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Frosta Bami Goreng – der Kurztest

Thursday, May 1st, 2014

Es war mal wieder Zeit mein Tiefkühlfach etwas auszudünnen, daher entschloss ich mich heute mal dazu das dort vorrätige Frosta Bami Goreng zuzubereiten, einem indonesisches Nudelgericht mit Fleisch und Gemüse in Sojasauce, das ich in meiner bereits recht umfangreichen Testreihe von Frosta-Zubereitungen bisher noch ausgespart und welche ich vor einiger Zeit zum Preis von 2,89 Euro in einem hiesigen Tengelmann-Markt erworben hatte.

01 - Frosta Bami Goreng - Packung vorne
Packung vorne

02 - Frosta Bami Goreng - Packung hinten
Packung hinten

Der 500g schwere Beutel ist laut Hersteller aus vorgegarten Bandnudeln, marinierter Hähnchenbrust, roter und grüner Paprika, Champignons, Bambussprossen, Zuckermais, Zwiebeln, Frühliungszwiebeln, Mu-Err-Pilzen, japanischer Sojasauce, Sonnenblumenöl, Speisesalz, Knoblauch, Sambal Olek, Koriander, Paprikapulver, Kreuzkümmel, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer zusammengestellt und wie bei Frosta üblich natürlich ohne jegliche Farbstoff- und Aromazusätze, Geschmacksverstärger, Emulgatoren, Stabilisatorenzusätze, chemisch modifizierte Stärken oder gehärtete Fette hergestellt.
Für die Zubereitung kann man wahlweise die Mikrowelle oder eine Pfanne verwenden, wobei ich natürlich die Pfanne bevorzugte. Zuerst geben wir dazu zwei bis drei Esslöffel Öl nach Wahl – ich nahm Olivenöl – in die Pfanne

03 - Öl erhitzen

geben den noch gefrorenen Beutelinhalt hinzu

04 - Packungsinhalt unaufgetaut hinzufügen

und erhitzen dann alles auf höchster Stufe.

05 - Auf höchster Stufe erhitzen

Sobald alle Komponenten dadurch etwas aufgetaut sind und sich am Boden der Pfanne etwas Flüssigkeit angesammelt hat,

06 - Auf mittlerer Stufe weiter kochen

schalten wir die Kochplatte auf mittlere Stufe runter und lassen alles für 10 bis 12 Minuten bei gelegentlichem rühren fertig garen bis die Flüssigkeit größtenteils verdampft bzw. aufgesogen wurde.

07 - Fertig köcheln

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

08 - Frosta Bami Goreng - Serviert

Ich fand die Menge an Hähnchenbrust-Stücken zwar etwas knapp bemessen, die Menge war im Verhältnis zum Gemüse aber noch ausreichend, um hier nicht von einem Mangel sprechen zu müssen. Als wahrscheinlich teuerste Komponente aus der Liste der Zutaten ist es verständlich, dass der Hersteller vor allem hier spart. Gemeinsam mit den Nudeln, die noch einen leichten Biss besaßen so wie es seien sollte, dem teilweise etwas grob geschnittenen Gemüse und der würzigen und leicht scharfen Sojasauce ergab sich aber eine durchaus gelungene Bami Goreng Zubereitung, die mir sehr gut geschmeckt hat. Wenn es mal schnell gehen soll, eine wirklich gute Alternative.

09 - Frosta Bami Goreng - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 469 kj
112 kcal
2345 kj
550 kcal
Eiweiß: 7,1g 35,5g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
3,2g
0,7g
16,0g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,7g
1,4g
63,5g
7,0g
Ballaststoffe: 1,8g 9,0g
Salz: 0,95g 4,75g

Dazu kommen natürlich noch die beiden Esslöffeln Olivenöl, die noch einmal 178kcal zum Gesamtwert dazu addieren und die Summe der Nährwerte auf 728kcal erhöht. Nicht gerade wenig, aber für ein Hauptgericht und eine so große Portion wie hier noch akzeptabel wie ich finde. Und auch die Zuckerwerte, normalerweise ja ein Sorgenkind bei Fertiggerichten aller Art, scheinen hier mit 7g pro Portion, das entspricht etwas mehr als 2 Stücken Würfelzucker á 3g, bewegten sich in erträglichen Bereichen – das hatte ich schon weitaus schlimmer erlebt. Somit kann ich also auch dem Bami Goreng von Frosta meine Empfehlung aussprechen.

Meine Wertung: 2,5 MG

Mamma Gina Mini Steinofen Pizza – der Kurztest

Thursday, February 13th, 2014

Heute Abend musste ich mal etwas Platz in meinem Gefrierfach schaffen, daher entschloss ich mich dazu endlich mal die Mamma Gina Mini Steinofen Pizza in Geschmacksrichtung Salami-Käse zuzubereiten, die ich vor einiger Zeit für 1,59 Euro in einer hiesigen Filiale der Discounter-Kette Netto erworben hatte. Mamma Gina ist übrigens eine der Hausmarken der Netto-Supermärkte, wobei Hausmarken ja nicht unbedingt schlecht sein müssen.

01 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Verpackung vorne / Boxing front
Verpackung vorne

02 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Verpackung hinten / Boxing back

Die 12 kleinen Pizzen á 30g, insgesamt also 360g, sind laut Herstellerangeben aus Pizzateig (46%), Tomatensauce (23%), Mozzarella (13%), Salami (13%) und Oregano hergestellt, können aber dabei auch Spuren von Senf, Fisch und Sesam enthalten. Nachdem wir die Papp-Verpackung geöffnet haben, finden wir darin drei in durchsichtiger Folie verpackte Sets zu je vier Mini-Pizzen.

03 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - in Folie / in foil

Die Folie lässt sich angenehm leicht öffnen und die Pizzen anschließend auch so entnehmen, dass sich nichts vom Belag löst. Auch in den Folien fand sich erfreulicherweise nichts vom Belag – eine Tatsache die man leider nicht bei allen Mini-Pizzen erlebt.

04 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - ausgepackt / unwrapped

Wirft man einen näheren Blick auf die einzelnen Mini-Pizzen mit ihrem Durchmesser von jeweils 5,5 cm, kann man erkennen, dass der Belag aus Tomatensauce, winzigen Salamistückchen und Mozzarella relativ gleichmäßig verteilt und dabei recht großzügig bemessen ist.

05 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - gefroren / frozen - Nahaufnahme / CloseUp

Die Zubereitung ist relativ einfach: Nachdem man den (Ober-/Unterhitze-)Backofen auf 220 Grad vorgeheizt hat (Umluft: 180 Grad), soll man die Mini-Pizzen für 7 bis 8 Minuten hinein schieben. Leider ist die aufgedruckte Anleitung hier sehr ungenau, sie benennt weder ob man ein Backblech oder einen Rost noch welche Schiene im Ofen man verwenden soll. Ich beschloss aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen, einen mit etwas Backpapier abgedeckten Rost zu nehmen und diesen auf der mittleren Schiene in den Ofen zu schieben. Denn auf dem Rost werden sie von allen Seiten gleichmäßig knusprig.

06 - Im Ofen backen / Bake in oven

Die angegebenen sieben bis acht Minuten reichten nicht ganz, aber nach etwa 10 Minuten sahen mir die Mini-Pizzen genau richtig aus, so dass ich sie aus dem Ofen entnehmen und servieren konnte.

07 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Serviert / Served
Mamma Gina Mini Pizza – serviert

08 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Nahaufnahme / CloseUp
Einzelne Mini-Pizza – fertig gebacken – Nahaufnahme

Und auch geschmacklich konnten diese Pizzazubereitung wirklich überzeugen. Die fruchtige Tomatensauce harmonierte wunderbar mit der würzigen Salami und dem aromatischen Mozzarella-Käse, der einigermaßen gleichmäßig auf dem über dem restlichen Belag geschmolzen war. Und auch das Verhältnis von Teig zu Belag war gut ausgewogen – ich war sehr zufrieden.

09 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Querschnitt / Lateral cut
Mamma Gina Mini Pizza – Querschnitt

10 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Seitenansicht / Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Fertig-Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 360g
Brennwert: 978 kj
233 kcal
2934 kj
699 kcal
Eiweiß: 10,2g 30,6g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
8,8g
3,6g
31,8g
12,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
27,3g
3,0g
81,9g
9,0
Ballaststoffe: 1,8g 6,6g
Natrium: 0,68g 2,04g

Dass so ein Fertiggericht natürlich keine leichte Kost ist, dürfte von Anfang an klar gewesen sein. Vor allem die hohen Zucker- und Fettwerte fallen dabei wie üblich ins Auge. Aber wer zu Fertiggerichten greift, muss nun mal mit so etwas rechnen. Mir hat diese Pizza-Zubereitung der Netto-Hausmarke Mamma Gina auf jeden Fall sehr gut geschmeckt und ich kann sie auch was ihr Preis-Leistungsverhältnis wirklich weiter empfehlen. Hin und wieder geht so ein TK-Fertiggericht schon mal – man darf es eben nur nicht damit übertreiben. 😉

Meine Wertung: 3 Sterne

Wagner Steinofen Pizza Hawaii – der Kurztest

Friday, January 10th, 2014

Nachdem ich in der letzten Zeit vor allem die Fertigpizzen vom Typ Speciale mit Salami, Schinken und Pilzen getestet hatte, wollte ich heute mal eine weitere, sehr beliebte Ausfertigung versuchen: Die Pizza Hawaii, die traditionell neben Käse und Tomatensauce mit Schinken und Ananas belegt ist. Dabei fiel meine Wahl aufgrund meiner Vorliebe für dünne, fast randlose Böden auf eine Fertigpizza der Firma Wagner aus der Reihe Original Wagner Steinofen, die ich zum Preis von 2,49 Euro in einer Filiale der Discounter-Kette Lidl erworben hatte.

01 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Box front
Verpackung – vorne

02 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Box hinten / Box back
Verpackung – hinten

Wie aktuell im Trend liegend, kommt auch diese Pizza laut Hersteller ohne Geschmacksverstärker und ohne künstliche Aromen. Als Zutaten werden Weizenmehl, zerkleinerte Schältomaten (15%), Edamer (15%), Ananasstücke (13%), gekochter Hinterschinken (7%), Ananassaft, Ananasmus, pflanzliches Öl, Vollmilchpulver, Hefe, Zucker, Speisesalz, modifizierte Maisstärke, Sojalecithine als Emulgatoren, Kräuter und Gewürze sowie Dextrose angegeben. Etwas seltsam liest sich außerdem die Warnung, dass die Pizza Spuren von Fisch, Krebstieren Schalenfrüchten, Sellerie und Senf enthalten kann. Zwar ist das Hilfreich für Allergiker, aber was sollen bitte Fisch und Krebstiere in einer Pizza Hawaii ??
Im Inneren des Pappkartons findet sich schließlich die eigentliche, tiefgefrorene Pizza, die wie üblich aus Hygienegründen noch einmal in eine Folie eingeschweißt ist.

03 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Pizza in Folie / Pizza in foil

Diese nur locker anliegende Folie lässt sich einfach und ohne weitere Hilfsmittel mit den Händen aufreißen und den tiefgefrorene “Pizzarohling” mit einem Durchmesser von 24,5cm entnehmen.

04 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - gefrorene Pizza ausgepackt / frozen pizza unwrapped

Während Tomatensauce, Käse und Schinken sehr gleichmässig auf dem Teig verteilt sind, fällt auf dass die Ananasstücke etwas willkürlich darauf zu liegen scheinen. Da eine solche Pizza mit Sicherheit maschinell hergestellt wird, scheint das Gerät was die Ananas auf die Pizza gibt also noch nicht ganz ausgereift zu sein. 😉 Hier wäre es aus meiner Sicht wünschenswert, dass alle Zutaten mit der gleichen Sorgfalt aufgebracht werden.
Die Zubereitung ist natürlich, wie bei solchen Gerichten, sehr simpel. Nachdem wir den Backofen auf 230 Grad vorgeheizt haben (Umluft: 200 Grad, Gas: Stufe 4-5), geben wir die noch immer gefrorene Pizza auf einen Gitterrost und schieben diesen auf der mittleren Schiene in den Ofen. Anschließend muss alles für 10 bis 12 Minuten goldbraun fertig gebacken (oder besser gesagt aufgebacken) werden.

06 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Im Ofen / In oven

Danach brauchen wir die Pizza nur noch entnehmen und können sie unmittelbar genießen.

07 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Fertig gebacken / Finished baking

Was die Knusprigkeit und Dünne des Bodens angeht, spielt die Firma Wagner mit ihrer Original Steinofen Pizzereihe eindeutig in der oberen Liga, das muss ich vorbehaltlos zugeben. Allerdings war ich mit dem Zubereitungsgrad des Belages nur bedingt zufrieden, denn während der Schinken bereits recht dunkel geworden war, hätte der Käse gerne noch etwas länger backen können. Das konnte ich aber leider nicht riskieren, da der Boden bereits sein Maximum an Knusprigkeit erreicht hatte – hätte ich ihn länger im Ofen gelassen, wäre er eindeutig zu hart geworden. Geschmacklich gab es aber nichts auszusetzen, denn die fruchtigen Ananasstücke harmonierten wie ich fand wunderbar mit dem mageren Schinken, dem Käse und der würzig-fruchtigen Tomatensauce. Eine durchaus gelungene Hawaii-Fertigpizza mit nur wenig Verbesserungspotential.

08 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Seitenansicht / Side view

09 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Angeschnitten / Sliced

Werfen wir nun noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Pizzazubereitung:

Nährwerte:
  100g 380g
(Pizza)
Brennwert: 922 kj
219 kcal
3505 kj
834 kcal
Eiweiß: 9,0g 34,2g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
7,4g
3,1g
28,1g
11,8g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
28,3g
6,4g
107,5g
24,3g
Ballaststoffe: 1,8g 6,8g
Natrium: 0,47g 1,79g
Broteinheiten: 2,4 9,0

Mit 834kcal spielt die Wagner Steinofen Pizza Hawaii was die Nährwerte angeht im unteren Mittelfeld der bisher getesteten Pizzen, deren Werte zwischen 635kcal für die Wagner “Die Backfrische” Spargel-Schinken und 972kcal für die Wagner Big Pizza Supreme tendieren. Was aber auch hier mal wieder auffällt, ist die große Menge an Zucker, die in dieser Zubereitung zu finden sind – nämlich 24,7g, was 8,3 Stücken Würfelzucker á 3g entspricht. Auch wenn bei einer Pizza Hawaii ein Teil wohl den gezuckert eingemachten Ananasstücken zu verdanken ist, würde wohl kein normaler Pizzabäcker über 8 Zuckerwürfel in seine Pizza tun. Damit führt die Pizza Hawaii was die Zuckerwerte angeht die Liste der aktuellen Pizzen sogar an – zumindest soweit der Hersteller diese Werte auch angegeben hatte. Aber trotz dieser kleinen Mängel kann ich auch der Pizza Hawaii von Wagner größtenteils meine Empfehlung aussprechen, denn für eine TK-Fertigpizza war sie aus meiner Sicht mehr als nur genießbar.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 2 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Frosta Nasi Goreng – der Kurztest

Wednesday, January 8th, 2014

Wie ich kürzlich entdeckte, fehlte in meiner Testreihe der verschiedenen Frosta-Gerichte noch das Nasi Goreng. Dies hatte ich zwar bereits im November 2005 mal erwähnt, aber nie einem vollständigen Testbericht verfasst. Das will ich nun heute endlich mal nachholen. Wie üblich ist dieses Gericht als 500g Beutel im Tiefkühlbereich der meisten Supermärkte zu finden, ich selber habe das hier vorgestellte Gericht zum Preis von 2,99 Euro in einem Tengelmann-Markt erworben.

01 - Frosta Nasi Goreng - Beutel vorne / Bag front
Beutel – vorne

02 - Frosta Nasi Goreng - Beutel hinten / Bag back
Beutel – hinten

Das Reisgericht nach indonesischer Art besteht laut Herstellerangaben aus 36% Basmatireis, 14% marinierten und vorgegarten Hähnchenbrust-Innenfilet, Erbsen, Möhren, Poree, Mungobohnenkeimlinge, Wirsingkohl, Zwiebeln, Bambussprossen, Sojasauce, Sonnenblumenöl, Speisesalz, einem Curry-Gewürz aus Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Senfsaat, Cayennepfeffer, Fenchel und Bockshornkleesamen sowie Zucker, Kokosflocken und Knoblauch. Wie bei Frosta-Gerichten üblich wurden bei der Zubereitung weder Farb- oder Aromazusätze, Geschmacksverstärker, Emulgatoren- und Stabilisatorenzusätze sowie keine chmisch modifizierten Stärken verwendet.
Für die Zubereitung werden zwei Möglichkeiten angeboten: Entweder in der 12 Minuten in der Pfanne oder, abhängig von der Wattzahl, in 14 bzw. 12 Minuten der Mikrowelle. Ich griff wie aus den vorherigen Tests üblich natürlich zur Pfanne. Für diese Zubereitungsart geben wir zuerst drei Esslöffel Öl – ich griff zu Olivenöl – in die Pfanne

03 - Frosta Nasi Goreng - Öl in Pfanne geben / Pour oil in pan

verteilen es darin etwas und geben anschließend den noch gefrorenen Beutelinhalt hinzu.

04 - Frosta Nasi Goreng - Beutelinhalt hinzufügen / Add content

Dann erhitzen wir alles für drei bis vier Minuten auf höchster Stufe

05 - Frosta Nasi Goreng - Auf höchster Stufe erhitzen / Heat at highest level

und garen es dann für weitere acht bis neun Minuten. Dabei sollten wir natürlich nicht vergessen, das Ganze mehrmals umzurühren, damit es nicht anbrennt.

06 - Frosta Nasi Goreng - Auf mittlerer Stufe garen / Simmer

Anschließend können wir das Gericht auch unmittelbar servieren und genießen.

07 - Frosta Nasi Goreng - Serviert / Served

Das Gericht erwies sich als angenehm würzig, ohne jedoch wirklich scharf zu sein. Und das Verhältnis der Menge des Reises zum Gemüse fand ich sehr gut abgestimmt, ebenso wie die Menge der zarten und saftigen Hähnchenbrust-Stücke, einer Zutat an der ja sonst immer gerne gespart wird. Dabei erwies sich das Gemüse als angenehm knackig und frisch, man konnte kaum glauben dass es sich hier um ein Gericht handelte, das noch vor weniger als einer Viertel Stunde tiefgefroren war. Aber hier spielte wohl auch die Zubereitung in der Pfanne eine wichtige Rolle – ich bezweifle dass ich mit der Mikrowelle das selbe Ergebnis erzielt hätte. Insgesamt ein sehr leckeres und gelungenes Gericht, das mit Sicherheit nicht nur den Freunden der fernöstlichen Küche gut schmeckt.

08 - Frosta Nasi Goreng - Seitenansicht/ Side view

Werfen wir zum Abschluss wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 409 kj
97 kcal
2045 kj
455 kcal
Eiweiß: 6,2g 31,0g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
1,9g
0,7g
9,5g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,9g
3,2g
64,5g
16,0g
Ballaststoffe: 1,8g 9,0g
Natrium: 0,88g 4,40g

Zwar klingen 455kcal angenehm niedrig, allerdings dürfen wir nicht die 3 Esslöffel Öl vergessen, wovon jeder noch einmal mit 89kcal zu Buche schlägt, also insgesamt 267kcal. Somit kommen wir zu einer Gesamtsumme von 722kcal für dieses Gericht. Für eine Hauptmahlzeit und angesichts der überaus großzügigen Portion ein nicht optimaler, aber dennoch akzeptabler Wert wie ich finde. Zusammengefasst kann ich somit auch das Nasi Goreng von Frosta vorbehaltlos weiter empfehlen – mit hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.

Meine Wertung: 3 MG

Pizze Tradizionale Speciale – Dr. Oetker [07.01.2014]

Tuesday, January 7th, 2014
Pizza Tradizionale Speciale (Dr. Oetker)

Obwohl die Geschäfte heute, nach dem gestrigen Feiertag, wieder offen hatten, war mir heute nicht so nach Kochen. Daher kramte ich in den Tiefen meines Gefrierfaches und fand dort noch eine Pizza Tradizionale Speciale der Firma Dr. Oetker vorrätig, einer TK-Pizzazubereitung, die ich bereits in diesem Beitrag einem ausführlicheren Test unterzogen hatte. Die mit zwei Sorten Salami, Schinken, Pilzen sowie natürlich Tomatensauce und Käse belegte Fertigpizza wird in knapp 20 Minuten zubereitet, fünf bis sieben davon für das Vorheizen des Ofens auf 220 Grad und die restlichen dreizehn bis fünfzehn Minuten für den eigentlichen Backvorgang. Prinzipiell eine gute Pizza, allerdings war mir der Rand etwas zu dick geraten. Ich mag es eigentlich lieber, wenn der Belag fast bis zum Rand geht, so wie zum Beispiel bei der Pizza Ristorante Speciale des gleichen Herstellers oder auch bei der Die Backfrische” Speciale von Wagner. Muss ich mir für zukünftige Einkäufe unbedingt mal einprägen. 😉 Aber abgesehen von der Sache mit dem breiten Teigrand eine doch sehr empfehlenswerte und lecker belegte Pizza.

apetito Tomate Total – der Kurztest

Thursday, January 2nd, 2014

Nachdem ich in letzter Zeit ja schon das Gyros Genial und das China Chicken aus der Lunchbox-Reihe der Firma apetito probiert und die Beurteilungen bei beiden Fertiggerichten positiv ausgefallen waren, wollte ich heute nun auch mal die Variante Tomate Total ausprobieren – ein vegetarischen Gericht, das vor allem mit seinen vier Sorten Tomaten für sich wirbt. Genauer betrachtet handelt es sich laut Hersteller dabei um Tomatensauce, Tomatenwürfel, halbe Cocktailtomaten und zusätzlich noch getrocknete Tomaten. Ob man in einer guten Tomatensauce natürlichnicht automatisch Tomatenwürfelchen erwarten kann sei dabei mal so dahin gestellt, aber dennoch klang das Ganze nicht schlecht. Auch wenn 2,49 Euro für so ein 350g Päckchen, also eine Portion, wahrlich kein Schnäppchen sind.

01 - Apetito Tomate Total - Verpackung vorne / Wrapping front
Verpackung front
02 - Apetito Tomate Total - Verpackung hinten / Wrapping back
Verpackung hinten

Laut Hersteller besteht das Gericht neben vorgegarten Makroni aus Tomatenpüree, Cherrytomaten, getrockneten Tomaten, Tomatenwürfeln, Tomatenmark, Zucker, Pecorinokäse, Rapsöl, Speisesalz, modifizierter Maisstärke, Zwiebeln Kräutern wie Basilikum, Organo, Thymian, und Rosmarin sowie Knoblauch, Liebstöckelwurzel und Pfeffer als Gewürzen.
Vor der Zubereitung müssen wir natürlich erst einmal die umgebende Schutzfolie entfernen.

03 - Apetito Tomate Total - Folie entfernen / Remove foil

Ich nutzte an dieser Stelle die Gelegenheit, einen Blick auf den Inhalt der nur mit einer Lasche lose verschlossenen Box zu werfen. Wie nicht anders zu erwarten, bekam ich gefrorene Nudeln und Tomaten zu sehen.

04 - Apetito Tomate Total - Packungsinhalt gefroren / Content frozen
Packungsinhalt gefroren

Die Packung wird nun für 8 Minuten bei 800 Watt in die Mikrowelle gestellt und erhitzt.

05 - Apetito Tomate Total - In Mikrowelle erhitzen / Heat in microwave

Anschließend können wir die Schale entnehmen – sie ist zwar heiß, lässt sich aber dennoch einigermaßen gut anfassen – und einen Blick auf den Inhalt werfen.

06 - Apetito Tomate Total - Packungsinhalt-erhitzt / Content Heated

Nun müssen wir alles nur noch einmal kurz mit der Gabel vermengen und können unmittelbar mit dem Verzehr beginnen. Und ich muss sagen, dass auch diese vegetarische Variante der apetito Lunchbox sich als überaus schmackhaft erwies. Die kleinen Makaroni-Nudeln waren angenehm al dente gekocht und die angenehm fruchtige und dank der Kräuter und Gewürze auch sehr aromatische Sauce gingen, wie ich fand, eine sehr leckere Verbindung ein und konnten geschmacklich überzeugen. Vom Pecorino-Käse habe ich dabei allerdings nichts bemerkt, was den geschmacklichen Gesamtgenuss aber meiner Meinung nach nicht schmälerte. Einzige zwei kleine Stückchen Nudeln erwiesen sich als noch etwas hart – entweder waren sie nicht richtig gekocht oder durch die Mikrowelle hart geworden – aber die Stückchen waren so klein, dass man darüber hinweg sehen kann. Für den großen Hunger sind die 350g in der Verpackung vielleicht nicht das richtige, aber als kleine Mahlzeit oder Snack finde ich die apetitos Lunchbox Tomate Total doch sehr empfehlenswert.
Werfen wir zum Schluß wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts:

Nährwerte:
  100g 350g
(Portion)
Brennwert: 447 kj
106 kcal
1563 kj
371 kcal
Eiweiß: 3,6g 12,6g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,3g
0,5g
8,1g
1,8g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
17,0g
2,2g
59,5g
7,7g
Ballaststoffe: 1,4g 4,9g
Natrium: 1,00g 3,50g

Ein tatsächlich angenehm leichte Zubereitung, bei der aber auch die niedrige Menge an zugegebenen Zucker positiv ins Auge sticht. Gerade bei Fertiggerichten geht man damit nämlich normalerweise etwas zu großzügig um. Wenn man mal nichts selbst kochen möchte oder nur wenig Zeit hat, dem kann ich diese leckere Fertiggericht-Zubereitung durchaus ans Herz legen. Mir hat sie auf jeden Fall sehr gut gemundet. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Dr. Oetker Bistro Baguette Speciale [30.12.2013]

Monday, December 30th, 2013

Dr. Oetker Bistro Baguette Speciale

Heute entschied ich mich dazu, mal etwas mein Gefrierfach auszudünnen und mir die beiden Bistro Baguettes Speciale von Dr. Oetker zuzubereiten. Diese Baguettezubereitung mit Schinken, Salami, Champignons, Käse und Tomatensauce, die ich übrigens hier schon einmal ausführlicher hatte, wird einfach im Ofen bei 220 Grad für 12 bis 15 Minuten gebacken und dann unmittelbar serviert. Ich finde dass dabei zwar, dass die Menge des Brotes im Verhältnis zum Belag nicht gerade ideal ist, aber wenn es mal schnell gehen soll, kann man durchaus mal zu diesem TK-Fertiggericht greifen.

Pfanntastico Paella [27.12.2013]

Friday, December 27th, 2013
Pfanntastico Paella

Heute entschieden wir uns dazu, einmal die Paella der Aldi-Nord Hausmarke Sternberger einem kurzen Test zu unterziehen. Die Zubereitung ist wie bei solch TK-Fertiggerichten natürlich recht einfach: Gemeinsam mit zwei Esslöffeln Pflanzenöl wird der Beutelinhalt in eine Pfanne gegeben und auf mittlerer Stufe für 12 bis 15 Minuten erhitzt. Anschließend wird alles für 1 bis 2 Minuten auf hoher Stufe noch angebraten und fertig ist das Gericht. Auf einem Induktionsherd wie ich ihn aktuell verwende muss man da ziemlich vorsichtig sein, denn wenn man auf die höchste Stufe schaltet, ist die Hitze sofort da und man muss aufpassen dass nichts anbrennt.
In der Zubereitung fanden sich neben Reis, Erbsen und einigen Paprikastreifen auch Lachswürfel (die beim anbraten allerdings zerfielen), Hühnerfilet, Muscheln, kleine Krabben, größere Shrimps und kleine Tintenfische. Geschmacklich fand ich es dennoch sehr lasch geraten, wir sahen uns sogar gezwungen mit etwas Pfeffer nachzuwürzen. Des weiteren hinterließ die Paella eine gelbliche Färbung auf den Tellern, die sich auch beim heißen Aufwaschen nur schwer abschrubben ließ. Da hatte man wohl mit dem Gelbwurz oder was immer man zum Färben verwendet hatte etwas übertrieben. Essbar, aber es gibt eindeutig bessere Paelle-Zubereitungen z.B. von Frosta oder Iglo. Da hatte uns die Hackbällchen-Pfanne “Schwedische Art”, die wir vor einigen Wochen mal getestet hatten, eindeutig mehr überzeugt.