Schweinebraten mit Krautsalat, Kartoffelknödel & Dunkelbiersauce [13.06.2017]

Die Asia-Gerichte, inbesondere der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce, der neben Knusprigen Frühlingsröllche an unserer Wok-Theke angeboten wurde, sahen heute doch mal irgendwie verlockend aus, aber auch der Ofenfrische Schweienbraten mit Kartoffelknödel und Dunkelbiersauce bei Tradition der Region war überaus verlockend. Ich hätte wohl auch mit dem Pikanten Bohnengulasch mit Baguette bei Vitality oder der Spinat-Ricottalasagne bei Globetrotter leben können, aber letztlich fiel meine Wahl dann doch auf den Schweinebraten, der mit Krautsalat serviert wurde.

Pork roast with cole slaw, potato dumplings & dark beer sauce / Ofenfrischer Schweinebraten mit Krautsalat, Kartoffelknödel & Dunkelbiersauce

Mit dem Krautsalat hatte ich bei frühreren Varianten ja schon mal schlechte Erfahrungen machen müssen, aber dieses Mal war der leicht säuerlich angemachte, mit Kümmelsamen versetzte kleine Salat glücklicherweise gut gelungen. Die etwa fingerdicke, durchwachsene Scheibe Schweinebraten erwies sich auch als überaus schmackhaft, einzig eine etwas hart gebackene Stelle an einer Ecke der Scheibe trübte den Genuss etwas. Die dazu servierte Sauce erwies sich leider als dünn wie Wasser, was ich ja persönlich nicht so mag, war aber dennoch gut gewürzt und erfüllte ihren Zweck den Schweinebraten etwas mehr Feuchte zu geben alle mal. Dazu gab es schließlich noch zwei Kartoffelknödel, die sich zwar als ein ganz klein wenig zäh erwiesen und die mit Sicherheit Fertigware waren, aber auch sie erfüllten ihre Funktion als Sättigungsbeilage alle mal. Kein herausragendes, aber zufriedenstellendes Mittagsgericht.
Ganz entgegen meiner Vermutung, die eindeutig den Braten hatte vorne gesehen, hatte ein großer Anteil der anderen Gäste heute zur vegetarischen Spinat-Ricotta-Lasagne gegriffen und diesem Gericht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages verholfen. Erst auf dem zweiten Platz folgte der Schweinebraten, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgte der ebenfalls vegetarische Bohnengulasch.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: +
Kartoffelknödel: +
Krautsalat: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [24.01.2017]

Im Gegensatz zu gestern hatte sich das Angebot in unserem Betriebsrestaurant am heutigen Dienstag deutlich verbessert. Dabei stach mir als erstes ein Klassiker der hiesigen Küche ins Auge, das Griechische Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis, das im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte zu finden war. Aber es sollte noch besser werden, denn außerdem gab es bei Tradition der Region eine Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel. Ich war zuerst etwas hin und her gerissen, da ich beides sehr gerne esse, doch die Entenkeule war eindeutig das Exklusivere der beiden Angebote und würde nicht so schnell wieder auf dem Speiseplan zu finden sein wie das Gyros. Daher wählte ich letztlich dieses Gericht. Den Pikanten Kartoffel-Paprika-Gulasch bei Vitality sowie den Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gung Po Jau Yu – Tingenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce an der der Asia-Thai-Theke nahm ich nicht in die nähere Auswahl. Aber eine kleine Schale Krautsalat von der Salattheke gesellte sich schließlich noch auf mein Tablett – obwohl ich ja bereits Blaukraut auf dem Teller hatte. Aber Kraut geht bei mir immer. 😉

Braised duck leg wit red cabbage & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Die Entenkeule sah zwar auf den ersten Blick etwas mickerig aus, aber unter der angenehm knusprig geschmorten Haut fand sich mehr als genug einigermaßen zartes und saftiges Fleisch, das sich glücklicherweise auch recht einfach mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dazu passte gut die ausreichend große Portion Blaukraut mit leichter Apfelnote und auch der etwa faustgroße Kartoffelknödel passte gut in das geschmackliche Gesamtkonzept, auch wenn er von seiner Struktur her ein klein wenig lockerer hätte sein können. Aber ich mache mir da nichts vor, es handelte sich hier natürlich im Fertigware, und nicht um handgemachte Knödel. Die etwas dünne, aber würzige Sauce rundete alles schließlich gelungen ab. Der knackige, leicht säuerliche Krautsalat dazu wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, aber geschadet hat er auch nicht.
Natürlich hatten auch die anderen Gäste mit einer großen Mehrheit der Entenkeule heute den Vorzug gegeben und ihr somit zum Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verholfen. Aber das Gyros mit Djuvecreis war ihm eng auf den Fersen und konnte sich einen guten zweiten Platz sichern. Auf Platz drei folgten die Asia-Thai-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich der Kartoffel-Paprika-Gulasch.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++

Sauerbraten – Resteverbrauch [26 & 27.12.2016]

Vom Weihnachtsessen waren leider so viele Reste übrig geblieben, dass wir die nächsten beiden Tage noch von den Resten zehren konnten.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag gab es also Sauerbraten mit Rotkohl, aufgewärmt in der Mikrowelle, zu dem wir noch ein paar “frische” Kartoffelknödel im Kochbeutel zubereiteten. Die Knödel vom Weihnachtstag waren leider alle aufgebraucht worden.

Marinated beef roast with red cabbage & dumplings / Sauerbraten mit Rotkraut & Klößen

Die Sauce war etwas wässerig und die Beutel-Knödel waren natürlich nicht so gut wie frisch zubereitet, das Ganze war aber akzeptabel.
Am Dienstag waren uns dann auch noch die Klöße ausgegangen. Da außerdem noch so viel Erbsen & Möhren übrig waren, entschloss ich mich dazu, die Sättigungsbeilage einfach auszulassen und mir mal ein improvisiertes Gericht mit Sauerbraten auf Low-Carb-Art aufzuwärmen. 😉

Marinated beef roast with peas & carrots / Sauerbraten mit Erbsen & Möhren

Und auch ohne Kartoffelknödel oder irgend eine andere kohlehydratreiche Beilage erwies sich das Gericht als überaus sättigend. Mit zumindest reichte es für ein Mittagsmahl aus.

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [30.11.2016]

Mein erster Blick auf die heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants wurde von der Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzöische Art aus dem Abschnitt Vitaliy auf sich gezogen. Doch was in der Beschreibung gut klang, sah in Realität etwas trocken aus, daher entschied ich mich mir auch die anderen Gerichte genauer anzusehen. Die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Carbonarasauce bei Globetrotter sahen dabei schon mal ganz gut aus, während Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce mich nicht so sehr begeisterten. Letztlich fiel meine Wahl aber auf den Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und hausgemachten Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region. Und da die Portion des Krautsalat etwas mickrig erschien, kombinierte ich diesen noch mit etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat

In einer leider mal wieder recht dünn geratenen Sauce, bei der man aber deutlich das leichte Bieraroma heraus schmecken konnte, fanden sich eine leicht durchwachsene, nicht ganz fingerdicke Scheibe Schweinebraten, der sich als angenehm zart, aber leider bereits etwas abgekühlt erwies. Außerdem gab es eine wirklich sehr klein geratene Portion mit etwas Paprika Krautsalats, der für meinen persönlichen Geschmack aber ein klein wenig zu sauer geraten schien. Und auch der ebenfalls bereits leicht abgekühlte, mit angerösteten Brotkrumen gefüllt Kartoffelknödel ließ heute etwas zu wünschen übrig, denn er war von seiner konsistenz her leicht gummiartig. Das hatte ich schon mal besser erlebt. Und auch der Rosenkohl hätte etwas wärmer und weniger zerkocht sein können, aber er passte dennoch sehr gut als Gemüsebeilage. Insgesamt also wirklich kein Meisterstück, aber man kann eben nicht immer Glück mit dem Mittagessen haben.
Dennoch lag der Schweinebraten mit einen deutlichen Vorsprung auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala, gefolgt von der Spinat-Ricotta-Tortellini, die sich aber nur mit einem dünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf Platz drei lagen. Einen guten vierten Platz belegte schließlich die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fich und Meeresfrüchten, die von einigen Essern wie mir schien mit den Resten der Zwiebel-Sahnesauce garniert worden war, die von der gestrigen Hähnchenbrust übrig war. Eigentlich eine gute Idee, ich hoffe ich denke auch daran wenn ein solches Gericht das nächste Mal auf der Karte steht und wieder einen zu trockenen Eindruck macht.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: +
Kartoffelknödel: +
Krautsalat: +
Rosenkohl: +

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [16.03.2015]

Hätte ich nicht erst gestern die letzte Portion von meinem Zander auf Fenchelgemüse in Safransauce vom Wochenende verzehrt, hätte ich heute wohl zum Zarten Seelachsfilet auf Orangenratatouille und Reis bei Vitality gegriffen. Der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce reizten mich außerdem auch nicht besonders. So aber griff ich zum Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region. Gemüse oder noch einen Salat brauchte ich dazu nicht, aber ich griff noch zu einem Becherchen Vanillepudding mit Schokocreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork roast in dark beer sauce with cole slaw & potato dumpling / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Krautsalat & Kartoffelknödel

Die Sauce war heute zwar mal wieder recht dünn geraten, fast wie Wasser, was ich bei Saucen ja gar nicht so mag. Dass sie mit Dunkelbierhergestellt worden war, konnte man aber geschmacklich erahnen und das passte gut zu dem etwa fingedicken Stück Schweinebraten, der sowohl aus zarten als auch aus etwas festeren und leicht trocknen Stellen bestand. Das war bei einem Schweinebraten aber nicht anders zu erwarten, ich war sowohl was Größe als auch was Qualität des Fleisches anging sehr zufrieden. Beim Krautsalat merkte man sofort dass es sich nicht um einen fertig gekaufte, sondern frisch zubereitete, knackige Variante handelte, die mit Essig und einigen Kümmelsamen angemacht war. Nur etwas größer hätte die Portion gerne sein können. Und auch am großen, mit angerösteten Brotwürfeln gefüllten Kartoffelknödel gab es nichts auszusetzen. Abgesehen von der Sauce also ein sehr gelungenes Mittagsmahl, dass ich mit dem cremigen Vanillepudding samt seinem Deckel aus schokoladiger Creme sehr schmackhaft abschloss.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Schweinebraten heute mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf Platz zwei folgten heute erneut die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger auf fremden Tabletts sah als den heute drittplatzierten Seelachs mit Orangenratatouille. Knapp dahinter auf Platz vier folgte schließlich der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: +
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++
Vanillepudding mit Schokocreme: ++