelt hatten und im oberen hauptsächlich Salat und Tomaten zu finden waren.

Burger King California Wrap - angebissen

Mit 343kcal oder 9 WW ProPoints pro Portion (Zum Vergleich: Der Classic Beef Wrap hat 570kcal oder 16 WW ProPoints) ist der Burger King California Wrap auch ein leichtes und nicht zu kalorienreiches Sommergericht. Hat mir sehr gut geschmeckt – kann ich durchaus weiter empfehlen.

Burger King Grilled Cheese Tendercrisp

Heute auf der Rückfahrt nach München hielten wir um unseren Hunger zu stillen bei einem der vielen Burger King Restaurants an der A9 – auf dem Rasthof Holledau.

Größere Kartenansicht
Die dortige Burger King Niederlassung ist mit einem Gusticus Buffet Restaurant zusammen in einem separaten Gebäude ziemlich am Ende des Rasthofes. Nachdem wir geparkt hatten, begaben wir uns unmittelbar zum Bestelltresen des Burger Kings und reihten uns dort in eine der Schlangen der beiden vorhandenen Kassen ein, die beide geöffnet waren. Als aktuelles Special wurde der Grilled Cheese Tendercrisp und der Grilled Cheese Steakhouse angeboten – und wie ich es meistens tue wenn ich mal bei Burger King bin wollte ich dieses Special auch natürlich mal probieren. Dabei entschied ich mich für den Grilled Cheese Tendercrisp mit Chicken.

Burger King - Chicken Tendercrisp
Grilled Cheese Tendercrisp aus der Burger King Werbung (Quelle: burgerking.de)

Einzeln hätte er 5,79 Euronen gekostet (wenn ich mich recht entsinne), da griff ich dann doch lieber zum Menu, das mit Pommes Frites, einer großen Coca Cola und einem Tütchen Ketchup mit 7,49 Euronen zu Buche schlug. Nachdem ich meine Bestellung abgegeben und bezahlt hatte, sollte ich kurz warten und stellte mich etwas seitlich der Theke auf, während die Bedienung den Kunden nach mit schon einmal bediente. Wenig später kam dann auch mein Burger und ich konnte mich mit meinem Tablett an den Tisch begeben, an dem mein Kollege bereits beim Verzehr seiner Bestellung beschäftigt war. Bevor ich selbst mit dem Abendessen begann, wollte ich jedoch erst einmal einen Blick auf das werden, was dort so groß beworben wurde. Die Verpackung sah schon mal ganz stylish und durchdesigned aus. ­čśë

Burger King Tendercrisp - Verpackung
Tendercrisp Verpackung

Burger King - Grilles Cheese Tendercrisp
Burger King Grilled Chicken Tendercrisp – real

Das ganze entsprach natürlich – und das hatte ich auch nicht anders erwartet – keinesfalls dem auf dem Werbeplakat abgebildeten Burger. Und der Ketchup, der zwischen dem Salat und Brötchendeckel auf dem Werbefoto heraus zu quillen scheint, fehlte völlig – stattdessen war massig Mayonaise zwischen den gestückelten Salatblättern zu finden. Jedoch hatte man hier wohl auch noch zusätzlich gepfuscht, denn der Käse war nicht “grilled” und die Zwiebel oben auf fehlten völlig. Das wurde mir aber erst klar, als ich zwei mal hinein gebissen und dabei einen Blick auf den Burger meines gegenüber geworfen hatte, der den Grilled Cheese Steakhouse gewählt hatte. Bei ihm war der Käse angegrillt und er hatte wohl auch Zwiebel auf dem Burger. Ich war wirklich kurz am Überlegen ob ich noch einmal an die Theke gehen und mich beschweren sollte, aber da dort sich bereits wieder zwei längere Schlangen gebildet hatten, verzichtete ich darauf. Das Chicken Fleisch schien mir des weiteren auch so ziemlich dem Crispy Chicken Fleischstück zu entsprechen. War zwar geschmacklich soweit ok, aber ich fand ihn auch nicht überragend gut. Dass das Päckchen Ketchup nicht für die Pommes Frites reichte war noch so ein kleiner Nebenärgernis, das ich aber teilweise auch selbst mit verschuldet hatte, da mir das aus früheren Besuchen bei Burger King und bei McDonalds dies eigentlich hätte bekannt sein müssen. Seltsamerweise reicht die Pommes Frites Sauce (Mayonaise) immer – dort scheint deutlich mehr drin zu sein. Muß halt das nächste Mal dran denken, ein zweites Päckchen mit zu bestellen.

Mein Abschlußurteil:
Grilled Chicken Tendercrisp: +
Pommes Frites: +

Red Hot Chili Chicken [29.08.2008]

Mehr oder weniger leider stand heute bei uns ein Wohnungswechsel an, daher nutzten wir die Mittagspause um die Übergabe der alten Bude mit dem Vermieter zu regeln und nach Erledigung dieser Aufgabe auf dem Rückweg legten wir kurz einen Stop bei der Burger King Filiale am Melatengürtel kurz unterhalb der Haltestelle Venloer Straße ein, um dort unsere Mittagspause nachzuholen.

Wie mir beim Eintreten gleich ins Auge fiel, finden dort aktuell die sogenannten Red Hot Chili Wochen statt, was mich schließlich dazu verleitete aus dem dazu gehörigen Angebot eines zu wählen. Neben dem Red Hot Chili Whopper, dem bei Burger King gehörte auch ein Red Hot Chili Chicken zu diesem Angebot, das im Sparmenu mit Getränk und wahlweise Pommes Frites oder Country Potatos für 4,99 ÔéČuronen zu erwerben war. Hier wählte ich die Country Potatos mit Sour Cream und dazu bestellte ich mir noch einen X-Sundae Icecream Shake Erdbeer – das BK-Gegenstück zum McFlurry des Konkurrenz-Restaurants mit dem goldenen M, der dann noch einmal mit 1,85 ÔéČuronen zu buche schlug.

Über die Country Potatos brauche ich glaube ich nicht viel zu erzählen – das übliche halt, nur daß ich anmerken muß daß sie aus meiner persönlichen Sicht heute etwas matschiger als sonst erschienen. Aber das hängt wohl auch mit von der Tagesform des Mannes/der Frau an der Friteuse ab. Der Red Hot Chili Chicken Burger schließlich bestand aus den selben Komponenten wie der gewöhnliche Chicken Burger und war von der Größe her mit dem Crispy Chicken zu vergleichen. Einzig ausgetauscht erschien mir die panierte Geflügelscheibe zwischen den Burgerhälften, die in eine selbst im Nachgang noch recht scharfe, rote Chilipanier eingelegt war. Als Liebhaber des Scharfen natürlich ganz nach meinem Geschmack – denkt man sich die übliche “matschigkeit” eines typischen Fast Food Burgers einmal weg.

Letztlich kommen wir noch kurz zu dem Eisbecher, der grundsätzlich zwar in Ordnung war, aber der beigelegt Löffel – und hier sollte Burger King aus meiner Sicht eindeutig nachbessern – war am unteren Ende viel zu groß und unförmig, um damit wirklich angenehm die Eiscreme verzehren zu können.
Alles in allem ganz ok – aber eben typisches Fast Food. Wer allerdings auf Schärfe scharf ist, dem sei eines der Red Hot Chili Gerichte von Burger King durchaus ans Herz gelegt.

Mein Abschlußurteil:
Red Hot Chili Chicken: +
Country Potatos: +/-
Sundae Icecream: +

PS: Dieser Post ist in einem ICE mit T-Mobile Hotspot entstanden…

Burger King Long Chicken [16.07.2008]

Heute verspätete sich unsere Mittagspause durch Meetings und andere Tätigkeiten so sehr, daß wir in den normalen Lokalitäten wohl nichts mehr bekommen hätten – daher fuhren wir heute mal zum Mittagessen mal zu Burger King. Ich entschied mich nach einiger Überlegung für den (oder das) Long Chicken im Maxi-Menu mit Extra Käse sowie mit Country Potatos – das ganze für 5,99 ÔéČuronen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Auf den Käse hätte ich auch verzichten können, brachte aus meiner Sicht keinen wirklichen Mehrwert. Aber ansonsten muß ich sagen, daß das Long Chicken ähnlich wie sein kleiner Bruder (oder Schwester) das Crispy Chicken, wirklich recht lecker ist. Natürlich handelt es sich obwohl es Geflügel ist um wirklich kein kalorienarmes Gericht – Recherchen haben ergeben daß so eine Portion des Long Chicken 583 kcal bei 34 Gramm Fett hat – von den Country Potatos möchte ich gar nicht reden – obwohl auch diese mit der Sour Creme gespickt wirklich lecker waren. Mit Sicherheit also keine Diätmahlzeit, aber doch sehr schmackhaft. Hin und wieder ein wenig Fastfood ist schon mal ok denke ich.

BK Sixpack [03.06.2008]

Heute entschlossen wir uns, zum Mittagessen zu einer der Burger-King Filialen hier in Köln zu fahren. Widersprach zwar meinen Bemühungen etwas abzuspecken, aber man darf sich ja nicht wegen so etwas aus der Gemeinschaft der Kollegen ausschließen, vor allem wenn man gerade erst den zweiten Tag im Betrieb ist.
Ein Angebot erweckte dort gleich meine Aufmerksamkeit: der “Burger King Six-Pack”, bestehend aus 6 Miniburgern, jeweils zwei mit Bacon & Barbecue, Cheeseburger und Chili-Sauce. Dazu gab es ein Getränk und wahlweise Pommes Frites oder Country Potatoes mit Sour Cream, im Maxi-Menu gab es noch Chili Cheese Nuggets, Onion Rings und Chicken Wings dazu, ich entschied mich aber “nur” für das normale Menu des Six Packs mit Country Potatoes.

War ganz lecker – ich will nur nicht wirklich wissen wie viele Kalorien sich in diesem Menu versteckten. Die Mini-Burger erwiesen sich wirklich mal eine interessante Idee für ein Fast-Food Gericht. Die BBQ Bacons waren eindeutig mein Favorit. Seltsam war nur, daß ich beim zahlen offensichtlich für die Bacons 50 Cent extra zahlen mußte, womit das Gericht nicht nur die ausgezeichneten 5,99, sondern 6,40 ÔéČuronen zahlen mußte. Einziger Kritikpunkt war denn eine etwas zu dunkel gebratene Stelle an einer Ecke des Bratlings – aber darüber sehe ich bei Fast Food mal hinweg. Dafür werde ich heute Abend auf jeden Fall aufs Abendbrot verzichten – das Ding war wirklich ziemlich riesig muß ich sagen. Obwohl: Wenn ich noch einmal hingehen sollte, würde meine Wahl wohl ein weiteres Mal darauf fallen. Mal schauen wie sich die Mittagsess-Kultur hier in Köln so entwickelt. Das Auswahl ist in der Umgebung meines temporären Einsatzortes auf jeden Fall weitaus kleiner als in Jena…