Gebratene Schweinelende mit Champignonssoße & Spätzle [04.09.2018]

Am heutigen Dienstag fanden sich gleich mehrere auf verschiedene Art interessante Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Zum einen war da im Abschnitt Vitality der vegetarische Klassiker in Form von Kartoffel-Frischkäsetaschen auf Ratatouille und Quarkdip, zum anderen hätte auch der Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Masamansauce, der neben Gebratener Eierreis mit asiatischem Gemüse an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, seinen Zweck erfüllt. Selbst der Rindergulasch mit Salzkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter sah heute schön dunkel und saftig aus. Doch ich wählte recht kurzentschlossen dann doch die Gebratene Schweinelende mit Champignonsauce und Spätzle, die bei Tradition der Region zu finden war – und das obwohl es gewisse Paralleln zu meinem Tetrazzini-Nudelauflauf vom Wochenende gab. Und als ich an der Gemüsetheke ankam, eigentlich auch heute ohne Hoffnung etwas passendes zu finden, wurde ich positiv überrascht, denn in den Wärmeschalen wartete neben frischen grünen Bohnen mit Speck auch der gestern von mir so schmerzlich vermisste Rosenkohl in ebenfalls ungewohnt frisch wirkender Form – normalerweise finden sich hier eher Reste oder abgestandenes Gemüse dass schon Stunden vor sich hin bruzzelt. Da konnte ich nicht anders als mir ein kleines Schälchen des letzteren genannten Gemüses.
Fried pork loin with mushroom sauce & spaetzle / Gebratene Schweinelende mit Champignonssoße & Spätzle
Insgesamt erwies sich meine Entscheidung als gute Wahl. Die angenehm große Schweinelende war zart und saftig und harmonierte sehr gut mit der milden, ausreichend dickflüssigen Cremesauce, die mit zahlreichen (Dosen-)Champignon-Scheiben versehen war. Und auch die Spätzle, oder um genau zu sein Knöpfle, erwiesen sich als wunderbar dazu passende Sättigungsbeilage. Selbst beim Rosenkohl hatte mich mein visueller Eindruck nicht getäuscht, denn er war tatsächlich unglaublich frisch, knackig und sogar noch angenehm heiß. Ich war sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen hatten viele bei der Schweinelende zugegriffen, so dass diesem Gericht mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung der heutige erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala galt. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, aber nur knapp vor dem ebenfalls gern gewählten Rindergulasch. Die Kartoffel-Frischkäsetaschen folgten schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinelende: ++
Champignonsauce: ++
Spätzle: ++
Rosenkohl: ++

Schwabenteller [01.03.2018]

Zum Beginn des neuen Monats hatte das Betriebsrestaurant mal wieder einen altbekannten und beliebten Klassiker aus seinem Repertoire auf die Speisekarte gesetzt: Im Abschnitt Tradition der Region wurde mal wieder der Schwabenteller – Steak vom Schwein mit Schwammerlsoße, Röstzwiebeln und Käsespätzle angeboten. Alternativ gab es Pikantes Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Vitality, Rindergeschnetzeltes mit grünem Pfeffer und Kroketten bei Globetrotter und Gebackene Banane und Ananas mit Honig sowie Gaeng Massamann Gai – Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massamann Curry an der Asia-Thai-Theke. Davon ließ mich allerdings nur das Kichererbsencurry, mit dem ich in der Vergangenheit ja gute Erfahrungen gemacht hatte, kurz überlegen ob ich meine Entscheidung ändern sollte, doch letztlich blieb ich bei meiner Wahl des Schwabentellers.

Swabish dish - Pork steak with mushroom sauce, fried onions & cheese spaetzle / Schwabenteller - Steak vom Schwein mit Schwammerlsoße, Röstzwiebeln & Käsespätzle

Unter einer angenehm großen Portion frischer und scheinbar hausgenmachter Röstzwiebeln fand sich ein mageres und nicht zu trocken ge(b)ratenes, fingerdickes und nicht ganz handflächengroßes Schweinesteak , welches man außerdem mit einem großzügigen Schüpflöffel einer mild gewürzten und mit kleinen Doseknchampignons versetzten Sahnesauce garniert hatte. Hätten zwar gerne etwas mehr Champignons sein können, aber die Menge war noch akzeptabel, so dass ich hier auf Punktabzug verzichten kann. Aus früheren Zubereitungen kenne ich den Schwabenteller mit zwei deutlich kleineren Schweinesteaks, das machte aber effektiv wenig Unterschied. Ganz unten in diesem Nahrungsmittel-Stapel fanden sich schließlich die mit einem mild-würzigen Käse versetzten Spätzle oder besser gesagt Knöpfle in mehr als ausreichend großer Portion als Sättigungsbeilage. Das Stapeln der einzelnen Komponenten macht visuell zwar deutlich mehr her als das nebeneinander legen wie zum Beispiel hier oder hier, erschwert aber auch das Schneiden, da die Spätzle keinen festen Untergrund bilden. Will man also kleine “Unfälle” vermeiden, schiebt man die Spätzle etwas auf einer Seite zusammen, bugsiert das Steak auf den Tellerboden und kann dann mit dem Verzehr beginnen. Aber da das Auge ja auch mitisst, denke ich dennoch dass man das Stapeln beibehalten sollte. In der Summe erwies sich der Schwabenteller auch dieses mal wieder als ein sehr gelungenes Hauptgericht. Keine leichte Kost, aber immer wieder lecker. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Und auch ein großer Anteil der anderen Gäste hatte bevorzugt zum Schwabenteller gegriffen, so dass dieses Gericht ohne Zweifel den erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich, wenn auch nur mit knappen Vorsprung, das vegetarische Kichererbsencurry, welches sich durch seine kurkuma-gelbe Farbe deutlich von den anderen Speisen abhob. Um den dritten Platz lagen schließlich das Geschnetzelte mit Kroketten und die Asia-Gerichte fast Ranggleich, letztlich schien ich aber doch etwas mehr der gläsernen Asia-Thai-Teller gesehen zu haben, so dass ich ihnen den dritten und dem Rindergeschnetzleten einen guten vierten Platz zubilligen würde.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Käsespätzle: ++

Kartoffelsuppe & Truthahngeschnetzeltes mit Spätzle – Klinikum Bogenhausen Day 5 [27.01.2018]

Frühstück

Bun, whole grain bread & mushroom sausage / Brötchen, Vollkornbrot & Pilzwurst

Auch diesen Morgen erhielt ich wieder je ein Brötchen eine Scheibe Vollkornbrot, dazu Butter, Frischkäse, zwei Scheiben Pilz-Mortadella, einen Erdbeerjoghurt und einen Kaffee. Wie immer viel zu viel für jemanden wie mich, der normalerweise morgens ja nur Kaffee trinkt, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran…

Mittagessen

Potato soup & Turkey chop with spaetzle / Kartoffelsuppe & Truthahngeschnetzeltes mit Spätzle

Leider kam ich aufgrund von verschiedenen Untersuchungsterminen heute etwas später als sonst zum Mittagessen, aber dank Warmhalteschale und Deckel war das Essen glücklicherweise dennoch ausreichend heiß. Als Vorspeise gab es dieses Mal eine kräftige, aber dünne Kartoffelsuppe, außerdem fand sich ein Schälchen knackiger Blattsalat mit Joghurtdressing “limettenfrisch” sowie als Hauptgericht Truthahngeschnetzeltes mit Spätzle, das mit einer dünnen Sauce serviert wurde, die aber ausreichte das Gesamtgericht nicht allzu trocken wirken zu lassen. Zumal das Truthahnfleisch selbst sich, entgegen meiner Erwartungen, als angenehm zart und saftig erwies. Den Abschluß bildete ein kleiner Becher aufgeschäumter, luftig-lockerer Obstgarten Joghurt mit Erdbeergeschmack.

Abendessen

Sliced roast meat, bread & yoghurt / Bratenaufschnitt, Brot & Joghurt

Für das Abendbrot hatte man sich für eine Kombination aus vier Scheiben kaltem Rindfleisch-Bratenaufschnitt, zwei Scheiben Käse, je einer Scheibe Weiß- und Vollkornbrot sowie einem Erbeerjoghurt entschieden. Scheint hier fast nur Erdbeerjoghurt zu geben – vielleicht ist der einfach am beliebtesten. Das Verhältnis von Fleisch und Käse zu Menge an Brot war aber mal wieder sehr unausgewogen, man musste jede Brotscheibe mit einer Scheibe Käse und zwei Scheiben Bratenaufschnitt belegen, um es gleichmässig zu verteilen. Zumal der Bratenaufschnitt teilweise stark von Fettstückchen durchwachsen war – aber das lässt sich bei Braten nicht ganz verhindern. Zumindest war das Fleisch selbst schön saftig und nicht zu zäh. Satt wurde ich alle mal.

Hirschgulasch mit Maronen & Spätzle [04.12.2017]

Zum Beginn der neuen Woche bot man in unserem Betriebsrestaurant gleich mal etwas besonderes an, denn Hirschgulasch mit Maronen und Spätzle wie heute im Abschnitt Globetrotter steht wirklich nicht häufig auf der Speisekarte. Dagegen kamen, zumindest aus meiner Sicht, weder das Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten bei Tradition der Region noch die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen oder Gang Gai Ma – Putenstreifen mit Gemüse in roter Kokosnusssauce an. Die Safrannudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality nahm ich gar nicht in die Menge der Speisen aus denen ich auswählen könnte, denn ich mag nun mal keinen Meerrettich. So griff ich also zum Hirschgulasch und ergänzte diesen durch etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Venison goulash with sweet chestnuts & spaetzle / Hirschgulasch mit Maronen & Spätzle

Der Hirschgulasch war heute wirklich gut gelungen, denn bis auf ein einziges etwas durchwachsenes Stück erwies sich das zahlreich darin befindliche Hirschfleisch als angenehm mager, zart und saftig. Und auch bei den Maronen hatte man nicht gespart, außerdem erwiesen sie sich als angenehm nussig und passten wunderbar zum Hirsch. Natürlich durfte auch ein Klecks Preiselbeergelee nicht auf dem Teller fehlen, das ist bei Wildgerichten ja schon fast Standard. Leider war mir dieser aber schon fast zu süß, was den Genuss aber nicht wirklich minderte. Dazu noch die Spätzle bzw. Knöpfle als Sättigungsbeilage und fertig war eine überaus leckere Mittagsmahlzeit. Nur Gemüse war wie meistens in der Darreichung nicht inkludiert, weswegen ich mir ja zusätzlich noch ein Schälchen mit Rosenkohl geholt hatte. Ich finde Rosenkohl passt wunderbar zu Wildgerichten alles Art und auch hier war das nicht anders, zumal sich die mit etwas Zwiebeln angemachten Röschen als angenehm knackig und nicht zu zerkocht erwiesen. Da sehe ich auch gerne mal darüber hinweg, dass sie bereits leicht abgekühlt waren. Insgesamt also eine gute Wahl, ich war auf jeden Fall überaus zufrieden.
Bei den anderen Gästen erfreute sich heute aber das Putensteak der größten Beliebtheit und konnte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern. Aber der Hirschgulasch erreichte noch einen guten zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und den Safrannudeln mit Meerrettichspinat schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Preiselbeergelee: +
Spätzle: ++
Rosenkohl: ++

Schwabenteller – Zwei gebratene Schweinefiletmedaillons mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln & Käsespätzle [13.09.2017]

Eigentlich wäre es am heutigen Mittwoch ja mal wieder Zeit für Fisch gewesen, und mit einem Seelachsfilet im Pfirsich- Ingwersud mit Basmatireis fand sich bei Vitality auch etwas, mit dem ich bisher gute Erfahrungen gemachte hatte. Aber mit einem Schwabenteller – Zwei gebratene Schweinefiletmedaillons mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle stand im Abschnitt Traditin der Region ein so verlockendes Gericht auf der Speisekarte, dass ich einfach nicht widerstehen konnte. Zumal die Schweinemedaillions heute wirklich riesig erschienen. Da brauchte ich mir die Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Ruccola bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Glasnudeln mit asiatischem Gemüse in Kokosmilchsauce und Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce eigentlich gar nicht näher anschauen, denn ich hatte mich bereits auf den Schwabenteller festgelegt. Dazu gesellte sich noch ein kleines Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke. Wäre zwar nicht nötig gewesen, aber wenn es schon endlich mal wieder Krautsalat gibt, wollte ich das nicht missen.

Swabian dish - Two fried pork fillet medaillions with mushroom sauce, roasted onions & cheese noodles / Schwabenteller - Zwei gebratene Schweinefiletmedaillons mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln & Käsespätzle

Man hatte hier eine großzügige dimensionierte Portion von – dank des Käses – mild-würziger Spätzle mit zwei etwa babyfaustgroßen, angenehm zarten und saftigen Schweinefiletmedaillions sowie einer großen Portion sehr gelungener, weil scheinbar frisch zubereiteter, Röstzwiebeln kombiniert. Nur bei der dickflüssigen und cremigen Sauce, in der sich sogar zwei kleine ganze sowie einige Teile von Dosenchampignons fanden, war man etwas “geiziger” vorgegangen. Aber darüber konnte man aufgrund der insgesamten Mächtigkeit des wahrlich als “Männerportion” zu bezeichnenden Gerichts problemlos hinweg sehen. Da wäre der übrigens wieder mal sehr leckere Krautsalat gar nicht notwendig gewesen. Ich war mehr als nur satt und musste sogar ein paar kleine Reste auf dem Teller und in der Salatschüssel zurücklassen – was mir meine Erziehung verbietet. Und alles für 3,20 Euro. Aber es ging nicht anders. Insgesamt sehr lecker und sehr gelungen, aber es war einfach zu viel. Das nächste Mal bitte kleinere Portionen und ich werde auch auf den Salat verzichten.
Natürlich lag der Schwabenteller auch bei den anderen Gästen sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit deutlichem, wenn auch nicht ganz so großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich heute – ganz unerwartet – die Asia-Gerichte, die sich noch etwas häufiger auf den Tabletts der Gäste zu tummeln schienen als die somit drittplatzierten Spinat-Ricotta-Tortellini. Auf dem vierten Platz folgte schließlich der Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud.

Mein Abschlußurteil:
Schweinefiletmedaillions: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstwzeiebln: ++
Käsespätzle: ++
Krautsalat: ++