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Wirsing-Käsespäzle – Resteverbrauch [07.10.2019]

Monday, October 7th, 2019
Savoy cheese spaetzle - Leftovers / Wirsing-Käsespätzle - Resteverbrauch

Wie man sich wahrscheinlich bereits denken konnte, hatte ich am Samstag mal wieder etwas mehr als nötig von den Wirsing-Käsespätzle zubereitet, daher dürfte es nicht verwunderlich sein dass ich mir heute noch einmal ein paar Reste davon an die Arbeit mitnehmen konnte. Doch das war gleich mit mehreren Problemen verbunden: Erstens gibt es in einer Küche nahe meines Büros zwar eine Mini-Mikrowelle, aber leider keinen Kühlschrank – daher müsste ich die Tupperdose, die ich am Morgen frisch aus dem Kühlschrank befüllt hatte, ungekühlt in meiner Tasche aufbewahren – Röstzwiebeln und Schnittlauch hatte ich in einer zweiten Mini-Tupperdose mitgenommen. Der andere Punkt war eher sozialen Charakters, da man in meiner neuen Abteilung gerne nach dem täglichen Statusmeeting gemeinsam essen geht und ich natürlich nicht teilnehmen konnte. Dadurch habe ich Gerichte wie Putengeschnetzeltes “Riz Casimir” mit Reis und Currykarotten bei Vital, Butternudeln mit Kürbisbolognese und Grand Padano bei Veggie, Macc & Cheese mit Röstzwiebeln + drei Komponeten nach Wahl bei Daily – was ja fast meinem Gericht entsprach – sowie Gebackene Frühlingsrollen und Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in süß saurer Sauce von der Asia-Wok-Theke verpasst. Also nicht weiter schade, sieht man vom sozialen Faktor mal ab. Aus den vorher genannten beiden Gründen werde ich aber wohl das mitnehmen von Speisen vorerst wieder etwas einschränken (müssen) – primär natürlich wegen des fehlenden Kühlschranks. Wie dem aber auch sei: Auch aufgewärmt erwiesen sich die Wirsing-Käsespätzle als wahrer Genuss, vor alle wenn man sie mit Röstzwiebeln garnierte.

Wirsing-Käsespätzle – das Rezept

Saturday, October 5th, 2019

Ich weiß nicht weshalb, aber ich verspürte dieses Wochenende irgendwie Lust auf ein Gericht mit Wirsing. Bei dem immer kälter werdenden, herbstlichen Wetter bricht wieder die Zeit für wärmende Kohlgerichte aller Art an und da schien mir die Zeit reif, mal das vor kurzem entdeckte Rezept für Wirsing-Käsepätzle auszuprobieren. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

1 Kopf Wirsing (ca. 1300 – 1500g)
01 - Zutat Wirsing / Ingredient savoy

1 große oder 2 kleine Gemüsezwiebeln
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

200g Speckstreifen
03 - Zutat Speckstreifen / Ingredient bacon stripes

500ml Gemüsebrühe
04 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

150g Frischkäse
05 - Zutat Frischkäse / Ingedient cream cheese

120g Käse nach Wahl – ich entschied mich für einen würzigen Bergkäse
06 - Zutat Bergkäse / Ingredient mountain cheese

1 Teelöffel Kümmelsamen
07 - Zutat Kümmelsamen / Ingredient caraway seeds

1 Lorbeerblatt
08 - Zutat Lorbeerblatt / Ingredient bayleaf

500g Spätzle (aus dem Kühlregal)
09 - Zutat Spätzle / Ingredient spaetzle (Swabian noodles)

etwas Öl zum braten
Salz, Pfeffer & Muskatnuss zum würzen

sowie zum garnieren:

etwas frisches Schnittlauch
10 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

4-5 Esslöffel Röstzwiebeln – gerne auch mehr
11 - Zutat Röstzwiebeln / Ingredient fried onions

Beginnen wir damit, den Wirsing zu vierteln,
12 - Wirsing vierteln / Quarter savoy

den Strunk zu entfernen
13 - Strunk entfernen / Remove stem

und ihn dann in schmale Streifen zu schneiden, wobei wir längere Streifen auch gerne noch mal halbieren können. Zu dicke Strünke an den Blättern entfernen wir dabei am besten gleich mit.
14 - Wirsing in Streifen schneiden / Cut savoy in small stripes

Das sieht am Anfang nach viel zu viel Wirsing aus, aber keine Angst, ähnlich wie Spinat fällt auch Wirsing beim kochen schnell zusammen.

Außerdem schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in Spalten.
15 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion in slices

Anschließend erhitzen wir etwas Fett oder Öl – ich verwendete hier mal Kokosöl – in einer hohen Pfanne mit Deckel
16 - Kokosöl in Pfanne erhitzen / Heat up coconut oil in pan

und geben die Speckstreifen hinein
17 - Speckstreifen in Pfanne geben / Put bacon stripes in pan

um sie auf leicht erhöhter Stufe gut durchzubraten.
18 - Speckstreifen anbraten / Fry bacon stripes

Dann reduzieren wir die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe und addieren die Zwiebelspalten
19 - Zwiebelspalten addieren / Add onion

die wir für einige weitere Minuten mit andünsten bis sie ein wenig weich geworden sind.
20 - Zwiebelspalten andünsten / Braise onion

Nach und nach geben wir anschließend die Wirsingstreifen in die Pfanne,
21 - Wirsing nach und nach in Pfanne geben / Add savoy gradually

würzen sie dabei schon einmal mit etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss
22 - Wirsing würzen / Season savoy

streuen außerdem den Teelöffel Kümmelsamen ein
23 - Kümmelsamen einstreuen / Add caraway seeds

und lassen sie dabei bei gelegentlichem rühren und anbraten über 5-6 Minuten langsam etwas zusammenfallen.
24 - Wirsing anbraten / Fry savoy

Anschließend geben wir das Lorbeerblatt zum Wirsing
25 - Lorbeerblatt hinzufügen / Add bayleaf

und löschen alles mit der Gemüsebrühe ab.
26 - Mit Gemüsebrühe ablöschen / Deglaze with vegetable broth

Die ca. 10 Minuten die der Wirsing nun mit geschlossenem Deckel vor sich hin schmoren sollte
27 - Geschlossen schmoren lassen / Let simmer closed

können wir nutzen in der Zwischenzeit den Käse zu reiben.
28 - Berkäse reiben / Grate cheese

Ab und zu sollten wir den Wirsing natürlich auch mal umrühren, damit er gleichmäßig garen kann.
29 - Wirsing gelegentlich umrühren / Stir from time to time

Dabei können wir ihn auch gleich noch mal etwas feiner mit den Gewürzen abschmecken.
30 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Sobald der Wirsing gar ist, geben wir auch die Spätzle mit in die Pfanne
31 - Spätzle hinzufügen / Add spaetzle

und verrühren sie gut mit dem Wirsing um sie dann bei geschlossenem Deckel über 5-6 Minuten heiß werden zu lassen.
32 - Spätzle verrühren & heiß werden lassen / Stir spaetzle & let them get hot

Als nächstes geben wir den Frischkäse und etwa ein Drittel des geriebenen Bergkäses zu den Wirsing-Spätzle
33 - Frischkäse & etwas Bergkäse dazu geben / Add cream cheese & some grated cheese

und verrühren alles gründlich miteinander, so dass eine cremige Sauce entsteht.
34 - Gut verrühren / Stir well

Den restlichen geriebenen Käse streuen wir dann über die Mischung
35 - Mit restlichem Bergläse bestreuen / Dredge with remaining cheese

und lassen ihn bei geschlossene Deckel schmelzen.
36 - Käse bei geschlossenem Deckel schmelzen lassen / Let cheese melt with closed lid

Diese Zeit können wir dann auch gleich dazu nutzen, den Schnittlauch in feine Röllchen zu schneiden.
36 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

Sobald der Käse dann geschmolzen ist
37 - Käse geschmolzen / Cheese melt

können wir das fertige Gericht auch schon mit Schnittlauch und Röstzwiebeln garniert servieren und genießen.
38 - Savoy cheese spaetzle - Served / Wirsing-Käsespätzle - Serviert

Käsespätzle alleine sind ja schon sich sehr lecker, aber wertet man sie noch zusätzlich mit reichlich leckerem, frisch zubereiteten Wirsing auf werden zu einem wahren Genuss. Ich bin ja allgemein ein Fan von allen Arten von Kohl, sei es nun der Weißkohl im Krautsalat, der Rotkohl im Blaukraut oder eben Wirsing in all seinen Darreichungsformen. Dabei dachte ich bisher vor allem an Kohlrouladen oder Rahmwirsing als Gemüsebeilage, aber in Zukunft wird auf jeden Fall auch der Verwendung in Kombination mit Käsespätzle dazu gehören. Dabei war es eine gute Entscheidung gewesen, zu einem reiferen, würzigen Bergkäse zu greifen, dann natürlich trug auch dieser zum geschmacklichen Gesamtergebnis maßgeblich bei. Ob man den Käse dabei nun oben schmelzen lässt oder ihn gleich komplett untermischt und zum Bestandteil der Sauce macht ist dabei glaube ich aber egal. Die Wirsing-Käsespätzle erwiesen sich auf jeden Fall als sehr lecker und werden bestimmt einen festen Platz in meine Kochrepertoire erhalten. 😉

39 - Savoy cheese spaetzle - Side view  / Wirsing-Käsespätzle - Seitenansicht

Guten Appetit

Gebratene Hähnchenbrust mit Wirsing & Polentaschnitten [22.03.2019]

Friday, March 22nd, 2019

Nach drei Tagen mit recht gutem Angeboten zeigte die Tageskarte des heutigen Freitags für mich keinen klaren Favoriten. Normalerweise tendiere ich ja zum Fischgericht, aber der Gebratener Zander auf Gurken-Senfgemüse und Salzkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter schien mir nicht verlockend, denn von Gurken-Senfgemüse bin ich nicht der allergrößte Fan, obwohl es notfalls noch durchgegangen wäre. Der Topfenstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region kam wegen seiner Eigenschaft als Süßspeise für mich nicht in Frage und auch die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratener Eierreis mit
frischem Gemüse
oder Moo Pad Praw Wan – Verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Curry fand ich nicht sonderlich berauschend. Blieb nur noch die Gebratene Hähnchenbrust mit Wirsing und Polenta aus dem Abschnitt Vitality. Und damit konnte ich mich durchaus anfreunden, also griff ich hier zu.

Fried chicken breast with savoy & polenta slices / Gebratene Hähnchenbrust mit Wirsing & Polentaschnitten

Auf einer überaus großzügigen Portion von leider kaum gewürzten Sahnewirsing, der deswegen leicht fad erschien, ruhte eine ebenfalls angenehm große, mit zahlreichen Gewürzen garnierte ganze Hähnchenbrust, die trotz der Zubereitungsart des Bratens noch einigermaßen saftig und zart geblieben war. Hier hatte ich ja etwas befürchtet, dass sie zu trocken geworden sein könnte, aber die Befürchtung war glücklicherweise unbegründet. Dass man dazu nur zwei kleine, mit Spinat gefüllte und knusprige Polentataschen als Sättigungsbeilage servierte,

Polenta slice - Lateral cut / Polentaschnitte - Querschnitt

erschien mir zuerst zwar etwas mickrig, aber letztlich genügte die Größe der Gesamtportion vollkommen aus um gut satt zu werden. Unter den gegebenen Umständen eindeutig eine gute Wahl.
Und beim Blick über die Tabletts der anderen Gäste schienen auch viele meiner “Mitesser” im Betriebsrestaurant meiner Meinung gewesen zu sein, denn die Hähnchenbrust konnte sich mit einem kleinen, aber klar ersichtlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte der Zander mit Senf-Gurkengemüse, den dritten Platz belegten den Asia-Gerichte und der Topfenstrudel belegte schließlich einen guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Sahne-Wirsing: +
Polentaschitten: ++

Gebratener Zander auf Rahmwirsing & Röstinchen [07.09.2018]

Friday, September 7th, 2018

Ich bin zwar durchaus ein Freund von exotischen und fruchtigen Kombinationen, aber mit dem Kasselersteak mit Ananas und Käse gratiniert, dazu Curryrahmsauce und Langkornreis wie es heute bei Vitality angeboten wurde konnte ich dennoch nicht so recht anfreunden. Zumal bei Globetrotter ein Gebratener Zander auf Rahmwirsing und Salzkartoffeln angeboten wurde und man die Kartoffeln dabei sogar durch Röstinchen ersetzt hatte. Da konnte ich nur schwer widerstehen. Einzig die Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Sauce, die neben Gebratene Mie-Nudeln mit asiatischem Gemüse und Tomatensauce sowie dem für Freitag üblichen San Sei Chp Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, ließ mich kurz überlegen, denn die knusprig gebackene Entenbrust aus dem Asia-Restaurant gehört ebenfalls zu den Gerichten die ich sehr schätze. Und es hatte sich – wohl wegen eben dieser Ente – sogar eine kleine Schlange vor der Asia-Theke gebildet, was eher ungewöhnlich ist. Der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region sah zwar lecker aus, aber ich bin nun mal kein Fan von Süßspeisen als Hauptgericht. Letztlich blieb ich also doch beim Fisch in Form des Zanders. Es ist selten genug dass man hier ein Gericht mit Gemüse serviert bekommt, außerdem war Freitag und da isst ein guter Christ ja traditionell Fischgerichte. 😉 Und ein Blick in die Salat- oder Gemüsetheke konnte ich mir sparen, denn das Gericht war ja bereits dank des Rahmwirsings komplett.

Fried zander with cream savoy & has browns / Gebratener Zander auf Rahmwirsing & Röstinchen

Ich war schon einmal überaus positiv überrascht, wie groß und hoch das Fischfilet heute war – auf der einen Seite so breit wie mein nicht gerade zierlicher Daumen – und auch was die Qualität des vermutlich auf der Hautseite gebratenen Fischfilets anging gab es nicht zu meckern, denn es war zart, saftig und vollkommen grätenfrei. Hinzu kam dass die dünne Garnitur auf der Hautseite noch eine leichte Dillnote hinzufügte. Und auch am in Sahne oder Milch angerichteten, Wirsingstreifen gab es nichts auszusetzen, denn sie waren gut durchgegart, besaßen aber auch noch Biss, waren also nicht zerkocht. Einzig die Röstinchen, kleine Kartoffelröstis, erschienen etwas dunkel geraten. Aber das wirkte sich glücklicherweise diesmal nicht auf ihre Qualität aus, denn sie waren innen noch wunderbar weich, während ihr Äußeres nur minimal knuspriger als optimal war. Also insgesamt eine gute Wahl und ich war sehr zufrieden. Da gab man gerne ein klein wenig mehr als für ein Standardgericht aus.
Das asiatische Entengericht war zwar heute eng heran gekommen, konnte den Zander aber dann doch nicht vom ersten Platz der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala verdrängen und musste sich mit einem guten zweiten Platz begnügen, den sie wiederum ebenfalls nur knapp vor dem somit drittplatzierten Curry-Kasseler mit Ananas behaupten konnte. Somit blieb für den Apfelstrudel nur noch Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Zander: ++
Rahmwirsing: ++
Röstinchen: ++

Wirsing-Kartoffel-Auflauf mit Kasseler – das Rezept

Monday, November 27th, 2017

Nachdem sich das Wetter seit Beginn dieses Wochenendes stark eingetrübt hatte und der erste Schneeregen gefallen war, entschloss ich mich am Samstag dazu mal ein schönes deftiges Wintergericht zuzubereiten: einen Wirsing-Kartoffel-Auflauf mit Kasseler. Ich hatte lange nichts mehr mit frischem Wirsing zubereitet und ich fand dass die Kombination mit Kartoffeln und Kasseler genau das richtige für diese Jahreszeit war. Außerdem bin ich ja, wie man weiß, ein großer Fan von Gerichten aller Art, die Fleisch, Gemüse und Sättigungsbeilage in einem kombinieren. So entstand also ein weiteres leckeres Rezept, das ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

1,2kg Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 größerer Kopf Wirsing (ca. 1kg)
02 - Zutat Wirsing / Ingredient savoy

2 Möhren (zusammen ca. 200g)
03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 große Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

600g Kasseler (Bei Verwendung von Koteletts, besser etwas mehr nehmen)
06 - Zutat Kasseler / Ingredient smoked pork

75g gewürfelter Speck
07 - Zutat gewürfelter Speck / Ingredient diced bacon

200ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

1 – 1,5 Teelöffel Kümmel-Samen
09 - Zutat Kümmel / Ingredient caraway

2 Esslöffel mittelscharfer Senf
10 - Zutat Senf / Ingredient mustard

250g Schlagrahm (Schlagsahne)
11 - Zutat Schlagrahm / Zutat whipping cream

150g Creme fraiche mit Kräutern
12 - Zutat Creme fraiche mit Kräutern / Ingredient creme fraiche with herbs

2 mittelgroße Hühnereier
13 - Zutat Eier / Ingredient eggs

sowie etwas Butterschmalz zum braten
etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
und evtl. etwas Schnittlauch zum garnieren

Beginnen wir nun mit der Zubereitung. Nachdem wir eine Topf mit Wasser zum kochen der Kartoffeln aufgesetzt haben
14 - Wasser zum kochen bringen / Bring water to a boil

schälen wir die Möhren,
15 - Möhren schälen / Peel carrots

würfeln sie
16 - Möhren würfeln / Dice carrots

und schälen die Kartoffeln
17 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

um sie anschließend in Scheiben zu schneiden.
18 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Inzwischen müsste das Wasser auch kochen, so dass wir es mit zwei Teelöffeln Salz versehen
19 - Wasser salzen / Salt water

und die Kartoffelscheiben darin für 5-7 Minuten blanchieren können. Die Scheiben sollten dabei nur fast gar werden, so dass sie noch etwas Biss besitzen, den Rest erledigt hinterher der Ofen.
20 - Kartoffelscheiben blanchieren / Blanch potato slices

Als ich bereits die Kartoffeln in den Topf getan hatte, entschloss ich mich außerdem dazu, noch zwei Teelöffel Instant-Gemüsebrühe einzurühren, um den Kartoffeln noch etwas mehr Aroma zu geben.

Während die Kartoffeln kochen, waschen wir den Wirsing, vierteln ihn,
21 - Wirsing vierteln / Quarter savoy

entfernen den Strunk
22 - Strunk am Wirsing entfernen / Remove stalk from savoy

und schneiden ihn in schmale Streifen. Längere Streifen halbieren wir noch einmal.
24 - Wirsing in Streifen schneiden / Cut savoy in stripes

Inzwischen müssten auch die Kartoffeln so gut wir gar sein, so dass wir sie in einem Sieb abgießen und abtropfen lassen können.
23 - Kartoffelscheiben abtropfen lassen / Drain potato slices

Außerdem würfeln wir die Zwiebel,
25 - Zwiebel würfeln / Dice onion

zerkleinern die Knoblauchzehen
26 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

und würfeln auch den Kasseler. Ich hatte mit 700g Kasseler-Koteletts gekauft, die aber natürlich mit Knochen versehen waren. Übrig blieben etwas weniger als 400g Kasseler-Würfel, weswegen ich mich dazu entschloss, später noch etwas gewürfelten Speck hinzu zu geben.
27 - Kasseler würfeln / Dice smoked pork

In einer größeren, hohen Pfanne zerlassen wir nun etwas Butterschmalz,
28 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat up ghee in pan

geben die gewürfelten Möhren
29 - Möhrenwürfel in Pfanne geben / Put diced carrots in pan

sowie den gewürfelten Speck hinein
30 - Speck addieren / Add bacon

und dünsten alles für etwa fünf Minuten bei gelegentlichem rühren an.
31 - Möhren & Speck andünsten / Braise carrots & bacon

Dann geben wir die gewürfelte Zwiebel hinzu,
32 - Gewürfelte Zwiebel dazu geben / Add diced onion

addieren wenig später die zerkleinerten Knoblauchzehen
33 - Zerkleinerten Knoblauch hinzufügen / Add minced garlic

und geben wieder etwas später auch den gewürfelten Kasseler in die Pfanne
34 - Kasseler in Pfanne geben / Add smoked pork

um alles gemeinsam für einige Minuten anzudünsten
35 - Alles gemeinsam anbraten / Fry together

und dann erst einmal wieder aus der Pfanne zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
36 - Pfanneninhalt entnehmen / Remove from pan

Nachdem wir anschließend etwas mehr Butterschmalz in der Pfanne erhitzt haben,
37 - Mehr Butterschmalz erhitzen / Heat up more ghee

geben wir die Wirsing-Streifen nach und nach in die Pfanne und lassen es unter häufigem rühren darin etwas zusammenfallen.
38 - Wirsing andünsten / Braise savoy

Nach fünf bis sechs Minuten löschen wir schließlich alles mit der Gemüsebrühe ab
39 - Mit Gemüsebrühe ablöschen / Deglaze with vegetable broth

und lassen den Wirsing geschlossen auf reduzierter Stufe und bei gelegentlichem rühren sechs bis sieben weitere Minuten etwas schmoren.
40 - Wirsing geschlossen dünsten / Stew closed

Ist der Wirsing etwas zusammen gefallen, würzen wir ihn mit Salz, Pfeffer sowie frisch geriebener Muskatnuss
41 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

streuen den Kümmel-Samen ein
42 - Kümmel einstreuen / Intersperse caraway

und addieren schließlich auch wieder die Mischung aus Möhren, Kasseler, Zwiebel und Knoblauch.
43 - Gemüse & Kasseler hinzufügen / Add vegetable & smoked pork

Nun heben wir die beiden Esslöffel Senf unter,
44 - Senf einrühren / Stir in mustard

schmecken alles noc einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab und lassen alles für einige Minuten vor sich hin köcheln. Anschließend schalten wir die Kochplatte aus und lassen alles unter Verwendung der Restwärme noch etwas köcheln.
45 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Jetzt geben wir die Schlagsahne und die Creme fraiche in eine Schüssel,
46 - Sahne & Creme fraiche in Schüssel geben / Put cream & creme fraiche in bowl

geben die beiden Eier hinzu,
47 - Eier hinzufügen / Add eggs

verrühren alles gründlich miteinander
48 - Gründlich verrühren / Mix well

und schmecke es noch einmal final mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
49 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

Während unser Backofen auf 200 Grad vorheizt, fetten wir eine Auflaufform mit etwas Butter aus,
50 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

legen den Boden mit Kartoffelscheiben aus,
51 - Boden mit Kartoffelscheiben auslegen / Cover floor with potato slices

würzen diese mit etwas Salz und Pfeffer
52 - Kartoffelscheiben mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

und füllen dann die Gemüse-Kasseler-Mischung ein
53 - Gemüse-Fleisch-Mix auftragen / Fill in vegetable meat mix

die wir dann noch etwas glatt streichen.
54 - Glatt streichen / Flatten

Darüber verteilen wir gleichmässig unsere gewürzte Mischung aus Sahne, Creme fraiche und Eiern,
55 - Mit Sahne-Mischung übergießen / Drain cream mix

schließen den Auflauf mit einer weiteren Schicht Kartoffelscheiben ab,
56 - Mit Kartoffelscheiben abschließen / Finish with potato slices

würzen diese wieder etwas und legen oben einige Butterflocken auf, damit die Kartoffelscheiben nicht zu trocken werden.
57 - Würzen & mit Butterflocken belegen / Season & put on butter flakes

Anschließend schieben wir den Auflauf für 40-45 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
58 - Im Ofen backen / Bake in oven

Sollten die oberen Kartoffelscheiben schließlich doch drohen zu dunkel zu werden, können wir die Auflaufform mit etwas Alufolie abdecken.
59 - Bei Bedarf mit Alufolie abdecken / Cover with tin foil if required

Schließlich entnehmen wir die Auflaufform entgültig, schalten den Ofen aus und lassen das ganze für 4-5 Minuten ruhen
60 - Savoy potato casserole with smoked pork - Finished baking / Wirsing-Kartoffel-Auflauf mit Kasseler - Fertig gebacken

bevor wir unser Gericht schließlich, vielleicht garniert mit etwas Schnittlauch, servieren und genießen können.
61 - Savoy potato casserole with smoked pork - Served / Wirsing-Kartoffel-Auflauf mit Kasseler - Serviert

Die Mischung aus Kasseler, Wirsing Speck und Möhren war geschmacklich wunderbar gelungen und die leichte Kümmelnote passte meiner Meinung nach wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition und gehört meiner Meinung nach einfach zu Kohlgerichten dazu. Aber auch der Senf und die frisch geriebene Muskatnuss trugen ihren Teil bei, um diesen Auflauf zu einem leckeren und schön deftigen Gericht für die kalte Jahreszeit zu machen. Dazu dann die leicht gebräunten Kartoffelscheiben als gut dazu passende Sättigungsbeilage und fertig war eine vollständige Mahlzeit, die sowohl frisch als auch aufgewärmt vorzüglich mundet. Ich konnte es nicht unterlassen, mir sogar noch einen kleinen Nachschlag zu holen, und das will einiges heißen. 😉 Daher kann ich dieses Rezept wirklich jedem ans Herz legen, der ein gutes Wirsinggericht zu schätzen weiß.

62 - Savoy potato casserole with smoked pork - Side view / Wirsing-Kartoffel-Auflauf mit Kasseler - Seitenansicht

Guten Appetit

Hirschrückensteak mit Rotweinjus, Schmorwirsing & Macairekartoffeln [23.11.2016]

Wednesday, November 23rd, 2016

Gestern hatte ich einen Tag Urlaub, da ich zu Hause zu tun hatte. Zum Glück hatte ich noch Reste von meinem Tomatenrahmschnitzel im Kühlschrank gehabt, so dass ich nicht Hungern musste. Doch leider hatte ich so auch den ersten Tag der Wildgerichte-Woche in unserem Betriebsrestaurant verpasst. Doch zum Glück ging diese heute weiter und mit einem Hirschrückensteak, frisch vom Grill, dazu krätige Rotweinjus, geschmorter Wirsing und Macairekartoffeln fand sich im Abschnitt Tradition der Region auch gleich ein interessantes Gericht, das allerdings mit seinem bereits reduzierten Preis von 6,50 Euro (13 Euro für Nicht-Betriebsangehörige) auch recht kostspielig war. Hinzu kam dass mit einem Rotbarschfilet mit Linsengemüse und Kartoffeln im Abschnitt Vitality auch ein Fischgericht zu finden war, das mein Interesse erweckte, um mehr als die Hälfte billiger war und meines Wissens so noch nicht angeboten worden war. Und das Zusatzangebot in Form einer Spätzlepfanne mit Mini-Fleischpflanzerl und Gemüse ebenfalls recht verlockend aussah. Das Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenen Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Nua Pad King – Rindfleisch gebraten mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer kamen nicht in die nähere Auswahl. Letztlich fiel meine Wahl dann aber doch auf das kostspielige, aber überaus verlockende Hirschrückensteak. Mehr brauchte ich aber dann heute auch nicht.

Venison steak with red wine sauce, savoy & Macaire potatoes / Hirschrückensteak mit Rotweinjus, Schmorwirsing & Macairekartoffeln

Und ich konnte mich glücklich schätzen, denn die Investition hatte sich dieses Mal wirklich gelohnt. Die drei angenehm großen Stücke Hirschrückensteak erwiesen sich als gut durchgebraten und dabei dennoch saftig und außerdem sehr gut gewürzt, ohne dass dabei der Wildgeschmack verloren ging. Die ebenfalls kräftig-würzige, leicht dickflüssige Rotweinsauce komplettierte schließlich den Fleischgenuss. Und der in Streifen geschnittene und durchgeschmorte, aber nicht zerkochte und daher noch leicht knackige Wirsing passte sehr gut als Gemüsebeilage. Hinter dem Begriff Macairekartoffeln verbargen sich schließlich kleine Kartoffelkuchen, die vom Aufbau her an etwas zu groß geratene Kroketten mit knuspriger Hülle und weichen, kartoffelbreiartigen Inneren. Hier handelte es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um industriell hergestellte Ware, aber sie waren sowohl Temperatur als auch Geschmack angingen absolut in Ordnung und hoben sich von den sonst übrlichen Sättigungsbeilagen etwas ab. Ein sehr gelungenes Wildgericht, dass seinen Preis meiner Meinung nach absolut Wert war. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag heute mit klarem Vorsprung das Putensteak “Picatta Milanese” am höchsten in der Gunst und konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte, trotz seines Preises, das Hirschrückensteak und den dritten Platz belegte die Spätzlepfanne. Platz vier konnte der Rotbarsch für sich einnehmen, der aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten besaß.

Mein Abschlußurteil:
Hirschrückensteak: ++
Rotweinjus: ++
Wirsing: ++
Macairekartoffeln: ++

Gebackenes Schollenfilet mit Kartoffelsalat & Remoulade [18.11.2016]

Friday, November 18th, 2016

Als ich am heutigen Freitag einen Blick auf die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants warf, konnte ich gleich zu Beginn ausschließen dass ich bei der Dampdnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Angeboten wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce zugreifen würde. Aber sowohl das Gebackene Schollenfilet mit Kartoffelsalat und Remoulade bei Globerotter als auch das Schweinesteak in Honig-Pfeffersauce mit Pariser Karotten und Herzoginkartoffeln bei Vitality erschien durchaus interessanzt. Beim genauen Hinsehen meinte ich aber zu erkennen, dass es sich bei dem Steak höchstwahrscheinlich um die Reste oder zumindest die gleich Form wie beim Steak am Mittwoch handelte. Daher und aufgrund der Tatsache, dass ich diese Woche sowieso noch keinen Fisch gegessen hatte, griff ich schließlich zum Schollenfilet. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Rahmwirsing aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Plaice filet with potato salad & remoulade / Schollenfilet mit Kartoffelsalat & Remoulade

Das Schollenfilet in seiner knusprigen Hülle, das ich mir natürlich mit dem Saft der beiligenden Zitronenecken garnierte, war schon mal recht gut gelungen und bot auch eine ausgewogenes Verhältnis zwischen dem eigentlichen Fischfilet und der umgebenden Panade. Die dickflüssige, mit Kräutern versetzte würzige Remoulade ließ ebenfalls nichts zu wünschen übrig. Nur mit dem wie immer simplen Kartoffelsalat war ich heute nicht wirklich zufrieden, denn er war relativ geschmacksarm mit viel überflüssiger Flüssigkeit. Da kann ich keine volle Punktzahl geben. Der Rahmwirsing in seiner cremigen und würzigen Sauce gab aber keinen Grund zur Kritik, denn er bot eine leckere und überaus gut passende Gemüsebeilage zum Schollenfilet. Insgesamt also ein absolut akzeptables Gericht zum Abschluß dieser Woche.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Schollenfilet heute großer Beliebtheit und konnte sich mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte das Schweinesteak, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz , knapp dahinter, kam schließlich die Dampfnudel.

Mein Abschlußurteil:
Schollenfilet: ++
Kartoffelsalat: +
Remoulade: ++
Rahmwirsing: ++

Kabeljau in geräuchertem Schinken mit Wirsinggemüse & Kartoffeltalern [28.10.2016]

Friday, October 28th, 2016

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen, denn der Kabeljau in geräuchertem Schinken mit Wirsinggemüse und knusprigen Kartoffeltalern war ein quasi alternativloses Gericht für mich, denn es rangierte eindeutig außerhalb der sonst üblicherweise angebotenen Gerichte und da musste ich einfach zugreifen. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich daher, dass außerdem bei Vitality 2 Stück gebackene Camembert mit Preiselbeeren, dazu Kräutersalat, Joghurtdressing und Baguette, im Abschnitt Tradition der Region Gefüllte Pfannkuchen mit Waldbeerenkompott und an der Asia-Thai-Theke (wie für Freitags üblich) Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce auf der Speisekarte zu finden waren.

Codfish im smoked ham with savoy & potato thalers / Kabeljau in geräuchertem Schinken mit Wirsinggemüse & Kartoffeltalern

Das mit einem Streifen geräucherten Schinkenspecks umwickelte Stück Kabeljaufilet war leider etwas klein geraten und außerdem, wohl durch längeres liegen in der Warmehalte-Theke, leider auch ein klein wenig trocken. Prinzipiell ein akzeptables Stück Fisch, das viel Geschmack vom Schinken angenommen hatte, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Im Verhältnis zur Größe des Fischs war die Portion des Rahmwirsings wiederum sehr großzügig gewählt, aber da es der Qualität der noch leicht knackigen und somit nicht zerkochten Wirsingstreifen in ihrer mild-würzigen Sahnesauce nichts auszusetzen gab, kann ich hier volle Punktzahl geben. Die drei sogenannten Kartoffeltaler, bei denen es sich eindeutig um industriell hergestellte Produkte handelte, bestanden im Gründe genommen aus einem dickflüssigen, mit einigen Kräutern versehenen Kartoffelbrei, der mit einer dünnen, schön knusprigen Panade in Form gebracht worden war. Hätte zwar gerne noch einer mehr hätte sein können, aber qualitativ gab es hier ebenfalls nichts auszusetzen – war eben mal eine Sättigungsbeilage, die man nicht jeden Tag bekommt. Und ich mag Abwechselung. Daher auch hier volle Punktzahl. Insgesamt also eine gute Wahl – es bleibt zu hoffen dass so etwas bald mal wieder auf dem Speiseplan unseres Betriebsrestaurants zu finden ist.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass sich der Kabeljau mit nur geringem Vorsprung behaupten und somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Der Camembert auf dem zweiten Platz war ihm aber dicht auf den Fersen und auch die Asia-Gerichte lagen auf Platz drei nicht allzu weit abgeschlagen. Dabei konnten aber auch sie sich nur mit kleinem Vorsprung gegen die ebenfalls gern gewählten Pfannkuchen durchsetzen.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau in geräuchertem Schinken: +
Wirsinggemüse: ++
Kartoffeltaler: ++