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Kafta [03.04.2008]

Thursday, April 3rd, 2008

Auf Vorschlag eines meiner Begleiters wandten wir uns heute zum Zweck der mittaglichen Essensaufnahme in Richtung des Ali Baba am Ende der Krautgasse gleich hinter der Einmündung der Carl-Zeiss-Straße. Man kann diese Lokalität ohne weiteres als Dönerbude mit dem gewissen Extra bezeichnen. Denn neben dem üblichen Döner-Gerichten und einigen Pizza-Zubereitungen bietet man hier auch eine nicht zu verkennenden Auswahl an (angeblich) typisch Arabischen Gerichten. Ich tendierte zuerst in Richtung Couscous – wählte dann jedoch die Nr. 96 – Kafta mit Salat und Pommes. Alternativ hätte ich hier auch Reis nehmen können, doch mir war heute mehr nach Pommes Frites.
Nachdem wir bestellt hatten, mußten wir im bis zum letzten Platz gefüllten Restaurant warten – bestimmt fast 30 Minuten. Schließlich erhielten wir aber unsere Speisen endlich serviert.

Ich erhielt neben den Pommes Frites und einer großen Portion aus Weiß- und Rotkrautsalat drei Rollen aus Rindfleisch geformter Frikadellen, die mit etwas Sellerie, Zwiebeln sowie zwei Saucen aus Kräutern und Knoblauch, die das ganze garnierten. Nun – ich fand die Rindfleischrollen, genannt Kata, etwas zu wabbelig. Hier hätte man etwas länger braten können, was jedoch wohl primär persönlichen Präferenzen entspricht. Außerdem war der Anteil an Salat für meinen Geschmack etwas zu hoch. Aber im Gesamturteil muß ich das ganze doch als mehr als essbar bezeichnen. Einer meiner Begleiter hatte sich für das Couscous, die Nr. 106, entschieden, was optisch aus meiner Sicht durchaus mehr her machte. Sollten wir demnächst uns noch einmal für da Ali Baba entscheiden, werde ich mich auf jeden Fall für diese Speise entscheiden. Auch wenn sie etwas teurer ist als das Katfta für 5,60 €uronen, erscheint es mir aus meiner Sicht als etwas reizvoller. Das muß jedoch jeder für sich selbst entscheiden…

Kibeh [16.01.2008]

Wednesday, January 16th, 2008

Nach langer Pause – unser letzter Besuch war tatsächlich gemäß meiner Aufzeichnungen am 29.12.2006 – zog es uns auf meinen spontanen Vorschlag hin ins Ali Baba in der Krautgasse, kurz hinter der Einmündung der Carl-Zeiss-Straße.

Von außen mag das ganze wie eine gewöhnliche Dönerbude aussehen, aber hier findet sich weitaus mehr. Denn, es mag ein kleiner Geheimtipp sein, auch eine gute Lokalität für arabische/orientalische Spezialitäten. Vor allem seit Schließung des früher an der Ecke Löbdergraben/Steinweg befindliche arabischen Restaurant Carthago, wo sich jetzt meines Wissens eine Lokalität mit schweizer Spezialitäten findet. Nicht nur eine der Thekenkräfte (leider vergeben und verheiratet) ist hier lecker, sondern auch die Speisen, die man hier anbietet. Aus der Kartensektion “Arabische Köstlichkeiten” wählte daher ich heute einmal das mit “Kibeh” bezeichnete Gericht – eine Zubereitung aus mit Hackfleisch und Pinienkernen gefüllten Griesbällchen, Salat und Hommos (aus pürierten Kichererbsen, Sesam-Mus (Tahina), Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen wie Knoblauch, Petersilie, (Chili) und Kreuzkümmel) und einem Fladenbrot.
Nachdem wir uns an einem der Tischen niedergelassen hatten, dauerte es nicht ganz fünfzehn Minuten bis man uns unsere Speisen servierte. Ich erhielt meinen Kibeh-Teller

und natürlich mein Fladenbrot.

Gleich zu Beginn muß ich sagen, dass für meinen Geschmack etwas zu viel Salat auf dem Teller war – bestehend auf den drei Hauptkomponenten Krautsalat, Rotkrautsalat und einer Mischung auf Tomaten- und Feldsalat. Dazu kamen je zwei gegrillte Zwiebel- und Tomatenviertelchen und einige Zwiebelringe. Aber meine besondere Aufmerksamkeit lag natürlich auf dem Hommos, welches mit etwas Olivenöl garniert war, und dem Kibeh. Hommos ist eine sehr leckere Erfindung muß ich sagen – ein interessanter Geschmack, den ich vor allem in Verbindung mit Stücken des Fladenbrotes genoß. Das mit wahrscheinlich halal zubereiteten Rinder- oder Schafshackfleisch gefüllten Griesbällchen erwies sich als ebenfalls sehr schmackhaft, auch wenn es sich als ziemlich brüchig erwies. Für den Preis von 6,50 €uronen erhielt ich jedenfalls eine Portion, die inklusive des Fladenbrots meine Verzehrkapazitäten etwas überschritt. Ich wurde auf jeden Fall mehr als satt – einziger Kritikpunkt ist die etwas zu umfangreich gestalteter Salatanteil. Aber um einmal orientalische Spezialitäten zu kosten ist das Ali Baba hier in Jena durchaus meine erste Wahl. Falls jemand andere Lokalitäten kennt, bin ich da natürlich für Tipps dankbar.

Kafta [29.12.2006]

Friday, December 29th, 2006

Heute Mittag waren wir ziemlich unentschlossen und landeten nach einigem hin und her schließlich beim Ali Baba am Ende der Krautgasse, bekannt für seine Arabischen Spezialitäten und bei Insidern auch für das wirklich extrem hübsche Mädel mit den blendend weißen Zähnen hinter der Theke (gucken darf man ja… ).

Zwar werden dort auch die üblichen Dönergerichte und Pizzen aller Art geboten, aber wenn ich schon mal in einem Restaurant (oder Imbiss – wo liegt da eigentlich die Grenze?) bin, welches arabische Spezialitäten bietet, möchte ich natürlich auch die Gelegenheit nutzen, diese zu probieren. Meine erste Überlegung war natürlich wieder, CousCous zu nehmen, dann jedoch entschied ich mich um und wählte das Kafta (Rindfleischgehacktes-Spieße – wohl eine libanesische Spezialität), welches jedoch eher landesuntypisch mit Pommes (oder wahlweise Reis) serviert wurde.

Wenn der geübte Betrachter seinen Blick auf die drei Spieße am oberen Rand des Tellers wendet, wird ihn mit Sicherheit der selbe Gedanke durchfahren, den auch ich beim betrachten der Kafta hatte. Aber das Auge täuscht hier – auch wenn sie von außen eher einen anderen Schluß zulassen, waren sie doch sehr lecker. Die Sauce auf der linken Seite war das (döner-typische) Tzatziki, die leicht rötlich-orange auf der rechten Seite war leicht scharf und hatte (wenn ich mich nicht täusche) auch ein wenig Knoblauch darin. Kostenpunkt des ganzen lag bei 5,80 Euronen – nicht gerade günstig, aber abgesehen von der Tatsache, daß man bei Kafta vielleicht an der virtuellen Präsentation noch etwas arbeiten könnte, war es durchaus lecker. 😉

Status [15.06.2006]

Thursday, June 15th, 2006

Wetter:

Es war ja schon die vorherigen Tage ziemlich heiß – aber das Wetter heute toppt wirklich alles (wohlgemerkt im negativen Sinne). Nichts daß es noch wärmer geworden ist – aber eine dünne Wolkendecke am Himmel sorgt für eine Schwüle die mit nichts zu vergleichen ist. Da war mir die trockene Hitze in Las Vegas oder der Mojave Wüste noch lieber. Man Schwitzt sich echt halb Tod da draußen. Zum Glück bin ich jetzt wieder im Büro, wo es etwas kühler ist. Einziger Lichtblick ist daß es nachher noch Gewittern soll – das sollte etwas Abkühlung bringen…

Mittag:
Auf meinen Vorschlag hin aßen wir heute im AliBaba[Position] in der Krautgasse zu Mittag.

Neben dem üblichen Döner und Pizzas in allen möglichen bietet man hier auch sehr leckere Gerichte aus der arabischen Küche. Ich persönliche wählte aus letzterer Gruppe zum heutigen Mittag

das CousCous. Das Essen war sehr lecker – aber die Hitze innerhalb des Restaurants war noch unerträglicher als im Freien. Da es wieder Klimaanlage noch Ventilatoren gab stand die feuchte Hitze innerhalb der Räumlichkeiten regelrecht. Außer dem Essprozeß selbst vermieden wir daher fast jede unnötige Bewegung. 😉
Zum Abschluß der Mittagspause verschlug es uns dann wieder ins Illy / Absolut Café. Im Gegensatz zu den Tagen zuvor fiel meine Wahl aber diesmal nicht auf einen doppelten Espresso, sondern auf einen Birne-Vanille-Milchshake.

Das erschien im Rahmen des Wetter einfach passender. Brachte wenigstens ein wenig Erfrischung. Trotzdem war ich froh schließlich wieder im klimatisierten Büro zu sein.
Auf der einen Seite hoffe ich zwar auf das bereits oben erwähnte Gewitter – auf der anderen Seite fürchte ich etwas um mein MacBook Pro – ich glaube nicht daß die Nässe ihm gut tun würde. Denn einen Regenschirm habe ich natürlich nicht dabei. Aber vielleicht wartet der Regen – wenn er denn kommt – ja bis ich zu Hause bin.