Cordon bleu mit Zitronenecke & Pommes Frites [25.08.2016]

Heute stand mit Cordon bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites im Bereich Tradition der Region wieder mal ein Klassiker unseres Betriebsrestaurants auf dessen Speisekarte. Klang gut, aber natürlich sah ich mir auch erst mal die Alternativen an. Der Gebratene marinierte Tofu mit Ingwer-Currygemüse bei Vitality klang zwar gut, sah aber etwas angebrannt aus und das Tiroler Gröst’l mit Spiegelei bei Globetrotter schien mir eher fantasielos zusammengstellt und etwas zu grob geschnitten. Und auch die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersoße und Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Knoblauchsoße weckten keine großen Begeisterungsstürme bei mir aus. Also blieb ich dann doch bei Cordon bleu und garnierte mit die Pommes Frites noch mit etwas Ketchup.

Pork cordon bleu with lemon & french fries / Cordon bleu vom Schwein mit Zitronenecke & Pommes Frites

Bei den Pommes fehlte mal wieder Salz, aber das ließ sich mit dem am Tisch bereit stehenden Salzstreuer schnell beheben. Ansonsten waren sie einigermaßen knusprig und frisch, so dass es hier keine weiteren Kritikpunkte gab. Anders bei Cordon bleu, dessen Ränder mal wieder relativ hart gebacken waren, war den Genuss etwas minderte. Da half auch der Saft aus den beiliegenden Zitronenecken wenig. Der mittlere Teil war aber einigermaßen zart und mit einem heute sogar einigermaßen geschmackvollen Käse gefüllt – aber einen kleinen Punktbazug muss ich hier dennoch vornehmen. Bei Leibe nichts besonderes, aber soweit ok.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich das Cordon bleu ganz vorne und auf Platz eins. Ihm folgte das Gröst’l auf dem zweiten Platz, das sich aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte auf Platz drei durchsetzen konnte. Einen guten vierten Platz belegte schließlich das vegetarische Tofu mit Currygemüse.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: +
Pommes Frites: ++

Cordon bleu vom Schwein, Pommes Frites & Bulgur-Salat [28.06.2016]

Das Fruchtige Putencurry mit Basmatireis das heute im Abschnitt Globetrotter wurde klang eigentlich ganz gut und hätte es gelb wie hier ausgesehen, wäre es auch meine erste Wahl gewesen. Doch die Curryzubereitung besaß heute eine eher bräunliche Farbe und sah meiner Meinung nach nicht so appetitlich aus, daher sah ich mich nach etwas anderem um. Kurz überlegte ich, ob ich beim Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce zugreifen sollte, das heute neben Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Denn die Gemüsepaella bei Vitality schien mir nicht so das richtige, obwohl sie deutlich besser aussah als das Putencurry. Doch dann schloss ich mich doch dem Gros der anderen Gäste an und wählte schließlich das Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte. Gemüse gab es heute nichts was mir zusagte, doch an der Salattheke entdeckte ich Bulgursalat mit Krabben und Rosinen, der mein Interesse weckte. Zugegeben nicht unbedingt eine passende Salatbeilage zu einem Cordon bleu, doch das kümmerte mich wenig und ein kleines Schälchen davon landete schließlich auch noch auf meinem Tablett.

Pork cordon bleu, french fries & bulgur salad / Cordon bleu vom Schwein, Pommes Frites & Bulgur-Salat

Das Cordon bleu, einem panierten Schweineschnitzel, das in der Mitte mit je einer Scheibe Kochschinken und hellen, milden Käses gefüllt war,

Pork cordon bleu - lateral cut / Cordon bleu vom Schwein - Querschnitt

war zwar mit ziemlicher Sicherheit industriell hergestellt, aber das Fleisch erwies sich als angenehm zart und saftig und die Panade als dünn und knusprig. Garniert mit dem Saft der beiligenden Zitronenecke eine durchaus akzeptable Variante eines Cordon bleu – auch wenn ich wahrscheinlich einen würzigeren Käse gewählt hätte. Gemeinsam mit den außen schön knusprigen und innen weichen Pommes Frites, die ich wiederum mit einer großzügigen Portion Ketchup versehen hatte, ein schmackhaftes Mittagsgericht für ein Betriebsrestaurant wie dieses. Ich war zufrieden. Das Highlight war aber der Bulgursalat, der mit zwei großen Krabben, vielen Rosinen sowie mit vielen Gemüsesorten wie Möhren, Paprika und Zucchini angemacht und angenehm süßlich-pikant gewürzt war. Sehr lecker, ich war wirklich begeistert und werde mit Sicherheit nicht das letzte Mal zu diesem Salat gegriffen haben.
Natürlich war es heute das Cordon bleu, das mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern. Der zweite Platz überraschte mich wiederum, denn diesen schien heute das vegetarische Gericht in Form der Gemüsepaella inne zu haben, das ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste gesehen zu haben als die drittplatzierten Asia-Gerichte. Erst auf dem vierten Platz kam schließlich das Putencurry mit Basmati – und das ganz zurecht, denn das Auge isst mit und das hatte man bei diesem Gericht heute nicht berücksichtigt.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu vom Schwein: ++
Pommes Frites: ++
Bulgur-Salat mit Krabben & Rosinen: ++

Gemischtes Gulasch mit Rotkraut & Klößen [27.03.2016]

Mixed goulash with red cabagge & dumplings / Gemischter Gulasch mit Rotkraut & Klößen

Zum heutigen Ostersonntag hatten wir uns mal nicht für das sonst so gern an diesem Datum zubereitete Lamm entschieden, sondern für einen gemischten Gulasch aus Stücken von Schweine- und Rindfleisch, den wir mit Paprika und frischen Champignons verfeinerten. Dazu gab es mit gerösteten Brotkrumen gefüllte Kartoffelklöße und mit Apfelstückchen versetztes Rotkraut. Ich persönlich hätte die Sauce vielleicht noch etwas dickflüssiger gemacht, aber ansonsten ein wirklich leckeres Mittagsmahl für einen Feiertag wie heute.

Paprikagulasch vom Schwein mit Rösti [24.03.2016]

Heute hätte ich mich sowohl mit den Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat in feinem Walnussöl bei Vitality als auch dem Paprikagulasch vom Schwein mit Rösti bei Tradition der Region oder den Spaghetti Carbonare mit Parmesan bei Globetrotter anfreunden können, während mich das Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und das Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce von der Asia-Thai-Theke weniger interessierten. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit den Gnocchi, dann aber fand ich den Paprikagulasch doch etwas verlockender und ich griff bei diesem Angebot zu. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Joghurt mit Obstsalat aus dem heutigen Gemüseangebot. Ich hätte mich natürlich gefreut, wenn es Grüne Sauce am heutigen Gründonnerstag gegeben hätte, aber das ist wohl eher eine hessische Tradition und hier in Bayern nicht üblich.

Pork bell pepper goulash with roesti / Paprikagulasch vom Schwein mit Rösti

Die Gulaschzubereitung aus gewürfelten, mageren Schweinefleisch in einer würzigen, dickflüssigen Sauce in der neben Paprika auch Möhren und Zwiebeln verarbeitet worden waren, erwies sich als geschmacklich überaus gut gelungen. Der Geschmack war leicht pikant und passte wunderbar zu den außen schön knusprigen und innen noch etwas weichen Röstis. Einfach und schmackhaft, so wie ich meine Mittaggerichte mag. Das Dessert in Form des Joghurts war aber leider heute extrem dünn geraten, wären nicht die zahlreichen Fruchtstücke von Apfel, Mandarine, Melone und anderer Obstsorten darin verrührt gewesen, hätte man ihn problemlos trinken können. Von einem Punktabzug sehe ich heute aber mal ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, schien sich auch hier der Paprikagulasch der größten Beliebtheit zu erfolgen und somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich beanspruchen zu können, aber die Spaghetti Carbonara waren ihm sehr dicht auf den Fersen und konnte somit Platz zwei für sich beanspruchen. Auf dem dritten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz kamen die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat.

Mein Abschlußurteil:
Paprikagulasch: ++
Röstis: ++
Joghurt mit Obstsalat: ++

Tiroler Geröstl mit Spiegelei [12.02.2016]

Obwohl es Freitag war, einem Tag an dem es in der christlichen westlichen Welt ja eigentlich Tradition ist Fisch zu essen, war heute kein einziges Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden. Statt dessen fand sich im Abschnitt Vitality Tiroler Geröstel mit Spiegelei, bei Tradition der Region Apfelstrudel mit Vanillesauce, bei Globetrotter ein 1/2 Grillhendel mit Kartoffelsalat und bei den Asia-Thai-Gerichten Gebackene Ananas und Banane sowie Pad Pieew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln. Das Grillhendl klang zwar lecker und sah auch gut aus, aber da ich erst vor zwei Tagen Kartoffelsalat zum Rotbarschfilet gegessen hatte, griff ich heute doch lieber beim Geröstl zu. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Obstsalat aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Tiroler Geröstl mit Spiegelei

Das Spiegelei, mit dem man das Gericht gemeinsam mit etwas Petersilie sozusagen garniert hatte, war heute leider etwas verunglückt und das Eigelb offensichtlich ausgelaufen, aber das änderte glücklicherweise nichts am Geschmack. Darunter fand sich eine Mischung aus Kartoffelwürfeln, Lauch, Zwiebeln und verschiedenen Fleischsorten von Rind, Schwein und Geflügel, womit dieses Geröstl zumindest seinem Ruf als typisches Reste-Gericht alle Ehre machte. Doch die Tatsache dass viele Fleischstücke eher trocken waren und die Kartoffeln nicht geröstet – wie man aufgrund des Namens hätte vermuten können – waren, sondern eher matschig, kann ich der Hauptspeise heute keinesfalls volle Punktzahl geben. Es sättigte und war gut gewürzt, aber für mehr reichte es heute nicht. Am Obstsalat aus Mandarine, Melone, Apfel und Birne gab es aber nichts auszusetzen.
Mit einem kleinen Vorsprung gelang es heute dem Grillhendl, sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern, das Kartoffelgeröstl war ihm aber eng auf den Fersen und belegte Platz zwei. Und auch die Asia-Gerichte lagen eng auf, für mehr als den dritten Platz reichte es aber nicht. Platz vier belegte schließlich der Apfelstrudel mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Spiegelei: +
Kartoffelgeröstl: +
Obstsalat: ++