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Paprika-Zwiebel-Pizza mit Salami & Feta – das Rezept

Friday, July 10th, 2020

Auch den heutigen Freitag verbrachte ich wieder in Homeoffice und aufgrund der beschränkten Zeit die ich an solchen Tagen zum Mittagessen habe scheint sich der Freitag zu meinem neuen Pizzatag zu lancieren. Ich hatte noch immer etwas Pizzasauce im Kühlschrank, hatte mir Teig besorgt und nutzte ansonsten was der Kühlschrank so hergab, um die Pizza zu belegen. Heute waren das zwei kleine Paprika in den Farben rot und gelb, die ich noch übrig hatte, außerdem Salami, natürlich Mozzarella und noch etwas gewürfelten Feta, der von meiner Broccoli-Pizza von letzter Woche noch übrig war. Außerdem entschied ich noch eine in rote Zwiebel hinzuzufügen. Nur beim Teig hatte ich dieses Mal wohl etwas daneben gegriffen, denn ich hatte eine Rolle Flammkuchenteig anstatt des regulären Pizzateigs erwischt. Dieser war etwas dünner, aber das erwies sich trotz der reichhaltigen Belags nicht als Nachteil für das Endergebnis. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, auch diese Pizza hier einmal kurz vorzustellen.

  • 1 Rolle Pizza- oder Flammkuchenteig
  • 2 Paprika (z.B. rot & gelb)
  • ca. 120ml Pizzasauce (Rezept)
  • 200g Mozzarella
  • 15 Scheiben dünn geschnittener Salami
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 2 Handvoll Feta
  • Beginnen wir damit, die Paprika zu waschen, zu entkernen und in dünne Streifen
    01 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell pepper in slices

    sowie die Zwiebel zu schälen und in Spalten zu schneiden.
    02 - Rote Zwiebel in Spalten schneiden / Cut red onion in wedges

    Anschließend erhitzen wir etwas Öl in einer kleinen Pfanne,
    03 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat oil in pan

    dünsten zuerst die Zwiebelspalten einige Minuten an,
    04 - Rote Zwiebel andünsten / Braise red onion

    stellen sie dann bei Seite
    05 - Angedünstete Zwiebel bei Seite stellen / Put braised onion aside

    und dünsten anschließend die Paprikastreifen ebenfalls kurz an
    06 - Paprika andünsten / Braise bell pepper

    um sie dann auch bei Seite zu stellen und etwas abkühlen zu lassen.
    07 - Angedünstete Paprika bei Seite stellen / Put braised bell pepper aside

    Ich hatte für das getrennte andünsten entschieden, weil Zwiebel deutlich als Paprika und ich das Gemüse nicht über “überdünsten” wollte. 😉

    Während der Ofen dann auf 220 Grad vorheizt, rollen wir den Teig auf das Backblech aus, bestreichen es mit der Pizzasauce,
    08 - Teig mit Pizzasauce bestreichen / Spread with pizza sauce

    streuen darauf großzügig den geriebenen Mozzarella,
    09 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    legen die Salamischeiben auf,
    10 - Salami auflegen / Add salami

    verteilen darüber die angedünsteten Paprikstreifen,
    11 - Paprikastreifen hinzufügen / Add bell pepper slices

    geben darauf die ebenfalls angedünsteten Spalten der roten Zwiebel
    12 - Zwiebel verteilen / Spread onion

    und garnieren alles mit dem gewürfelten Feta.
    13 - Feta aufstreuen / Intersperse feta

    Ich hatte einen kleinen Rest Mozzarella übrig, den ich noch oben auf streute, da es sich nicht lohnte den zurück in den Kühlschrank zu stellen.
    14 - Mehr Mozzarella hinzufügen / Add more mozzarella

    Nachdem wir den Belag dann etwas angedrückt haben
    15 - Belag andrücken / Flatten toppings

    schieben wir das Blech dann eine Schiene unterhalb der Mitte für 20-25 Minuten in den Ofen.
    16 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald der Käse geschmolzen ist und den gewünschten Bräunungsgrad angenommen hat, können wir das Blech wieder entnehmen
    17 - Bell pepper onion pizza with salami & feta - Finished baking / Paprika-Zwiebel-Pizza mit Salami & Feta - Fertig gebacken

    und können die Pizza dann mit dem Pizzaroller zerteilen, evtl. mit etwas in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel garnieren und schließlich servieren und genießen.
    18 - Bell pepper onion pizza with salami & feta - Served / Paprika-Zwiebel-Pizza mit Salami & Feta - Serviert

    Ich fand das die Kombination aus Paprika und Zwiebel wunderbar mit dem “Grundbelag” aus Tomatensauce Käse und Salami harmonierte. Leicht würzig, aber auch mit einer fruchtigen Note. Und die rote Zwiebel, die ja etwas milder ist als eine helle Küchenzwiebel passte auch sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition, die sehr passend durch den leicht salzigen Feta abgerundet wurde. Dadurch dass sie Paprika- und Zwiebelstreifen vorher angedünstet waren, ließen sie sich außerdem leichter schneiden und beißen, was verhinderte dass man beim Essen einen Teil des Belages vom teig zieht, weil der Streifen nicht richtig durchtrennt wurde und noch teilweise am restlichen Belag hängt. Und auch der wunderbar dünne Teig harmonierte wunderbar mit dem darauf aufgebrachten Belag. Insgesamt also eine weitere sehr leckere Pizzakomposition. Ich muss mich aber mal langsam wieder von der Salami als Fleischkomponente beim Belag etwas lösen, es gibt doch noch so viele interessante Alternativen. Aber auch einer vegetarischen Pizza will ich mich nicht ganz verschließen. Mal sehen was mir so bis zum nächsten “Pizza-Freitag” einfällt. Oder ob ich mir eine komplett andere Alternative ausdenke. Wie dem auch sei, ich werde dann natürlich hier darüber berichten. 😉

    19 - Bell pepper onion pizza with salami & feta - Seitenansicht / Paprika-Zwiebel-Pizza mit Salami & Feta - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Einfache Pepperoni Salami Pizza – das Rezept

    Saturday, June 20th, 2020

    Da ich im Kühlschrank noch ein Rolle Pizzateig fand die genau heute ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritt, entschloss ich mich dazu mir heute mal wieder eine schnelle und einfache Pizza zuzubereiten. Glücklicherweise hatte ich noch neben geriebenen Mozzarella auch noch etwas Pepperoni Salami im Kühlschrank, die sich wunderbar als Belag eigneten. Somit stand einer schnell zubereiteten Pizza mit selbst gemachter Pizza-Sauce nichts im Wege.

    Was benötigen wir also für ein Blech?

    Für die Pizzasauce

  • 1 Dose Tomaten
  • 2-3 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 1/2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 größere Zehe Knoblauch
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1/2 Teelöffel getrocknetes Oregano
  • 1/2 Teelöffel getrocknetes Basilikum
  • 1/4 Teelöffel Thymian
  • Salz und Pfeffer zum abschmecken
  • Außerdem benötigen wir:

  • 1 Rolle Pizzateig
  • 130-150g geriebenen Mozzarella
  • 15 Scheiben Pepperoni Salami
  • 2-3 Streifen Räucherschinken
  • Evtl. 1-2 Stängel Frühlingszwiebel zum garnieren
  • Für die Pizzasauce geben wir zuerst die Tomaten in den Standmixer,
    01-Tomaten-in-Mixer-geben

    addieren Tomatenmark, Olivenöl und grob zerkleinerte Knoblauchzehen,
    02 - Tomatenmark, Olivenöl & Knoblauch addieren / Add tomato puree, olive oil & garlic

    geben die Gewürze und Kräuter dazu
    03 - Gewürze hinzufügen / Add seasonings

    und mixen alles gründlich durch, so dass eine dickflüssige Sauce entsteht. Wer über keinen Standmixer verfügt, kann übrigens auch alles Zutaten in eine hochwandige Schüssel geben und sie mit dem Pürierstab bearbeiten.
    04 - Vermixen / Blend

    Die fertige Sauce geben wir in ein verschließbares Behältnis und bewahren sie im Kühlschrank auf. Sie reicht selbst bei großzügiger Anwendung erfahrungsgemäß für 3-4 Pizzableche.
    05 - Abfüllen / Fill up

    Außerdem beginnen wir, den Backofen auf 220 Grad vorzuheizen.

    Mit der Pizzasauce bestreichen wir nun den auf ein Backblech ausgerollten Pizzateig,
    06 - Pizzateig mit Sauce bestreichen / Spread Sauce on pizza dough

    bestreuen alles mit dem geriebenen Mozzarella-Käse,
    07 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella cheese

    legen darauf die Scheiben der Pepperoni-Salami,
    08 - Mit Pepperoni-Salami belegen / Add pepperoni salami

    ergänzen den Belag bei Bedarf mit etwas geräuchertem Schinken,
    09 - Schinken hinzufügen / Add ham

    streuen noch etwas zusätzlichen geriebenen Käse darüber
    10-Mit-mehr-Käse-bestreuen

    und schieben das Blech schließlich – zuerst eine Schiene unterhalb der Mitte – in den Ofen.
    11 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Nach ca. 10 Minuten wechseln wir dann auf die mittlere Schiene und backen alles für weitere 5-7 Minuten
    12 - Auf mittelere Schiene wechseln / Change to middle slot

    bis der Käse ein goldbraune Farbe angenommen hat. Dann entnehmen wir das Blech, lassen es kurz ruhen
    13 - Pepperoni Salami Pizza - Finished baking / Fertig gebacken

    und zerteilen die Pizza dann mit dem Pizzaroller, um es unmittelbar – evtl. garniert mit einigen Frühlingszwiebeln – zu servieren und zu genießen.
    14 - Pepperoni Salami Pizza - Served / Serviert

    Zugegebenermaßen eine wirklich sehr simple Pizza-Zusammenstellung, aber dennoch sehr lecker. Die Pepperoni-Salami gab dem Ganzen noch eine leicht pikante Note, aber die Schärfe europäischer Pepperoni-Salami hält sich bekanntlichermaßen ja in Grenzen. Maßgeblich bei Pizzen ist aber natürlich auch die Pizzasauce, und die war auch dieses Mal erneut sehr gut gelungen. Vor allem die gut abgewogene Menge an Kräutern und Gewürzen gab der Pizza eine überaus leckere und fruchtig-würzige Note. Einfach und schmackhaft, so mag ich das – und bei einer Pizza kann ja glücklicherweise wenig falsch machen. 😉

    15 - Pepperoni Salami Pizza - Side view / Seitenansicht

    Guten Appetit

    Blätterteig-Pizza mit Chorizo [25.05.2020]

    Monday, May 25th, 2020

    Langsam leert sich mein durch der Corona-Krise übermäßig gefüllter Kühlschrank zusehends und auch meinen heutigen Homeoffice-Tag nutzte ich wieder dazu weitere Zutaten zu verbrauche. Ich fand noch eine Rolle Blätterteig mit MHD bis genau heute. Außerdem in einem Einweck-Bügelglas die Reste meiner Tomatensauce, die ich Anfang des Monats für meine Sucuk-Pizza zubereitet und die ich bereits für eine weitere Pizza erneut verwendet hatte. Sie war jetzt bereits 24 Tage im Kühlschrank, jedoch Luftdicht verschlossen gelagert und gemäß Geschmackstest auch noch absolut genießbar. Außerdem Reste von Käse sowie ein luftdicht verschweißtes Päckchen von kleinen Brat-Chorizos mit MHD ebenfalls genau bis heute. Also beschloss ich mir daraus auf die Schnelle eine Pizza zuzubereiten.
    Also schnell den Teig auf einem Backblech ausgerollt, ihn mit Pizzasauce bestreichen, darüber den Käse – eine Mischung aus Cheddar und Mozzarella – streuen und alles mit kleinen Stücken der aus der Schale befreiten Chorizo-Bratwürsten belegt. Dann bei 220 Grad für 12-15 Minuten in den Ofen schieben und fertig.
    Puff pastry pizza with chorizo - Finished baking / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Fertig gebacken
    Nachdem die Pizza für drei bis vier Minuten etwas abgekühlt ist, können wir sie mit dem Pizzaschneider portionieren, servieren und genießen.
    Puff pastry pizza with chorizo - Served / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Serviert
    Die Kombination aus der Trotz ihres Alters weiterhin angenehm fruchtig-würziger Pizzasauce, reichlich Käses und den durchgegarten Fetzen des würzig-pikanten Chorizo-Wurstbrät auf hauchdünnem knusprigen Pizzateig erwies sich als überaus schmackhaft und gut gelungen – auch wenn es nur Reste waren die ich spontan kombiniert hatte. Das Fett der Chorizo beim Backen etwas zerlaufen und hatte deren Aroma über den kompletten Teig verteilt, was den Geschmack sowohl im noch heißen als natürlich auch im abgekühlten Zustand noch verstärkte. Wirklich sehr lecker. Dennoch: Ich muss dringend mal wieder einkaufen, langsam gehen mir wirklich die Vorräte aus. Leider mach ich das mit Maske nicht so gerne… 😉
    Puff pastry pizza with chorizo - Side view / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Seitenansicht

    Hausgemachte Pizza – ein Resteverbrauch

    Friday, May 8th, 2020

    In meinem Kühlschrank standen noch Reste meiner hausgemachten Pizza-Sauce von meiner Sucuk-Schinken-Pizza von letzter Woche Freitag und wieder Erwarten war sie tatsächlich noch gut und brauchbar. Daher entschied ich mich, sie am heutigen Freitag, an dem ich Homeoffice machte, zu verbrauchen. Als Belag verwendete ich dabei alles, was der Kühlschrank so hergab, darunter Salami, Sucuk, geräucherter Schinken, Pilze und Zwiebeln. War schnell gemacht und perfekt geeignet den mittäglichen Hunger ohne großen Kochaufwand zu stillen.

    Wir bestreichen den Teig also mit Pizzasauce,
    01 - Pizzateig mit Sauce bestreichen / Spread pizza sauce on dough

    bestreuen alles großzügig mit Käse – ich verwendete Mozzarella und Cheddar –
    02 - Mit Käse bestreuen / Dedge with cheese

    verteilen darüber Sucuk- und Salami-Scheiben (wobei ich die Sucuk-Scheiben dieses Mal am Rand einschnitt),
    03 - Sucuk &  Salami auflegen / Add sucuk & salami

    addieren noch Zwiebelringe, Pilze und Schinken,
    04 - Pilze & Zwiebeln addieren / Add mushrooms & onions

    streuen noch etwas mehr Käse darüber
    05 - Weiteren Käse aufstreuen / Add more cheese

    und backen dann alles für 15-20 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen.
    06 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Wenn sie fertig gebacken ist, lassen wir sie noch 3-4 Minuten ruhen
    07 - Homemade Pizza - Finished baking / Hausgemachte Pizza - Fertig-gebacken

    und zerteilen sie dann mit Hilfe eines Pizzaschneiders, um sie anschließend servieren und genießen zu können. Vielleicht garnieren wir es dabei mit einigen Röllchen Frühlingszwiebeln.
    08 - Homemade Pizza - Served / Hausgemachte Pizza - Serviert

    Wie nicht anders erwartet erwies sich auch diese Variante der Pizza als überaus lecker. Die Sucuk-Scheiben hatten sich zwar – obwohl ich die Ränder eingeschnitten hatte, erneut ein wenig zusammengezogen und nach oben gestülpt, aber das verminderte den Genuss glücklicherweise nicht. Die dünner geschnittenen Salamischeiben waren dabei seltsamerweise flach geblieben. Das aber nur am Rande erwähnt, es handelte sich letztlich einfach um eine schnell hergestellte leckere hausgemachte Pizza mit reichhaltigem Belag und fruchtig-würziger Sauce.

    09 - Homemade Pizza - Side view / Hausgemachte Pizza - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Sucuk-Schinken-Pizza – das Kurzrezept

    Friday, May 1st, 2020

    Am heutigen Maifeiertag sollte bei mir die Küche zwar nicht kalt bleiben, aber auf große Kochaktionen hatte ich wiederum auch keine Lust. Daher entschied ich mich dazu, mit ein kleines Blech Pizza zuzubereiten und sie mit dem zu belegen, was mein Kühlschrank so hergab – und das waren Sucuk (arabische Rohwurst aus Rind-, Lamm- oder Kalbfleisch) und geräucherter Schinken. Käse in Form von geriebenen Mozzarella hatte ich auch noch mehr als genug, fehlte nur noch etwas Pizzasauce. Doch die lässt sich in wenigen Minute selbst herstellen, auch ohne kochen. Nichts besonderes, aber trotzdem lecker – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept mal kurz vorzustellen.

    Was benötigen wir also für ein Blech?

    Für die Pizzasauce

  • 1 Dose Tomaten
  • 2-3 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 1/2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 größere Zehe Knoblauch
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1/2 Teelöffel getrocknetes Oregano
  • 1/2 Teelöffel getrocknetes Basilikum
  • 1/4 Teelöffel Thymian
  • Salz und Pfeffer zum abschmecken
  • Außerdem benötigen wir:

  • 1 Rolle Pizzateig
  • 130-150g geriebenen Mozzarella
  • 15 Scheiben Sucuk
  • 2-3 Streifen Räucherschinken
  • Evtl. etwas Ruccola zum garnieren
  • Wir geben also die Tomatenstücke aus der Dose in einen Mixer,
    01 - Tomaten in Mixer geben / Put tomatoes in blender

    addieren 3 Esslöffel Tomatenmark,
    02 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

    geben 1 1/2 Esslöffel Olivenöl dazu,
    03 - Olivenöl hinzufügen / Add olive oil

    streuen 1 Teelöffel Zucker ein,
    04 - Zucker einstreuen / Add sugar

    fügen eine grob zerkleinerte Knoblauchzehe hinzu,
    05 - Knoblauch dazu geben / Add garlic

    ergänzen alles mit den getrockneten Gewürzen wie Oregano, Basilikum und Thymian,
    06 - Oregano , Basilikum & Thymian hinzufügen / Add oregano, basil & thyme

    schmecken alles mit Salz und Pfeffer ab
    07 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    und mixen es dann gründlich durch bis alles gründlich vermischt ist.
    08 - Gründlich mixen / Blend well

    Außerdem beginnen wir den Ofen auf 220 Grad vorzuheizen.

    Anschließend rollen wir den Pizzateig auf dem Backblech aus, bestreichen ihn mit unserer selbst hergestellten Pizzasauce,
    09 - Pizzateig mit Sauce bestreichen / Spread sauce on pizza dough

    bestreuen alles großzügig mit geriebenen Mozzarella,
    10 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

    verteilen die Sucuk-Scheiben
    11 - Mit Sucuk belegen / Put on sucuk

    sowie den geräucherten Schinken auf der Pizza
    12 - Schinken hinzufügen / Add bacon

    und bestreuen dann alles noch einmal mit ein wenig mehr Käse. Der letzte Schritt widerspricht zwar der italienischen Pizzaregel, den Belag immer über den Käse zu schichten, aber ich mag es so. 😉
    13 - Mit mehr Käse bestreuen / Add more cheese

    Das so bestückte Blech schieben wir dann für 12-15 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen
    14 - Im Ofen backen / Bake in oven

    bis der Teig knusprig gebacken und der Käse geschmolzen ist.
    15 - Sucuk bacon pizza - Finished baking / Sucuk-Schinken-Pizza - Fertig gebacken

    Nach vier bis fünf Minuten Ruhezeit zerteilen wir die Pizza mit den Pizzaschneider und servieren sie, vielleicht garniert mit etwas frischem Ruccola.
    16 - Sucuk bacon pizza - Served / Sucuk-Schinken-Pizza -Serviert

    Leider hatten sie die Suscuk-Scheiben beim Backen etwas zusammengezogen und dabei auch noch nach oben gewölbt, damit hatte ich nicht gerechnet. Dabei wäre ein kleiner Schnitt in die Außenschale wahrscheinlich eine einfache Abhilfe gewesen, aber man kann ja nicht an alles denken. 😉 Auf das geschmackliche Gesamtergebnis hatte das glücklicherweise keinen Einfluß, die Pizza erwies sich als überaus lecker, vor allem wegen der leicht exotisch-pikanten Würze der Wurstscheiben. Aber auch die leckere Tomatensauce, der Schinken und natürlich der Käse trugen einen nicht zu unerheblich zum Gesamtergebnis bei. Ein zugegebenermaßen einfaches aber dennoch sehr leckeres Rezept – ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden.

    17 - Sucuk bacon pizza - Side view / Sucuk-Schinken-Pizza - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Blätterteig-Pizza mit Chorizo – ein Resteverbrauch

    Tuesday, July 30th, 2019

    Noch immer hatte ich Pizzasauce, Käse und Belag-Zutaten wie Chorizo, Peperoni und Pilze von meinen beiden Low-Carb Pizzen mit Quark-Käse-Boden und mit Blumenkohlboden vom Wochenende übrig. Und da ich vor allem bei der Pizzasauce nicht wusste, wie lange sie sich noch halten würde, entschied ich mich spontan heute Abend dazu noch eine weitere Pizza als Resteverbrauch zuzubereiten. Leider gab es in der Netto-Filiale auf meinem Heimweg keinen Pizzateig mehr, also griff ich einfach zu Blätterteig. Zu Hause angekommen konnte es auch schon losgehen mit der Zubereitung.

    Zuerst schob ich den Blätterteig für 5 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen, um ihn etwas vorzubacken. Dadurch wird er trotz der später aufgebrachten Sauce und des Belages schön fluffig.
    01 - Blätterteig im Ofen vorbacken / Pre bake puff pastry in oven

    Dabei wölbt sich der Teig etwas auf, aber wir lassen ihn nachdem wir ihn wieder aus dem Ofen entnommen haben einfach kurz ruhen damit er wieder flach zusammenfällt.
    02 - Blätterteig vorgebacken / Pre-baked puff pastry

    Ist dies geschehen, bestreichen wir ihn mit Pizzasauce. Und ich hatte glücklicherweise von der von mir am Samstag hausgemachten Sauce noch genau die richtige Menge übrig, um diese dritte Pizza damit zu bestreichen.
    03 - Mit Pizzasauce bestreichen / Spread with pizza sauce

    Diese Schicht aus Pizzasauce bestreuen wir dann großzügig mit Käse, bei mir eine Mischung aus Mozzarella und Cheddar den ich noch vom Wochenende übrig hatte.
    04 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    Es folgt der Belag nach eigenen Vorlieben, bei mir bestand dieser aus scharfer Chorizo
    05 - Chorizo auflegen / Add chorizo

    etwas Kochschinken, in Scheiben geschnittenen Champignons sowie einige Scheiben von roten und gelben Peperonis.
    06 - Weiteren Belag addieren / Add more toppings

    Zum Abschluss füge ich immer gerne noch eine weitere Schicht geriebenen Käses hinzu. Nach reiner Pizza-Lehre gilt das zwar als Sakrileg, aber ich wollte ja alle meinen verbliebenen Käses verbrauchen. 😉
    07 - Mehr Käse aufstreuen / Dredge with more cheese

    Den so bestückten Teig schieben wir dann noch einmal für 12-15 Minuten zurück in den Ofen.
    08 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Ist der Käse geschmolzen ist und eine goldbraune Farbe angenommen hat, können wir unsere Blätterteig-Pizza auch schon wieder entnehmen
    09 - Puff pastry pizza with chorizo - Finished / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Fertig gebacken

    und sie unmittelbar mit dem Pizzaroller portionieren, servieren und genießen.
    10 - Puff pastry pizza with chorizo - Served / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Serviert

    Es zwar ja nur kleines Kurzrezept zum Verbrauch von übrig geblieben Zutaten meiner Kochexperimente vom Wochenende, aber auch mit dem Blätterteig-Boden erwies das Topping sich als überaus lecker und dank Chorizo und Peperoni auch als angenehm scharf. Und auch die fruchtige Pizzasauce hatte auch drei Tage nach ihrer Zubereitung nichts von ihrem leckeren Geschmack verloren. Der kurze Aufwand hatte sich auf jeden Fall gelohnt, es wäre wirklich schade gewesen irgend etwas entsorgen zu müssen.

    11 - Puff pastry pizza with chorizo - Side view / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Seitenansicht

    Pizza mit Blumenkohl-Boden (Low Carb) – das Rezept

    Sunday, July 28th, 2019

    Nachdem ich gestern mit der Low Carb Pizza aus Quark, Käse und Eiern auf den Geschmack für alternnative Low Carb Pizzaböden gekommen war und weil ich noch mehr als genug der leckeren Pizzasauce, die ich dazu gestern zubereitet hatte, übrig hatte, entschloss ich mich heute dazu ein weiteres Rezept aus dem Bereich Low Carb auszuprobieren: eine Pizza mit Blumenkohl-Boden. Mit gerade mal fünf Zutaten erwies sich dieser Boden zwar nicht als sonderlich komplex, aber der Aufwand und die Zeit darf man dann doch nicht unterschätzen.

    Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

    01 - Zutaten Pizzaboden / Ingredients pizza base

  • 1 kleiner Blumenkohl (ca. 500-600g ohne Blätter)
  • 2 Esslöffel gemahlene Mandeln
  • 1 Hühnerei – Größe M
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 100g Ziegenfrischkäse
  • Beginnen wir also damit, den Blumenkohl von seinen Blättern zu befreien
    02 - Blätter entfernen / Remove leaves

    und ihn grob zu zerkleinern.
    03 - Blumenkohl grob zerkleinern / Hackle cauliflower

    Die so entstandenen Blumenkohl-Teile geben wir dann in eine Küchenmaschine
    04 - Blumenkohl in Küchenmaschine geben / Put cauliflower in food processor

    und zerkleinern ihn darin gründlich
    05 - Blunkohl zerkleinern / Mince cauliflower

    bis er etwa Reiskorngröße und kleiner erreicht hat. Ich habe leider nur eine kleine Küchenmaschine und musste den Blumenkohl in mehreren Durchgängen zerkleinern, aber man muss sich eben nur zu helfen wissen. 😉
    06 - Blumenkohl zerkleinert / Minced cauliflower

    Parallel zum Zerkleinern des Blumenkohls können wir außerdem einen Topf mit Wasser aufsetzen und ihn zum kochen bringen.
    07 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

    Sobald das Wasser kocht, rühren wir zwei Teelöffel Salz ein
    08 - Wasser salzen / Salt water

    und addieren dann den zerkleinerten Blumenkohl, um ihn 4-5 Minuten darin zu blanchieren.
    09 - Zerkleinerten Blumenkohl in kochendes Wasser geben / Put minced cauliflower in boiling water

    Den fertig gekochten Blumenkohl-Reis gießen wir in ein feinmaschiges Sieb ab, lassen ihn gründlich abtropfen und lassen ihn dann etwas abkühlen.
    10 - Blumenkohl in Sieb abtropfen lassen / Drain cauliflower in sieve

    Anschließend geben wir den abgekühlten zerkleinerten Blumenkohl in ein frisches, sauberes Küchentuch
    11 - Abgetropften Blumenkohl in Küchentuch geben / Put drained cauliflower in kitchen towel

    und drücken dann so viel Flüssigkeit wie möglich aus der Masse. Je trockener die Blumenkohl-Masse ist, desto fester und knuspriger wird der Teig.
    12 - Blumenkohl gründlich ausdrücken / Squeeze cauliflower thoroughly

    Nachdem wir die Flüssigkeit weggeschüttet und die Schüssel ausgewischt haben, geben wir Blumenkohl, Ziegenkäse, Mandeln, Ei und Oregano hinein
    13 - Zutaten in Schüssel geben / Put ingreient in bowl

    und vermischen alles gründlich miteinander.
    14 - Gründlich vermengen / Mix well

    Während der Backofen dann auf 180 Grad vorheizt, formen wir – am besten mit den Händen – aus dem Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech einen etwa 1 Zentimeter dicken Fladen
    15 - Teig auf Backblech ausbreiten / Spread dough on baking tray

    und modellieren dabei rundherum einen leicht erhöhten Rand.
    16 - Ausgebreiteter Pizzaboden / Spreaded pizza base

    Das so bestückte Blech schieben wir dann für 35-40 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen. Sollte der Teig drohen zu dunkel zu werden, können wir ihn mit einem zweiten Blatt Backpapier abdecken
    17 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Nach dieser Zeit entnehmen wir das Backblech wieder, lassen alles kurz etwas abkühlen
    18 - Vorgebackener Pizzaboden / Pre-baked pizza base

    und verteilen eine großzügige Schicht Pizzasauce darauf. Ich verwendete, wie bereits einleitend erwähnt, dabei die Reste meiner hausgemachten Pizzasauce vom gestrigen Rezept.
    19 - Boden mit Tomatensauce bestreichen /Dredge dough with tomato sauce

    Auf der Tomatensauce verteilen wir dann großzügig geriebenen Käse, z.B. Mozzarella,
    20 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    fügen einen Pizzabelag nach Wahl hinzu – ich entschied mich für Chorizo, rote Zwiebeln und Peperoni –
    21 - Belag hinzufügen / Add topping

    und streuen dann noch mal ein wenig Käse oben auf.
    22 - Mehr Käse addieren / Add more cheese

    Jetzt wandert das Blech für weitere zehn Minuten zurück in den Ofen bis der Käse geschmolzen ist,
    23 - Weiter im Ofen backen / Continue bake in oven

    dann brauchen wir es nur noch erneut zu entnehmen
    24 - Cauliflower-Pizza - Finished baking / Blumenkohl pizza - Fertig gebacken

    und können unsere Pizza mit Blumenkohl-Boden unmittelbar servieren und genießen.
    25 - Cauliflower-Pizza - Served / Blumenkohl pizza - Serviert

    Ich hätte die Schärfe von Chorizo in Kombination mit Peperoni zwar etwas unterschätzt, aber ich mag zum einen pikantes Essen, zum anderen soll es hier gar nicht um den Belag gehen, denn ich hatte diese Pizza ja nicht wegen ihrem Topping sondern wegen des besonderen Pizzateigs gemacht. Und dieser erwies sich ebenfalls als ein wirklicher Leckerbissen. Ich hatte Blumenkohl ja schon in so einigen Gerichten verwendet, aber ihn zu einem Pizzaboden zu verarbeiten war nicht nur etwas Neues und sondern auch etwas sehr Leckeres für mich. Dazu der leichte, aber nicht dominante Touch von Ziegenfrischkäse und das etwas nussige Aroma von Mandeln machte diese Teig auch ohne Kohlehydrate zu einem wahren Geschmackserlebnis. Und dabei war der Boden auch noch schön dünn und einigermaßen knusprig geraten. Der zeitliche Aufwand diesen Teig herzustellen war zwar deutlich höher als bei meinem gestrigen Rezept, aber es hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

    26 - Cauliflower-Pizza - Side view / Blumenkohl pizza - Seitenansicht

    Und mit diesem Blumenkohl-Reis wie ich ihn heute verwendet habe lassen sich noch einige andere interessante Gerichte herstellen, wie mir Recherchen im Netz gezeigt haben. Also dürfte es nicht unwahrscheinlich sein, dass ich hier bald noch mehr Rezepte mit dieser Zutat vorstellen werde.

    Guten Appetit

    Bubble Up Pizza Variationen – Conchita & Speciale – das Rezept

    Sunday, December 17th, 2017

    Vor kurzem war ich mal wieder auf mein Rezept für die Bubble Up Pizza gestoßen und hatte mich dazu entschlossen, sie mal wieder aufleben zu lassen und etwas zu variieren.

    Erste Variante: Bubble Up Pizza Conchchita

    Die erste Variante die ich hier vorstellen möchte ist eine kleine Hommage an die von mir sehr geschätzte Pizza Conchita der früheren Pizza-Kette Joey’s, die ja inzwischen von Domino Pizza geschluckt worden ist. Es handelt sich dabei um eine Pizza mit BBQ-Sauce, Rinderhack, roten Zwiebeln und Bacon, die im Original mit Mozzarella zubereitet wird, die ich hier jedoch mit Cheddar hergestellt habe.

    Was benötigen wir für 2 Portionen?

  • 1 Rolle Knack & Back Sonntagsbrötchen (8 Stück)
  • 150g Rinderhackfleisch
  • Etwas BBQ-Sauce
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Streifen Frühstücksspeck
  • 100g Käse nach Wahl
  • Beginnen wir also damit, das Hackfleisch krümelig anzubraten und dabei mit Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano und etwas Chiliflocken zu würzen.
    01 - Hackfleisch anbraten & würzen / Fry & season ground meat

    Außerdem schneiden wir die rote Zwiebel in Spalten
    02 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion in slices

    und reiben den Käse, falls wir ihn nicht bereits gerieben gekauft haben.
    03 - Käse reiben / Grate cheese

    Anschließend öffnen wir die Dose mit dem Brötchenteig
    04 - Brötchenteig auspacken / Unwrap bun dough

    und vierteln jeden der Brötchen-Rohlinge.
    05 - Brötchenrohlinge vierteln / Quarter bun dough

    Diese Teig-Stücke geben wir dann in eine am Boden ausgefettete Auflaufform,
    06 - Teigstücke in gefettete Auflaufform legen / Put dough in greased casserole

    bestreichen sie dünn mit etwas von der BBQ-Sauce – ich verwendete einfach fertige BBQ-Sauce aus der Flasche –
    07 - BBQ-Sauce auftragen / Apply BBQ sauce

    verteilen darauf großzügig das angebratene Hackfleisch
    08 - Hackfleisch auftragen / Add fried minced meat

    geben etwas mehr BBQ-Sauce auf das Hackfleisch, verteilen diese wiederum ein wenig,
    09 - Mehr BBQ-Sauce hinzufügen / Add more BBQ sauce

    bestreuen alles mit einem Teil des geriebenen Käses
    10 - Käse hinzufügen / Add cheese

    belegen diesen mit den Zwiebelspalten, auf denen wir noch ein wenig mehr BBQ-Sauce verteilen
    11 - Zwiebeln & mehr BBQ-Sauce hinzufügen / Add onions & more BBQ sauce

    und legen oben auf schließlich die Bacon-Streifen, die wir mit dem restlichen Käse bestreuen.
    12 - Speckstreifen hinzufügen / Add bacon

    Das Ganze schieben wir denn für ca. 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Die letzten 5 Minuten backen wir dabei vielleicht alles eine Schiene tiefer, damit der Boden schön fest wird.
    13 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Die fertig gebackene Bubble-Up-Pizza brauchen wir dann nur noch auf dem Ofen zu entnehmen
    14 - Bubble Up Pizza Conchita - Finished baking / Fertig gebacken

    und können sie unmittelbar servieren und genießen.
    15 - Bubble Up Pizza Conchita - Serviert

    Die Geschmackskombination aus Hackfleisch, Zwiebeln, Speck und Bacon-Sauce erwies sich wie erwartet zwar als deftig, weckte aber tatsächlich große Erinnerungen an die Conchita-Pizza von Joey’s Pizza Service, den ich vor allem aus meiner Zeit in Jena noch gut kannte und schätzte. Und auch meine selbst gemachte Variante auf zweckentfremdeten Brötchenteig war meiner Meinung sehr gut gelungen. Der Teig war, wie zu erwarten gewesen war, beim Backen etwas aufgegangen, hatte aber Sauce, Käse und Belag dabei mit sich gezogen, so dass auch in der fertigen Version kaum ein Rand zu entdecken war, der dann vielleicht zu hart und trocken gewesen wäre.

    16 - Bubble Up Pizza Conchita - Side view / Seitenansicht

    Zweite Variante: Bubble Up Pizza Speciale

    Die zweite Variante, die ich an diesem Wochenende ausprobieren wollte, orientierte sich eher am klassischen Pizza-Belag aus Schinken, Salami und Pilzen, wobei ich aber auch Reste von meinem Chorizo-Flammkuchen mit verarbeiten wollte.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

  • 1 Rolle Knack& Back Sonntagsbrötchen (8 Stück)
  • 200g Pizzaiola (Pizza-Sauce)
  • 100g gekochter Schinken
  • 6 Scheiben Salami oder Chorizo
  • 1-2 braune Champignons
  • 100g geriebener Käse
  • 2 eingelegte Peperoni (optional)
  • Ich hatte die Pizzasauce selber aus 200g passierten Tomaten, Tomatenmark und einigen Gewürzen hergestellt, jedoch war die Menge die dabei heraus gekommen ist viel zu viel für die Fläche des Brötchenteigs. Für 4 Portionen wäre sie aber gerade ausreichend gewesen – schade also dass ich nicht genügend Teig gekauft hatte.
    Auf die Vorbereitungen gehe ich bei dieser zweiten Variante nicht näher ein, es sei aber erwähnt dass die Pilze in Scheiben geschnitten, die Peperoni in Stücke geschnitten und der Schinken etwas gewürfelt werden sollte. Außerdem vierteln wir natürlich wieder die Brötchenrohlinge und legen sie in eine ausgefettete Auflaufform.

    Auf den Teig tragen wir denn großzügig die Pizzaiola auf,
    17 - Pizzaiola auftragen / Apply pizza sauce

    bestreuen ihn mit dem geriebenen Käse,
    18 - Käse hinzufügen / Add cheese

    fügen den Belag aus Chorizo oder Salami, Schinken und Pilzen hinzu,
    19 - Belag hinzufügen / Add toppings

    streuen wieder etwas vom geriebenen Käse darüber
    20 - Mit mehr Käse bestreuen / Dredge with more cheese

    und schließen mit den Pepperoni-Stücken ab.
    21 - Peperoni hinzufügen / Add peperoni

    Das Ganze schieben wir dann wiederum für 15-20 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen.
    22 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald alles fertig gebacken ist, brauchen wir das Ganze erneut nur zu entnehmen
    23 - Bubble Up Pizza Speciale - Finished baking / Fertig gebacken

    und können es wiederum unmittelbar servieren und genießen.
    24 - Bubble Up Pizza Speciale - Served / Serviert

    Auch diese Variante erwies sich erneut als überaus gelungen und schmackhaft. Das Ganze erinnerte dank des klassischen Belages aus (Paprika-)Salami, Schinken und Pilzen noch viel mehr an die gewohnte Pizza, wobei die Peperoni dem Ganzen noch eine zusätzliche pikante Note gaben, was ich ja sehr schätze. In Kombination mit der fruchtigen Pizzasauce ein wirklich sehr leckeres Geschmackserlebnis, dass sich dabei auch angenehm einfach herstellen ließ. Und auch die aufgewärmte Variante war noch absolut akzeptabel, auch wenn natürlich die Knusprigkeit des Brötchenteigs dabei leider etwas verloren ging.

    25 - Bubble Up Pizza Speciale - Side view / Seitenansicht

    Das Topping lässt sich natürlich nach eigenem Gutdünken variieren, daher sollen die hier gezeigten Varianten nur als Anregungen dienen. Alles in allem ist die Bubble Up Pizza aber immer wieder ein Genuss, auch wenn sie natürlich eher der amerikanischen Pizza-Version mit dickem Boden ähnelt, was ja vor allem hier in Europa nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist. Mit haben beide Varianten aber wieder sehr gut gemundet und wenn ich mal wieder habe mit Sicherheit nicht das letzte Mal auf dieses wunderbare Rezept aus der Kategorie “Schnelle Küche” zurückgegriffen.

    Guten Appetit