Archive for September 11th, 2008

Schweinepreise bei Apple

Donnerstag, September 11th, 2008

Mein gutes altes MacBook Pro 15″ ist mir, obwohl es inzwischen eindeutig in die Jahre gekommen ist, ziemlich ans Herz gewachsen. Jedoch mußte ich in letzter Zeit mit großem Bedauern feststellen, daß das Slot-In CD/DVD Laufwerk – im übrigen ein MATSHITA DVD-R UJ-857 – in den letzten Monaten mit steigender Rate die eingeslotteten DVDs nach drei Fehlversuchen wieder auswirft. Nicht bei allen – aber bei immer mehr DVDs – leider. Verschleiß würde ich hier sagen – das passiert eben bei exzessiver Nutzung. So bin ich also am Mittwoch Abend mal zum Gravis-Store hier in Köln, gelegen in Ehrenstraße nahe des Rudolfplatzes, gestiefelt und habe mich dort erkundigt, was so ein Austausch eines solchen Laufwerkes kosten würde. Der Schock meinerseits war verständlich groß, als das dortige (mir im übrigen als wirklich kompotent vorkommende) Servicepersonal von Preisen in der Höhe von 471,79 €uronen nur für das Laufwerk sprach – schickt man das alte Laufwerk zurück, bekommt man zwar 100 € Rabatt – aber: Hallo – gehts noch Herr Jobs?
Es handelt sich hier um ein simples, normales Slot-In-Laufwerk – bei eBay bekommt man ein Baugleiches Teil für ca. 50 €uronen – was denkt sich die Firma Apple, die ich eigentlich sonst recht hoch schätze, dabei, einen solch hohen Fantasiebetrag für ein simples DVD-Brenner-Laufwerk zu verlangen? Selbst wenn es sich dabei nun um eine RW und Double Layer Ausführung handelt.
Der Witz ist: Das externe USB Superdrive-Laufwerk für das MacBook Air – mit eingebautem Superdrive – also einem DVD-Doublelayer-Brenner – kostet gerade mal 99 €uronen – bei Gravis gar nur 98,99. Warum sollte ich also mit Einbaukosten ggf. fast 600 €uronen ausgeben, wenn ich das gleiche als externes Laufwerk für ein sechstel des Preises bekomme. Ich muß mich hier doch wirklich sehr wundern. Und ich glaube nicht daß hier Gravis einen solchen Mega-Aufschlag berechnet. Letztlich werde ich wohl auf das externe SuperDrive zurück greifen, dies ggf. öffnen und das Gehäuse selber und baue das wahrscheinlich baugleiche Laufwerk in mein MacBook Pro. Vor allem da ich eBay-Händler, die von Hong Kong aus mit angeblich Apple-kompatibler Elektronik handeln nicht so ganz traue.
Aber so eine Preisgebung finde ich mehr als nur frech – da geht ein Teil des Sympathiebonus für Apple um ehrlich zu sein doch verloren.
Das ist Abzocke – ich bin tatsächlich etwas verärgert.

Nachtrag 12.09.2008 – 9:15 Uhr: Habe gestern Abend via eMail noch eine entsprechende Anfrage bzgl. des SuperDrive Air an Gravis gestellt und heute früh gleich kurz nach 9:00 Uhr eine Antwort erhalten. Dort heißt es „Laut Apple ist das Laufwerk auch nur für das MacBook Air ‚freigegeben‘. Der Hintergrund dafür ist wahrscheinlich, dass das Laufwerk mehr Strom zieht, als die Spezifikation für einen ’normalen‘ USB Anschluss besagt – bedeutet, da das Laufwerk kein eigenes Netzteil hat (und auch nicht zusätzlich mit Strom versorgt werden kann), können wir von einem Betrieb nur abraten.“ und „Als Alternative empfehle ich Ihnen das externe LaCie Superdrive DL, das Gerät hat Firewire und USB, Stromversorgung über Netzteil, kostet mit 103,90 Euro nur ganz wenig mehr und ist ab der nächsten Woche wieder verfügbar.„.
Da werde ich mir wohl nächste Woche dieses Laufwerk holen – ist immer noch eine weitaus günstigere Alternative als einen neuen SuperDrive – auch wenn mir das mit dem externen Netzteil auch nicht so ganz passt. Für das schauen einer DVD während einer Zugfahrt ist das dann wohl leider nichts…

Entenbruststreifen in Currysauce [11.09.2008]

Donnerstag, September 11th, 2008

Nach dem gestrigen Tag der Abstinenz wandten wir uns heute mal wieder in die Maarweg-Kantine. Dort bot man uns Rindergulasch auf Nudeln, Jalapenos-Käse-Poppers, Partiyfrikadellen mit Blumenkohl, Hähnchen Cordon-Bleu mit Pfeffer-Rahm-Sauce und Brokkolo sowie schließlich – ich zitiere hier den Text des Aushangs: „Entenbruststreifen in scharfer Currysauce mit roter Paprika und Ananasstück dazu Basmatireis […]“ an. Letzteres lag zwar mit 5,90 €uronen im obersten Preisbereich des heutigen Angebotes, dennoch entschied ich mich schließlich für diese Entenbruststreifen. Dazu gab es wahlweise einen Salat oder einen Nachtisch – meine heutige Wahl fiel mal wieder auf den Nachtisch, bestehend aus Kirschenkompott, über das man eine Vanillesauce gegeben hatte.

Als erstes fiel mir beim Verzehr auf: Von Schärfe war in dieser Currysauce absolut nichts zu schmecken – und da dies unter anderem meine Wahl beeinflusst hatte, erwies sich diese Feststellung als doch sehr ärgerlich. Des weiteren mußte ich feststellen, daß man mir tatsächlich doch nur 3 (in Worten: DREI) Entenbruststreifen auf den Teller gemacht hatte – andere Kunden heute waren da wesentlich freigiebiger mit Fleisch bedient worden. Das Fleisch war außerdem ein wenig „al Dente“ – bin mir aber nicht sicher, ob das allgemein so bei Entenfleisch ist. Geschmacklich erwies sich das ganze letztlich dann doch als ganz gut gelungen, aber die oben genannten Kritikpunkte sind keinesfalls von der Hand zu weisen. Zum Glück hob der wirklich leckere Kirschenkompott am Ende meine Stimmung wieder etwas. Aber ob es die fast sechs €uronen wirklich wert war, sei mal so dahin gestellt.

Mein Abschlußurteil:
Entenbruststreifen mit Sauce und Gemüse: +/- (weil zu wenig Fleisch und nicht wie angekündigt scharf)
Reis: +
Kirschkompott mit Vanillesauce: ++

9/11

Donnerstag, September 11th, 2008

Sieben Jahre ist es heute her…

[via]