Ham Cheese Omelett – das (Kurz-)Rezept

Ham Cheese Omelette

Meine zweite Omelette-Kreation mit Kochschinken, Käse und Kräutern. Leider fühlte sich der Speck den ich noch im Kühlschrank hatte bereits etwas schmierig an und da ich kein Risiko eingehen wollte entsorgte ich diesen lieber und sah mich nach einer Alternative um. Dabei erschien mir etwas Kochschinken als genau das richtige zu sein und meine Vermutung erwies sich als vollkommen richtig. Das Ergebnis erschien es mir wert hier kurz vorgestellt zu werden

Wir brauchen also für eine große Portion:

  • 4 Eier
  • 2 Scheiben Kochschinken
  • 1 Handvoll Raspelkäse (ich wählte Pizzakäse)
  • 1 Schuss Milch
  • 1 – 1,5 TL italienische Kräuter
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer
  • 1 TL Butterschmalz oder 1 EL Olivenöl zum braten
  • Kommen wir nun zur Zubereitung:

    Ham Cheese Omelette - CloseUp

    Zuerst schlagen wir die Eier auf, verquirlen sie mit einem Schuss Milch und Würzen sie kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Kräutern und rühren schließlich die Kräuter unter. Dann schneiden wir den Schinken in kleine Rechtecke, erhitzen das Butterschmalz oder Öl in einer kleinen Pfanne und braten die Schinkenstücke darin ein bis zwei Minuten darin an. Dann geben wir die gewürzte Eimasse hinein und lassen sie bei mittlerer Hitze langsam zu einer einigermaßen festen Masse stocken. Dabei ist es nicht schlimm wenn die Oberfläche noch leicht flüssig bleibt. Sobald die Masse fest ist, was drei bis vier Minuten dauert, lassen die Scheibe seitlich auf einen flachen Teller gleiten, stülpen die Pfanne mit der Öffnung nach unten darüber und drehen die so entstandene Konstruktion schnell um. So landete die noch nicht vollständig gestockte Seite auf der Bratfläche und kann so ebenfalls die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Dies dauert weitere zwei bis drei Minuten. Das war es dann auch schon gewesen – sobald beide Seiten gute durchgebraten sind können wir das Gericht servieren und genießen.

    Ham Cheese Omelette - lateral cut

    Ich fand das Ergebnis auf jeden Fall sehr gelungen – auch wenn natürlich hier viel von der Würzung abhängt. Die Kombination aus einer kräftigen Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffers, einer guten Prise Salz, einem gehäuften Teelöffel italienische Kräuter und einer kleinen Prise, am besten auch frisch geriebener Muskatnuss und etwas milden Käses hat sich für mich als schmackhaft und passend erwiesen. Die Beigabe von Milch macht das Ganze noch etwas saftiger und lockerer.
    Meiner groben Rechnung nach hat so ein Omelett ca. 550kcal, was für ein Abendmahl natürlich nicht gerade wenig ist – aber die Eier musste dringend verbraucht werden und da habe ich mich eben mal wieder aufgeopfert. Und für so etwas leckeres macht man so etwas natürlich gerne mal. 😉

    Guten Appetit

    Cheese bacon omelette – das (Kurz-)Rezept

    Beim abendlichen Durchsehen meines Kühlschranks entdeckte ich doch tatsächlich noch ein Päckchen Eier das dringend verbraucht werden musste. Also entschloss ich mich spontan dazu mir heute Abend etwas mit Eiern zum Abendbrot zu machen und daraus entstand schließlich dieses Omelette mit Bacon (Räucherspeck) und Käse.

    Cheese bacon omelett

    Was benötigen wir also für eine Portion?

    4 – 5 Eier
    100 – 110g Speckwürfel
    1 bis 2 EL geriebenen Emmentaler
    1 TL Kräuter der Provence (TK)
    einen Schuss Milch
    sowie Salz und Pfeffer zum würzen
    und etwas Öl zum anbraten

    Eier aufschlagen und mit einer Gabel verquirlen, dabei mit Salz und Pfeffer sowie den Kräutern der Provence würzen und mit einem Schuss Milch strecken (das macht das Ganze schön saftig und locker). Abschließend noch den Käse einstreuen. In einer kleinen Pfanne die Speckwürfel dann für einige Minuten knusprig anbraten und schließlich die gewürzte Eimasse hinein gießen und auf mittlerer Stufe für mindestens vier bis fünf Minuten stocken lassen. Dabei gleich zu Beginn bevor die Masse zu fest wird kurz mit dem Kochlöffel durch rühren und ggf. die Speckwürfel etwas besser verteilen. Ist die Masse einigermaßen fest geworden lassen wir sie als ganzes auf einen flachen Teller gleiten, stülpen die Pfanne mit der Wölbung nach unten darüber und drehen alles dann mit einer schnellen Bewegung um damit nun auch die andere Seite noch einmal für einige Minuten anraten kann. Sobald auch die zweite Seite gut angebraten ist, können wir unser Omelett auch schon genießen.

    Cheese bacon omelett - CloseUp

    Das Ergebnis war ein würziger und luftig-lockerer Fladen gebratener Eimasse mit reichlich Speck einem ganz leichten Aroma von Käse. Bisher hatte ich immer nur Rührei gemacht, also die Masse auch nach dem Stocken weiter verrührt und so alles zerkleinert, aber so ein Omelette macht natürlich rein optisch schon viel mehr her und das Auge isst ja wie man weiß mit.

    Cheese bacon omelett - CloseUp II

    Das Ganze dauert insgesamt etwa nur zehn Minuten ist wie ich finde eine sehr schmackhafte Alternative zum sonst verzehrten belegten Brot. Wer mag kann auch gerne noch ein paar Zwiebeln oder einige Champignons mit anbraten – die Variationsmöglichkeiten sind sehr vielfältig wie ich finde. Und als Verwertung baldig ablaufender Eiervorräte eignet es sich natürlich auch vorzüglich. 😉

    In diesem Sinne: Guten Appetit

    Spaghetti alla carbonara – das Rezept

    Heute wagte ich mich mal an ein Traditionsgericht der italienischen Küche, Spaghetti nach Art der Köhler, besser bekannt als Spaghetti alla carbonara oder einfach Spaghetti carbonara. Der Legende nach soll es so heißen, weil die Stücke des reichlich verwendeten Pfeffers an die Rußstücke der Köhler erinnern, die sich dieses Gericht in ihren Arbeitspausen aus Nudeln, gebratenen Schinken und geriebenen Hartkäse zubereitet haben. Da das Rezept aber erst 1944 in Italien auftauchte ist es wahrscheinlicher, dass hier das es nach der Besetzung Roms durch die Allierten aus den Ei- und Schinkenrationen der amerikanischen GIs entstanden ist. Meine Interpretation umfasst dabei noch die Verwendung von etwas Sahne, was in den meisten der Rezepte die ich gelesen habe der Fall war, aber angeblich nicht ganz dem Original entspricht. Auf die Beigabe von Weißwein habe ich aber verzichtet, da ich keinen im Haus hatte.

    Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

    250 – 300g Spaghetti
    01 - Zutat Spaghetti

    3 Eigelb
    02 - Zutat Eigelb

    125g Schinkenwürfel
    03 - Zutat Schinken

    frisch geriebenen Parmesan
    04 - Zutat Parmesan

    50-60ml Sahne (fettreduziert wenn vorhanden)
    05 - Sahne

    frisch gemahlenen Pfeffer (der feine, vorgemahlene sieht unappetitlich aus und passt nicht so recht ins Gericht)
    06 - Zutat frisch gemahlener Pfeffer

    sowie etwas Salz und Muskatnuss zum weiteren würzen

    Zuerst bereiten wir einmal die Mischung zu aus der später die Sauce entstehen soll. Dazu verrühren wir die Eigelb mit der Sahne,
    07 - Eigelb und Sahne verquirlen

    würzen alles kräftig mit frisch gemahlenen Pfeffer, Salz und Muskatnuss
    08 - Mit Pfeffer Salz und Muskatnuss würzen

    und reiben eine kräftige Menge Parmesan hinein, den wir ebenfalls gut unterrühren.
    09 - Käse reiben und unterrühren

    Dann kochen wir die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser
    10 - Nudeln kochen

    und braten parallel den Speck knusprig an.
    11 - Speck knusprig anbraten

    Sind die Nudeln fertig gekocht, gießen wir sie ab und lassen sie kurz abtropfen – jedoch dürfen sie nicht mit kalten Wasser abgeschreckt werden!
    12 - Nudeln abießen

    Anschließend geben wir die Nudeln in eine große Schüssel und mischen sie mit der gewürzten Ei-Sahne-Masse.
    13 - Mit Eimasse vermengen

    Zum Abschluß geben wir noch die angebratenen Speckwürfel hinzu
    14 - Schinken addieren

    und vermengen alles sehr gut. Die Eimasse beginnt dabei durch die Hitze der Nudeln leicht zu stocken.
    15 - Gut verrühren

    Das wars dann auch schon – jetzt können wir das Gericht heiß servieren und noch mit etwas frisch geriebenen Parmesan garnieren.
    16 - Spaghetti alla carbonara - Gericht serviert

    Zwar hätte ich mit der Muskatnuss etwas sparsamer umgehen können, aber davon einmal abgesehen entsprach die Portion Spaghetti alla carbonara so ziemlich genau dem, wie ich es aus italienischen Restaurants kenne. Dabei gaben vor allem der frisch gemahlene Pfeffer und der ebenfalls frisch geriebene Käse dem Gericht die gewisse Geschmacksnote. Sehr lecker muss ich sagen.

    17 - Spaghetti alla carbonara - CloseUp

    Ob die Beigabe von Sahne natürlich unbedingt notwendig gewesen ist sei mal so dahin gestellt – ich denke man könnte auch darauf verzichten. Eine weitere Variation ist die Verwendung von ganzen Eiern – hier hätte ich jedoch eher Rührei-Nudeln als richtige Carbonara als Ergebnis erwartet – daher hatte ich mich für die Variante nur aus Eigelb entschieden. So also konnte ich mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments mal wieder sehr zufrieden geben – hat wirklich wunderbar geschmeckt.

    Guten Appetit

    Nachtrag 10. Oktober 2011: Habe mir die Reste am Montag Abend aufgewärmt und sie noch für gut befunden. Länger würde ich Carbonara aber aufgrund der verwendeten rohen Eigelbe die durch die Hitze der Nudeln ggf. nur gestockt und nicht gekocht sind nicht aufbewahren.

    Fischbrötchen mit Seelachs & Ei

    Fischbrötchen mit Seelachs mit Ei / Bun with coalfish & egg slices

    Verzehrt gestern Abend beim Fischerfest Bebra. War zwar etwas salzig, aber dennoch lecker. Ich bin mir aber ziemlich sicher dass der rötliche Lachs hier irgendwie gefärbt war. Denn wie wir ja wissen ist das was hier in Deutschland als Seelachs verkauft wird eigentlich vom Fisch der als Köhler oder Kohlfisch bekannt ist kommt. Der Begriff “Seelachs” ist hier nur ein Marketinginstrument der Fischindustrie. Und der Kohlfisch, der zur Familie der Dorsche gehört während die Lachse ja zu den Forellenartigen zählen, ist meines Wissens vom Fleisch her aber eher hell. Was liegt also näher als dass man hier eine kräftige Portion Lebensmittelfarbe dazu getan hat. Bei einem Brötchenstand auf einem Volksfest stelle ich natürlich keine hohen Ansprüche, aber erwähnen wollte ich es hier doch einmal.

    Gebratener Reis mit Ei & Lauchzwiebeln [05.07.2011]

    Auch heute wollte ich die Kalorienbilanz niedrig halten. Daher kam das traditionell-regionale Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln, ein Gericht welches ich hier, hier und hier schon mal in ähnlicher Form probiert habe, nicht in Frage. Das heutige Globetrotter-Angebot in Form von Gebratener Hähnchenbrust auf Rahmgemüse mit Butternudeln klang da schon besser, aber es ging noch kalorienärmer. Zum einen klangen die Gebackene Polentaschnitten mit feinem Ratatouillegemüse aus der Sektion Vitality sehr vielversprechend – so etwas hatte ich hier schon mal versucht – aber auch der Gebratene Reis mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen von der Asia-Theke kam in Frage, während des Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry mir wiederum etwas zu schwer erschien – auch wenn ein ähnliches Gericht mir hier schon einmal sehr gut geschmeckt hatte. Letztlich fiel meine Wahl auf das Reisgericht mit Eiern, das ich mir noch mit einem Becherchen Beerenkompott von der Dessert-Theke ergänzte.

    Gebratener Reis mit Ei & Gemüse / Fried rice with egg & vegs

    Das Ganze erwies sich als einfaches, aber angenehm würziges, vegetarisches Gericht aus gebratenem Reis, Rührei, Möhren, Erbsen, Lauchzwiebeln, Chinakohl, Maiskölbchens, Mungbohnenkeimlingen und einigen anderen Gemüsesorten. Von Erdnüssen selbst entdeckte ich nichts, aber die Sauce hatte eindeutig ein leichtes Erdnussaroma. Nichts besonderes, dafür aber lecker, einigermaßen sättigend und mit Sicherheit kalorienarm. Da konnte ich mir den recht süßen, aber an verschiedenen Beerensorten reichen Becher Kompott auch noch leisten. Hier dominierten Johannisbeeren und Erdbeeren, aber ich entdeckte auch Brombeeren und am Boden auch etwas klein geschnittene Aprikosenstücke. Alles in allem absolut in Ordnung.
    Bei den anderen Kantinengästen lag heute natürlich das Holzfällersteak am höchsten im Kurs und belegte ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Den zweiten Platz würde ich mit knappen Vorsprung den Asia-Gerichten zubilligen, auf Platz drei folgte die Hähnchenbrust mit Rahmgemüse. Somit erlangten die Polentaschnitten Platz vier. Hier also keine Überraschungen, das entsprach dem üblichen Verhalten – man kennt seine “Mitesser” ja inzwischen. 😉

    Mein Abschlußurteil:
    Gebratener Reis: ++
    Beerenkompott: ++