Gemischtes Gulasch mit Rotkraut & Klößen [27.03.2016]

Mixed goulash with red cabagge & dumplings / Gemischter Gulasch mit Rotkraut & Klößen

Zum heutigen Ostersonntag hatten wir uns mal nicht für das sonst so gern an diesem Datum zubereitete Lamm entschieden, sondern für einen gemischten Gulasch aus Stücken von Schweine- und Rindfleisch, den wir mit Paprika und frischen Champignons verfeinerten. Dazu gab es mit gerösteten Brotkrumen gefüllte Kartoffelklöße und mit Apfelstückchen versetztes Rotkraut. Ich persönlich hätte die Sauce vielleicht noch etwas dickflüssiger gemacht, aber ansonsten ein wirklich leckeres Mittagsmahl für einen Feiertag wie heute.

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [16.03.2015]

Hätte ich nicht erst gestern die letzte Portion von meinem Zander auf Fenchelgemüse in Safransauce vom Wochenende verzehrt, hätte ich heute wohl zum Zarten Seelachsfilet auf Orangenratatouille und Reis bei Vitality gegriffen. Der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce reizten mich außerdem auch nicht besonders. So aber griff ich zum Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region. Gemüse oder noch einen Salat brauchte ich dazu nicht, aber ich griff noch zu einem Becherchen Vanillepudding mit Schokocreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork roast in dark beer sauce with cole slaw & potato dumpling / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Krautsalat & Kartoffelknödel

Die Sauce war heute zwar mal wieder recht dünn geraten, fast wie Wasser, was ich bei Saucen ja gar nicht so mag. Dass sie mit Dunkelbierhergestellt worden war, konnte man aber geschmacklich erahnen und das passte gut zu dem etwa fingedicken Stück Schweinebraten, der sowohl aus zarten als auch aus etwas festeren und leicht trocknen Stellen bestand. Das war bei einem Schweinebraten aber nicht anders zu erwarten, ich war sowohl was Größe als auch was Qualität des Fleisches anging sehr zufrieden. Beim Krautsalat merkte man sofort dass es sich nicht um einen fertig gekaufte, sondern frisch zubereitete, knackige Variante handelte, die mit Essig und einigen Kümmelsamen angemacht war. Nur etwas größer hätte die Portion gerne sein können. Und auch am großen, mit angerösteten Brotwürfeln gefüllten Kartoffelknödel gab es nichts auszusetzen. Abgesehen von der Sauce also ein sehr gelungenes Mittagsmahl, dass ich mit dem cremigen Vanillepudding samt seinem Deckel aus schokoladiger Creme sehr schmackhaft abschloss.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Schweinebraten heute mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf Platz zwei folgten heute erneut die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger auf fremden Tabletts sah als den heute drittplatzierten Seelachs mit Orangenratatouille. Knapp dahinter auf Platz vier folgte schließlich der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: +
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++
Vanillepudding mit Schokocreme: ++

Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut & Kartoffelknödel [08.03.2016]

Heute machte mir unser Betriebsrestaurant ein Angebot, dass ich leider nicht ablehnen konnte, denn es stand eine Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut und Kartoffelknödel im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte. Hätte es dieses Gericht nicht gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei der Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat zugegriffen, die es im Abschnitt Vitality gab, denn das Rindergeschnetzelte in Pfefferrahmsauce und Kroketten bei Globetrotter sagte mir weniger zu, ebenso wie die Asia-Thai-Gerichte wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. So aber blieb mir nichts anderes als zur Entenkeule zu greifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Waldbeerenquarkcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Braised duck leg with orange thyme sauce, red cabbage & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut & Kartoffelknödel

Unter der kräftig-pikant gewürzten und schön knusprigen Haut der Entenkeule fand sich heute angenehm viel zartes und recht saftiges Fleisch, dass sich auch einigermaßen leicht mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dazu passte die geschmacksintensive Sauce, die fruchtiges Orangenaroma mit einem Hauch Thymian kombinierte, die jedoch für meinen Geschmack etwas dünn geraten war. Einzig beim Blaukraut muss ich heute ein wenig Kritik anbringen, denn es hatte einen etwas zu säuerlichen Geschmack, so als wäre der Koch beim Zugeben von etwas Speise-Essig zu großzügig vorgegangen. Der große Knödel, der mit angerösteten Brotkrumen gefüllt war, erwies sich aber als in Ordnung, auch wenn er noch einen kleinen Deut lockerer hätte sein können – aber ich will in einer Großküche wie unserem Betriebsrestaurant auch nicht zu viel verlangen. Und auch der kleine Becher Waldbeerenquarkcreme, der mit Sahne, einer Scheibe Kiwi und einem Ornament aus dunkler Schokolade garniert worden war, erwies sich heute endlich mal wieder als gute Wahl, denn dank zahlreicher in die Creme eingerührter Fruchtstücke besaß er ein intensives Beeren-Aroma.
Wie nicht anders zu erwarten, lag die Entenkeule heute auch bei den anderen Gästen besonders hoch in der Günst und konnte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala unangefochten für sich eroberen. Auf Platz zwei schienen mir heute die Asia-Thai-Gerichte zu folgen, die ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts meiner “Mitesser” gesehen zu haben als das somit drittplatzierte Rindergeschnetzlte mit Kroketten. Die Ofenkartoffel landete folglicherweise auf dem vierten Platz, was für ein vegetarisches Gericht ja nicht ungewöhnlich ist.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Orangen-Thymian-Sauce: ++
Blaukraut: +
Kartoffelknödel: ++
Waldbeerenquarkcreme: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [09.02.2016]

Heute ging das Fisch-Special zwar weiter und die angebotenen Spaghetti Vongole mit Broccoli, würzigem Tomatenragout und Parmesan sahen auchgut aus, aber ich verspürte leider wenig Lust auf Nudeln. Außerdem hatte man statt echter Venusmuscheln wieder einmal “nur” Miesmuscheln verarbeitet. Blieben also noch die Asia-Thai-Gerichte wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce, der Schweinebraten in Dunkelbiersauce, Kartoffelknödel und hausgemachter Krautsalat bei Tradition der Region und das Putengeschnetzelte in fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter. Und am meisten sprach mich davon der Schweinebraten an, den ich mir auf dem Weg zu Kasse noch mit einem Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat

Die Scheibe Schweinebraten erwies sich schon einmal als angenehm zart, saftig und nicht zu fett, so wie ich es mir von einem guten Schweinebraten wünsche. Gemeinsam mit der überaus würzigen Dunkelbiersauce, dem männerfausgroßen, mit angerösteten Semmelbröseln gefüllten Kartoffelknödel und der etwas klein geratenen, dafür aber überaus schmackhaft mit Kümmel gewürzten Portion Krautsalat ergab sich so ein deftiges und leckeres Mittagsgericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Und auch der heute mal sehr kreativ geschichtete Becher aus schmalen Schichten von roter Grütze und Milchreis erfüllte meine Erwartungen in vollem Maße.
Natürlich lag der Schweinebraten auch bei den anderen Gästen heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um Platz zwei lieferten sich das Putengeschnetzelte und die Spaghetti ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Spaghetti knapp für sich entscheiden konnten und der Geflügelgericht somit auf den dritten Platz verwiesen. Auf einem guten vierten Platz folgten die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++
Milchreis & rote Grütze: ++

Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [26.11.2015]

Heute fand sich ein Gericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant, das mich die anderen Angebot wie den Knusprigen Kartoffelrösti mit frischem Marktgemüse und Sauce Hollandaise bei Vitality, den Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce links liegen ließ. Ich spreche von einer Frisch gebratenen Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel, die man heute im Abschnitt Tradition der Region anbot. Und obwohl bereits Gemüse in Form des Blaukrauts beim Hauptgericht beilag, ergänzte ich das Gericht noch mit einem bayrischen Krautsalat von der Salattheke, außerdem landete noch ein Becherchen Brombeerquark aus dem heutigen Dessert-Angebot auf meinem Teller.

Duck leg with red cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Auf den ersten Blick sah die Entenkeule ein wenig mickrig aus, aber die Fleischausbeute war doch angenehm ergiebig und das Fleisch ließ sich auch mit Messer und Gabel gut vom Knochen lösen. Da kann man problemlos darüber hinweg sehen, dass die Keule bereits ganz leicht abgekühlt war. Zum Glück hatte man eine dünne, milde Sauce mit serviert, denn das Fleisch alleine wäre sonst wohl etwas trocken gewesen. Dazu der mit einigen gerösteten Brotstückchen gefüllte, mehr als männerfaustgroße Kartoffelknödel und die großzügige Portion würzigen Apfel-Blaukrauts machten das Gericht zu einem wirklichen Genuss. Und auch am mit einigen Speckwürfelchen und etwas Kümmel versetzten Krautsalat auf bayrische Art gab es nichts auszusetzen. Einzig beim Dessert muss ich heute – mal wieder – ein wenig in der Wertung abziehen, denn es fehlte im dieses Mal wieder etwas an fruchtigem Aroma.
Natürlich lag die Entenkeule heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz weit vorne und ich übertreibe wohl nicht wenn ich sage, dass vermutlich 2/3el des Gäste bei diesem Gericht zugegriffen hatten. Auf Platz zwei folgte der Szegediner Gulasch und den dritten Platz teilten sich schließlich Kartoffelrösti mit Marktgemüse und die Asia-Gerichte, bei denen ich auch heute keinen Favoriten ausmachen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++
Brombeerquark: +