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Pizza mit Blumenkohl-Boden (Low Carb) – das Rezept

Sunday, July 28th, 2019

Nachdem ich gestern mit der Low Carb Pizza aus Quark, Käse und Eiern auf den Geschmack für alternnative Low Carb Pizzaböden gekommen war und weil ich noch mehr als genug der leckeren Pizzasauce, die ich dazu gestern zubereitet hatte, übrig hatte, entschloss ich mich heute dazu ein weiteres Rezept aus dem Bereich Low Carb auszuprobieren: eine Pizza mit Blumenkohl-Boden. Mit gerade mal fünf Zutaten erwies sich dieser Boden zwar nicht als sonderlich komplex, aber der Aufwand und die Zeit darf man dann doch nicht unterschätzen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

01 - Zutaten Pizzaboden / Ingredients pizza base

  • 1 kleiner Blumenkohl (ca. 500-600g ohne Blätter)
  • 2 Esslöffel gemahlene Mandeln
  • 1 Hühnerei – Größe M
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 100g Ziegenfrischkäse
  • Beginnen wir also damit, den Blumenkohl von seinen Blättern zu befreien
    02 - Blätter entfernen / Remove leaves

    und ihn grob zu zerkleinern.
    03 - Blumenkohl grob zerkleinern / Hackle cauliflower

    Die so entstandenen Blumenkohl-Teile geben wir dann in eine Küchenmaschine
    04 - Blumenkohl in Küchenmaschine geben / Put cauliflower in food processor

    und zerkleinern ihn darin gründlich
    05 - Blunkohl zerkleinern / Mince cauliflower

    bis er etwa Reiskorngröße und kleiner erreicht hat. Ich habe leider nur eine kleine Küchenmaschine und musste den Blumenkohl in mehreren Durchgängen zerkleinern, aber man muss sich eben nur zu helfen wissen. 😉
    06 - Blumenkohl zerkleinert / Minced cauliflower

    Parallel zum Zerkleinern des Blumenkohls können wir außerdem einen Topf mit Wasser aufsetzen und ihn zum kochen bringen.
    07 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

    Sobald das Wasser kocht, rühren wir zwei Teelöffel Salz ein
    08 - Wasser salzen / Salt water

    und addieren dann den zerkleinerten Blumenkohl, um ihn 4-5 Minuten darin zu blanchieren.
    09 - Zerkleinerten Blumenkohl in kochendes Wasser geben / Put minced cauliflower in boiling water

    Den fertig gekochten Blumenkohl-Reis gießen wir in ein feinmaschiges Sieb ab, lassen ihn gründlich abtropfen und lassen ihn dann etwas abkühlen.
    10 - Blumenkohl in Sieb abtropfen lassen / Drain cauliflower in sieve

    Anschließend geben wir den abgekühlten zerkleinerten Blumenkohl in ein frisches, sauberes Küchentuch
    11 - Abgetropften Blumenkohl in Küchentuch geben / Put drained cauliflower in kitchen towel

    und drücken dann so viel Flüssigkeit wie möglich aus der Masse. Je trockener die Blumenkohl-Masse ist, desto fester und knuspriger wird der Teig.
    12 - Blumenkohl gründlich ausdrücken / Squeeze cauliflower thoroughly

    Nachdem wir die Flüssigkeit weggeschüttet und die Schüssel ausgewischt haben, geben wir Blumenkohl, Ziegenkäse, Mandeln, Ei und Oregano hinein
    13 - Zutaten in Schüssel geben / Put ingreient in bowl

    und vermischen alles gründlich miteinander.
    14 - Gründlich vermengen / Mix well

    Während der Backofen dann auf 180 Grad vorheizt, formen wir – am besten mit den Händen – aus dem Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech einen etwa 1 Zentimeter dicken Fladen
    15 - Teig auf Backblech ausbreiten / Spread dough on baking tray

    und modellieren dabei rundherum einen leicht erhöhten Rand.
    16 - Ausgebreiteter Pizzaboden / Spreaded pizza base

    Das so bestückte Blech schieben wir dann für 35-40 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen. Sollte der Teig drohen zu dunkel zu werden, können wir ihn mit einem zweiten Blatt Backpapier abdecken
    17 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Nach dieser Zeit entnehmen wir das Backblech wieder, lassen alles kurz etwas abkühlen
    18 - Vorgebackener Pizzaboden / Pre-baked pizza base

    und verteilen eine großzügige Schicht Pizzasauce darauf. Ich verwendete, wie bereits einleitend erwähnt, dabei die Reste meiner hausgemachten Pizzasauce vom gestrigen Rezept.
    19 - Boden mit Tomatensauce bestreichen /Dredge dough with tomato sauce

    Auf der Tomatensauce verteilen wir dann großzügig geriebenen Käse, z.B. Mozzarella,
    20 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    fügen einen Pizzabelag nach Wahl hinzu – ich entschied mich für Chorizo, rote Zwiebeln und Peperoni –
    21 - Belag hinzufügen / Add topping

    und streuen dann noch mal ein wenig Käse oben auf.
    22 - Mehr Käse addieren / Add more cheese

    Jetzt wandert das Blech für weitere zehn Minuten zurück in den Ofen bis der Käse geschmolzen ist,
    23 - Weiter im Ofen backen / Continue bake in oven

    dann brauchen wir es nur noch erneut zu entnehmen
    24 - Cauliflower-Pizza - Finished baking / Blumenkohl pizza - Fertig gebacken

    und können unsere Pizza mit Blumenkohl-Boden unmittelbar servieren und genießen.
    25 - Cauliflower-Pizza - Served / Blumenkohl pizza - Serviert

    Ich hätte die Schärfe von Chorizo in Kombination mit Peperoni zwar etwas unterschätzt, aber ich mag zum einen pikantes Essen, zum anderen soll es hier gar nicht um den Belag gehen, denn ich hatte diese Pizza ja nicht wegen ihrem Topping sondern wegen des besonderen Pizzateigs gemacht. Und dieser erwies sich ebenfalls als ein wirklicher Leckerbissen. Ich hatte Blumenkohl ja schon in so einigen Gerichten verwendet, aber ihn zu einem Pizzaboden zu verarbeiten war nicht nur etwas Neues und sondern auch etwas sehr Leckeres für mich. Dazu der leichte, aber nicht dominante Touch von Ziegenfrischkäse und das etwas nussige Aroma von Mandeln machte diese Teig auch ohne Kohlehydrate zu einem wahren Geschmackserlebnis. Und dabei war der Boden auch noch schön dünn und einigermaßen knusprig geraten. Der zeitliche Aufwand diesen Teig herzustellen war zwar deutlich höher als bei meinem gestrigen Rezept, aber es hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

    26 - Cauliflower-Pizza - Side view / Blumenkohl pizza - Seitenansicht

    Und mit diesem Blumenkohl-Reis wie ich ihn heute verwendet habe lassen sich noch einige andere interessante Gerichte herstellen, wie mir Recherchen im Netz gezeigt haben. Also dürfte es nicht unwahrscheinlich sein, dass ich hier bald noch mehr Rezepte mit dieser Zutat vorstellen werde.

    Guten Appetit

    LowCarb Pizza aus Quark, Käse & Eiern – das Rezept

    Saturday, July 27th, 2019

    Obwohl sich Wärmegewitter angekündigt haben, setzte sich die sommerliche Hitze auch über das Wochenende fort und daher war mir nicht so sehr nach besonders schweren und kalorienreichen Gerichten. Viel mehr schien es mir eine gute Idee zu sein, ein Rezept für einen LowCarb Pizzateig auszuprobieren, das schon seit längeren in meiner Rezeptsammlung wartete. Außerdem wollte ich meine Kohlehydrat-Zufuhr sowie etwas reduzieren, weswegen ich aktuell zum Beispiel keine Nudelgerichte mehr koche. Zu einer guten Pizza gehört natürlich auch eine hausgemachte Pizzasauce, die ich ebenfalls in diesem Rahmen gleich mit zubereitete. Insgesamt ein einfaches und schnell zuzubereitendes Rezept, das ich sehr weiter empfehlen kann und daher mit diesem Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.

    Beginne wir also damit, die Pizzasauce zuzubereiten. Ich habe etwas mehr gemacht als man für eine Pizza braucht, aber die Sauce hält sich auch einige Tage im Kühlschrank und kann sogar eingefroren werden, also kein Problem.

    01 - Zutaten Pizzasauce / Ingredients pizza sauce

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 400g geschälte Tomaten
  • 1 kräftige Prise Zucker
  • frisch gemahlenen Pfeffer & Oregano
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Zuerst müssen wir die Zwiebel würfeln
    02 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    und die Knoblauchzehe zerkleinern.
    03 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Anschließend erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einem kleinen Topf,
    04 - Olivenöl erhitzen / Heat up oil

    geben die gewürfelte Zwiebel dazu
    05 - Zwiebeln in Topf geben / Put onions in pot

    und dünsten sie für ein bis zwei Minuten an
    06 - Zwiebeln andünsten / Braise onions

    bevor wir dann auch den Knoblauch addieren und ihn ebenfalls mit andünsten. Ich bin bei Knoblauch immer etwas vorsichtig, da er bei zu viel Zeit im Öl leicht braun und bitter werden kann.
    07 - Knoblauch addieren / Add garlic

    Schließlich geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark hinzu,
    08 - Tomatenmark dazu geben / Add tomato puree

    rösten es kurz mit an
    09 - Tomatenmark andünsten / Braise tomato puree

    und löschen schließlich alles mit den geschälten Tomaten samt Saft ab.
    10 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

    Das Ganze lassen wir dann für zehn bis fünfzehn Minuten bei gelegentlichem Rühren vor sich hin köcheln
    11 - Köcheln lassen / Let simmer

    und schmecken es dabei mit Zucker, Pfeffer und Oregano ab. Bei Bedarf können wir auch noch etwas Salz verwenden, wer es außerdem pikant mag, gibt noch ein paar Chiliflocken hinzu.
    12 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Erst ganz am Schluß pürieren wir unsere Sauce dann mit dem Pürierstab, damit sie schön sämig wird. Machen wir das früher, blubbert die Sauce zu sehr und die Spritzer “verzieren” den Herd, die Wände und alles andere rund um den Topf.
    13 - Pizzasauce pürieren / Puree pizza sauce

    Den Topf nehmen wir dann von der Platte und lassen die Sauce etwas abkühlen.

    In der Zwischenzeit wenden wir uns unserem LowCarb Pizzateig zu. Für 2-3 Portionen benötigen wir:
    14 - Zutaten LowCarb-Pizzateig / Ingredient low carb pizza dough

  • je einen Teelöffel Pfeffer und Oregano
  • 250g Magerquark
  • 3 Eier
  • 175g geriebenen Käse (Ich verwendete eine Mischung aus Mozzarella und Cheddar)
  • Während er Ofen auf 175 Grad vorheizt, geben wir also Quark und Käse in eine Schüssel,
    15 - Quark & Käse in Schüssel geben / Put curd & cheese in bowl

    schlagen die drei Eier dazu
    16 - Eier dazu geben / Add eggs

    und verrühren alles gründlich miteinander
    17 - Gründlich verrühren / Mix well

    wobei wir es mit Pfeffer und Oregano abschmecken.
    18 - Mit Pfeffer & Oregano würzen / Season with pepper & oregano

    Den so entstandenen Teig tragen wir in einer gleichmässigen Schicht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech auf
    19 - Teigmasse auf Backblech verteilen / Spread dough on baking tray

    und backen ihn ca. 15 Minuten im Ofen vor.
    20 - Im Ofen vorbacken / Pre bake in oven

    Sollte er sich dabei wir hier aufwölben, stechen wir die Blase am besten mit einem Schaschlikspieß, einem Zahnstocher oder einer Gabel an, damit die Luft darunter entweichen kann und die Blase nicht anbrennt.
    21 - Teig aufgewölbt / Dough bulged up

    Schließlich entnehmen wir den vorgebackenen Teig erst mal wieder aus dem Ofen
    22 - Teig vorgebacken / Prebaked dough

    und bestreichen ihn großzügig mit unserer hausgemachten Pizzasauce.
    23 - Mit Pizzasauce bestreichen / Dredge with pizza sauce

    Darauf verteilen wir dann unseren Belag nach Wahl, ich hatte mich für einen großen, in Scheiben geschnittenen Champignon, je 30g gekochten Schinken und Bachspeck sowie einige Spalten einer roten Zwiebel entschieden. Einfach den eigenen Vorlieben freien Lauf lassen… 😉
    24 - Pizzabelag hinzufügen / Add toppings

    Noch mehr Käse ist hier übrigens nicht notwendig, denn der Boden besteht ja zu einem großen Teil daraus.

    Dann schieben wir das Blech zurück in den Ofen und backen es für weitere 10-15 Minuten.
    25 - Weiter im Ofen backen / Continue bake in oven

    Dann brauchen wir die Pizza nur noch wieder zu entnehmen, können den Ofen ausschalten
    26 - LowCarb pizza with curd & cheese - Finished baking / LowCarb Pizza aus Quark & Käse - Fertig gebacken

    und brauchen unser Werk nur noch unmittelbar servieren und genießen.
    27 - LowCarb pizza with curd & cheese - Served / LowCarb Pizza aus Quark & Käse -  Serviert

    Wie sich herausstellte, erwies sich die Mischung aus Quark, Eier und Käse durchaus als interessante und schmackhafte Alternative zum sonst üblichen, kohlehydratreichen Pizzateig aus Mehl. Angenehm saftig, aber fest und nicht zu trocken. Im Grunde genommen handelt es sich dabei ja um nichts anderes als ein dünnes Rührei oder Omelette mit Käse, das man mit Tomatensauce bestreichen und dann mit Belag nach eigenem Gutdünken belegt und im Ofen fertig gebacken hatte. Sehr lecker und angenehm leicht, genau das richtige für heiße Sommertage wie heute. Aber auch die hausgemachte Pizzasauce mit ihrem fruchtigen Aroma trug natürlich zu einem nicht zu vernachlässigenden Teil zum Erfolg dieser Pizzavariante bei. Nur beim Belag hätte ich jedoch vielleicht noch etwas großzügiger vorgehen können, aber das tat dem guten Geschmack zum Glück keinerlei Abbruch. Ich war auf jeden Fall mal wieder sehr zufrieden mit meinem kleinen Kochexperiment. 🙂

    28 - LowCarb pizza with curd & cheese - Side view / LowCarb Pizza aus Quark & Käse - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Million Dollar Spaghetti – das Rezept

    Sunday, May 19th, 2019

    Dieses Wochenende wollte ich mich mal an ein weiteres Auflaufgericht aus der amerikanischen Küche heran wagen, das unter der Bezeichnung “Million Dollar Spaghetti” bekannt ist, aber auch gerne mal als “Hillie Billie Lasagne” bezeichnet wird. Es kombiniert klassische Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce mit einer Mischung aus Frischkäse, Hüttenkäse und Sauerrahm, die in einer Auflaufform aufgeschichtet werden. Das klang für mich sehr lecker und musste einmal ausprobiert werden, auch wenn es sich dabei mit Sicherheit um kein besonders leichtes Gericht handelt. Wie üblich gibt es viele Varianten dieses Rezepts, aus denen ich mir verschiedene Aspekte nahm und sie zu einer eigenen Variante zusammenzufügen. Die meisten arbeiteten dabei mit gekaufter Marinara-Tomatensauce, die ich jedoch lieber selber zubereitete. Der Aufwand für die Zubereitung war dadurch zwar etwas größer, aber ich finde es hatte sich gelohnt denn das Ergebnis erwies sich als wirklich überaus lecker. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 5-6 Portionen?

  • 500g Spaghetti
  • 1 mittelgroße Möhre
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 große oder 4 kleine Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 5-6 Blätter frisches Basilikum
  • 500g gemischtes Hackfleisch
  • 100g Parmesan
  • 200g Mozzarella
  • 400g Tomaten in Stücken
  • 400g geschälte Tomaten
  • 100g Tomatenmark
  • 250ml Hühnerbrühe
  • 200g Frischkäse
  • 200g Hüttenkäse
  • 200g Sauerrahm
  • 115g Butter in Stücken (7-8 EL)
  • etwas Olivenöl zum braten
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, Paprika zum würzen
  • Beginnen wir – wie üblich – damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen also die Möhre,
    01 - Möhre schälen / Peel carrot

    sie grob zu zerteilen
    02 - Möhre grob zerteilen / Hackle carrot

    sowie die Zwiebel zu schälen und ebenfalls in in größere Stücke zu zerteilen.
    03 - Zwiebel grob zerteilen / Hackle onion

    Möhre und Zwiebel geben wir dann in eine Küchenmaschine, einen Häcksler,
    04 - Möhre & Zwiebel in Zerkleinerer geben / Put carrot & onion in food processor

    und zerkleinern alles sehr fein.
    05 - Zwiebel & Möhre zerkleinern / Mince onion & carrot

    Außerdem schälen und zerkleinern wir die Hälfte der Knoblauchzehen,
    06 - Knoblauch zerkleinern / Hackle garlic

    schneiden die Basilikumblätter in kleine Stücke
    07 - Basilikum zerkleinern / Mince basil

    und zerkleinern den halben Bund Petersilie sehr fein.
    08 - Petersilie zerkleinern / Comminute parsley

    Dann können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen und erhitzen zwei Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne,
    09 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    fügen das Hackfleisch hinzu
    10 - Hackfleisch in Pfanne geben / Add ground meat in pan

    und setzen dabei parallel einen Topf mit Wasser zum kochen der Spaghetti auf.
    11 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

    Während wir das Hackfleisch krümelig anbraten, würzen wir es mit etwas Salz, Pfeffer und Oregano.
    12 - Hackfleisch würzen / Season ground meat

    Ist das Fleisch durchgebraten und nicht mehr pink, addieren wir die zuvor zerkleinerte Zwiebel und Möhre,
    13 - Zerkleinerte Möhren & Zwiebel addieren / Add minces onion & carrot

    braten alles für einige weitere Minuten mit an
    14 - Gemüse mit andünsten / Braise vegetables

    und addieren schließlich auch die zerkleinerten Knoblauchzehen, die wir ebenfalls kurz mit anbraten.
    15 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

    Schließlich entfernen wir alles aus der Pfanne und stellen es erst einmal bei Seite.
    16 - Hackfleisch bei Seite stellen / Put ground meat aside

    Nun bereiten wir die die Marinara-Sauce zu.

    Nachdem wir dann die zweite Zwiebel gewürfelt haben
    17 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    erhitzen wir etwas mehr Olivenöl in der Pfanne,
    18 - Erneut Olivennöl erhitzen / Heat up some more olive oil

    geben die gewürfelte Zwiebel hinzu
    19 - Gewürfelte Zwiebel in Pfanne geben / Put diced onion in pan

    die wir glasig andünsten
    20 - Zwiebel andünsten / Braise onion

    bevor wir schließlich auch das restliche Knoblauch gepresst hinzufügen und mit mit andünsten.
    21 - Knoblauch addieren / Add garlic

    Nun addieren wir das Tomatenmark
    22 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

    und rösten es etwas an.
    23 - Tomatenmark anrösten / Braise tomato puree

    Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit zwei Teelöffeln salz versehen
    24 - Wasser salzen / Salt water

    und die Spaghetti darin gem. Packungsbeschreibung al dente kochen können.
    25 - Spaghetti kochen / Cook spaghetti

    Das Tomatenmark samt Zwiebel löschen wir nun mit der Hälfte der Hühnerbrühe ab,
    26 - Hälfte der Hühnerbrühe hinzufügen / Add half of chicken broth

    lösen das Tomatenmark darin etwas auf,
    27 - Verrühren & erhitzen / Stir & heat up

    und addieren anschließend die gestückelten und geschälten Tomaten
    28 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

    die wir erhitzen, die geschälten Tomaten dabei etwas zerteilen,
    29 - Zum kochen bringen / Bring to a boil

    die restliche Hühnerbrühe hinzufügen
    30 - Restliche Hühnerbrühe addieren / Add remaining chicken broth

    und die Sauce mit etwas Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano würzen.
    31 - Mit Salz, Pfeffer & Oregano abschmecken / Taste with salt, pepper & oregano

    Außerdem rühren wir das zerkleinerte Basilikum
    32 - Basilikum hinzufügen / Add basil

    sowie zwei Drittel der gehackten Petersilie ein.
    33 - Petersilie einstreuen / Add parsely

    Inzwischen dürften auch die Spaghetti al dente gekocht sein, so dass wir sie abgießen und abtropfen lassen können.
    34 - Spaghetti abtropfen lassen / Drain spaghetti

    Die abgetropften Spaghetti geben wir dann zurück in den Topf,
    35 - Nudeln zurück in Topf geben / Put noodles back in pot

    geben vier bis fünf Stückchen Butter
    36 - Butter zu Nudeln geben / Add some butter to noodles

    sowie mindestens drei bis vier Esslöffel unserer Marinara-Tomatensauce hinzu
    37 - Etwas Marinara hinzufügen / Add some marinara

    und verrühren alles gründlich miteinander, wobei wir die Butter in den noch heißen Spaghetti schmelzen lassen. Das verhindert dass die Nudeln zusammenkleben oder später beim Backen zu trocken werden.
    38 - Verrühren & Butter schmelzen lassen / Stir & let butter melt

    Nun können wir auch das zuvor angebratene Hackfleisch in die Tomatensauce geben,
    39 - Hackfleisch in Sauce geben / Put ground meat in sauce

    es verrühren, heiß werden lassen
    40 - Verrühren & erhitzen / Stir & heat up

    und dabei noch einmal mit Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano und edelsüßem Paprika abschmecken.
    41 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Sollte die Sauce dabei immer noch eine leicht säuerliche Note besitzen, kann man bei Bedarf außerdem noch etwas braunen Zucker hinzufügen.
    42 - Bei Bedarf braunen Zucker addieren / Add some brown sugar if necessary

    Während die Sauce auf reduzierter Stufe vor sich hin köchelt und etwas einreduziert, reiben wir den Parmesan
    43 - Parmesan reiben / Grate parmesan

    und geben dann den Frischkäse, den Hüttenkäse und den Sauerrahm in eine Schüssel,
    44 - Frischkäse,  Hüttenkäse & Sauerrahm in Schüssel geben / Put cream cheese, cottage cheese & sour cream in bowl45 - Etwas Parmesan & Mozzarella addieren / Add some parmesan & mozzarella

    und verrühren alles gründlich miteinander.
    46 - Gründlich verrühren / Mix well

    Während der Ofen auf 180 Grad vorheizt, fetten wir eine Auflaufform mit etwas Butter aus,
    47 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    bedecken den Boden mit etwas weniger als der Hälfte der Spaghetti
    48 - Boden mit Spaghetti bedecken / Cover bottom with spaghetti

    geben die zuvor hergestellte Käse-Mischung darüber,
    49 - Käsemischung hinzufügen / Add cheese mix

    um sie gleichmässig zu verteilen und glatt zu streichen
    50 - Käsemischung glatt streichen / Flatten cheese mix

    und mit etwas Parmesan und Mozzarella bestreuen.
    51 - Mit Parmesan & Mozzarella bestreuen / Dredge with parmesan & mozzarella

    Darüber verteilen wir nun gleichmässig die verbliebenen Spaghetti,
    52 - Restliche Spaghetti einlegen / Add remaining spaghetti

    bedecken sie mit der Hackfleisch-Tomatensauce
    53 - Tomatensauce hinzufügen / Add tomato sauce

    die wir glatt streichen
    54 - Tomatensauce glatt streichen / Flatten tomato sauce

    und für 20-25 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen backen.
    55 - Im Ofen backen / Bak ein oven

    Nach dieser Zeit entnehmen wir die Auflaufform, bestreuen alles mit dem verbliebenen Parmesan und Mozzarella,
    56 - Mit Parmesan & Mozzarella bestreuen / Dredge with parmesan & mozzarella

    bestreuen alles mit etwas gerebelten Oregano
    57 - Mit Oregano bestreuen / Dredge with oregano

    und schieben sie dann für weitere 10-12 Minuten zurück in den Ofen, um den Käse schmelzen und goldbraun werden zu lassen.
    58 - Weiter im Ofen backen / Continue bake in oven

    Schließlich könne wir unsere fertigen Million Dollar Spaghetti aus dem Ofen entnehmen, lassen alles für einige Minuten ruhen
    59 - Million Dollar Spaghetti - Finished baking / Fertig gebacken

    und können ihn dann aufteilen und – garniert mit der restlichen Petersilie – servieren und genießen.
    60 - Million Dollar Spaghetti - Served / Serviert

    Die Spaghetti samt der sehr gelungenen, mit zahlreichen Kräutern verfeinerte, fruchtige und gut gewürzte Hackfleisch-Tomantensauce waren bereits sehr gut gelungen und überaus lecker, aber in Kombination mit der Mischung aus Frischkäse, Hüttenkäse und Sauerrahm gab es dem Gericht noch eine zusätzliche cremige Note, die das Gericht eindeutig noch mal aufwertete und noch ein ganzes Stück leckerer machte. Dass man das ganze dabei in Schichten übereinander gebacken hatte, hatte beim Verzehr keine große Auswirkung, da sich alle Komponenten beim Verzehr sowieso vermengten und lecker kombinierten. Die Schicht aus goldbraun gebackenen Mozzarella und Parmesan rundete das Gericht schließlich geschmacklich sehr gelungen ab. Ob das ganze nun wirklich eine Million Dollar wert ist bezweifle ich zwar, aber es erwies sich dennoch als eine gehobene Art, Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce zu genießen. 😉

    61 - Million Dollar Spaghetti - Side view /Seitenansicht

    Guten Appetit

    Griechisches Zitronenhähnchen – das One Pot Rezept

    Sunday, March 11th, 2018

    Am heutige Sonntag konnte ich es nicht lassen, ein weiteres Rezept auszuprobieren: Griechisches Zitronenhähnchen mit Reis als One Pot Variante. Diese Zubereitungsart, bei der alle Zutaten in nur einem einzelnen Behältnis – sei es nun Topf oder Pfanne – zubereitet wird, erfreut sich seit einiger Zeit erhöhter Beliebtheit und ich habe bestimmt auch schon das eine oder andere Rezept aus dieser Kategorie hier ausprobiert, ohne dass es mir dabei bewusst wurde. Ich bin ja ein Freund von schnell zuzubereitenden Gerichten und dieses Zitronenhähnchen zählt eindeutig in diese Kategorie. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3 Portionen?

    3 Hähnchenoberschenkel (oder andere Hähnchenteile)
    01 - Zutat Hähnchenoberschenkel / Ingredient chicken thighs

    2 Bio-Zitronen
    02 - Zutat Bio-Zitronen / Ingredient lemons

    2 Knoblauchzehen
    03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    2 Esslöffel Oregano
    04 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

    1 mittelgroße Zwiebel
    05 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    180g Langkornreis
    06 - Zutat Langkornreis / Ingredient rice

    400ml Hühnerbrühe
    07 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken broth

    sowie etwas Olivenöl zum braten
    und Salz und Pfeffer zum würzen

    Zuerst wollen wir die Hähnchenteile etwas marinieren. Dazu schälen wir die Knoblauchzehen,
    08 - Knoblauchzehen schälen / Peel garlic

    zerkleinern sie,
    09 - Knoblauchzehen zerkleinern / Mince garlic

    ziehen die Schale einer Zitrone mit einem Zestenreißer ab
    09 - Zitronenschale abziehen / Zest lemons

    und pressen dann drei der vier Zitronenhälften aus. Die vierte Hälfte legen wir bei Seite für Später.
    10 - Zitronen auspressen / Squeeze lemons

    Dann waschen wir die Hähnchenteile, tupfen sie trocken
    11 - Hähnchenteile waschen / Wash chicken parts

    und legen sie in einen Gefrierbeutel.
    12 - Hähnchenteile in Gefrierbeutel geben / Put chicken parts in freezer bag

    In den Beutel gießen wir dann den zuvor ausgepressten Zitronensaft,
    13 - Zitronensaft in Beutel gießen / Drain lemon juice in bag

    geben die zerkleinerten Knoblauchzehen hinzu,
    14 - Knoblauch addieren / Add garlic

    addieren den Abrieb der Zitronenschalen,
    15 - Zitronenschale dazu geben / Add lemon peel

    streuen einen Esslöffel Oregano hinzu,
    16 - Oregano einstreuen / Intersperse oregano

    geben einen gestrichenen Teelöffel Salz mit in den Beutel,
    17 - Salz addieren / Add salt

    verschließen diesen dann mit einem Clip oder verknoten ihn
    18 - Beutel verschließen / Close bag

    und verteilen schließlich die Marinade gleichmässig um die Hähnchenteile, damit sie einziehen kann. Den Beutel lagern wir für mindestens zwei bis drei Stunden im Kühlschrank.
    19 - Marinade verteilen / Spread marinade

    Für die eigentliche Zubereitung beginnen wir damit die Zwiebel zu schälen und zu würfeln – ich verwendete dazu wie üblich meine kleine handbetriebene Küchenmaschine.
    20 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Dann erhitzen wir etwas Olivenöl in einer gußeisernen und am besten ofenfesten Pfanne,
    21 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    geben die marinierten Hähnchenteile hinein
    22 - Hähnchenteile i Pfanne geben / Put chicken parts in pan

    und braten sie rundherum an
    23 - Hähnchenteile beidseitig anbraten / Fry chicken parts from both sides

    um sie anschließend erst einmal wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
    24 - Hähnchenteile bei Seite stellen / Put chicken parts aside

    Anschließend wischen wir sie Pfanne vorsichtig mit einem Küchentuch aus,
    25 - Pfanne auswischen / Clean pan

    geben erneut etwas Olivenöl hinein, erhitzen es
    26 - Olivenöl in Pfanne geben / Put olive oil in pan

    und dünsten die gewürfelte Zwiebel darin glasig an.
    27 - Zwiebel andünsten / Braise onion

    Zur Zwiebel geben wir nun den rohen Reis,
    28 - Reis hinzufügen / Add rice

    dünsten ihn wiederum kurz mit an
    29 - Reis andünsten / Braise rice

    und löschen schließlich alles mit der Hühnerbrühe ab,
    30 - Mit Hühnerbrühe ablöschen / Deglaze with chicken broth

    in die wir die verbliebene Marinade aus dem Beutel geben,
    31 - Marinade hinzufügen / Add marinade

    alles mit Salz, Pfeffer sowie einem Esslöffel Oregano würzen
    32 - Mit Salz, Pfeffer & Oregano würzen / Season with salt, pepper & oregano

    und dann für einige Minuten vor sich hin köcheln lassen. Außerdem beginnen wir den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen.
    33 - Verrühren & köcheln lassen / Stir & simmer

    Sobald der Reis begonnen hat etwas zu quellen, legen wir schließlich die angebratenen Hähnchenteile oben auf,
    34 - Hähnchenteile auflegen / Add chicken parts

    geben drei Scheiben Zitrone von unserer verbliebenen Zitronenhälfte hinzu
    35 - Zitronenscheiben auflegen / Add lemon slices

    und schieben die Pfanne samt Inhalt dann für etwa dreißig Minuten auf einer etwas tiefer liegenden Schiene in den Ofen.
    36 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald die Hähnchenteile eine schöne braune Farbe angenommen haben und der Reis gar gekocht ist, können wir die Pfanne wieder aus dem Ofen entnehmen
    37 - One pot greek lemon chicken - Finished baking / One Pot Griechisches Zitronenhähnchen - Fertig gebacken

    und unmittelbar servieren und genießen.
    38 - One pot greek lemon chicken - Served / One Pot Griechisches Zitronenhähnchen - Serviert

    Obwohl ich eine ganze Menge Zitronensaft und sogar abgeriebene Zitronenschale für die Zubereitung verwendet hatte, war deasr Zitronenaroma weder bei den Hähnchenteilen noch beim Reis allzu dominant geworden. Viel mehr harmonierte es wunderbar mit den anderen Gewürzen, wobei vor allem das Oregano noch eine tragende Rolle einnahm und meiner Meinung nach sehr gut zur geschmacklichen Gesamtkomposition passte. Durch die Zubereitung im Ofen war die oberste Schicht des Reis außerdem ein klein wenig knusprig geworden, ohne dabei allerdings allzu fest gebacken zu sein, was dem Reis noch zusätzlich eine schmackhafte Note gab. Ein sehr leckeres Gericht, dass sich mit erfreulich wenig Aufwand in einer einzelnen Pfanne zubereiten lässt. Das einzige was das Gericht noch mehr komplettiert hätte wäre eine kleine Gemüsebeilage – vielleicht werde ich beim nächsten Mal einfach noch ein wenig Zucchini, Erbsen oder Möhren mit unter den Reis mischen, um dieses kleine Manko zu beheben.

    39 - One pot greek lemon chicken - Side view / One Pot Griechisches Zitronenhähnchen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Pikanter Peperoni Chorizo Flammkuchen – das Rezept

    Thursday, December 14th, 2017

    Am heutigen Abend lag mir mein Appetit mal wieder nicht nach schnödem Wurstbrot, ich hatte einfach Lust dazu etwas einfaches Fingerfood zuzubereiten. Also entschloss ich mich, einen Pikanten Flammkuchen mit eingelgten Peperoni und Chorizo in den Ofen zu schieben. Ich hatte mich bei dem Mengen vor allem der Mischung aus Creme fraiche und Quark für den Belag zwar etwas verschätzt und zu viel gemacht, habe die Mengen hier im Rezept aber entsprechend angepasst. Ansonsten konnte ich nur feststellen, dass es sich hier mal wieder um ein wunderbares Rezept der schnellen und einfachen Küche handelte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, dieses hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

    150g Quark
    01 - Zutat Quark / Ingredient curd

    150g Creme fraiche
    02 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

    ca. 15 Scheiben Chorizo (Spanische Paprikawurst)
    03 - Zutat Chorizo / Ingredient chorizo

    2 kleine oder 1 große rote Zwiebel
    04 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

    7-8 eingelegte Peperoni
    05 - Zutat eingelegte Pepperoni / Ingredient pickled hot pepper

    1 Hühnerei (oder besser gesagt das Eigelb)
    06 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

    1 – 1 1/2 Teelöffel Oregano
    07 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

    1 Rolle Flammkuchenteig (240g)
    08 - Zutat Flammkuchenteig / Ingredient dough for tarte flambeé

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir nun damit, zuerst einmal das Eigelb vom Eiweiß zu trennen. Ich verwende dazu eine vorher ausgewaschene PET-Flasche und sauge das Eigelb damit ein, um es in einem anschließend in einem zweiten Behältnis abzusetzen. Dazu gibt es übrigens hier auch eine schöne Video-Anleitung.
    09 - Ei trennen / Extract egg yolk

    Außerdem schälen wir die Zwiebel(n) und schneiden sie in Spalten
    10 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onions in slices

    und tupfen die eingelegten Peperoni etwas trocken, um sie in Scheiben zu schneiden.
    11 - Peperoni in Scheiben schneiden / Cut hot pepper in slices

    Dann geben wir Quark und Creme fraiche in eine Schüssel,
    12 - Quark & Creme fraiche in Schüssel geben / Put curd & creme fraiche in bowl

    addieren das zuvor extrahierte Eigelb,
    13 - Eigelb dazu geben / Add egg yolk

    streuen den Oregano ein
    14 - Oregano einstreuen / Intersperse oregano

    und verrühren alles gut miteinander
    15 - Gut verrühren / Mix well

    wobei wir es auch gleich mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken.
    16 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    Während der Ofen dann auf 200 Grad vorheizt, rollen wir den Flammkuchenteig auf ein Backblech aus, bestreichen ihn mit der Quarkmischung,
    17 - Flammkuchenteig mit Quarkmischung bestreichen Spread dough with curd mix

    fügen den Belag aus Chrizo, Zwiebeln und Peperoni hinzu
    18 - Belag hinzufügen / Add toppings

    und backen dann alles für 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen.
    19 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Anschließend brauchen wir das Backblech mit unserem Flammkuchen nur noch wieder aus dem Ofen zu entnehmen
    20 - Tarte  flambeé hot pepper chorizo - Finished baking / Pikanter Peperoni-Chorizo Flammkuchen - Fertig gebacken

    und können unseren leckeren Snack unmittelbar in handgerechte Stücke zerteilen, serviern und genießen.
    21 - Tarte  flambeé hot pepper chorizo - Served / Pikanter Peperoni-Chorizo Flammkuchen - Serviert

    Ich hatte die eingelegten Peperoni was ihre Schärfe anging wirklich unterschätzt, sonst hätte ich sie vielleicht etwas sparsamer eingesetzt, aber ich mag es ja auch scharf und somit trug dieser pikante Flammkuchen seinen Namen wirklich zu Recht. Aber auch die würzigen Chorizo, die leicht nussigen roten Zwiebeln und die Quarkmischung mit ihrere Oregano-Note sowie der wunderbar dünne, knusprige Teig trugen ihren Teil dazu bei, diesen Flammkuchen zu einem sehr gelungenen Geschmackserlebnis zu machen. Sowohl in heißer als auch in abgekühlter Form ein wahrer Genuss – und dabei schnell gemacht.

    22 - Tarte  flambeé hot pepper chorizo - Side view / Pikanter Peperoni-Chorizo Flammkuchen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Pizza mit Salami und Champignons [11.11.2016]

    Friday, November 11th, 2016

    Als ich mich mit meinen Kollegen unserem Betriebsrestaurant näherte, verriet schon der Geruch nach frisch gebackenem Teig, dass heute mal wieder der zweietagige Steinofen in Betrieb genommen worden und Pizza zubereitet wurde. Es war eine einfache Variante, eine Pizza mit Salami und Champignons die man im Abschnitt Vitaliy der heutigen Speisekarte anbot und ich muss zugeben, dass auch das Seelachsilet auf sizilianische Art mit Ciabatta-Brot bei Globetrotter und sogar die Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region auch irgendwie reizten. Nur auf Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce verspürte ich keinen Appetit. Und obwohl die Schlange an der Theke vor dem Steinofen bereits etwas länger war, reihte ich mich schließlich doch dort ein und wählte somit die Pizza, die noch an der Theke, frisch aus dem Ofen kommend, geviertelt und mit Oregano garniert wurde, bevor man sie an mich übergab. Außerdem standen Steakmesser bereit, denn mit den üblichen, eher stumpfen Messern unseres Betriebsrestaurants ist nun mal nicht gut Pizza schneiden.

    Pizza with salami & mushrooms / Pizza mit Salami & Champignons

    Die Pizza sah meiner Meinung nach schon mal etwas besser aus als beim letzten Mal vor etwa drei Wochen, aber an eine Restaurant Pizza reichte sie dennoch nicht ganz heran. Dennoch erwies sich die Kombination aus Tomatensauce, vier großen Scheiben Salami, Käse und zahlreichen zerkleinerten Pilzen auf einem dünnen, knusprigen und frisch (fertig) gebackenen Teigscheibe als überaus schmackhaft und sogar den heute mal nicht ganz so breiten Rand konnte man man bis auf ein kleines, etwas zu dunkel geratenes Stück (links im Bild) mit essen. Volle Punktzahl gibt es dafür zwar nicht, aber es war schon nah dran. Insgesamt also eine mehr als nur akzeptable Kantinenpizza.
    Mit einem knappen Vorsprung gelang es somit heute auch der Pizza, sich beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gegen den ebenfalls gerne gewählten sizilianischen Seelachs durchzusetzen, der somit Platz zwei belegte. Auf dem dritten Platz folgten die Reiberdatschi und auf Platz vier schließlich die Asia-Thai-Gerichte.

    Mein Abschlußurteil:
    Pizza Salami & Champignosn: +

    Pizza Diavolo [13.05.2016]

    Friday, May 13th, 2016

    Ich weiß nicht welcher Teufel mich heute geritten hat, als ich mich nicht für die Saltimbocca vom Kabeljau mit frischen Salbei und geräucherten Schinken, dazu Paprika-Olivensugo und Polentataschen bei Globetrotter, sondern für die Ofenfrischen Pizza Diavolo mit Peperoni und Chorizowurst bei Tradition der Region entschied. Denn der Fisch wäre eindeutig hochwertigere Gericht gewesen, doch irgendwie stand mir der Geschmack doch mehr nach Pizza – zumal diese frisch im restauranteigenen Steinofen gebacken wurde. Die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat, dazu Kürbisrahmsauce bei Vitality sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer kamen dafür aber nicht in die nähere Auswahl. Auf Salat, Gemüse oder Dessert verzichtete ich ebenfalls.

    Pizza Diavolo

    Wie man sehen kann war der Belag nicht besonders reichhaltig oder ausgefallen, sondern bestand tatsächlich nur aus eine zugegebenermaßen angenehm fruchtigen und gut gewürzten Tomatensauce, etwas Mozzarella-Käse, fünf Scheiben Chorizo und zwei Peperoni., außerdem hatte man nach dem Backen etwas Oregano darüber gestreut. Das ganze war auf einem schön dünnen, leicht knusprigen Boden aufgetragen, dabei aber leider nicht gerade gleichmässig verteilt. Geschmacklich war sie aber in Ordnung, auch wenn ich mir bei einer Pizza Diavolo etwas mehr Schärfe gewünscht hätte. Volle Punktzahl kann ich daher für so eine Pizza natürlich nicht geben.
    Trotz ihrer Minimalität erfreute sich die Pizza dennoch größter Beliebtheit und konnte mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern. Auf Platz zwei folgte das Saltibocca vom Kabeljau, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier kam schließlich die vegetarischen Gnocchi mit Pilzen und Spinat.

    Mein Abschlußurteil:
    Pizza Diavolo: +

    Tortilla-Pizza – das Rezept

    Saturday, April 2nd, 2016

    Das Rezept das ich heute vorstellen möchte, ist zugegebenermaßen sehr simpel, aber ich wollte es unbedingt mal ausprobieren ob man aus Tortillas auch Pizzas herstellen kann. Ich befürchtete nämlich dass die Tortillas beim Backen zu hart werden oder aber wegen der Sauce durchweichen und labbrig bleiben. Doch das war alles glücklicherweise unbegründet, denn das Ergebnis meines heutigen kleinen Backexperiments waren einige sehr leckere Kleinpizzen, die sowohl in heißer als auch in abgekühlter Form genossen werden können. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, dieses Rezept hier einmal in der gewohnte Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 6 Stück?

    6 Tortillas (Ich griff zu Weizen-Tortillas mit 26cm Durchmesser)
    01 - Zutat Tortilla / Ingredient tortillas

    1 kleine Dose passierte Tomaten (200g)
    02 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient passed tomatoes

    2 Esslöffel Tomatenmark
    03 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    2-3 Esslöffel Oregano
    05 - Zutat Oregano / Ingredient mushrooms

    150g Pizzakäse
    04 - Zutat Pizzakäse / Ingredient grated cheese

    Salami & Schinken
    06 - Zutat Salami & Schinken / Ingredient salami & ham

    Champignons
    07 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

    sowie etwas Butter zum anbraten der Pilze,
    evtl. eine Kugel Mozzarella
    und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir damit, die passierten Tomaten und das Tomatenmark in einen Topf zu geben,
    08 - Passierte Tomaten & Tomatenmark in Topf geben / Put passed tomatoes & tomato puree in pot

    alles zu verrühren, zu erhitzen
    09 - Verrühren & erhitzen / Stir & heat up

    und dabei alles mit Pfeffer, Salz
    10 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    sowie dem Oregano zu würzen. Die Sauce lassen wir etwas köcheln und sich dabei etwas reduzieren, dann nehmen wir den Topf von der Platte und lassen die Sauce etwas abkühlen.
    11 - Mit Oregano abschmecken / Taste with oregano

    Außerdem schneiden wir die Pilze in dünne Scheiben
    12 - Pilze in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

    und braten sie für einige Minuten in einer Pfanne mit etwas Butter an.
    13- Pilze anbraten / Braise mushrooms

    Des weiteren beginnen wir den Backofen auf 200 Grad Unterhitze vorzuheizen.

    Nun legen wir zwei der Tortillas auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech,
    14 - Tortilla auf Backblech legen / Put tortillas on baking tray

    geben je einen gehäuften Esslöffel der zuvor hergestellten Pizzasauce in die Mitte der Tortillas
    15 - Pizzasauce auf Tortillas geben / Put pizza sauce on tortilla

    und verteilen diese mit einer kreiselnder Bewegung mit der konvexen Seite des Löffel auf dem ganzen Teigfladen.
    16 - Pizzasauce verteilen / Spread pizza sauce

    Dann streuen wir großzügig den geriebenen Pizzakäse auf die Sauce, drücken ihn etwas an
    17 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    verteilen den Belag unserer Wahl über dem Käse
    18 - Pizzabelag hinzufügen / Add pizza topping

    und geben oben auf noch etwas mehr Käse. Ich verwendete dazu eine Kugel Mozzarella, die ich noch im Kühlschrank vorrätig hatte und die dringend verbraucht werden musste. Ist so etwas nicht vorhanden, kann man hier natürlich auch Pizzakäse verwenden.
    19 - Mit weiterem Käse bestreuen / Dredge with more cheese

    Dann schieben wir das Blech auf der zweiten Schiene von unten in den Ofen und backen unsere Tortilla-Pizzas für etwa 8 bis 10 Minuten, während wir die nächsten beiden Pizzen vorbereiten und dabei vielleicht den Belag etwas variieren.
    20 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald der Käse geschmolzen ist und die Tortillas fest geworden sind, können wir das Blech auch schon wieder entnehmen, die Tortilla-Pizzas herunter nehmen und das Blech mit der nächsten Ladung bestücken, die wiederum 8 bis 10 Minuten backen müssen.
    21 - Fertig gebacken / Finished baking

    Die fertigen Pizzen schneiden wir in vier gleich große Stücke, bestreuen jedes davon mit etwas gerebelten Oregano und können sie dann unmittelbar servieren und genießen.
    22 - Tortilla-Pizza - Variante 1 - Serviert / Served

    24 - Tortilla-Pizza - Variante 2 - Serviert / Served

    Ein knuspriger, ultradünner Boden, eine leckere, fruchtig-würzige Sauce und ein Belag nach eigenem Gusto – was will man mehr von einer einfachen Pizza? Wie sich heraus stellte eignen sich Tortillas wunderbar als Teigersatz für eine schnell zubereitete Pizza, denn der Teig wird zwar fest und dabei schön knusprig, so dass man so ein Pizzastück problemlos mit der Hand verzehren kann, wird dabei aber auch nicht zu fest, sondern hat noch genügend Biss. Und die Kombination aus Schinken, Salami, Chorizo und Pilzen ergaben ebenfalls einen sehr schmackhaften Belag.
    Bei der zweiten Ladung hatte ich leider keine Pilze mehr, daher nahm ich etwas Dosenmais, was in Kombination mit dem Schinken und einer Scheibe Chorizo in der Mitte ebenfalls eine überaus leckere Pizza ergab.

    23 - Tortilla-Pizza - Variante 1 - Seitenansicht / Side view

    25 - Tortilla-Pizza - Variante 2 - Seitenansicht / Side view

    Insgesamt konnte ich mit der Menge an Sauce aus den 200g passieren Tomaten 6 Tortillas bestreichen, wäre ich etwas sparsamer umgegangen wäre vielleicht auch noch ein siebter dabei heraus gekommen. Ein Erwachsener schafft dabei problemlos eineinhalb bis 2 dieser Tortilla-Pizzas mit ihrem hauchdünnen Teigboden, womit wir hier also mit 3 bis 4 Portionen rechnen dürften. Die Nährwerte hängen dabei natürlich stark vom verwendeten Belag ab, weswegen ich heute darauf verzichte irgendwelche Kalorien zu berechnen.

    Guten Appetit