Archive for the ‘kulinarisches’ Category

Spargelpremiere [16.05.2007]

Wednesday, May 16th, 2007

Am heutigen Tag war für mich diesjährige Spargelpremiere – also die erste Gelegenheit die ich nutzte um dieses aktuell saisonale sehr verbreitetes Gemüse zu genießen. Anlass was das aktuelle Angebot im Wirtshaus Zeuner, welches aus “Wiener Schnitzel mit Spargeln in Sauce Hollandaise und Kartoffeln” bestand.

Spargel ist zwar wirklich lecker, hat aber auch einen gewissen Geruchsnachteil zu einem etwas späteren Zeitpunkt, auf den ich jedoch nicht näher eingehen möchte ( 😉 ) und ist, je nach Art und Zubereitung, aufgrund seiner Fasrigkeit schlecht oder gar nicht in quer zu schneiden, sondern in der Regel nur der Länge nach. So auch heute, was dem eigentlichen Genuß des Spargels jedoch keinen Abbruch tat. Und für die bei Zeuner üblichen 3,80 Euronen waren weder an Qualität und Größe der Portion noch an der Schnelligkeit der Bedienung etwas auszusetzen. Ein wirklich wieder sehr lohnenswerter Besuch.

Bami-Goreng [15.05.2007]

Tuesday, May 15th, 2007

Heute verschlug es uns mal wieder ins Asia-Food am Ende der Wagnergasse – dem Geheimtipp unter den vielen China-Imbissen hier in Jena.

Ich studierte wie jedes Mal die große Karte oberhalb der Bestelltheke und entschied mich schließlich für das Bami Goreng Gericht mit Krabben, Geflügel- und Rindfleisch. Dabei kam mir in den Sinn, was dieses Bami Goreng eigentlich bedeutet? Wer hier etwas hochtrabendes erwartet den muß ich jedoch enttäuschen, denn “bami” heißt auf indonesisch “gebraten” und “goreng” steht einfach für “Nudeln”. Wie gewohnt ging es wieder sehr schnell bis wir unser (wohl frisch zubereitetes) Essen auf dem Tisch stehen hatten.

Eine wirklich sehr empfehlenswerte Kombination muß ich sagen – vor allem die kleinen Krabben gaben dem Ganzen so das gewisse Etwas. Und die Portionsgröße war für gerade einmal 3,80 Euronen mehr als in Ordnung. Meine Empfehlung für diese Location kann ich also ohne Bedenken weiterhin aufrecht erhalten. 😉

Lachssteak und Kartoffelgratin [14.05.2007]

Monday, May 14th, 2007

Heute mußte ich in die alte Tradition des Löwen-Montags denken, als wir uns pünktlich zum Wochenanfang mal wieder ins Restaurant “Zum Loewen” im F-Haus gingen. Ich hatte zwar bereits bei meine-mahlzeit.de das aktuelle Wochenenangebot geprüft und dort gleich mehrere Gerichte entdeckt, die ein gewisses Interesse in mir weckten. Nicht dazu gehörten die “Buchweizen-Frikadellen an Lauch-Sahne-Soße mit Auberginen-Tomaten-Gemüse”, aber da einer meiner Begleiter dieses Gericht wählte möchte ich es hier nicht unerwähnt lassen.

Für meinen Geschmack wären die Portion den stolz anmutenden Preis von 5,60 €uronen nicht gerade Wert gewesen. Zum verhungern zu viel und zum satt werden zu wenig. Soll aber ganz lecker gewesen sein.
Eine bessere Alternative wäre da schon das “Wiener Schnitzel mit Blumenkohl in Sauce Hollondaise mit Pommes Frites” gewesen.

Die Portiongröße war zwar mehr als ausreichend, auch wenn 7,20 €uronen nicht gerade als Schnäppchen erschienen. Alternativ wäre in der Sektion “Menu” noch für 8,60 €uronen “Rinderfiletstreifen auf Pak-Choi-Gemüse und gebratenen Asia-Nudeln” auf der Karte gewesen. Pak-Choi ist in Deutschland eher unter dem Begriff Senfkohl bekannt und ist ein naher verwandter des Chinakohls. Aber der Preis hielt mich dann doch davon ab und ich wählte schließlich das “Gebratenes Lachsfilet auf Spinat-Kartoffel-Gratin
mit Weißwein-Sahne
” für 7,90 €urönchen.

Ich liebe ja Lachs, auch wenn ich ihn ohne “Haut” bevorzuge. Hier aber war die Fischhaut darauf belassen worden – was sich entgegen meines ersten Eindrucks doch als gar nicht so schlecht erwies. Und abgesehen davon war das Fleisch wirklich sehr zart und schmackhaft. Das Kartoffelgratin mit Blattspinat war eine sehr passende Beilage zum Lachs. Blattspinat ist mir, wenn ich das erwähnen darf, inzwischen auch lieber als die feiner geschnitte Variante mit dem “Blubb”. Sehr gelungene Kombination dieses Gericht, das den Preis aus meiner Sicht wohl durchaus wert erschien. Kann ich sehr empfehlen. Wer diese (durch Himmelfahrt verkürzten) Woche noch die Gelegenheit hat in den Löwen gehen zu können, dem würde ich den Lachs durchaus empfehlen.

Spaghetti Siciliana

Saturday, May 12th, 2007

Gegen 13.00 Uhr begaben wir uns zwecks Nahrungsaufnahme heute ins Lo Studente. Und oh Schreck, oh Graus, was mußte ich entdecken: Das Lo Studente ist seit 01. April innen nun Rauchfrei – und da dieser Termin bereits über einen Monat vorbei ist erscheinen jegliche Hoffnungen darauf, daß es sich hier um einen länger angelegten Aprilscherz handelt wohl zerschlagen. Vielleicht hätte ich mich in den letzten Malen nicht nur nach draußen setzen sollen, dann hätte ich auch gesehen was hier vor sich geht. Aber bei Gaststätten bin ich als militanter Anti-Nichtraucher ja sehr tolerant und stecke auch mal zurück – bei Kneipen wäre die Sache da schon etwas anders. 😉 Aber lassen wir das – ich kann damit leben.
Auf Pizza oder Calzone hatte ich heute keine große Lust und es sollte auch nicht schon wieder die “Lo Studente” Soße sein – daher nutzte ich die Zeit und studierte die Karte genauer, um dabei auf die “Spagehetti Siciliana” zu stoßen, einer Spaghetti-Komposition aus einer Bologenese-Sauce mit Hackfleisch und Knoblauch. Das klang doch sehr lecker – also bestellt und wenig später auch bekommen.

War wohl besser daß ich heute alleine im Büro war, denn der Knoblauchgehalt erwies sich bei dieser Spaghettisauce als nicht von schlechten Eltern. Eine sehr leckere Alternative zu dem sonst von mir bevorzugten Lo Studente Sauce – zumindest wenn man keine geruchsempfindlichen Kollegen oder Mitstudenten damit belästigen könnte…

Tapas im Catalana [10.05.2007]

Thursday, May 10th, 2007

Heute war der Tag – es gelang mir endlich einmal die Tapesseria Catalana am Johannisplatz zu testen. Bisher war mir noch niemand bekannt, der diese Lokalität bereits besucht hätte, nur Gerüchteweise war mir zu Ohren gekommen, daß es nichts für ein schnelles Mittagessen wäre. Ob es sich dabei um eine Tatsache handelt, sollte sich heute nun endlich herausstellen.

Der Innenraum ist eher schlicht, aber doch ansprechend eingerichtet. Nachdem wir uns gesetzt hatten, erhielten wir von der Bedienung zwei Karten – eine Getränkekarte und die eigentliche Speisekarte, die wir sogleich zu studieren begannen. Wie in einer Tapesseria nicht anders zu erwarten, bestand die Karta zum größtenteils aus Tapas jeglicher Colouer. Der Begriff Tapas (zu Deutsch in etwas “Abdeckung” oder “Deckel“) beschreibt kleine Appetithäppchen. In ihrem Herkunftsland Spanien werden sie gewöhnlicherweise in sog. Tapas-Bars oder Bodegas im Stehen und in Verbindung mit alkoholischen Getränken verzehrt. Aber man kann sie natürlich auch sehr gut als Mittagsmahlzeit zu sich nehmen – wie ich heute hier und jetzt darlegen werde. Erste Hürde ist natürlich die Auswahl – von einem dieser Tapas wird man ja nicht satt und die Auswahl ist wirklich riesig. Der Kreativität erscheint bei der Kreation dieser Minispeisen wirklich keinerlei Grenzen gesetzt zu sein. Dementsprechend schwer fiel uns auch die Auswahl. Je nach Hunger kann man zwischen 2 und 4 der Gerichtchen wählen – der Preis schwankt dabei zwischen 1,50 und etwas über 4 Euronen. Ich als Neuling unter den Tapas-Verzehreren (ich habe das letzte Mal vor 2 Jahren so etwas zu mit genommen) hatte auch einige Schwierigkeiten etwas auszusuchen, denn alles klang irgendwie sehr lecker. Doch schließlich gelang es mir, mich auf 4 Tapas festzulegen. Nachdem wir bestellt hatten, wurde wenig später ein Korb mit Baguetteweißbrot und ein kleiner Schluck süßer, leichter Weißwein serviert und wenig später kam dann auch die erste der Tapas-Speisen.

Gebratene Kartoffeln mit einer Tomatensauce und einem Käsedipp. Die Tomatensauce erinnerte mit geschmacklich etwas an das Tomatenmark, welches man hier in Dosen kaufen kann. Passte aber dennoch alles sehr gut zusammen.
Es folgte eine Krokette aus Geflügelfleisch, welches mit einigen leckeren Gewürzen durchsetzt war. Passenderweise wurden die einzelnen Gerichte, die meines Erachtens frisch und “just-in-time” in der angrenzenden Küche zubereitet wurden, natürlich nacheinander serviert.

Das Foto des nächsten Gerichtes ist leider vollkommen misslungen, aber der Vollständigkeit halber möchte ich es hier ebenfalls zeigen. Es handelte sich dabei um Kaninchen auf einer Art Gemüsebett in leicht scharfer Knoblauchsauce mit Muskatschaum. Mit 3,60 Euronen die wohl teuerste Speise in meiner Gesamtbestellung, aber es lohnte sich wirklich.

Zum Abschluß wurde dann noch ein Hühnerbein in scharfer Sauce serviert. War ebenfalls recht lecker, aber leider neigte sich unser Weißbrotvorrat hier schon dem Ende zu, so daß ich die Sauce nur noch teilweise damit aufsaugen konnte. Diese war aber auch recht ölig – nicht ganz mein Geschmack.

Viel Fleisch war an dem Beinchen dann auch nicht dran gewesen. Aber alles in allem wurde ich mehr als satt von den vielen Kleinigkeiten. Und es ging wirklich alles angenehm schnell. Gesamtkosten waren für mich ungefähr 10 Euronen, während mein Begleiter mit nur 3 Gerichten (statt der 4 bei mir) mit ca. 6 Euronen auskam.
Alles in allem ein wirklich sehr angenehmes Esserlebnis, das ich sehr empfehlen kann und welches ich mit Sicherheit bei Gelegenheit wiederholen werden. Ist mal etwas anderes als das normale Ein-Portions-Mittagessen. 😉

Hähnchenbrust, Curry und Bratkartoffeln [08.05.2007]

Tuesday, May 8th, 2007

Nach dem eher positiven Erlebnis beim letzten Besuch verschlug es uns heute ein weiteres Mal ins Gasthaus Zeuner im Durchgang zwischen Krautgasse und Johannisplatz. Das heutige Angebot umfasste zwar keinerlei Klöße, aber eine Portion “Hähnchenbrust mit Currysauce, Bratkartoffeln und Salat” erschien auch nicht allzu schlecht. Ursprünglich sollte Reis an Stelle der Bratkartoffeln serviert werden, doch dieser schien bereits aus als wir ankamen, daher bot man uns als Alternative Bratkartoffeln an, was wir natürlich zustimmend aktzeptierten.
An dieser Stelle sei erwähnt, daß ein Mittagsangebot im Zeuner in der Regel 2 Gerichte umfasst – dieses Mal bestand das Alternativmenu aus “Salatteller mit Hähnchenbruststreifen und Hausdressing”. Mal davon abgesehen daß ich kein großer Fan von Salaten bin – vor allem dann nicht wenn sie das Hauptgericht seien sollen – klang mir die Hähnchenbrust doch sehr viel verlockender. Außerdem sind Salatteller zu Mittag so eine Frauensache. Es gibt wohl kaum viel “Salat-zum-Mittag-Esser” in der männlichen Fraktion – man möge mich jedoch gerne berichtigen, wenn ich mit dieser Annahme falsch liege, denn sie basiert nur auf persönlichen Beobachtungen…
Leider mussten wir einige Zeit warten, bis man uns endlich das Bestellte brachte, und das obwohl das Restaurant nur zu ca. 2/3eln gefüllt war. Dummerweise schienen die meisten Tische auch erst kurz vor unserer Ankunft bestellt zu haben. Schließlich aber hatten wir endlich die Teller mit den Speisen vor uns stehen.

War zwar etwas zu viel Salat für meinen persönlichen Geschmack – immerhin war die Hälfte des Tellers damit ausgefüllt – aber davon einmal abgesehen ein wirklich gutes Menu. Die Hähnchenbrust war schön zart, die Bratkartoffeln schmackhaft und die Currysauce gab dem ganzen eine angenehm scharfe Würze. Selbst dem Salat konnte ich letzten Endes etwas abgewinnen. Und das ganze für 3,80 Eurönchen – da kann man wirklich nicht meckern.

Conchiglioni al Forno [05.05.2007]

Saturday, May 5th, 2007

Am heutigen Samstag ging es in der Mittagspause ins Lo Studente in der Johannisstraße. Auch wenn es sich etwas abgekühlt hatte, erlaubte es das Wetter doch noch, daß wir uns nach draußen setzen konnten. So konnten wir wenigstens etwas die Vorbeigehenden beobachten während wir warteten, und warten mußten wir obwohl nicht so viele Gäste anwesend waren. Das aktuelle Angebot des Monats bestand, neben der allmonatlichen “Quotenpizza”, die diesmal mit Mozarella, Spargel und Speck belegt war, aus verschiedenen Gerichten mit Conchiglioni – das sind eine Art Schneckenhäuschen- oder Muschelnudeln. Mit 5,90 €uronen nicht wirklich günstig, aber dennoch tragbar. Ich entschied mich nach kurzem Überlegen für die “Conichiglioni al Forno“, einer Ausführung mit Bolognesesoße und Käse überbacken.

Große Nudeln mit Innenraum und heiße Soße sollten sich beim anschließenden Verzehr als recht gefährliche Kombination erweisen. Denn es stellte sich als äußerst unangenehm heraus, wenn man eine solche Nudel in den Mund nahm und beim draufbeißen schmerzhaft bemerken mußte, daß sich innerhalb der Nudeln ein Reservoir an heißer Bolognesesauce angesammelt hatte, welches sich nun in den Mundinnenraum ergoss und diesen drohte zu verbrühen. Außerdem hatten die Enden einiger der Nudeln beim überbacken so weit hervorgestanden, daß sie beim Backen zu schwarzer Nudelkohle verbrannten, was dem Genuß ebenfalls nicht gerade zuträglich war. Aber abgesehen von diesen beiden Widrigkeiten, die ich glücklicherweise ohne körperliche Schäden erfolgreich umschiffte, war das Gericht ganz lecker und genügte, um meinen Hunger zu stillen.

Die Zeuner-Roulade – ein neuer Versuch [04.05.2007]

Friday, May 4th, 2007

Trotz unserer Enttäuschung beim letzten Besuch gaben wir heute dem Wirtshaus Zeuner eine zweite Chance und versuchten dort unser Glück.

Dieses Mal lief alles dann auch recht zufriedenstellend. Wir erkundigten uns sogleich beim Eintreten, ob denn noch genügend Menus da wären, was vom Personal bestätigt wurde. Und von Bestellung bis zur Auslieferung vergingen nicht einmal 10 Minuten – so daß wir innerhalb kürzester Zeit unsere Rouladen mit Klößen und Rotkraut vor uns stehen hatten.

Gab nichts groß auszusetzen, außer vielleicht daß meine Roulade etwas heißer hätte sein können. Aber ansonsten verlief es wirklich Zufriedenstellend. Und über den Preis von 3,80 Euronen kann man auch nicht meckern. Somit ist diese Location erst einmal wieder als rehabilitiert anzusehen. 😉