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Griechischer Gemüsetopf [26.04.2012]

Thursday, April 26th, 2012

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce sowie Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce lockte, fanden sich auf der regulären Speisekarte neben Nürnberger Rostbratwürsten mit Sauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und Gratinierten Canneloni mit Fleischfüllung und Tomatensauce bei Globetrotter auch ein Griechischer Gemüsetopf mit Fladenbrot in der Sektion Vitality. Und genau dieser Gemüsetopf sagte mir heute am meisten zu, natürlich auch weil er versprach mit 534 kcal angenehm leicht zu sein. Also holte ich mir dieses Angebot auf mein Tablett und ergänzte es noch durch eine Schale Fruchtsalat als Nachtisch.

Griechischer Gemüsetopf

Zuerst erschien mir die Portion recht klein, doch der Eindruck täuschte glücklicherweise aufgrund des recht großen Behältnisses. Die bunte Mischung aus Erbsen, Möhren, Blumenkohl, Broccoli, Auberginen, Zucchini und natürlich – um es griechisch zu machen – schwarzen Oliven und Schafskäse mit angenehm geringer, aber ausgewogener Menge Flüssigkeit erwies sich als angenehm würzig, schmackhaft und sättigend. Ich was sehr zufrieden mit diesem leckeren Eintopf. Einzig bei dem mit reichlich Sesamkörnern garnierte Stück Fladenbrot musste ich einen kleinen Abzug geben, da es sich hier eindeutig um aufgetoastete Ware handelte die an den Ecken und Rändern zumal recht hart geworden war. Die Schale Fruchtsalat aus Apfel, Melone, Ananas und Birne war, gab aber trotz eindeutiger Apfellastigkeit keinerlei Grund zur Kritik – sie erwies sich als angenehm lecker und frisch und erfüllte somit alle daran gestellten Erwartungen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lagen heute aber die Nürnberger Rostbratwürstel meinem Meinung Eindrucks nach am höchsten in der Gunst und landete somit auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei landeten schließlich die Asia-Gerichte, gefolgte von den Canneloni auf Platz drei, die aber nur mit knappen Vorsprung vor dem für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich beliebten Griechischen Gemüsetopfes. Ich hatte die Canneloni ja eher höher platziert erwartet, aber hier hatte das Kantinenpublikum zumindest während meines Aufenthaltes anders entschieden.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Fladenbrot: +
Obstsalat: ++

Hähnchenkeule mit Paprikasauce [19.03.2012]

Monday, March 19th, 2012

Als erstes fiel mir heute natürlich die als Sonderangebot auf der Speisekarte auftauchende Lachspinatlasagne mit Tomatenbasilikumsauce auf, wohl die Reste des Gerichts das ich bereits am Freitag probiert hatte. Das klang natürlich verlockend, aber ich wollte dann doch nicht schon wieder das selbe wie am Freitag wählen, daher sah ich mich in den anderen Bereichen um. An der Asia-Thai-Theke fanden sich zum Beispiel Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia- Thai Gemüse nach Namainh-Art und auch Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry, was beides schon mal ganz gut klang. In der regulären Küche wären was die Nährwerte anging natürlich die vegetarischen Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis aus der Sektion Vitality gewesen. Doch mir war irgendwie nach Fleisch, wobei mir aber das traditionell-regionale Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacken dazu Pommes frites wiederum zu kalorienreich zu erschien. Also entschied ich mich für das heutige Angebot im Bereich Globetrotter, wo heute Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis das mir ein guter Mittelweg erschien. Dazu gesellte sich noch ein kleines Becherchen Milchreis mit Obstsalat von der Dessert-Theke.

Hähnchenkeule mit Paprikasauce

Zu einer reichlich Fleisch und würziger Haut versehenen, gebratenen Hähnchenkeule fanden sich mit einer fruchtig-würzigen Paprika-Tomatensauce versehene, große Portion von Curryreis als Sättigungsbeilage. Nach einer würzigen Currymischung schmeckte dieser aber wie üblich nicht, sondern eher wie normaler geschälter Reis den man vermutlich mit Kurkuma gefärbt hatte. Die Zusammenstellung war einfach, aber dennoch sehr lecker. Von der Menge her war es auch vollkommen ausreichend um satt zu werden. Dennoch genoss ich natürlich noch das Becherchen, das zu zwei Dritteln mit einem kaum gesüßten Milchreis und zu einem Drittel mit mundgerecht geschnittenen Stücken von Apfel, Birne, Melone und Weintraube gefüllt war. Das ergab ein schmackhaftes und nicht allzu süßes Dessert.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute aber ganz wie es zu erwarten gewesen war das Schweinesteak “Tessin” heute mit deutlichen Vorsprung vor den anderen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten heute mal wieder die Asia-Gerichte, aber nur mit hauchdünnen Vorsprung vor der Hähnchenkeule auf Platz drei. Platz vier belegte schließlich die Lachspinatlasagne und Platz fünf die Mexikanischen Chililinsen. Ich hatte zwar erwartet dass die Lachsspinatlasagne etwas höher platziert werden würde, aber hier teilten wohl viele meine Meinung bezüglich der Resteverwertung. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Paprikasauce: ++
Curryreis: ++
Milchreis mit Obstsalat: ++

Forelle “Müllerin Art” mit Kräuterkartoffeln [02.03.2012]

Friday, March 2nd, 2012

Nachdem ich ja gestern bereits Asiatisch gespeist hatte, ließ ich das dortige Angebot in Form von Lu Han Zai – Gebratenes Chinagemüse in Spezialsauce und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer mal außen vor und konzentrierte mich auf die reguläre Küche. Dort fanden sich auch gleich einige verlockende Angebote, von denen ich eigentlich nur die Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region ablehnte, da ich ja keine Süßspeisen als Hauptgericht mag. Aber sowohl das zusätzliche Tagesangebot in Form von Geflügelgeschnetzeltem mit Knöpfle als auch die Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix bei Vitality als auch die in der Abteilung Globetrotter angebotene Forelle “Müllerin Art” mit Kräuterkartoffeln erschienen mir alle sehr verlockend. Dass ich dann zu dem Fischgericht griff lag nicht nur daran dass diese Zusammenstellung eher selten angeboten wird, ich hatte auch irgendwie Lust auf ein Fischgericht. Zwar wollte ich ja eigentlich auf Desserts verzichten, aber da heute mal wieder frischer Obstsalat angeboten wurde machte ich hier mal eine Ausnahme.

Forelle "Müllerin Art" mit Kräuterkartoffeln / Trout meuniere (panfried) with herb potatoes

Darüber dass man die Zitronenscheiben, die auf dem doppelten Forellenfilet ruhten, mit gebraten worden waren kann man ja streiten. Ich bevorzuge es bei Fisch eigentlich eher wenn man sich frische, saftige Zitronenscheiben dazu nehmen kann und anschließend seinen Fisch damit garnieren kann, doch darauf musste ich heute dann doch verzichten. Dafür gab es aber an den beiden knusprigen, zumindest von einer Seite scheinbar mit einer dünnen Panade versehenen Forellenfilets aber zum Glück absolut nichts auszusetzen. Zwar fanden sich einige winzige Gräten, dünner als ein menschliches Haar, darin, aber aufgrund ihrer winzigen und weichen Struktur konnte ich mir das entfernen sparen und sie mit verspeisen. Dazu hatte man als Sättigungsbeilage einige kleinere Salzkartoffeln mit auf den Teller gemacht, die zwar scheinbar ein klein wenig zu lang gekocht worden waren da sie schon etwas zerfielen, aber dafür tatsächlich ein leichtes, angenehmes Kräuterarome aufwiesen. Über die Kartoffeln hatte man schließlich noch eine dünne, mit einigen Tomatenstückchen versehene Sauce gegeben, die aber nur leicht gewürzt war und geschmacklich meiner Meinung nach kaum ins Gewicht fiel. Ich fand die Zusammenstellung auf jeden Fall geschmacklich doch sehr gelungen, auch wenn man an der Präsentation durchaus noch arbeiten könnte. Der Obstsalat, der aus Stücken von Äpfeln, Birnen, Melonen, Orangen und Weintrauben bestand, bot schließlich einen leckeren Abschluss des heutigen Mittagsmahles.
Und obwohl die Asia-Gerichte eng auf lagen, gewann die Forelle nach Müllerin Art (was nur bedeutet dass man sie in Mehl geschwenkt, gebraten und mit Zitronensaft beträufelt hatte) heute das Rennen um den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch die Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste erstellte. Nach den Asia-Thai-Gerichten auf Platz zwei folgte schließlich das Geflügelgeschnetzelte, auf Platz vier die Hähnchenbrust mit Mangold un Paprika. Auf Platz fünf folgte schließlich die Dampfnudel. Somit ergab sich mal wieder eine recht übliche Platzierung die wohl keiner weiteren Erläuterung bedarf.

Mein Abschlußurteil:
Forelle “Müllerin Art”: ++
Kräuterkartoffeln: ++
Sauce: ++
Obstsalat: ++

Spagehtti in Gemüse-Muschelragout [23.02.2012]

Thursday, February 23rd, 2012

Mein erster Gedanke war es, heute mal wieder bei der Farmerkartoffel in Sauerrahm und Blattspinatgemüse bei Vitality zuzuschlagen, da dieses eindeutig das leichteste der angebotenen Gerichte zählte. Naja, vielleicht kam das Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce, das neben Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde dem Nährwerttechnisch noch recht nahe. Der traditionell-regionale Burgunderbraten mit Kartoffelknödel und Rotweinsauce und die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreisbei Globetrotter lagen aber auf jeden Fall darüber. Doch meine Pläne wurde schließlich davon durchkreuzt, dass man heute erneut Spaghetti mit Gemüse-Muschelragout als zusätzliches Sonderangebot auf dem Speiseplan standen – meine zweite Wahl von gestern. Diese Chance konnte ich mir unmöglich entgehen lassen, also wählte ich dieses Gericht. Eigentlich wollte ich ja ab heute auch Desserts verzichten, doch da es heute einen einfachen Obstsalat gab. Dieser erschien mir dann doch noch vertretbar, also landete auch dieser noch auf meinem Tablett – zumal die Nudelportion nicht gerade riesig erschien.

Spagehtti in Gemüse-Muschelragout

Aber trotz der eher kleinen Portion der Spaghetti samt Sauce, die man mir aufgemacht hatte, gab es was Geschmack und Qualität anging absolut nichts zu meckern. Neben den al-dente gekochten, heißen Nudeln fand sich auf dem Teller eine fruchtige und nur milde gewürzte Sauce darauf, die wohl primär aus Tomaten gemacht worden war, ich meinte aber auch winzige Stücke von Zucchini darin entdecken zu können. Gerade dadurch dass sie nur mild gewürzt war, kam auch besonders gut der leicht fischig Geschmack der zarten Muscheln zur Geltung, die sich in angenehm großer Anzahl darin fanden. Fand ich sehr gelungen und es bleibt mir die Hoffnung, dass dieses Gericht vielleicht Aufnahme in die reguläre Karte erhält und dadurch öfters als nur Aschermittwoch und den Folgetag angeboten wird. Dass es sich hier um Resteverwertung handelte hatte geschmacklich wie ich fand keinerlei Auswirkung. Und auch der Obstsalat, der neben Stücken von Äpfeln auch Birne,Pflaume, Melone, Traube, Ananas und Kiwi enthielt, gab keinerlei Grund zur Kritik.
Bei den anderen Kantinengästen lagen heute aber recht deutlich die Bifteki mit leichtem Vorsprung auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt von Burgunderbraten und Muschel-Spaghetti, die sich heute meiner Ansicht nach den dritten Platz teilen mussten. Auf Platz vier folgte dann, obwohl für ein rein vegetarisches Gericht sehr beliebt, schließlich die Farmerkartoffel mit Blattspinat. Vielleicht treten ja einige der anderen Gäste in der Fastenzeit tatsächlich etwas kürzer, aber das wird sich wohl erst im Laufe der nächsten Tage zeigen. Ich werde es auf jeden Fall mal beobachten. 😉

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti: ++
Gemüse-Muschelragout: ++
Obstsalat: ++

Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt [14.12.2011]

Wednesday, December 14th, 2011

Obwohl mit einem Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis bei Vitality oder Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce zwei durchaus interessante Fischgerichte auf der Karte zu finden waren, wich ich heute mal von meinem normalerweise für Mittwoch üblichen Vorgehen ab und griff bei einem der anderen Angebote zu. Aber nicht das Feng shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Curry Sauce von der Asia-Thai-Theke oder die Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle bei Globetrotter sondern die 3 Stück Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt auf buntem Rahmgemüse bei Tradition der Region erweckte heute meine größte Aufmerksamkeit. Also schlug ich heute mal hier zu und ergänzte es diese noch mit einem Becherchen frischem Obstsalat von der Dessert-Theke.

Kartoffeltaschen mit Frischkäse / Potato pockets stuffed with cream cheese

Auf einer bunten Auswahl von verschiedenen Gemüssorten wie Erbsen, Möhren, Blumenkohl und Bohnen in würziger Rahmsauce hatte die Küchenkraft drei knusprige Rollen aus grob zerkleinerten Kartoffeln in deren Mitte man einen zwar recht fest geratene, dafür aber mit einer bunten Auswahl an würzigen Kräutern versehene Frischkäsemischung platziert. Nichts besonderes ausgefeiltes oder außergewöhnliches, aber doch immer wieder sehr lecker. Dass hier das Fleisch fehlte nahm ich dabei billigend in Kauf. Und auch der der kleine Obstjoghurt mit Stücken von Apfel, Birne, Melone, Trauben, Sternfrucht und Orangen gab mal wieder keinen Grund zur Kritik.
Am Beliebtesten war heute jedoch eindeutig die Putenoberkeule in Orangenrahmsauce, der ich somit ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei kamen schließlich wieder die Asia-Gerichte, gefolgt von den Kartoffeltaschen die ich meinte noch etwas häufiger gesehen zu haben als das Barschfilet dem ich somit den Platz vier zubilligen würde.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffeltaschen mit Frischkäse: ++
Rahmgemüse: ++
Obstsalat: ++

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce [09.12.2011]

Friday, December 9th, 2011

Heute fiel mir die Auswahl aus dem Speiseangebot recht leicht, denn sowohl der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei den traditional-regionalen Gerichten als auch der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce bei Globetrotter sagten meinem Geschmack nicht zu, ebenso wie die Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke. Einzig die Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry oder das Steak von der Pute in Honig-Pfeffer-Sauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren kamen also heute in Frage. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Putensteak das ich noch mit einem Becherchen Obstsalat mit Quark komplettierte.

Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce

Zwar hätte die Fleischportion gerne ein Stückchen größer sein können, aber davon abgesehen fand ich keinen weiteren Grund Kritik an dieser Zusammenstellung zu üben. Das dünn geklopfte Putensteak erwies sich als angenehm zart und gut durchgebraten. Dazu gab es eine süß-scharfe, dickflüssige Sauce mit grob gemahlenen schwarzen Pfefferkörnern die geschmacklich wie ich fand wunderbar zu dem Putenfleisch passte, sowie eine große Portion etwas grober gestampftes Kartoffelpüree, das mit reichlich Möhrenstreifen und Knollenselleriestückchen versehen war. Eine schmackhafte Kombination, welche die Beigabe von zusätzlichen Gemüse zumindest teilweise ersetzte. Sehr lecker wie ich fand und mit gerade mal 439kcal pro Portion auch angenehm leicht. Und der Obstsalat aus Trauben, Äpfeln, Orangen, Birnen und Melone in einer leicht süßen Quarkzubereitung gab schließlich einen ebenfalls sehr schmackhaften Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Bei den meisten anderen Kantinengästen sah ich aber heute das Seelachsfilet mit Kartoffelsalat auf den Tabletts, dem ich daher natürlich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, auf Platz drei folgte das Putensteak in seiner Honig-Pfeffer-Sauce und auf Platz vier schließlich der Apfelstrudel. Eine klassische Platzierung für solche eine Gerichte-Kombination, der man glaube ich nichts mehr hinzufügen braucht. 😉

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffer-Sauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren und Sellerie: ++
Obstsalat mit Quark: ++

Phoaxao – Gebratene Reisnudeln nach Namainh-Art [29.08.2011]

Monday, August 29th, 2011

Am ehesten hätte mich aus dem Bereich der regulären Küche heute die Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis in der Abteilung Globetrotter gereizt, ein Gericht dass ich in ähnlicher Form hier, hier und hier bereits versucht hatte. Das traditionell-regionale Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes Frites, welches hier mein schon einmal mein Tablett geziert hatte, war mir eindeutig zu kalorienreich und die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis sprachen mich visuell nicht so an. Und ich war auch drauf und dran bei der Hähnchenkeule zuzugreifen als ich in der Asia-Thai-Theke neben dem Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry (welches wir von hier und hier schon kennen) entdeckte ich auch mal wieder Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai-Gemüse nach Namainh-Art, ein Gericht dass ich meines Wissens noch nicht versucht hatte. Also schlug ich heute mal hier zu und ergänzte das Ganze mit einem Glückskeks und einem Becherchen Fruchtsalat als Nachtisch. Bei Reisnudeln verzichtete ich aber auf eine Schale Reis.

Phoaxao - Fried rice noodles Namainh style

Das Gericht war zwar “nur” vegetarisch, aber aber dafür sehr reichhaltig an verschiedenen Gemüsesorten. Ich entdeckte neben Lauch, Sellerie, Mu-Err-Pilze, Möhren, Blumenkohl, Paprika und Schoten um nur die Hauptbestandteile zu nennen – alles angerichtet in einer pikanten Sauce, die geschmacklich etwas an Sojasauce mit zusätzlichen Gewürzen erinnerte. Was genau diese Namainh-Art ausmacht konnte ich allerdings trotz Recherche im Internet nicht feststellen. Gemeinsam mit den dünnen, leckeren Reisnudeln ein schmackhaftes, würziges und sättigendes Gericht, mit dem ich trotz des fehlenden Fleisches sehr zufrieden war. Und beim der Glückskeks und der Obstsalat aus Apfel, Birne, Trauben, Pfirsich und Melone gab es nichts zu meckern. Ein leichtes und trotzdem vollkommen ausreichendes Mittagsmahl.
Bei den anderen Kantinengästen lag die die Präferenz heute eindeutig beim Schweinesteak Tessin, auf Platz zweiter allgemeinen Beliebtheitsskala folgten aber schon die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der Hähnchenkeule auf Platz drei und schließlich den Chili-Linsen. Das entsprach auch meinen Erwartungen – nur bei Platz zwei und drei war ich nicht ganz sicher gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Phoaxao: ++
Obstsalat: ++

Barschfilet in Weißweinsauce [27.07.2011]

Wednesday, July 27th, 2011

Fischtag! Wie jeden Mittwoch wollte ich natürlich auch heute wie üblich bei Fisch- oder Meeresfrüchten zuschlagen. Dazu standen zum einen Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce zur Auswahl, ein Angebot welches ich hier und hier genutzt hatte und das neben Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Zum anderen gab es in der Sektion Vitality heute aber auch ein Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Boullionkartoffeln, ein Gericht welches ich übrigens hier auf dem Tablett gehabt hatte. Das Halbe Grillhähnchen mit Pommes Frites und Ketchup aus der Abteilung Globetrotter und die traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln kamen für mich nicht in Frage, auch wenn mich die Käsespätzle welche mir hier schon einmal geschmeckt haben durchaus reizten. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Fruchtsalat von der Dessert-Theke auf mein heutiges Tablett.

Barschfilet in Weißweinsauce / Perch filet with white wine sauce

Zwar fanden sich an einen schmalen Seite des zarten und lockeren, gedünsteten Barschfilets zwei winzige Gräten, aber bei Fisch muss man mit so etwas immer rechnen, daher lasse ich das nicht negativ in die Wertung einfließen. Das angenehm große Stück Fisch war in einer Dill-Weißweinsauce angerichtet, die meiner Meinung nach geschmacklich sehr gut dazu passte. Gemeinsam mit den kleinen Boullionkartoffeln und den Pariser Karotten ergab alles ein wirklich leckeres Mittagsgericht, das sich mit 417kcal pro Portion auch noch als angenehm leicht herausstellte. Der kleine Becher aus frisch wirkenden Stücken von Apfel, Birne, Melone, Aprikose sowie blauen Trauben bot schließlich einen ebenfalls leichten und schmackhaften Abschluss.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer aus der Häufigkeit der Gerichte bei den anderen Kantinengäste zusammenstellte, lag heute natürlich das Grillhähnchen mit klarem Vorsprung auf Platz eins. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt von den Käsespätzle auf Platz drei, die noch knapp vor dem Barschfilet rangierte. Das entsprach auch meinen Erwartungen – ich kenne ja die Vorlieben des Kantinenpublikums.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Bouillionkartoffeln: ++
Pariser Möhren: ++