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Dönerteller mit Pommes Frites & Salat [22.08.2014]

Friday, August 22nd, 2014
Dönerteller mit Pommes Frites & Salat / Kebap dish with french fries & salad

Heute fiel das Mittagessen leider aus. Daher habe ich mir am Abend mal einen Dönerteller mit Pommes und Salat gegönnt, erworben für 6,50 Euro bei Euro-Döner. Ein schönes Detail: Man hatte den Salat separat in eine zweckentfremdete Burger-Schachtel gepackt und nicht mit auf den Hauptteller getan, um damit Zutaten zu sparen. Das Dönerfleisch war gut durch, wenn es auch für meinen Geschmack sich noch etwas länger hätte am Spieß drehen können – aber am frühen Abend zur Stoßzeit des Dönerverkaufs ist das wohl nicht ohne weiteres Möglich. Und auch die mit Gewürzsalz garnierten, frisch frittierten Pommes Frites ließ ebenso wenig etwas zu wünschen übrig wie das milde, mit einigen Kräutern versetzte Tzatziki. Dazu gab es einen mit Salatsauce garnierte Zusammenstellung aus Eisbergsalat, Krautsalat, Zwiebeln, Tomaten & Gurken. Ein einfacher, bodenständiger Dönerteller an dem es nichts zu meckern gab. Ich zumindest war damit mehr als zufrieden.
Allerdings sollte es die Ausnahme bleiben, dass ich gleich zwei Tage hintereinander Gerichte mit Fritten zu mir nehme – aber manchmal geht es halt nicht anders.

Pla Rad Prik – Gebackener Fisch süß-sauer [23.07.2013]

Tuesday, July 23rd, 2013

Obwohl heute im Bereich Vitality das von mir sehr geschätzte Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce mit Kartoffelstampf auf der Speisekarte zu finden war – übrigens ein Gericht dass es gewöhnlicherweise wie hier, hier, hier oder hier sonst immer an Freitagen angeboten wird – sollte ich mich heute doch anders entscheiden. Es waren aber nicht die Schupfnudel-Gemüsepfanne mit Kräuterdip bei Tradition der Region oder der Schaschlikspieß vom Schwein mit Speck, Paprika, Gurke und Zwiebeln in Zigeunersauce mit Pommes Frites bei Globetrotter, die mich zu dieser Entscheidung bewogen, sondern viel mehr das Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce, der neben Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Brategemüse mit Koriandersauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Ich hatte ja schon lange nichts süß-saures mehr verzehrt und dann auch noch mit Fisch – da konnte ich natürlich nicht wiederstehen. Noch schnell ein Schälchen Reis dazu und fertig war mein heutiges Mittagsmahl.

Pla Rad Prik - Gebackener Fisch süß-sauer / Baked fish sweet sour

An den zarten und grätenfreien Fischfilets, ich meinte sie als Seelachs identifiziert zu haben, in ihrer dünnen, teilweise tatsächlich noch etwas knusprigen Panade gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie am gut, aber noch bissfest durchgebratenen Gemüse aus Broccoli, Möhren, Zucchini, Blumenkohl, Lauch und Pak Choi sowie den kleinen Ananasstückchen, die man noch hinzu getan hatte. Aber die süß-saure Sauce ließ heute leider etwas zu wünschen übrig. Sie war zwar eindeutig süß-sauer, aber irgendwie hatte ich sie etwas gehaltvoller in Erinnerung. Hier muss ich leider ein wenig von der Wertung abziehen. Am leicht klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, gab es aber wiederum nichts zu meckern.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich – wohl auch wegen der Sättigungsbeilage – der Schaschlikspieß mit Pommes mit klarem Vorsprung am höchsten in der Gunst und ergatterte so Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte schließlich das Steak von der Pute mit Honig-Pfeffersauce und den dritten Platz teilten sich meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und die (wohlgemerkt vegetarische) Schupfnudel-Gemüsepfanne. Des weiteren war, wohl aufgrund der heißen Wetters mit Werten um 30 Grad, ein sehr hohe Anteil von Salatschüsseln bei den Essern zu beobachten. Ich weiß ja nicht ob ich von so viel rohem Gemüse satt werden würde, aber wenn das Wetter sich so hält werde ich mich wohl auch mal daran versuchen – so schlecht kann das ja scheinbar nicht sein. 😉

Mein Abschlußurteil:
Pla Rad Prik: +
Reis: ++

Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise – das Rezept

Sunday, March 17th, 2013

Auch wenn die Sauce Hollandaise (Holländische Sauce) eigentlich zu den Grundsaucen der französischen Küche gehört, kennt man sie hier in Deutschland doch vor allem zu Spargel und eventuell noch zu Fischgerichten. Auf den Gedanken sie gemeinsam mit Gyros in einem Nudelauflauf zu verwenden war ich bisher nicht gekommen. Daher war ich auch etwas skeptisch, als ich auf dieses Rezept hier stieß, aber meine Neugier und der Drang immer mal etwas neues auszuprobieren bewegte mich schließlich dazu, das Ganze mal auszuprobieren. Und ich war von dem Ergebnis wirklich begeistert, auch wenn es sich hierbei um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, zumal die Zubereitung erfreulich einfach und schnell zu bewerkstelligen ist. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Ganze hier einmal in üblicher Form vorzustellen.

Was braucht man also für 3-4 Portionen?

410g fertig mariniertes Gyros vom Schwein
01 - Zutat Gyrosfleisch / Ingredient gyros meat

250g Fusilli (Spiralnudeln) – ich wählte dieses Mal eine Vollkorn-Sorte
02 - Zutat Fusilli / Ingredient fusilli

2 größere Zwiebeln
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

1 Zehe Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose feine Erbsen (400g – 280g Abtropfgewicht)
05 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

1 Päckchen Sauce Hollandaise (250g) (wer mag kann sie aber gerne auch selbst machen)
06 - Zutat Sauce Hollandaise / Ingredient hollandaise sauce

100 – 120g geriebenen Emmentaler
07 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

1-2 EL Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Kommen wir nun also zur Zubereitung:

Fangen wir damit an, einen Topf mit Wasser aufzusetzen und ihn zum kochen zu bringen.
08 - Wasser aufsetzen / Heat up water

Während das Wasser aufheizt, wenden wir uns den Zwiebeln zu und schälen sie, um sie dann in Spalten zu schneiden.
09 - Zwiebeln in Spalten schneiden / Cut onions in slices

Außerdem schälen und zerkleinern wir die Knoblauchzehe.
10 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Sobald das Wasser kocht, salzen wir es etwas
11 - Wasser salzen / Add salt to water

und kochen darin dann unsere Nudeln gemäß Packungsbeschreibung bis sie durch, aber noch bissfest sind.
12 - Nudeln kochen / Cook noodles

Parallel erhitzen wir ein bis zwei Esslöffel Olivenöl in einer größeren Pfanne,
13 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

dünsten die zerkleinerte Knoblauchzehe darin an
14 - Knoblauch andünsten / Braise garlic

und geben dann das Gyrosfleisch hinzu, das wir scharf von allen Seiten abraten.
15 - Gyrosfleisch scharf anbraten / Sear gyros

Ist das Fleisch gut durchgebraten, reduzieren wir die Hitze wieder etwas und geben die Zwiebelspalten hinzu,
16 - Zwiebeln hinzufügen / Add onions

die wir für einige Minuten mit anbraten bis sie weich und glasig geworden sind. Anschließend nehmen wir die Pfanne vom Herd.
18 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

Inzwischen müssten auch unsere Nudeln gut sein, so dass wir sie in ein Sieb abgießen und dort abtropfen lassen können.
17 - Nudeln abgießen / Drain noodles

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, die Erbsen abtropfen zu lassen.
19 - Erbsen abtropfen lassen / Drain peas

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 210 Grad vorzuheizen.

In eine passende Auflaufform, die wir übrigens nicht auszufetten brauchen, füllen wir nun die Nudeln ein. Ich nutzte die Gelegenheit, endlich mal meine kürzlich ererbte Jenaer Glasform zu testen.
20 - Fusilli in Auflaufform geben / Put fusilli to casserole

Die Nudeln bestreuen wir mit etwas Käse
21 - Mit etwas Käse bestreuen / Dredge with some cheese

und verteilen dann gleichmäßig die Erbsen darauf.
22 - Mit Erbsen bedecken / Cover with peas

Es folgen nun Fleisch und Zwiebeln
23 - Gyrosfleisch einlegen / Add gyros

die wir großzügig mit geriebenem Emmentaler bestreuen
24 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

und schließlich gleichmäßig mit der Sauce Hollandaise übergießen.
25 - Sauce Hollandaise auftragen / Drain sauce hollandaise

Abschließend können wir noch etwas mehr Käse aufstreuen.
26 - Mehr Käse aufstreuen / Add some more cheese

Der Platz in der Jenaer Glasform war recht knapp gewesen, aber letztlich hatte dann glücklicherweise doch alles hineingepasst.
27 - Seitenansicht / Side view

Der Backofen müsste inzwischen die gewünschte Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der mittleren Scheine hinein geben und dort 20 bis 25 Minuten überbacken können. Die oberste Schicht sollte dabei stellenweise eine leichte Bräune erreichen.
28 - Überbacken / Bake

Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, können wir Auflaufform wieder entnehmen und den Ofen ausschalten.
29 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise  - Fertig-gebacken / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking

Wie man sehen kann, hat sich während das Backprozesses die Sauce Hollandaise schön zwischen den anderen Zutaten verteilt. Außerdem war etwas von der Marinade des Gyros ebenfalls nach unten gelaufen und hatte die Nudeln etwas mit gewürzt.
30 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise  - Fertig gebacken - Seitenansicht / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking - Side view

Nun brauchen wir das Gericht nur noch servieren und genießen.
31 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Serviert

Und ich muss zugeben, dass ich von dem Ergebnis wirklich begeistert war. Entgegen meiner Befürchtung harmonierten die Sauce Hollandaise und das marinierte Gyros geschmacklich wunderbar miteinander und gaben dem Gericht genügend Würze und Aroma, dass man auf jegliche andere Würz-Zutaten gänzlich verzichten konnte. Die Erbsen als Gemüsekomponente, die im ursprünglichen Rezept übrigens nicht enthalten gewesen waren, sondern die ich auf einiges Gutdünken addiert hatte, rundeten die Mahlzeit schließlich sehr gelungen ab. Hier wären aber auch andere Gemüsesorten wie vorgekochter Spinat oder vielleicht Erbsen und Möhren denkbar.

32 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - CloseUp

Werfen wir abschließend wie gewohnt einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Ich komme in meiner Kalkulation auf 2600kcal für die gesamte Zubereitung, bei vier Portionen wären das 650kcal pro Portion, bei drei (zugegebenermaßen recht großen) Portionen sogar 867kcal. Aber ich hatte ja einleitend schon erwähnt, dass es sich hier um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Hier kann man aber durch den Einsatz einer leichten Sauce Hollandaise und Putengyros nach meiner Berechnung auf das gesamte Gericht gesehen gut 500kcal einsparen. Aber darum ging es mir heute nicht, einmal in der Woche kann man auch mal über die Stränge schlagen. Mir jedenfalls hat die Zubereitung so wie sie war wunderbar geschmeckt und ich kann das Gericht trotz der recht hohen Nährwerte vorbehaltlos weiter empfehlen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Pla Pad Ped – Fisch mit Chili-Bratgemüse [12.03.2013]

Tuesday, March 12th, 2013

Das einzige Gericht, das mich heute aus dem Bereich der regulären Küche gereizt hätte wäre das Pikante Kirchererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis bei Vitality gewesen. Der traditionell-regionale Abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln erschien mir etwas zu mächtig und auf Nudeln wie die Penne Bolognese mit Parmesan hatte ich heute irgendwie keinen Appetit. Aber es gab ja auch noch die Asia-Thai-Theke, der ich mal wieder viel zu Lange nur wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht hatte. Und da sich neben dem vegtarischen Pad Pak Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Knoblauch in Sojasace heute auch mit Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. Fisch und auch noch scharf erschien mir genau das richtige zu sein. Also wählte ich dieses Gericht und ergänzte noch mit einem Schälchen Reis als Sättigungsbeilage.

Pla Pad Ped (Fisch mit Chili-Bratgemüse / Fish in fried chili vegetables)

Neben einer mehr als ausreichend großer Anzahl von in Panade gebackener Fischfilet-Stücke, die ich meinte als Seelachs identifizieren zu können, fanden sich auch wieder viele unterschiedliche Gemüsesorten wie Chinakohl, Paprika, Lauch, Auberginen und Broccoli in der Zusammenstellung. Und dank der zusätzlichen Beigabe von zahlreichen kleinen roten Thai-Chilis erwies das Gericht auch als angenehm scharf, so wie ich es mag. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ein gelungenes und sehr schmackhaftes Mittagsgericht, an dem es nichts auszusetzen gab.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lagen heute aber unübersehbar die Penne Bolognese mit Parmesan am höchsten in der Gunst und belegte daher den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte der abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei, aber nur mit knappen Vorsprung vor den ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichten. Das vegetarische Kichererbsencurry mit Basmatireis folgte schließlich auf einem guten vierten Platz. Damit entsprach die heutige Platzierung auch meiner auf Erfahrung basierenden Erwartungshaltung und ich denke ich brauche dem nichts mehr hinzuzufügen.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++

Pikantes Bohnengulasch [11.03.2013]

Monday, March 11th, 2013

Obwohl sowohl das Gebratene Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Butterreis bei Tradition der Region als auch der Krautwickerl mit Specksauce auf Kartoffel-Zwiebelpüree durchaus verlockend klangen, entschied ich mich heute mal wieder für das bereits häufiger gewählte Pikante Bohnengulasch, welches heute als vegetarisches Angebot bei Vitality auf der Speisekarte stand. Für die Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Poh Pieew Wan – Schweinefleisch mit Ananas und Gemüse in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke konnte ich mich nicht so recht begeistern. Zu dem Bohnengulasch gesellte sich noch ein Becherchen Aprikosenquark auf mein Tablett.

Pikantes Bohnengulasch / Zesty bean goulash

Das mit einer großzügigen Portion Sour Cream und etwas Schnittlauch garnierte Gericht erwies sich als eine angenehm scharf gewürzte Zusammenstellung aus dicken weißen und grünen Brechbohnen, Salzkartoffeln, Zucchiniwürfeln, Paprika, Tomaten und Zwiebeln in einer dickflüssigen Tomatensauce – sehr schmackhaft und sättigend wie ich fand. Mit 392kcal außerdem ein angenehm leichtes Gericht, das bei so niedrigen Werten aber meiner Meinung nach noch durch ein Stückchen Bauernbrot oder Baguette noch gut hätte abgerundet werden können. Aber ich hatte ja zum Glück noch das Becherchen Aprikosenquark, um dieses kleine Manko auszubügeln. 😉
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute das Schweineschnitzel “Zigeuner Art” und der Krautwickerl mit Specksauce so nah beisammen, dass ich beiden Gerichten wohl den ersten Platz zubilligen muss. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und auf Platz drei schließlich der Bohnengulasch. Ungewöhnlich dass es einen doppelten Platz eins gibt, aber auch nicht das erste Mal.

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Bohnengulasch: ++
Aprikosenquark: ++

Risotto mit geräuchertem Heilbutt – das Rezept

Sunday, February 10th, 2013

Der Heilbutt zählt, entgegen seines Namens, nicht zu den Butten, sondern zu den Schollen und ist mit bis zu 300 cm Körperlänge und bis zu 400kg Gewicht eine der größten Plattfisch-Arten. Vorzugsweise findet man ihn in der Nordsee und im Pazifik, aber vor allem in seiner geräucherten Form ist er glücklicherweise auch hier in München im gut sortierten Einzelhandel erhältlich. Mit 27,80 Euro pro Kilo ist er zwar nicht sonderlich günstig, aber die Investition lohn sich alle mal, denn der Geschmack ist wie ich finde unvergleichlich lecker. So stand also meinem heutigen Kochexperiment, einem Risotto mit geräuchertem Heilbutt nichts mehr im Wege.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

120g Risottoreis
01 - Zutat Risottoreis / Ingredient risotto rice

500ml Fisch-Fond
02 - Zutat Fischfond / Ingredient fish stock

350g geräucherter Heilbutt
03 - Zutat geräucherter Heilbutt / Ingredient smoked halibut

1 mittelgroße Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

110ml trockener Weißwein
05 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

1 Bio-Zitrone
06 - Zutat Bio-Zitrone / Ingredient lemon

4 Stiele Dill
07 - Zutat Dill / Ingredient dill

1/2 Bund Schnittlauch
08 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

50ml Schlagsahne
09 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

1 EL Rapskern-Öl
10 - Zutat Rapsöl / Ingredient rapeseed oil

sowie wie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die Haut vom geräucherten Heilbutt abzuziehen
11 - Haut entfernen / Remove skin

und lösen dann das geräucherte Fleisch dann vorsichtig von den Gräten.
12 - Von Gräten lösen / Remove fish bones

Anschließend geben wir Haut und Gräten gemeinsam mit dem Fischfond in einen Topf und bringen alles zum kochen, um es dann für fünf Minuten ziehen zu lassen.
13 - Fischfond zum kochen bringen / Boil fish stock

Währenddessen schälen wir die Zwiebel und würfeln sie dann sehr fein – wahlweise mit dem Messer oder mit einer Küchenmaschine.
14 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Ist der Fischfond gut durchgezogen, gießen wir ihn durch ein Sieb und Filtern Haut und Gräten heraus
15 - Fischfond abgießen / Drain fish stock

und halten ihn dann weiter warm.
17 - Fischfond warm halten / Keep fish stock warm

In einem flachen Topf oder in einer Pfanne erhitzen wir dann das Rapsöl
16 - Rapsöl erhitzen / Heat up rapeseed oil

und schwitzen die Zwiebel darin glasig an.
18 - Zwiebel andünsten / Braise onion lightly

Anschließend geben wir den Risottoreis hinzu
19 - Reis addieren / Add rice

und dünsten ihn ebenfalls so lange an bis er glasig wird
20 - Reis andünsten / Braise rice lightly

um dann den Weißwein aufzugießen
21 - Weißwein aufgießen / Infuse white wine

und ihn komplett einkochen zu lassen.
22 - Einkochen lassen / Reduce

Nun gießen wir etwa 150ml des Fischfond in die Pfanne
23 - Fischfond eingießen / Infuse fish fond

und lassen den Reis über 20 Minuten bissfest kochen
24 - Reis bissfest kochen / Cook rice

wobei wir nach und nach mehr von dem Fond hinzu gießen, damit der Reis nicht anbrennt. Sollte gegen Ende der Fond ausgehen, können wir notfalls auch auf warmes Wasser ausweichen.
25 - Fischfond nachgießen / Top up fish stock

Während der Reis kocht, können wir die Bio-Zitrone unter warmen Wasser abspülen, abtrocknen
26 - Zitrone abspülen / Wash lemon

und dann die Schale an einer feinen Reibe abreiben.
27 - Zitronenschale abreiben / Grate lemon peel

Außerdem waschen wir das Schnittlauch
28 - Schnittlauch waschen / Wash chives

sowie den Dill, schütteln beides trocken
29 - Dill waschen / Wash dill

und schneiden den Schnittlauch in Röllchen
30 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

um dann die feinen Dill-Blättchen von den Stielen abzuzupfen und zu zerkleinern.
31 - Dill zerkleinern / Mince dill

Ist der Risottoreis dann gut durchgekocht, geben wir den geräucherten Heilbutt,
32 - Heilbutt hinzufügen / Add halibutt

die abgeriebene Zitronenschale
33 - Zitronschale addieren / Add lemon peel

sowie Schnittlauch und Dill hinzu
34 - Schnittlauch & Dill hinzufügen / Add chives & dill

und vermengen alles gut miteinander
35 - Vermengen / Mix

wobei wir es mit Salz und Pfeffer abschmecken.
36 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with salt & pepper

Als letzten Schritt geben wir noch die Schlagsahne in eine Schüssel und schlagen sie mit dem Schneebesen oder einem Mixer halb steif
37- Schlagsahne halb steif schlagen / Whisk cream until nearly stiff

um sie dann noch unter unser Risotto zu heben.
38 - Sahne unterheben / Fold in cream

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen – dazu passt gut etwas Zitronensaft aus der zuvor abgeriebenen Zitrone.
39 - Risotto mit geräuchertem Heilbutt / Risotto with smoked halibut - Serviert

Ich bin ja allgemein schon ein großer Fan von Risotto-Gerichten aller Art, aber die Variante mit geräuchertem Heilbutt erwies sich als eine der schmackhaftesten die ich in letzter Zeit verzehrt habe. Der Geschmack des geräucherten Heilbutts harmonierte wunderbar mit Schnittlauch und Dill sowie dem leicht säuerlich-süßen Aromas der abgeriebenen Zitronenschale. Zitrone und Fisch gehören nun einmal zusammen. Gemeinsam mit dem gekochten Fischfond gesottenen Reis ergab das Ganze ein unglaublich leckeres Gericht, das man wunderbar mit noch einigen zusätzlichen Spritzern Zitronensaft geschmacklich abrunden konnte. Die Investition in den geräucherten Heilbutt hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

40 - Risotto mit geräuchertem Heilbutt / Risotto with smoked halibut - CloseUp

Zuerst hatte ich ja befürchtet, dass der geräucherte Fisch, der sich recht fettig anfühlte, die Nährwerte dieses Gerichtes in die Höhe treiben würde, doch bei meiner Kalkulation wurde ich eines besseren belehrt. Insgesamt komme für die gesamte Zubereitung auf 1160kcal, aufgeteilt auf zwei große Portionen ergibt das 580kcal pro Portion, bei drei normal großen Portionen kommen wir sogar nur auf 387kcal pro Portion. Dabei nimmt der Heilbutt mit insgesamt 357kcal einen weitaus geringeren Stellenwert ein als der Risotto-Reis mit 513kcal. Meine Befürchtungen bezüglich des Fisches waren also glücklicherweise vollkommen unbegründet gewesen. Ich kann die Zubereitung also vorbehaltlos weiter empfehlen und bin mir Sicher, dass sie nicht nur Freunden von Fischgerichten vorzüglich munden wird.

Guten Appetit

Pikantes Bohnengulasch [13.12.2012]

Thursday, December 13th, 2012

Da heute mal wieder einer der Tage war, an denen ich keinen großen Appetit auf Asia-Thai-Food hatte, ließ ich die dortigen Angebote in Form von Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Austernsauce sowie Gaeng Pad Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry mal außen vor. Von den regulären Gerichten erschien natürlich das Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Country Potatoes bei Globetrotter am Interessantesten, jedoch etwas zu Kalorienlastig. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region erschienen mir da schon besser, wurden aber noch von dem Pikanten Bohnengulasch bei Vitality in meiner Gunst übertroffen, der mit gerade mal 392kcal angenehm leicht erschien und auch noch ohne Reue erlaubte, dass ich mir ein Becherchen Walnussmousse mit Erdbeergelee von der Dessert-Theke gönnen konnte.

Pikantes Bohnengulasch / Zesty bean goulash

Unter einer Garnitur aus mit gehackter Petersilie garnierter Sour Cream fand sich eine Mischung aus grünen Brechbohnen, kleinen weißen Bohnen, Zwiebeln, Zucchini, grüner Paprika, geschälten Tomatenstücken und vier kleineren Salzkartoffeln in einer fruchtigen, pikant gewürzten Tomatensauce. Auch ohne Fleisch ergab diese Mischung, nachdem ich das eigentliche Gericht mit der Sour Cream gründlich vermengt hatte, ein überaus leckeres und vor allem aus sättigendes Mittagsgericht, an dem ich nichts zu kritisieren hatte. Und auch der Becher von mit etwas Erdbeergelee und einem halben Schoko-Minze-Blättchen, locker-luftigen Mousse mit Walnuss-Aroma erfüllte alle Anforderungen, die ich an ein Dessert stelle.
Auf den Tabletts der restlichen Gäste dominierte heute natürlich das Holzfällersteak mit Country Potatoes, dem ich somit zweifellos Platz eins auf der Beliebtheitsskala zubilligen muss. Auf Platz zwei folgten die Schinkennudeln, knapp gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem vegetarischen Bohnegulasch schließlich auf Platz vier. Somit ergab sich heute mal wieder eine sehr übliche Gerichte-Hierachie, der ich glaube ich nichts mehr hinzuzufügen brauche. 😉

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Bohnengulasch: ++
Walnuss-Mousse: ++

Hähnchenbrust auf Currygemüse [06.12.2011]

Tuesday, December 6th, 2011

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersoße und Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce auf der Karte standen, fanden sich in der regulären Küche neben Farfalle al peperoni bei Vitality und einem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitrone bei Tradition der Region heute auch eine Gebratene Hähnchenbrust auf Currygemüse und Reis in der Sektion Globetrotter. Da ich auf Asiatische Gerichte keine Lust hatte, mich die Farfalle visuell nicht ansprachen und das Schnitzel zu kalorienreich erschien wählte ich heute die Hähnchenbrust mit Currygemüse, die ich noch mit einem Becherchen Pfirsichquark von der Dessert-Theke. Außerdem gab es noch aufgrund des heutigen Nikolaus-Tages zwei Erdnüsse und ein Täfelchen Schokolade als kostenlose Zugabe an der Kasse.

Hühnerbrust mit Currygemüse / Chicken breast with curry vegs

Zwar war das mit Curry angemachte Gemüse aus Erbsenschoten, Maiskölbchen, Möhrenscheiben und gelber Rübe / Karotte nicht mehr richtig heiß, aber doch noch warm genug dass ich hier keine Punktabzüge geben möchte. Dazu gab es eine große Portion nicht zu trocken geratenen Vollkornreis und schließlich als Hauptbestandteil ein ebenfalls angenehm großes Stück saftiger und sanft durchgebratener Hähnchenbrust. Und auch das fruchtige Quark mit reichlich Pfirsichstückchen erfüllte meine Erwartungen, so dass ich mal wieder insgesamt nichts maßgebliches auszusetzen hatte.
Bei den anderen Kantinengästen stand aber natürlich, wie nicht anders zu erwarten, das Schnitzel “Wiener Art” mit Pommes am höchsten im Kurs und landete mit riesigem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei würde ich schon die Hähnchenbrust einordnen, aber nur mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf Platz drei. Auf Platz vier landeten schließlich die Farfalle al peperoni.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Currygemüse: ++
Vollkornreis: ++