Die doch nicht so gefahrvolle Fahrt

(Vorgeschichte: Teil 1, Teil 2, Teil 3)
Es hatte bereits auf dem Weg nach Hause angefangen zu regnen und als ich mich in meinen Wagen setzte fing es an in Strömen zu regnen. Leise fluchend drehte ich den Schlüssel in der Zündung und startet den Motor. “Hoffentlich wird alles gut gehen.”, dachte ich bei mir und steuerte den Wagen rückwärts aus der Parklücke. Immer heftiger fielen die dicken Tropfen des verpäteten Sommergewitter und zerplatzten auf der Frontscheibe, während ich mich schließlich auf der Stadtrodaer Straße in Richtung Lobeda vorwärtskämpfte. “Nur nicht zu viel Bremsen – wenn die Vorderbremse trotz aller Vorsicht blockiert bist du bei diesem Wetter verloren.”, schwirrte mir im Kopf herum. Dann endlich erreichte ich dann die Autobahn A4 und bog auf die Fahrbahn in Richtung Westen ein. Die Scheibenwischer liefen auch hochtouren – zu den starken Regenfall kam nun noch verstärkt das Spritzwasser der vor mir fahrenden Wagen.

Dennoch kam ich gut voran und hatte keinerlei Probleme, vor allem nicht mit der Bremse. Als ich schließlich kurz vor Erfurt das Regengebiet verließ und auf trockenem Untergrund fuhr, frohlockte ich innerlich. Sollte wirklich alles gut laufen?

Endlose Kilometer zog sich die Autobahn weiter hin, doch schließlich erreichte ich dann doch mein Ziel. Und die vordere linke Felge war nicht einmal warm. Vielleicht hatte ich mir doch zu sehr sorgen gemacht. Aber das wichtigste war: Ich hatte mein Ziel erreicht. 😉
Oder in Kurzform: Alles ist gut gegangen, trotz des heute festgestellten zweiten Bremsenschadens.

@Jork: Hier dann auch noch das ein mal Klingeln lassen: [audio:intercom-Ring..mp3]

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9 Kommentare to “Die doch nicht so gefahrvolle Fahrt”

  1. Ozeanix meinte am 25.08.2006 um 22:17 Uhr :

    Zum einem faherst du bei Regenwetter einhaendig um Fotos zu machen und andererseits machst du dir Sorgen wegen deiner Bremsen ?


  2. JaBBa meinte am 25.08.2006 um 22:19 Uhr :

    😉
    Wer hat schon permanent beide Hände am Steuer ?


  3. JORK meinte am 26.08.2006 um 10:30 Uhr :

    Puhhh..da bin ich erleichtrt…hätte mir echt was gefehlt, wenn du 2 wochen lang nur von einer raststätte geblogt hättest…gibt es jetzt neue anni shots?


  4. JaBBa meinte am 26.08.2006 um 10:51 Uhr :

    Denke schon – ich werde ein paar anfertigen.


  5. womei meinte am 26.08.2006 um 11:24 Uhr :

    Dagegen ist eine Camel-Trophy-Tour wohl ein Sonntagsvergnügen. Mut zum Risiko!


  6. JaBBa meinte am 26.08.2006 um 23:07 Uhr :

    Willst du mir damit sagen, daß ich die Sache zu sehr dramatisiere ?


  7. Subnetmask - JaBBs Web- & PhotoBlog » BlogArchiv » Bremsenfestfraß - das vorerst letzte Kapitel meinte am 26.05.2007 um 11:51 Uhr :

    […] (Vorgeschichte: Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4) Es ist vorerst überstanden. Heute Nachmittag gelang es die verloren geglaubte vordere Scheibenbremse vorne links erst einmal wieder gangbar zu machen. Nachdem den Wagen aufgebockt, das Rad abmontiert und den Sattel von der Bremsscheibe gelöst hatten, konnten wir den Hydraulikzylinder, welcher die Bremsbacken auf die Scheibe drückt, mit Hilfe einer Rohrzange und pumpen am Bremspedal lösen. Das erspart mir eine Reparatur mit Kosten von über vierhundert Euronen. Mittelfristig werde ich die Bremssättel auf beiden Seiten wohl austauschen lassen, aber zumindest gehts vorerst wieder. Es ist wirklich Glück wenn man einen Autoexperten in der Familie hat von JaBB um 19:11 Uhr tags: auto privat Ähnliche Posts: towel day 2007 – don’t panic!How Geek am I ?Ich bin eine…Handy-KatastropheBeschwerden   [TrackBack URI]  [PermaLink]  [Translate] […]


  8. Subnetmask - JaBBs Web- & PhotoBlog » BlogArchiv » Bremsenfestfraß - das vorerst letzte Kapitel meinte am 26.05.2007 um 11:51 Uhr :

    […] (Vorgeschichte: Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4) Es ist vorerst überstanden. Heute Nachmittag gelang es die verloren geglaubte vordere Scheibenbremse vorne links erst einmal wieder gangbar zu machen. Nachdem den Wagen aufgebockt, das Rad abmontiert und den Sattel von der Bremsscheibe gelöst hatten, konnten wir den Hydraulikzylinder, welcher die Bremsbacken auf die Scheibe drückt, mit Hilfe einer Rohrzange und pumpen am Bremspedal lösen. Das erspart mir eine Reparatur mit Kosten von über vierhundert Euronen. Mittelfristig werde ich die Bremssättel auf beiden Seiten wohl austauschen lassen, aber zumindest gehts vorerst wieder. Es ist wirklich Glück wenn man einen Autoexperten in der Familie hat von JaBB um 19:11 Uhr tags: auto privat Ähnliche Posts: towel day 2007 – don’t panic!How Geek am I ?Ich bin eine…Handy-KatastropheBeschwerden   [TrackBack URI]  [PermaLink]  [Translate] […]


  9. Subnetmask - das Blog » BlogArchiv » Außer Dienst gestellt (vorerst) meinte am 11.04.2008 um 10:44 Uhr :

    […] Verdammt – mein gutes altes JaBB-Mobil ist vorerst einmal außer Dienst gestellt – bis daß der TÜV euch scheidet könnte man sagen, denn dieser hat mir erst einmal die neue Plakette verweigern müssen. Verständlich aufgrund der Roststellen im Schweller und der bereits stark angerosteten Ölwanne, mit der ich keine weiten Fahrten mehr machen kann, will ich nicht das Risiko eingehen, mein Motoröl auf der Autobahn zu verteilen. Aber für die 20 Dienstjahre die er bereits auf dem Buckel hat, ist er eigentlich noch gut in Schuß. Und ich habe viel mit ihm durchgemacht – man denke nur einmal an die Bremsenfestfraß-Geschichte (siehe: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5) und einigen lange Fahrten, die mich bis nach Karlsbad, sowie Pilsen und Chomutov führten. Gute Dienste hat es mit geleistet – und wird es mir auch hoffentlich noch ein paar Jahre leisten – denn da ich hier in Jena kein Auto brauche und es eigentlich nur am Wochenende nutze reicht es noch ein wenig, bevor ich es ersetzen oder ganz abschaffen muß. Aber ich guter Dinge – und hoffe daß man es noch mal hinbekommt. Ich hänge doch ziemlich an diesem Wagen – auch wenn er weder besonders hübsch noch schnell ist. […]


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