Kartoffel-Zucchini-Moussaka mit Feta – das Rezept
19.05.2013 22:03 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute wollte ich mich mal an ein Gericht heranwagen, das in verschiedenen Variationen im kompletten Balkanraum, Griechenland und der Türkei bis nach Arabien in verschiedenen Variationen bekannt ist: Das Moussaka. Nachdem ich zahllose Rezepte gelesen und geprüft hatte, entschied ich mich schließlich eine Kombination aus einigen dieser Rezepte zu versuchen und entschied mich – da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin – für eine Variante aus Kartoffeln und Zucchini, die ich mit ein wenig Feta kombinierte. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnte sich alle Mal, denn das Ergebnis war ein unglaublich leckeres Moussaka, wie ich es soweit ich mich entsinne noch nie zuvor gekostet hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das so entstandene Rezept in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorzustellen.
Was brauch man also für 4-5 Portionen?
900g Kartoffeln – festkochende Sorte

750 – 800g Zucchini (grün und/oder gelb)

1 Dose gehackte Tomaten (400g)

50 – 60g Streukäse nach Wahl (z.B. Emmentaler)

Außerdem benötigen wir Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen,
etwas Olivenöl zum braten und backen
sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
Wir beginnen nun damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen, die Kartoffeln zu schälen

und in gleichmässig große Scheiben zu schneiden. Damit die Scheiben nicht braun werden, legen wir sie in eine Schale mit kaltem Wasser.

und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.

Die so entstandenen Scheiben legen wir auf etwas Küchenpapier aus und bestreuen sie mit etwas Salz, um sie ein wenig zu entwässern.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen wir nun die vorher abgetrockneten Kartoffelscheiben und bestreichen sie mit etwas Olivenöl

um sie dann für 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens vorzubacken.

Nach etwa acht bis zehn Minuten wenden wir die Zucchini und salzen sie auch von der anderen Seite, um sie weitere acht bis zehn Minuten ruhen zu lassen.

Außerdem schälen und würfeln wie die Zwiebel

und schälen und hacken die Knoblauchzehen.

Dann ist es auch schon an der Zeit, das Backblech zu entnehmen und die Kartoffelscheiben bis zur Verwendung bei Seite zu stellen. Den Ofen können wir erst einmal wieder ausschalten.

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl

und braten die Zucchinischeiben darin scharf an, wobei wir sie noch einmal mit etwas Pfeffer würzen.

Die angebratenen Zucchinischeiben legen wir ebenfalls bei Seite.

Unter Zugabe von einem zusätzlichen Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann in der selben Pfanne zuerst die Zwiebeln und dann das Knoblauch an,

Ist beides glasig angedünstet, geben wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne, um es krümelig anzubraten

und dabei mit Salz und Pfeffer

sowie einer kräftigen Menge edelsüßen Paprikapulvers zu würzen.

Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten ist, geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark mit hinzu,

verrühren es mit dem Hackfleisch und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an.

Dann löschen wir alles mit der Dose gehackter Tomaten ab

und lassen es kurz aufkochen und weitere sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit den Gewürzen geschmacklich abstimmen

und schließlich noch den halben Teelöffel Zimt einrühren. Danach schalten wir die Kochplatte ab.

Wenden wir uns nun dem Guss zu. Dazu waschen wir das Schnittlauch

Dann schlagen wir die drei Eier in eine Schüssel,

Nun verrühren wir alles gut miteinander – sollte das Mehl etwas klumpen, kann der Mixeraufsatz eines Pürierstabs Abhilfe schaffen –
würzen es gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,

und streuen die Hälfte des Schnittlauchs hinein.

Nachdem wir dann den Backofen erneut auf 200 Grad vorgeheizt und die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben,

legen wir den Boden mit den vorgebackenen Kartoffelscheiben aus

und bedecken diese dünn mit der Hackfleisch-Tomaten-Masse.

Auf die Hackfleischmasse bröseln wir dann die Hälfte des Feta

und legen eine Schicht aus den angebratenen Zucchini ein

und bedecken diese wiederum mit dem Rest der Hackfleisch-Tomatenmasse,

auf die wir den verbleibende Feta auftragen.

Es folgt eine weitere Schicht Zuchinischeiben

sowie eine Schicht Kartoffelscheiben,

die wir dann mit er Ei-Milch-Mischung übergießen

und mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Inzwischen sollte auch der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein schieben können und für ca. 35 bis 40 Minuten überbacken.

Sobald der Oberfläche dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir sie wieder entnehmen und lassen sie für fünf Minuten ruhen

bevor wir das Moussaka dann zerteilen und mit dem Rest des frischen Schnittlauch garniert servieren.

Alleine die Hackfleisch-Tomaten-Masse mit ihrer wirklich gelungenen Gewürz-Mischung aus Oregano und Zimt fand ich schon sehr gelungen. Aber in Kombination mit den leicht angebackenen Kartoffeln, dem Feta und den gebratenen Zucchinischeiben ergab sich ein geschmacklich wirklich vorzügliches Moussaka. Ich hatte ja befürchtet, dass durch den Feta das Ganze etwas zu salzig wird, aber das wurde glücklicherweise schon nach den ersten Bissen entkräftet. Ein durchweg gelungenes Gericht, dass den Mehraufwand bei der Zubereitung absolut wert war.
Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen. Und das bestätigte sich, als ich die Kalorienwerte im Anschluß berechnete. So komme ich auf 3100kcal für die ganze Auflaufform. Bei vier Portionen kommen wir so auf 775kcal pro Portion, bei einer Aufteilung auf fünf Portionen wären es noch 620kcal. Aber solche Werte nehme ich da gerne mal in Kauf, wenn das Ergebnis so lecker wie dieses ist.
Guten Appetit

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Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Ajvar & Frischkäse – das Rezept
23.06.2012 19:05 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Heute wollte ich mich mal an einem Kartoffelteig versuchen und hatte mit der hier vorgestellten Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Ajvar & Frischkäse auch gleich ein passendes und außerdem leichtes Rezept gefunden, um diesen Teig mit einem überaus leckeren Belag zu versehen. Zwar hatte ich mit meiner Schwedenpizza erst letzte Woche eine Art Pizzarezept vorgestellt, aber diese Zubereitung klang einfach zu verlockend als das ich noch länger hätte warten können – und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen, sondern vor allem schmecken lassen. Der Belag kann natürlich nach eigenem Gutdünken variiert werden, wer aber keine zusätzlichen Ideen haben sollte, dem sei meine Variante wärmstens ans Herz gelegt – man wird es nicht bereuen.
Was brauchen wir als für 1 Blech (3-4 Portionen)?
Für den Teig
280-300g Kartoffeln (mehlig kochende Sorte)

Für den Belag
Je eine mittelgroße Paprika in rot, gelb & grün

4 EL Ajvar (Paprika-Würzpaste, bekommt man als milde oder scharfe Variante im türkischen Lebensmittelhandel und inzwischen auch in jedem größeren, gutsortierten einheimischen Supermarkt)

200g Frischkäse – 17% Fett oder weniger (Ich wählte eine Sorte mit Ziegenkäse, aber normaler tut es hier natürlich auch)

sowie zum würzen Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver und Oregano

Wir beginnen nun damit, den Teig vorzubereiten. Dazu müssen wir die Kartoffeln mit Schale zu kochen, wobei wir nach ca. 15 bis 20 Minuten durch das anstechen mit einer Gabel prüfen ob sie durchgekocht sind.

Ist dies der Fall, schrecken wir sie kurz unter kaltem Wasser ab

und schälen sie sobald sie soweit abgekühlt sind dass wir sie gefahrlos anfassen können,

um sie dann mit einer Kartoffelpresse in eine größere Schüssel zu pressen.

Anschließend fügen wir die beiden Mehlsorten hinzu

addieren ca. einen dreiviertel Teelöffel Salz

und verrühren dann alles gründlich mit Hilfe einer Gabel.

Mit den Fingern drücken wir dann eine kleine Kuhle in die Mitte es Teiges, bröseln die frische Hefe hinein

und gießen schließlich das lauwarme Wasser hinzu

um dann mit Hilfe der Knethaken unseres Mixers alles gründlich durchzukneten, zu vermengen

und schließlich zu einem glatten Teig zu verarbeiten.

Diesen Decken wir dann mit einem Küchentuch ab und lassen ihn an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten ruhen.

Während der Teig aufgeht, reinigen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie dann in schmale Streifen.

Außerdem schälen wir die rote Zwiebel und schneiden sie ebenfalls in schmale Ringe.

Des weiteren geben wir den Frischkäse und das Ajvar in eine kleinere Schüssel

und verrühren alles gut miteinander.

Ist unser Teig dann nach dreißig Minuten gut aufgegangen, heizen wir den Backofen auf 225 Grad vor,

dann schneiden wir ein Stück Backpapier auf die Größe unseres Backbleches zu, bestäuben das Backpapier mit etwas Mehl und rollen dann unseren Teig darauf aus.

Dann ziehen wir das Backpapier vorsichtig auf das Backblech

bestreichen es kräftig mit unsere Ajvar-Frischkäse-Mischung

und belegen es dann eng mit unseren schmalen Paprikastreifen,

Oben auf verteilen wir abschließend das zerzupfte Hackfleisch gleichmäßig,

das wir kräftig mit Salz, Pfeffer, edelsüßem Paprikapulver und Oregano würzen

Ist der Backofen dann komplett vorgeheizt

schieben wir unser Blech auf der untersten Schiene hinein und lassen es für 25 bis 30 Minuten backen.

Ist alles gut durchgebacken, entnehmen wir unser Backblech

ziehen die Pizza mit dem Backpapier auf unsere Arbeitsfläche – wir wollen ja nicht das Backblech zerkratzen – und zerteilen alles in mundgerechte Stücke.

Anschließend können wir unsere Pizzazubereitung servieren und sogleich genießen.

Alleine der Teig war erwies sich schon als wahrer Genuss: Dünn, knusprig, locker und leicht. Aber das Beste am ganzen Gericht muss ich zugeben war der Belag. Die Masse aus leckerem Frischkäse und leicht scharfer Ajvar-Würzpaste harmonierte geschmacklich wunderbar mit den gute durchgebackenen, aber dennoch angenehm bissfesten Paprikastreifen, den milden roten Zwiebeln und den außen leicht knusprigen Rinderhack-Stücken – alles natürlich geschmacklich gut abgestimmt mit den beigefügten Gewürzen, wobei vor allem Pfeffer und Oregano meiner Meinung nach den leckeren Geschmack ausmachten. Ich hätte mich wahrlich reinknien können…
Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Meiner Kalkulation nach liegt das komplette Blech bei ca. 2000kcal, teilt man es in 9 Stücke auf, so hat ein Stück durchschnittlich gerade mal 222kcal. Bei zwei Stücken pro Portion haben wir also einen Wert von 444kcal pro Portion. Für eine Pizzazubereitung ist das mehr als akzeptabel wie ich finde. Und die Zubereitung ist dabei relativ einfach und unkompliziert. Auch als Fingerfood auf Parties würde dieses Rezept mit Sicherheit viele Liebhaber finden, zumal es auch abgekühlt noch wunderbar schmeckt wie ich gerade eben feststellen durfte.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Möhren-Ziegenfrischkäse-Lasagne mit Rinderhack – das Rezept
2.06.2012 19:50 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
In meinem aktuellen bestreben etwas leichter zu kochen entschied ich mich heute dazu, mal ein neues Lasagne-Rezept auszuprobieren. Das ursprüngliche Rezept arbeitete dabei mit normalen Light-Frischkäse, ich entschied mich aber aufgrund der Tatsache dass ich diesen nicht bekommen hatte dazu, statt dessen den bereits mehrfach bewährten Ziegenfrischkäse zu verwenden. Eine gute Entscheidung wie sich herausstellte. Insgesamt erwies sich das Gericht schließlich als sehr leckere Alternative zur fettreichen Bechamel-Lasagne, das auch noch relativ einfach zuzubereiten ist. Aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zur eigentlichen Zubereitung:
Was benötigen wir für 3-4 Portionen?
Lasagneplatten (bei mir waren es sechs, die Anzahl kann aber abhängig von der Größe der Auflaufform variieren)

1 mittlere rote Paprika – ca. 200g

1 große oder 2 kleine Zwiebeln

150ml Sojacreme – alternativ kann man aber auch Kondensmilch nehmen

zum würzen Salz, Pfeffer und Oregano

sowie 2-3 EL Pflanzenöl zum braten
Beginnen wir wie gewohnt damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen und zerkleinern wir die Zwiebel – wozu ich wieder mein kleines Maschinchen verwendete, man kann aber natürlich die Zwiebel auch gerne mit der Hand fein würfeln.

Außerdem waschen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie in kleine Würfel

um sie dann z.B. auf der groben Seite einer Kastenreibe grob zu zerkleinern.

Anschließend erhitzen wir in einer größeren Pfanne etwas Pflanzenöl

und braten unser Rinderhack darin krümelig an.

Ist das Hackfleisch dann gut durchgebraten, geben wir auch die zerkleinerten Zwiebeln in die Pfanne

pressen die Knoblauchzehen dazu

und dünsten dann alles für etwas drei Minuten bei gelegentlichem umrühren an.

Dann können wir schließlich die Paprikawürfel

und die geriebenen Möhren ebenfalls in die Pfanne geben

und braten sie für weitere vier bis fünf Minuten mit an bis sie etwas Farbe bekommen haben.

Währenddessen können wir alles auch gleich kräftig mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen.

Schließlich fügen wir dann auch die geschälten Tomaten mit hinzu,

und heben dann noch das Tomatenmark unter. Anschließend lassen wir alles für zehn bis zwölf Minuten auch mittlerer Stufe bei gelegentlichem Rühren vor sich hin köcheln.

Während unsere Füllung köchelt, gießen wir die Sojacreme in ein passendes Behältnis,

bröseln den Ziegenfrischkäse hinzu

und rühren dann alles einigermaßen glatt.

Außerdem probieren wir natürlich noch unsere Füllung und schmecken sie ggf. noch einmal final mit den Gewürzen ab.

Nachdem wir dann den Backofen auf 200 Grad vorgeheizt und eine größere Auflaufform etwas ausgefettet haben, bedecken wir den Boden der Form mit etwas von unsere Möhren-Paprika-Hack-Mischung

tragen etwas von der Mischung aus Sojacreme und Ziegenfrischkäse drauf auf

und belegen alles schließlich mit Lasagneplatten.

Es folgt eine weitere Schicht der Gemüse-Fleisch-Mischung

eine weitere Lage Ziegenfrischkäse-Mix

eine weitere Lage Lasagneblätter

und schließlich der Rest der Fleisch-Gemüse-Mischung

sowie Abschließend der Rest unserer Mischung aus Sojacreme und Ziegenfrischkäse.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, geben wir das Ganze auf der zweiten Schiene von unten für ca. 25 Minuten zum überbacken hinein.

Anschließend entnehmen wir die Auflaufform, lassen sie für 2 bis 3 Minuten ruhen

und können dann die Lasagne zerteilen und servieren.

Die mit einem leichten Touch von Oregano versehene Mischung aus geraspelten Möhren, Paprikawürfeln und mageren Rinderhack alleine war schon sehr lecker wie ich feststellen durfte, aber die geschmackliche Abrundung geschah meiner Meinung erst durch das angenehme Aroma das aufgebrachten Ziegenfrischkäse, den man dezent, aber dennoch deutlich herausschmeckte. Dabei war es wirklich gut gewesen, auch nicht mit den Gewürzen gegeizt zu haben, denn ich fand dass vor allem das Oregano sehr gut zu den anderen Zutaten passte. Eine mehr als nur tragbare Alternative zur schweren Bechamel-Lasagne wie ich fand, fast sogar noch besser.
Kommen wir nun zu den Nährwerten: Meiner Berechnung nach kommt der gesamte Inhalt der Auflaufform auf ca. 1800kcal, das entspricht bei 4 Portionen leichten 450kcal pro Portion und bei der Aufteilung in drei große Portionen ca 600kcal pro Portion. Das sind für eine Lasagnezubereitung wirklich traumhafte Werte, gerade wenn man bedenkt dass man geschmacklich absolut keine Abstriche machen muss, sondern sogar noch ein unglaublich leckeres und sättigendes Gericht erhält. Daher kann ich das Rezept jedem nur wärmstens ans Herz legen, er wird den kleinen Aufwand der Zubereitung keinesfalls bereuen.
Guten Appetit

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Gratinierte Crêpe Tatar mit Tomatensauce – das Rezept
10.12.2011 21:24 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Heute tat ich mir schwer ein passendes Rezept zu finden, doch nach einigem Suchen stieß ich auf eine Beschreibung von herzhaft gefüllten Pfannkuchen oder Crêpes in einer Tomatensauce, die schließlich mit Käse überbacken wurden. Das klang lecker, also entschied ich mich dazu dieses Rezept heute, mit leichten Abwandlungen, mal zuzubereiten. Und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen und vor allem schmecken lassen – also möchte ich es hier wie immer in üblicher Form mal kurz vorstellen. Leider habe ich kein Crêpe-Eisen besitze, wich ich auf das Anbraten in einer Pfanne aus, doch das tat dem Ganzen keinen Abbruch.
Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?
Für den Teig:
50ml Mineralwasser mit Kohlensäure

sowie eine Prise Salz
und ca 2/3 EL Butter zum braten
Für die Sauce:
sowie Salz & Pfeffer zum würzen
etwas Olivenöl zum andünsten
Für die Füllung:
500g Rinderhackfleisch (Tartar)

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
etwas Olivenöl zum braten
Außerdem benötigen wir:
Beginnen wir damit, den Teig zuzubereiten. Dazu geben wir die Eier, das Mineralwasser und eine kräftige Prise Salz in die Milch

und verrühren alles gut miteinander.

Anschließend geben wir die so entstandene Flüssigkeit in das Mehl

und verrühren alles so lange miteinander bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diese lassen wir dann für mindestens 30 Minuten abgedeckt ruhen.

In der Zwischenzeit würfeln wir die Zwiebel fein

und zerteilen die Paprika in feine Würfel.

In einem Topf dünsten wir nun die Hälfte der Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl glasig an

und pressen dann die Hälfte des Knoblauch hinzu.

Nachdem beides unter regelmässigen wenden gut angedünstet ist geben wir die Tomaten hinzu,

würzen alles während es beginnt aufzukochen mit dem Oregano, Basilikum und Majoran

sowie einer jeweils kräftigen Prise Salz und Pfeffer

und rühren dann das Tomatenmark unter
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um alles dann kurz aufkochen und für 10 bis 15 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen. Dabei rühren wir es natürlich hin und wieder um.

In einer Pfanne dünsten wir nun den Rest der Zwiebeln an und pressen den Rest des Knoblauch hinzu.

Anschließend bröseln wir das Rindergehackte zum anbraten hinzu

würzen es kräftig mit Salz und Pfeffer

und addieren 3 Löffel Tomatenmark

Nun können wir auch die Paprikawürfel hinzufügen

und für 8 bis 10 Minuten mit dem Hackfleisch anbraten.

In einer weiteren Pfanne zerlassen wir jetzt etwas Butter

und geben dann mit einer Kelle den Crêpe-Teig hinein

und von beiden Seiten gut anbraten.

Langsam wird es eng auf unserem Herd. Wir können aber die Pfanne mit dem Rinderhack und den Topf mit nun auch bei Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Haben wir den Teig komplett zu Crêpes verarbeitet – er sollte für etwa fünf Stück reichen – heizen wir den Backofen auf 200Grad vor, dann belegen wir die Teigfladen mit der Hack-Paprika-Mischung

und rollen sie dann auf, wobei wir die Seiten einklappen so dass die Füllung später nicht herausfallen kann.

Die gefüllten Crêpes legen wir in eine ausgefettete Auflaufform

und übergießen sie mit der Tomatensauce. Sollte noch etwas von der Hackfleischfüllung übrig sein, können wir diese vorher noch auf die gefüllten Pfannkuchen geben.

Zum Abschluss bestreuen wir unsere Kreation noch mit dem geriebenen Emmentaler.

Ist der Backofen dann aufgeheizt, schieben wir unsere Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten gratinieren.

Sobald der Käse dann anfängt braun zu werden, können wir die Auflaufform entnehmen

und am besten gleich servieren.

Die Kombination aus würziger Tomatensauce, fluffigen Crêpes und schließlich deren Füllung aus gut gewürztem, mageren Rinderhack mit Paprikastückchen erwies sich wie ich fand als sehr gelungen. Zwar waren die Pfannkuchen etwas dicker geraten als ich ursprünglich geplant hatte, aber das tat dem geschmacklichen Gesamteindruck wie ich fand keinerlei Abbruch. Viel mehr fungierten sie als Sättigungsbeilage, die gut mit den anderen Zutaten harmonierte.
Natürlich ist das Ganze nicht gerade leichte Kost, das dürfte klar sein.Die ganze Auflaufform hat meiner Berechnung nach etwa 3000kcal, also bei 4 Portionen sind das 750kcal pro Portion, bei 3 Portionen ca. 1000kcal (was dem Durchschnittswert einer Currywurst mit Pommes Frites entspricht). Wen das nicht abschreckt dem sei dieses Rezept wärmstens ans Herz gelegt – mir hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt und ich kann die Zubereitung vorbehaltlos weiter empfehlen.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Zitronenhähnchen mit Knoblauch & Kartoffelspalten – das Rezept
20.11.2011 18:17 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Zum Sonntag hatte ich mir ein Rezept ausgesucht dass bereits seit längerem in meiner Sammlung ruhte: Zitronenhähnchen mit Knoblauch und Kartoffelspalten – ein Backofengericht dass man wahlweise mit Hähnchenschenkel oder Hühnerteilen zubereiten kann. Die Verwendung des Knoblauch erschien mir dabei im ersten Moment etwas ungewöhnlich, aber das Ergebnis sprach letztlich für sich und zeigte dass man auch auf diese Weise ein leckeres Gericht zubereiten kann. Aber genug der langen Vorrede, werfen wir einen Blick auf die benötigten Zutaten.
Was brauchen wir für 2-3 Portionen?
550 – 600g Kartoffeln – festkochende Sorte

Je ein Zweig Oregano, Rosmarin und Thymian

sowie noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer und Salz für die Hähnchenschenkel
und etwas frisches Basilikum abschließenden garnieren
Zuerst waschen wir die Hähnchenschenkel kurz ab, tupfen sie trocken, reiben sie rundherum mit Salz und Pfeffer ein

und legen sie in eine große Form oder ein tiefes Backblech.

Anschließend gießen wir Zitronensaft in das Olivenöl, geben das Salz hinzu

und verquirlen alles zu einer schaumigen Masse.

Die Hälfte der so entstandenen Marinade geben wir nun über unsere Hähnchenschenkel.

Nachdem wir unsere Kartoffeln gründlich gewaschen und getrocknet haben, schneiden wir sie in Spalten

und verteilen diese in der Form zwischen den Hähnchenschenkel.

Außerdem halbieren wir – ungeschält – die Knoblauchknollen

und geben sie ebenfalls, mit der Schnittfläche nach unten, zu den anderen Zutaten in die Form. Aber Vorsicht: Die oberen Hälften zerfallen dabei sehr leicht in ihre einzelnen Zehen weswegen ich bevorzugt die unteren Teile mit den Wurzeln verwendete – diese geben der halbierten Knoblauch-Knolle einfach mehr Halt.

Nun brauchen wir nur noch die Zweige von Rosmarin, Oregano und Thymian über allem zu verteilen

und den Rest der Marinade über den Kartoffelspalten zu verteilen.

Sobald der Backofen aufgeheizt ist, schieben wir die Form auf einer der unteren Schienen hinein und lassen alles für 40 Minuten braten.

Nach diesen vierzig Minuten legen wir die Zitronenscheiben auf die Hähnchenschenkel, salzen die Kartoffelspalten ein wenig und wenden die Knoblauchhälften damit die Schnittfläche etwas rösten kann

und geben alles für weitere 20 Minuten zurück in den Ofen.

Nach dieser Zeit ist unser Zitronenhähnchen schließlich fertig

und kann – garniert mit etwas gehacktem Basilikum – serviert werden.

Sowohl die Kartoffelspalten waren durch das Backen in der Olivenöl-Zitronensaft-Marinade innerlich butterweich und außen angenehm knusprig geworden und hatten ein leichtes Zitronenaroma angenommen was ich sehr lecker fand. Abgerundet wurde dies durch die ebenfalls butterweichen Knoblauchzehen, die ich mir über die Kartoffeln drückte und mit ihnen verzehrte. Und auch die saftigen und zarten Hähnchenschenkel hatten ein leichtes Aroma von den Zitronen – sowohl von der Marinade als auch von den aufgelegten Scheiben – in sich aufgenommen die dem Fleisch einen interessanten und leckeren Geschmack gaben ohne dass die Zitrone zu penetrant erschien. Abgerundet mit den Aromen die von Thymian, Oregano und Rosmarin auf die Bestandteile übergegangen waren erwies sich dieses Gericht als geschmacklich wunderbar abgestimmt. Und dabei ist die Zubereitung wie man gesehen hat nicht wirklich kompliziert.
Angeblich sollen die so zubereiteten Knoblauchzehen keinen unangenehmen Mundgeruch am nächsten Tag ergeben – ob dem wirklich so ist werde ich morgen dann wohl im Büro erfahren. Ansonsten gibt es wohl wenig an dem Gericht zu verbessern. Einzig hätte vielleicht noch etwas zusätzliches Paprikapulver zum Einreiben der Hähnchenschenkel verwenden können, das hätte vielleicht noch einen weiteren interessanten geschmacklichen Aspekt addieren können. Aber auch so erwies dieses Rezept als wirklich köstlich – ich war sehr zufrieden. Einzig was die Kalorien angeht ist dieses Gericht natürlich nicht unbedingt eine leichte Kost – immerhin sind Zutaten in Öl gebraten. Grob gerechnet hat die ganze Auflaufform etwa 1700kcal, also 567kcal pro Teller bei drei Portionen. Wen das nicht abschreckt dem sei dieses Rezept aber wärmstens ans Herz gelegt.
Guten Appetit

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