Moo Pad Prik Bai – Gebackener Seelachs in Austernsauce [18.10.2016]

Neben dem Schweinegeschnetzelten “Zigeuner Art” mit Reis bei Globetrotter, das ja gestern mit dem Rinderhacksteak den Platz getauscht hatte, fanden sich auf der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurant ein Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven bei Vitality, ein Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und Krautsalat bei Tradition der Region und schließlich an der Asia-Thai-Theke Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Bai – Gebrackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce. Außerdem wurde zusätzlich noch ein Würstelgulasch mit Baguette als All-you-can-eat angeboten. Zuerst tendierte ich zwar zum Schweinebraten in Dunkelbiersauce und liebäugelte auch kurz mit dem griechischen Gemüsetopf, doch dann entschied ich mich doch dazu, mal wieder den Asia-Gerichten eine Chance zu geben und holte mit eine Portion des gebackenen Seelachs, der natürlich mit Reis serviert wurde, welchen ich wiederum mit einem Löffel Sambal Olek garnierte.

Moo Pad Prik Bai - Baked coalfish with thai vegetables in oyseter sauce / Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce

Mit einer bunten Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten wie Möhren, Chinakohl, Blumenkohl, Zucchini, Auberginen und Paprika bestand das Gericht aus paniert gebackenen Seelachs-Filetwürfeln, die in einer für meinen Geschmack leider etwas salzigen Austernsauce angerichtet waren. Außerdem erwies sich das Gemüse als teilweise noch etwas zu knackig. Gemeinsam mit dem durch das Sambal Olek geschärften, klebrigen Reis durchaus lecker, aber bei weitem nicht perfekt – daher kann ich hier keine volle Punktzahl geben.
Bei den anderen Gästen lag heute mit klarem Vorsprung der Schweinebraten am höchsten in der Gunst und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Den zweiten Platz belegten die Asia-Gerichte, gefolgt vom Schweinegeschnetzelten Zigeuner Art auf dem dritten Platz und dem Griechischen Gemüsetopf sowie dem Würstelgulasch, die sich gemeinsam Platz vier teilten.

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Prik Bai: +
Reis: ++

Gebackener Seelachs in Chili-Massaman-Knoblauchsauce [05.07.2016]

Eigentlich war ich heute dazu geneigt, beim Schwabenteller – Zwei Minutensteaks vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce und Käsespätzle aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen. Doch schon wieder Steaks? Ich hatte ja erst gestern erst ein Holzfällersteak zu mir genommen. Daher wollte ich heute mal etwas anderes auf dem Tablett haben. Leider schienen mir weder die etwas trocken aussehenden Gnocchi mit Kirschtomaten, Ruccola und Parmesan bei Tradition der Region noch die Spinat-Ricotta-Lasagne mit Bechamelsauce und Käse überbacken bei Globetrotter das richtige zu sein. Also tat ich etwas, das ich schon seit gefühlt einem Jahr nicht mehr gemahct hatte: Ich griff an der Asia-Thai-Theke zu. Dort erschien mir sowohl der Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und verschiedenem Gemüse in Sojasauce als auch der Gebackene Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chili-Massaman-Knoblauchsauce akzeptabel. Und als Fischliebhaber, fiel meine Wahl schließlich auf den Seelachs, zu dem es wie üblich noch ein Schälchen Reis gab, welchen ich mir mit einem Esslöffel Sambal Olek pikant garnierte.

Baked coalfish filet in chili massaman garlic sauce / Gebackenes Seelachsfilet in Chili-Massaman-Knoblauchsauce

Die Zubereitung aus zahlreichen panierten Fischfilet-Stücken und verschiedenen Gemüsesorten wie Bumenkohl, Möhren, Broccoli, Weißkohl, Lauch und Paprika waren in einer exotisch-würzigen, aber nur leicht scharfen Sauce angerichtet, bei der ich den Knoblauch allerdings kaum heraus schmeckte. Da war es gut, dass ich den klebrigen Reis mit etwas scharfen Sambal Olek versehen hatte, der dem Gericht die vermisste Schärfe gab. Leider war das Gemüse etwas lange gekocht, aber da es sich hier um Essen aus einer Warmhaltetheke handelt, lässt sich dies wohl nicht ganz verhindern – daher sehe ich von einer Punktabzug ab. Insgesamt konnte ich mit meiner Wahl zufrieden sein – vielleicht sollte ich doch mal wieder häufiger bei den Asia-Gerichten zugreifen.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich der Schwabenteller mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich klar den ersten Platz ergattern. Auf dem zweiten Platz folgte die Spinat-Ricotta-Lasagne, die Asia-Gerichte belegten Platz drei und knapp dahinter folgten auf dem vierten Platz die Gnocchi mit Kirschtomaten und Ruccola.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs in Chili-Massaman-Knoblauchsauce: ++
Reis: ++

Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei & Gemüse in Sojasauce [12.05.2015]

Wäre die Warteschlange nicht so lang gewesen, hätte ich heute wahrscheinlich bei den Spaghetti Bolognese mit Parmesan zugegriffen, die man in der Sektion Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot. Da mich die Farfalle mit Zucchiniragout bei Vitality nicht interessierten, war ich also drauf und dran mich beim Putenrollbraten mit Kräuterrahmsauce und Spätzle aus dem Bereich Tradition der Region zu bedienen. Dann warf ich aber einen kurzen Blick auf die Wok-Theke mit ihren Asia-Thai-Gerichten und entdeckte dort neben dem für Dienstag üblichen Pla Pad Ped – Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Bratgemüse heute auch Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce, das mit seinem Rosenkohl, Spargel und Blumenkohl zwar nicht typisch asiatisch, aber doch irgendwie verlockend aussah. Also änderte ich meine Entscheidung, griff bei diesem Gericht zu und garnierte es mir noch mit etwas Sambal Olek und frischem Koriander. Neben dem üblichen Glückskeks gesellte sich auf dem Weg zur Kasse außerdem noch ein Becherchen Stracitella-Mousse auf mein Tablett.

Kao Pad - Fried rice with egg & vegetables / Gebratener Reis mit Ei & Gemüse

Zwar erwies sich die verwendete Sojasauce als recht mild und hätte alleine nur bedingt gereicht, um dem Gericht die nötige Würze zu verleihen, aber glücklicherweise hatte ich ja noch Sambal Olek und Koriander dazu getan, die dieses Problem elegant behoben. Und die Gemüsezusammenstellung aus Spargel, Rosenkohl, Paprika, Blumenkohl, Möhren, Zucchini und Frühlingszwiebeln taten gemeinsam mit dem reichlich vorhandenen Ei ihr übriges, um dieses vegetarische Reisgericht zu einer durchaus guten Wahl zu machen. Außerdem war es überaus gut sättigend. Dennoch schadete der kleine Becher schaumigen Stracciatelle-Mousses nicht und rundete das heutige Mittagsmahl überaus schmackhaft ab.
Dass es heute natürlich die Spaghetti Bolognese waren, die mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich eroberten brauche ich wohl kaum zu erwähnen, nachdem ich bereits im ersten Satz dieses Beitrags bereits die lange Schlange angesprochen hatte. Auf Platz zwei folgte mit einigen Abstand der Putenrollbraten, der sich allerdings nur knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte – wobei hier der Renner aber wohl eher das Fisch- als das vegetarische Gericht war. Auf Platz vier folgten schließlich die Farfalle mit Zucchiniragout.

Mein Abschlußurteil:
Kao Pad: ++
Straciatella-Mousse: ++

Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Gemüse & Sojasauce [14.04.2015]

Am heutigen Dienstag wollte ich nach der Schlemmerei am Wochenende und den Bratwürstchen von gestern mal etwas kürzer treten, daher kamen das Gebratene Schweinesteak mit Champignonrahmsauce und Kroketten bei Tradition der Region ebenso wenig für mich in Frage wie der Rindergulasch mit Spätzle bei Globetrotter. Und der Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette bei Vitality wurde, ähnlich wie das Chili con Carne, nur in Kinderportionsgröße in einer Mini-Auflaufform serviert und erschien mir auch etwas dünn geraten. Daher entschied ich mich schließlich für das vegetarische Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce, das neben für diesen Wochentag üblichen Pla Pad Ped – Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde und welches ich mir mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte. Dazu gesellte sich neben dem üblichen Glückskeks noch ein Becherchen Walnuss-Mousse aus dem dem heutigen Dessert-Angebot.

Kao Pad - Fried rice with egg, vegetables & soy sauce / Gebratener Reis mit Ei, Gemüse & Sojasauce

Zwar entdeckte ich von Frühlingszwiebeln nur wenig im Reis, aber dafür hatte man bei den anderen Gemüsesorten zu einem sehr breiten Spektrum gegriffen. Ich entdeckte Broccoli, Paprika in verschiedenen Farben, Erbsen, Sojasprossen, Möhren, grüne Bohnen und Mais. Hinzu kam eine große Menge an Rührei und alles war mit einem kräftigen, aber nicht übertrieben großen Schuss Sojasauce gewürzt. Die fehlende Schärfe wurde schließlich vom Sambal Olek geliefert. Ein sehr leckeres und vor allem auch angenehm sättigendes Mittagsgericht, an dem es nichts auszusetzen gab. Das luftig-schaumige und nicht zu süße Mousse mit Walnussaroma schloss das Mittagsmahl schließlich sehr lecker ab.
Wie nicht anders zu erwarten, erfreute heute natürlich Schweinesteak mit Kroketten der größten Beliebtheit und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich aber nur knapp gegen den ebenfalls gern gewählten Rindergulasch mit Spätzle durchsetzen konnte, welcher somit auf dem dritten Platz landete. Platz vier belegte schließlich der vegetarische Zucchini-Kartoffelgulasch.

Mein Abschlußurteil:
Kao Pad: ++
Walnuss-Mousse: ++

Indonesisches Cola-Hühnchen – das Rezept

Auf meiner Suche nach immer neuen geschmacklichen Erfahrungen wollte ich mich mal an ein Rezept heran wagen, das im ersten Moment etwas seltsam klingen mag: das Cola-Hühnchen. Dieses angeblich aus Indonesien stammende Rezept hat in den letzten Jahren vor allem über das Internet eine größeren Bekanntheitsgrad erlangt. Das musste ich natürlich auch unbedingt mal ausprobieren und war vom Ergebnis wirklich sehr begeistert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Ganze hier mal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

1 Stange Lauch (ca. 190-200g)
01 - Zutat Lauch / Ingredient leek

2 Möhren (ca. 220g)
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 daumengroßes Stück Ingwer
03 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

1 mittelgroße Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

100ml Soja-Sauce
05 - Zutat Soja-Sauce / Ingredient soy sauce

500ml Cola
06 - Zutat Cola / Ingredient cola

500 – 550g Hähnchenbrust
07 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

1 gehäufter Esslöffel Weizenmehl
08 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

2-3 EL Speiseöl (z.B. Sonnenblumenöl)
11 - Zutat Speiseöl / Ingredient cooking oil

einige Koriandersamen
09 - Zutat Koriandersamen / Ingredient coriander seeds

etwas Sambal Olek
10 - Zutat Sambal Olek / Ingredient sambal olek

etwas Chilipulver
09 - Zutat Chili-Pulver / Ingredient chili powder

180g – 200g Reis
12 - Zutat Reis / Ingredient rice

sowie etwas Pfeffer

Beginnen wir damit, die Zwiebeln zu schälen und grob zu zerkleinern.
13 - Zwiebel grob zerkleinern / Hackle onion

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden sie in Scheiben
14 - Knoblauch schälen in Scheiben schneiden / Peel garlic & cut in slices

und ebenso schälen wir das Stück Ingwer und schneiden es ebenfalls in Scheiben.
15 - Ingwer schälen & in Scheiben schneiden / Peel ginger & cut in slices

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrüste gründlich, tupfen sie trocken
16 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breasts

und halbieren sie dann, wobei wir auch gleich fettige Stellen und eventuelle Knochenrückstände entfernen.
17 - Hähnchenbrust halbieren & reinigen / Cut & clean chicken breast

Die Hähnchenbrüste legen wir dann in einen etwas größeren Topf,
18 - Hähnchenbrust in Topf geben / Put chicken breast in pot

geben die grob zerkleinerte Zwiebel sowie die in Scheiben geschnittenen Stücke von Knoblauchzehen und Ingwer dazu
19 - Zwiebel, Knoblauch & Ingwer dazu geben / Add onions, garlic & ginger

und gießen dann alles mit der Sojasauce
20 - Sojasauce addieren / Add soy sauce

sowie der Cola auf.
21 - Cola aufgießen / Drain cola

Alles zusammen lassen wir kurz aufkochen und anschließend auf reduzierter Stufe etwa 45 Minuten vor sich hin köcheln.
22 - Aufkochen & köcheln lassen / Boil up & simmer

Nachdem wir dann einen zweiten Topf mit Wasser zum kochen aufgesetzt haben
24 - Zweiten Topf mit Wasser  / Bring second pot with water to boil

waschen wir die Stange Lauch
23 - Lauch waschen / Wash leek

und schneiden sie in Ringe.
25 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

Außerdem schälen wir unsere Möhren
26 - Möhren schälen / Peel carrots

und schneiden sie in kleine, mundgerechte Stifte.
27 - Möhren in Stifte schneiden / Cut carrots in tacks

Sobald dann das Wasser im zweiten Topf kocht, salzen wir es etwas und blanchieren das Lauch darin für ein bis zwei Minuten bis es bissfest ist
28 - Lauch blanchieren / Blanch leek

und schrecken es dann kurz unter kaltem Wasser ab. So behält es auch die kräftige grüne Farbe.
29 - Lauch abschrecken / Refresh leek

Anschließend geben wir auch die Möhren noch einmal für ein paar Minuten ins kochende Wasser, blanchieren sie ebenfalls bis sie bissfest sind
30 - Möhren blanchieren / Parboil carrots

und schrecken sie dann ebenfalls kurz unter kaltem Wasser ab. Lauch und Karotten lassen wir in einem Sieb abtropfen uns stellen beides bei Seite.
31 - Möhren abschrecken / Refresh carrots

Nachdem wir dann den Koriander-Samen frisch in einem Mörser zerstoßen haben – ich liebe übrigens den leicht ätherischen Geruch dabei –
32 - Koriandersamen mörsern / Grind up coriander seeds

müssten dann auch langsam die 45 Minuten Garzeit rum sein, so dass wir die Hähnchenbrüste, die außen einen leicht bräunliche Färbung angenommen haben, aus dem Topf entnehmen
33 - Hähnchenbrüste aus Topf entnehmen / Remove chicken breast from pot

und die Sauce durch ein Sieb gießen könnnen, um dabei Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer heraus zu filtern.
34 - Sauce durch Sieb abgießen / Decant sauce in sieve

Die Sauce geben wir dann zurück in den Topf und halten sie warm.
35 - Sauce zurück in Topf geben / Put sauce back in pot

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, um damit zu beginnen etwas Wasser für den Reis zum kochen zu bringen.
36 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to boil

Den gehäuften Esslöffel Mehl geben wir dann in eine Schüssel, geben zwei Esslöffel Speiseöl (ich griff zu Sonnenblumenöl) hinzu
37 - Mehl & Speiseöl in Schüssel geben / Put flour & oil in bowl

und verrühren beides vorsichtig zu einer kalten Mehlschwitze. Sollte es zu dickflüssig werden, geben wir noch etwas zusätzliches Öl hinzu.
38 - Verrühren & kalte Mehlschwitze herstellen / Mix & produce cold roux

Diese kalte Mehlschwitze rühren wir dann mit Hilfe eines Schneebesen in die Sauce ein, um sie etwas einzudicken.
39 - Kalte Mehlschwitze in Sauce einrühren / Stir in cold roux

Anschließend lassen wir die Sauce noch einmal kurz aufkochen und schmecken sie mit Pfeffer, Chilipulver,
40 - Mit Pfeffer & Chilipulver würzen / Season with pepper & chili powder

einer großzügigen Portion Sambal Olek
41 - Sambal Olek addieren / Add sambal olek

sowie den zerstoßenen Koriandersamen ab.
42 - Mit zerstoßenen Koriandersamen abschmecken / Taste with grinded coriander seeds

Dann zerteilen wir die Hähnchebrüste in mundgerechte Stücke (dabei können wir ruhig mal ein Stück probieren: sie haben einen angenehm kräftiger Knoblauch-Ingwer-Aroma)
43 - Hähnchenbrust zerkleinern / Chop chicken breast

geben sie wieder zur Sauce in den Topf
44 - Hähnchenbrust zurück in Topf geben / Put chicken back in pot

und fügen das blanchierte Gemüse ebenfalls mit hinzu.
45 - Gemüse dazu geben / Add vegetables

Alles zusammen lassen wir dann noch kurz etwas köcheln
46 - Kurz köcheln lassen / Let simmer

und sobald der Reis dann gar ist, können wir unser Cola-Hühnchen auch schon servieren und genießen.
47 - Indonesisches Cola-Hühnchen - Serviert / Indonesian cola chicken - Served

Der leicht süßliche, scharfe und kräftige Geschmack der Sauce erinnerte ein wenig an japanische Teriyaki-Sauce und passte dabei wunderbar in die Gesamtkomposition auch zarten und saftigen Hühnchenfilet-Stücken und dem noch leicht knackigen Gemüse. Und auch die leichte Koriander-Note von den zerstoßenen Samenkapseln passte sehr gut ins Gesamtbild. Die Sauce hätte für meinen Geschmack noch etwas dickflüssiger sein können, das nächste Mal werde ich wohl noch etwas mehr kalte Mehlschwitze dazu geben, aber das änderte nichts an dem sehr leckeren geschmacklichen Gesamtergebnis. Hatte ja wirklich nicht gedacht, dass man aus Cola ein so leckeres Gericht kochen kann, bin aber froh es ausprobiert zu haben und kann das Rezept wirklich weiter empfehlen.

48 - Indonesisches Cola-Hühnchen - Seitenansicht / Indonesian cola chicken - Side view

Wie üblich werfen wir abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Berechnung nach liegt das Cola-Hähnchen alleine bei ca. 1400kcal, also pro Portion 350kcal bei vier Portionen. Dazu kommt natürlich noch der Reis mit ja 175kcal, womit wir auf eine Summe 525kcal pro Portion kommen. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde, ich hatte da mit einem deutlich höheren Wert gerechnet.

Guten Appetit

PS: Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal an Vanilla Kitchen, an deren Version dieses Gerichts ich mich zu großen Teilen orientiert hatte. Von den vielen Varianten auf die ich bei meinen Recherchen im Netz gestoßen bin hat mir diese am besten gefallen.