Posts Tagged ‘pangasius’

Konfitüre mit Brötchen, Pangasius in Dillsauce & Schwarzbrot mit Wurst [12.04.2019]

Friday, April 12th, 2019

Um kurz nach 7:00 Uhr am Morgen servierte man uns hier im Poliklinikum in der Biedersteiner Straße bereits das Frühstück. Leider war mit meiner Bestellung von gestern etwas schief gegangen, denn ich hatte eigentlich Ansbacher Schinkenwurst bestellt, man servierte mir jedoch Himbeer-Konfitüre gemeinsam mit Exquisa Frischkäse. Dazu zwei Scheiben Mischbrot und ein Brötchen.

Jam, bun & brown bread / Konfitüre, Brötchen & Mischbrot - Poliklinik Biedersteiner Straße

Auch wenn ich nicht der allergrößte Fan von süßem Frühstück bin, lehne ich es auch nicht kategorisch ab. Und Frischkäse lässt sie ähnlich wie Quark wunderbar mit Konfitüre kombinieren. Das Brötchen war zwar schon knusprig, das Innere schob sich aber beim Aufschneiden zusammen, was ein Hinweis dass es sich hier um ein Industriebrötchen und keine echtes Bäckerbrötchen handelte. Aber damit konnte ich gut leben. Dazu gab es Kaffee, der übrigens den ganzen Tag über im Vorraum bereit steht.
Das Mittagessen kam um etwa viertel nach zwölf. Und hier hatte man dieses Mal alles richtig aus meiner Bestellung übernommen. Man hatte an die Vorsuppe, eine Spargelcremesuppe (unten rechts) gedacht, als Hauptgericht gab es Pangasius mit Reis und Broccoli, dazu Dillsauce (oben rechts im extra Behälter), zum Nachtisch gab Quark mit karamellisierten Apfel und für den Hunger am Nachmittag einen Krapfen.

Pangasius in dill sauce with rice & broccoli / Pangasius in Dillsauce mit Reis & Broccoli

Das wohl gedämpfte Pangasiusfilet war sehr zart geworden und dabei angenehm saftig, wobei es sein Aroma wunderbar behalten hatte. Die Sauce in einem Extra Behältnis zu servieren war dabei gar nicht mal so dumm gewesen, denn so konnte sich der Esser seine gewünschte Menge nach eigenem gutdünken portionieren und der Fisch wurde nicht von Anfang an in mild-würzigen und cremigen Dill-Sauce ertränkt. Ich zum Beispiel verwendete auch einen Teil der Sauce, um den locker körnigen Reis etwas zu binden. Da gab es nichts zu meckern, ebensowenig wie am wohl ebenfalls gedünsteten Broccoli, das trotz seines Aussehens noch angenehm Biss besaß. Die Spargelcremesuppe bestand schließlich zwar ausschließlich aus Flüssigkeit, es fanden sich keine Spargelstückchen oder ähnliches in ihr, aber geschmacklich gab es nichts daran zu kritisieren. Der feste, nur mäßig gesüßte Quark bekam schließlich einen Großteil seines Fruchtaromas durch seine karamellisierten Apfelstückchen und bildete einen gelungenen Abschluß des Mittagsmahls. Und den kleinen Krapfen oder Berliner mit seiner Marmeladefüllung hob ich mir für den kleinen Hunger am Nachmittag auf.
Das Abendessen kam schließlich heute etwas später als gestern, erst um etwa 17:30 Uhr, doch das war nicht weiter schlimm, denn des Hungers stirbt man hier mit Sicherheit nicht – auch wenn ich so etwas wie einen Shop oder eine kleine Cafteria, in dem sich die Patienten zusätzlich etwas kaufen können, umsonst gesucht habe. Auch hier stimmte das servierte mit meiner Bestellung vom Vortag überein: Putenjagdwurst mit Salat und Senfgurke, Schwarzbrot, Sellerie-Salat mit Walnuss und eine zusätzliche Scheibe Pilz-Mortadella. Außerdem hatte man mir noch einen kleinen Baby-Belle Käse mit aufs Tablett getan. Insgesamt als mehr als genug um satt zu werden.

Sausage, black bread & cole slaw / Wurst, Schwarzbrot & Krautsalat - Poliklinik Biedersteiner Straße

Das winzige Stück Senfgurke, das beim Salatblatt lag, hätte zwar gerne etwas größer sein können, aber davon abgesehen gab es nichts was an diesem überaus gelungenen Abendessen zu kritisieren sei. Nur vielleicht das fünf Scheiben Wurst für vier Scheiben Brot nicht ganz aufgehen. 😉 Qualitativ gab es aus meiner Sicht hier nichts auszusetzen.
Mal sehen, wenn alles gut geht brauche ich morgen nur noch über das Frühstück zu berichten, dann kann ich vielleicht auch schon wieder nach Hause. Würde mich freuen, ich werden natürlich darüber schreiben sobald ich mehr dazu weiss…

Schupfnudel-Gemüsepfanne mit gebratenem Kabeljau & Safransauce [13.02.2019]

Wednesday, February 13th, 2019

Ursprünglich hatte ich heute eigentlich geplant beim Griechisches Gyros vom Schwein mit Reis und Tzazik aus dem Abschnitt Globetrotter auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, doch als ich das Gericht dann auf dem großen Monitor am Eingang sah, musste ich meine Vorentscheidung etwas relativieren, denn der weiße Reis sah sehr körnig und trocken aus und ich bezweifelte dass das Tzatziki ausreichen würde um dem Gericht etwas mehr Saftigkeit zu geben. Wäre es wenigstens Tomatenreis gewesen, hätte ich es mir vielleicht noch überlegt, aber so lieber nicht. Also sah ich mich nach einer Alternative um. Der Gemischter Salat mit gebackenem Camembert und Preiselbeeren bei Tradition der Region klang da schon mal recht gut, während mich Gerichte wie Gebratener Tofu mit frischem Gemüse oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austersauce von der Asia-Wok-Theke weniger reizten. Dann aber sah ich mir die Schupfnudel-Gemüsepfanne mit gebratenem Kabeljau in Safransauce aus dem Abschnitt Vitality etwas näher an und obwohl die Schupfnudeln auch etwas trocken aussahen, entschied ich mich doch für dieses Gericht.

Golden fried potato dumpling fingers vegetable pan with codfish in safran sauce /  Schupfnudel-Gemüsepfanne mit gebratenem Kabeljau & Safransauce

Bei den Schupfnudeln hatte ich mich mein erster Eindruck tatsächlich nicht getäuscht, denn sie waren bereits etwas abgekühlt und tatsächlich recht trocken. Da half auch der bunte Gemüsemix aus grünen Bohnen, Möhren, Spargelstücken, Pilzen, Zucchini, Erbsen und Paprika nur wenig, aber zum Glück kompensierte die mild-würzige Safran-Sauce mit ihrem frischen Dill das ganze etwas. Am Fisch gab es zwar nichts auszusetzen, es war zart, saftig und vollkommen frei von Gräten, aber ich hatte etwas Zweifel dass es sich hier wirklich um Kabeljau handelte – man vergleiche ihn mit anderen Gerichten mit Kabeljau wie hier oder hier. Viel mehr schien es sich hier um Pangasius zu handeln. Aber darum bin ich nicht böse, unabhängig von der Sorte hat der Fisch die eher mittelmäßige Schupfnudelpfanne deutlich aufgewertet. Ich war zufrieden mit meiner Wahl.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferte sich heute Camembert und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz und meiner Meinung nach konnten sich die Asia-Gerichte mit einem hauchdünnen Vorsprung durchsetzen. Nach dem somit zweitplatzierten Camembert folgte in geringen Abstand das Gyros mit Reis auf Platz drei und der Fisch mit Schupfnudel-Gemüsepfanne belegte einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet: ++
Safransauce: ++
Schupfnudel-Gemüsepfanne: +/-

Gebratenes Pangasiusfilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne [13.01.2016]

Wednesday, January 13th, 2016

Heute war mein erster Arbeitstag nach meinem langen Weihnachten-/Neujahrsurlaub und ich hatte die Gelegenheit, mal wieder in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Dort gab es zwar eine überaus verlockend aussehende Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region, doch mir war eher nach etwas leichtem, weswegen ich mich für das Schonend gebratene Pangasiusfilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne bei Vitality. Die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamm nicht in die nähere Auswahl. Zum Fischgericht gesellte sich noch ein Becherchen Mandelcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pangasius filet on zesty potato bean fry / Pangsiusfilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne

Das in dünner Panade gebratene Pangsiusfilet war angenehm zart und saftig sowie recht gut gewürzt – Pangasius selbst hat ja im Vergleich zu manch andere Fischart leider nur wenig Eigengeschmack. Dafür war die Kartoffel-Bohnenpfanne, die man aus Salzkartoffeln verschiedener Größe, roten Kidneybohnen und grünen Bohnenkernen zusammengestellt hatte, gut gewürzt und glich dies gelungen aus. Und bei 502kcal pro Portion war es auch kein Problem, hinterher noch den kleinen Becher des luftig-lockeren Mousses zu verspeisen, der aber leider nicht wirklich nach Mandeln schmeckte, sondern mehr nach Vanille. Aber als Nachtisch dennoch gut geeignet, auch dank der Ganitur aus frischer Pflaume und Kiwi.
Bei den anderen Gästen lag natürlich die Currywurst mit großen Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgten die Rahmschwammerl mit Semmelknödel, gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei und knapp dahinter schließlich dem Pangasius auf der Kartoffel-Bohnenpfanne auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Mousse: ++

Pangsasius in Parmesan-Eihülle, dazu Tomatensugo & Penne Rigate [18.12.2015]

Friday, December 18th, 2015

Nachdem ich am Mittwoch ja zugunsten der Kaninchenkeule ja schon auf den Fisch verzichtet hatte, wollte ich das heute nicht schon wieder tun – auch wenn die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse Kartoffeln bei Vitality durchaus verlockend aussah. Aus diesem Grund griff ich heute zum Pangsasius in Parmesan-Eihülle, dazu Tomatensugo und Penne Rigate bei Globetrotter. Die anderen Angebote wie Milchreis mit roter Grütze bei Tradition der Region oder die Aisa-Thai-Angebote wie Gebackenen Ananas und Banane und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer kamen nicht in die nähere Auswahl, aber ich nahm mir noch ein Schälchen Vanillemousse aus dem heutigen Dessert-Angebot. Immerhin ist heute der letzte Tag dieses Jahr, an dem ich hier zu Mittag esse. 😉

Sutchi catfish in parmesan egg coating with tomato sauce & penne rigate / Pangsasius in Parmesan-Eihülle, dazu Tomatensugo & Penne Rigate

Das Fischfilet wirkte durch die Panade zwar etwas zerfetzt, aber das wurde durch die Größe und die angenehme Würze des Panade alle mal wett gemacht. Und auch die Röhrennudeln, kombierte mit der fruchtigen und mit zahlreichen Kräutern versehenen Tomatensauce gaben keinen Grund zur Kritik und bildeten eine gelungene Sättigungsbeilage zum Fisch. Das cremige Dessert schließlich, das heute mal nicht im sonst üblichen kleinen Becher sondern in einem Schälchen kam, hätte zwar auch heute etwas mehr Aroma vertragen können, hatte sich im Vergleich zu früheren Versionen schon deutlich verbessert, so dass ich heute mal von einem Punktabzug absehe.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala das Pangasiusfilet ganz weit vorne lag und sich somit den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgte die Hähnchenbrust mit provenzialischen Ofengemüse, die Asia-Gerichte belegten den dritten Platz und der Milchreis mit roter Grütze kam auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pangasius in Parmesan-Eihülle: ++
Tomatensugo: ++
Penne Rigate: ++

Seeteufel-Saltimbocca, Pangasius im Buchenspan & Lachssteak mit Zitronensauce & Safranreis [21.10.2015]

Wednesday, October 21st, 2015

Obwohl sich wie üblich am heutigen Mittwoch auch ein reguläres Fischgericht bei Vitality, einen Pochiertes Seelachs auf Blattspinat und Estragonsauce, dazu Salzkartoffeln in der Speisekarte fand, gab es im Rahmen der Fischwoche ein weiteres Zusatzangebot auf der Speisekarte, dass ich unmöglich links liegen lassen konnte. Mit einem Dreierlei Fisch vom Grill – Seeteufel-Saltimbocca, Pangasius im Buchenspan und Lachssteak mit Grilltomate, Zitronensauce und Safranreis hatte man heute sehr großen Aufwand betrieben. An einer separaten Theke briet eine Thekenkraft Lachs und Seeteufel frisch an, während eine zweite sich Mühe gab, die verschiedenen Zutaten hübsch anzurichten. Sogar eine Spritztüte mit Balsamico lag bereit, um das Gericht zu dekorieren. Da musste ich natürlich zugreifen, davon konnten mich weder das bereits erwähnte Fischgericht noch ein Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Krautsalat und Kartoffelknödel bei Tradition der Region, noch eine Gebratene Hähnchenbrust auf Prinzessbohnen und Rotweinjus, dazu Kartoffelgratin bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebot wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Masaman Sauce ider Rinfleisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce abbringen. Der Fisch-Grillteller war mit einem Preis von (bereits reduzierten) 7 Euro zwar recht teuer, das war es mit aber wert. Auf Dessert oder irgend welche anderen zusätzliche Dinge verzichtete ich aber heute.

Monkfish saltimbocca, sutchi catfish in beech sliver & salmon steak with grilled tomato, lemon sauce & saffron rice / Seeteufel-Saltimbocca, Pangasius im Buchenspan & Lachssteak mit Grilltomate, Zitronensauce & Safranreis

Den Buchenspan, ein dünnes Blättchen Buchenholz, in dem man den Pangasius eingewickelt hatte konnte man übrigens nicht mitessen. Er diente dazu, um dem Fisch ein leicht rauchiges Aroma zu geben. Das war auch gelungen, doch leider hatte man den Fisch, der als einzige Sorte nicht frisch an der Theke zubereitet worden war, wohl nicht lange genug erhitzt, denn ein Teil davon in der Mitte des großen Fischfilets schien nicht komplett gegart. Den vorderen und hinteren Teil konnte man essen, den Mittelteil ließ ich aber liegen. Und ich war kein Einzelfall, ich sah auf vielen Tabletts noch Reste vom Pangasius. Daher kann ich hier keine volle Punktzahl geben. Doch das war glücklicherweise die einzige Komponente, an der ich Kritik anbringen musste. Das wunderbar zarte und saftige Stück Seeteufel, das im Saltimbocca-Stil mit einem Salbeiblatt belegt und mit Speck umwickelt worden war, erwies sich als genau so lecker wie das auf der Haut gebratene, ebenfalls zarte und saftige Stück Lachs. Dazu passte geschmacklich sehr gut die mit Dill versetzte Zitronensauce, wobei die Zitronenkomponente nur leicht und nicht zu dominant zu Tage trat. Außerdem fand sich eine kleine, aber vollkommen ausreichende Portion würzigen Safranreis, ein kleines Stückchen einer Art Cantucci mit Meerrettichsahne und schließlich noch eine Grilltomate auf dem Teller, an denen es ebenfalls nichts auszusetzen gab. Wäre der Fauxpas mit dem Pangasius nicht gewesen, wäre das Gericht wohl jeden Cent seines hohen Preises wert gewesen.
Bei den anderen Gästen lag heute aber der Schweinebraten mit Dunklebiersauce ganz oben in der Gunst und konnte sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Dabei spielte aber auch hinein, dass man sich so viel Mühe mit dem Herrichten des Fischtellers gab und man etwas Länger darauf warten müssen. In Kombination mit dem hohen Preis hat das wohl viele davon abgehalten, hier zuzugreifen. Somit folgte auf Platz zwei die Hähnchenbrust mit Prinzessbohnen und erst den dritten Platz belegte der Fisch-Teller. Dieser konnte sich dabei aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen, die den vierten Platz belegten. Auf dem fünften Platz folgte schließlich der Seelachs mit Blattspinat und Estragonsauce, welcher bei so einer Alternative wie dem Fischteller natürlich kaum eine Chance hatte.

Mein Abschlußurteil:
Seeteufel-Saltimbocca: ++
Pangasius im Buchenspan: +
Lachsfilet: ++
Zitronensauce: ++
Safranreis: ++

Gedünsteter Pangasius auf buntem Reis mit Kräutersauce [26.03.2014]

Wednesday, March 26th, 2014

Da weder die Asia-Gerichte wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce noch die restlichen Angebote der regulären Küche wie Münhchner Tellerfleisch in Merrettichsauce mit Wirsing und Bouillonkartoffeln bei Tradition der Region oder die Hausgemachte Spinat Ricotta Lasagne, gratiniert mit Käse bei Globetrotter sonderlich reizte, blieb ich am heutigen Mittwoch beim altbewährten Fischgericht, das wie üblich bei Vitality zu finden war und durch ein Gedünstetes Pangasiusfilet auf buntem Reis und Kräutersauce repräsentiert wurde. Dazu gesellte sich noch Schälchen Mischgemüse und ein Becherchen Tiramisu aus dem heutigen Dessert-Angebot. Bei 502kcal pro Portion für das Hauptgericht war das meiner Meinung nach drin.

Gedünsteter Pangasius auf bunten Reis mit Kräutersauce / Steamed pangasius on rice with herb sauce

Das zarte und natürlich vollkommen grätenfreie Stück Pangasiusfilet wurde dabei in einer dünnen, leicht knusprigen Panade serviert, was mich etwas wunderte, da es ja gedünstet sein sollte. Wie wird so eine Panade im Wasserdampf knusprig? Da kamen mir doch tatsächlich Zweifel auf, ob man hier nicht ein wenig “geschummelt” und das Ganze doch in Fett gebraten hat – aber davon abgesehen gab es nichts an dem Fisch auszusetzen. Die cremige Kräutersauce war von ihrer Menge her leider ziemlich knapp bemessen und hätte für meinen Geschmack etwas würziger sein können, aber auch das keine Gründe zu Punktabzug. Der Reis wiederum, der sein Attribut “bunt” durch das hinzufügen einiger Möhrenwürfelchen verdient zu haben schien, erwies sich zwar als leicht bissfest – er hätte wohl einige Minuten länger gekocht werden können – aber auch das war nicht so schwerwiegend, dass es hier zu einem Minus in der Note kommt. Einzig das Gemüse aus gelben und orangen Möhrenscheibchen, Broccoli und Zuckerschoten war, wie bei der Wärmetheke üblich, mal wieder etwas abgestanden – also hier einen kleinen Abzug. Beim Tiramisu, bei dem man tatsächlich etwas Löffelbiscuit mit Mascarpone und kalten Kaffee in dieses kleine Becherchen gepresst hatte, schmeckte man zwar nichts vom sonst üblichen Amaretto, aber geschmacklich gab es ansonsten nichts daran auszusetzen. Insgesamt ein akzeptables Mittagsmahl.
Mit einem deutlich erkennbaren Vorsprung vor den anderen Gerichten konnte heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch die Beobachtung der anderen Gäste aufstellte, die Spinat-Ricotta-Lasagne den ersten Platz sichern. Platz zwei belegten danach die Asia-Gerichte, gefolgt vom Pangasius auf Platz drei und – aber nur ganz knapp dahinter – dem Münchner Tellerfleisch auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pangasius: ++
Kräutersauce: ++
Reis: ++
Gemüse-Mix: +
Tiramisu: ++

Pangasiusfilet & Kartoffelsuppe mit Shrimps [18.03.2011]

Friday, March 18th, 2011

In der Asia-Ecke stand heute neben Gebackene Ananas und Banane auch Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chillisauce angeboten, doch nachdem ich bereits gestern und am Montag hier zugegriffen hatte, wollte ich heute auch mal wieder der regulären Küche meine Gunst erweisen. Bei den traditionell-regionalen Gerichten bot man wie für Freitags üblich natürlich wieder eine Süßspeise an – heute Milchreis mit Waldbeerensoße – aber das ist ja Bekanntermaßen nichts für mich. Außerdem gab es als Sonderangebot “Schweinegulasch mit Spätzle, des weiteren gab es Feinem Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality – ein Gericht das ich hier, hier, hier, hier und hier so oder in ähnlicher bereits probiert hatte. Und auch das im Bereich Globetrotter angebotene Gericht kennen wir von hier und hier bereits, denn es handelte sich um Gebratenes Pangasiusfilet auf buntem Reis mit Curry-Kokossauce. Das Fischgericht kam mit irgendwie gerade recht, daher entschied ich mich dafür und ergänzte es heute mal nicht durch einen Nachtisch sondern durch eine kleine Terrine Kartoffelsuppe mit Shrimps von der von mir sonst so vernachlässigten Suppentheke.

Pangasius & Potatoe soup with shrimps

Über das Pangasiusfilet selbst gibt es nichts ungewöhnliches zu berichten – es handelte sich um das übliche zarte, grätenfreie Fischfilet in leicht knuspriger Panade. Und auch die Sauce aus Curry mit leichtem Kokos-Flavour, die wie ich fand sehr gut zum Rest des Gerichtes passte. Nur beim Reis hatte man sich heute mal was neues ausgedacht, denn diese Sättigungsbeilage war heute mit kleinen Zucchiniwürfeln und Stücken von Tomaten ergänzt. Insgesamt sehr lecker und eigentlich wäre rein was die Sättigung angeht die Kartoffelsuppe gar nicht mehr nötig gewesen. Aber geschmacklich erwies sich sich als ein wirklicher Genuss. Pürierte Kartoffeln, vermischt mit einigen Kartoffelstückchen und Karotten sowie reichlich winziger Shrimps und sehr interessant gewürzt bot sie einen würdigen Abschluß meines heutigen Freitagsmahls.
Da die Kantine heute nur schwach besucht war als ich dort speiste, fiel es mir schwer eine klare Rangliste der Gerichte aufzustellen. Aus dem was ich beobachten konnte würde ich aber sagen dass der Gulasch und die Asia-Gerichte heute wohl am beliebtesten waren, gefolgt von Pangasius und dem Putenbraten. Am seltensten sah ich wohl wieder mal die Süßspeise, die aber wie üblich in kleinerer Portionsgröße hier und da auch als Nachtisch genutzt wurde. Der Gulasch wäre im Nachhinein gesehen durchaus eine interessante Alternative gewesen, dass muss ich zugeben – aber ich bin nun mal ein großer Fan von Fischgerichten. Wobei der relativ geschmacksarme, dafür aber immer sehr zarte Pangsius da mit Sicherheit nicht die allerbeste Wahl ist. Leider gibt es außer Lachs und Pangsasius und hin und wieder mal Seehecht kaum andere Fischangebote in dieser Kantine. Ich hoffe aber noch immer dass man dieses Angebot irgendwann mal erweitert und ausbaut – der Heilbutt vom Aschermittwoch war da auf jeden Fall schon einmal ein guter Anfang – so viel steht fest.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Curry-Kokossauce: ++
Gemüse-Reis: ++
Kartoffelsuppe mit Shrimps: ++

Pangasiusfilet mit Curry-Kokossauce [18.02.2011]

Friday, February 18th, 2011

Heute standen mal wieder eine breite Auswahl an interessanten Speisen auf dem Plan, die mich interessierten. Gut, die Gebackene Ananas und Banane die bei den Asia-Gerichten sowie der Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt-Zucker aus dem Bereich Tradition der Region waren nicht unbedingt interessant, aber das Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce von der Asia-Theke klang schon mal gut. Ebenso verhielt es sich mit dem Feinen Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality und dem Gebratenen Pangasiusfilet auf buntem Reis mit Curry-Kokossauce bei Globetrotter. Und obwohl ich diese Woche bereits am Mittwoch Fisch verzehrt hatte, entschied ich mich nach kurzem überlegen dann auch heute für das Fischgericht in Form des Pangasiusfilet. Das liegt aber auch daran dass der Putenbraten, den ich übrigens hier, hier, hier, hier und hier in fast gleicher Form schon einmal versucht hatte, meiner Meinung nach nicht ganz so ansehnlich wirkte – das Auge isst ja mit. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Götterspeise mit Vanillesauce von der Desserttheke.

Pangasiusfilet in Curry-Kokossauce / Pangasius filet with curry coco sauce

Zu einer Portion Reis, die zusätzlich mit einigen Karottenstiften versehen war – ob man das nun als “bunt” bezeichnen kann sei mal so dahingestellt – fanden sich auf dem Teller noch ein annehmbar großes, panierten Filetstück glücklicherweise vollkommen grätenfreien und angenehm zarten Fischs in einer leicht knusprigen, dünnen Panade sowie die leicht fruchtige, gut gewürzte Sauce aus Curry und Kokos. Leicht exotisch und sehr lecker muss ich sagen, obwohl ich feststellen muss dass sich der Eigengeschmack bei Pangasius im Vergleich zu anderen Fischsorten wirklich in Grenzen hält. Zum Abschluß gab es schließlich noch den kleinen Becher Wackelpudding bzw. Götterspeise in Geschmacksrichtung Kirsche, der zwar nichts besonderes war (wie es bei Götterspeise nun mal so ist) und sich auch nur mit Mühe mit der dünnen Vanillesauce vermengen ließ. In Zukunft werde ich im Bereich Nachtisch dann wohl doch lieber auf die bewährten Joghurts, Quarks, Mousses oder Grießpuddings zurückgreifen, so etwas liegt mit im Bereich der Nachspeisen dann doch mehr.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala rangierte beim Kantinenpublikum heute das Pangasiusfilet heute dann auch ganz oben mit und schlug zumindest meiner Meinung nach noch knapp den Putenbraten, der somit auf Platz zwei kam. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Speisen und auf dem vierten Platz der Kaiserschmarrn. Hinzu kamen die üblich Salatschüssel-Esser, nur Sushi konnte ich heute keines entdecken. Ich muss mich echt mal informieren ob es sich bei diesem japanischen Fischgericht um ein tägliches Angebot handelt, denn probieren möchte ich es schon irgendwann einmal.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Curry-Kokossauce: ++
Reis: ++
Götterspeise mit Vanillesauce: +