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Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten aus südfranzösische Art [20.03.2013]

Wednesday, March 20th, 2013

Natürlich wollte ich auch am heutigen Mittwoch meiner alten Tradition treu bleiben, zu Fisch und/oder Meeresfrüchten zu greifen. Da kam mir die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten aus südfranzösische Art bei Vitality natürlich genau richtig. Und weder das Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region, das Gebratene Holzfällersteak mit glacierten Zwiebeln, BBQ-Sauce und Bratkartoffeln bei Globetrotter oder ein Asia-Thai-Angebot wie Thoeng Ping Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüsesorte in Zitronengrassauce von abbringen. Einzig beim Praw Wan Plah – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce ließ mich kurz innehalten und überlegen. Doch letztlich fiel die Wahl dann doch auf das Pfannengericht bei Vitality. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen einer Kürbiscremesuppe mit gerösteten Kürbiskernen aus dem Suppenangebot und ein Becherchen Vanille-Mousse von der Dessert-Theke.

Kürbissuppe & Kartoffel-Gemüsepfanne mit Meeresfrüchten / Pumpkin soup & potato vegetable fry with seafood

Leider muss ich zugeben, dass heute nur das Dessert heute eine volle Punktzahl verdiente. Der Suppe, die zwar cremig und mit einigen Fruchtstücken versehen war, fehlte es irgendwie an der notwendigen Würze – da konnten auch die knusprig gerösteten Kürbiskerne nur noch wenig retten. Und auch die Hauptspeise konnte mich nur begrenzt begeistern. Der größte Teil des Gerichtes bestand aus lauwarmen Kartoffelspalten, die zwar teilweise noch etwas knusprig waren. Die Menge der Fischstückchen, Krabben, und Stücken von kleinen Tintenfischen waren eher gering und meiner Meinung nach auch nur von mittelmäßiger Qualität. Und das Gemüse musste man wirklich suchen, ich entdeckte nur einige wenige Stückchen von Zucchini, Zwiebeln, Tomaten sowie einigen französischen Kräutern wie Thymian und Oregano. Von einer Kartoffel-Gemüsepfanne konnte man hier wirklich nicht sprechen. War geschmacklich zwar ok, aber weit unter meinen Erwartungen. Nur an dem luftig-lockere Vanillemousse, das man mit einer halben Schoko-Pfefferminzblättchen garniert hatte, gab wie bereits erwähnt keinen Grund zum meckern.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag bei den anderen Gästen natürlich das Holzfällersteak deutlich vor allen anderen Gerichten. Um den zweiten Platz lieferten sich die Rahmschwammerl mit Semmelknödel und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches die Asia-Thai-Angebote meiner Meinung nach für sich entscheiden konnten und das Pilzgericht auf einen guten dritten Platz brachten. Auf einem ebenfalls guten, aber vierten Platz folgte schließlich die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten, die ja ihren Namen heute leider nicht wirklich verdiente.

Mein Abschlußurteil:
Kürbiscremesuppe mit Kürbiskernen: +/-
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten: + (Aber nur mit ach und krach)
Vanillemousse: ++

Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette [19.02.2013]

Tuesday, February 19th, 2013

Zwar standen auch heute an der Asia-Thai-Theke mit Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce sowie vor allem dem Gung Pao Ngao – Seelachs gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln Bambus und Gemüse durchaus verlockende Speise auf dem Plan, aber ich entschied mich dazu dem kleinen “Fischgerichte-Wahn” dem ich in letzter Zeit anheim gefallen bin etwas Einhalt zu gebieten und etwas anderem eine Chance zu geben. 😉 Während das Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region mit etwas zu kalorienreich erschien, so waren doch sowohl der Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette bei Vitality und die Kartoffel-Würstelpfanne “Western Art” aus Paprika, Zwiebeln und Bohnen mit Spiegelei bei Globetrotter (die ich übrigens hier schon mal probiert habe). Letztlich waren es die gerade mal 416kcal des vegetarischen Vitality-Gerichtes, die meine Entscheidung zu seinen Gunsten beeinflusste, zumal ich mir so auch, ohne mit allzu große Sorgen um die kalorientechnische Gesamtbilanz machen zu müssen, auch noch ein Becherchen Vanillemousse aus dem Dessert-Angebot leisten konnte.

Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette / Zucchini potato goulash with baguette

Eigentlich hätte man das Gericht, angeordnet nach Häufigkeit der Zutaten, eher Kartoffel-Champignon-Zucchini-Gulasch nennen müssen, denn neben sehr vielen Kartoffelwürfeln und zahlreichen Champignon-Stückchen fanden sich nur relativ wenige, kleine Zucchiniwürfel in der fruchtigen und mild würzigen Tomatenmasse der Zubereitung. Aber das schmälerte den Genuss natürlich nicht, einzig das Stückchen Baguette hätte meiner Meinung nach gerne etwas größer sein können – aber zumindest war es einigermaßen frisch. Und auch das luftig-lockere Vanillemousse gab keinen Grund, Kritik zu üben – ich war mit meiner heutigen Auswahl mal wieder sehr zufrieden.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch Beobachtung der anderen Gäste aufstellte, belegte heute natürlich das Cordon Bleu mit Pommes unangefochten den ersten Platz. Den zweiten Platz konnte sich die Würstelpfanne “Western Style” sichern, aber nur mit knappen Vorsprung vor dem vegetarischen Kartoffelgulasch, der ungewöhnlicherweise heute noch vor den Asia-Gerichten Platz drei belegte. Aber dabei kann es sich auch nur um eine temporäre Verschiebung handeln, denn vor allem der Seelachs mit Chili aus dem Asia-Thai-Angebot sah eigentlich viel zu verlockend aus als dass er auf Dauer verschmäht werden konnte.

Mein Abschlußurteil:
Zucchini-Kartoffelgulasch: ++
Baguette: ++
Vanillemousse: ++

Currygeschnetzeltes von der Pute mit Früchten & Reis [17.01.2013]

Thursday, January 17th, 2013

Das Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und vor allem das Ko Lo Wuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in Süß Saurer Sauce an der Asia-Thel und ich war auch kurz am überlegen hier zuzuschlagen. Aber auch der Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln und Fladenbrot in der Sektion Globetrotter der regulären Küche klang nicht schlecht und die Spiralnudeln mit Paprikaragout bei Vitality erschienen nicht nur überaus schmackhaft und mit 430kcal auch angenehm leicht. Letztlich entschied ich mich kurz entschlossen aber dann doch für das Currygeschnetzelte von der Pute mit Früchten und Butterreis, das heute in der Abteilung Tradition der Region auf der Karte stand. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Vanille-Mousse von der Dessert-Theke – auch wenn ich die Kalorienwerte für das Currygeschnetzelte nicht kannte, war ich der Meinung mir das noch leisten zu können ohne meine heutige Kalorienbilanz allzu sehr zu verreißen.

Currygeschnetzeltes von der Pute mit Reis / Turkey chop curry with rice

In der pikanten Curryzubereitung fanden sich erfreulich viele der zarten, saftigen und gute durchgebratenen Putenfilet-Streifen, außerdem fanden etwas Paprika sowie einige Stücke von Ananas und Aprikose in der dickflüssigen Sauce – allerdings hätte man meiner Meinung nach hier gerne etwas mehr Früchte hinzugeben können. Aber vielleicht hatte ich auch einfach nur eine Kelle mit besonders wenig davon erwischt, denn was die Kosten angeht erschien es mir unsinnig gerade hier zu sparen. Gemeinsam mit einer gut abgewogenen Menge von geschältem Reis als Sättigungsbeilage bildete das überaus schmackhafte Gericht insgesamt ein durchaus gelungenes Gericht. Einzig was an dem Reis nun den Butterreis ausmachte erschloss sich mir nicht so ganz. Das Mittagsmahl schloss ich dann mit dem kleinen Becher luftig-lockeren, wenn auch nicht mehr ganz frischen Vanille-Mousses ab.
Beim heutigen Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ging es heute recht knapp zu. Mit sehr knappen Vorsprung gelang es aber dann doch dem Gyros, den ersten Platz zu ergattern. Den zweiten Platz belegten dann die Asia-Gerichte, aber mit nur hauchdünnem Vorsprung vor dem Curry-Putengeschnetzelten. Die Spiralnudeln mit Paprikaragout waren für ein vegetarisches Gericht zwar auch sehr beliebt, aber für mehr als einen vierten Platz reichte es dennoch auch heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Currygeschnetzeltes von der Pute mit Früchten: ++
Reis: ++
Vanillemousse: ++

Pescado con puré de patata dulce [07.11.2012]

Wednesday, November 7th, 2012

Auch heute ging die südamerikanische Woche in unserem Betriebsrestaurant weiter, dieses Mal mit dem aus Chile stammenden Gericht Brocheta de pescado con puré de patata dulce- Seelachsfilet in Pink Pepper mit Kartoffelpüree und schwarzen Bohnen im Bereich Globetrotter. Da konnten mich auch das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitronenecke bei Tradition der Region und der Champignongulasch auf Spaghetti bei Vitality ebenso wenig umstimmen wie die asiatischen Angebote in Form von Gebratene, Tofu mit verschiedenen Gemüse in Hoi Sin Sauce und Gaeng Pad Gai – Gebratene Pute mit frischem Gemüse,Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry – zumal Mittwoch ja mein traditioneller Fischtag ist – da kam mir der chilenische Seelachs gerade recht. Dazu gesellte mich noch ein Becherchen Vanillemousse auf mein Tablett.

Brocheta de pescado con puré de patata dulce

Von den angekündigten schwarzen Bohnen war zwar nichts zu entdecken, dafür hatte man aber eine Gemüsemischung aus Kidneybohnen und Paprika in einer angenehm scharfen Chili-Tomatensauce, die meiner Meinung nach sehr gut zu dem zarten und grätenfreien, gebratenen und mit roten Pfefferkörnern garnierte Seelachsfilet passte. Als Sättigungsbeilage hatte man eine mehr als ausreichend große Portion würzigen Kartoffelpüree serviert, die meiner Meinung nach nicht nur aus regulären Kartoffeln, sondern aus Süßkartoffeln gefertigt war, was auch die Verwendung der Wortkombination “patata dulce”, also süßen Kartoffeln in der Menubezeichnung zu bestätigen schien. Alles in allem ergab diese Zusammenstellung ein meiner Meinung nach sehr leckeres und vor allem sättigendes Mittagsgericht, das ich sehr genoss und das keinerlei Grund zur Kritik bot. Und auch am luftig-lockeren, mit einer Cocktailkirsche garnierten Vanillemousse gab es absolut nichts auszusetzen. Ich was überaus zufrieden.
Der Gros der anderen Gäste hatte heute aber leider nicht bei dem chilenischen Fischgericht, sondern beim Wiener Schnitzel mit Pommes Frites zugeschlagen, womit man diesem den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen muss. Um Platz zwei lieferten sich schließlich das Seelachsfilet und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches das Fischgericht mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnte und das die Asia-Gerichte auf Platz drei verdrängte. Auf Platz vier folgte schließlich der vegetarische Champignongulasch mit Spaghetti. Ich hätte dem südamerikanischen Gericht natürlich liebend gerne den ersten Platz zugebilligt, aber gegen ein Schnitzel mit Pommes kam es leider nicht an – zumal Fisch ja auch nicht jedermanns Sache ist. Bin wirklich gespannt ob das morgige Spezialangebot es wieder an die Spitze der Kantinencharts schafft.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Bohnen-Paprika-Gemüse: ++
(Süß)Kartoffelpüree: ++
Vanillemousse: ++

Chili con Carne & Baguette [01.10.2012]

Monday, October 1st, 2012

Während die Asia-Thai-Küche zum heutigen Wochenanfang mit Gerichten wie Pad Pak Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Knoblauch in Soja Sauce oder Gai Pad Bai Krapao – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum lockte, standen auf der Speisekarte der regulär-westlichen Küche ein Champignongulasch auf Vollkornspaghetti bei Vitality, ein Chili con Carne mit Baguette bei Tradition der Region und schließlich eine Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sannesauce und Penne Rigate bei Globetrotter auf der Speisekarte. Zwar hätte die Hähnchenbrust mit Sicherheit besser in die regionale Küche gepasst und das Chili zu Globetrotter, aber das sollte meine Entscheidung für eines meiner absoluten Lieblingsgerichte nicht beeinflussen: Ich wählte natürlich das Chili con Carne, dass ich mir noch mit einem kleinen Becherchen einer nicht näher definierten Süßspeise von der Dessert-Theke ergänzte.

Chili con Carne & Baguette

In einer fruchtigen und tatsächlich auch ein wenig scharfen Tomatensauce fanden sich wie üblich krümelig angebratenes Rinderhack, Kindeybohnen, rote Paprika und Mais, also wie üblich leider – zumindest meiner Meinung nach – die absolute Minimalausstattung für ein gelungenes Chili. Natürlich kommt eine solche Zubereitung nicht an ein selbst gemachtes Chili heran, aber für ein Betriebsrestaurant konnte man diese Version als durchaus gelungen bezeichnen. Ich war zumindest zufrieden und sah keinen Grund nicht die volle Punktzahl zu vergeben. Und auch der Nachtisch, der sich als Vanillemousse mit einer Garnitur aus Sauerkirsche und Schokoflocken herausstellte, gab keinen Grund zur Kritik und erfüllte vollends meine Erwartungen.
Und sah man sich auf den Tabletts der anderen Kantinengäste um, konnte man erkennen dass das Chili sich auch sonst einer großen Beliebtheit erfreute und ohne jeden Zweifel heute Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten heute die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt von der Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce auf Platz drei. Platz vier belegte, wie für vegetarische Gerichte meist üblich, der Champignongulasch.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Vanillemousse: ++

Bifteki mit Tzatziki & Reis [17.09.2012]

Monday, September 17th, 2012

Während ich heute auf die asiatischen Angebote wie Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce oder Gaeng Panan Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry keine große Lust verspürte und mich das leichte Gericht bei Vitality in Form von Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout nicht besonders ansprach, blieben heute nur noch die Griechischen Bifteki mit Tzatziki und Reis bei Globetrotter und die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region. Schien was die zu erwartenden Kalorien anging sich beides wenig zu geben und so entschied ich mich schließlich für die Bifteki, die mit ein paar optional angebotenen frischen Zwiebeln garnierte und mit einem nicht näher benannten Mousse von der Desserttheke ergänzte.

Bifteki mit Reis & Tzatziki

Eigentlich beschreibt der Begriff Bifteki ja ein Hacksteak, also ein wie eine Frikadelle aber in Steakform zubereitetes Stück gebratenen Hackfleisches. Aber nicht so hier, denn in meinem Fall hatte man einfach etwas kräftig gewürztes Rinderhack mit einigen weiteren Zutaten wie Schafskäse, Paprika und wohl Stückchen von Möhren versehen und in Frikdallenform gebraten. Da diese Bifteki-Frikadellen aber geschmacklich sehr gut gelungen waren, sehe ich wohlwollend über diesen kleinen Fehler hinweg. Die lockeren und saftigen Rindfleischfrikadellen mit ihren Beimischungen ergaben in Kombination mit dem würzigen Tzatziki und dem lockeren weißen Reis gab das Ganze meiner Meinung nach ein überaus leckeres Mittagsgericht. Die Verwendung von Tomatenreis wie bei früheren Angeboten hier, hier, hier, hier oder hier hätte das Gericht sicherlich noch ein wenig weiter aufgewertet, aber ich war auch so zufrieden. Und auch an dem Mousse, das sich als Vanillemousse herausstellte, gab es absolut nichts auszusetzen – es war locker, luftig und nicht zu süß so wie ich es mag.
Heute lagen die Bifteki in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Schinkennudeln um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala alles Gerichte auf der Speisekarte, die ich wie immer durch Beobachtung der anderen Gäste aufstellte. Zuerst sah es so aus als würden die Schinkennudeln heute das Rennen machen, doch kurz bevor ich das Restaurant verließ zeichnete sich doch noch ein knapper Sieg für die Bifteki ab. Nach den Schinkennudeln auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gerichte auf Platz drei und der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout auf Platz vier. Hätte man Tomatenreis anstatt des gewöhnlichen Reis angeboten, wäre das Ergebnis mit Sicherheit deutlicher zugunsten der Bifteki ausgefallen, aber hier mussten, so vermute ich, wohl Reste verwertet werden. Bleibt zu hoffen dass man in Zukunft dann doch wieder zum Tomatenreis greifen wird, denn dieser gibt den Gericht noch zusätzlich eine leicht fruchtige Note. 😉

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: ++
Reis: ++
Vanillemousse: ++

Chili con Carne mit Saurer Sahne & Baguette [12.06.2012]

Tuesday, June 12th, 2012

Zuerst hatte ich ja überlegt wieder im Bereich Vitality zuzuschlagen, wo heute eine Gemüse Paella auf der Speisekarte stand. Das traditionell-regionale Paprikarahmschnitzel vom Schwein mit Röstitalern sah zwar lecker aus, erschien mir aber zu kalorienreich. Doch dann entdeckte ich das bei den Globetrotter-Gerichten angebotene Chili con Carne mit Mais und Kidney Bohnen, Saurer Sahne und Baguette und da konnte ich einfach nicht widerstehen – ich liebe nun mal Chili. Von dieser Entscheidung konnten mich auch die Asia-Gerichte wie Lu Han Zai – Gebratenes Gemüse in Hoi Sin Sauce nach Shanghai Art oder Qui Fei Ji – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce nicht umstimmen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Vanillemousse auf roten Johannisbeeren aus dem Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Chili con Carne

Und ich wurde dieses Mal absolut nicht enttäuscht was den Geschmack anging. Nicht nur dass sich neben den sonst nur üblichen Kidneybohnen und dem Mais auch rote und grüne Paprikawürfelchen mit in die Tomaten-Hackfleischsauce verirrt hatten – nein – es erwies sich auch von einer ungewöhnlich kräftigen Schärfe so wie ich es bei solchen Gerichten ja bevorzuge. Natürlich stieß dies nicht auf allgemeine Zustimmung, aber für meinen Geschmack erwies es sich als genau richtig. Außerdem milderte die reichlich aufgetragene Saure Sahne die Schärfe auch noch leicht, wenn man sie mit dem restlichen Tellerinhalt verrührte. Nur die Portion hätte noch etwas größer sein können, aber zum Satt werden reichte es alle Mal. Daran war natürlich auch das Stück Baguettebrot nicht ganz unschuldig, das sich zwar nicht als knusprig-frisch, aber dennoch als frisch genug erwies dass ich hier keine Punkte abziehen brauche. Der kleine Becher Nachtisch, der etwa zur Hälfte mit einer süß-säuerlichen Mischung aus roter Grütze mit zahlreichen ganzen roten Johannisbeeren und zur anderen Hälfte mit luftig-lockerem Vanillemousse gefüllt war, bot schließlich einen leckeren Abschluß des heutigen Mittagsmahls.
Bei Kampf um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch Beobachtung der Präferenzen der anderen Kantinengäste aufstellte, lieferten sich heute das Paprikarahmschnitzel und das Chili ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Zuerst erschien es zwar recht gut für das Chili auszusehen, doch das Schnitzel holte schließlich noch auf und entschied das Rennen mit knappen Vorsprung für sich. Nach dem Chili auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gericht und auf Platz vier die Gemüse-Paella.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Vanillemousse & rote Johannisbeeren: ++

Hähnchen Cordon Bleu & Pommes Frites [05.06.2012]

Tuesday, June 5th, 2012

Nachdem ich am gestrigen Tag mal nichts zu berichten hatte, geht es heute schließlich wie gewohnt wieder weiter. Leider war das Angebot im Betriebsrestaurant aber leider nicht übermässig berauschend wie ich feststellen musste. Zuerst dachte ich daran, bei den Asiatischen Gerichten zuzugreifen, wo heute Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry und Ko Lo Han Zai – Herzharftes Chinagemüse in süß-sauerer Sauce nach Shanghai-Art angeboten wurde, dann aber erinnerte ich mich daran dass ich die Ente genau, die mich hier am meisten gereizt hätte, in genau der selben Form erst letzte Woche Donnerstag gehabt hatte, daher entschied ich mich letztlich dann doch dagegen. Im Angebot der regulären Küche wären zwar die Pappardelle mit Tomaten & Ruccola wohl am idealsten gewesen, sie sprachen mich visuell nicht besonders an und die Gebratene Kalbsleber “Berliner Art” mit geschmorten Zwiebeln und Apfelscheiben mit Kartoffelpüree bei als heutiges Globetrotter-Gericht sagte mir aufgrund der Leber nicht sonderlich zu. Irgendwann überwinde ich meine Abneigung diesbezüglich vielleicht mal, aber heute war eindeutig nicht der Tag. So blieb nur noch das Hähnchen Cordon Bleu mit Zitronenscheibe und Pommes Frites als traditionell-regionales Angebot übrig, also entschied ich mich letztlich für dieses Gericht, garnierte die Pommes mit etwas Ketchup und komplettierte alles noch mit einem kleinen Becherchen Vanillemousse von der Dessert-Theke.

Cordon bleu

Eindeutig ein typisches Kantinen-Gericht dachte ich so bei mir, als ich das Tablett zu meinen mitessenden Kollegen an den Tisch trug. Aber ich hatte schon seit Ewigkeiten eigentlich keine Pommes Frites mehr gegessen, daher war es eigentlich wirklich mal wieder an der Zeit gewesen. Dass man gerade für meine Portion die letzten Reste aus dem Pommes-Trog geschöpft hatte stimmte mich zwar nicht sehr zuversichtlich, aber ich muss zugeben dass ich positiv überrascht war. Wie üblich fehlte zwar das Salz, aber wie ich gehört hatte ist dies wohl ein Zugeständnis an Leute die es nicht vertragen und jedem ist freigestellt seine Portion mit den überall auf den Tischen bereit stehenden Salzstreuern nach eigenem Gutdünken nachzusalzen – was ich auch gleich tat. Und so mit Salz durfte ich feststellen, dass diese Kartoffelstäbchen – obwohl es Reste und Kantinenpommes waren – sich als gar nicht mal so schlecht herausstellten. Sie waren noch angenehm heiß, knusprig und es gab eigentlich keinerlei übermäßig hart frittierte Kleinst-Pommes, die ich dann wohl eher auf dem Teller zurückgelassen hätte. Im Bereich frittierter Kartoffelstäbchen hatte man sich seit meinem letzten Verzehr hier eindeutig verbessert – was jedoch nicht bedeuten soll dass ich unbedingt wieder verstärkt auf dieses Frittierte zurückgreifen möchte. Dies aber eher aus kalorientechnischen als aus geschmacklichen Gründen. Wo wir gerade beim Frittierten sind, kommen wir auch gleich zum Hähnchen Cordon Bleu: Ich vermute nämlich, dass es sich bei den servierten Cordon Bleus um fertig gelieferte Zubereitungen handelte, die dann einfach in der Fritteuse warm gemacht und serviert werden. Geschmacklich waren sie zwar in Ordnung, auch wenn ich den Käse ein klein wenig fad fand, aber gegen ein hausgemachtes Cordon Bleu kommt so etwas natürlich nicht an. Aber wenn man eine große Menge an Gästen damit versorgen will, kommt man um die Verwendung von “Fertig-Cordon Bleu” wohl nicht herum.

Cordon bleu - Querschnitt

Der kleine Becher locker-schaumigen Vanillemousses, das man mit einem Stück Erdbeere und einigen Schokokügelchen garniert hatte, gab schließlich, wie üblich beim Nachtisch, keinerlei Grund zur Kritik.
Dass das Cordon Bleu mit Pommes auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala natürlich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins landete, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gerichte, Platz drei belegte die gebratene Kalbsleber und Platz vier die vegetarischen Pappardelle mit Tomaten & Ruccola. Hier also keine Überraschungen, daher kann ich mir glaube ich hier jeglichen weiteren Kommentar sparen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen Cordon Bleu: +
Pommes Frites: ++
Vanillemousse: ++