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Salami-Mais-Spinat-Pizza – das Kurzrezept

Tuesday, March 23rd, 2021

Dienstag scheint sich so langsam als mein Pizza-Tag herauszukristallisieren, denn auch diese Woche entschied ich mich mal wieder dazu mir eine schnelle Pizza zuzubereiten. Doch welchen Belag ich dieses Mal wählen sollte stand bis zum letzten Moment noch nicht fest. Am einfachsten wäre es natürlich gewesen, einfach nur etwas Salami als Topping zu verwenden, doch das erschien mir zu trivial daher prüfte ich was ich noch so alles vorrätig hatte und entdecke dabei unter anderem einen kleinen Rest TK-Blattspinat im Gefrierfach sowie eine kleine Dose Mais in meinem Konserven-Schrank. Daraus sollte sich doch ein interessanter Pizzabelag herstellen lassen, daher habe ich es gleich mal ausprobiert und war von dem Ergebnis wirklich begeistert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das so entstandene Mini-Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 1 Blech (ca. 4 Portionen)?

  • 1 Rolle Pizzateig (400g)
  • 200ml Pizza-Tomatensauce (Rezepte dafür gibt es hier oder dort)
  • 3-4 Mini-Salami á 22,5g
  • 180-200g Mais aus der Dose
  • 120g TK Blattspinat
  • 200g geriebenen Mozzarella
  • Wir lassen also den Mais abtropfen, tauen den Blattspinat auf und drücken ihn aus und schneiden die Salamis in Scheiben.
    Während der Ofen dann auf 200 Grad vorheizt, rollen wir den Pizzateig auf ein Backblech aus, bestreichen ihn mit der Tomatensauce und bestreuen diese mit 3/4 des geriebenen Käses.
    01 - Spread tomato sauce on pizza dough / Pizzateig mit Tomatensauce bestreichen 02 - Dredge with cheese / Mit Käse bestreuen

    Anschließend verteilen wir Salami, Blattspinat und Mais gleichmässig auf dem Käse, drücken alles mit der flachen Hand etwas an und bestreuen alles dann den Belag mit dem Rest des Käses.
    03 - Top with salami, corn & spinach / Mit Salami, Spinat & Mais belegen 04 - Add more cheese / Mehr Käse aufstreuen

    Das so bestückte Backblech schieben wir dann für 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
    05 - Bake in oven / Im Ofen backen

    Sobald der Teig gebacken und der Käse geschmolzen und goldbraun ist, können wir die fertige Pizza auch schon wieder entnehmen, lassen sie für zwei bis drei Minuten ruhen
    06 - Salami corn spinach pizza - Finished baking  / Salami-Mais-Spinat-Pizza - Fertig gebacken

    und können sie anschließend mit dem Messer oder dem Pizzaroller portionieren, servieren und genießen. Wer mag kann sie dabei noch mit ein paar Chiliflocken garnieren.
    07 - Salami corn spinach pizza - Served / Salami-Mais-Spinat-Pizza - Serviert

    Ich war mir nicht sicher gewesen ob sich Mais auf einer Pizza wirklich so gut machen würde, aber ich wurde positiv überrascht. Da ich allerdings eine ganze Dose mit 285g Abtropfgewicht auf der Pizza verwendet hatte, war er ein klein wenig zu dominant geworden. Ich habe die Menge hier im Rezept daher etwas reduziert. Salami und Blattspinat kamen aber dennoch gut zur Geltung und machte diese vielleicht etwas ungewöhnliche Pizzabelag-Kombination zu einem wirklich interessanten und leckeren Geschmackserlebnis mit Biss. Da die Körner aus der Dose durch das einmachen ja bereits etwas vorgekocht waren, reichte die Zeit im Ofen auch vollkommen aus um komplett zu garen. Und der Spinat braucht ja sowieso nicht lange, auch hier waren die fünfzehn bis zwanzig Minuten vollkommen ausreichend. Alles in allem ein wirklich empfehlenswerte Pizza-Variante, würde ich jeder Zeit wieder zubereiten. 🙂

    08 - Salami corn spinach pizza - Side view / Salami-Mais-Spinat-Pizza - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Würstchen im Brotteig – das Rezept

    Sunday, April 7th, 2013

    Nachdem ich Würstchen ja bereits in Blätterteig als auch in Croissants verwendet hatte, wollte ich heute mal versuchen, sie in Brotteig einzubacken. Und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen, sondern vor allem schmecken lassen. Daher möchte ich es nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigt man also für 6 Stück?

    200g Weizenmehl (Typ 405)
    01 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

    100g Weizen-Vollkornmehl (Typ 1050)
    02 - Zutat Vollkornmehl / Ingredient whole-grain flour

    10g Hefe
    03 - Zutat Hefe / Ingredient yeast

    120ml lauwarmes Wasser
    04 - Zutat lauwarmes Wasser / Ingredient lukewarm water

    2 EL Olivenöl
    05 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    1/2 TL Salz
    06 - Zutat Salz / Ingredient salt

    6-8 Würstchen
    (z.B.Cabanossi, Rohpolnische oder Wiener Würstchen)
    07 - Zutat Würstchen / Ingredient sausages

    Saucen nach Wahl
    (z.B. Ketchup, BBQ-Sauce oder Knoblauchsauce)
    08 - Zutat Saucen / Ingredient sauces

    1 Hühnerei
    09 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

    Käse nach Wahl
    11 - Zutat Käse / Ingredient cheese

    Sesam und Mohn zum bestreuen
    10 - Zutaten Sesam & Mohn / Ingredients sesame & poppyseed

    Beginnen wir nun damit das Salz und die beiden Mehle in eine Schüssel zu geben
    12 - Salz & Mehl in Schüssel geben / Put flour and salt in bowl

    geben das Olivenöl hinzu
    13 - Öl addieren / Add oil

    und drücken dann eine kleine Mulde in die Mitte des Mehls, in welche wir die Hefe hinein bröseln.
    14 - Hefe rein bröseln / Crumble yeast

    Dann gießen wir das lauwarme Wasser hinzu
    15 - Wasser addieren / Add water

    und verkneten dann alles mit dem Handmixer und den Händen
    16 - Teig kneten / Knead dough

    bis wir einen einheitlichen Teig erhalten.
    17 - Teig vor aufgehen / Dough before raising

    Diesen decken wir mit einem Küchentuch ab und lassen ihn an einem warmen Ort, z.B. auf der Heizung, für mindestens 30 Minuten gehen. Ist der Teig dann aufgegangen
    18 - Teig aufgegangen / Raised dough

    wiegen wir den fertigen Teigklumpen
    19 - Teig abwiegen / Weigh dough

    und teilen ihn dann mit Hilfe der Waage in sechs gleich große Portionen auf.
    20 - Teig aufteilen / Divide dough

    Diese rollen wir nun auf einer leicht bemehlten Fläche länglich aus
    21 - Teig ausrollen / Roll dough

    und belegen sie mit Käse
    22 - Mit Käse belegen / Add cheese

    den Würstchen, die wir anstechen damit sie beim backen nicht Platzen,
    23 - Würste auflegen & anstechen / Add sausages & broach

    und fügen dann eine Sauce nach Wahl hinzu.
    24 - Sauce addieren / Add sauce

    Nun rollen wir die Fladen an der Längsseite auf und drücken dabei den Teig an den Nahtstellen zusammen. Die fertigen Rollen geben wir auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lassen sie für weitere fünf Minuten unter einem Küchentuch weiter gehen. Außerdem können wir jetzt auch damit beginnen den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen.
    25 - Zusammenrollen & auf Backblech geben / Roll up and add to baking tray

    In der Zwischenzeit schlagen wir das Ei auf und verquirlen es gründlich.
    26 - Ei verquirlen / Whisk egg

    Mit der Eimasse besteichen wir dann unsere Teigrollen – dies gibt ihnen nach dem Backen eine ansprechende Farbe.
    27 - Mit Eimasse bestreichen / Coat with egg

    Abschließend bestreuen wir sie noch mit Sesam oder Mohn, die dank der Eimasse gut haften bleiben.
    28 - Bestreuen / Dredge

    Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir das Backblech auf der mittleren Schiene hinein und backen sie dort für 30 bis 35 Minuten.
    29 - Backen / Bake

    Leider ist mir dabei der Käse teilweise etwas ausgelaufen, aber das hatte glücklicherweise so gut wie keinen Einfluss auf das geschmackliche Endergebnis. Seltsamerweise war es wieder nur der Chester, der auslief, daher werde ich wohl in Zukunft davon absehen, ihn noch einmal fürs Backen zu verwenden.
    30 - Fertig gebacken / Finished baking

    Nun brauchen wir die Teigrollen nur noch servieren und genießen.
    31 - Würstchen im Brotteig / Sausages in bread dough - Serviert

    Sowohl frisch aus dem Backofen als auch im abgekühlten Zustand ein wirklich sehr gelungener Snack. Der Teig war angenehm dünn und knusprig geworden und Füllung aus Wurst, Käse und verschiedenen Saucen sorgte dafür, dass der Teig alleine nicht zu trocken, sondern alles in Summe angenehm würzig und saftig geworden war. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden und habe somit zeigen können, dass sich auch Brotteige wunderbar dazu eignen um Würstchen im Schlafrock herzustellen. Vielleicht hätte ich nur den Teig nicht ganz so dünn ausrollen sollen, dann hätte ich mehr weichen Brotteig gehabt – aber das kann ich ja beim nächsten Mal ändern. Geschmeckt hat es auf jeden Fall auch so.

    32 - Würstchen im Brotteig / Sausages in bread dough - Querschnitt

    Die hier gezeigten Füllungen sind natürlich nur Vorschläge, hier kann jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich könnte mir hier nicht nur Würstchen, sondern zum Beispiel auch gewürztes Hackfleisch gut vorstellen. Der Fantasie sind sozusagen kaum Grenzen gesetzt. 😉

    Guten Appetit

    Gyros-Tzatziki-Muffins – das Rezept

    Saturday, February 16th, 2013

    Wer isst nicht gerne eine schöne Portion lecker gewürztes Gyros mit einer großzügigen Portion Tzatziki? Ich persönlich liebe dieses ursprünglich aus Griechenland stammende Gericht, aber auf die Idee beide Zutaten in Muffins zu verarbeiten war ich bis heute nicht gekommen. Bis ich bei der Suche nach etwas interessantes zum kochen für den heutigen Samstag auf ein passendes Rezept stieß und sofort von der Idee begeistert war. Und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen, sondern vor allem schmecken lassen. Eine wirklich sehr schmackhafte Fingerfood-Idee, deren Rezept ich in diesem Beitrag nun in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

    Was brauchen wir also für 12 Muffins (ein Muffinblech) ?

    300g fertig gewürztes Gyros
    01 - Zutat Gyrosfleisch / Ingredient gyros meat

    1 mittelgroße Zwiebel
    02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    200g Tzatziki (Griechischer Kräuterquark)
    03 - Zutat Tzatziki / Ingredient tzatziki

    250g Weizenmehl (Typ 405)
    04 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    60ml Olivenöl
    05 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    1 Hühnerei
    06 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

    125ml Buttermilch
    07 - Zutat Buttermilch / Ingredient buttermilk

    2 TL Backpulver
    08 - Zutat Backpulver / Ingredient baking powder

    1/2 TL Natron
    09 - Zutat Natron / Ingredient baking soda

    1 TL Salz
    10 - Zutat Salz / Ingredient salt

    sowie etwas am besten frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
    und etwas zusätzliches Öl zum braten und ausfetten der Muffinform

    Beginnen wir damit, die Zwiebel zu schälen und in dünne Spalten zu schneiden.
    11 - Zwiebel schneiden / Cut onion

    Dann erhitzen wir in einer kleineren Pfanne einen Esslöffel Olivenöl
    12 - Öl erhitzen / Heat up oil

    und dünsten zuerst auf mittlerer Stufe die Zwiebel kurz darin an
    13 - Zwiebeln andünsten / Roast onions lightly

    um wenig später auf das Gyrosfleisch hinzuzufügen
    14 - Gyrosfleisch addieren / Add gyros meat

    und scharf anzubraten bis es gut durch ist. Anschließend stellen wir es bei Seite und lassen es etwas abkühlen.
    15 - Kräftig anbraten / Sear

    In eine größere Schüssel geben wir nun Mehl, die beiden Teelöffel Backpulver, den halben Teelöffel Natron und das Salz,
    16 - Mehl, Backpulver, Natron & Salz in Schüssel geben / Put flour, baking powder, baking soda & salt to bowl

    würzen alles kräftig mit frisch gemahlenen Pfeffer
    17 - Mit Pfeffer würzen / Taste with pepper

    und vermischen es dann gut miteinander.
    18 - Vermengen / Mix

    Das Tzatziki geben wir in eine zweite, kleinere Schüssel, geben die Buttermilch hinzu,
    19 - Tzatziki & Buttermilch in Schüssel geben / Add tzatziki & buttermilk to bowl

    addieren das Olivenöl,
    20 - Öl dazu gießen / Add oil

    schlagen das Ei hinein
    21 - Ei aufschlagen / Add egg

    und verrühren dann alles kräftig, bis es leicht schaumig wird.
    22 - Schaumig rühren / Stir until fluffy

    Das Ganze geben wir dann zu den anderen Zutaten in die große Schüssel.
    23 - Zum Mehl geben / Add

    Inzwischen dürften auch das Gyrosfleisch und die Zwiebel soweit abgekühlt sein, dass wir sie aus der Pfanne entnehmen und in kleine Stücke schneiden können. Sollte noch etwas Bratenflüssigkeit in der Pfanne sein, können wir diese direkt in die Schüssel gießen.
    24 - Fleisch zerkleinern / Mince meat

    Das klein geschnittene Fleisch und die Zwiebel geben wir dann ebenfalls in die große Schüssel
    25 - Gyrosfleisch in Schüssel geben / Put meat in bowl

    und verkneten schließlich alles so lange miteinander, bis ein gleichmässiger Teig entsteht.
    26 - Teig vermengen / Mix dough

    Nun ist es an der Zeit den Backofen auf 190 Grad vorzuheizen und eine Muffinform zu ölen oder auszufetten
    27 - Muffinform ölen / Oil muffin tray

    in die wir dann den Teig gleichmässig verteilen. Er reicht fast perfekt für 12 Muffins wie ich feststellen durfte.
    28 - Muffinform befüllen / Fill muffin tray

    Ist der Backofen dann vorgeheizt, können wir die Muffinform auf der mittleren Schiene hinein schieben und die Muffins für 20 bis 25 Minuten backen lassen.
    29 - Backen / Bake

    Nachdem wir das Blech dann entnommen haben,
    30 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Fertig gebacken / finished baking

    können wir die Muffins aus den Vertiefungen lösen, was erfreulich leicht und problemlos zu bewerkstelligen ist, und sofort genießen.
    31 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Serviert / served

    Nicht nur dass der Teig dank der Kombination aus Backpulver und Natron wunderbar fluffig und locker geworden war, auch was den Geschmack anging war ich überaus positiv überrascht. Der Geschmack des lockeren Teiges, der einen Teil der Gewürze des Gyrosfleisches und der Kräuterquarks aufgenommen hatte harmonierte meiner Meinung nach wunderbar mit den zarten und Saftigen Fleischstückchen, die sich glücklicherweise relativ gleichmässig auf die einzelnen Muffins verteilt hatten. Abgerundet wurde das Ganze durch die kleinen Gurkenstückchen, die sich ebenfalls hier und dort fanden – hier hätte es sogar gerne einige mehr sein können.

    32 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Seitenansicht

    Eine nette Ergänzung wären vielleicht noch 100g oder mehr Schafskäse gewesen, den man auch noch hätte in den Teig hin bröseln können. Leider bin ich leider erst hinterher auf die Idee gekommen, aber für das nächste Mal werde ich mir das im Hinterkopf behalten.

    33 - Gyros-Tzatziki-Muffins - Querschnitt

    Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte des heutigen Koch- bzw. Backexperiments. Meiner Berechnung nach erreicht die gesamte Teigmasse einen Wert ca. 2200kcal, aufgeteilt auf 12 Muffins haben wir also einen Wert von 183kcal pro Muffin. Klingt zwar nicht viel, isst man aber mal wie ich eben 4 Muffins, liegt man gleich bei 732kcal – also keine leichte Kost. Da es aber auch heute nicht meine Intention war leicht zu kochen, kann ich damit leben. Als Fingerfood z.B. auf einer Party ist der Gyros-Tzatziki-Muffin auf jeden Fall eine überaus leckere und mit Sicherheit auch gern genommene Alternative zum sonst üblichen Pizza-Muffin. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis und kann das Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.

    In diesem Sinne: Guten Appetit

    Bauernbrot – das Backexperiment

    Wednesday, April 6th, 2011

    Nachdem ich ja vor einigen Tagen ja bereits über die Herstellung von Sauerteig, einem Vorprodukt zum Brotbacken, geschrieben hatte möchte ich heute ein wenig über den nächsten Schritt zur Herstellung eines Sauerteigbrotes berichten. Nach einiger Recherche entschied ich mich dabei für ein Rezept für ein einfaches Bauernbrot.

    Was brauchen wir also dazu:
    100g Sauerteig (wie man den herstellt steht hier, man kann ihn aber auch fertig kaufen)
    500g Weizenmehl (Typ 550)
    270g Roggenmehl (Typ 1150)
    1 TL Salz
    1 TL Zucker
    20g Hefe
    370ml warmes Wasser

    Zuerst geben wir alle oben genannten Zutaten in eine große Schüssel
    01 - Zutaten mischen

    und kneten sich gut durch. Hier sollte man sich wirklich etwas Zeit nehmen und alles gründlich miteinander vermengen.
    02 - Kneten

    Das Ergebnis sollte eine feste Teigkugel sein.
    03 - Teig vor dem Aufgehen

    Nun decken wir die Schüssel gut ab – ich wählte etwas Frischhaltefolie und zusätzlich ein Küchentuch – und lassen den Teig für 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen. Danach sollte der Teig sein Volumen deutlich vergrößert haben, bei mir funktionierte dies wunderbar.
    04 - Teig gegangen

    Den aufgegangenen Teig formen wir nun auf einer mit Mehl ausgestreuten Fläche zu einem Brotlaib und geben ihn auf ein Backblech welches wir am besten vorher mit einem Blatt Backpapier auslegen.
    05 - Formen und auslegen

    Mit einem scharfen Messer schneiden wir schräg einige Dehnfugen in die Oberfläche des Brotlaibes und decken das Backblech mit dem Laib darauf mit einem Küchentuch ab.
    06 - Abgedeckt gehen lassen

    Für zwei bis zweieinhalb Stunden lassen wir das Brot nun weiter gehen. Nach einer Stunden war es bereits gut an Volumen zugenommen,
    07 - Gegangen 01

    während es in der zweiten Stunde nicht mehr allzu viel an Umfang zunahm. Dabei muss ich zugeben dass die Größe des Laibes meine Erwartungen bei weitem übertroffen hatte.
    08 - Gegangen 02

    Den Backofen heizen wir etwa fünfzehn Minuten vor dem Ende der Gehzeit auf 190 Grad vor und schieben das Backblech dann auf der mittleren Schiene dort hinein.
    09 - Backen 01

    Nach einer halben Stunde hat sich der Bräunungsgrad schon einmal gut verbessert, aber das ist erst die Halbzeit.
    10 - Backen 02

    Nach einer Stunde können wir den Backvorgang beenden
    11 - Backen 03

    und lassen das Brot auf einem Gitterrost einige Zeit abkühlen. Zuvor sollten wir aber noch kurz mit dem Fingerknöchel auf die Unterseite des Laibes klopfen – klingt es hohl ist das Brot durchgebacken. Ich nutzte für den Abkühlprozess einfach einen umgedrehten Rost aus meinem Backofen. Dabei sollten wir trotz des leckeren und verlockenden Duftes der Versuchung widerstehen das Brot sofort anzuschneiden, davon wurde laut meiner Recherche in mehreren Quellen abgeraten da es wohl dann zusammenfallen könnte.
    12 - auskühlen

    Nach ca. 30 bis 40 Minuten können wir es schließlich wagen und unseren Brotlaib anschneiden.
    13 - Brotscheiben

    Das noch warme, knusprige Brot erwies sich als ein wirklicher Genuss, ich ließ es mir nicht nehmen gleich einige Scheiben zum Abendbrot zu verzehren und konnte dabei mein erstes erfolgreich gebackenes Sauerteigbrot wirklich genießen.
    14 - Angeschnitten

    Die Kruste war meiner Meinung nach genau richtig geraten, nicht zu dünn und nicht zu dick – und auch das Innere erwies sich als angenehm weich und “fluffig” so wie ich es mag. Und auch am für Sauerteigbrot typischen Aroma gab es absolut nichts auszusetzen.
    15 - Closeup

    Zum Schluss möchte ich noch gestehen dass hier erst mein zweiter Backversuch erfolgreich gewesen ist. Aufgrund eines falschen Rezeptes hatte ich bei dem ersten Versuch zu viel Mehl verwendet und das Brot etwas zu lange gebacken. Das Ergebnis war ein etwas zu hart geratenes und äußerlich nicht allzu ansehnliches Brot, das ich leider größtenteils entsorgen musste.

    Aber aus diesem kleinen Misserfolg hatte ich meine Lehren gezogen und war beim zweiten Versuch wie man hier sieht erfolgreich. Natürlich werde ich weitere Versuche in dieser Richtung starten und hier darüber berichten – mit genügend Zeit und etwas mehr Erfahrung bin ich sicher dass ich meine Kenntnisse in der Brotbackkunst noch ausbauen kann. Natürlich reizt es mich dabei auch die Versuche auf Vollkornbrot auszudehnen. Es wird also in nächster Zeit mit Sicherheit noch weitere Berichte in dieser Richtung geben.