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iPhone 6 Plus – Erste Eindrücke

Friday, October 3rd, 2014

Seit einigen Tagen bin ich nun stolzer Besitzer eines neuen iPhone 6 Plus Spacegrau in der 128GB Ausführung. Ich bin zwar kein so großer Apple-Fanboy, dass ich jedes Produkt unbedingt haben muss, aber mein iPhone 4S war inzwischen doch etwas in die Jahre gekommen und es war Zeit für etwas neues. Ich überlegte lange, ob ich das kleinere 4,7 Zoll oder das große mit 5,5 Zoll nehmen sollte, entschied mich aber schließlich doch für die größere Variante. Und um jegliche Fragen gleich von Anfang auszuschließen: Es hat sich bisher nicht verbogen und ich glaube auch nicht dass es das tun wird. ­čśë
Kommen wir nun zur üblichen Auspackzeremonie:

01 - iPhone 6 Plus - Verpackung / Package

02 - iPhone 6 Plus - Verpackung hinten / Package back

Das neue iPhone kommt in einer schlichten weißen Verpackung, auf deren Oberseite dieses Mal keine Abbildung aufgedruckt, sondern nur die Umrisse des Telefons eingeprägt sind. Auf der Rückseite finden sich eine kurze Inhaltsbeschreibung und die Seriennummern.

03 - iPhone 6 Plus - Verpackung geo╠łffnet / Packaging opened

Nach dem Entfernen der Folie und der Abnahme des Deckels findet sich direkt oben auf das mit einer dünnen Schutzfolie umgebene Gerät in einer niedrigen Plastikschale.

04 - iPhone 6 Plus - Inhalt 01 / Content 01

05 - iPhone 6 Plus - Inhalt 02 / Content 02

Hat man die Plastikschale und das darunter befindliche Pappumschlag entnommen befinden sich darunter, sauber aufgereiht, ein in einem kleinen Plastikpäckchen aufgewickelter Kopfhörer im neuen In-Ear-Design, ein kleines Netzteil und schließlich das Kabel von USB auf den seit dem iPhone 5 üblichen Lightning-Stecker. Damit muss ich dann alle meine bisherigen iPhone-Kabel – das iPhone 4S und seine Vorgänger hatte ja noch den alten, breiteren Anschluss – ersetzen.

06 - iPhone 6 Plus - Inhalt 03 / Content 03

Im bereits erwähnten Pappumschlag finden sich neben drei Kärtchen mit einer schematischen Darstellung des einzelnen Schalter und Buchsen am iPhone noch je eine Information über eingeschränkte, einjährige Garantie in Deutsch und Französisch sowie je eine kurze Information in Niederländisch und Französisch. Außerdem ist am Pappumschlag das kleine Werkzeug befestigt, mit deren Hilfe man den Sim-Karten-Slot am iPhone öffnen kann – was notfalls aber auch mit einer Büroklammer oder einer Stecknadel zu bewerkstelligen ist.

20141003simkarteloesen

07 - iPhone 6 Plus - Sim Karte einlegen / Insert sim card

Die Mikro-SIM-Karte wie sie im iPhone 4S verwendet wurde passt im iPhone 6 Plus – wie bereits bei seinem Vorgänger iPhone 5(S) – nicht mehr, es wird eine sogenannte Nano-SIM benötigt. Diese lag in einem separaten Umschlag meinem Päckchen bei, so dass ich sie nur noch vorsichtig aus der umgebenden Plastikkarte lösen und nach dem Öffnen des Sim-Karten-Slots mit dem oben bereits erwähnten Werkzeug dort einlegen musste.

08 - iPhone 6 Plus - Folie entfernen / Remove foil

Anschließend aktivierte ich das Gerät durch drücken der nun seitlich angebrachten Stand-By-Taste und entfernte die Folie, und führte das Setup durch, auf das ich hier aber nicht näher eingehen möchte. Außerdem muss die Sim-Karte über die Webseite des Providers aktiviert werden, der dann eine SMS mit einem Code auf die alte Sim-Karte schickt um die Aktivierung abzuschließen. Danach dauert es zwar noch etwas – 15 bis 30 Minuten – bis man die Karte wirklich nutzen, aber wenn man den WLAN-Zugang des Smartphones bereits aktiviert hat kann man dennoch weiter machen.
Dann geht es daran, die Daten vom vorher natürlich frisch mit dem Computer synchronisierten iPhone 4S zu übertragen. Das würde zwar auch über iCloud gehen, aber die nutze ich nur mit größter Vorsicht. Ich traue us-amerikanischen Unternehmen nicht, die von ihrer Regierung per Gesetz dazu gezwungen werden, jegliche Nutzerdaten von Kunden im In- und Ausland verdachtsunabhängig an die Behörden weiterzugeben und dann sogar verboten bekommen, darüber zu sprechen geschweige denn es zuzugeben, wenn diese Vorgehensweise aufgedeckt wird. Das ist mir zu weit weg von dem, was ich unter einem funktionierenden Rechtsstaat verstehe. Nicht dass ich Angst hätte dass die NSA meine Food-Photos gegen mich verwendet, viel mehr geht es mir dabei ums Prinzip.
Die Übertragung der eigentlichen Daten geht angenehm schnell, dabei sei aber noch zu erwähnen dass die Programme selbst dabei nicht übertragen werden, sondern nach und nach aus dem Netz geladen werden, was trotz schnellem WLAN-Internetzugang noch einmal einige Zeit in Anspruch nimmt. Nach etwa einer dreiviertel Stunde war aber alles abgeschlossen und ich konnte das Gerät vollumfänglich nutzen. Allerdings wurden die Passwörter für die Mail-Accounts, Twitter, Facebook und was man sonst noch so auf dem Smartphone nutzen möchte nicht mit übertragen und müssen einmalig neu eingegeben werden – was mir aber nur recht ist.
Zum Abschluss möchte ich noch einen kleinen Größenvergleich meiner bisherigen iPhones vornehmen.

09 - iPhone 6 Plus - Gro╠łßenvergleich / Size comparison

10 - iPhone 6 Plus - Gro╠łßenvergleich Seitenansicht / Size comparison - Side view

11 - iPhone 6 Plus - Gro╠łßenvergleich unten / Size comparison bottom view

Der Sprung von 3,5 Zoll (8,89 cm) Displaygröße auf 5,5 Zoll (13,97 cm) ist natürlich gewaltig, aber nachdem ich einige Apps auf dem größeren Bildschirm genutzt habe, möchte ich nur noch ungern zurück zu der kleineren Version. Nicht nur dass die Darstellung mit ihrer Retina HD Auflösung von 1920×1080 Pixeln mit 401 Pixeln pro Inch wirklich brilliant ist, man kann viele Dinge deutlich genauer bedienen als auf dem kleinerem Display und es ist – zumindest bei meinen Händen – sogar noch eine 1-Hand-Bedienung und das Tippen mit dem Daumen möglich, auch wenn man sich vielleicht etwas mehr strecken muss. Vom Performance-Gewinn durch den 1,4Ghz A8 Dual-Core Prozessor samt des M8 Coprozessor und der Vervierfachung des verfügbaren Speichers gar nicht zu reden. Ich bin mit meiner Entscheidung für das iPhone 6 Plus bisher absolut zufrieden und bereue es nicht, zu dem großen Gerät gegriffen zu haben.

iPhone 4S – Setup & erste Eindrücke

Friday, December 23rd, 2011

Da mein altes iPhone 3G (ohne S) inzwischen doch etwas in die Jahre gekommen war, entschied ich mich nun endlich dazu ein neues anzuschaffen. Dabei fiel die Wahl natürlich auf die aktuelle Version 4S in der 32GB Ausführung, denn bei einer eingebauten Kamera mit 8 Megapixeln und der Möglichkeit auch hochauflösende Filme aufzunehmen wären 16GB schnell voll gewesen und ich hatte bereits mit dem iPhone 3g 16GB immer wieder meine Speicherplatzprobleme gehabt. Bestellt war es als Vertragsverlängerung am 12.12.2011 und angekommen ist es schließlich am 21.12. – rechtzeitig noch vor dem Heiligabend so dass ich es wie geplant als kleines Weihnachtsgeschenk für mich selbst bezeichnen kann. ­čśë

Auspackzeremonie
In dem großen Päckchen von meinem Mobilfunk-Provider fand sich neben dem Lieferschein, einem Umschlag mit der neuen SIM-Karte und reichlich Füllmaterial schließlich ein kleiner Karton mit dem eigentlichen Gerät.

01-Verpackung iPhone 4S - Verpackung Seite
iPhone 4S Verpackung – Links: Frontal – Rechts: Seite

iPhone 4s - Verpackung Rückseite
iPhone 4S – Verpackung hinten

Nachdem ich vorsichtig die Folie um den Karton entfernt hatte – dabei natürlich darauf achtend die Verpackung nicht zu beschädigen – konnte ich schließlich den Karton öffnen und sogleich einen ersten Blick auf das neue Gerät werden, das ganz oben auf lag.

02-Schachtel-geöffnet
iPhone 4S – Schachtel geöffnet

Es folgte eine Inspektion des restlichen Packungsinhaltes, wobei ich mal wieder feststellen durfte dass sich die Firma Apple hier wirklich nur auf das rational notwendigste beschränkt hatte. Neben dem Smartphone fand sich ein USB-Kabel, ein Ladegerät (das im Vergleich zu jenem des iPhone3 erfreulich klein geworden ist), der weiße Kopfhörer mit Mikrofon sowie in einer Papphülle eine gedruckte Kurzübersicht, die mehrsprachige Anleitung, zwei kleine weiße Apple-Logo-Aufkleber wie sie meines Wissens allen Geräten dieser Firma beiliegen und das spezielle kleine Werkzeug mit dessen Hilfe man das SIM-Karten Fach öffnen kann.

iPhone 4S - Verpackungsinhalt
iPhone 4S – Verpackungsinhalt

Setup & Install
Nachdem ich das iPhone von der üblichen Schutzbeklebung in Form von Plastikfolien auf Front- und Rückseite befreit hatte, war natürlich der erste Task der zu erledigen war die beiliegende SIM-Karte (übrigens eine Micro-SIM von Typ 2ff) einzulegen. Durch einführen des Spezialwerkzeugs in die kleine Öffnung an der rechten Seite und leichtem senkrechten Druck sprang auch schon das Fach heraus und ich konnt die Karte einlegen und die kleine “Schublade” wieder in das Telefon zurück schieben.

04-SIM-Karte-einlegen
iPhone 4S – SIM-Karte einlegen

Anschließend verband ich das Gerät das erste Mal an den Rechner – in meinem Fall natürlich mein MacBook Pro i7, wo man mir anbot das letzte Backup des alten iPhone 3G auf das neue Gerät zurückzuspielen. Das erschien mir die beste Lösung, denn so war es möglich nach dem Rückspielen da weiter zu machen wo ich bei dem alten iPhone aufgehört hatte.


Backup zurückspielen

Das Rückspielen dauert nur wenige Minuten und danach startete das Gerät zwei Mal neu was insgesamt wohl knapp 5 Minuten dauerte.


Restart

Anschließend begann iTunes damit, die Apps zurückzuspielen, was zwischen zehn und fünfzehn Minuten in Anspruch nahm.


Apps neu installieren

Das iPhone startete dann noch mal neu und begann dann mit dem Setup, das insgesamt aus 8 Screens bestand. Nach einem Meldungsscreen dass die Wiederherstellung erfolgreich war, wurde gefragt ob man die Ortungsdienste aktivieren möchte. Da dies von mir doch häufiger verwendete Feature dieses Geräts war, aktivierte ich sie natürlich.

Es folgen die Auswahl eines aktiven W-LAN und die Bestimmung der Apple-ID mit der dieses iPhone betreiben möchte. Bei der Apple-ID sollte man natürlich jene wählen welche man auch für sein altes Gerät verwendet hat um eine korrekte Lizenzierung der Apps zu gewährleisten.

Anschließend muss man sein Geburtsdatum angeben – wohl auch aus Jugendschutzgründen – und man wird gefragt ob man den Spracheingabe-Assistenten Siri aktivieren möchte.

Zuletzt kann man noch wählen ob man die Diagnose- und Nutzungsreport automatisch senden möchte – ein Punkt weswegen Apple früher ja auch kritisiert worden war weil diese Reports ohne Rückfrage gesendet worden waren. Doch da hatte man offensichtlich nachgebessert. Der letzte Screen zeigt dann nur noch an dass man fertig ist und iOS nun benutzen kann.

Im nun angezeigten Home-Screen fand ich dann alle zuvor installierten Apps und etwas mehr wieder – allerdings hatte sich die Verteilung etwas verschoben da es neue interne Apps wie Erinnerungen, Video oder GamesCenter (welche auf den iPhone 3 nicht angeboten worden waren) hinzu gekommen waren uns sich natürlich auf die erste Seite gemogelt hatten. Die Resortierung nahm ich aber dann später im iTunes vor, das sortieren im iPhone ist bei einer größeren Menge von umzuordnenden Apps doch etwas umständlicher.
Allerdings hatte ich vorerst noch keine Verbindung zum Mobilfunknetz wie mir auf dem Display am obersten Rand angezeigt wurde.

Hier fehlte noch die Aktivierung der neuen SIM-Karte, welche sich jedoch komfortabel über den Online-Zugriff auf mein Kundenkonto im Browser bewerkstelligen ließ und nach einem Neustart des iPhone auch sofort aktiv war.
So weit funktionierte danach alles und auch die gekauften Apps schienen alle weiterhin zu funktionieren. Einzig bei den eMails eines noch auf POP3 Protokoll laufenden eMail-Accounts – ich nutze normalerweise bevorzugt IMAP – hatte das iPhone “vergessen” welche eMails bereits gelesen waren, doch das konnte ich verschmerzen.

Technische Daten
Dann ging es erst einmal ans ausprobieren. Sofort fällt auf dass die Geschwindigkeit des iPhone 4S gegenüber dem iPhone 3G erheblich flüssiger geworden ist – aber dass sich auch kein Wunder dann immerhin arbeitet im alten iPhone 3g noch ein auf 430Mhz gedrosselter Samsung S5L8900 Prozessor und im iPhone 4S findet sich der (übrigens ebenfalls von Samsung hergestellte) A5 Prozessor mit 1Ghz Taktfrequenz und 2 Arm-A9-Kernen. Auch das 3,5″ Display ist deutlich brillianter und klarer als das des alten iPhone – denn hier kommt natürlich wie beim iPhone 4 das sog. Retina-Display mit einer Auflösung 960×640 bei 326 ppi (Pixel per Inch) zum Einsatz bei dem man so gut wie keine Pixeltreppchen oder Unschärfen mehr erkennen.
Des weiteren finden sich zwei Kameras im Gerät. Eine mit 8 Megapixeln auf der Rückseite die Bilder mit einer Auflösung von 3264 x 2448 Pixeln sowie Filme in HD (1080p) mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen kann, eine weitere mit VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) auf der Vorderseite die primär wohl für Video-Telefonie z.B. mit FaceTime gedacht ist. Die “große” Kamera verfügt des weiteren über Features wie Bildstabilisierung, Autofocus und fokussieren per Fingertip (Funktionen die ich beim 3G schmerzlich vermisst habe), einen LED-Blitz sowie Gesichtserkennung. Bei so einem Funktionsumfang kann ich meine kleine Canon Ixus 105 wohl jetzt in Rente schicken, da meine Mobilfunkkamera über alle Funktionen verfügt die ich von einer kleinen Point-and-Shot-Kamera verlange. Eine richtige SLR ersetzt sie aber natürlich bei weitem nicht.
Des weiteren verfügt das Gerät auch über ein 3-Achsen-Gyroscope und einen eingebauten Kompass, Features die aber schon in früheren Geräten hinzugefügt worden sind, die das 3G aber noch nicht besaß. Außerdem unterstützt es (seit iPhone 4) nun auch N-Draft WLAN (IEEE 802.11n) mit bis zu 600MBit/s.

Sprachsteuerung mit Siri
Danach interessierte mich natürlich der Spracheingabe-Assistent Siri. Ihn erreicht man durch längeres gedrückt halten der Home-Taste, wobei sich Siri durch eine unten eingeblendete Mikrofon-Eingabefeld und ein audiovisuelles Signal bemerkbar macht.

Man muss jetzt am besten sofort seinen Wunsch sprachlich äußern, denn bei einer längeren Pause beendet sich die Spracheingabe wieder von selbst und man muss den runden Mikrofon-Button drücken um sie erneut zu aktivieren. Ein Klick auf das kleine i-Symbol neben der Begrüßung gibt eine Übersicht wie man die Fragen und Aufgaben an Siri stellen kann.
Die Spracherkennung ist – wohlgemerkt bei deutlicher Aussprache – erfreulich gut. Meine ersten Versuche war das erfragen der konkreten Adressen, Telefonnummern oder eMails meiner Kontakte.

Wie ich bald feststellte kann man aber auch die Verwandschaftsverhältnisse bis zu einem gewissen Grad festlegen. Dazu fragt mein einfach z.B. “Wer ist mein(e) <Bruder / Schwester / Vater / Mutter / Oma usw.>?” und wenn diese Beziehung noch nicht bekannt ist fragt Siri nach dem Kontakt dem diese Rolle zugeordnet werden soll. Diesen kann man dann einfach als sprachliche Nennung angeben und anschließend – ebenfalls durch Ja/Nein bestätigen.

Aber die Sprachbedienung geht noch weiter. So kann man mit Hilfe dieser neuen Funktionalität auch Telefonnummern wählen, eMails oder SMS schreiben,

Musik abspielen, stoppen oder steuern (wobei er hier Probleme mit englischen Bandnamen hat – so sollte im rechten Screen das “Spielebüro” eigentlich “The Who” sein und “wird problemlos” sollte “The Proclaimers” sein. Aber hier hilft eine etwas eingedeutsche Aussprache)

Erinnerungen und Notizen erstellen,

nach dem Wetter für einen beliebigen Tag fragen,

den Wecker stellen, Aktienkurse abfragen und einiges mehr.

Was nicht geht ist z.B. das starten von Applikationen oder das Bearbeiten von Kontakten, aber das ist meiner Meinung nach zu verschmerzen. Ich bin sicher dass Apple hier noch nachbessern wird – diese Funktionalität birgt einiges an Potential.

Vergleich iPhone 3G und 4s
Natürlich nutzte ich auch die Gelegenheit beide Geräte mal direkt zu vergleichen. Persönlich gefällt mir das etwas eckigere Design des 4S ja sogar noch etwas besser als das abgerundete des 3G, auch wenn bei den Kanten natürlich noch größere Gefahr besteht dass man sich hier eine Kante oder Ecke rein schlägt wenn man es fallen lässt oder es irgendwo aneckt. Hier werde ich mir wohl noch einen Bumper, also eine Umhüllung aus Gummi oder Plastik besorgen.
Das iPhone 4S ist mit 58,2mm etwas schmaler als das 3G mit 62,1mm, mit 115,2mm haben beide aber die gleiche Länge.

iPhone 4S - Vergleich mit iPhone 3g

In der Höhe kann das iPhone 4s ebenfalls punkten, denn es ist mit gerade mal 9,2mm deutlich dünner als das das 3G mit 12,3mm.

iPhone 4S - Vergleich mit iPhone 3g

Dafür ist das iPhone 3g mit 135 Gramm wiederum 5 Gramm leichter als das iPhone 4S, diesen Unterschied bemerkt man aber ohne Feinwaage meiner Meinung nach nicht. ­čśë
Dass die Bildqualität von Photos des 4S im Vergleich mit dem 3G deutlich besser ist brauche ich wohl kaum noch zu erwähnen – die technischen Daten weiter oben haben dass ja schon deutlich gezeigt. Dennoch hier ein kleiner Vergleich von dem selben Motiv aus selber Entfernung bei gleichen Lichtverhältnissen.

iCloud bin ich aktuell noch am testen – das behandle ich ggf. ein einem separaten Beitrag…

Fazit
Das neue iPhone 4S ist ein deutlicher Techniksprung im Vergleich zu seinen Vorgängern, insbesondere zu dem von mir bisher benutzten iPhone 3G. Sowohl was die Geschwindigkeit als auch das Display, die Kamera oder die GPS-Positionierung angeht hat es deutliche Verbesserungen gegeben – von daher war es für mich ein logischer Schritt mal wieder zu upgraden. Ich gehöre zwar nicht zu den Leuten die alle neuen Geräte von Apple sofort kaufen, aber es war einfach mal wieder an der Zeit gewesen sich etwas Aktuelles zu holen. Und ich bereue meine Entscheidung nicht – das iPhone 4S ist mal wieder ein Gerät dessen Anschaffung sich durchaus lohnt. Aber das habe ich bei einem Gerät von Apple auch nicht anders erwartet…

iPhone Sturz & Glasbruch

Saturday, January 29th, 2011

Während einer Putzaktion am Freitag Vormittag fiel mir mein iPhone aus der Hemdtasche. Das war zwar nicht das erste Mal gewesen, immerhin ist so ein Mobiltelefon ein Gebrauchsgegenstand. Doch doch dieses Mal fiel es genau auf die Vorderseite und der Untergrund bestand aus Steinplatten. Und das Resultat war verheerend:

iPhone - Glasscheibe zerbrochen

Die gläserne Frontplatte des Touchscreens war gebrochen. Das Gerät funktionierte zwar noch, aber beim Bedienen des Touchscreens spürte man deutlich die Risse und durch die Sichtbehinderung aufgrund des Bruches konnte man nur beschränkt damit arbeiten. Was tun?
Ein wenig Recherche mit Hilfe von Google zeigte, dass es möglich war die gläserne Platte auszutauschen. Wenn man es über den Apple Store macht, so erfuhr ich, schicken die es nach Norddeutschland – ich glaube von Flensburg war da die Rede – und es kommt von dort repariert zurück. Über die Kosten dafür erfuhr ich nichts, aber das hätte bedeutet dass ich mehrere Tage ohne mein iPhone wäre – eine absolut unzumutbare Situation. Aber es gab Alternativen wie ich bald heraus fand – viele Läden bieten Reparaturen vor Ort an und nach etwas weiterer Suche stieß ich dabei auf die Phoneklinik in der Leopoldstraße 116 hier in München, die sogar eine Expressreperatur innerhalb von 20 bis 30 Minuten anbot. Also rief ich dort an und erfuhr dass eine solche Aktion kein Problem darstelle und man am heutigen Samstag bis 16:00 Uhr vor Ort wäre. Also setzte ich mich ins Auto und fuhr hoch nach Schwabing, um mich diesem Problem anzunehmen. Ich fand sogar recht schnell einen Parkplatz und machte mich sogleich auf den Weg in das Geschäft. Da der Techniker etwas mehr zu tun hatte dauerte es dann zwar doch eine Stunde die ich nutzte mir ein wenig die Münchner Freiheit sowie was dahinter lag anzusehen und einen langen Spaziergang bis zum Siegestor zu machen. Als ich schließlich nach ziemlich genau 60 Minuten zurück in die Phoneklinik kam, übergab man mir sogleich das wieder Instand gesetzte iPhone.

iPhone - wieder repariert

Saubere Arbeit wie ich feststellen durfte – man sah absolut nicht dass hier was getauscht worden war. Mit 89 Euro (69 Euro wenn man 2-3 Tage warten kann) war das ganze zwar bei Leibe kein billiger Spaß, aber das war es mir wert. Ich kann diese Firma vorbehaltlos weiter empfehlen.

iPhone Fotos mit schwarzer Fläche

Wednesday, July 21st, 2010

Seit dem Update meines iPhones auf iOS 4.0 tritt ein seltsames Problem in der App Fotos auf. Auch das Update auf iOS 4.01 vor einigen Tagen brachte keine Besserung.
Ein bestimmte Anzahl von Fotos dort wird nur als schwarzer Block bzw. schwarze Blöcke angezeigt – im iPhoto selbst werden jedoch alle Fotos korrekt angezeigt und wenn ich durch Slide kann man die Fotos normal betrachten. Kennt jemand das Problem? Dabei sind es scheinbar immer die selben Fotos – der Block von schwarzen Fotos verschiebt sich abhängig von der Anzahl der Fotos. Eine Anfrage bei Google (sowohl in deutsch als auch in englisch mit z.B. iPhone Photos black squares) brachte leider keine brauchbaren Ergebnisse. Kennt jemand den Bug und weiß vielleicht wie man ihn fixt? Bin über jeden Hinweis dankbar

Nachtrag: Bei mir hat geholfen alle Bilder vom iPhone zu importieren und sie dann zu löschen. Danach trat das Problem nicht mehr auf.

Update auf iOS 4.0

Thursday, June 24th, 2010

Es ist geschafft – das Update meines iPhone auf iOS 4.0 ist vollzogen. Aber was war das für ein Krampf. In München verfüge ich ja “nur” über EDGE/UMTS/HSDPA (je nach aktueller Tageslaune der hiesigen Funkzelle), und ein Download von 292MB dauert da schon seine Zeit. Am Montag, dem Release-Tag von iOS 4.0, war die Download-Geschwindigkeit so unter aller Sau dass ich es kurz vor Mitternacht abgebrochen hatte.

Am Dienstag gelang es mir zumindest bis zur Bettzeit das Update herunter zu laden – installieren war aber nicht mehr drin.

Gestern war ja nun Fußball angesagt, daher gab es keinerlei Fortschritt – aber heute Abend war es nun endlich soweit und ich konnte mein Telefon Multifunktionsgerät endlich auf die aktuelle Betriebssystem-Version zu bringen. Hat mich auch von kurz nach 20:00 Uhr bis bis 22:30 Uhr gekostet – sichern, update, wiederherstellen, aufspielen der Apps, aufspielen von Audio & Video. Dann war es endlich vollbracht – Hallelulja!!!!11elf.

Scheint alles – wie nicht anders erwartet – ohne Probleme geklappt zu haben. Der zusammengefasste Maileingang ist auf den ersten Blick schon mal eine der wirklich erfreulichen Neuerungen und war auch dringend notwendig. Ärgerlich hier nur: Von einem POP3 Account hat iOS Mail 53 bereits längst gelesene Mails als ungelesen geladen. BTW: Konnte man die Signatur bei Antwortmails bei der alten Version auch schon einstellen?
Multitasking ist bei meinem “alten” 3G iPhone (iPhone 4 gibt es sobald möglich) ja eh nicht und müsste auch von der jeweiligen App unterstützt werden – (also erst mal drauf geschissen, bin bisher auch ohne zurecht gekommen) – aber die Ordnerfunktion hat schon mal was. Den Rest muss ich noch in der nächsten Zeit mal ein wenig evaluieren. Es wurde in den einschlägigen Technik/Apple-Blogs ja auch schon genug über die ganzen neuen Funktionen berichtet, von daher werde ich hier darauf verzichten näher darauf einzugehen. Bin nur froh dass es endlich geschafft ist.
Für die meisten Internet-Sachen reicht mobiler Zugang ja aus, aber bei größeren Updates ist die eingeschränkte Geschwindigkeit wirklich eine Last. Hier wäre LTE oder noch besseres schon was feines. Aber so weit ist Deutschland in der Mobilfunktechnik ja leider noch nicht. ­čśë