Pesto-Hähnchen mit Gnocchi – das Rezept
25.03.2012 00:06 kochexperimente, kulinarisches5 Kommentare
Heute entschied ich mich nach einiger Recherche dazu, mal ein Pesto-Hähnchen mit Gnocchi zu kochen und dieses mit Tomate und Mozzarella zu überbacken. Bisher hatte ich, wie ich feststellen musste, hier noch nie ein Rezept mit Pesto vorgestellt, dabei ist diese italienische Würzsauce eine wirklich leckere und vielseitige Zutat, die ich sehr schätze und gerne verwende.
Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?
Je eine rote und eine gelbe Paprika

1-2 EL Körniger Senf – ich entschied mich für Dijon-Senf

sowie
Salz & Pfeffer zum würzen
einen Schuss Milch
1-2 EL Olivenöl zum braten
etwas Butter zum Ausfetten der Auflaufform
Beginnen wir nun damit, die Gnocchi nach Packungsanleitung zu kochen.

Während diese kochen, wenden wir uns dem Gemüse zu und bereiten es vor. Wir waschen also die Stange Lauch

Außerdem waschen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie dann in dünne Streifen,

brausen die Champignons vorsichtig ab, trocknen sie ab,

schneiden sie in halbe Scheiben

und schälen und würfeln schließlich noch die Zwiebel.

Sind die Gnocchi fertig gekocht, also wenn sie oben im Topf schwimmen, gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie abtropfen.

Als nächstes waschen wir die Hähnchenbrust gründlich unter fließendem Wasser, tupfen sie trocken,

schneiden sie in schmale Streifen – natürlich wegen der Keimgefahr auf einem extra Schneidebrett und einem separaten Messer –

und würzen sie dann mit Salz und Pfeffer.

In einer großen Pfanne erhitzen wir nun etwas Olivenöl, braten die Hähnchenstreifen darin rundherum kräftig an

und stellen sie dann erst einmal bei Seite.

Unter Zugabe von etwas weiterem Olivenöl dünsten wir dann die Zwiebelwürfel in der Pfanne glasig an

und fügen dann die Paprikastreifen hinzu um sie ein bis zwei Minuten mit anzubraten.

Haben die Paprikastreifen etwas Farbe bekommen, geben wir auch die Lauchringe mit in die Pfanne

und braten es ein paar Minuten unter gelegentlichen umrühren mit an.

Dann können wir auch die geschnittenen Champignons dazu geben

und sie ebenfalls ein paar Minuten mit braten bis sie einigermaßen durch sind.

Anschließend fügen wir die Saure Sahne

und geben einen kräftigen Schuss Milch in die Pfanne.

Den Pfanneninhalt lassen wir dann kurz aufkochen, rühren den Dijon-Senf ein,

würzen alles mit den italienischen Kräutern und lassen alles noch einmal ein bis zwei Minuten vor sich hin köcheln.

Während alles köchelt, geben wir auch die Hähnchenstreifen wieder hinein

und schmecken alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.

Zuletzt geben wir auch die Gnocchi mit zum restlichen Pfanneinhalt

verrühren alles und lassen es auf niedriger Stufe weiter köcheln.

Nun ist ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen. Außerdem können wir die Tomate

und den Mozzarella in Scheiben schneiden.

Den Pfanneninhalt geben wir nun in eine leicht ausgefettet Auflaufform

und belegen alles dann mit Tomatenscheiben

Ist der Backofen vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für ca. 30 Minuten überbacken.

Anschließend können wir die Form entnehmen

und das Gericht sogleich servieren.

Das Ergebnis war ein angenehm würziges Gericht mit zarten, saftigen Hähnchenstreifen, die geschmacklich eine wunderbare Symbiose mit den knackigen Paprikastreifen, dem weichen Lauchringen und den Champignons eingingen. Gekrönt wurde das ganze natürlich durch das würzige Basilikumpesto welches alles wunderbar abrundete. Dazu die Gnocchi als Sättigungsbeilage ergab es ein mehr als gelungenes Gericht – ich war mal wieder sehr zufrieden.
Was die Nährwerte angeht, handelte es sich bei dieser Zubereitung wie ich nach einer überschlägigen Berechnung feststellen musste, nicht gerade um ein Leichtgewicht, denn für die komplette Auflaufform kam ich auf eine Summe von 2800kcal, das heißt bei drei Portionen 933kcal, bei vier Portionen 700kcal pro Portion. Dennoch finde ich für ein Hauptgericht gerade noch akzeptabel. Den Gros der Werte nahmen dabei die Gnocchi ein, will man hier sparen wäre vielleicht Reis noch eine Alternative gewesen. Aber auch das Pesto ist nicht gerade ein Leichtgewicht, so ein kleines Gläschen mit 120g Gramm hat es durchaus in sich. Aber am Wochenende nehme ich das billigend in Kauf, immerhin war das Ergebnis mehr als Lecker.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Semmel, überbackener Seelachs, Gebäck & Weißbrot mit Wurst & Käse [07.03.2012]
8.03.2012 11:08 breakfast, dinner, kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Den Dienstag in der Herzogpark-Klinik fasse ich mal zu einem Beitrag zusammen.
Am Morgen gab es eine Semmel mit zwei Scheiben Pilz-Mortadelle, einer Scheibe Käse sowie einer kleinen Kanne Kaffee und einem Erdbeer-Joghurt.
Zwar gehört Pilz-Mortadella nicht gerade zu meinen Favoriten, aber da man ja nur die Option Wurst wählen kann, hat man hier keine große Auswahl. Ein einfaches und sättigendes Frühstück an dem ich sonst nicht kritisieren kann.
Um die alte Mittwochs ist Fischtag Tradition beizubehalten, wählte ich für den Mittag ein Gericht aus der Sektion Leichte Vollkost mit der Bezeichnungs Alaska-Seelachsfilet mit pikanter Gemüse-Käse-Auflage überbacken, dazu Dillkartoffeln, dass mit gerade mal 490kcal auch einen relativ leichten Genuss versprach.
An der Präsentation hätte man zwar durchaus noch arbeiten können, davon aber abgesehen erwies sich meine Wahl als durchaus leckeres Fischgericht. Das angenehm große, zarte und grätenfreie Alaska-Seelachsfilet war in einer fruchtig-würzigen Sahne-Tomatensauce angemacht, in der sich neben Käse auch einige kleiner Stücke Brokkoli sowie etwas Lauch fanden. Dazu gab es als Sättigungsbeilage einige mit Dill garnierte Salzkartoffeln – eine klassische Beilage zu Fischgerichten.
Zur Überbrückung am Nachmittag servierte man schließlich wieder eine kleine Kanne Kaffee und ein kleines Gebäckstück aus Blätterteig mit Zuckerüberzug.

Das Abendbrot bestand schließlich aus einem Teller mit drei Scheiben Pilz-Mortadella, zwei Scheiben Emmentaler, einer Salatzusammenstellung aus geraspelten Möhren, gerapselten Radieschen, Salat, Mais, Gurken, Paprikastreifen, Olive und Tomate zu der ein leichtes Joghurtdressing gehörte sowie noch zusätzlich ein kleines Schälchen Nudelsalat mit Paprika- und Gurkenstückchen. Dazu gab es noch etwas Ei und schließlich drei Scheiben Weißbrot.
Auch hier eine einfache, aber leckere Zusammenstellung an der einzig der Nudelsalat nicht ganz meinem Geschmack entsprach, da hier der Geschmack nach Paprika viel zu dominant zur Geltung kam. Ansonsten ein sättigendes und wahrscheinlich auch einigermaßen gesundes Abendessen. Für ein Klinik-Essen alles also absolut akzeptabel.
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Griechischer Kritharaki-Auflauf mit Schafskäse – das Rezept
28.01.2012 18:55 kochexperimente, kulinarisches6 Kommentare
Schon seit längerem geisterte der Gedanke in meinem Kopf herum mal etwas mit Kirtharaki, jener aus Hartweizengrieß hergestellten, reisförmigen Nudelsorte die vor allem in der Küche des östlichen Mittelmeerraumes findet, besonders in Griechenland und Teilen der Türkei. Und mit diesem Auflaufrezept schien ich nun die passende Gelegenheit entdeckt zu haben diese Pläne in die Tat umzusetzen.
Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?
1 mittlgroße Paprika (Hatte ich noch übrig, daher wurde sie einfach in das Rezept mit einbezogen)

150ml Sahne – ich wählte die fettreduzierte Variante

50-60g Edamer oder einen anderen Streukäse nach Wahl

sowie 1-2 EL Olivenöl zum anbraten
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen
Fangen wir wir üblich damit an die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in feine Würfel,

schälen die Knoblauchzehen und hacken sie fein

und entkernen schließlich die Paprika um sie ebenfalls in feine Würfelchen zu schneiden.

In etwas Olivenöl dünsten wir nun die Zwiebel glasig an und geben wenig später auch das gehackte Knoblauch hinzu.

Haben die Zwiebeln etwas Farbe angenommen, bröseln wir dann auch das Hackfleisch in die Pfanne

und würzen es dabei gleich kräftig mit Gyroswürzer während wir es krümelig anbraten.

Dann fügen wir auch das Tomatenmark hinzu

und verrühren es gut um es mit dem Hackfleisch zusammen etwas anzurösten.

Sobald das Hackfleisch einigermaßen durchgebraten ist, geben wir auch die Paprikawürfel hinzu und braten sie einige Minuten mit an,

wobei wir alles gleich ein wenig mit Salz und Pfeffer abschmecken können.

Etwa fünf Minuten später können wir dann zuerst die Sahne

und dann die Rinderbrühe aufgießen, rühren es gut unter

und lassen es dann kurz aufkochen, wobei wir alles auch gleich mit einem kräftigen Schuss Oregano würzen.

Jetzt fügen wir die trockenen Kritharaki hinzu

heben sie gut unter und lassen dann alles für 25 bis 20 Minuten aus niedrigerer Stufe vor sich hin köcheln bis die Nudeln gar sind. Dabei sollten wir nicht vergessen regelmässig umzurühren da die Kritharaki dazu neigen anzupappen wie ich schnell merkte.

In der Zwischenzeit können wir uns aber dennoch auch daran machen den Schafskäse in grobe, aber mundgerechte Würfel zu schneiden.

Sollte die Flüssigkeit zu sehr einreduzieren, können wir gerne auch noch etwas Wasser aufgießen – die Mischung sollte nicht zu trocken werden.

Abschließend probieren wir das ganze und würzen es ggf. noch etwas nach.

Zuerst heizen wir nun den Backofen auf 200 Grad vor, dann mischen wir unsere Kritharaki-Kreation mit dem gewürfelten Schafskäse und geben alles in eine Auflaufform, die wir übrigens nicht vorher auszufetten brauchen

und bestreuen dann alles mit dem geriebenen Käse.

Sobald der Backofen dann aufgeheizt ist, schieben wir die Form auf mittlerer Schiene hinein und lassen sie für 15 bis 20 Minuten darin bis der Käse geschmolzen ist und beginnt leicht braun zu werden.

Danach brauchen wir nur noch die Auflaufform zu entnehmen

Das Überbacken mit Käse wäre hier zwar nicht zwingend notwendig gewesen wie ich feststellte, aber die knusprige Käsekruste die dadurch entstanden war bot dennoch eine geschmackliche recht gute Addition zu der Kritharaki-Zubereitung, die sich als sehr gelungen erwies. Vor allem die Kombination aus dem leicht angerösteten Tomatenmark und dem Hackfleisch mit dem Gyros-Gewürz und den leicht salzigen Fetawürfeln, die sich überall in der Zubereitung fanden stellte sich als geschmacklich wirklich sehr gelungen heraus. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, den Schafskäse einfach zu der Zubereitung hinzu zu geben und hätte dann ein ebenfalls sehr leckeres Pfannengericht. Das hinzufügen von Paprikawürfeln bereute ich aber auf jeden Fall nicht, sie boten eine gelungene Ergänzung zu den anderen Zutaten.
Mit (laut meiner groben Kalkulation) insgesamt ca. 1800kcal, also 900kcal pro Portion, erwies sich die Zubereitung aber entgegen meiner Erwartungen als doch etwas kalorienreicher geraten. Wen das aber nicht abschreckt denn kann ich das Rezept wirklich sehr ans Herz legen. Als zusätzliches Gemüse wäre hier übrigens auch noch Zucchini oder Oliven denkbar, allerdings sollte man die Kritharaki- und Hackfleisch-Menge dann etwas reduzieren. Mir hat es auf jeden Fall mal wieder sehr gut geschmeckt und wenn ich mit diesem Rezept dem einen oder anderen Hobbykoch eine kleine Anregung geben konnte hat sich für mich die Mühe dieses Blogposts auch wieder mehr als gelohnt.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Gratinierte Crêpe Tatar mit Tomatensauce – das Rezept
10.12.2011 21:24 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Heute tat ich mir schwer ein passendes Rezept zu finden, doch nach einigem Suchen stieß ich auf eine Beschreibung von herzhaft gefüllten Pfannkuchen oder Crêpes in einer Tomatensauce, die schließlich mit Käse überbacken wurden. Das klang lecker, also entschied ich mich dazu dieses Rezept heute, mit leichten Abwandlungen, mal zuzubereiten. Und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen und vor allem schmecken lassen – also möchte ich es hier wie immer in üblicher Form mal kurz vorstellen. Leider habe ich kein Crêpe-Eisen besitze, wich ich auf das Anbraten in einer Pfanne aus, doch das tat dem Ganzen keinen Abbruch.
Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?
Für den Teig:
50ml Mineralwasser mit Kohlensäure

sowie eine Prise Salz
und ca 2/3 EL Butter zum braten
Für die Sauce:
sowie Salz & Pfeffer zum würzen
etwas Olivenöl zum andünsten
Für die Füllung:
500g Rinderhackfleisch (Tartar)

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
etwas Olivenöl zum braten
Außerdem benötigen wir:
Beginnen wir damit, den Teig zuzubereiten. Dazu geben wir die Eier, das Mineralwasser und eine kräftige Prise Salz in die Milch

und verrühren alles gut miteinander.

Anschließend geben wir die so entstandene Flüssigkeit in das Mehl

und verrühren alles so lange miteinander bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diese lassen wir dann für mindestens 30 Minuten abgedeckt ruhen.

In der Zwischenzeit würfeln wir die Zwiebel fein

und zerteilen die Paprika in feine Würfel.

In einem Topf dünsten wir nun die Hälfte der Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl glasig an

und pressen dann die Hälfte des Knoblauch hinzu.

Nachdem beides unter regelmässigen wenden gut angedünstet ist geben wir die Tomaten hinzu,

würzen alles während es beginnt aufzukochen mit dem Oregano, Basilikum und Majoran

sowie einer jeweils kräftigen Prise Salz und Pfeffer

und rühren dann das Tomatenmark unter
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um alles dann kurz aufkochen und für 10 bis 15 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen. Dabei rühren wir es natürlich hin und wieder um.

In einer Pfanne dünsten wir nun den Rest der Zwiebeln an und pressen den Rest des Knoblauch hinzu.

Anschließend bröseln wir das Rindergehackte zum anbraten hinzu

würzen es kräftig mit Salz und Pfeffer

und addieren 3 Löffel Tomatenmark

Nun können wir auch die Paprikawürfel hinzufügen

und für 8 bis 10 Minuten mit dem Hackfleisch anbraten.

In einer weiteren Pfanne zerlassen wir jetzt etwas Butter

und geben dann mit einer Kelle den Crêpe-Teig hinein

und von beiden Seiten gut anbraten.

Langsam wird es eng auf unserem Herd. Wir können aber die Pfanne mit dem Rinderhack und den Topf mit nun auch bei Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Haben wir den Teig komplett zu Crêpes verarbeitet – er sollte für etwa fünf Stück reichen – heizen wir den Backofen auf 200Grad vor, dann belegen wir die Teigfladen mit der Hack-Paprika-Mischung

und rollen sie dann auf, wobei wir die Seiten einklappen so dass die Füllung später nicht herausfallen kann.

Die gefüllten Crêpes legen wir in eine ausgefettete Auflaufform

und übergießen sie mit der Tomatensauce. Sollte noch etwas von der Hackfleischfüllung übrig sein, können wir diese vorher noch auf die gefüllten Pfannkuchen geben.

Zum Abschluss bestreuen wir unsere Kreation noch mit dem geriebenen Emmentaler.

Ist der Backofen dann aufgeheizt, schieben wir unsere Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten gratinieren.

Sobald der Käse dann anfängt braun zu werden, können wir die Auflaufform entnehmen

und am besten gleich servieren.

Die Kombination aus würziger Tomatensauce, fluffigen Crêpes und schließlich deren Füllung aus gut gewürztem, mageren Rinderhack mit Paprikastückchen erwies sich wie ich fand als sehr gelungen. Zwar waren die Pfannkuchen etwas dicker geraten als ich ursprünglich geplant hatte, aber das tat dem geschmacklichen Gesamteindruck wie ich fand keinerlei Abbruch. Viel mehr fungierten sie als Sättigungsbeilage, die gut mit den anderen Zutaten harmonierte.
Natürlich ist das Ganze nicht gerade leichte Kost, das dürfte klar sein.Die ganze Auflaufform hat meiner Berechnung nach etwa 3000kcal, also bei 4 Portionen sind das 750kcal pro Portion, bei 3 Portionen ca. 1000kcal (was dem Durchschnittswert einer Currywurst mit Pommes Frites entspricht). Wen das nicht abschreckt dem sei dieses Rezept wärmstens ans Herz gelegt – mir hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt und ich kann die Zubereitung vorbehaltlos weiter empfehlen.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Leberkäse-Sauerkraut-Auflauf mit Kartoffeln – des Rezept
3.10.2011 22:12 kochexperimente, kulinarisches4 Kommentare
Das heutige Kochexperiment ist eindeutig stark bayrisch angehaucht, aber das war gar nicht Hauptgrund warum ich heute dazu entschied einen Leberkäse-Sauerkraut-Auflauf mit Kartoffeln zu fertigen. Viel mehr prüfte ich was ich noch so vorrätig hatte und was ich daraus machen könnte. Bei der anschließenden Recherche stieß ich dabei auf dieses Rezept, das ich allerdings noch ein wenig verbesserte und aufwertete. Und trotz anfänglicher Zweifel ob die Kreation gelingen würde war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, daher möchte ich das Rezept hier kurz vorstellen.
Für 3-4 Portionen benötigen wir:
600 – 650g Kartoffeln – festkochend

600g Sauerkraut (Champagnerkraut oder Weinsauerkraut)

sowie etwas Butter zum ausfetten und etwas Salz zum würzen.
Zuerst einmal kochen wir die Kartoffeln in ihrer Schale für 15 bis 20 Minuten bis sie gar sind,

gießen sie dann ab und lasse sie etwas abkühlen.

Während die Kartoffeln abkühlen schneiden wir die Leberkäse-Scheiben auf halbe Dicke

und braten sie von beiden Seiten an.

Sobald die Kartoffeln abgekühlt sind, schneiden wir sie in Scheiben und salzen sie leicht.

Außerdem erhitzen wir auch das Sauerkraut für einige Minuten in der selben Pfanne in der wir den Leberkäse angebraten haben.

Dann ist es an der Zeit eine Auflaufform auszufetten und den Boden mit Leberkässcheiben zu belegen,

schichten etwa die Hälfte des Sauerkrauts in einer dünnen Schicht darauf

und belegen dieses dann mit einigen Kartoffelscheiben.

Darauf schichten wir nun wieder etwas Leberkäse

und geben den Rest des Sauerkrauts darauf.

Die Schlagsahne verrühren wir nun gründlich mit den 4 TL Senf

schichten die restlichen Kartoffelscheiben überlappend auf die oberste Schicht Sauerkraut und übergießen alles mit der Schlagsahne-Senf-Mischung.

Nun heizen wir den Backofen auf 200 Grad vor und bestreuen alles noch mit einer Schicht Emmentaler.

Sobald der Backofen aufgeheizt ist, geben wir die Auflaufform auf die zweitunterste Schiene hinein und überbacken alles für 30 bis 35 Minuten.

Beginnt der Käse braun zu werden, ist das Gericht fertig und kann entnommen

und nach einigen Minuten abkühlen serviert werden. So lässt sich das Gericht nämlich etwas leichter zerteilen.

Die Kombination aus süßer Sahne und Senf erschien mir im ersten Moment zwar etwas ungewöhnlich, aber das Ergebnis sprach für sich. Die klassisch bayrische Kombination aus Leberkäse, Sauerkraut und Kartoffeln wurde dadurch sehr lecker ergänzt und in einer neuen Form angerichtet als Auflauf. Angenehm würzig und schmackhaft – ganz anders als ich es bei einem Guss aus süßer Sahne erwartet hatte.
Dabei ist die Zubereitung denkbar einfach und meiner Meinung nach ist das Ergebnis ist eindeutig mehr als nur die Summe seiner Bestandteile. Dabei bringt meiner Meinung nach vor allem das Anbraten des Leberkäse und des Sauerkrauts ein besonderes Aroma, daher sollte man auf diese Schritte keinesfalls verzichten. Die Wahl von Champagner-Sauerkraut gibt dem ganzen dabei noch einen besonderes Plus, aber ich denke dass auch normales Weinsauerkraut hier seinen Dienst tun würde. Ich fand es auf jeden Fall sehr lecker – inwieweit es sich zum Aufwärmen eignet werde ich in den nächsten Tagen hier ergänzen.
Bis dahin: Guten Appetit

Nachtrag: Mehr Infos zum aufwärmen gibt es hier.
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