Archive for September, 2006

iTunes 7 mag kein Hörbücher von Audible mehr ?

Friday, September 15th, 2006

Na was soll das denn ? Bereits seit gestern versuche ich verzweifelt, die bei Audible gekauften Hörbücher (AA-Format) auf meinen iPod zu bekommen. Nach dem Update des iPod auf Firmware-Version 1.2, dem Update von iTunes auf Version 7 verschwanden bei der anschließenden Synchronisation alle meine Hörbücher vom iPod. Optionen für die Synchronisation von Hörbüchern scheint es nicht zu geben, gegen Drag & Drop verweigert sich iTunes und ich sehe aktuell auch keine andere Möglichkeit die Dateien rüber zu spielen. Vielleicht ein Bug im neuen iTunes? Zumindest gehen die Podcasts noch zu syncen, aber daß ich aktuell keine Hörbücher hören kann nervt mich schon etwas. Für Hinweise zur Lösung dieses Problems wäre ich dankbar. Ich bin drauf und dran mal bei Audible anzurufen. 🙁
Nachtrag: Hier die Lösung

Status [15.09.2006]

Friday, September 15th, 2006

Wetter:

Alles wie gehabt – angenehm mäßig warmer Morgen und zum Mittag hin richtig sonnig und fast schon heiß.

Die Vorhersage für die nächste Woche wurde im Vergleich zu gestern bereits nach oben korregiert. Zwar soll es weiterhin am Montag regnen – aber die arauf folgenden Tage werden nun doch nicht so kalt wie noch gestern angekündigt.

Mittag:
Als wir uns heute zum Mittag trafen, stellten wir fest daß wir diese Woche noch gar nicht am Markplatz waren. Ins R2 wollten wir nicht – da heute Freitag ist würde es da bestimmt Fisch geben und darauf hatte keiner von uns so richtig Lust. Auch unsere Inder-Begeisterung hat stark nachgelassen. Wir überlegten ob es nun das Kartoffelhaus oder das Alt Jena wählen sollten, aber es kam dann alles ganz anders als wir auf dem Weg zum Marktplatz überlegten. Denn es ist ja momentan Altstadtfest und da bietet der Marktplatz viel mehr als nur die Standardrestaurants. Daher planten wir kurzfristig um und entschlossen uns, am Hai Long China Imbiss zu lunchen.

Der ist zwar auch zu jedem normalen Markttag dort – aber heute gab es auch Sitzplätze und nicht nur die sonst üblichen Stehtische. Diese bestanden zwar nur aus einfachen Bierbänken und -tischen, aber immerhin besser als im Stehen essen zu müssen.
Ich entschied mich nach kurzem Überlegen für gebratene Ende nach Thai-Art mit gelben Curry und natürlich Reis.

Ich könnte jetzt zwar sagen: War nicht wirklich scharf, aber dann würde man mir wieder erzählen daß Curry nicht gezwungenermaßen Scharf ist. Daher spare ich es mir diesmal. 😉
Der Preis von fünf komma zwei null Euronen war zwar recht heftig – aber Entengerichte sind nun mal bei den meisten Chinaimbissen das teuerste auf der Karte. Dabei sind sie gar nicht so besonders – vor allem die “Kruste” (wohl eine Art Panade) ist oftmals so hart gebacken, daß man sie maximal “lutschen“, nicht aber wirklich beißen kann. Oder man legt sie zurück auf den Teller und schmeißt sie nach Abschluß des Mahles zusammen mit dem Plastikteller Weg. Ich entschied mich für letztere Möglichkeit.
Belastenderweise lief auf dem Marktplatz dann auch noch aussagelose Dudelmusik vom Band – bekannte Musikstücke, die ohne Gesang mit einem Keyboard nachgespielt werden. Das ist schlimmer als jeder mittelklassige Alleinunterhalter auf einer beliebigen Familienfeier. Aber fürs Altstadtfest müssen wir Turmarbeiter uns eh schon einmal darauf einstellen, daß wir mindestens 3/4tel des Tages mit der Musik der Fahrgeschäfte vom Eichplatz zwangsbeschallt werden. Das ist nun mal eine der wenigen Schattenseiten wenn man im Stadtzentrum arbeitet. Man stumpft da dann doch mit der Zeit etwas ab.
Zum Abschluß unserer Mittagspause begaben wir uns dann noch für einen Kaffee ins Martk 11.

Die Spinne

Thursday, September 14th, 2006

Eine sehr schöne Photo-Studie einer Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) erreichte mich bereits gestern (mit der Erlaubnis zur Veröffentlichung) von Marwi (Faith Healer). Zum Glück bin ich nicht Arachnophob veranlagt – ich finde Weberknechte weitaus ekeliger – ich hoffe keiner der Leser dieses Artikels irgendwelche Angstzustände aus. 😉

Araneus diadematus Araneus diadematus
Araneus diadematus Araneus diadematus
Araneus diadematus Araneus diadematus
Araneus diadematus Araneus diadematus
Araneus diadematus Araneus diadematus

Ich empfehle die Bilder in großer Auflösung direkt im zugehörigen Set bei flickr.com zu betrachten.
Danke noch einmal an Marwi, der unter Einsatz seines Lebens diese Fotos geschossen hat. Unser deutscher Steve Irwin…

Status [14.09.2006]

Thursday, September 14th, 2006

Wetter:

Der Morgen war zwar wieder angenehm, aber zur Mittagszeit war es dann schon fast wieder zu warm heute. Hing wohl auch damit zusammen, daß ich längere Zeit in der Sonne saß, die ziemlich heftig auf die Stadt knallte.

Die Vorhersage für die nächste Woche hält ihre Prognose daß es am Montag Regen gibt und es danach wieder deutlich kühler sein soll. Seis drum – der Sommer geht wohl dann entgültig zu Ende.

Mittag:
Da zwei meiner Kollegen über volle Rabattkarten vom Cheers verfügten, zog es uns heute zum Lunch eben dort hin.

Ich nahm natürlich wieder meinen bevorzugten Quesedilla. Nicht daß ich ihn als besonders oder gar den besten von Jena bezeichnen würde, aber sowohl für den Bauchansatz als auch den Geldbeutel ist er doch eine gute Alternative zum fetten Cheeseburger mit Pommes. 😉

Zum Abschluß gabs noch ein Käffchen im absolut kaffee, dann gings zurück zur Arbeit…

Amsterdam [09.09.2006]

Thursday, September 14th, 2006

Das Ziel unseres nächsten Ausfluges war natürlich Amsterdam – Hauptstadt der Niederlande.
Obwohl ich bereits wußte, daß ich am Abend zurückfahren darf, erklärte ich mich auch bereit den “Bob” für die Hinfahrt zu spielen. Vielleicht hoffte ich unterbewußt., daß sich andere Fahrer bereiterklärt, doch nichts zu trinken und zurückzufahren. Da hatte ich mich natürlich ziemlich heftig geschnitten, aber was solls. 😉
Von Emst aus ist die Strecke bis Amsterdam etwas kürzer als bis nach Scheveningen / Den Haag. In ungefähr einer Stunde erreichten wir das Stadium von Ajax Amsterdam im Vorort Bijlmer, wo sich das sogenannte “Transferium” befindet – eine Park and Ride Anlage.

Ajax Amsterdam Station Bijlmer Train Station

Nach Amsterdam kann man von dort mit der Straßenbahn gelangen – auch wenn der Bahnhof in Bijlmer gerade Baustelle ist. Diese Transfermöglichkeit nutzten wir dann auch und kamen schließlich dort am Hauptbahnhof an. Was macht man in Amsterdam als Tourist ? Nein, nicht kiffen, sondern eine Grachtenrundfahrt. An einer der Krachten in der Nähe des Bahnhofes fanden wir dann auch gleich eine Anlegestelle und ein Boot, das im Begriff war zu einer solchen Rundfahrt aufzubrechen. Sieben Euro sollte der Spaß kosten – aber wenn man schon mal da ist….

Amsterdam Street meyer's rondvaarten

Die Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten in Niederländisch, Französisch, Deutsch und Englisch kamen meist vom Band – und da sie hintereinander liefen, waren die Spots oft schon vorbei, wenn sie in einer mir verständlichen Sprache kamen. 😉 Einige wenige Male sprach auch der Kapitän persönlich. Leider kann ich mich nicht mehr an alle Grachten-Namen und Sehenswürdigkeiten im Einzelnen erinnern, daher lasse ich hier einfach mal die Bilder sprechen.

Amsterdam Krachtenrundfahrt - Start Krachten-Café
Boat & House Houseboat
Blick nach vorn Bridge
Side-Kracht Fassaden
Nemo Theater Church

Amsterdam ist eine wirklich hübsche Stadt mit viel alter Architektur. Das sieht man auch an den vielen engen Straßen, die wohl noch den Zeiten stammen, als es noch keine Autos gab. Wohnungen sind rar und teuer – weswegen es auch viele Hausboote gibt, die in den Krachten liegen. Ein amüsantes Detail ist auch, daß alle Häuser in Amsterdam über einen Dachkran verfügen, da die Treppenhäuser oft so schmal sind, daß Ein- bzw. Auszug durch die Fenster bewerkstelligt wird.
Nach der Grachtenrundfahrt begaben wir uns in Richtung des “Koninklijk Paleis” (Königspalastes) von Amsterdam.

Koninklijk Paleis Cathedral

Auf dem großen Platz konnten wir Unmengen von Darstellern in allen möglichen Arten von Kostümen, die sich auf kleinen Sockeln auf dem ganzen Platz verteilt aufgestellt hatten, teilweise Passanten erschreckten und natürlich mit Hilfe von Hüten oder Kästchen, die sie vor sich aufgestellt hatten, um Geld baten. Kein Kommentar dazu…

Es folgte eine kleine Wanderung durch die schmalen Gassen und über die Krachten. Hierbei stellte sich mal wieder heraus, wie sehr Holland doch ein Land der Radfahrer ist. Aber das hatten wir ja bereits in Den Haag festgestellt, ich erinnere nur an das Meer von geparkten Rädern vor der Den Haag Centraal.

Dinghy Brillenmuseam
Kracht Small Street

Irgendwann bekamen wir dann Hunger und entschieden uns für eines der vielen kleinen Bistro/Cafés mit Namen “Mokka” in den Seitengassen um dort unser Mittagessen zu uns zu nehmen. Die Karte war zum Glück sowohl in holländisch als auch in englisch gehalten, so daß wir zumindest ohne Übersetzung identifizieren konnten was wir da bestellten.

Café Mokka

Ich entschied mich für ein warmes Chicken Sandwich mit Käse überbacken.

Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zum Anne Frank Haus, welches nur etwa zwei Blöcke entfernt war.

Anne Frank Statue Anne Frank Museum
Westermarkt Anne Frank Haus

Zwei von unserer fünfköpfigen Reisegruppe wollten nach einer kurzen “Außenbesichtigung” auch ins angrenzende Museum gehen – ich jedoch verzichtete darauf und machte mich mit den beiden Verbleibenden daran, die Stadt noch etwas zu erkunden. Eine Stunde später wollten wir uns wieder treffen. Wir hielten uns während dieser Stunde die meiste Zeit in einem Kaufhaus mit Namen Magna Plaza auf und schlenderten dort durch die Geschäfte, ohne jedoch etwas zu kaufen. Die Architektur mit dem hohen Glasdach dort war sehr interessant.

Magna Plaza Inside Magna Plaza - Amazing glas roof

Später trafen wir uns wieder mit den anderen und setzten unsere Tour durch Amsterdam fort. Während wir zu uns langsam in Richtung unserer Veranstaltung am Rembrandtplein, trafen wir unter anderem auf eine kleine Rockband, die mit einem Cabrio in einer der Seitengassen parkten und aus/von diesem Auto aus Musikwünsche der Gäste und Schaulustigen erfüllten und dabei für etwas Stimmung sorgten.

Rockband Playing

Natürlich kamen wir viel zu früh am Leidseplein Theater an, wo wir Karten für die Boom Chicago Show gebucht hatten. Zuerst setzten wir uns dort in eines der Cafés und tranken etwas, während wir dem bunten Treiben dort zusahen. Unter anderem konnten wir dabei einem Artisten beobachten, der etwas knapp bekleidet an einem Seil seine Kunsstücke vorführte. Auf der anderen Straßenseite arbeitete ein Feuerspucker. Wirklich der reinste Zirkus, diese Stadt. 😉

Rock'n'Roll Café Performer
Rembrandtplein

Wir schlugen uns noch ein wenig durch die umgebenden Seitenstraßen und aßen eine Kleinigkeit, bevor es dann endlich Zeit wurde, zu unserer Veranstaltung zu gehen.

Gasse

Wie bereits erwähnt wollten wir zu Boom Chicago einer Standup-Comedian Show in englischer Sprache im Leidseplein Theater.

Leidseplein Theater Boom Chicago Ticket
Boom Chicago Stage Boom Chicago Amsterdam
Leidseplein Theater (Night)

Ich kann diese Show nur empfehlen. Die Comedians lassen sich dabei z.B. aus dem Publikum Begriffe zurufen und bauen daraus on the fly einen Sketch. Natürlich ist eine einigermaßen gute Kenntnis der englischen Sprache dabei Vorraussetzung. Wir haben uns die zwei Stunden die sie dauerte alle sehr amüsiert – auch wenn ich selbst als “Bob” im Gegensatz zu den anderen keinen Bier trinken durfte. Man kann sich ja auch ohne Alkohol amüsieren. 😉
Nach der Show machten wir uns dann auf den Weg ins Rotlicht-Viertel. Das durfte natürlich bei einem Amsterdam-Besuch nicht fehlen. Vorbei an kleinen, rötlich beleuchteten Schaufenstern, in denen sich knapp bekleidete Damen aller Haut- und Haarfarben anboten sahen wir uns auch diesen Teil der Stadt an. Fotos machte ich hier außer diesem einen hier keine weiteren.

Somewhere inside the Redlight District

Das Fotografieren der Damen hinter den Scheiben war ausdrücklich verboten, außerdem hatte man mir auch berichtet, daß gewisse immigrierten Personen (vor allem jene, die den Touristen im Rotlichtviertel im Vorbeigehen leise fragend “Cokein” oder “Ekstasi” ins Ohr raunen) es nicht gerne sehen wenn man dort Bilder schießt. 😉
Abschließend wanderten wir noch etwas durch die Seitenstraßen außerhalb des Rotlichtviertels.

Doelen Hotel Castle

Nach einem abschließenden Besuch bei Kentucky Fried Chicken machten wir uns dann auf den Weg zum Bahnhof, fuhren zurück zum Stadium. Es war immerhin schon fast Mitternacht. Es dauerte einige Zeit bis wir einen funktionierenden Parkscheinautomaten fanden, dann konnten wir aber die Rückfahrt antreten. Alles in allem behalte ich Amsterdam als weltoffene, schöne Stadt mit allerlei Entertainmentmöglichkeiten und vielen seltsamen Personen in Erinnerung. 😉

Über die Rückfahrt am Sonntag werde ich keinen extra Post schreiben. Kurz vor Mittag brachen wir am nächsten Tag von Emst auf und fuhren nach einem kurzen Tankstop an einer “Tango” Tankstelle (welche uns als besonders günstig empfohlen worden war) mit zwei kleinen Zwischenstops zurück nach Jena.

Tango Gas Station - Netherlands

Da die Rückfahrt abgesehen von einem kleinen Stau vor dem Kirchheimer Kreuz ereignislos verlief, lohnt es sich nicht groß darüber zu schreiben. Nachdem alle soweit abgeladen waren brachte ich in Begleitung eines Mitreisenden noch den Mietwagen zurück zu Hertz und damit war die ganze Reise dann erfolgreich abgeschlossen.

Ach, eine Sache von Amsterdam möchte ich im Nachhinein noch kurz erwähnen: Die Stehpinkel-Dixies.

Dixie Dixie

Wie man mir berichtete gab es vor allem des Nachts in Amsterdam häufig das Problem, das die angetrunkenen Touristen von den Brücken in die Krachten urinierten. Daher hatte sich die Stadt dann dazu entschlossen, oben gezeigte Variante des Dixie-Klos aufzustellen. Allerdings scheinen sie bei einigen Aufstellungsorten (oben rechts) nicht so richtig nachgedacht zu haben. Wer stellt sich schon zwischen einer Gasse und einer Straßenbahnlinie an einer Hauptstraße hin? Wir fanden die Idee aber allgemein ganz nett – so etwas könnte man auch hier für die Dorf-Kirmes oder ähnliches deutschen Festen einführen. Ist Platzsparender als ein Toilettenwagen oder die großen Dixies. 😉