Pikanter Peperoni Chorizo Flammkuchen – das Rezept

Am heutigen Abend lag mir mein Appetit mal wieder nicht nach schnödem Wurstbrot, ich hatte einfach Lust dazu etwas einfaches Fingerfood zuzubereiten. Also entschloss ich mich, einen Pikanten Flammkuchen mit eingelgten Peperoni und Chorizo in den Ofen zu schieben. Ich hatte mich bei dem Mengen vor allem der Mischung aus Creme fraiche und Quark für den Belag zwar etwas verschätzt und zu viel gemacht, habe die Mengen hier im Rezept aber entsprechend angepasst. Ansonsten konnte ich nur feststellen, dass es sich hier mal wieder um ein wunderbares Rezept der schnellen und einfachen Küche handelte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, dieses hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

150g Quark
01 - Zutat Quark / Ingredient curd

150g Creme fraiche
02 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

ca. 15 Scheiben Chorizo (Spanische Paprikawurst)
03 - Zutat Chorizo / Ingredient chorizo

2 kleine oder 1 große rote Zwiebel
04 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

7-8 eingelegte Peperoni
05 - Zutat eingelegte Pepperoni / Ingredient pickled hot pepper

1 Hühnerei (oder besser gesagt das Eigelb)
06 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

1 – 1 1/2 Teelöffel Oregano
07 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

1 Rolle Flammkuchenteig (240g)
08 - Zutat Flammkuchenteig / Ingredient dough for tarte flambeé

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, zuerst einmal das Eigelb vom Eiweiß zu trennen. Ich verwende dazu eine vorher ausgewaschene PET-Flasche und sauge das Eigelb damit ein, um es in einem anschließend in einem zweiten Behältnis abzusetzen. Dazu gibt es übrigens hier auch eine schöne Video-Anleitung.
09 - Ei trennen / Extract egg yolk

Außerdem schälen wir die Zwiebel(n) und schneiden sie in Spalten
10 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onions in slices

und tupfen die eingelegten Peperoni etwas trocken, um sie in Scheiben zu schneiden.
11 - Peperoni in Scheiben schneiden / Cut hot pepper in slices

Dann geben wir Quark und Creme fraiche in eine Schüssel,
12 - Quark & Creme fraiche in Schüssel geben / Put curd & creme fraiche in bowl

addieren das zuvor extrahierte Eigelb,
13 - Eigelb dazu geben / Add egg yolk

streuen den Oregano ein
14 - Oregano einstreuen / Intersperse oregano

und verrühren alles gut miteinander
15 - Gut verrühren / Mix well

wobei wir es auch gleich mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken.
16 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Während der Ofen dann auf 200 Grad vorheizt, rollen wir den Flammkuchenteig auf ein Backblech aus, bestreichen ihn mit der Quarkmischung,
17 - Flammkuchenteig mit Quarkmischung bestreichen Spread dough with curd mix

fügen den Belag aus Chrizo, Zwiebeln und Peperoni hinzu
18 - Belag hinzufügen / Add toppings

und backen dann alles für 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen.
19 - Im Ofen backen / Bake in oven

Anschließend brauchen wir das Backblech mit unserem Flammkuchen nur noch wieder aus dem Ofen zu entnehmen
20 - Tarte  flambeé hot pepper chorizo - Finished baking / Pikanter Peperoni-Chorizo Flammkuchen - Fertig gebacken

und können unseren leckeren Snack unmittelbar in handgerechte Stücke zerteilen, serviern und genießen.
21 - Tarte  flambeé hot pepper chorizo - Served / Pikanter Peperoni-Chorizo Flammkuchen - Serviert

Ich hatte die eingelegten Peperoni was ihre Schärfe anging wirklich unterschätzt, sonst hätte ich sie vielleicht etwas sparsamer eingesetzt, aber ich mag es ja auch scharf und somit trug dieser pikante Flammkuchen seinen Namen wirklich zu Recht. Aber auch die würzigen Chorizo, die leicht nussigen roten Zwiebeln und die Quarkmischung mit ihrere Oregano-Note sowie der wunderbar dünne, knusprige Teig trugen ihren Teil dazu bei, diesen Flammkuchen zu einem sehr gelungenen Geschmackserlebnis zu machen. Sowohl in heißer als auch in abgekühlter Form ein wahrer Genuss – und dabei schnell gemacht.

22 - Tarte  flambeé hot pepper chorizo - Side view / Pikanter Peperoni-Chorizo Flammkuchen - Seitenansicht

Guten Appetit

Pizza “Mexico” mit Rinderhackfleisch, Mais und Peperoni [01.04.2015]

Da ich ja bereits am Mittwoch auf mein Fischgericht verzichtet hatte, wäre es am heutigen Freitag eigentlich an der Zeit gewesen zu dem wie üblich an diesem Wochentag angebotene Gericht mit diesem wichtigen Eiweißlieferanten zu greifen. Und mit Lachswürfel in Spinat-Weißweinsauce und Butternudeln stand im Bereich Globetrotter auch ein überaus akzeptables Gericht auf der Speisekarte. Wäre da nicht die Pizza “Mexico” mit Rinderhackfleisch, Mais und Peperoni im Abschnitt Tradition der Region (was ja überhaupt nicht passte) gewesen, für die man extra den restauranteigenen Steinofen angeworfen hatte, um sie frisch fertig zu backen. Einen kurzen Moment zögerte ich zwar noch, aber als ich sah dass man zusätzlich auch Jalapenos mit auf die Pizza tat, war ich endgültig von diesem Gericht überzeugt und stellte mich an die kleine Schlange, die sich bereits vor der zugehörigen Theke gebildet hatte. Der Milchreis mit Zimt, Zucker und Waldbeeren sowie die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Gebackene Ananas und Banane, San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce oder Gebratenes Lamm mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce – letzteres wohl Reste vom Mittwoch – kamen nicht in die nähere Auswahl. Auf weitere Applikationen wie Salat, Gemüse oder ein Dessert verzichtete ich heute aber.

Ground meat pizza "Mexico" with jalapenos / Hackfleisch-Pizza "Mexico" mit Jalapenos

Warum man die Mischung aus viel krümelig angebratenen Rinderhackfleischs, Mais, Kidnesbohnen und Käse in der Mitte der Pizza konzentriert und nicht über die gesamte zu Verfügung stehende Fläche der Teigscheibe verteilt hatte erschloss sich mir zwar nicht so ganz, aber zum Glück war dort genügend Hackfleisch um dies manuell ein wenig auszugleichen. Das mit reichlich Pizzagewürz versehene Hackfleisch war zwar qualitativ mit Sicherheit keine Spitzenqualität und ich hätte mir deutlich mehr Gemüse wie Mais und Kidneybohnen gewünscht, aber prinzipiell handelte es sich, auch dank der deutlich scharfen Jalapenos und der mild-scharfen Peperoni mit denen sie garniert war, um eine überaus schmackhafte Pizza. Ich war mit meiner Wahl zufrieden.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, schien es mir so als wären heute die Lachswürfel in Spinat-Weißweinsauce ein klein wenig beliebter als die Pizza gewesen. Somit gebührt dem Fischgericht heute der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitskala, aber der Vorsprung zu Hackfleischpizza auf dem zweiten Platz war wirklich nur gering. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich der Milchreis.

Mein Abschlußurteil:
Pizza “Mexico”: ++

Wagner Steinofen Pizza Diavolo [08.10.2015]

Wagner Steinofen Pizza Diavolo

Auch heute verspürte ich keine sonderlich große Lust auf größere Kochaktionen, daher wanderte eine Pizza Diavolo aus der Steinofen-Pizza Reihe von Wagner bei 230 Grad für 10-12 Minuten auf dem Rost in den Ofen. Dieses mit Peperoni-Salami, Peperonischoten, roten Zwiebeln, Knoblauch Tomaten sowie Edamer und Mozzarella belegte Tiefkühlgericht ist mit 807kcal pro 350g Pizza zwar nicht gerade ein leichter Genuss, aber wenn es schnell gehen soll doch immer wieder lecker. Als wirklich scharf würde ich sie zwar nicht bezeichnen, eher als leicht pikant, aber so scheint es ja eher dem Allgemeingeschmack zu entsprechen – wenn es nach mir ging hätte sie auch gerne doppelt wenn nicht gar drei Mal so scharf sein können. Vielleicht mache ich mir ja noch etwas Chili das nächste Mal mit drauf, um es schärfetechnisch etwas aufzuwerten. Geschmeckt hat sie mit ihrem knusperdünnen Boden und den kaum vorhandenen Rand aber trotzdem sehr gut. Da bin ich von Wagner ja noch nie enttäuscht worden.

Chili con Carne mit Peperonischeiben, saurer Sahne & Baguette [20.05.2015]

Auch heute gab es im Bereich des diese Woche stattfindenden Crêpe-Specials in unserem Betriebsrestaurant mal wieder einen süßen Crêpe, was das Gericht für mich eher uninteressant machte. Außerdem war ja Mittwoch und da esse ich ja normalerweise das Fischgericht bei Vitality, welches heute durch ein Seelachsfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis repräsentiert wurde und auch sehr verlockend aussah. Die Asia-Gerichte wie Nasi Goreng – Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten oder Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce waren da ebenso wenig eine gute Alternative wie der Frische Spargel aus der Region mit zweierlei Schinken, Sauce Hollandaise und Kartoffeln bei Tradition der Region, das ja genau dem Gericht entsprach, dass ich erst am Samstag verzehrt hatte. Dann aber sah ich das Chili con Carne mit Peperonischeiben und saurer Sahne, dazu Baguette bei Globetrotter, das man heute bei Globetrotter anbot. Endlich war man von der Mini-Auflaufform wie hier oder hier mit ihren Kinderportionen wieder auf große Teller umgeschwenkt, außerdem sah das Chili auch leicht verändert, ja besser als sonst aus. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und musste bei diesem Gericht zugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Bayrische Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Chili con Carne & Baguette

Und man schien tatsächlich einige kleine, aber gelungene Änderungen am Rezept vorgenommen zu haben. Gut, die Grundsubstanz bestand immer noch aus krümelig angebratenem Hackfleisch, Kidneybohnen und Mais in einer dickflüssigen Tomatensauce, aber die Grundschärfe war im Vergleich zu früheren Versionen deutlich erhöht und die Würze im Allgemeinen erwies sich als deutlich verbessert. Gemeinsam mit der Sour Cream und den mild-scharfen grünen Peperonischeiben fand ich das heutige Chili con Carne überaus gut gelungen und kann nur hoffen, dass man in Zukunft bei diesem Rezept bleiben wird oder zumindest nicht auf das alte zurück schwenkt. Und um das ganze noch abzurunden, war auch das Baguette heute angenehm frisch und knusprig. Dazu noch die luftig-lockere Vanillecreme, auch Bayrische Creme genannt, und fertig war ein eigentlich perfekt gelungenes Mittagsmahl.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man dass sich auch heute kein klarer Favorit deutlich von den anderen Angeboten absetzten konnte. Dennoch gelang es dem Chili con Carne, sich mit knappen Vorsprung den ersten Platz für sich zu sichern. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach das karibische Seelachs mit Bohnenreis, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte, die sich aber nur um Haaresbreite gegen den Spargel durchsetzen konnten, der somit Platz vier inne hatte. Knapp dahinter auf Platz fünf folgte schließlich der süße Crêpe.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Bayrische Creme: ++

Pizza mit Salami, Champignons & Peperoni [10.03.2015]

Ursprünglich hatte ich heute eigentlich vor gehabt, mal wieder beim Pikanten Kichererbsencurry mit Reis aus dem Bereich der Vitality-Gerichte zuzugreifen, denn es schien mir eine gute Alternative zu den Nürnberger Rostbratwürsten mit Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region, den Penne Rigata mit Tomatenragout und Thunfisch, dazu Parmesan bei Globetrotter sowie den Asia-Gerichten wie Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum, und Thaigemüse in Austernsauce. Doch schon als ich mich den Räumlichkeiten unseres Betriebsrestaurants nährte, machte sich ein Geruch in meiner Nase breit der mir ankündigte dass es heute noch mehr auf der Speisekarte geben würde als offiziell ausgeschrieben war. Und diese Vermutung bestätigte sich als ich dort ankam, denn man hatte den sonst vor sich hin schlummernden doppelstöckigen Steinofen mal wieder in Betrieb genommen und bereitete dort zusätzlich eine Pizza mit Salami, Champignons und Peperoni zu. Und heute sogar mit deutlich flacherem Boden und dünnerem Rand als bei früheren Versionen wie zum Beispiel hier, hier oder hier. Das war ein Angebot, dass ich unmöglich ablehenen konnte – auch wenn es bedeutete dass ich mich in eine lange Schlange einreihen musste und dieses mal deutlich länger als sonst brauchte bis ich mein heutiges Mittagessen endlich auf dem Tablett hatte und mit dem extra bereitstehenden getrockneten Oregano garnieren konnte. Klugerweise hatte man an der Ausgabetheke außerdem extra scharfe Steak-Messer zum schneiden bereit gestellt. Dies sollte mir gute Dienste leisten, auch wen die Pizza als sie aus dem Ofen kam schon mal grob geviertelt worden war. Dazu gesellte sich noch – mehr aus Gewohnheit als aus Notwendigkeit – ein kleines Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pizza with salami, mushrooms & peperoni / Pizza mit Salami, Champignons & Peperoni

Bereits nach den ersten Bissen zeigte sich, dass sich das Warten heute wirklich gelohnt hatte. Der Boden war tatsächlich hauchdünn und größtenteils schön knusprig – nur in der Mitte war ein kleines Stück was nicht hundertprozentig durchgebacken erschien, aber im Rahmen des großen Zeitdrucks unter dem die Pizzabäcker aufgrund der langen Schlange standen sehe ich mal großzügig drüber hinweg. Und auch der Belag aus würziger Tomatensauce, zahlreichen Champignon-Scheiben, großen würzigen Salamischeiben, zwei großen grünen Peperoni und natürlich Käse erwies sich als überaus lecker und recht hochwertig. Dazu passte wunderbar der darüber gestreute trockene Oregano, der den Genuss geschmacklich noch abrundete. Sehr gelungen und auch von der Größe mehr als ausreichend, da konnte man für ein Betriebsrestaurant wirklich nichts sagen. Da wäre der Nachtisch in Form des Milchreis mit roter Beerengrütze wäre tatsächlich nicht mehr notwendig geworden, aber auch hier gab es qualitativ nicht auszusetzen.
Dennoch war es heute nicht die Pizza, sondern die Nürnberger Bratwürste, die sich den ersten Platz auf den Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnten – was wohl auch mit der längeren Wartezeit vor dem Steinofen zusammen hing. Auf Platz zwei folgte aber die Pizza, Platz drei belegten die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von den Penne Rigato mit Tomaten & Thunfisch auf Platz vier und dem vegetarischen Kichererbsencurry auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pizza: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++