Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites [25.04.2018]

Obwohl man die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art aus dem Abschnitt Vitality dieses Mal mit einer Art Kräutersauce versehen hatte, damit sie nicht ganz so trocken wirkt, konnte ich mich doch nicht ganz dazu hinreißen bei ihr zuzugreifen. Und auch die Fleischcanneloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter sahen meiner Meinung nach nicht ganz so verlockend aus. Und da mich auch Gebackener Tofu mit Gemüse in Koriandersauce oder Gebratenes Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce nicht wirklich begeistern konnte griff ich letztlich zum Klassiker Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites, der mal wieder im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Auf den Pommes durfte dabei natürlich nicht der Ketchup fehlen.

Cordon bleu & Pommes Frites

Das Gericht lässt sich einfach als normaler Durchschnitt bezeichnen, ganz wie erwartet gab es wenig positive oder negative Überraschungen dabei. Die Pomems waren knusprig und gut gesalzen, während das mit Kochschinken und Käse gefüllte Cordon bleu an der oberen schmalen Kante mal wieder etwas sehr hart gebacken schien, ansonsten aber dem bekannten Qualitätsstandards enstsprach. Gemeinsam mit reichlich Ketchup auf den Pommes und etwas Zitronensaft auf dem Cordon bleu eine bodenständige, wenn auch nicht gerade leichte Mittagsmahlzeit. Ich war zumindest recht zufrieden.
Und auch die anderen Gäste hatten, wie nicht anders erwartet, mal wieder bevorzugt beim Cordon bleu zugegriffen und bescherten ihm so einen klaren Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich die Cannelloni, die sich aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Meeresfrüchten landete schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: +
Pommes Frites: ++

Schweinelendchen in Pfefferrahmsauce mit Speckbohnen & Pommes Frites [20.04.2018]

Mein erster Blick galt heute eigentlich der Gebratenen Scholle “Finkenwerder Art mit Bratkartoffeln und Hummersauce im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die ich ja bereits von hier kannte und die mir eigentlich guter Erinnerung war. Aber mit einem Gebratenen Schweinelendchen in Pfefferrahmsauce mit Speckbohnen und Pommes Frites hatte man im Abschnitt Globetrotter dem Fischgericht etwas entgegengesetzt, das mir eigentlich noch besser gefiel. Selbst mit den Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region hätte ich gut leben können, während mit Asiatisches Gemüse in grüner Kokossauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke weniger reizten. Warum hatte man das Schweinelendchen nicht gestern anbieten können, dann hätte ich heute vielleicht bei der Scholle zugegriffen, so aber blieb mir nur die Wahl der überaus verlockend aussehenden Schweinelendchens.

Pork loin in pepper cream sauce with bacon beans & french fries / Schweinelendchen in Pfefferrahmsauce mit Speckbohnen & Pommes Frites

Eine gute Wahl, wie ich bereits nach dem ersten Bissen feststellen durfte. Die ganzen grünen Pfefferkörner in der Pfefferrahmsauce waren eigentlich der einzige kleine Kritikpunkt, denn man musste etwas aufpassen nicht aus versehen auf eines zu beißen. Aber das Fleisch war wunderbar zwar und saftig mit leichtem Röstaroma, die Sauce leicht pikant und würzig, die Bohnen noch leicht knackig und nicht zu zerkocht und die Pommes Frites, die ich mir natürlich mit etwas Ketchup garniert hatte, heiß und knusprig. Vielleicht wären noch etwas mehr Pommes und etwas weniger Bohnen ganz nett gewesen, aber dadurch wurde das Gericht auf der anderen Seite nicht ganz so Frittenlastig. 😉 Eine gute Wahl.
Um den ersten Platz lieferten sich heute Schweinelende und Scholle ein wirklich enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich musste genau hinsehen und dabei auch die Rückgabewagen zu rate ziehen, um zu entscheiden dass die Scholle heute wohl das Rennen gemacht hat und die Schweinelende auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf dem dritten Platz sah ich die Reiberdatschi und die Asia-Gerichte knapp dahinter auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinelendchen: ++
Pfefferrahmsauce: ++
Speckbohnen: ++
Pommes Frites: ++

Cordon Bleu mit Pommes Frites [28.03.2018]

Am heutigen Mittwoch fand sich mit einem Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region mal wieder ein altbekannter und beliebter Klassiker auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Hätte die Gebratene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality etwas besser ausgesehen, hätte ich sie vielleicht noch als Alternative in Betracht gezogen, insbesondere da mich der Hausgemachte Semmelknödel mit Rahmschwammerl oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in grüner Kokosmilchsauce nicht sonderlich reizten, so aber sah ich keine Alternative zum gefüllten Schnitzel. Zitronenecken, Ketchup und Mayo standen an einer separaten Theke bereit, wobei ich mich nur bei Zitrone und Ketchup bediente. Außerdem landete noch ein kleines Schälchen Krautsalat auf meinem Tablett – denn den gibts ja leider viel zu selten und da musste ich die Situation heute mal ausnutzen.

Cordon bleu with french fries / Cordon bleu mit Pommes Frites

Leider waren auch dieses Mal wieder die Pommes Frites wieder der größte Kritikpunkt, denn sie wirkten labbrig und nicht richtig knusprig – ähnlich wie letzte Woche bei der Currywurst. Das mit gekochtem Schinken und Käse – ich denke es war Mozzarella – gefüllten Schweineschnitzel, dem Cordon bleu gab es aber nichts auszusetzen. Zwar eindeutig fertig vorbereitete Massenware, aber geschmacklich absolut in Ordnung. Vor allem wenn man es mit dem Saft der Zitronenecke garnierte. Und auch der leicht säuerliche, knackige Krautsalat gab keinen Grund zu weiterer Kritik. Keine leicht Kost, aber immer wieder lecker.
Natürlich lag das Cordon bleu auch bei den anderen Gästen sehr hoch in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor der Forelle lag, die somit Platz drei belegte. Auf einem guten vierten Platz folgte schließlich der Semmelknödel mit Rahmschwammerl.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: +
Krautsalat: ++

Doppelter Cheesburger mit Bacon, Salsasauce & Pommes Frites [14.03.2018]

Als ich mich auf den Weg ins Betriebsrestaurant machte, hatte ich eigentlich geplant bei der Gebratenen Scholle Finkenwerde Art mit Krabben-Safransauce und Bratkartoffeln zuzugreifen, die heute im Bereich Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war und die ich, wie in diesem Beitrag beschrieben, schon einmal probiert und für gut befunden hatte. Doch die Konkurrenz war groß, denn bei Tradition der Region wurden Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln und bei Globetrotter ein Doppelter Cheeseburger mit Bacon und Salsasauce, dazu Pommes Frites angeboten. Nur den Gebratenen Tofu mit Gemüse in Koriandersauce und das Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen heute bei mir nicht in die nähere Auswahl. Solche Gerichte wie heute in den Abschnitten der regulär-westlichen Küche sollte man über die Woche verteilen und nicht alle an einem Tag servieren. Als alle meine Kollegen dann beim Cheeseburger zugriffen, konnte ich es nicht unterdrücken mich dem Herdentrieb anzuschließen und ebenfalls dieses Gericht zu wählen. Dazu durfte natürlich der Ketchup auf dem Pommes Frites nicht fehlen.

Double cheeseburger with bacon, salsa sauce & french fries / Doppelter Cheesburger mit Bacon, Salsasauce & Pommes Frites

Eine ziemlich mächtige Portion, auch wenn der größte Teil davon Pommes Frites waren, mit denen die Thekenkraft überaus großzügig umgegangen war. An ihnen fehlte etwas mehr Salz, aber ansonsten erwiesen sie sich als schön knusprig und frisch. Zwischen den beiden aufgetoasteten Brötchenhälften des Burgers fanden sich – von unten nach oben gesehen – Cocktailsauce, Eisbergsalat, eine Tomatenscheibe, Gewürzgurkenscheibchen, zwei dünne, recht dunkel gebratene Burger-Patties aus Rindfleisch, milde Salsa-Sauce, eine geschmolzene Scheibe Käse und ganz oben schließlich zwei kurze Streifen gebratenen Bacons.

Cheeseburger - Lateral cut / Querschnitt

Kein Meisterstück dieser Burger, vor allem den recht dünnen Patties merkte man meiner Meinung nach an, dass sie wohl TK-Fertigware waren, aber ich habe auch schon schlechtere Burger hier gegessen – z.B. hier oder hier – aber inzwischen scheint man das Burge zubereiten hier einigermaßen im Griff zu haben, auch wenn natürlich noch Luft nach oben, sprich Verbesserungsbedarf, vorhanden ist. Schön wären zum Beispiel handgefertigte, etwas dickere Burger-Patties. Aber das ist wahrscheinlich bei solchen Gästemengen nur schwer machbar. Ich war mir dem heutigen Burger letztlich auf jeden Fall zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Burger heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte die Finkenwerder Scholle, die zwar recht blass aussah, aber mit ihrer Krabben-Speck-Sauce und den Zwiebel dennoch irgendwie verlockend aussah und mit Sicherheit kulinarisch hochwertiger war als der Burger. Ihr eng auf den Fersen waren die Käsespätzle, die somit Platz drei belegten. Die Asia-Gerichte erreichten somit heute nur einen vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: ++ (Für Kantinenverhältnisse)
Pommes frites: ++

Griechisches Gyros vom Schwein mit Tzatziki & Pommes Frites [21.02.2018]

Die Paella – Spanische Reispfanne mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch und Gemüse bei Vitality sah zwar nicht schlecht aus, aber mit war bewusst dass die Paella in unserem Betriebsrestaurant noch nie sonderlich berühmt war. Und es gab gleich zwei Angebote, die weitaus Verlockender erschienen. Zum einen der Klassiker Griechisches Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter und zum anderen das unangekündigte Zusatzangebot in Form eines Putenbraten mit Champignonsauce und Kroketten, das aber wahrscheinlich dem Resteverbrauch vom Freitag diente. Und da das Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition oder die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce keine wirklichen Alternativen erschienen, griff ich schließlich doch wieder zum Gyros. Hätte es Krautsalat an der Salattheke gegeben, hätte ich mir vielleicht noch einen solchen geholt, so aber beschränkte ich mich auf das Hauptgericht und garnierte die Pommes Frites noch mit etwas Ketchup. Die Zwiebeln hatte ich leider übersehen, also musste es heute ohne gehen.

Greek pork gyros with tzatziki & french fries / Griechisches Gyros vom Schwein mit Tzatziki & Pommes Frites

Das Gyros selbst war heute leider nicht so gut gelungen, denn der Pfeffer schien bei der Zubereitung ausgerutscht sein, was in einer ungewöhnlich kräftigen Schärfe resultierte. Ich habe ja nichts gegen Schärfe, aber hier passte sie nicht soooo gut. Außerdem erschien mir das magere Schweinefleisch auch etwas trockener als sonst. Gemeinsam mit dem Kräuter-Tzatziki mit Gurkenstückchen aber kaum Knoblauch ließ es sich aber verzehren. Die Pommes Frites waren aber wie üblich schön knusprig und dieses mal auch ausreichend gesalzen. Also insgesamt in Ordnung, aber bei weitem keine kulinarische Meisterleistung.
Auch wenn die anderen Gäste, ebenso wie ich, kaum vorhersehen haben können dass das Gyros heute etwas misslungen war, erfreute sich dieses Gericht heute nicht dem sonst üblichen großen Zuspruch. Meinen Beobachtungen nach war der Putenbraten sogar häufiger gewählt worden und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Das Gyros landete somit auf guten Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Um den vierten Platz lieferten sich Asia-Gerichte und Paella ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Speisen von der Woktheke knapp für sich entscheiden konnten und somit die spanische Reispfanne auf Platz fünf verdrängte.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Tzatziki: ++
Pommes Frites: ++